Guten Abend ihr Lieben.
Tag Zwei endet nun in Oslo und ich habe wieder so viele Infos mit eingepackt. Aber nicht nur das, auch Souvenirs, einen Teil musste ich aber erst einmal abgeben bis Samstag. Kerzen dürfen halt nicht mit an Bord wegen offenem Feuer und so. Da gehen sie tatsächlich auf Nummer sicher, was auch vollkommen in Ordnung ist. Abholen kann ich sie mir Samstag, bevor ich das Schiff dann verlasse.
Also nach zwei Tagen Oslo kann ich behaupten, dass es doch eine recht schöne Stadt ist. Die Nacht über hatte es noch einmal etwas geschneit, sodass noch einmal etwas mehr Schnee lag. Ich habe mich fertig gemacht und war dann schon mal als erste beim Frühstück. Die Mädels kamen nach und nach dazu. Aber ich hatte ja noch meinen Ausflug. So musste ich mal etwas eher los.
Bevor ich hinaus ging, meldete ich noch schnell mich an der Rezeption im Spa-Bereich und fragte an, ob ich beim Oli wieder eine Massage am letzten Landtag bekommen kann. Und siehe da, es hat sogar geklappt. Schließlich zog ich mich an und um für den Ausflug. Heute ging es als erstes zur Skisprung-Schanze am Holmenkollen-Schanze. Direkt dort vor Ort befindet sich auch die Biathlon- und Langlauf-Loipe. Direkt mit inbegriffen war auch ein kleines Ski-Museum, auch mit interaktiven Dingen zum Beispiel auch für Kinder. Aber zuerst ging es hoch hinaus auf die Schanze. Ich finde, wer dort hinab springt, ist ziemlich lebensmüde. Aber gut, es ist eben ein Sport. Die Schanze selbst wurde bisher insgesamt 5x seit 1892 umgebaut. Ein Stahlgerüst, welches so in den Himmel hineinragt. Ganz oben, und wir hatten mal richtig Glück mit dem Wetter, konnte man sich einen guten Überblick über Oslo verschaffen. Ein herrlicher Ausblick. Kurz zuvor, als wir mit dem Bus losfuhren, gab es nämlich noch Schneeregen. Das heißt, man hätte auch nichts sehen können. Die Schanze selbst befindet sich auf einer Höhe von 375m über NN, dann ging es noch einmal mit einem ruckligen Fahrstuhl 64m höher. Bilder zeigen am Ende ja nur einen Bruchteil dessen, welches Feeling da wirklich hinter steckt. Man muss es eben einfach erlebt haben. Souvenirs wurden auch gebunkert.
Im Anschluss ging es noch ans andere Ende der Stadt in den Ekebergpark. Unser Guide konnte wieder sehr gut deutsch und erzählte uns so einiges. Oslo hat aktuell 720.000 Einwohner. Im letzten Jahr sind Netto 12.000 dazu gekommen als Zuwanderung. Aber kaum Fremde, sondern eher aus dem Landesinneren. Norwegen selbst hat auf etwa gleich großer Fläche wie Deutschland nur eine Einwohnerzahl von 5,6 Mio. In Oslo und Umgebung wohnen etwa 1,2 Mio. Da kann man sich vorstellen, was da draußen im Land noch wohnt, wenn man überlegt, wieviel Küstenstädte sie am Ende haben. Und Oslo wächst und wächst weiter, weil es eben hier die meisten Jobs gibt. Eine Arbeitslosenquote von 2,5% gibt es hier und Renteneintrittsalter ist auch hier 67, evtl. auch 62, aber tatsächlich in manchen Berufen fragen sie ihre Beschäftigen, ob sie auch bis 70 gehen würden. Also sind wir nicht das einzige Land. Und es funktioniert ja. Aber ja, dank des Erdöls ist dieses Land eben schuldenfrei und finanziert Dinge aus 3% der Zinsen des Erdöl Fonds. Da dümpelt so viel Investitionsgeld für die Zukunft auf den Banken herum. Elektrische Mobilität beträgt hier etwa 70% und in Oslo führen die Hauptstraßen durch Tunnel, sodass sich oberhalb der Tunnel Wohngebiete entwickeln können und der Verkehr von täglich 120.000 Fahrzeugen aus der Stadt halbwegs gehalten wird.
Aber weiter zum Ekebergpark. Ein Skulpturenpark mit Phantasie. Aber zum Teil anmutig, zum Teil witzig, aber wir haben leider nicht alle 57 besichtigen können. Dafür war die Zeit zu knapp. Einige waren von Pipilotti Rist. Eine Künstlerin, die echt Eindruck verschafft mit ihren Werken. Aber es gibt in diesem Park noch viele andere Künstler zu bestaunen. Ein recht großer Park, der sicher auch in den Sommermonaten ein Hingucker ist. Aber Vorsicht, es ist ordentlich mit Anstiegen verbunden. Aber bei so viel Schnee war es einfach zu verlockend, sich das mit anzuschauen. Denn einige Teilnehmer blieben unten stehen.
Alles in allem war es ein gelungener Ausflug. Zurück am Schiff habe ich dann ein wenig entspannt und 19 Uhr ging es wieder zur Massage. Bei der heutigen Dame konnte ich das erste Mal richtig genial abschalten, weil es so richtig fließende Übergänge waren. Mein Nacken und Rücken waren zwar vom Vortag von Oli noch ein bisschen leiden, aber sie hat das echt klasse gemacht.
Im Anschluss ging es direkt in die 18. Etage ins Winter Wonderland, denn die Mädels haben eine Gondel zum Abendessen reserviert. Es gab eine rustikale Brotzeit mit Wurst- und Käseplatte und noch Quarkbällchen. Tolle Idee war das.
Spontan am Abend hatte ich noch gesehen, dass Late Night Bingo ist. Na ja, Scheine hatte ich geholt und mich dann zur AIDA Show gesellt, weil danach direkt das Bingo losgehen sollte. Im Jackpot waren dieses Mal 7000€. Dieser wurde jedoch wieder nicht ausgespielt und es ging um den Tagespreis. Darüber wurde dann kurze Zeit später bei einer Familie gejubelt. Der Tagessatz betrug 3100€. Also am Ende auch keine schlechte Summe. Ich ging kurze Zeit später auf meine Kabine und schreibe nun noch diese letzten Zeilen. Vermutlich kann ich den Beitrag aber erst am nächsten Tag absenden, denn maritimes Netz vom Satelliten möchte ich mir nicht klauen. Das wird zu teuer.
Somit folgen nun noch Tageseindrücke von heute und ich wünsche euch einen schönen Tag.







































