Guten Abend ihr Lieben.
Zwei Wochen voller Arbeit liegen nach dem Urlaub hinter mir. Und ich muss feststellen, dass besondere Konstellationen immer ein gutes Team darstellen, wo die Arbeit dann auch richtig Spaß macht und motiviert. Und so sollte es ja auch sein. Nach Plan läuft es eh nie. Aber manchmal geht doch alles wie am Schnürchen.
In der zweiten Hälfte meines Urlaubs gab es eine tolle Veranstaltung, die unser Professor gesponsert hat. Da hat man dann mal wieder gesehen, wer alles zu unserem großen Team gehört und dabei waren noch nicht einmal alle vor Ort. Es war ein wirklich schöner Abend und der harte Kern blieb bis halb 1 am nächsten Morgen.

Solche Abende oder auch Tage fördern doch das Zusammenspiel zwischen allen Professionen. Wir stehen doch alle auf einer Ebene, die sich am Ende die Erde nennt.
Dennoch wünsche ich mir manchmal etwas mehr Erfüllung meines Freigeistes. Die Mühlen mahlen zeitweise so langsam… Die ersten Schritte in diese Richtung sind auch für mich getan und im März werde ich eine Fortbildung selbst durchführen. Im Leben hätte ich vor 10 Jahren nie an so etwas gedacht. Aber genau das ist jetzt mein Leben, meine Motivation.
Gerade bin ich in sehr guter Lebensverfassung und der Optimismus ist nicht zu bremsen. Kleine Ziele bringen uns voran. Ein bisschen lebe ich ja bereits meinen Freigeist. Ich bin unabhängig, habe die Menschen um mich, denen ich vertrauen kann und muss keinem etwas beweisen. Ich bin immer mehr ich selbst und dennoch für andere da. Klar, jeder hat andere Prioritäten, die sich im Laufe des Lebens auch immer ändern können. Da könnte ich jetzt so viel aufzeigen. Aber jeder kennt doch seine eigenen.
Freigeist; das ist auch dieser Blog hier. Und ich könnte mich zum Teil köstlich amüsieren, wie ich doch so einige Menschen in meinem Umkreis zum Nachdenken anrege und der Buschfunk es mir mitteilt. Da musste ich letztens doch einmal herzhaft drüber lachen. Die tiefsinnige Phase ist nun aber erst einmal ad akta gelegt, zumindest der Großteil. Ich sehe mein Leben wieder aus etwas lockeren Blickwinkeln und möchte nun wieder mehr erreichen. Alles braucht seine Zeit, auch die Zeit selbst. Vielleicht gibt es irgendwann den vollkommenen Freigeist. Aber wer weiß schon, was morgen ist…
Ich beneide auch keinen, der vielleicht besser lebt. Jeder hat seine Ziele, seine Meinungen, aber auch seine Päckchen zu tragen. Ganz abgesehen von den Geschehnissen in der Welt. Trotzdem nerven mich Nachrichten beispielsweise. Da bleibe ich lieber bei meiner Musik und lese ein gutes Buch. Der Frühling naht ja auch schon. Bald beginnt wieder die Balkonzeit. Ich bin gespannt, was dieses Jahr noch mit sich bringt. Eines weiß ich aber jetzt schon. Auch wenn die ein oder andere Sympathie mehr oder weniger vorhanden ist, so sind wir doch ein tolles Team auf Arbeit. Egal, wer nun alles dazu gehört und man manche kaum kennt. Der Laden läuft schließlich. Klar, besser machen kann man immer was und Kritik muss man auch mal austeilen und vertragen. Aber ich bin dankbar, dass ich noch immer hier bin!
Zu Hause gibt es auch ein Team. Die Chaostruppe, die an sich aber auch gut harmoniert. Für die beiden würde ich wohl alles stehen und liegen lassen. Da geht es dann trotzdem mal drunter und drüber. Aber so ist es eben. Auf und ab. Ich hoffe, Sie bleiben mir noch einige Jahre erhalten.

Ohne diese beiden Schätze wären so manche Tage richtig mies gelaufen. Du kommst aber nach Hause und der miese Tag ist vergessen. Nie immer vollständig, aber das beste an den beiden ist ja, sie reflektieren meine Stimmungslage. Und das ist das, was ich von ihnen lernen kann. Immer und immer wieder. Es ist so beeindruckend. Und zusammen sind wir eben ne Chaostruppe.
Wenn ich zurückdenke an meinem Urlaub letztes Jahr, vermisse ich das wohl schönste Naturschauspiel, welches ich in meinem Leben gesehen habe. Nordlichter. Das ist auch noch einmal so ein Ziel für mich. Vielleicht kann ich ja jemanden motivieren, mich zu begleiten. Aber wir schauen erst einmal, was der morgige Tag so bringt. Bis dahin wünsche ich euch noch einen entspannten Abend mit vielen kleinen Glücksmomenten, die sich tief im Herzen einprägen.
Also, bis bald in diesem Theater!
