Ruhe

Guten Abend zusammen.

Ich saß gerade so auf meinem Balkon gen Westen gerichtet und sah die letzten Sonnenschimmer hinterm Hügel verfliegen. Dabei kam mir in den Kopf, wie sehr wir Menschen uns immer mehr nach Ruhe sehnen.

Wir werden doch zunehmend nur noch von Medien umschlossen: Sei es das Fernsehen (wo eh nur noch Grütze läuft), selbst das Radio mit seinen Nachrichten über Mord und Totschlag, Handys mit einem Beispiel einer Kommunikationsplattform WhatsApp oder eben auch die gesamte Computerwelt. Wenn man dann mal Urlaub hat, möchte man doch eigentlich von allem mal abschalten. Aber gesteht euch mal selbst zu: Wer kann sein Handy heutzutage noch mal einen Tag außer Acht lassen? Es fällt uns doch zunehmend schwerer, aber nur ohne den ganzen Quatsch kann man mal abschalten.

Ich habe es am Wochenende wieder gemerkt, wie gut das tut. Zwar war es nicht für den ganzen Tag, aber man hat es anders gemacht. Ich selbst besitze einen Hund und der braucht seine Bewegung. Wenn ich mir eine größere Laufrunde einplane, lasse ich mittlerweile mein Handy gerne zu Hause. So kann ich entspannen und mich voll auf meine Umwelt und meinen Hund konzentrieren. Der einzige Gegenstand, der immer mal mitkommt, ist meine Sony Alpha 6000. Für spontane Fotos aus Natur und Umwelt bin ich immer zu haben. Sicher ist das auch ziemlich digital alles mittlerweile, aber ich habe keinen Kontakt zu Dingen, die mich stressen könnten. Dabei braucht es nicht immer Urlaub, wie ihr seht. Es sind die Augenblicke am Tag, die man damit nutzt, nicht die Medien zu nutzen. Abends kam mein Handy dann sogar mal wieder zum Telefonieren mit einer guten Freundin zum Einsatz. Manchmal wesentlich angenehmer als diese andere Kommunikation.

Ich gebe zu, das Schreiben an sich stört mich nicht, aber es kommt wegen Kleinigkeiten echt ab und zu mal zu Missverständnissen und das kann dir bei der Sprache nicht so passieren. Dann pennt man halt mal ein beim abendlichen Telefonieren und wird darauf angesprochen. Meine Güte, wem ist das nicht schon mal passiert, wenn die Themen etwas langweiliger wurden.

Damit möchte ich auch sagen, dass es wichtig ist, die sozialen Kontakte im direkten Umfeld zu pflegen. Wenn ich überlege, ich bin nun schon mit einer Freundin 20 Jahre befreundet. Also bei mir wäre es quasi seit der Grundschule. So treffen wir uns regelmäßig. Unter regelmäßig verstehe ich jetzt nicht jede Woche, aber wenn es für mich einmal im Jahr ist, ist das regelmäßig. Solche Freundschaften muss man pflegen und auch dies verhilft immer mal wieder, seinen Ruhepol zu finden. So zumindest meine Meinung und Einstellung dazu.

Um mal ein Beispiel zu nennen: Ich bin in einer Plattform angemeldet, die ich seit meinem 13. Lebensjahr kenne. All die Leute, die ich dort kenne und auf meiner so genannten Freundesliste habe, kenne ich persönlich. Kennt ihr all eure Facebook-Freunde persönlich, die, die ihr über 200 Leute auf der Liste habt? Selbst bei Facebook gibt es bei mir eigentlich nur Leute, die ich aus meinem bisherigen Leben kennenlernen durfte. Und kein anderer kommt dort auch rein.

Was ich euch damit sagen will, ist, nutzt eure freundschaftlichen Kontakte, kommt raus, geht was miteinander trinken, lasst die Handys zu Hause und kommuniziert. Ich finde, selbst das bringt Ruhe in das stressige Arbeitsleben. Oder geht ’ne Stunde spazieren, nutzt das gute Wetter, atmet frische Luft, aber lasst die ollen Medien zu Hause. Das tut echt gut!

Somit wünsche ich euch allen einen schönen Abend und genießt den restlichen Sommer noch!

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Autor: famyvo

Ich geh arbeiten, meine Hobbies sind die Fotografie, das Erkunden neuer Wanderwege für mich und meinen Hund, zudem bin ich spontan immer mal unterwegs im Landesgebiet. Willkommen im Leben!

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