Guten Abend ihr Lieben.
Heute ist 2025 schon wieder 46 Stunden alt. Die Zeit, wie wir gelernt haben, ist unaufhaltsam. Dennoch möchte ich noch einmal kurz auf das vergangene Jahr zurückblicken. Was ist wirklich geblieben?
Neue Freundschaften
Manche Menschen treten kurz in dein Leben und verschwinden dann wieder, weil es für dich tatsächlich besser so ist. Manche gehen von allein, manche brauchen einen kurzen intuitiven Schubs und manche bleiben für immer, sodass sich doch tolle Freundschaften entwickeln können. Man kann und sollte dabei auch nicht immer einer Meinung sein, aber die andere respektieren. Manchen Humor versteht man auch nicht. Und dennoch besteht eine wahrhaft interessante zwischenmenschliche Ebene. Eine wahre Freundschaft jährt sich in diesem Jahr nun auch schon zum zehnten Mal und auch hier war die Basis am Anfang komisch… Der Grundstein für Entscheidungen war eine Voraussetzung. Reaktionen nicht einfach akzeptieren, sondern hinterfragen. Danke an meine liebe Jeanette + Anhang fürs Vertrauen damals.
Neue Interessen
Die Sterne der Astrologie sind nicht gleichzusetzen mit den Sternen der Astronomie. Denn diese sind wissenschaftlich ergründet und es wird in die Ferne Zukunft geforscht. Etwas, was wir nie miterleben werden, kann berechnet werden, ob es jemals passieren wird, ist fraglich. Aber das macht diese Thematik ja so spannend für mich. Dafür muss ich nicht ins Weltall. Mir reicht auch so ein Blick in die Sterne da oben. Es gibt mir eine Art Glücksgefühl. Im Dunkeln das Helle sehen zu können. Und wie gesagt, den Stern, den wir heute da oben sehen, könnte heute schon nicht mehr vorhanden sein. Lichtjahre voraus. Das Schreiben gehört dazu, aber das ist der realen Zeit zuzuordnen. Genau wie die Gemeinschaft der Hundefamilie Sankt Rochus in Halle. Es sind Verbindungen mit Gleichgesinnten für gleiche Interessen. Es bereichert das Leben und bringt Abwechslung.
Berufliche Konsequenzen
Ein Thema, was einige bewegt hat inklusive mir. In Austausch mit Freunden, Bekannten, am Ende auch einigen Kollegen. Am Ende wurde doch noch etwas eingerührt, was nun noch auf die Umsetzung wartet. Es gibt eben auch Vor- und Nachteile. Am Ende ist es aber das, was du daraus machst. Du kannst etwas bewegen, wenn du ehrlich zu dir selbst und zu deinem Umfeld bist. Das bedeutet auch mal unbequem zu werden und offensiv zu werden, ohne aggressiv zu werden. Zieh dein Ziel durch, setze etwas in Bewegung. Dabei gebe ich auch zu, dass ich durch und durch der Praktiker bleibe. Theorie ist einfach nicht mein Steckenpferd. Danke dennoch an diejenigen, die an mich geglaubt haben, mir Mut zugesprochen haben und mich bei neuen Wegen unterstützt hätten.
Fehler eingestehen
Auch die gab es zuhauf. Beruflich wie privat… Einiges habe ich selbst erkannt und habe es eingestanden. Bei anderen Dingen war ich einfach froh, darauf hingewiesen worden zu seien und konnte daraus eben an Erfahrung lernen. Und das ist sehr wichtig aus Fehlern zu lernen. Konsequenzen gab es das ein oder andere Mal auch, aber ein Thema ist für mich tatsächlich noch nicht ganz klar abgeschlossen. Es betrifft jemanden. Und ich bin mir nicht sicher, ob das, wie ich gehandelt habe, ein Fehler war oder nicht. Es fehlt das Feedback. Das spielt hier eben auch eine entscheidende Rolle. Wobei wohl eine Reaktion eindeutig war, aber irgendwie auch nicht. Lassen wir uns mal überraschen, wohin es noch geht. Ich habe dennoch vieles an Lebenserfahrung gelernt. Noch mehr und noch intensiver.
Menschen verstehen
Durch die berufliche Laufbahn lernt man Menschen kennen, die hilfebedürftig werden. Egal, um was es dann geht. Es ist für mich eine ganz andere Ebene geworden, seitdem ich doch so einige Male mit dem Sterbeprozess in Berührung gekommen bin. Es ist jedes Mal anders und dennoch ein komplett einfaches System, welches durchschaubar ist, wenn man sich damit beschäftigt. Womit einige Kollegen nicht mit umgehen können, findet sich eine Ebene, die hier wichtiger denn je wird. Da kommen wieder Körper, Geist und Seele ins Spiel. Und das auch so aus der Ferne zu erkennen, wo es vielleicht nur eine Kollegin kurz schildert, zeigt doch durchaus das Prinzip. Vielleicht auch eine Gabe, die nicht jeder kann. Was auch vollkommen in Ordnung ist. Jeder hat so seine Begabung. Aber mich fasziniert das dennoch immer wieder, weil meine Intuition in den meisten Fällen richtig liegt. Wir sehen viel Leid, viel soziale Ausgrenzung, die womöglich droht, darum ist es ja umso wichtiger, dass auch einfach offen anzusprechen und die Menschen auf alles gut vorzubereiten. In einer Woche Praktikum habe ich da echt Krasses gesehen. Empathie ist ein Stichwort, was einige doch noch etwas besser lernen müssen. Tiefgreifende Lebenseinschnitte sind nicht einfach wegzustecken wie ein Taschentuch in die Hosentasche. Selbst beim Mitwaschen bleiben immer noch Fusseln vorhanden.
Wertschätzung erleben
Das ist ein Punkt, der wirklich berührt hat im vergangenen Jahr. Und da spreche ich alle Seiten an, die mir entgegen kamen. Dennoch rührt es daher, weil Veränderung mit dir beginnt! Krasser Spruch, aber so ist es, noch immer.
Danke für ein wundervolles Jahr 2024 an euch alle und auch den Zuwachs an Followern. Schauen wir, was dieses Jahr noch so mit sich bringt, welche Ereignisse, Erfahrungen wir sammeln dürfen und was ich gern mit euch teilen darf.
Bis bald und einen schönen Abend noch!
Ein Lied, welches den Jahres Rückblick am besten beschreibt! Hört selbst hinein.











