
Unzerbrechlich? Was ist heutzutage schon unbreakeble. Vielleicht Stahl oder so, aber wir selbst? Definitiv NEIN.
Guten Abend meine Lieben. Schön, dass ihr da seid und eventuell meinen Beitrag lest.
Warum ich heute mal etwas anders angefangen habe? Ich würde es so begründen, dass ich vielleicht mal das letzte Jahr etwas revue passieren lasse. Der Titel ist ganz passend dazu. Hinter jeder harten Schale steckt eben auch ein weicher Kern. Man baut sich eine Fassade auf gegenüber anderen. Wenn diese fällt, ist es für einen selbst anfangs echt hart, aber auch später etwas erleichternd. Und dein Gegenüber lernt dich noch anders kennen. Man darf, egal wo, Gefühle zulassen im gewissen Rahmen. Auch auf Arbeit. Das Bild habe ich eben mit dieser Absicht so gewählt. Ein weiteres Bildnis, welches auch zu dieser Thematik passt, ist ein Eisberg. Schwimmend auf dem Wasser siehst du oberhalb der Wasserkante vielleicht nur ein Drittel, tauchst du tiefer ein, siehst du die restlichen 2 Drittel eventuell vollständig.
Ich hatte im letzten Jahr einige Begegnungen, die für mich recht neu waren, aber auch interessant, leider nicht von Dauer. Schade. Jede dieser hatte etwas Besonderes für sich. Von allen habe ich ein bisschen etwas für mich mitgenommen und festgestellt, dass auch ich wahrscheinlich in meinen Prinzipien ziemlich festgefahren bin. Ich sag es frei heraus, ich bin wohl einfach zu lange Single.
Desweiteren gab es Ereignisse im Jahr 2019, wo ich nur sagen möchte, verflixtes 7. Jahr Berufserfahrung. Das hat mich tatsächlich etwas umgehauen, da war dann auch mal das Eis auf Arbeit gebrochen. Krasser Zustand. Aber man muss es wohl doch ab und an zulassen. Sonst ist man immer nur für sich.
JA – wir sind zerbrechlich. Wir können uns durch falsche Verhaltensweisen auch kaputt machen. Sei es körperlich, geistig oder seelisch. Alles Gesichtspunkte die uns zu uns machen, die dich zu dich machen und die mich zu mich machen. Jeder ist individuell. In Interaktion zueinander müssen wir, weil wir Menschen uns so entwickelt haben, Kompromisse eingehen. Wir müssen kommunizieren, egal auf welche Art und Weise. Manchmal reicht ein Wort, eine Berührung, ein Blick. Wichtig für mich ist eigentlich, dass man kongruent kommuniziert. Aber wir Erwachsene verlernen das sehr schnell. In der Arbeit mit meinen Hunden merke ich es immer wieder eindeutig. Die Kongruenz stimmt nicht immer. Es fasziniert mich. Wie gern würde ich das Hobby mit meinem Beruf verbinden. Es ist ein Traum. Mein Traum.
Was kommt dieses Jahr? Ich weiß es nicht, ich lass mich überraschen. Ein paar kleine Sachen sind geplant. Aber leben tun wir im Hier und Jetzt. Darum abwarten. Man kann den Weg nur ein wenig lenken. Weiter geht es so oder so. Ich weiß nur, dass ich zum Teil ganz besondere Menschen und auch zwei tolle Hunde um mich habe, die mich in diesem Jahr auch wieder begleiten werden, sei es auf Arbeit, zu Hunderunden, zu einer tollen Reise oder einfach zum Quasseln zusammensitzend. Ich freue mich auf dieses Jahr.
14-jähriges Jubiläum feierst du da oben irgendwo. Die Tage mit schönen Gedanken schmücken ist sehr angenehm, die Zeit, die wir hatten 16 Jahre zusammen. Die Zeit vor 14 Jahren war hart und ich hatte es damals alles schriftlich festgehalten. Jetzige Praxiserfahrung und dortige Schilderungen mal abgeglichen. Oh man, war ich jung und naiv. Missen möchte ich die Zeit zuvor jedoch nicht. Auch wenn ich wohl auch ein pubertäres Etwas war. Egal. Danke möchte ich sagen. An alle. An alle, die um mich sind, mich vielleicht nur zu einem Drittel kennen. Ich bin eben nicht immer einfach, aber wer ist das schon.
Ich wünsche euch somit einen guten Start in das Jahr 2020 und hoffe für jeden Einzelnen, dass ihr fragile seid. Ich bemühe mich auch.
Bis demnächst!