Guten Abend ihr Lieben.
Ich hoffe, euch allen geht es gut. Ich hatte heute einen richtig tollen Tag. Aber dazu später. Denn ich habe mal wieder so kleine Beobachtungen gemacht. Dazu auch der Titel meines Beitrags.
Habt ihr euch schon einmal überfordert gefühlt, aber den Frust an anderen ausgelassen? Ich glaube, jeder kennt solche Situationen. Out of order. Man sucht die Fehler bei den anderen, obwohl man mit der Situation selbst einfach nicht umgehen kann. Wir alle waren sogar schon in so einer richtig laaaaangen Phase namens: Pubertät. Eigentlich eine kleine Selbstfindung. Bei einem geht sie schnell, beim anderen langsamer.
Bei uns Erwachsenen ist das noch einmal ein wenig anders. Zumindest beobachte ich das so. Ich war letztens beispielsweise angenervt und sauer, aber am Ende musste ich feststellen, dass die Organisation besser laufen muss. Und so habe ich mir dazu Gedanken gemacht, wie man es besser gestalten kann.
Solche Momente kann ich auch oft beobachten bei anderen. Die Überforderung schlägt in Frust um. Interessante Sichtweise… Von außen sieht man solche Situationen noch besser als selbst. Aber der Frust ist dann auch eine kleine Schutzreaktion unseres Seins. Wir denken auch über das Herausgepolterte in diesem Augenblick nicht nach. Im Nachgang dann vielleicht schon. Und dann gilt es: zu den Problemen Lösungen finden.
Ich muss sagen, auch wenn ich diese ganze Thematik damals in der Ausbildung nicht so für Ernst genommen habe, holt es einem immer wieder ein. Ich gebe zu, die Fachbegriffe sind nicht hängen geblieben, aber trotz allem hat unsere unterrichtende Person es immer wieder anschaulich gestaltet. Danke dafür. Am Ende geht es auf Stressbewältigung hinaus und die Gesunderhaltung unseres Selbst!
Strategien entwickeln, Lösungen finden, Ausgleich suchen. Ja, auch der Ausgleich muss gegeben sein, um für sich zufrieden sein zu können. Ich für mich habe das im letzten Jahr nach dem Crash gelernt. Beruflich und privat im Gleichgewicht, gefordert, gefördert, aber auch eben entspannte Phasen, die ich mir dann zum Teil echt durch meine zwei Chaoten hole. Auch wenn die mal an der Leine Stress machen, so kann ich meine Entspanntheit an sie übertragen. Oft ein kleines Spiegelbild seiner selbst. Beeindruckend, aber wahr.
Abschalten ist dabei auch ein Schlagwort. Ich gehe hinaus zum Feierabend und es sollte nichts mehr an Arbeit im Kopf schwirren. Einfach ist das keinesfalls, aber auch das benötigt Übung und Abstand. Heute, am freien Tag auf Arbeit gewesen für einen Vortrag und als ich wieder draußen war, war das für mich erledigt. Aber ich hatte eh schon wieder meine nächsten Tagesplanungen.
Hobbies zu haben finde ich persönlich sehr sehr wichtig. Dabei diese auch regelmäßig auszuüben umso mehr. Denn das schafft den Ausgleich! Ich beispielsweise bin mittlerweile nur noch on Tour, oft eben mit meinen beiden Begleitern, manchmal aber auch ohne, wo es dann nicht geht mit der Mitnahme. Draußen zu sein ist für mich ein glückliches Leben, unterwegs zu sein ist so toll. Wenn man dann noch tolle und angenehme Gesprächspartner dabei hat, was wünscht man sich mehr. Man muss auch nicht immer von Arbeit reden! Das fällt uns Menschen echt schwer. Genauso das Positive aus einem Tab zu ziehen und das Negative einfach vergessen. Es ist schließlich Vergangenheit.
Oh man, ich glaube, ich sprühe vor Optimismus. Aber diese Woche wird toll, denn sie hat echt klasse angefangen. Was wünsche ich mir mehr?! Aus allem das Beste machen, aus Fehlern lernen und das Leben genießen.
In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen erholsamen Abend. Genießt die ruhigen Stunden der Nacht und erfreut euch auf erholsamen Schlaf. Nehmt euch was Positives zu Herzen.


Bis demnächst in diesem Theater. 🙂