Stockholm, zweiter Ausflugstag

Guten Abend ihr Lieben.

Die Nacht war kurz, es war vielleicht gerade mal zwei Stunden halbwegs dunkel. Dieses Mal war ich aber schlau und habe die Vorhänge so zum Teil zumindest geschlossen. Trotzdem ging es heute zeitig nach draußen an die frische Luft. Heute war es bedeutend wärmer und sogar etwas schöner.

Der Himmel sah in einer Richtung sehr interessant aus. So ging es nach der Frischluftrunde zum entspannten Frühstück, denn mein geplanter Ausflug sollte eh erst 10.45 Uhr losgehen. Im Anschluss gleich mal noch ein Stündchen Sonne getankt, mit Kopf im Schatten, denn die Sonne hatte heute echt Power.

Unten stand schon das Ausflugsobejkt bereit. Ein Ribboot. Es hatte mich bereits auf mehreren Kreuzfahrten gereizt, aber da mein eigentlich gebuchter Ausflug storniert wurde für heute, hatte ich mich dann kurzfristig dafür entschieden. Ein bisschen Nervenkitzel, würde ich behaupten. Und dann ging es auch pünktlich los. 90 Minuten Rib-Abenteuer.

Aufgestiegen aufs Boot ging es los. Ein bisschen Bammel hatte ich anfangs schon, aber das verflog schnell, als wir so eine traumhaft schöne Landschaft zu sehen bekamen bei 45 Knoten (entsprechen ca. 90km/h). Wir schauten uns eine Sommerinsel an, die wirklich nur im Sommer von Einheimischen genutzt wird, wenn sie Urlaub haben. Manche Baustile faszinierten auch und so viele verschiedene Inseln, es ist der Wahnsinn. Zwischendurch steuerte unser Guide direkt auf eine Gruppe Kormorane zu und die flogen dann parallel zu uns. Leider war die Kamera nicht schnell genug gezückt, aber auch das war ein Schauspiel, einfach wunderbar. Einen Stopp gab es dann in Vaxholm. Ein kleines feines Städtchen, welches wir besichtigen konnten und auf der Insel gegenüber befand sich die Festung dazu. Ein bisschen habe ich mir die Gegend angeschaut, eine Schule gesehen, die gerade Mittagspause scheinbar hatten und auch so war so einiges los und nicht weniger Touristen. So ist das eben. Trotzdem hatten wir die tolle Möglichkeit, mal uns zu bewegen. Denn das Sitzen im Ribboot ist gar nicht bequem. Es folgen ein paar Eindrücke der Stadt Vaxholm.

Ich mag solche Ausflüge sehr, wo man dann selbst noch Erkundungen machen kann oder es eben doch etwas außergewöhnlich ist. Wir waren mit dem Guide nur 9 Personen. Also überschaubar. Das Wetter hat sich auch bis zum Schluss gut erhalten, wir sind lediglich mal durch drei Wassertropfen von oben hindurch gefahren. Bei dem Tempo holt uns so schnell kein Regen ein. Nein, wirklich, wir hatten so richtig klasse Wetter, denn der Fahrtwind war am Ende doch schon krass. Und ohne Brille braucht man auf so einem Boot nicht gehen. Falls ihr mal so etwas vorhabt, Sonnenbrille einpacken. Die 1 1/2 Stunden vergingen wie im Fluge und ich war am Ende auch neugierig, wie weit wir von Stockholm weg waren. Und da hatte ich dann nicht schlecht gestaunt. Laut Google Maps waren es knappe 20km. Es sieht auf der Karte etwas weiter aus. Und so hatten wir ein bisschen Inselshow und den Schärengarten etwas aus der Nähe betrachten können. Es folgen für euch einige Eindrücke von der Fahrt, auch einige Videos.

Nach der Tour, wir waren der letzte Ausflug, ging es aufs Schiff und 14 Uhr legten wir pünktlich ab. Ich hatte 14 Uhr dummerweise meinen Massagetermin gelegt, sodass ich mir das Auslaufen leider nicht komplett anschauen konnte. Was soll’s. Die Massage war auch wieder top. 16 und 17 Uhr gab es dann die nächsten Ereignisse. Es gab wieder das Super-Jackpot-Bingo. Dieses Mal ging es sogar noch länger, ehe jemand sein Bingo rufen konnte. Mir fehlten da noch immer zwei Zahlen. Im Anschluss kam gleich der Lektor, der uns etwas Geschichtsträchtiges über Visby, Danzig und Kopenhagen erzählte. Der hätte Geschichtslehrer werden können, denn er hat das alles mit soooo viel Leidenschaft rübergebracht, das hat echt begeistert. Draußen war es dann wieder recht frisch geworden und der Schärengarten verabschiedete sich allmählich von uns. Und nun sind wir auf dem Weg nach Visby, auf der Ostseeinsel Gotland. Dort kommen wir wohl 7 Uhr im Hafen an. Auch da wird wieder viel geboten und ich lasse mich überraschen. Bis dahin gibt’s noch zwei Eindrücke vom Schärengarten vom gemütlichen schweren Lastschiff AIDA.

Das hat uns auch der Lektor erklärt. Harald Blauzahn hat wohl das Bluetooth gegründet. H und B in Runenschrift zusammengesetzt. Darum ist es so ein komisches Symbol geworden.

In diesem Sinne immer mal etwas hinterfragen. Ich wünsche euch einen schönen Abend noch und eine gute Nacht. Morgen wird wieder ein interessanter Tag. Bis bald!

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Autor: famyvo

Ich geh arbeiten, meine Hobbies sind die Fotografie, das Erkunden neuer Wanderwege für mich und meinen Hund, zudem bin ich spontan immer mal unterwegs im Landesgebiet. Willkommen im Leben!

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