Ewiges Leben

Guten Abend ihr Lieben.

Was wäre, wenn wir ewig leben könnten? Wenn es eine Formel geben würde, was den Alterungsprozess aufhebt? Was würdet ihr damit anfangen können?

Habt ihr euch so etwas schon einmal gefragt? Vielleicht, vielleicht auch nicht…

Ganz ehrlich, für unseren Planeten und für uns alle wäre so etwas Gift. Überbevölkerung, was wiederum weitere Folgen hat.

Klingt bescheuert, aber wir können doch froh sein, irgendwann ein Ende zu finden. Denn von da an können wir sagen, wir hatten doch ein tolles Leben, was wir geführt haben. Zum Schluss kann jeder loslassen von den Dingen, die uns nichts mehr angehen bzw. wir ein sicheres Gefühl haben, dass alles läuft nach unseren Vorstellungen. Ob das dann wirklich der Fall ist, erleben wir nicht mehr.

Und da stellt sich mir eine weitere Frage: Warum müssen wir alles kontrollieren?

Wir müssen lernen, wieder lockerer und gelassener zu werden. Kontrolle schadet uns. Es lernt jeder seine Grenzen kennen, mit denen er arbeiten kann. Dabei ist die Einstellung zum Umfeld wichtig. Und wer von euch jetzt denkt, alles so laufen zu lassen, nein, es gibt ja dennoch Einschränkungen. Nämlich die, mit denen wir groß werden, mit denen wir wachsen. Ein gesundes Maß an dem, womit wir geprägt wurden mit einer Prise von unserem eigenen Ich, welches aufleben darf. Loslösen von gewissen Strukturen, Ausbrechen aus dem Alltag, Erlebnisse suchen, Herausforderungen annehmen. Loslassen, entspannt sein und einfach nicht nur geradeaus, sondern nach links und rechts schauen. Emotionalität und Lösungsorientiertheit sind dabei eine Kombination, die zum Lebensglück, aber eher noch zur Zufriedenheit führt. Manchmal braucht man dafür einen kleinen Anstupser aus seinem Umfeld. Dafür bin ich auch immer wieder dankbar. Das beste Beispiel dafür gab es am heutigen Tag mal wieder zu einer interessanten Runde. Hier durfte ich wieder einmal mehr feststellen, dass meine Ava ein Spiegel meines inneren Selbst ist. Es hat mich im Nachhinein wieder beeindruckt und zeigt, dass der Lernprozess Tag für Tag weiter geht, bis wir gehen dürfen.

Im Arbeitsalltag sehe ich ähnliche Ansätze und merke, wie wichtig es heutzutage ist, Menschlichkeit zu zeigen. Manchmal brauchen Menschen auch eine Schulter zum Anlehnen und weinen frei raus. Dafür sind wir Menschen und in diesem Job wird doch einfach das Ganzheitliche wieder wichtiger. Auf der einen Seite steht das stupide Abarbeiten, auf der anderen Seite sitzt da ein Mensch, der vielleicht weder ein noch aus weiß. Und ja verdammt, wir können auch Gefühle zeigen. Professionalität haben wir dennoch. Abstand ebenso. Man lernt es mit der Zeit. Auch wieder ein Lernprozess.

Wir alle sind Menschen und leben nicht ewig, was okay ist! Machen wir es denen, den es einfach richtig dreckig geht, doch etwas angenehmer. Reden wir mit ihnen über schöne Dinge, nicht über das, was gerade los ist, außer, sie möchten das. Seid für die Menschen in eurem Umfeld einfach ohr. Schaut nicht nur geradeaus, sondern auch nach links und rechts. Lasst los von stupiden Strukturen und seid Mensch! Das ist doch unsere Fähigkeit…

In diesem Sinne, eine gute Nacht an euch!

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Autor: famyvo

Ich geh arbeiten, meine Hobbies sind die Fotografie, das Erkunden neuer Wanderwege für mich und meinen Hund, zudem bin ich spontan immer mal unterwegs im Landesgebiet. Willkommen im Leben!

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