Ein Spaziergang im (Schnee-) Regen

Guten Abend ihr Lieben.

Ups, es ist schon wieder Freitag. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Aber auch in Ordnung. Man hat keine Zeit im Nacken. Der ist im Übrigen jetzt wesentlich weicher geworden, auch wenn es Momente gab, dass ich kurz hätte aufstehen müssen.

Aber von Tagesbeginn an erst einmal. 8 Uhr haben wir pünktlich angelegt im letzten Hafen der Reise, in Kristiansand. Ich war schon kurz zuvor munter geworden und hatte mich dann auch zeitnah fertig gemacht. 10 Uhr war Frühstückszeit angesagt. Wir verabredeten uns im Anschluss für 12 Uhr für einen Spaziergang, aber stellten fest, dass es heftig regnete. Also verschob sich das Ganze um eine Stunde nach hinten. 13 Uhr war es dann Schneeregen von oben. Das war in Ordnung. Los ging es über die kleinen Hafenhäuser Richtung Zentrum. Auf den Weg dorthin verloren wir Silke bereits, die bei dem Wetter wahrlich keine Lust mehr hatte. Doris und ich zogen weiter mit Auftrag. Der Auftrag war erledigt und wir schauten uns noch ein wenig die Straßen und Gassen an. An einer Ecke hat erst, vor einigen Tagen vermutlich, ein Haus gebrannt. Unten war ein Obst und Gemüse Geschäft drin und obendrein vermutlich Wohnhäuser. Beeindruckend für mich war aber, dass es so gar keine Brandspuren am Haus nebenan war, obwohl kein Spalt dazwischen bestand und das Dach ja sehr in Mitleidenschaft gezogen war. Keine Ahnung, wie das funktioniert hatte.

In der nächsten Straße gab es dann zum Teil den typischen Baustil aus Norwegen mit den Holzhäusern. Das hat schon eine tolle Ansicht. Vorbei kamen wir auch an der Kirche und am Rathaus der Stadt. Die Wege waren zum Teil vermutlich mit Fußbodenheizung, vor allem in der Fußgängerzone. Alle anderen Wege für Fußgänger waren nicht beräumt und nur Split darüber gestreut. Dadurch gab es beim Laufen immer mal eine Rutsch Partie.

Am Ende waren wir etwa 2 1/2 Stunden unterwegs. Dafür war die Strecke für meine Verhältnisse wenig. Aber gut, bei den Wegverhältnissen auch kein Wunder. Leicht durchnässt hieß es dann aufwärmen auf der Kabine. Meine Jacke war zumindest gut durch und hängt jetzt im Bad.

Etwas ausgeruht kam später dann Doris zu mir in die Kabine zum Schauen des Ablegens. Punkt 18 Uhr fielen die Leinen ins Wasser und es ging seitlich hinaus aus dem Hafen. Dieses Feeling, wenn das Horn des Schiffes erklingt und die Melodie, ich liebe es immer und immer wieder.

19 Uhr ging es dann zur letzten Massage dieser Tour. Heute war Oli wieder dran. Der versteht sein Handwerk und wir mussten beide feststellen, dass die rechte Seite insgesamt deutlich verspannter ist als links. Vielleicht sollte ich einfach immer mal eine Physiotherapie aufsuchen für manuelle Therapie, zur Not halt auf Selbstzahler-Basis.

Jedenfalls bin ich wirklich in einem entspannteren Modus nun angelangt.

Zum Abendessen hatte wir drei Glück gehabt, dass wir beim Italiener Casa Nova noch einen Tisch erhalten haben. So gab es Spitzenküche im 4-Gang-Menü der Wahl.

Später saßen wir noch ein wenig an der Stamm-Bar und verkrümelten uns dann auch bald ins Neste.

Morgen gibt es noch einmal einen Seetag, bedeutet Beschäftigung auf dem Schiff, aber auch gemütliches Ausschlafen.

Somit sage ich für die heutige Stunde gute Nacht und bis später!

Guten Morgen in Kristiansand
Hafenhäuser
Der typische Holzbau
Unverkennbar 🙂
Das Rathaus
Ein interessantes Hafengebäude mit Kunst davorstehend.
Abfahrt, Hamburg voraus
Der letzte Abendblick aus dem Balkon für heute. Wind und Wellen kommen uns entgegen und man merkt heute tatsächlich mal Schwankungen.
Avatar von Unbekannt

Autor: famyvo

Ich geh arbeiten, meine Hobbies sind die Fotografie, das Erkunden neuer Wanderwege für mich und meinen Hund, zudem bin ich spontan immer mal unterwegs im Landesgebiet. Willkommen im Leben!

Hinterlasse einen Kommentar