Guten Abend ihr Lieben.
Heute gibt es mal wieder ein paar Zeilen von mir, die vielleicht den ein oder anderen zum Nachdenken anregen.
Der Titel mit diesen Worten soll immer eine Art Vorstellungskraft in einem wecken. Aber warum muss man soweit denken? Wir sind doch im Hier und Jetzt. Die Politik diskutiert darüber gerade heiß und innig vor allem beim Thema Rente. Ganz ehrlich, wer weiß, ob ich darauf später überhaupt noch Anspruch habe. Es tangiert mich tatsächlich nur peripher. Denn was macht denn die Lebensqualität wirklich aus? In meinen Augen ist es die jetzige Zeit. Davon abgesehen kann ich mich nicht beschweren und kann auch hier und da was zurücklegen, keine Frage. Aber dennoch: es geht mir jetzt gut.
Das zeige ich scheinbar auch nach außen. Ich wurde letztens in einem sehr aufschlussreichen und interessanten Gespräch gefragt, woher ich meinen Optimismus nehme. Vielleicht habe ich einfach schon zu viel Scheiße gesehen, dass ich einfach mein Leben so lebe, wie ich es möchte. Und ja klar, es ist nicht alles eitel Sonnenschein. Keinesfalls. Aber ich mache das Beste draus. Aufgeben ist nicht.
Die Frage, die sich mir dabei stellt: Ist Optimismus angeboren? Fakt ist: Die Außenwirkung ist banal, einfach und überaus positiv. Ich werde gerade hier und da angesprochen, dass ich gut aussehe. Wie auch immer. Ich strahle wohl von innen. Denn am Ende hat sich mein Äußeres ja nicht groß verändert.
Ich glaube, ich für mich habe schon so vieles erreicht mit meinen jungen Jahren als 90er Baujahr, aber ich lerne trotzdem nicht aus. So zeigte mir das Gespräch, was mich durchaus beeindruckte, wo ich noch das persönliche Defizit habe. Ich kann Unzufriedenheit mittlerweile formulieren für mich, muss nur den Grund an der Wurzel packen und es ansprechen. In diesem Punkt stehe ich auch nicht allein da. Aber so geht es weiter und weiter und es folgt eine Herausforderung nach der anderen. Wir lernen eben nie aus und wir wachsen an unseren Herausforderungen.
Ohne den Optimismus anzugreifen, gibt es ab und an Tage, wo man in Gedanken und Erinnerungen mal kurz verharrt. Die Zeit bleibt mal im Inneren stehen. Dabei bleibt die innigste Zufriedenheit bestehen, aber Wehmut kommt auf, gerade auch an hiesigen Ort, wo ich mich aktuell befinde. Das spürt auch meine verrückte Ava. Vor gut 2 Jahren war ich schon einmal hier. Damals eben noch mit beiden Chaoten. Und ja, es dürfen Gefühle hoch kommen. Es ist aber trotzdem die Weite, der ferne Blick nach vorn, der mir zeigt, dass es weitergeht. Das Wasser ist nicht starr wie ein Gegenstand, es ist immer irgendwie in Bewegung, egal, wie sanft. Wenn ich wie gestern Abend Glück habe, kann ich mich in den Sand legen und die Sterne sehen, so, dass Himmel und Erde eins in den Sinnen sind. Den Sand fühlen, das Meer riechen und hören und den (Sternen-)Himmel sehen. Vielleicht noch eine leichte Brise spüren und so die gesamte Verbindung zu allem, was manchmal nicht ganz so irdisch erscheint. Ich glaube daran, dass es irgendetwas dazwischen gibt. Und da wären wir wieder beim Thema, denn Glaube versetzt am Ende Berge. Aufgeben gibt es nicht. Eher suche ich die Verbindung zum verloren geglaubten Weg. Am Ende haben wir doch alle ein Ziel, oder etwa nicht? Es bleibt eben häufig undefinierbar.
Es sollte doch einfach nur wichtig sein, dass man bei all dem Stress, was man erlebt, die Gefühle zeigen darf und man sich einen Ausgleich schafft, der positiv auf jeden Einzelnen geschnitten ist. Tu, was dir gut tut! Arbeit ist und bleibt am Ende Arbeit. Wenn man hier die positiven Vibes verteilt, wirkt es nach außen hin schlicht und einfach gut. Lächle mehr im Leben. Zeig dein Gesicht, wie du es dir besser nicht vorstellen kannst. Nimm dir einen Witz vor Augen und lache herzhaft und dein Umfeld wird mit grinsen und lachen. Sei positiv und gelassen, nimm nicht alles so ernst. Das wirkt!
So geht mein innerer Optimismus, den ich erst entdecken musste, dass es ihn gibt. Aber aufgeben war dennoch nie drin. Eher nahm ich Hilfe an auf manch ungewöhnliche Weise. Man sieht, wohin es geführt hat. Trotz trauriger Momente verliere ich den Blick nach vorn nicht. Im Gegenteil. Es stärkt mich, weil ich weiß, dass solch Ereignisse nicht ohne Spuren im Herzen bleiben. Aber gut so. Wir haben halt Gefühle. Dafür sind wir Menschen geworden, wahrscheinlich.
In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen erholsamen Abend mit schönen Momenten voller Gefühle!


Im Übrigen fasziniert mich Menschenkenntnis von diesen Personen, die vieles in einem Blick erkennen. Ein Wink an diejenigen selbigen, die sich angesprochen fühlen.