Guten Abend ihr Lieben.
Ich hoffe, euch allen geht es gut und ihr genießt den Abend mit einem tollen Ausblick in die Ferne.
So den Blick schweifen lassen in die Ferne hinaus bildet manchmal einen ganz anderen Blickwinkel. Oh jee, welch Kauderwelsch. Was ich damit sagen möchte, ist, dass ich bei diesem Weitwinkelobjektiv des Auges mittlerweile entspannen kann. Kurz einige Male tief ein- und wieder ausgeatmet, wirkt alles um mich herum so angenehm ruhig.
Heute Morgen, vor Beginn der Frühschicht, die all übliche Morgenrunde mit den Chaoten gedreht. Da ist ja nun schon wieder noch alles stockdunkel bzw. fängt es nur langsam an mit Dämmern. Da hört man auf einen Sonntagmorgen nur die eigenen Schritte, die der Hunde + deren Atmen und einige wenige Grillen. So eine richtige Stille. Kein Auto, kein Nichts. Das ist ein wunderbares Feeling. Genau so, wie den Blick in den Himmel zu werfen. Ausgleich zum doch stressigen Alltag.
Keine Frage, ich mag es, in Gesellschaft zu sein. Und doch nehme ich mir meine Ruhephasen. Das nennt man vielleicht auch Work-Life-Balance. Und die habe ich trotz 40-h-Arbeitswoche. Auch das funktioniert. Man muss sich selbst eben auch einfach fokussieren können. Was ist wichtig für mich, was kann ich aussortieren, was belastet mich, was lass ich links liegen. Diese Fähigkeit habe ich wohl zeitig für mich gelernt und nun noch weiter verfeinert.
Wenn ich immer so am Abend auf meinem Balkon sitze und den Sonnenuntergängen zuschaue, wird mir bewusster, was mich wohl jetzt noch immer belastet. Es gibt hier und da immer noch so einige offene Fragen, die mir aber offiziell keiner beantworten kann. Inoffiziell gibt es da aber gefühlt eine Meta-Ebene, die ich irgendwie sogar erreichen kann mit Hilfe. Denn der Blick in diesen wunderbar orangenen Himmel offenbart immer wieder noch etwas Traurigkeit in mir. Dennoch fühlt es sich gut an. Ich möchte es gern mehr ergründen.

Morgen nun beginnt eine neue Woche voller interessanter Erlebnisse, auf die ich mich freue. Jeder Tag trägt eine Überraschung in sich. Man muss sie nur für sich entdecken. Jeder Tag hat einen positiven Einfluss, auch wenn es gefühlt negativ ist manchmal. Wir müssen einfach intensiver filtern von all dem, was auf uns einprasselt. Diese schnelllebige, technikversierte Zeit hat auch positive Ecken und Kanten. Es sind jene, die man für sich als gute Momente herausfiltert. Und da spielt es keine Rolle, ob es im Job oder privat ist. Denn am Ende leben wir im Hier und Jetzt. Planen kann man, klar, aber Pläne sind auch dafür da, um über den Haufen geworfen zu werden. Ähnlich wie ein Dienstplan. – Ob der gut kommt, weiß ich nicht. 🙂
Nehmt euch gemeinsam Zeit und lacht miteinander. Sei es über makabere Witze oder auch etwas Schadenfreude. Lachen ist schließlich gesund. Und welches aus tiefsten Herzen kommt, kann auch Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Ich hatte übrigens lange keinen Lachflash mehr – – > Info an meine liebe Jeane oder Bine.
Ich freue mich nun sehr auf meine bevorstehende Woche mit all den Terminen und Begegnungen, die mich erwarten werden. Filtern wir doch einfach das Positive aus unserem Leben. Ändern können wir negative Dinge, die auf uns zukommen, eh kaum, außer wir äußern Kritik in Form von guter Kommunikation oder wir ändern unsere Einstellung. Weil Veränderung eben mit dir beginnt!
In diesem Sinne wünsche ich euch nun noch einen erholsamen Sonntagabend. Ich schalte nun noch bei gemütlicher Musik ab und lasse den Tag Revue passieren.
Bis bald!

