Guten Abend ihr Lieben.
Eine Weile ist es schon wieder her nach meinem letzten Beitrag.
Heute geht es um genau dieses, was ich oben im Englischen formuliert habe: das Schweigen. Wie heißt es in einem Sprichwort so schön: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Leider ist dies nicht immer der Fall.
Zu schweigen kann manchmal echt schwierig sein und noch dazu, wenn man Notlügen auftischen muss. Aktuell würde ich viel lieber darüber reden, kann es aber mit dem Großteil nicht. Nur wenige sind eingeweiht, aber trotzdem wird es nicht besser. Ich würde es am liebsten hinausschreien… Aber es geht nicht. Das würde zu viel des Guten bedeuten, vermutlich eine komplette Wegesänderung. Darum suche ich Lösungswege, um dem Ärger aus dem Wege zu gehen. Ich greife beruflich etwas voran und es bewegt sich etwas, wenn auch nur in kleinen Schritten. Es ist aber gerade das Streben nach Glück, was diesen Weg so reizend gestaltet. Das Herz öffnet seine Begeisterung und zieht den Kopf mit oder auch umgekehrt. Es ist makaber, aber diese Motivation ist so ansteckend gewesen und ich möchte es weiter vermitteln. Die Mühlen mahlen eben auch nur langsam. Ein Strohhalm im Glas und oben wartet der Wissensdurst. Im Glas befindet sich dieses gewisse Etwas, der Kick nach dem Wissen. Man muss es nur aufsaugen. (eigentlich ein cooles Bildnis)
Genau das ist es aktuell, was mich ablenkt von dem, was mich auf der anderen Ebene zu sehr beschäftigt. Ein kleines Ungleichgewicht, aber dennoch hat sich mein Leben sehr gewandelt. Etwas selbstbewusster gehe ich durchs Leben, genieße meine sozialen Kontakte beim Sport, im Freundeskreis, teilweise auf der Arbeit. Ihr fragt euch jetzt, warum „teilweise“? Tage wie gestern überfordern. Ich mag die Menschen um mich herum, aber manchmal ist es einfach zu viel, man verliert den Überblick… Ist alles gemacht? Hast du alle gut versorgt? Zu viele Köche verderben den Brei. Das passt wohl in so einigen Berufsfeldern. Oft brauche ich Zeit für mich, Ruhe um Herunterzufahren, und trotzdem suche ich gerne die Gesellschaft. Gerne aber nur mit wenigen Mitmenschen, und dann mit denjenigen, wo die Kommunikationsebene passt. Auftauen muss ich allein. Ich denke, das beschreibt mich ganz gut, zumindest ist es ein wenig meine Selbstreflexion.
Meine Weiterbildungsthematik fesselt mich ungemein und ich möchte sie so sehr gerne verbreiten. Denn es geht um eine bessere Gesundheit anderer oder um den Erhalt des vorangegangenen Zustand. Oder wie auch immer man es bezeichnen mag. Es hält mich an meinem Roten Faden fest. Es wird ein harter Kampf mit viel Arbeit nebenher, aber ich will das.
Man muss von Tag zu Tag der Entwicklung ins Auge schauen. Hoffen wir, dass es diese Woche oder nächste weitergeht und ich einen Schritt dem Ziel näher komme. Pläne sind eh immer da, um durchkreuzt zu werden. So bleibt es immer spannend und manchmal stehen wir uns dabei selbst im Weg. Sortiert die Beine, sortiert den Kopf und geht euren Weg. Überlegt dabei genau, wann ihr etwas verschweigt oder offenbart. Wenn das Herz frei ist, ist der Kopf frei für den Weg nach vorn. Ungleichgewicht kann zu schwankenden Wegen führen. Das ist vergleichbar mit dem Gleichgewichtssinn. Fällt eine Seite aus, schwanken wir logischerweise erst einmal. Darum heißt es Gleichgewicht.
Ich wünsche mir dieses Gleichgewicht wieder zwischen all den Ebenen. Dieses Schweigen zermürbt. Diese Notlügen nerven mich. Aber der Zeitpunkt ist zu ungünstig, um gut damit umgehen zu können.
Auch wenn ich wieder Rätsel aufgebe und es für einige etwas durcheinander klingt, so weiß ich, was ich möchte, wohin mein Weg führt. Es stolpert eben etwas. Vielleicht gibt es bald etwas Unterstützung. Ich wünsche es mir.
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht.

