Entscheidungen treffen

Guten Abend.

Mein Titel verrät eigentlich schon die Thematik, die es im heutigen Beitrag aufgreifen soll.

Am 24. September sind wieder Bundestagswahlen in Deutschland. Wen wählt ihr? Habt ihr schon Entscheidungen getroffen? Lasst eure Gedanken mal laufen…

Ich für mich weiß schon, wer meine Stimmen bekommt. Für mich geht es auch darum, die Demokratie mit dem höchsten Gut des Wahlrechts zu erhalten. Denn das ist super wichtig für die Entscheidungen in unserem Land. Wahlversprechen hin oder her. An sich haben wir doch hier keinen schlechten Lebensstandard, denke ich. Und auch wirtschaftlich gesehen stehen wir im Vergleich noch immer gut da. Sicher gibt es da auch die ungerechten Geschichten. Die habe ich so im Moment an einer Freundin selbst erlebt. Aber ist das alles nicht auch ein wenig der Inflation des Euro geschuldet? Preissteigerung bei 500g Butter mit einem Preis von 1,99€. Ja und, die Bauern müssen auch von etwas leben. Wir haben hohe Ausgaben im Konsum, da schließe ich mich nicht aus. Aber man kann auch da sich ein bisschen einschränken. Wieviel Lebensmittel landen denn in den Müll. Spaßeshalber müsste man das mal über das Jahr verteilt wirklich sammeln.

Was das Thema noch angeht: Wir treffen auch jeden Tag wahrscheinlich bis zu 100 mal unbewusst Entscheidungen. Da, wo wir uns keinen Kopf darüber zerbrechen. Das beginnt schon mit dem Aufstehen. Sich dessen bewusst zu machen, ist manchmal ziemlich paradox. Vieles ist automatisiert. Bewusst (er-)leben ist, glaube ich, ein Punkt, den man in vielen Industrieländern verloren hat. Ganz egal, um was es im Grundsatz geht. Wir leben in einer „schnellen“ Welt, aber wir selbst können sie entschleunigen. Das Wie ist jedem selbst überlassen. Hängt eben von jeder Entscheidung ab. Es ist für mich ein interessantes Thema.

Entscheidungen für andere zu treffen ist oftmals noch einfacher als die für sich selbst zu treffen. Man muss an sich denken. Es kommt dabei auch zum inneren Konflikt. Auch ich führe ihn momentan mal wieder bewusst. Aber die Entscheidung liegt eben ganz in meiner Hand und nicht deren anderer. In meinem Arbeitsbereich werde ich dann manchmal gefragt: „Was ist denn die bessere Entscheidung?“ Man kann dann einfach keinen Rat geben, in welche Richtung er sich orientieren soll. Aber man kann ein Gespräch führen, ohne dieses Thema anzureißen. Man muss für sich selbst entscheiden. „Was tut mir gut“ – sowohl dem Körper, als auch Geist und Seele. Letztlich richtet sich danach der Weg, wie es weitergeht. Und er wird nie verkehrt sein. Wenn man dabei Fehler macht, lernt man aus diesen und kann diese verbessern. Das ist wie bei Mathematik-Aufgaben. Ich habe sie geliebt. Wenn was verkehrt war, sucht man den Fehler und ändert ihn oder setzt neu an. (Ich liebe Vergleiche). So geht es ein Leben lang. Aber man muss eben die Entscheidung für einen Weg treffen, das ist Fakt.

Welches mein Weg wird, bin ich mir noch etwas im Unklaren. Aber in weiterer Abklärung wird auch für mich einer gefunden. Diesen muss ich selbst finden. Mir kann keiner was abnehmen, ich trage es auf meinen Schultern und habe dafür Sorge zu tragen, dass es weitergeführt wird. Es ist eben auch nicht einfach, das ist ganz logisch. Man braucht Bedenkzeit, um sich bewusst zu machen, was einem wichtiger ist. Mal schauen, wie es sich entwickelt.

Euch wünsche ich noch einen angenehmen Abend und wenn ihr mögt, macht euch doch mal den Spaß und entscheidet euch mal morgen bewusst, ob ihr gleich nach dem Weckerklingeln aufspringt oder nicht (oder am Montag, weil ja morgen Samstag ist). Ich freue mich über Feedback.

Bis bald mal wieder!WP_20130823_004

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Autor: famyvo

Ich geh arbeiten, meine Hobbies sind die Fotografie, das Erkunden neuer Wanderwege für mich und meinen Hund, zudem bin ich spontan immer mal unterwegs im Landesgebiet. Willkommen im Leben!

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