Aus gegebenem Anlass

Freitod…. Warum auch ich damit arbeiten muss und es mich ganz und gar nicht kalt lässt…

Was geht in so einem Menschen vor, der sich aus freien Stücken dazu entscheidet? Gebildet, Lebenserfahrung von über 80 Jahren und dann das. Ich versuche es zu verstehen.

Dieser Mensch hatte die Wahl zwischen Pest und Cholera. Diagnosen sind manchmal nicht zu verarbeiten und jeder geht anders damit um. Ob es jemals Gedanken dazu gab, was das Umfeld denken könnte? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Manchmal ist man einfach im Tunnel gefangen und sieht keinen Ausweg mehr. Aber so krass? Anders wäre schöner bzw. schonender gewesen. Aber so denkt das Umfeld, nicht dieser betroffene Mensch. Er wollte Erfolg und hatte es auch.

Und ja, verdammt, ich arbeite damit. In meinem Kopf und mit den Gedanken, was nehme ich aus dieser Erfahrung mit für mich. Kommunikation wird immer wieder in den Vordergrund rücken, mehr Zeit für Gespräche, die man sich bei diesen Menschen auch einfach nehmen muss. Und ja, ich glaube, umso differenzierter die Menschen sind, desto schlimmer sehen sie ihren Zustand. So entnehme ich es zumindest aus meinen Erfahrungen in diesem klinischen Bereich. Es gibt eben solche und solche.

An Schlaf war nach dieser Nacht nicht wirklich zu denken. Für alle Beteiligten ein Schockzustand. Vor allem für diejenigen, die Erstversorger waren. Ich bin froh, dass man miteinander reden kann und das es auch Angebote vom Arbeitgeber gibt. Denn so schlecht ist dieser Arbeitgeber doch nicht. Es gibt eben nur einige Menschen, die so gar nicht in dieses System passen. Und das geht bishin zur Wut und Unverständnis gegenüber diesen.

Wir müssen nun aus solch einen weiteren Fall etwas für uns lernen. Jeder nimmt wieder etwas Erfahrung mit, die man wahrscheinlich nicht unbedingt gebraucht hätte.

Für Partner und weitere Angehörige sind solche Momente wohl genauso oder gar schlimmer. Dieser Schmerz wird lange sitzen. Denn es sind ausgerechnet diejenigen, bei denen man es so wenig wie möglich mit rechnet.

Ja, das ist ein Job mit allen Facetten des Lebens mit einem schmalen Grad mit den Dingen, die man in den Wortlaut nimmt. Das Leben ist kein Zuckerschlecken.

Für mich ist es nun etwas leer im Kopf, aber ich kann damit arbeiten. Ich teile es mit denen, die in Verbindung damit stehen und es verstehen oder auch nicht. Ich kann die Menschen einerseits verstehen, andererseits betrachte ich das Leben als Herausforderung. Und so trägt jeder seine eigene Entscheidung für das Fortführen des Lebens.

In Gedenken an…

Perspektivwechsel

Schau von oben hinab auf das, was dort passiert.

Betrachte es aus der Ferne.

Sieh es mit anderen Augen.

Du wirst merken, es ist so winzig, das Problem dort unten.

Schau in die Ferne und genieße den Blick nach vorn.

Die Weite des Himmels öffnet sich und ist schön anzusehen.

Landschaft genießen, den Augenblick genießen, innehalten.

Eine Bindung, die intensiver ist denn je und ein Verlust, der noch schwer wiegt.

Aber es wird von Tag zu Tag besser, wenn wir die Momente genießen, die uns unser eig’nes Leben zeigt.

Egal, welche Hindernisse auf uns warten…

Leben heißt Lernen und das nur für uns selbst.

Schließen wir den Kreis und schauen von oben auf die Dinge im Perspektivwechsel.

Plötzlich ist alles ganz klein, winzig. Kaum sichtbar. Also nicht existent.

Lerne mit der Zeit der Perspektive.

Gute Nacht!

Intensive Wahrnehmung

Guten Abend ihr Lieben.

Ein schöner Tag endet gerade. Irgendwie nicht so viel gemacht und dennoch viel erlebt. Ich war eben einfach nur mit meiner verrückten Ava eins heute.

Dieses intensive Erleben der Interaktion und Kommunikation miteinander ist doch immer wieder erstaunlich. So ist die Bindung tiefer als gedacht. Bewusst wird einem das erst jetzt. Tja, bei zwei Hunden bleibt doch irgendwie immer einer etwas auf der Strecke. Nein, so schlimm ist es definitiv nicht, aber es ist eben anders. Denn am Ende hast du immer zwei unterschiedliche Charaktere. Da wird das nichts mit dem Gleichnis.

Ja, dieser freie Tag fing schon mal sehr entspannt an, indem ich doch recht lang schlafen konnte. Fertig für die erste Runde gemacht ging es los. An sich wollte ich nur ein Stündchen unterwegs sein, daraus wurden spontan 2 1/2 Stunden. Es fühlte sich (fast) an wie Urlaub irgendwo. Das Wetter war nicht zu warm, nicht zu kalt, es wehte ein angenehmes Lüftchen und Ava hatte einfach Spaß. Diese Zeit draußen mit ihr ist wundervoll bei diesen Temperaturen wie heute. Zwischendurch durfte sie immer mal ins Wasser zum Abkühlen und Trinken. Der Weg kam mir gar nicht lang vor, weil es einfach so ruhig war. Ava war nach dieser Runde schön müde und ich konnte ein wenig drinnen erledigen.

Abends ging es dann noch eine Runde mit der Hundefamilie. Auch hier gab es mal einen kleinen mentalen Test. Wie hoch ist die mentale Bindung zwischen Hund und Mensch. Denn es gibt sie wirklich, die mentale Leine. Sie besteht auf Vertrauen, Hund kennen und lesen können und der Achtsamkeit. Es hat mich wirklich aus den Socken gehauen. Ich kann es noch immer nicht fassen und fühle emotional ziemlich krass, was in letzter Zeit zwischen Ava und mir passiert ist. Die Wahrnehmung füreinander ist intensiver.

Dafür wurde es am Abend nun noch einmal emotionaler, weil der Verlust gerade auch noch einmal viel intensiver erlebt wird. Wie hoch das Vertrauen zum alten Herren doch war, wie entspannt er unterwegs war. So gefühlt wie voller Lebenserfahrung. Es tut weh, es gerade so bewusst zu erleben. Aber es ist auch befreiend.

Einfach ein Tag intensivster Wahrnehmung. Anders möchte ich es einfach nicht beschreiben. Darum genieße ich diese Momente bewusst. Auch wenn sie emotional manchmal weh tun. Gefühle sind gesund und erleichtern.

Nun sitze ich mit Strickjacke eingemummelt mit einem warmen Tee auf meinem Balkon und schreibe diese Zeilen bei intensiver Musik, die das Herz berührt. Vielleicht gibt es irgendwann jemanden außer meiner verrückten Ava, der mit mir hier sitzt und diesen Moment genauso genießen kann.

Bis dahin gibt es immer mal wieder schöne Beiträge mit wundervollen Momentaufnahmen.

Danke!

Imaginäre Verbindung

Guten Abend ihr Lieben.

Ja, derzeit läuft der Schreibfluss, nein, der Gedankenfluss wieder. Aber wohl eher, weil es mal wieder so viele Situationen gibt, die Fragen im Kopf verursachen. Das Ziel ist immer gleich… Ich möchte für mich die Gedanken, die Fragen, sortieren und beantworten. Bewusst gelingt es mir nicht immer, aber unbewusst dann schon. Wie das funktioniert?… Wüsste ich auch gern. Aber es klappt meistens.

Manchmal gibt es diesen Blick, den man nicht versteht. Aber doch ist er eindeutig. Diese Situation, wo du denkst, scheiße, wo stehe ich gerade.

Diese imaginäre Verbindung zwischenmenschlich, wo du feststellst, wie wichtig dir manch soziale Kontakte sind im Leben. Obwohl es keine direkten Freunde sind. Und dennoch besteht ein Band, welches mehr versteht als tausend Worte. Es ist unbeschreiblich und komisch. Trotzdem fühlt es sich gut an, weil das Verständnis untereinander funktioniert. Und wenn du solche Menschen um dich hast, kannst du dich auch mal fallenlassen. Im Kontext ist es nur immer nicht so einfach. Ich glaube, wir verstehen uns.

Das Leben ist kurz und fliegt viel zu schnell vorbei, ohne das wir den bewussten Tenor wahrnehmen. Eine Kollegin sprach heute davon, dass alle nur von Rente reden… Wir leben doch aber im Hier und Jetzt. Also doch aus jedem Tag das Beste rausholen. Das beste Beispiel erleben doch dabei diejenigen, wo es heißt, sie haben nicht mehr lange zu leben. Sie machen noch das, was sie können und in ihrer Kraft liegt. Was wäre, wenn dein Todesdatum feststehen würde und es wäre vielleicht kurz nach Renteneintritt? Was machst du dann? Schon einmal darüber nachgedacht?

Wichtig dabei finde ich auch immer, möglichst seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Wir Menschen sind leider so beeinflussbar von unserem Umfeld. Erst heute habe ich das erlebt, wo ich mir aber sage, dass die Entscheidung, die die Person nun getroffen hat, vollkommen in Ordnung ist. Es war deren Entscheidung. Wir als Umfeld müssen sowas auch akzeptieren. Wenn diese Person ihre Lebensqualität anders sieht, dann ist das eben so. Jeder hat ein anderes Bild. Man muss nur werteneutral auf- und erklären.

Das Leben stellt uns auf harte Proben, individuell auch als Krisen bezeichnet. Wie gehen wir damit um? Eine Technik, die ich diese Woche mit auf den Weg bekommen habe, ich sie aber unbewusst hier schon durchführe. Einige können es bestätigen.

Diejenigen, die eine Verbindung spüren zu diesen Worten, verstehen, was ich meine. Und ja, dazu gehört auch jeglicher Glaube an egal was. Das Leben bietet eben diese Erfahrungen und man sollte es als Chance sehen, diese erleben zu dürfen. Dabei geht es eben immer mal Bergauf und Bergab. Wie sage ich immer so schön zu meinen Patienten: 3 Schritte vorwärts und immer mal einen zurück. Aber auch so kommt man ans Ziel. Irgendwann kommen wir alle an einem Gipfel an, egal zu welcher Zeit, wo wir zurückblicken können und diese Erfahrungen und Erkenntnisse weitergeben können, ohne sie jemanden überstülpen zu wollen. Das passiert bei imaginären Verbindungen.

Ich für mich weiß, dass ich noch immer eine Schwierigkeit für mich habe hinsichtlich der Gefühle… Trotzdem wird auch das das Schritt für Schritt besser. Welche Grundproblematik dahinter steckt, weiß ich. Aber darum bin ich in meinem Beruf auch so, wie ich bin. Und es wird geschätzt, auf jeden Fall von mir.

Wenn für mich Glaube wichtig ist, dann an das, was wirklich spirituell passieren kann, was nicht immer zu ergründen ist. Imaginäre Verbindungen. Unser Gehirn bringt eine Leistung mit sich, welche nicht greifbar ist für die Forschung. Gut so! Lassen wir doch ein wenig Spielraum zu.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute und erholsame Nacht und genießt den Blick in den sternklaren Himmel.

Bis bald!

Wenn die Welt den Kopf entzweit

Guten Abend ihr Lieben.

Ja, die Beiträge werden jetzt wieder etwas häufiger. Aber das liegt wohl auch daran, dass der Gedankenfluss wieder besser rollt. Na ja, Rollen ist übertrieben. Ihr wisst schon…

Einige Tage sind vergangen und es ist schon wieder so vieles passiert, was nachdenklich gemacht hat. Die eine Geschichte auf Arbeit, dann intensive Freundschaften und Begegnungen, Menschen, die einfach nicht klar denken können, warum auch immer. Ob es nun mit Entgleisungen zutun hat oder mit anderen Geschichten. Aber vor allem sehe ich dabei mich, wie weit ich davon Abstand halten kann bzw. weiter neutral urteilen kann und wie weit ich doch schon in meiner Entwicklung bin.

Daran sehe ich immer und immer wieder, was es mir bringt, Dinge noch einmal anders zu betrachten. Und ich weiß auch, dass es anders wäre, wenn ich meine eigenen Entscheidungen nicht getroffen hätte. Es können damit nicht immer alle einverstanden sein. Das ist Blödsinn. Jeder findet seinen eigenen Weg aus Krisenzeiten. Und ja, das verdammte Leben ist kein Ponyhof.

Was mich wirklich beeindruckt, ist, dass mich das Thema Depressionen im Freundes- und Bekanntenkreis ziemlich häufig begegnet. Ein Tabuthema, vielleicht.

Ich bin sicher auch empfänglich dafür, habe aber meine Ressourcen für den Umgang damit und den besten Ausgleich. Es gibt immer Phasen, wo sich der Kopf mal entzweit und man nicht den Tag in den Griff bekommt. Solche Tage darf es geben. Aber am Ende möchte ich diesen Begriff Depression vielleicht etwas anders für mich definieren. Zumindest durfte ich das damals für mich neu kennenlernen vor nunmehr 2 Jahren in der Hypnosetherapie. Und ja, verdammt, es hat so vieles mit unserer Kindheit zutun, die wir im Alter versuchen zu kompensieren. Warum gibt es Sucht-Patienten? Im Kontext würde ich das einfach die Kompensation von einer belasteten Psyche betrachten. Schade dabei ist nur, dass es nur wenige Menschen gibt, die richtig in die Tiefe herankommen. Schlüsselfragen gibt es da einige. Aber am Ende kommt immer das Gleiche zum Vorschein. Die verletzte Gefühlsebene.

Wenn man darüber mal tiefer nachdenkt, stimmt das im größten Anteil. Wir lernen aus unserem sozialen Umfeld. Und wenn wir ein neues kennenlernen, merken wir, dass es ganz anders laufen kann. Dabei beginnt der erste Schritt immer bei uns selbst. Erst wenn wir unsere Einstellung, unseren Blickwinkel, verändern, verändert sich unser Umfeld. Vieles machen wir unbewusst beim Treffen von Entscheidungen. Macht man sie sich bewusst und hinterfragt, warum man diese so getroffen hat, ist das eine eigene Entwicklung.

Wir sollten uns nicht abhängig machen von irgendwelchen Einflüssen von außen. Jeder geht eben seinen Weg. Und ja, manchmal stößt man auf Gegenwehr, aber auch das macht uns stärker.

Ich finde es manchmal ziemlich erschreckend, wie schnell doch der Griff zu Medikamenten geht in Bezug auf Depressionen. Sie helfen vielleicht aus einem tiefen Loch hervorzukommen, aber der Grund, dem alles zugrunde liegt, dort wird nicht herumgefuhrwerkt. Dabei ist das doch das, was essenziell sein sollte. Und ja, verdammt, es liegen immer richtig beschissene Ereignisse zu Füßen, die belasten. Dabei kann es was winzig Kleines aus der vergangenen Kindheit sein, was vielleicht völlig banal klingen mag. Aber genau das sind Dinge, womit das kindliche Gehirn nicht umgehen vermag und es eben tief und tiefer ins Unterbewusstsein schiebt. Und dann kommt das Alter, wo man begreift und Entscheidungen trifft, die aber irgendwie nicht so sind, wie sie sein sollten. Oder genau richtig, man aber nicht zuordnen kann, warum man am Ende so gewählt hat. So ging es mir, bis es aufgeklart ist im Kopf, warum es so entzweit ist.

Man könnte denken, das Leben ist planbar, aber unser Kopf ist im Kindes- und Jugendalter einfach nicht reif genug, um klare Strukturen zu sehen. Sonst wäre es ja aber auch zu einfach, glaube ich. Viel wichtiger finde ich wirklich, dass wir mehr unsere Gefühle unserem Gegenüber zeigen sollten. Auch und vor allem unseren Kindern. Denn am Ende sind auch diese essenziell. Auch und in jedem Alter. Wie formuliere ich vor allem solche Anliegen. Anbrüllen ist keine gute Lösung. Und da kommt auch alles wieder über die Kommunikation zustande. Diese Gesellschaft kommuniziert nicht mehr verbal im Gegenüber, sondern nur noch im Netz. Und wie zeigt sich ja auch schön immer wieder in Hasskommentaren. Die wenigsten von diesen Menschen würden es persönlich so sagen. Weil sie vielleicht Angst vor einer Reaktion haben, mit der sie nicht rechnen.

Ein interessantes Beispiel aus der Arbeit: Ein Patient ist schlecht gelaunt und patzig zur Pflegekraft. Es entsteht eine angespannte Stimmung. Als ich mal etwas Zeit hatte und dieser Patient mir auch patzig kam, habe ich drei Mal hintereinander gefragt, was los sei. Tja, und zack, kam etwas heraus, wo ich auch vielleicht ne „angepisste“ Stimmung gehabt hätte. Und die Stimmung wurde anders im Raum.

Aber warum haben wir verlernt, etwas offen anzusprechen? Das wüsste ich zu gern? Probleme offen legen macht das Verständnis und Verstehen des Gegenübers doch wesentlich einfacher. Das ist genau wie im Unterricht. Wenn ich etwas bildlich offen lege und zeige, verstehen es doch wesentlich mehr als wenn ich nur stur den Stoff runter rattere. Darum mag ich meine Arbeit auch sehr, wenn ich etwas anschaulich erklären kann. Da gibt es eben auch die verschiedenen Lerntypen. Und genau so ist das auch mit den Gefühlen. Manchen muss man sie einfach bildhaft vor Augen führen.

So hat jeder seine eigenen Probleme, die er einfach mit Menschen seines gesunden Umfelds besprechen sollte. Medikamente helfen da nur wenig. Entwickelt für euch Strategien zum Umgang mit schwierigen Situationen, schaut in die Tiefe, nehmt andere Betrachtungswinkel in die Hand, Thema Empathie, und bleibt dennoch euch selbst vor allem treu. Mein wirklich eigenes Ich habe ich vor zwei Jahren erst freigeschaufelt. Wer mich zuvor kannte, erkannte mich dann nicht mehr so wieder. Aber das ist  mein Leben. Und da darf man auch mal egoistisch sein. Bin ich aber nicht. Nicht immer.

Wie sagte Frau Tannewitz damals zu mir. Sie könnten ein Buch schreiben, so wie Sie den Blog schreiben. Es wird wohl nie dazu kommen, weil zu viel eigene Meinung und zu wenig Fiktion drin wäre. Daher bleibe ich aber meinem Blog treu, weil es für mich auch eine Form der Verarbeitung in Bild ist und ich auch so einen kleinen Teil der Gesellschaft erreiche. Auch wenn es nur eine Handvoll ist, so ist das schon mehr als gedacht.

Und lasst euch sagen, ein Leben kann mit 92 Jahren, mit 66 Jahren, mit 43 Jahren oder auch schon mit 31 Jahren enden. Also macht das Beste draus. Schaut einfach auch, was euch gut tut, entwickelt Ausgleich zu dem, was da draußen herrscht. Es ist immer wieder krass, wie sehr negative Kritik sofort im Hirn bleibt und Positives verpufft? Warum, weil wir so ticken… Nein, wir sollten lernen umzudenken. Pillen hin oder her, am Ende kommt es darauf an, was du aus deinem Leben machst.

Ich hoffe, ihr blickt durch meine Ansichten, was die Thematik Kopf und Gefühle bedeutet. Ansonsten gibt es viele Fragezeichen.

In diesem Sinne, Kopf hoch, Ziel setzen für den nächsten Tag und egal welches Wetter, raus mit euch. Mit Hund ist das deutlich einfacher. 🙂

Schönen Abend und eine gute Nacht!

Die 5 G’s

Zwischen Gefühlen, interessanten Gesprächen, Grillerchen, Gewitter und einer wunderbaren Gemeinschaft

Guten Abend ihr Lieben.

Lange gab es nichts mehr zu lesen hier. Woran es lag? Gute Frage… Ich kann sie euch jedenfalls nicht direkt beantworten.

Dafür gibt es heute mal wieder ein bisschen Gesprächsstoff, wohl im wahrsten Sinne des Wortes. Eines noch vorweg. Alles, was ich hier schreibe, ist meine Meinung und Einstellung zu den thematisierten Fakten. Wem etwas nicht passt, gern schreiben.

Diesen Hinweis wollte ich gern einfach noch geben, weil es hier vielleicht doch etwas persönlicher werden könnte. Dennoch habe ich die Bemühungen, es neutral wie möglich zu halten. Aber es sind Gefühle mit im Spiel.

Nun aber Schluss mit dem Vorgeplänkel und auf geht’s. Die Schreiblust packt mich wieder zum vergangenen Hundeurlaub, der nun auch schon wieder 1 1/2 Wochen her ist.

Start war am 15.5. wieder in die Sächsische Schweiz. Gemütlich wollten wir starten und entspannt fahren, denn die Abendrunde war für 17 Uhr angekündigt. Die A/K’s waren die letzten bei der Anreise, also wir. Egal, von sowas lass ich mich nicht beeinflussen. Bei Ankunft entstand so ein leichtes Druckempfinden auf uns, weil alle irgendwie los wollten. So packten wir schnell das Auto aus und liefen mit los. So kam vor allem bei den Hunden etwas Stress und Tumult auf. Es waren aber dieses Mal viele reaktive Hunde am Start bzw. einfach etwas unruhige Geister. Die Runde war so echt schön außer dieses kurze Donnerwetter, als es den Kohlbornstein hinauf ging. Hier und da ein bisschen Rumgegeifere. Da nimmt sich meine Prinzessin ja nicht raus. Es lag eben massive Spannung in der Luft. Deuten konnte sie in diesem Moment keiner, aber es waren alle etwas erschrocken, glaube ich in den Gesichtern gesehen zu haben. Die Aussicht auf dem Kohlbornstein konnte ich nicht so richtig genießen. Irgendetwas beschäftigte mich. Diese Spannung vielleicht… Auf den Rückweg wieder hinunter ins Tal über den Nachbarort zurück war es anders.

Zurück in der Unterkunft wurde der Grill angeschmissen und wir haben oben noch Salate geschnippelt in der Ferienwohnung. Es kehrte Ruhe ein. Für mich zu viel oder der Punkt, an dem Gefühle hoch kamen, auf die ich nicht gefasst war. Die Erinnerungen an Spike letztes Jahr an diesem Ort. Die liebe Gemeinschaft unten konnte ich nicht mehr besuchen am Abend. Dazu fehlte mir die Kraft. Ich brauchte Zeit für mich und das war auch okay so. Wenn die Gefühle so ausbrechen, war es mal notwendig.

Die Hunde sind die erste Nacht nicht richtig zur Ruhe gekommen. Jeder lag mal irgendwo mit im Bett und es war ziemliches Wuhling. So war es zumindest mein Empfinden. Am nächsten Morgen ging es für den Großteil zum Felsenlabyrinth, was wir vom letzten Jahr schon kannten. So haben wir uns den Tag anders gestaltet. Entspanntes Frühstück und dann einfach mal loslaufen und schauen, wo uns die Wege hinführen. Wir sind im Nachbardorf gelandet. Es war eine gemütliche und entspannte Runde. Nachmittags hatten wir spontan noch entschieden mit ein paar anderen aus der Gruppe noch etwas zu fahren und weiter die Gegend zu erkunden. Dabei haben wir auch Begegnung mit der Kirnitzschtalbahn gemacht. Sie hätte uns wirklich fast mit dem Auto geknutscht. War schon ein bisschen komisch. Die Bahn führt von Bad Schandau zu einem kleinen Wasserfall, der natürlich immer dann kräftig gezeigt wird, wenn diese Bahn dort ankommt. Was für ein Zufall. Witzig fand ich die Musik dazu. Es wird ein Video folgen.

In der Unterkunft wieder angekommen, gab es eine gemütliche Gesellschaft mit netten Unterhaltungen und es sollte zum Abendessen Nudeln mit verschiedenen Soßen geben. War mal was anderes. Nur Ava konnte ich diesen Abend irgendwie nicht allein lassen oben. Sie wurde wohl laut. Also holte ich sie mit nach unten. Na ja, gewisse neue Hundegesellschaft und Ava ist jetzt auch nicht die beste Kombi. Sie wirkte angespannt und beobachtete alles. Ich habe mich dann zeitig mit ihr wieder verkrümelt, weil sie ihre Ruhe gesucht hat. Vorher noch kurz vor der Tür gewesen und dann ging es wieder hoch. Die Nacht verlief etwas ruhiger.

Am nächsten Tag, es war Samstag, sollte es zur Bastei gehen. Karin und ich sind mit drei Hunden dort geblieben. Für Ava wären die Menschenmassen dort oben der Horror gewesen, wie es die Erzählungen uns im Nachhinein mitteilten. Ich bin am Vormittag stattdessen eine Runde noch mal vor Ort gelaufen und hatte böse Bekanntschaft mit einem Anwohner gemacht. Die Menschen können schon echt fies sein, aber in Karten ist es eben als offizieller Weg eingetragen. Na ja, ich wollte nichts riskieren und habe meine Diskussion abgebrochen und bin den gleichen Weg bis dorthin wieder zurück gelaufen. Dabei begegneten mir noch zwei ältere Damen, die ich auch gleich noch davor gewarnt habe. Sicher ist sicher.

Die andere Wandertruppe tauchte dann doch recht spät wieder auf, sodass der Plan für die zweite Runde wohl etwas ins Wasser fiel. Aber es gab auch schon eine Lösung. Wir gingen fast vor Ort am späten Nachmittag noch den Pabststein hoch. Apropos ins Wasser fiel. Regen gab es auch, wie man auf den Bildern nachfolgend erkennen kann. Aber Hundebesitzer schreckt ja nichts ab. Im Gegenteil, da sind weniger Menschen unterwegs. Den Berg hinauf lief es wirklich gut. Klar, anstrengend, aber ich habe mich gut gefühlt. Motiviert und einfach lauffreudig. Ava sowieso. Es ging hoch hinaus und es gab so ein paar Schnappschüsse und ein Gewitterchen. Auch Rumpelstilzchen haben wir angetroffen. Wer hätte das gedacht. Zu einem Einblick in eine Höhle kam es nicht wirklich, weil sich dort einige Personen inklusive Hund ein kleines Lager aufgeschlagen hatten zum Schlafen oder einfach für eine Pause. Ava ging es gut, sie wirkte entspannt. Ich war entspannt… und ein bisschen zufrieden. Anspannung und Stress weggelaufen. Das war mein Ziel in diesem Urlaub.

Als wir wie nasse Pudel wieder in der Unterkunft ankamen, lief der Grill schon rund. Es war wieder Grillerchen-Zeit. Mit dem besten Fleisch ever aus dem wunderschönen Thüringen. Rostbratwurst und Rostbrätl. Was will man mehr. Na ja, gut gefuttert wurde im Anschluss auch. Ava konnte ich dieses Mal oben allein lassen. Sie war entspannt und wollte wohl auch die Ruhe genießen. Wir saßen unten gemütlich beisammen und es gab wieder tolle Gespräche und viel Austausch. Vor allem unser Lehrerpärchen Ute und Lutz haben schöne Geschichten erzählt. Solche Lehrer wünscht man sich doch öfters. Glück für diejenigen, die bei den beiden Unterricht haben durften. Wirklich. Und so war es eine schöne Runde bis ca. 22/23 Uhr. Ich kann es gar nicht mehr genau sagen. Es wurde auch viel getrunken in Gesellschaft und es wurde immer lustiger. Nur gut, dass wenigstens eine nüchtern war inklusive der anwesenden Hunde. So ist es doch noch amüsanter.

Der nächste Tag, es war schon wieder Sonntag und der letzte Tag, sollte es noch eine kleine Runde um den Pfaffenstein geben. Zuvor haben sich alles ums Packen nach gemeinsamen Frühstück gekümmert und die Essenreste wurden aufgeteilt. Bis es irgendwann nichts mehr gab bzw. unsere Reiseleitung Stefan den Rest einfach einpackte. Was weg ist, ist weg. Dann gab es noch ein kurzes gemeinsames Foto, zum Teil ohne Hunde, und dann ging es auf zum Pfaffenstein. Hier waren dann nicht mehr alle mit dabei, aber es war eine 3,5km lange Strecke drumherum. Zwischendurch gab es für die Hunde mal ein Eichhörnchen zu sehen und dann war bei einigen der Funke auch durch.. Trotzdem eine gemütliche gemeinsame schöne Abschlussrunde.

Die Planung zuvor war etwas holprig, empfand ich und etwas unvorbereitet was am Ende dann doch die Kombis ergab. Aber irgendwie läuft es ja dennoch. Die Runden sind gut geplant gewesen, könnten aber auch einfach noch etwas spontaner und offener sein. Stur nach Plan fetzt nicht. Abenteuer sind gefragt. Da fällt mir nur das letzte Jahr ein. Das war ne krasse Herausforderung, aber der Weg war spannend bis zum Schluss.

Alles in allem waren wir auch wieder eine schöne Gemeinschaft, wo die ein oder anderen guten Kontakte entstanden sind und einfach der Austausch noch angenehmer war. Die Heimfahrt war noch einmal mit Spannung bepackt, es zog eine Gewitterfront im Auto auf. Aber auch das gab sich wieder. Es gibt eben doch Diskrepanzen, die mal raus mussten. Ich bin halt laut Navi die kürzeste Strecke gefahren, die aber komplett über Landstraße führte und wir dadurch womöglich sehr lange unterwegs waren. Ich fand es gemütlich, meine liebe Mitfahrerin dann doch nicht mehr. Sie wollte schnell zu Hause sein. Also doch noch schnell eine Autobahnauffahrt gesucht und schnell ging es durch wenige Schauer nach Halle zurück.

Zu Hause angekommen hatte ich einen Hund, der gefühlt drei Tage durchgeschlafen hat, außer natürlich zur Runde nicht. Für Ava war die Kombi doch sehr stressig, was ich zu Beginn nicht unbedingt erwartet habe. Aber nun weiß ich, wie ich mich auf solche Ausflüge einstellen muss. Die kleine Maus ist eben doch eine Einzelprinzessin und genießt sehr viel Ruhe. Das habe ich dieses Mal aus diesem Hundeurlaub mitnehmen dürfen. Und die Erinnerung und das Hochkochen der unterschiedlichsten Gefühle ist die andere Erfahrung. Dabei bin ich dennoch immer ich selbst geblieben, nur eben manchmal einfach für mich in stillen Momenten. Und das ist auch okay so, denn so ist es schon immer und ich kann damit umgehen. Auch mit dem Donnerwetter, was man so rundherum abbekommen hat. Wir müssen als Menschen manchmal ganz schön was aushalten. Dazu im folgenden Beitrag aber mehr.

Nun habt noch viel Freude an den Bildern. Auf Nachfrage ist die Veröffentlichung hier im Blog erlaubt. Wer dennoch etwas dagegen hat, kann sich noch einmal gern bei mir melden.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Abend und eine gute Nacht und denkt dran, nutzt die kleinen schönen Momente, um in Krisenzeiten daraus mit Erinnerungen Kraft zu schöpfen.

Bis bald und guts Nächtle!

IP.S.: Wisst ihr jetzt, warum das 5G-Netz so heißt? Es beudetet netzwerken in allen Ebenen. Kleiner Wink mit dem Zaunpfahl. Winke winke!

Runde mit den beiden A’s.
Der kleine Wasserfall bei Bad Schandau.
Die Kirnitzschtalbahn.

Nimm Dir Zeit…

… zum Durchatmen.

… für Dinge, die Dich interessieren.

… für gute Musik. Lass sie einfach laufen, egal, was andere davon halten.

… zum Zuhören.

… zum Reden.

… für die Menschen, die dir am Herzen liegen.

… um das Leben zu genießen.

… für ein gutes Buch.

… zum Erholen.

… zum Entspannen.

… für das, was Dir wichtig ist.

… für tolle Erlebnisse.

… für die Liebe.

… für ganz besondere Momente im Leben.

… zum Erinnern.

… zum Kennenlernen.

… zum Beobachten.

… für einen Blick in den Himmel.

… für wundervolle neue Aussichten.

vor allem aber für Dich selbst!

Drehen wir die Uhren des Lebens einfach etwas langsamer und halten inne. Mehr Wahrnehmung statt Ignoranz und Ideal. Beginnend bei uns selbst.

Gute Nacht!

Zwiegespalten

Guten Abend ihr Lieben.

Wow, was für Tage liegen hinter mir? An sich ein besonderer Urlaub gar nicht weit weg vom eigentlichen Wohnort. Lediglich knapp 60km. Und doch ist viel passiert in diesen 5 Tagen.

Meine Anreise war am Freitag. Entspannt ging es ins Selketal. Der erste Urlaub nur mit Ava, ohne den alten Herren. Stimmt nicht ganz… Aber dieses Mal ist es ja offiziell so.

Geplant für die Tage habe ich nichts, alles passierte recht spontan. Grundsätzlich plane ich nie groß was. Es soll schließlich zur Erholung dienen. Tja, ich war dann wohl die ganzen Tage über der einzige Hotelgast. Auch nicht schlecht. Umso ruhiger war es. Durch Umbauarbeiten war aber trotzdem ein wenig was los, zumindest die Wochentage jetzt.

Versteckt zwischen Meisdorf und Pansfelde liegt das Hotel. Im ersten Moment hatte ich es nicht gleich gefunden. So mitten im tiefsten Selketal. Wunderschön direkt neben der Selke. Gäbe es hier kein WLAN, wäre man hier völlig tot.

Am Samstag ging es nach dem Frühstück zur ersten Wandertour. 9km auf den Kirchberg hoch. Natürlich spontan. Genutzt habe ich für diese Route die AllTrails App. Es war eine ausgiebige erste Runde, um die Gegend kennenzulernen. Natürlich gab es Höhenmeter. Man befindet sich schließlich im Harz, auch wenn es der nördlichste Teil davon ist in diesem Bereich. Zum Abend ging es ins hauseigene Restaurant. Das Essen ist gut, die Auswahl etwas gering, aber dennoch gibt der Koch seine beste Leistung. Personalmangel auch hier. Wie überall in diesen Branchen. Schade eigentlich. Hoffentlich wird es auch dort bald besser.

Sonntag habe ich mal geschaut, dass ich als Flachland-Dulli ne entspannte flache Tour laufe. Es ging zur Selkemühle. Über 7 Brücken ging ich, aber die Selkemühle habe ich nicht gefunden. Es waren wirklich 7 Brücken und am Ende hatte ich 16km auf dem Tacho. Aber landschaftlich kann die Gegend wirklich was bieten. Es ging dabei wirklich immer entlang der Selke flußaufwärts. Meine verrückte Ava war die Tage schon so entspannt, sodass sich das auch auf mich übertragen hat. Tiefes Durchatmen im Tal der Ahnungslosen. Denn Empfang gleich null. Aber gar nicht schlimm. Fußlahm waren wir trotzdem am Abend. Ich ging zum Abendessen wieder ins Restaurant.

Montag war ein Tag, den wir zum Entspannen genutzt haben. Nur eine kleine Mittagsrunde von etwas über einer Stunde. Ava genießt diese Zeit hier sehr. Sie ist so anders. So entspannt. Aber ich bin es eben auch. Kein Stress, keine große Geräuschkulisse. Im Gegenteil. Am Abend hörst du nur den Uhu und das Rauschen der Selke. Traum.

Der heutige Tag war dann wieder etwas sportlicher. Heute wollte ich den Lumpenstieg wagen. Gedacht -> getan. Es war eben ein Stieg. Aber auch hier eine entspannte Ava und ich konnte immer mal kurze Pausen machen. 130 steile Höhenmeter. Aber sie waren am Ende nicht anstrengend. Klar schon, aber anders. Die kleinen Herausforderungen des Alltags. Ich mag es. Es war schon immer meine Devise, den längeren Atem zu haben und durchzuziehen. Auch wenn es halt in meinem Tempo vorangeht. Das ist die Erkenntnis, die ich für mich mal wieder gewonnen habe. Dabei war es schon immer so. Sei es Schule damals, Arbeit heute oder auch die Beschäftigung mit den eigenen Emotionen.

Die Abende sind arschkalt, hindern mich hier aber nicht daran, mir jeden Abend den Sternenhimmel zu betrachten und an nichts zu denken. Einfach fasziniert von der ganzen Pracht ohne jegliche Lichtverschmutzung. In der Tiefe der Dunkelheit, und dazu rauscht die Selke viele Wasser hinunter. Es wird emotional bei dieser entspannten Lage. Damit habe ich gerechnet. Aber dennoch genieße ich es. Denn es offenbart die wahre Ehrlichkeit.

Was hat der Urlaub nun mit dem Titel zutun, fragt ihr euch? Ja, ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

Dieser Baum hat im Selketal zwei Gesichter. Warum haben das auch so viele Menschen? Warum verstecken sie sich hinter irgendwas? Ehrlich zu sich selbst zu sein, die Wurzeln kennen und akzeptieren, so, wie es ist. Unten am Stamm ist das Grün noch stark und dicht, nach oben immer lichter. Es fehlt die Energie, beide Gesichter zur Fülle zu erreichen. Allein schon, dass dieser Baum so allein dort steht, hat Wirkung hinterlassen auf ganzer Ebene.

Und so endet dieser Urlaub mit dem morgigen Tag im schönem ruhigen Selketal. Morgen geht es aber noch einmal zumindest kurz hoch zur Burg Falkenstein, auch wenn diese aktuell wegen eines Mauereinsturz gesperrt ist. Nun aber genieße ich die ruhige Nacht mit dem Rauschen des Wassers.

Habt einen schönen Abend und bis bald!

Universum der Gefühle

Guten Abend ihr Lieben.

Ich bin gerade mit mir selbst überfordert. Einige wenige wissen, worum es geht und wie die Zusammenhänge sind. Aber ich… ich weiß gerade gar nichts und wüsste gern mehr.

Es macht sich ein Gefühl breit, was ich so seit Jahren nicht erlebt habe oder gar noch nie. Zumindest nicht in diesem Ausmaß, dass es mich so da stehen lässt.

Dabei bin ich doch sonst immer diejenige, die Ratschläge gibt. Und jetzt? Jetzt schwebe ich im Universum der Gefühle, die ich sortieren möchte, aber gerade noch nicht kann.

An manchen Tagen ist die Einsamkeit dein größter Feind. Heute beispielsweise. Dabei spielen so viele Faktoren eine Rolle. Das Gefühl, welches ich im Herzen trage, möchte gelebt werden. Es überfordert aber meinen Kopf, weil ich keine Klarheit habe. Ich könnte es so schön genießen. Aber ich hatte es nie richtig kennenlernen dürfen bisher. Und nun weiß ich noch nicht, woran ich genau bin.

Wovor habe ich Angst? Was habe ich zu verlieren? An sich nichts. Aber was beschäftigt mich daran? Ich kann es nicht deuten, so, wie ich die Sterne des Universums nicht deuten kann. Aber ich kann sie lesen und sehen. Ist das ein Unterschied? Empfinde ich Signale verkehrt? Besteht Unsicherheit auf beiden Seiten?

Ich wünsche mir Klarheit. So klar, wie der Himmel in der sternenklaren Nacht sein kann. Und dann kommt ab und an ein Ereignis, welches unerwartet auftritt. Vielleicht auch bei mir?

Der Weg bietet immer Überraschungen. Hier folgt eine. Gute Nacht in diesem Sinne.

Reger Austausch

Guten Abend ihr Lieben.

Zu allzu später Stunde gibt es heute noch mal einen Beitrag, weil es einfach wichtig ist. Zugegebenermaßen lässt es mich sonst auch nicht schlafen, bevor ich es nicht loswerde. Ich muss so lachen.

Ich hatte jetzt am Abend einen regen WhatsApp Austausch mit meiner lieben Maria. Über dies und jenes. Was einen eben so beschäftigt. Liebe, Familie, Freunde, Geduld oder auch Ungeduld, Arbeit, Krankheit oder Gesundheit. Da entstehen auch immer wieder gegenseitige Aha-Momente, die die Konversation spannend gestalten und man selbst etwas mitnimmt. Klar könnte man auch telefonieren, aber eigentlich wollten wir ja ins Neste gehen… Das zog sich dann jetzt über zwei Stunden. Aber genau solche „Gespräche“ liebe ich. Weil sie ebenerdig stattfinden. Wo jeder die Gedanken des anderen versteht. Eine tolle Freundschaft! Dafür muss ich hier und jetzt noch einmal danke sagen.

Diese Freundschaft muss man wahren. Es gibt sie nicht viel. Maximal eine oder zwei Hände voll. So wichtig fürs Herz und für den Kopf. Jeder hat dabei andere Lebenserfahrung gesammelt und kann in dieser oder jener Richtung Hinweise geben. Oder eine Hand wäscht die andere, aber eben ohne etwas zu verlangen.

Was aber phänomenal ist, ist diese Ebene, die dazwischen stattfindet. Diese habe ich nur mit wenigen Personen. Aber es begeistert mich immer wieder, weil ich es erst vor einigen Jahren so entdeckt habe. Verborgen wie hinter einem dreckigen Fenster. Es öffnet Tür und Tor zu neuen Welten, die so spannend sind. Wenn du selbst Tipps gibst, die dem Gegenüber zu Klarheit verschaffen, weil es einfach verständlich ausgedrückt wurde.

Dabei schwebt man gerade selbst auf einer klitzekleinen Wolke voller Gefühle. Wie ein Teenager. Im Herzen bin ich das auch, aber der Kopf ist um einige Erfahrungen reicher. Dennoch ist beides eins. Leichte Unsicherheit. Aber irgendwie trotzdem auf seichter Schwebe. Ich mag dieses Gefühl. Es fühlt sich gut an. Ein Hauch Zufriedenheit macht sich breit. Vielleicht gibt es bald neue News. Lasst euch überraschen.

Danke an meine liebsten Menschen! Schön, dass es euch gibt!!!

In diesem Sinne, gute Nacht.