Horizont erweitern

Guten Abend ihr Lieben.

An meinen freien Tag mal wieder voll gefaulenzt und nichts gemacht. Doch, ein bisschen im Haushalt habe ich geschafft und Zeit mit meinen kuscheligen Vierbeinern verbracht. Das Wetter war heute mit einer leichten Brise bestückt, was uns nur zu zwei größeren Runden getrieben hat. Die zweite Runde am frühen Abend war dabei sehr eindrucksvoll.

Vor einigen Tagen flog mir abends im Dunkeln, als ich auf dem Balkon saß, fast ein Falke in den Schoß. Heute auf der Runde saß einer am Wegesrand und auch hier konnte ich die Hunde ruhig zurückpfeifen. Leider sah dieser nicht mehr allzu gesund aus. Warum dreht es sich immer um Falken? Zufall? Ich finde diese Raubvögel schon recht interessant. Als ich dann so meinen Blick in die Ferne richtete, wurde mir ganz anders. Nicht wegen des aufkommenden Regens. Der Weitblick machte etwas mit mir, was ich nicht beschreiben kann. Es fühlte sich komisch an, aber es liegt zu tief, um daran zu kommen. Ich hätte es gern greifbar gehabt. So hätte ich mit arbeiten können. Ich merkte, wie sich alles zusammenzog, aber der Gedanke war nicht zu fassen. Es tat aber sehr weh.

Ich mag es ja, meinen Horizont zu erweitern und zu schauen, was so los ist. Das Gesamtbild zu betrachten… Leider können das nicht mehr viele und arbeiten stur ab und schauen nicht Voraus oder mal nach links oder rechts. Das wurde mir diese Woche mal wieder sehr deutlich. Dabei versuche ich zu verstehen, warum das so ist. Es scheint diese Engstirnigkeit zu sein. Es lief so vieles schief. Konstruktive Ideen sind mir in den Sinn gekommen, um das „Problem“ vielleicht so zu lösen. Ob es was bringt und es auch alle verstehen, werden wir mal schauen. Tatsächlich kann ich mich über diese Dinge wirklich aufregen.

Aber es nützt ja nichts, wenn diese langen Wege einen etwas ermüden, wenn man gefühlt ständig das gleiche erklärt und so manche Prozesse, die sich ewig ziehen, müde machen. Ich würde mir wünschen, dass es manchmal nicht so viele Instanzen zwischen den Themen stehen und man es einfach besser klären könnte. Einfache und schnelle Hilfe. So, wie ich es mir in meinem Konzept vorstelle. Denke ich zu schnell um die Ecke und verbinde meine Erfahrungen mit dem, was auch grundsätzlich wichtig ist? – das es um den Menschen dort geht… Ich freue mich dann immer, dass es noch einige Menschen gibt, die tatsächlich auch mitdenken. Man könnte so vieles revolutionieren, wenn man gemeinsam an einem Strang zieht und jeder die Abläufe kennt. Aber selbst daran scheitert es ja. So empfinde ich es zumindest.

Und dann gibt es die Tage wie heute, wo man einfach nur müde von dem ist, was man so bieten kann dort. Ist das Sinn und Zweck? Auf der Suche nach Herausforderungen geht man doch in die falsche Richtung? Oder ist es mehr? Probleme, die sich auftun, wovor man große Bedenken hat und sich nicht einlassen kann auf das, was eigentlich so schön sein könnte. Zweisamkeit… oder doch ewige Einsamkeit? Puh, das Thema ist ziemlich heiß. Es brennt, aber da bin ich noch immer ein stabiler Eisblock. Aber der genießt es trotzdem, solch schöne Momente zu sehen wie diese:

Ich weiß, ich weiche aus. Es ist wirklich (nicht) mein Thema. Und so wird der Abend wieder lang und die Nacht kurz. Die Hunde schlafen neben mir, ein gutes Gefühl zu wissen, dass es beiden gut geht.

Was passiert hier gerade? Wenn ich es wüsste, könnte ich es beschreiben, kann ich aber nicht. Es tut weh.

Ich wünsche euch eine erholsame Nachtruhe und bis bald.

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Autor: famyvo

Ich geh arbeiten, meine Hobbies sind die Fotografie, das Erkunden neuer Wanderwege für mich und meinen Hund, zudem bin ich spontan immer mal unterwegs im Landesgebiet. Willkommen im Leben!

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