Guten Abend ihr Lieben.
Ja, die Abende sind wieder lang und gemütlich, aber irgendwie auch sehr gedankenreich. Darum gibt es zu später Stunde mal wieder einen Beitrag.
Erst einmal wünsche ich euch allen ein gesundes neues Jahr. Auf das ihr weiterhin optimistisch bleibt!
Nun aber zum eigentlichen Thema. Warum habe ich es gewählt? Na ja, weil sie nicht unterschiedlicher sein könnten. Jeder hat im Augenblick ein anderes Bedürfnis. Derjenige, der im Krankenhaus liegt, möchte einfach gesund werden und wieder nach Hause. Ein Obdachloser möchte vielleicht einfach gerade etwas zwischen die Zähne bekommen. Andere sehnen sich nach vernünftigen Schlaf. Nach Geld kann man sich auch sehnen, macht aber wenig Sinn, wenn andere Dinge im Grunde fehlen. So hat jeder von uns seine Grundbedürfnisse. Und irgendeins fehlt uns doch immer. Alles Gute kommt nie zusammen.
Und ja, auch ich selbst habe Sehnsucht nach etwas. Ich bin aktuell glücklich und zufrieden mit dem, was ich um mich habe. Sei es Freunde, Tiere, materielle Dinge. Dennoch fehlt etwas. Es gibt einen Wunsch oder eher einen Traum. Im Unterbewusstsein macht es sich immer wieder in den Träumen bemerkbar und kommt zum Vorschein. Aber der Verstand hat dabei eine eher ablehnende Haltung. Dabei wären es vielleicht so klitzekleine Gesten. Es beschäftigt den Kopf ungemein. Wenn man dazu dann noch tiefsinnige Literatur zu sich nimmt in Form von drei philosophischen Büchern, dann geht das Kopf-Feuerwerk erst richtig los. Und trotzdem sehne ich mich nach der Realität. Aber es wird nie funktionieren. Nie!
Es war deswegen auch zu den Feiertagen ruhig gewesen. Fernab von allem, was gewohnt bedeutet. Andere Umgebung, andere Leute, 48 Stunden minimum Abstinenz von Facebook und WhatsApp. Den Kopf etwas abseits der Wege frei bekommen. Nur auf sich und die Hunde und die Laufwege konzentrieren. Und die Wege waren zu Beginn nicht ganz so einfach. Aber gemeistert ohne zu fliegen. 🙂 Ein interessanter Jahreswechsel auf jeden Fall. So spontan, so frei von allem. Nur das wichtigste dabei. Die Hunde, die Musik, ein paar Klamotten und mich. Sehnsucht ist dennoch groß. Was genau, bleibt ein Geheimnis.
Welche Bedürfnisse habt ihr in diesem Augenblick? Was fehlt euch so wirklich? Und schaut euch an, was ihr eigentlich alles habt. Wir können in unserer Gesellschaft doch echt zufrieden sein mit dem, was wir an materiellen Dingen haben. Und wenn jeder nur die Hälfte hätte, würde das auch noch locker reichen. Ich nehme mich da nicht raus. Aber überlegt doch bitte einfach, was ist euch wirklich wichtig?! Ich finde manchmal diese Frage ziemlich cool: welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? Ich wüsste es auf Anhieb und dann wäre es mir egal, wie lange ich überlebe. Irgendwie kämpft man sich immer durch.
Wenn ihr darüber nachdenkt, was euer Unterbewusstsein bei euch auslösen könnte, wie beispielsweise Träume hervorheben. Würdet ihr es gerne mehr steuern wollen? Ich definitiv nicht. Denn es bringt schöne Dinge hervor, wonach man sich doch sehnt. Die wichtigen Dinge im Leben eben. Und wisst ihr, warum das Leben manchmal etwas schwierig und undurchsichtig ist? Nicht umsonst heißt Leben umgedreht Nebel. Nebel ist eben etwas undurchsichtig und dahinter gibt es immer viele Überraschungen. Man sollte sich vorsichtig herantasten, aber sich trotzdem vorwärts bewegen. Schritt für Schritt wird das Leben leichter mit jeder Erfahrung, die man sammelt. Egal, ob real oder irreal. Manchmal eben auch ein Kopf voller Gedanken.
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und bis bald.