Guten Abend ihr Lieben.
Was für ein crazy Urlaub ist das nur? Zu schön, um wohl wirklich wahr zu sein, aber nein, es ist tatsächlich Wirklichkeit.
Diese Zeit, die ich noch ganze zwei volle Tage nutzen werde, ist hier in Baabe so voller Wunder. Ich fühle mich so gar nicht einsam, genieße die Zeit mit den beiden Chaoten sehr tiefsinnig und muss auch echt zurückdrehen, denn mein alter Herre ist ziemlich durch. Klar, nimmt man die Leine in die Hand, ist er immer am Start. Aber als er bei einem verhältnismäßig kleinen Rundgang im Rasenden Roland fast im Stehen eingeschlafen wäre, wusste ich, dass es zu viel war. So gab es dann auch mal einen Faulenz-Tag, wo die Hunde nur das Notwendigste an Freiraum bekommen hatten. Ich habe viel gelesen. Ein Buch, welches ich bereits zum zweiten Mal lese, aber nach 10 Jahren mit einem anderen Bewusstsein. Das Buch holt mich tatsächlich aus den Latschen. Wie auch immer ihr das verstehen mögt.
Ansonsten gibt es hier nicht viel zu berichten außer dass man immer wieder am Strand unterwegs ist. Doch, der Schnee ist mit dem heutigen Tag so gut wie weg, denn es hatte reichlich geregnet.
Auch jetzt am Abend, dennoch stiefelte ich für mich allein noch einmal ans Meer. Und dort ist wirklich mehr drin… Was ich damit meine? Kennt ihr dieses Gefühl, ihr beobachtet die Wellen und es zieht euch etwas mit in diesen Bann hinein? Ich war an sich komplett allein dort am Wasser, aber ich fühlte mich auf einmal gar nicht mehr allein. Als ob links neben mir jemand stand und auch mit mir mit lief entlang des Strandes, der eigentlich gar nicht da sein kann. So crazy. So voller Wunder, dieses Meer, was eben mehr kann.
Und so ist die Suche nach meinem Weg immer wieder aufs Neue eine besondere Überraschung. Es verstehen nur wenige wahrscheinlich. Aber es ist ja schließlich auch mein Weg und nicht der der anderen. Und nein, ich bin nicht verrückt. Ich denke nur manchmal auf anderen Ebenen und das kann einiges entspannter gestalten. Und auch wenn selbst ich nach diesen Lauftagen hier bereits etwas fußlahm bin, wird weiter gelaufen. Mein Fuß wird es mir danken, wie auch immer bleibt ihm überlassen.
Glaube versetzt Berge. So ein wahrhafter Spruch. Und so wissen wir doch alle so manches Mal nicht, was real und was nicht von dieser Welt ist.
Diese Zeit hier ist etwas ganz Besonderes. Sie ist eben unbeschreiblich für diejenigen, die diese Ebene des Glaubens nicht verstehen können. Wir können uns mit dem Kopf so viel zurecht spinnen. Unser Herz zeigt uns, was wahrhaftig ist. Und so endet auch diese Zeit, aber auch zu Hause ist es schön. Vor allem, wenn man sein Bett auch in der Nacht wieder für sich hat.
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und glaubt/denkt an etwas Schönes.
Bis bald.










