Der letzte Hafen, Kopenhagen

Guten Abend ihr Lieben.

Ruckzuck ist eine Woche Urlaub schon wieder rum. Am Morgen habe ich heute mal ausgeschlafen und das Frühstück ausfallen lassen, denn 9.30 Uhr ging es zur letzten von den fünf Ganzkörpermassagen. Also ich darf behaupten, dass die Mädels das echt drauf haben. Dabei hatte ich vier verschiedene Damen, die mich in den fünf Sitzungen versorgt haben. Jede von ihnen hatte eine etwas andere Technik und von mal zu mal wurden die schmerzenden Punkte besser. Bis zur Tiefenentspannung. Es war einfach herrlich.

Im Anschluss ging es dann zeitnah aufs Deck, das Einlaufen in den Hafen von Kopenhagen beobachten. Manchmal sind das echt klasse Highlights. Heute wurden wir beim Eindrehen in den Hafen von einem Schlepper begleitet, da der Wind im Hafen recht heftig war und es Bedenken gab, dass der Dampfer nicht komplett von allein rumkommt.

Die Hafenskyline hatte auch irgendwie ihren Charme. Viele moderne Häuser in einem interessanten Baustil. Nach dem Anlegen, welches bereits eine Stunde eher war, gab es noch ein Getränk an der Pool-Bar und dann ging es ab zum Mittagessen. Heute mal in der Pizzeria. Theoretisch war ein 3-Gang-Menü möglich mit Vorspeise, Pizza und Nachspeise. Aber wir sind nur bei Pizza und Nachspeise geblieben und es war völlig ausreichend. Am Ende isst eben auch das Auge mit, vor allem bei diesem genialen Nachtisch.

Danach ging ich noch einmal kurz auf die Kabine, wo ich wohl eingenickt war. Aber nicht schlimm, denn 17.30 Uhr ging unser Ausflug erst los. Für heute hatte ich in Kopenhagen eine Rikscha-Fahrt gebucht. Und so ging es los mit dieser wunderbar interessanten Stadtbesichtigung. Klar gab es viele Sehenswürdigkeiten zu sehen, aber auch Straßen und Gassen, die man vielleicht so nicht gesehen hätte. Aber seht selbst. Ein paar Videos inklusive.

Im schrägen Gebäude befindet sich eine Skianlage.
Militärstützpunkt
Das Rathaus
Das Parlamentsgebäude

Ganze zwei Stunden ging die Tour und der Wind war am Ende ziemlich frisch. Aber trotzdem war auch das ein tolles Erlebnis. Danach ging es schnell zum Abendessen und man durfte noch die AIDA-Abschiedstorte bewundern. Immer wieder neue Ideen.

Das Auslaufen war heute auch mal ganz anders. Wir wurden mit dem Schlepper aus dem Hafen gezogen bis zu einem bestimmten Punkt. Warum konnte ich mir nicht ganz erklären.

Da ja noch der Beginn der Fußball-EM war, ging es schnell zum Theatrium und die erste Halbzeit lief doch echt klasse.

Und nein, da war kein Alkohol drin.

Zur zweiten Halbzeit bin ich noch an die frische Luft gegangen und habe noch einmal den Abschied von Dänemark für mich ein wenig zelebriert mit etwas Ruhe und ein paar schönen Bildern. Die Brücke gab es übrigens auch schon 2022 zu sehen, aber da sind wir damals drunter durchgefahren. Dieses Mal sind wir drüber hinweg gefahren. Denn ein Teil dieser Verbindung von Dänemark zu Schweden ist als Tunnel vorhanden. Die Straße endet von weiten quasi ins Nichts. Das dachte zumindest ein anderer Gast. Der war nämlich ziemlich verwundert und ich musste etwas grinsen.

So endet auch der letzte Tag mit ein bisschen guter Musik auf dem leeren Pooldeck, weil es wirklich kalt ist. Deutschland hat gewonnen, das Schiff hat gejubelt und wir können nun alle entspannt packen und dann ins Bett gehen. Es war wieder einmal ein wunderbarer, vor allem aber erholsamer und erlebnisreicher Urlaub. Ich danke meiner lieben Alex, die mir ihren Gutschein überlassen hat in einer Vereinbarung. Sonst wäre das in diesem Maße nicht möglich gewesen.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und morgen heißt es wieder Welcome back to Germany. Bis morgen!

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Autor: famyvo

Ich geh arbeiten, meine Hobbies sind die Fotografie, das Erkunden neuer Wanderwege für mich und meinen Hund, zudem bin ich spontan immer mal unterwegs im Landesgebiet. Willkommen im Leben!

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