Guten Abend ihr Lieben.
Bewegt atmen. Wir atmen immer, mal schneller, mal langsamer, mal ganz ruhig, mal aufgeregt kurzatmig.
Wer schon einmal das Gefühl des Erstickens erlebt hat, fühlt sich in diesem Moment in höchster Panik. Es können die wenigsten nachvollziehen, da sie es nie erlebt haben. Es ist also Trugschluss.
Ich arbeite genau mit solchen Patienten, die dieses Gefühl vielleicht öfter haben können trotz gesicherten Atemweg. Dieses Stück Plastik im Hals, worüber sie atmen, die Form eines etwas größeren Strohhalms. Wie geht man damit eigentlich um? Sie müssen es lernen. Manche haben keine Akzeptanz dafür. Vielleicht verständlich. Kein Widerstand zum Luftholen bzw. Hinausatmen. Atmung ist ein unwillkürlicher Prozess, den wir nicht steuern können.
Genau aus diesem Grund sollten wir unsere Atmung bewusster wahrnehmen. Mit all den Gerüchen auch, die damit einher die Nase belüften. Luft holen in Situationen, die manchmal einer Aufregung nicht wert sind. Einfach tief durchatmen, weil wir es in stressigen Situationen zu selten machen. Wahrnehmen, was sich alles bewegt beim Ein- und Ausatmen. Luft, ein Lebenselixier. Irgendwann kommt nämlich ein Zeitpunkt, wo wir alle den letzten Zug machen. Wann ist ungewiss. Das entscheidet unser Körper.
Genau darum muss es bewusster, tiefer erfolgen. Denn hier kommt auch ein kleiner Entspannungszustand hervor. Bewusst ein- und ausatmen. Wie wichtig und essentiell es ist. Es erfahren nur die wenigsten. Diejenigen, die beispielsweise durch einen „Strohhalm“ atmen. Diejenigen mit chronischen Lungenerkrankungen und die Menschen, die sich auf den letzten Weg befinden. Hier lernt man die essentielle Luft schätzen.
Also: weiter tiefer bewusster ein- und ausatmen!!!
Irgendwann kommt der letzte Zug.
