Beating of my Heart

Guten Abend ihr Lieben.

Beating of my Heart

It was the beating of my heart;
How
Could I
Resist
The chance
To fall
For you…


The beating of my heart;
How
Could I
Not feel
The way
I do
For you…

Mit diesem wundervollem Song möchte ich heute gern beginnen. Denn es ist mal wieder so einiges passiert. Nicht genau das, was darin eigentlich beschrieben wird, aber dennoch ist der Sinn des Gefühls klar ersichtlich.

Um wirklich irgendwann das Glück in Form einer Partnerschaft für sich finden zu können, muss man erst einmal mit sich im Reinen sein. Erst dann ist man offen für Neues. Das klingt erst einmal streng formuliert. Aber letztlich läuft es darauf hinaus.

Wo ich vielleicht vor einem halben Jahr noch dachte, kannst dich für neue Interessierte mal offen ins Gespräch stellen, bin ich aktuell gar nicht bereit dafür. Weil da in diesem Keller noch die Büchse der Pandora herumsteht. Geöffnet ist diese bereits und durch ein kleines Loch sickern so nach und nach Infos heraus, die einen doch immer mal noch in das alte Leben werfen. Mittlerweile jedoch kann ich mit dem bewussten fernen Blick die Dinge aus einem anderen Radius betrachten und damit anders arbeiten. Sicher ist es noch sehr emotional und es tut manchmal höllisch weh. Trotzdem ist mit diesem Bewusstsein, welches ich bereits erlangen durfte, eine Möglichkeit zum guten Umgang damit. Perspektivwechsel aus der Sicht eines erwachsenen Menschen. Mit dem gewissen Abstand. Nichts läuft im Leben perfekt. Aber wir können es für uns perfekt gestalten. Lassen wir los vom „alten Ich“.

Dieser Prozess des Loslassen hat mich diese Woche noch einmal kurz umgehauen mit einer recht schlaflosen Nacht infolge. Ging es mir zu schnell? Was war das für ein Phänomen? Es fühlte sich etwas an wie Drehschwindel oder wie vor einigen Jahren, als ich im MRT war und die Augen geschlossen hatte. Als ob etwas mich wegziehen wollen würde in der Birne. Nur viel viel schneller. Aus diesem Strudel herauszugelangen musste mein Ich doch kurz kämpfen mit 5-6 tiefen Atemzügen. Selbsthypnose ist eben gar nicht so einfach. Doch, einfach schon, aber diese Wahrnehmung manchmal nicht. Für das Eroieren dieses Zustands bin ich sehr dankbar! Dennoch habe ich etwas Respekt davor. Aber es ist einfach ein zu „geiler“ Zustand, dies nicht mehr selbst auszuüben. Ja klar, irgendwann ist es eine Droge. Aber im besten Sinne positiv! Der Verstand ist dabei nicht ausgeschaltet, rückt aber in die Ferne, und es findet das statt, welches das Tattoo eben ausdrückt.

Und mal ganz ehrlich? Was lässt sich denn eher austricksen? Unser Herz oder unser Gehirn? Ich würde ja nur mal das Beispiel optische Täuschung heranziehen.

Unser Herz ist schon in gewissem Maße die emotionale Schaltzentrale und darauf können wir wohl wirklich mehr vertrauen. Beides im Einklang ist jedoch wünschenswert.

Nicht jeder Tag ist gleich und der Alltag bestimmt uns mehr und mehr. Nachrichten sind die Hölle. Wann gibt es denn in letzter Zeit jemals gute News? Ich kann es nicht beantworten, aber ich ziehe auch keine Nachrichten mehr in Erwägung. Ich sehe das, was ich wahrnehme in meiner Umgebung. Und da mag ich vielleicht Tollpatsch sein, vielleicht aber auch sehr feinfühlig. Je nach Tageslaune und kopflastigen Zustand. So ist es tatsächlich. Ich weiß auch, dass ich sehr kopflastigen bin. Sonst würde es vermutlich diesen Blog hier nicht geben. Aber ich kann den Kopf auch ausstellen. Die Fokussuche beginnt beim Spaziergang in der Natur. Manchmal im strömenden Regen, wo man dann doch mal bis aufm Schlüppi nass ist. Oft aber auch bei trockenem Wetter. Dann ist es Erholung pur, die Hunde einfach zu beobachten oder die Vögel mit ihrer Schwarmintelligenz, die dann wahnsinnig schöne Bilder in der Luft zeichnen oder gar die Wolken. Es ist sooo ein wichtiger Ausgleich zu diesem manchmal echt beschissenen Alltag. Am liebsten wäre ich nur noch unterwegs. Aber mit irgendwas muss man ja seine Brötchen verdienen.

Ich mag meine Arbeit. Ich wünsche mir dennoch mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Umgang mit unseren Menschen dort vor Ort. Ich wünsche mir von Herzen, dass sich da irgendwann doch noch mal etwas tut. Ich finde meinen Ausgleich. Aber schaffen es andere auch?

Fokussuche: Auf was achtest du als Erstes?

Mein eigener Weg, das „alte Ich“ gehen zu lassen, wird vielleicht noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, da ja doch das Herz etwas dran hängt. Ich bin jedoch voller Zuversicht, dass irgendwann dieser jener Punkt so weit sein wird, es dann zulassen zu können in der Tiefenentspannung. Ein crazy Feeling, welches einfach unbeschreiblich ist. Oder es mit den Worten meiner besten Freundin zu formulieren : „Olle Wetter, ist das abgefahren.“

In diesem Sinne bleibt auch immer neugierig in eurem Leben. Der Spruch von damals ist nicht schön und hat sich wohl ziemlich verfestigt: Man kann zwar alles essen, aber nicht alles wissen… Macht da mal was draus. Böse Erinnerungen werden da wach.

Ich wünsche euch eine gute und erholsame Nacht! Ich tauche noch einmal tief vor dem Schlafengehen. Bis bald!

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Autor: famyvo

Ich geh arbeiten, meine Hobbies sind die Fotografie, das Erkunden neuer Wanderwege für mich und meinen Hund, zudem bin ich spontan immer mal unterwegs im Landesgebiet. Willkommen im Leben!

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