Guten Abend ihr Lieben.
Der Sinn nach Gerechtigkeit, das ist, so glaube ich zumindest, eine persönliche Einstellungsfrage. Gibt es überhaupt Gerechtigkeit im objektiven Betrachtungsfeld?
Vergleichen wir es doch mal mit dem aktuellen Konflikt in der Ukraine. Viele sehen diesen Krieg als ungerecht an, einige jedoch rechtfertigen sich so, dass dieser notwendig ist. Und so kann man dies auch auf kleinste Dinge hinunterbrechen. Zum Beispiel aufs eigene Leben. Manche finden nur Ungerechtigkeit in Hinblick auf ihre Lebenszeit.
Dabei kann man mit der Änderung der Betrachtungsweise die Einstellung dazu beeinflussen. Aus Schicksalsschlägen kann man tatsächlich etwas Positives ziehen. Auch wenn es zu Beginn hart erscheint, aber so ist es doch unser Leben, unsere Erfahrungen, die sich anpassen. Dazu gehört dann auch etwas Mut, aber auch ein guter Anteil von Resilienz und Anpassungsfähigkeit. Das heißt also im Umkehrschluss, dass wir unseren Weg selbst bestimmen können. Und klar, es werden immer Steine in den Weg gelegt. Entweder drüber stolpern oder mitnehmen und woanders hinlegen.
Wenn ich zurückdenke, was alles bereits hinter mir liegt, gab es auch da Ungerechtigkeiten. Aber warum sollte ich mich daran festnageln. Es ist Vergangenheit. Um die Punkte im Leben, die mich tatsächlich fesseln, geht es bald. Denn das Unbewusste schlummert tief. Bald wird es geweckt, sortiert und ein paar Kisten aussortiert. Ich bin gespannt auf diese tiefgründigen Geschichten. Dennoch wird es mich, wie ich bin, nicht verändern. Das Leben ist gerecht, wie es ist. Nur wir selbst können es lenken und was noch wichtiger ist, ist Vertrauen im sozialen Umfeld. Ich genieße viel Vertrauen, kann dies aber auch zurückgeben. Diejenigen, die mich kennen, wissen das wohl zu schätzen.
Eine Devise des Lebens lautet auch: Lebt, liebt und lacht! Jeden Tag ein bisschen. Wir werden geprägt von uns selbst, es wird uns in die Wiege gelegt. Die Prägung unseres eigenen Ichs beginnt mit der Entwicklung des Gehirns. Und wir sind eins: Körper, Geist und Seele. Versuchen wir unser Leben zu verschönern, Momente zu genießen und das Beste aus jeder noch so schwierigen Situation zu sehen. Lebt das Leben, liebt das Leben und lacht im Leben! Wir haben nur eins. Und „pflegt“ euer Umfeld, denn in schweren Zeiten sind sie euer offenes Ohr.
Vertrauen schenkt übrigens Kraft im sozialen Umfeld, Ungerechtigkeiten auch auszuhalten und diese besser zu verarbeiten. Im besten Falle ändert sich auch der Blickwinkel darauf.

In diesem Sinne immer den Blick voraus und dem Weg folgen, egal, wo er hinführt.
Somit einen schönen Abend an euch. Bis die Tage mit neuen Schreibideen.