Guten Abend ihr Lieben.
Dieser Titel des heutigen Beitrags ist vielleicht nicht ganz richtig gewählt, aber würde das zumindest erst einmal umschreiben, was mir am gestrigen Tag widerfahren ist.
Es ist gerade eine etwas komische Zeit für mich. Viele Dinge, die auf mich einwirken, kosten wohl doch etwas mehr Energie als gedacht. Unbewusst sieht es zumindest danach aus. Denn sonst wäre ich nicht da, wo ich heute im Gespräch war. Ich möchte dabei auch nicht behaupten, dass ich übermotiviert bin und mir keine Zeit für mich gönne. Im Gegenteil. Meine Psychohygiene mit der Selbsthypnose klappt einwandfrei und ohne jegliches Erzwingen. Für dieses Handwerkzeug bin ich Frau Tannewitz auch sehr dankbar. Innerhalb weniger Sekunden bin ich tief drin. Und dennoch wurde ich von außen zu viel begossen und habe zu viel herankommen lassen unbewusst. Seien es vielleicht zwischenmenschliche Geschichten oder die grundsätzliche Verarbeitung. Und sie hat auch mit folgender Aussage recht, dass wir als Klienten den Zeitraum der Haltwertzeit für uns selbst herausfinden müssen. Jeder ist da auch anders. Ich denke, dass ich da bisher gut da gestanden habe bis gestern. Jedoch war ich gestern in alte Verhaltensmuster geraten. Was aber ein weiterer Vorteil des Gesamtkonzeptes ist, dass man es bewusst wahrnimmt und darauf reagieren kann. So gab es eine kurzfristige Terminvereinbarung zur Standermittlung. Und ja, dabei habe ich folgendes heraus gehauen: „Ich fühle mich scheiße einsam.“
Vermutlich ist dies ein Grundproblem meinerseits. Aber ich habe auch keine Erwartungshaltungen mehr gegenüber diejenigen, denen ich gegenübertrete. Einsamkeit kann echt erdrückend sein. Dabei geht es hier nicht nur grundsätzlich um Beziehungen und Partnerschaften. Eher für mich wohl so um gleichwertige Gesprächspartner mit emotional und kommunikativ gleicher Ebene. Für meinen wohl sehr reifen Kopf in gewissen Dingen nicht ganz so einfach. Was dabei das Herz spricht, spielt noch eine untergeordnete Rolle.
Und ja, ich bin froh, da eine verlässliche Ansprechpartnerin zu haben, die beratend und lenkend einwirken kann. Und das eben nicht nur mit Hypnose. Im August wird sich dem Dank noch auf etwas andere Art und Weise gewidmet. Zwei aus meinem Bekanntenkreis wissen über dieses Vorhaben bereits. Und ja, ich bin wohl oder übel doch manchmal etwas durchgeknallt. Aber das bin eben auch ich.
Meinem Ziel rücke ich auch langsam näher. Und noch dazu machen die sportlichen Aktivitäten sehr viel Spaß. Mit den Hunden kann ich im Sommer ja nicht so viel laufen gehen. Die beiden mit ihrem schwarzen Fell sind nach einer knappen halben Stunde schon im Eimer, wenn nicht irgendwie immer mal Wasser in der Nähe ist. So muss sich eben anderweitig betätigt werden. Nun geht es diese Woche erst einmal noch zweimal arbeiten und dann gibt es Urlaub. Hier und da ein paar Termine, ein Konzert, was Gutes für die Hunde und was Gutes für die Seele mit einem Spontantrip. So ist die Woche gut verplant für mich und es gibt dennoch Zeit für mich selbst zum Akku aufladen. Im Übrigen sah der heutige Tag schon wieder ganz anders aus. Klar gibt es solche Tiefpunkte immer mal, aber die Wahrnehmung ist anders, sie ist intensiver, vielleicht gar nachhaltiger, weil man es besser erkennt. Und so fügt sich jedes Bild zu einem Ganzen zusammen. Es braucht eben Zeit zur gesamten Verarbeitung, aber ich bin auf dem richtigen Weg. Dafür noch einmal herzlichsten Dank an Sie! Und diese Botschaft wird ankommen.
Somit nehme ich diese Momentaufnahme vom gestrigen Tag als Lehre für solche Situationen, wenn diese noch einmal ähnlich zum Vorschein kommen sollten. Der Kopf steuert eben zu 90% unbewusst. Machen wir uns dessen bewusst! In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und später einen angenehmen Start in den neuen Tag.
Bis bald!
