Guten Abend ihr Lieben.
Vielleicht bin ich gerade wieder an einem Punkt, der mich selbst wütend macht, weil man einfach selbst etwas zu „dumm“ war. Wenn Dinge aus dem Ruder laufen und das Gerede groß ist. Aber viel mehr beschäftigt mich dabei die eigene Situation.
Viele verstehen gerade nicht, wo man wirklich steht, wenn man die Kontrolle für gewisse Dinge abgibt mit der Hoffnung, dass es etwas bringt. Klar, wir geben die Zustimmung dafür und ich bin auf der einen Seite ganz froh, dass man für sich selbst entscheiden kann, ob man es zulässt oder nicht. Dennoch gibt man mit einer Unterschrift etwas Kontrolle über sich ab. Denn man hat keine Ahnung, was einen wirklich erwartet.
Dabei habe ich wohl schon wesentlich eher die Kontrolle verloren, was das angeht. Ich versuche gerade wieder meine Spur zu finden. Und dabei merke ich, wie schnell beeinflussbar man ist. Man lässt sich zu schnell immer und immer wieder vom eigenen Weg abbringen.
Warnsignale des Körpers verstehen… Ja, mein Kopf ist definitiv voll und möchte mal wieder befreit werden. Aktuell aber kein Rankommen. Es bleiben einzig und allein die Versuche, offen damit umzugehen und es immer und immer wieder anzuwenden.
Und ja, ich habe sicher definitiv zu lange nicht auf meinen eigenen Körper gehört in Verbindung mit dem, was sich im Oberstübchen abspielt. Grundsätzlich geht es mir gut, aber ich mache mir wohl ab und an etwas vor. Nicht immer.
Wenn ich an die letzten Wochen denke, verändert sich gerade wieder sehr viel. Es ist nur ein kleiner Pieks, aber in einem der intimsten Bereiche, der mir sehr wichtig ist. Man merkt nicht viel, dennoch ist es eine Art Kontrollverlust.
Ich habe meine Einstellung dazu und nehme die gesammelten Erfahrungen für mich mit und verstehe, wenn manche es nicht können. Die Hoffnung auf Hilfe ist dabei aber der Punkt, der in den Vordergrund tritt.
Es sind Momente, die man keinem wünscht, aber die manchmal einfach sein müssen. Sie rütteln auf, sie zeigen, was wirklich, wer wirklich wichtig ist. Das Gerede nervt zwar, bleibt aber am Ende links liegen, weil viele die Situation gar nicht einschätzen können.
Und so kann es vorkommen, dass man auch mal ungemütlich wird, vielleicht. Denn am Ende sollte jeder mal auf sich selbst schauen. Eine Gesellschaft, die aktuell falsch abbiegt. Genau darum muss es Menschen geben, die der Realität nicht scheuen und ihre eigenen Wege gehen. Nicht der Masse hinterher. Denn eigene Erfahrungen machen den Unterschied. Darüber wachsen wir ja als Persönlichkeit.
Das ist eben auch ein Punkt, wo ich die Politik nicht mehr verstehe, weil sie alle da oben zu weit weg von der Realität sind. Die bekommen auch alle genug Geld. Ein Tipp: es sollten Praktika für Politiker angeboten werden und jeder muss im Jahr mindestens eines machen über 2-3 Wochen. Vielleicht wird diese Idee ja mal aufgegriffen.
Das Umdenken beginnt eben bei jedem selbst. Ich hoffe, dass ich meine Spur bald wieder finde. Die Diskussionen drumherum sind Themen, die die anderen beschäftigen. Jeder sollte dabei einfach auf sich schauen. Unzufriedenheit ist irgendwann nicht mehr tragbar.
In diesem Sinne:
