Guten Abend ihr Lieben.
Wow, es ist tatsächlich schon wieder einige Zeit her, dass ich etwas geschrieben hatte. Aber so ist das manchmal.

Eine Kornblume, so wunderschön anzusehen. Es ist wieder einiges passiert und ich bin wirklich sehr froh, eine Auszeit zu haben. Ich habe das für mich nicht häufig nutzen können und musste auch meine liebe Doreen diesbezüglich um Rat fragen, ob auch so ein Zustand in Ordnung ist. Aber ja, einfach mal niksen zwischen stressigen Tagen ist vollkommen in Ordnung. Meine Cousine in Holland kennt dieses Wort vielleicht.
Wenn es ein Ampelsystem gäbe für Körper, Geist und Seele, wo ständest du jetzt?
Ich: mittendrin zwischen rot, gelb und grün.

Es sollte nicht mehr gefragt werden „wie geht es dir?“ oder „wie fühlst du dich?“, sondern eher noch „was fühlst du gerade?„. Es macht den wesentlichen Unterschied. Die Frage des ehrlichen Interesses. Und so freue ich mich wirklich, wenn mich Menschen ansprechen in meinem Umfeld. Auch wenn sie die reguläre Frage stellen, so werde ich diese doch ehrlich beantworten.
Ich erinnere mich zurück an die Zeiten, wo ich intuitiv gehandelt habe und wie mir bewusst wurde, welche Schritte ich wofür gemacht habe, denke ich mir „wow, das bin alles ich„. Eben erst jetzt bewusst für voll genommen. Jeder geht seinen Weg mit einem eigenen Rucksack. Man kann ihn zwar mal auspacken und zeigen, aber er wird nie von jemandem abgenommen. Diese Bewusstseinslage muss eindeutig werden. Viele benötigen für dieses Verständnis noch etwas Reife, was gar nicht schlimm ist. Ich finde es zum Beispiel sehr interessant, wie jeder anders mit Themen umgeht, die sich doch manchmal ähneln. Wir Menschen sind sehr durchschaubar, wenn man eine gleiche Wellenlänge hat. Man spürt angespanntes Verhalten und hat das Bedürfnis, auf dieses hinzuzugehen.
Um sich lenken zu lassen, sollte man nie zu sehr die Gefühle bewusst lenken lassen, denn am Ende geschieht doch alles unbewusst mit dem Unterbewusstsein, welches ja auch massive Gefühle beinhaltet. Eine Weisheit, die so viel Wert hat. Und dann wird man von einigen Seiten angesprochen, warum man dies oder jenes tut, für mich im speziellen der Bezug zur Arbeit, und dann finde ich keine eindeutige Begründung. Es läuft eben intuitiv der Entscheidungsprozess. Klar sind es auch einige bewusste Vorgänge, aber am Ziel ist die unbewusste Lenkung. Und mal ganz davon abgesehen, was bedeutet in unserer heutigen Zeit denn Sicherheit? Glück und Zufriedenheit können Sicherheit widerspiegeln. Denn wenn ich zufrieden bin, strahle ich doch Sicherheit aus, oder? Von Wertschätzung ganz zu schweigen, die ich gerade erlebe. Erst wenn ich mich verändere, verändert sich eben auch das Umfeld. Und so passiert es eben auch einmal, dass es unbequem wird, dass man einfach mal ehrlich wird in seinen Aussagen. Nicht alles „hinunterschluckt“ oder „hinunterspült„.
Um seine Grenzen kennenzulernen, muss man über sich hinaus wachsen. Das können dabei auch kleine Schritte sein. Manchmal landet man eben in der Pfütze.

Die ist dann auch mal schlammig. Wichtig ist doch aber, wieder aufzustehen und sich den Schlamm abzuschütteln und sich selbst wieder frei zu machen.

Es ist beeindruckend, wieviele Menschen sich abhängig machen von Dingen, anderen Menschen oder was auch immer. Sich von Gefühlen leiten zu lassen ist im gewissen Maße in Ordnung, aber nie zu bewusst. Ich wäre sonst nicht da, wo ich jetzt stehe. Und das kann jeder andere von sich selbst auch behaupten.
Was fühlst du gerade? – Freiheit in mir selbst, aber auch etwas Rückenschmerzen und ein leichter Hauch von Unzufriedenheit, etwas noch nicht geschafft zu haben. Doreen weiß sogar, was. 🙂
Ehrlichkeit zu sich selbst ist ein winziger Schritt zu sich selbst. Und ja, manchmal stinkt Eigenlob, aber die Menschen strahlen auch ein gutes Selbstbewusstsein aus. Achtet mal drauf.
In diesem Sinne hoffe ich, dass ich wieder zum Nachdenken anregen konnte und wünsche euch eine erholsame Nachtruhe und einen schönen Start in die neue Woche.
Bis bald und denkt dran – einfach mal niksen!


