tell the world I’m coming home

Hallöle meine lieben Leser.

Ich hoffe, euch geht es gut. Also mir ja. Ich möchte aber nicht egoistisch sein. 🙂

Ich denke, wenn ihr heute oder die kommenden Tage diesen Beitrag lest, werdet ihr euch vielleicht fragen, was hat der Titel mit diesem Text zutun. Ich beschreibe es mal so. Es ist eigentlich ein Titel eines Songs meines Lieblingskünstlers bzw. ein Remix. Und es verbindet die Inhalte, die ich heute umschreiben möchte. Macht das Beste draus aus euren Interpretationen und genießt die folgenden Zeilen.

Wo will ich anfangen, ach bei meinem letzten Urlaub. Mal wieder eine Kreuzfahrt, es war bereits die fünfte. Denkt, was ihr wollt, ich finde es toll. Man sieht so viel von verschiedenen Ländern und man sammelt Eindrücke fürs Leben. Die nächste steht auch schon so ein bisschen in Planung. Mal schauen. Ja, jedenfalls mal wieder Sonne noch im Winter getankt und viele Eindrücke mitgenommen von Land und Gesellschaft und Natur. Die kanarischen Inseln sind dabei so vielfältig und jede Insel anders. Auch Madeira, welche wir auch angesteuert hatten, war landschaftlich wunderschön. Die Fotoknipse ist dabei auch mal wieder aus allen Nähten geplatzt. Ihr versteht sicher, was ich damit meine. Also, auch wenn diese Inseln zu Europa zugehörig sind (Spanien und Portugal), empfinde ich die Unterschiede zum Festland schon noch als gravierend. Zumindest was so einige Lebenssituationen und so betrifft. Aber letztlich sind es ja eigentlich auch nur ausgelegte Urlaubsinseln. So hat man das Gefühl, wenn man sich mal in Orten ein wenig genauer umschaut. Mit Respekt habe ich Preise angeschaut. Ein Liter Diesel beispielsweise auf Fuerteventura 89 Cent, dafür aber ein Liter Wasser im Einkauf manchmal das Doppelte. Aber dort gibt es ja teilweise nicht einmal richtiges Trinkwasser aus den Leitungen. Denn es gibt dort nur salziges Grundwasser. Aber das ist von Insel zu Insel auch noch einmal unterschiedlich. Das war so ein Thema, was mich echt beeindruckt hat. Und wieder durfte ich feststellen, deutsche Sprache ist eine schwere Sprache. Eine Reiseleiterin erzählte dabei von ihrer Zeit in Deutschland. Oh je, wir haben es manchmal echt kompliziert mit unserer Muttersprache. Trotzdem ein toller Urlaub gewesen. Aber man freut sich auch wieder aufs das eigene Heim. Da weiß man eben, was man hat.

Ich weiß nicht, wie intensiv ihr meine Beiträge lest, aber wer genauer hinschaut oder mich eben auch kennt, weiß, was ich arbeite bzw. in welchem Bereich. Da geht es nach einem Urlaub dann auch immer gleich wieder in die Vollen. So auch nach diesem Urlaub. Und dann werde ich, sei es von Kollegen, Freunden, Verwandten und auch einfach nur Leuten, mit denen man sich unterhält, gefragt, wie gehst du mit bestimmten Situationen um.

Ein Beispiel: Notfallsituation mit Todesfall. Ganz ehrlich: Ich habe mit 16, noch quasi in voller Pubertät, meinen eigenen Vater verloren. Da schreckt mich dieses Thema so gar nicht mehr ab. Viele glauben das gar nicht, dass mich dann so etwas kalt lässt bzw. ich damit recht locker umgehen kann, aber doch, es ist so der Fall. Ich bin zwar am selben Tag kurz durch den Wind, aber ich sage mir dann immer Positives zu den Leuten, die ich in diesem Prozess auch betreue. Man muss diese Menschen positiv in Erinnerung behalten und auch das Sehen, was sie noch kurz vor ihrem Tod hatten. Im letzten Fall lief es auch echt schnell, aber auch für diese Person mit tollen Erinnerungen. Sorry, ich finde nicht ganz die richtigen Worte. Aber ich empfand es für ihn zufriedenstellend. Lebensqualität in einem gewissen Weg gefunden. Das beschreibt es besser, denke ich. Dieser Mensch hat nun sein Zuhause gefunden, woanders.

Und genau diese Lebensqualität spielt ja immer mehr eine Rolle. Man soll für sich selbst entscheiden können, was man möchte. Das Thema war auch beim Intensivworkshop für den Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ als Weiterbildung in Magdeburg ein großes Thema. Logisch, da wurde in der überarbeitenden Fassung nun die Lebensqualität des Klienten mit hinein genommen. Wichtig ist jetzt nur in unserem Auftrag, auch die Ablehnungen zu dokumentieren. –> Ja ja, der Papierkrieg wieder. Unsere Aufgabe ist es diesbezüglich auch immer wieder zu beraten. Mittlerweile eine der wichtigsten Funktionen im Gesundheitssystem. Das wird mir immer bewusster. Denn man kann beraten zum Thema Druckgeschwüre so viel, wie man möchte. Wenn derjenige, den man berät, es weiterhin ablehnt, ist es sein Wille, seine Lebensqualität. Danke sage ich da an Gonda Bauernfeind, der Referentin in diesem Intensivworkshop. Es war noch einmal sehr interessant zu dieser Thematik.

Ja, und dann gibt es noch Begegnungen im Leben, die man manchmal sich öfter wünscht. Besonderen Dank gilt einer Person, mit der ich sehr gerne zusammengearbeitet habe. Es war Hand in Hand und na ja, sie lernte teilweise auch Sachen von uns. Ich hoffe, man sieht sich doch noch ein paar Male außerberuflich und mit tollen interessanten Gesprächsthemen. Denn ich muss sagen, mit ihr redet man eher wenig über die Arbeit, wenn man privat unterwegs ist. Feststellung. Und vielleicht klappt es ja wirklich mit der Mädels-Kreuzfahrt wie angesprochen. Also nächstes Jahr gibt es dann wieder Kreuzfahrt-Urlaub. Ich bin gespannt. Ich danke Dir trotzdem, dass ich Dich kennenlernen durfte.

Ja, nun rückt der Frühling näher, die Sträucher und Bäume schießen ihre Blüten hinaus und das liebe ich an Deutschland. Wir haben noch immer etwas ausgeprägt unsere vier Jahreszeiten. Darum bin ich gerne zu Hause. Und somit schließt sich dann doch der Kreis zum Titel.

Ich wünsche mir von euch, dass ihr genau so tolle Leute kennt, die euer Leben bereichern, auch wenn sie dann irgendwann mal irgendwohin gehen. Eines noch: „Was ist wohl mit den Menschen passiert, denen ich einmal den Weg erklärt habe?“ Denkt mal darüber nach und lest es nicht nur in Schriftform.

Seid alle lieb gegrüßt. Ich wünsche dann ein schönes Wochenende!

 

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Autor: famyvo

Ich geh arbeiten, meine Hobbies sind die Fotografie, das Erkunden neuer Wanderwege für mich und meinen Hund, zudem bin ich spontan immer mal unterwegs im Landesgebiet. Willkommen im Leben!

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