Und auf einmal…

… ist alles anders.

Guten Abend meine lieben Leser. Einige wissen es vielleicht schon. Ich habe jetzt echt viel Zeit, den Gedanken freien Lauf zu lassen. Es gab da sowas wie ein kleinen feinen Unfall mit meinen zwei Wegbegleitern. Die haben mich quasi voll umgehauen. Jetzt sind sie etwas gestraft, weil sie wohl länger wie 6 Wochen bei einer sehr guten Freundin bleiben müssen. Aber da lernen sie noch etwas Anstand.

Ja, die beiden haben mich voll umgeraucht im Spielrun. Keiner kann etwas dafür, ich stand nur etwas ungünstig. Es ist passiert, ich arrangiere mich mit dieser Situation.

Trotzdem verändert es einiges an Sichtweisen mal wieder. Ich lerne mal seit langem die andere Seite meines Berufs kennen und ziehe immer wieder den Hut vor den Leuten, die es gerne werden möchten. Wir stemmen schon viel Arbeit. Es gibt hier und da ein paar Unterschiede, klar, aber das Wichtigste dabei ist doch: man hat Spaß daran, was man macht. Das gilt für jede Arbeit. Und wenn das nicht mehr der Fall ist, sollte man Veränderung wagen. Oder wie sehr ihr das?

Ich weiß, viele trauen sich solche Schritte nicht, aber es gibt mittlerweile so viele Möglichkeiten. Zur Not macht man eben noch mal eine neue Ausbildung. Ich kenne jemanden, der hat vor einem Jahr noch mal Lokführer gelernt im Schnellbesohlungskurs. Und jetzt fährt er Bahn. Ich freue mich über solche Veränderungen. Aber ja, der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Ich muss jetzt auch Gewohnheiten ablegen. Hunderunden sind nicht mehr möglich bis zu einiger Zeit, es wird ruhig in der Wohnung, weil die zwei Chaoten fehlen und ich muss mich wieder anders beschäftigen. Vor allem trainieren mit Gehstützen zu laufen. Volle Begeisterung, aber was soll man machen. Ein operierter Bruch braucht eben seine Zeit und Training im Anschluss. Geduld ist gefragt. Hatte ich früher, zugegebenermaßen, nie.

Ach übrigens, dieser Situation jetzt zugrunde liegend, merkt man erst, wie abhängig man von Freunden und Bekannten ist, wenn Familie nicht gleich um die Ecke wohnt. Aber ich danke all denjenigen, die mich tatkräftig unterstützen. Sei es als Fahrdienst, als Einkäufer oder eben Hundeübernehmer. Aber auch alle anderen, die mich besuchen kommen und einfach für mich da sind: ein großes Danke an euch allen.

Meine Kollegen fehlen mir besonders. Ich muss sogar zugeben, dass ich von Arbeit träume. Zu krass, aber irgendwie ist das eben doch meine kleine private Familie. Und das ist jetzt kein Scherz. Ich wurde jetzt schon einmal ein bisschen durch meine Zusatzqualifikationen angeworben, aber ich bleibe meinen Leuten treu. Ich fühle mich sehr wohl bei euch. Danke an euch, das gesamte Team. Und es tut mir Leid, dass ich euch so lange fernbleibe.

Ihr werdet sicher in nächster Zeit mehr Beiträge von mir erhalten. Ich hoffe, ihr seid noch fleißig dabei zu lesen. Wenn ich euch wider Erwarten doch mal langweilen sollte, könnt ihr auch gerne Themenvorschläge machen. Ihr wisst, ich bin für alles offen und fange auch gerne offene Diskussionen an mit Thesen, die ihr euch dann gerne weiterspinnen könnt.

Im folgenden veröffentliche ich auch noch ein Bild. Ja, das ist mein Knie. Aber ist halt so. Ich möchte nur mal einen Eindruck verschaffen. Ich selbst war heute auch ziemlich baff über diese Bilder. Aber vorher sah es auch nicht schöner aus. Bei Gelegenheit gibt es das auch mal noch zu besichtigen.

Ich wünsche euch nun hiermit einen wunderschönen Abend. Genießt das, was ihr im Leben habt, eure Gesundheit, und verändert etwas, wenn es euch langweilig wird. Es bringt wirklich was. Bis bald mal wieder hier.

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Autor: famyvo

Ich geh arbeiten, meine Hobbies sind die Fotografie, das Erkunden neuer Wanderwege für mich und meinen Hund, zudem bin ich spontan immer mal unterwegs im Landesgebiet. Willkommen im Leben!

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