












Guten Abend ihr Lieben.
Ich hoffe, euch allen geht es gut und ihr habt die letzte Woche mit dem wunderschönen Frühlingsbeginnit bis zu 20 Grad genossen. Jetzt kehrt ja zum Wochenende wieder der Winter ein, weil wir ja dieses Jahr noch keinen hatten.
Ich hatte in letzter Zeit viel von Veränderungen gesprochen. Im Monat April wird einiges davon hoffentlich sich seinen Weg bahnen. Abgesehen davon, dass die Weiterbildung seine Empfänger sucht und ich gerne mal so einige Ärzte unseres Teamy vor „neuen“ Erkenntnissen stellen möchte, so möchte ich das Wissen auch gerne an die neuen und alten Kollegen weitergeben. Dafür bedingt es natürlich Rückhalt und Unterstützung. Von extern kommt diese vom Dysphagiezentrum. Intern hoffe ich einfach auf den Zusammenhalt im Team und Wissbegierde auf den anderen Abteilungen. Zudem möchte ich gerne erreichen, dass mal im Haus ermittelt wird, wieviel Menschen von diesem Problem betroffen sind. Ich wünsche mir in kleinen Schritten groß voranzukommen.
Auch im privaten Bereich möchte ich etwas kund tun. Ob ich das dann auch hier mache, bin ich mir noch nicht sicher. Auf jeden Fall habe ich in den letzten Monaten genug herumgegrübelt und möchte endlich Taten folgen lassen. Den einen oder anderen wird das nicht passen, aber das soll mir egal sein. Am Ende ist es mein Leben und ich Mo hte es weiter genießen und in vollen Zügen konkretisieren. Das Leben ist ja eben auch nicht einfach, aber man muss weiter Schritte nach vorn wagen. Denn auch Steine, die einem in den Weg gelegt werden, können echt schön sein. Meine erste persönliche Challenge mit meinen beiden Begleitern habe ich letztes Wochenende geschafft. Knapp 25km per Pedes und das in den SKINNERS Sockenschuhen. Das würde ich zwar persönlich ungeübt nicht noch einmal so machen, aber das Feeling war schon interessant. Man nimmt die Natur nochmals intensiver wahr, da man eben doch etwas langsamer unterwegs ist. Egal. Gemeinsame Zeit genutzt fürs Leben! Denn wir haben nur das EINE!
Ja, es ist einem wieder vor Augen geführt worden, wie schnell doch so ein Leben vorbei sein kann. Und schwupp, liegst du unter der Erde. Wir alle wissen nicht, wann der Tag dafür sein wird. Für uns selbst ist das dann nicht tragisch, lediglich für das Umfeld. Wir sollten deswegen doch alle schon mal ein bisschen vorsorgen und Ideen sammeln für unser Ableben. Nicht nur Ideen, auch eine Versicherung abschließen, die die Kosten eventuell Deckel. Denn sollen sich eure Angehörigen damit herumschlagen? Ich kenne nur wenige Menschen, die das so in dieser Richtung wirklich gemacht haben. Keiner mag sich mit den Tod näher auseinander setzen. An sich verständlich, aber weißt du, wann du von dieser Welt gehst? Eines hat mir der Vorfall gezeigt: ich werde vorsorgen! Vielleicht denkt ihr auch mal drüber nach.
Diese Gründe sind es, warum es das Leben wert zu schätzen gilt. Manchmal mit neuen Orientierungen, vielleicht auch das Nutzen neuer Chancen, Gewohntes abzulegen und neu durchzustartwn. Oder weißt du, ob der aktuelle Kreml-Chef was geplant hat. Nutzt eure Wege, schaut euch um, geht auch mal neue Wege, hüpft über Steine. Wenn ihr dann doch mal stolpert, seid euch gewiss, dass auch das dazu gehört. Das Leben läuft nicht aalglatt. Dann müssten wir wie Fische im Wasser leben. Tun wir aber nicht. Wir brauchen die Luft zum Atmen und ja, ich mag die Schwerkraft. Sonst würde ja jeder Müll nach oben fliegen. So kann man ihn vielleicht doch mal vom Boden aufsammeln bei einem Spaziergang. Die Hunde machen es vor.
Ja, zusammen mit Madlen Kudla von https://www.lichtclick-photographie.de/ war ich in für mich fremden Gefilden unterwegs und ich war begeistert von diesem Gebäude. Ein altes Klubhaus, welches leider zunehmend verfällt, aber eigentlich eine so tolle Struktur hat. Warum nicht mal Altes nutzen. Die oben gezeigten Bilder sind von diesem Shooting. Ich möchte mich damit auch noch einmal recht herzlich bedanken bei dir, liebe Madlen. Du und dein Partner, ihr habt meine Hunde und mich sehr motiviert und ich genieße diese festgehalten Momente sehr. Sie erinnern mich später an diese Zeit jetzt. Remind me later!
Im Ernst, Erinnerungen sind toll. Sie berühren Herz und Seele und in Bildern festgehalten ist es noch viel schöner. Behaltet all eure lieben Menschen und Lebewesen im Herzen. Der Kopf versteht zwar, dass sie nicht mehr da sind, aber das Herz nicht. Es lebt und liebt weiter mit den Erinnerungen. Das Leben, welches uns der Kopf vermitteln möchte, ist aber jetzt. Darum seid auch weiter optimistisch und lebt, auch wenn ihr jemanden vermisst. Denkt einfach immer aus der Sicht, es hätte denjenigen glücklich gemacht, dich glücklich zu sehen. Wir sind eben endliche Gestalten, können es uns aber unendlich glücklich gestalten! In diesem Sinne möchte ich euch noch eines auf den Weg geben:
Wenn wir denken, wir seien fehl am Platz, warum ändern wir nichts an den Gegebenheiten? – Richtungsänderungen sind manchmal wegweisend!
Somit möchte ich mich für heute verabschieden und wünsche euch einen schönen winterlichen Start in den April 2022. Bis bald und tschö mit Ö!