Klarer Horizont

Guten Abend mal wieder.

Der Sonnenuntergang hier vor Ort schon etwas verpasst, weil ich eine größere Abendrunde mit meiner Verrückten gedreht habe, aber dennoch ist es auch jetzt noch schön anzusehen. Ein klarer Horizont.

Ein erlebnisreiches Wochenende liegt hinter mir, wie ihr vielleicht schon im gestrigen Beitrag herauslesen konntet. Bewegte Momente, die den Kopf wieder haben arbeiten lassen.

Heute versuche ich wieder, einen klaren Kopf zu bekommen wie dieser Himmel. Aber klar ist nichts, auch die Luft nicht, die wir atmen. Klingt irgendwie negativ, ist es aber nicht unbedingt. Es zeigt nur auf, dass es immer kleinste Partikel sind, die uns beeinflussen können. Wer weiß, ob die „Luft“ im Orbit auch rein ist, dieser Hauch von Nichts. Denn wie sollten am Ende denn Sterne und Planeten entstehen können?

Mich faszinieren diese Gedanken, weil es am Ende doch nur Vermutungen sind. Die Entstehung dauert doch Jahrtausende.

Worauf ich jedoch hinaus möchte, ist, dass ich mir so manches Mal diese Momente der Klarheit zurück wünsche in den Momenten vor zwei Jahren. Dieses Reinwaschen. Ich kann die Übungen noch, keine Frage, aber diese „geführte“ Leichtigkeit ist nicht so einfach zu erreichen selbst. Abschalten im hohem Niveau. Eine Kunst, die eben auch nicht jeder beherrscht.

Ich bin noch immer fasziniert von diesem Gefühl, was ich damals erlebte… Es ist eben einfach unbeschreiblich. Hohe Kunst einer Form der Meditation am Ende. Zu sich selbst zu finden und einen kühlen klaren Kopf bewahren. Sortieren, was durcheinander geraten ist, Entdecken, was an kleinen Details verloren gegangen war und am Ende aber einfach umdenken, umlenken. Positiv verknüpfen. Andere Perspektiven entwickeln, andere Rollen verstehen.

Bewegende Erlebnisse!

Bewusstsein und das, was tief drunter verborgen liegt. Es prägt unsere Lebensgeschichte. Und dennoch sind wir unserer eigenes Glückes Schmied. Wenn ich also einen klaren Kopf bekommen möchte mit nur kleinsten Partikeln, muss ich am Ende an mir selbst arbeiten. Mit Unterstützung ist es halt manchmal einfach leichter.

Und mal ehrlich, klar gibt es auch zwischendurch dunkle Phasen, wie es eben auch mal dunkle Wolken gibt. Am Ende gilt doch aber, schaue ich von oben hinab, ist diese dort wieder klarer.

Und so sehe ich hoch hinauf, sehe die ersten Sterne funkeln und denke an diejenigen, die mir wichtig waren und sind. Danke für all diese Begegnungen, sei es Mensch, sei es Tier.

Wir leben nur einmal, machen wir das Beste draus! Jeder für sich selbst.

Danke.

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Autor: famyvo

Ich geh arbeiten, meine Hobbies sind die Fotografie, das Erkunden neuer Wanderwege für mich und meinen Hund, zudem bin ich spontan immer mal unterwegs im Landesgebiet. Willkommen im Leben!

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