… KEINEN einzigen Tag in meinem Leben!

Hallo ihr Lieben.
Heute mal aus einer ganz anderen Tageszeit wie sonst hier unterwegs. Aber die Stimmung passt gerade zum Schreiben. Denn das Wetter lädt nicht unbedingt ein zum Draußen sein. Wobei ich zugeben muss, dass mich das nicht immer stört. Die Hunde müssen ja so oder so raus.
Was ist mein heutiges Anliegen an euch? Es geht mal wieder um die Wertschätzung des einzigen Lebens, welches wir haben. Warum ich dahin möchte. Tja, es gab am Wochenende ein Ereignis, was mir wieder einmal deutlich vor Augen gemacht hat, wie wertvoll jeder einzelne Tag sein sollte. Nutzen wir jeden Tag für uns, um uns etwas Gutes zutun. Langfristige Pläne sind dafür da, um verworfen zu werden. Wir leben im Hier und Jetzt und das kann ich nur immer wieder betonen. Klar, es gibt Höhen und Tiefen. Ein kleines Tief durchzieht auch gerade meine Gedanken, aber dennoch arbeite ich damit. Ich genieße mein Leben. Recht spontan ging es beispielsweise am Montag mit meiner Besten zur Hunderunde etwas weiter weg. Klar, ich war Zustand nach 4 Nachtdiensten mit nur wenig Schlaf und etwas seelischen Stress, aber genau das war es, was mir gut tat. Am Ende war ich 32 Stunden am Stück munter und das letzte Stück Autofahrt auch nicht allzu einfach, aber durchgehalten. Und es war ein toller Tag. Momente voller Leben. Denn das ist es, was zählt. Gebt dem Tag mehr Leben und nicht umgekehrt. Es kann so plötzlich vorbei sein. Auch in Gedenken an die Menschen, die nicht mehr unter uns weilen. Sie sind da, irgendwo im Orbit. Vor allem aber tief in unserem Herzen verankert.
Das Leben läuft auch intuitiv mit den Handlungen, die wir in der Vergangenheit getan haben. Zumindest merke ich das mehr und mehr, wenn ich an meine bisherige Lebenszeit zurück denke. Es wird alles immer deutlicher und klarer. Als würde etwas so lenken. Dabei sind es wir selbst, die sich koordinieren in die Richtungen, die wir einschlagen. Man begreift zunehmend das, was man damit getan hat. Ich darf vielleicht von mir behaupten, dass ich im Kopf doch sehr reif bin und das auch schon damals war. Dennoch weiß ich nun auch, was mir früher fehlte. Und es ist immer wieder interessant zu sehen, wie sich mehr und mehr Kopf und Herz zueinander finden. Denn es ist so eine intensiv enge Bindung. Was man aber behaupten kann, ist, dass Gefühle einen nicht betrügen. Der Kopf kann das schon. So kommen diese Gefühlsempfindungen doch von Herzen. Wie alles andere an Wertschätzung von Herzen kommt. Das Gehirn kann ausgetrickst und gelinkt werden. Nur das Gleichgewicht ist es, was beides in Einklang bringt.
Aber wann ist dieses erreicht?
Das kann nur jeder für sich herausfinden. Das kann kein Arzt, kein Psychologe noch sonst jemand festlegen. Dir muss es bewusst werden. Nimm einfache zufriedene Momente. Auch die zählen schon mit hinein. Es ist tatsächlich so. Denn umso glücklicher wirst du sein. Diese Momente sind mit keinem Geld der Welt zu bezahlen. Geld macht es zwar in der heutigen Gesellschaft einfacher, diese zu erreichen, aber warum streben wir so hoch? Nutzen wir doch einfach die Chancen, die sich uns bieten. So wie just in diesem Augenblick einfach eine Kohlmeise auf meinem Balkon herum hüpft. Einfach wunderbar trotz miesem Wetter. Oder ein kleines feines Konzert, welches man besucht. Oder eben einfach mit den Menschen Zeit verbringen kann, die man gern um sich hat. Oder eine kleine Duftkerze anzünden, die den Raum erhellt und herrlichen Duft verteilt. Oder ein schönes spannendes Buch. Oder einfach zwei zufrieden schlafende Hunde um sich hat, links und rechts von der Couch. Da brauch ich auch keine Heizung. Oder eine blühende Pflanze oder gar ein paar Wassertropfen auf einem Blatt, die das Tageslicht in sich reflektieren. Solche Momente zählen doch wirklich!
Und dann gibt es Tage, wo man sich vielleicht denkt, warum klappt es nicht mit einer Beziehung oder überhaupt mit einem Partner oder Partnerin. Vielleicht soll es einfach nicht sein. Denn wichtig sind doch die Menschen um einen, die mir gut tun. Jeder einzelne von euch, der das hier lesen wird, kennt mich wohl persönlich und ich denke, das ich zu jedem auch eine Verbindung irgendwie habe. Sei es nur durch diese Worte hier und den Hintergründen. So erzählt jeder seine eigene Lebensgeschichte. Und jeder sucht sich intuitiv den richtigen Weg. Bis zu diesem Moment, wo Herz und Kopf im Gleichgewicht vereint sind. Vielleicht gibt es diesen genannten Zeitpunkt auch immer erst dann, wenn sich der Körper von den anderen zwei Zuständen verlässt. Wer weiß. Die Zusammenhänge kennt keiner. Wir sind immer auf der Suche nach Glück, dabei liegt es genau vor uns in dieser Sekunde. Glücklich sein, leben zu können. Wichtig ist doch auch, dass wir Gefühle zulassen können, oder?
Ich freue mich auf die kommenden Tage, bin interessiert auf meine neuen Reaktionen und schaue immer wieder vorwärts, auch wenn die Vergangenheit gerade ziemlich krass mit mir und meinem Kopf arbeitet. Aber genau das ist es, was mir diese vielen Erkenntnisse bringt und was mich antreibt. Das zu tun, was mir gut tut und nicht im Alltag zu versinken, wie es allzu schnell passieren kann. Ich liebe mein Leben. Tut ihr es auch?
In diesem Sinne genießt die Tage, schaut nach vorn, vielleicht seht ihr ein kleines noch blühende Blümchen oder ein farbenfrohes Blatt in der Tiefe des Herbstes.
Bis bald!





