Guten Abend ihr Lieben und willkommen zurück. Lange habe ich nichts mehr von mir lesen lassen, aber heute gibt sich mal wieder die Gelegenheit und Zeit.
Es war eine arbeitsreiche Zeit zwischendurch. Und na ja, von dem ganzen Rest drumherum möchte ich gar nicht erst reden. Es nervt alles nur noch.
Darum habe ich auch diesen Titel gewählt. Auch wenn dies eher unmöglich ist, aber jeder hat sich diesen Moment schon mindestens einmal im Leben gewünscht. Dazu zählen wohl die verschiedensten Anlässe. Festhalten dieser Zeit und alles, was um einen herum passiert, komplett ausschalten. Klingt zu einfach, aber es geht leider nicht. Die Zeit, die Erde dreht sich weiter. Oft gefühlt dann noch schneller als zuvor. Wir wachsen mit unseren Aufgaben und Erfahrungen, egal aus welcher Richtung kommend.
Was uns aber bewegt, möchten wir fest halten, am liebsten für immer. Abschied, Freude, Menschen, die einen nahe gehen, tolle Momente, tolle Orte… einfach Erinnerungen. Wir suchen Verbindungen zu knüpfen für unser Leben, versuchen festzuhalten. Auf welche Art und. Weise es für sich jemand macht, bleibt jedem selbst überlassen. Fotos beispielsweise ist eine Möglichkeit. Aber eigentlich steckt alles in unserem Wunderwerk, welches sich tatsächlich Gehirn nennt. Wenn es dann die Verknüpfung noch zum Herzen herstellt, ist dies wunderschön.
Worauf möchte ich heute hinaus? Erinnerungen sind toll und sie stärken uns im tiefsten Inneren. Sie formen die Persönlichkeit und doch geht das Leben jeden Tag weiter. Wir sollten nur so leben, dass wir uns gut fühlen. Weg von dem ganzen Mediengedöns. Es beeinflusst uns viel zu sehr in unserer Wahrnehmung und Einstellung zu gewissen Themen. Es nervt! Medien machen uns schon ein wenig verrückt und verzerren das Meinungsbild. Hin wie her. Ich habe meine eigene Einstellung zu gewissen Themen, die darf ich vertreten, sollte aber auch andere Meinungen anhören und akzeptieren, weil eben andere Erfahrungen und Hintergründe eine Rolle spielen. Vielleicht sollten wir hier die Welt mal einen Moment festhalten und stilllegen.
Widmet euch wieder Begegnungen, die euch gut tun, die dem Austausch dienen und mal nicht über die sozialen Medien laufen. Trefft euch, wenn möglich. Unterhaltet euch, lasst die Technik außen vor. Ihr werdet merken, es tut euch gut. Klar kommt ihr dabei sicher auch ins Gespräch über aktuelle Themen, aber ihr habt dann eine eigene Meinung. Man lernt doch aber im Umgang mit seinem Gegenüber auch Respekt und gerne auch eine Diskussionsebene.
Ich genieße die Tage, in denen ich Zeit für Menschen habe, mit denen ich gern umgeben bin, auch wenn da nicht immer die gleiche Meinung vorherrscht. Aber es sind die tollen Momente, die man miteinander hat, einfach in Austausch zu treten. Oder in Erinnerungen zu schwelgen oder einfach über die Zukunft zu philosophieren. Man hat immer Träume, aber nur ein Leben. Warum lebt man dann nicht seinen Traum? Manchmal steht man sich dafür selbst im Weg, glaube ich. Ich nehme mich dabei nicht heraus. Im Gegenteil, mich eingeschlossen, ist das zutreffend. Darüber ärgere ich mich selbst ein wenig. Aber so ist es. Manchmal muss man dabei auch über seinen eigenen Schatten springen. Aber einen Sprung habe ich ja auch schon mal geschafft und ein persönliches Ziel schon knapp erreicht.
Eine tolle Formel, die ich heute zufällig gefunden habe, ist aus einem Periodensystem, ein wenig abgeleitet aus der Chemie. Aber am Ende macht es einmal mehr deutlich, was man zum erfolgreichem zufriedenem Leben benötigt. Dazu gehören: Di, Ve, Ge, Te
Di steht für Disziplin. Disziplin ist die Brücke zwischen den Zielen und der Verwirklichung.
Ve steht für Vermächtnis. Das Ziel ist es nicht auf ewig zu leben, das Ziel ist etwas zu schaffen, das es tut.
Ge steht für Geduld. Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit reif ist.
Te steht für Team. Wenn alle zusammenarbeiten, kommt der Erfolg von selbst.
Diese Sprüche sind so passend und wenn man alles zusammensetzt, kann man ein tolles motivierendes Leben führen. Dabei sehe ich gerade letzteres auf alles realisierbar. Sei es Freundschaften, Partner, Arbeitskollegen oder andere Menschen. In Verbindung mit den drei anderen Komponenten ergibt auch alles einen Sinn: den, des Lebens!
Wir sind zwar jeder für sich Individuen, aber doch sind wir soziale Wesen, die wir das auch brauchen. Und das vor allem in der realen, und nicht, wie zunehmend, in der fiktiven Welt. Der eine mehr, der andere weniger.
Wenn ich mich zurück erinnere, vor einem Jahr… wie schön war es doch, als es immer mal kurzen Besuch gab von Menschen, die mir sehr am Herzen liegen mittlerweile. Auch wenn es immer nur kurz war, aber der Kontakt ist so viel wert, wenn man nicht so viel herauskommt. Dankbar auch für diese Erfahrung, die ich in der Zeit sammeln durfte und mir zu Beginn des Jahres neue Ziele gesteckt habe. Das sind eben diese kleinen Dinge, mit denen unser Leben wächst und die man eben so oder so festhält.
Ich hoffe sehr, dass es ein kleiner Motivationsanstoß für euch ist und ihr trotz der Momente, die ihr liebsten festhalten möchtet, weiter leben könnt. Denn ihr werdet größer um jeden einzelnen Tag, größer mit Blick auf das, was euch noch bevorsteht. Blöder Vergleich, aber Eckart von Hirschhausen schrieb ein Buch: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben
Das macht unser Kopf in Zusammenarbeit mit dem Herzen nicht anders. Nur im anderen Kontext. In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch eine schöne Vorweihnachtszeit.
Bis bald und denkt dran: Medien aus, Kopf und Kommunikation an!