Guten Abend oder wohl passender guten Morgen.
Was für ein Tag, der jetzt erst wieder kurz vor 1 Uhr endet. Dabei mach ich keine Party unbedingt. Ich genieße lediglich das, was mich interessiert.
Gestartet in den Tag wurde erst einmal ganz entspannt. Halb 9 munter geworden und schon etwas Land gesehen. Dänemark mit der Hauptstadt war unser Ziel. Hier war ich tatsächlich erst vor 1 1/2 Jahren, 2024. Dennoch wieder andere schöne Dinge erlebt. Wir Mädels trafen uns 10 Uhr zum Frühstück. Die beiden gingen im Anschluss individuell von Bord, ich hatte einen Ausflug im petto, der etwas später los ging. So hatte ich noch etwas Zeit und ruhte noch ein wenig in der Kabine. Leider kickt die Erkältung gerade noch einmal massiv. Ich dachte, ich wäre am Anreisetag schon durch gewesen. Falsch gedacht!
Tja, der Hafen war jetzt leider nicht sonderlich schön wie 2024, aber die großen Kutter müssen halt im Industriehafen anlegen. Ist halt ein bissl zu groß. Aber es gab ja genügend Busse für die tausenden Passagiere. Klingt immer wieder krass… Also ja, du merkst jetzt im Winter, dass es drin schon etwas mehr los ist, trotzdem verteilt sich die Menschenmenge noch. Sehr erstaunlich.
Ich hatte die Anlieger-Seite und schaute somit auf einen riesigen Sandhaufen mit etwas Schnee. Joar, da hab ich mich dann doch auf meinen Landausflug gefreut.
Es ging mit dem Bus und einer echt gut deutsch sprechenden Reiseleiterin durch die kleine Hauptstadt Dänemarks. Sehenswürdigkeiten wurden gezeigt. Kopenhagen bedeutet übrigens Hafen der Kaufmänner. Es war früher eine der wichtigsten Hafenstädte. Heute hat sie 1,6 Mio. Einwohner. Schon grundsätzlich echt klein. Aber trotzdem schön mit ihrem architektonischen Bauweisen in den verschiedenen Stadtteilen.
Weiter ging es dann zum Blauen Planeten, einen riesigen Aquarium mit verschiedenen Aufteilungen. Super interessant anzusehen und es gab sogar eine begehbare Tropeninsel wie im Leipziger Zoo. Nur minimal kleiner. 🙂
Wir durften uns dort zwei Stunden aufhalten und das hat auch fürs entspannte Durchschauen gerade so gereicht. Es gab auch eine Fütterung von Rochen und verschiedene Stationen, wo du Fische oder Korallen berühren konntest und die Testung dieser so genannten Knabberfische. Spannend!
Zur Rücktour fuhren wir am ältesten Freizeitpark Europas vorbei. Dem Tivoli. Leider war es zu dunkel, um gut etwas sehen zu können aus dem Bus heraus, aber trotzdem wirkte es echt cool. Zurück am Schiff war dann ein kurzer Kabinenbesuch angesagt und ich schaute mir auf dem Balkon das Auslaufen an. Die Kraft des Motors ist der Wahnsinn. Das Heck war dabei schneller weg als der Bug. Im Anschluss ging es zum kurzen Bartreff und Abendessen mit den Mädels. Ich hatte da doch tatsächlich etwas Zeitdruck, denn der zweite Massage-Termin stand bevor. Entspannung pur bei einer anderen Dame im Vergleich zum ersten Mal. Und so hat jeder auch seine eigenen Techniken.
Die Mädels saßen wieder an unserer Stamm-Bar mit den witzigen Barkeepern. So macht Humor Spaß. Die AIDA-Show lief nebenher und wir quatschten noch ein wenig. Aber die Müdigkeit war dann irgendwie doch größer geworden bei den beiden. Ich hingegen entschied mich noch, 22:30 Uhr ins Kino zu gehen. Der Titel des Films hatte es mir irgendwie angetan. Der Buchspazierer
Der Film mit Christoph Maria Herbst hatte mich voll in den Bann gezogen. Der ist so wunderschön. Kann ich gern weiter empfehlen. Und so ging ich im Anschluss auf meine Kabine zurück, schnappte noch etwas frische Luft auf dem Balkon und es überrumpelten mich noch einmal alle Gefühle, die ich in letzter Zeit nicht so zeigen konnte. Manchmal ist es diese Entschleunigung und Entspannung und das Abschalten, was uns mal wieder zeigt, wo wir wirklich gerade stehen. Manchmal braucht es einfach solche Momente auch für sich.
Und so endet ein Tag im nächsten. Bilder kommen eventuell etwas später, wenn wir nahe der norwegischen Küste kommen. Die haben nämlich ein gut weitreichendes Netz. Zuvor wird nunmehr geschlafen und ich wünsche euch eine gute Nacht.
Bis dahin!



















