Beating of my Heart

Guten Abend ihr Lieben.

Beating of my Heart

It was the beating of my heart;
How
Could I
Resist
The chance
To fall
For you…


The beating of my heart;
How
Could I
Not feel
The way
I do
For you…

Mit diesem wundervollem Song möchte ich heute gern beginnen. Denn es ist mal wieder so einiges passiert. Nicht genau das, was darin eigentlich beschrieben wird, aber dennoch ist der Sinn des Gefühls klar ersichtlich.

Um wirklich irgendwann das Glück in Form einer Partnerschaft für sich finden zu können, muss man erst einmal mit sich im Reinen sein. Erst dann ist man offen für Neues. Das klingt erst einmal streng formuliert. Aber letztlich läuft es darauf hinaus.

Wo ich vielleicht vor einem halben Jahr noch dachte, kannst dich für neue Interessierte mal offen ins Gespräch stellen, bin ich aktuell gar nicht bereit dafür. Weil da in diesem Keller noch die Büchse der Pandora herumsteht. Geöffnet ist diese bereits und durch ein kleines Loch sickern so nach und nach Infos heraus, die einen doch immer mal noch in das alte Leben werfen. Mittlerweile jedoch kann ich mit dem bewussten fernen Blick die Dinge aus einem anderen Radius betrachten und damit anders arbeiten. Sicher ist es noch sehr emotional und es tut manchmal höllisch weh. Trotzdem ist mit diesem Bewusstsein, welches ich bereits erlangen durfte, eine Möglichkeit zum guten Umgang damit. Perspektivwechsel aus der Sicht eines erwachsenen Menschen. Mit dem gewissen Abstand. Nichts läuft im Leben perfekt. Aber wir können es für uns perfekt gestalten. Lassen wir los vom „alten Ich“.

Dieser Prozess des Loslassen hat mich diese Woche noch einmal kurz umgehauen mit einer recht schlaflosen Nacht infolge. Ging es mir zu schnell? Was war das für ein Phänomen? Es fühlte sich etwas an wie Drehschwindel oder wie vor einigen Jahren, als ich im MRT war und die Augen geschlossen hatte. Als ob etwas mich wegziehen wollen würde in der Birne. Nur viel viel schneller. Aus diesem Strudel herauszugelangen musste mein Ich doch kurz kämpfen mit 5-6 tiefen Atemzügen. Selbsthypnose ist eben gar nicht so einfach. Doch, einfach schon, aber diese Wahrnehmung manchmal nicht. Für das Eroieren dieses Zustands bin ich sehr dankbar! Dennoch habe ich etwas Respekt davor. Aber es ist einfach ein zu „geiler“ Zustand, dies nicht mehr selbst auszuüben. Ja klar, irgendwann ist es eine Droge. Aber im besten Sinne positiv! Der Verstand ist dabei nicht ausgeschaltet, rückt aber in die Ferne, und es findet das statt, welches das Tattoo eben ausdrückt.

Und mal ganz ehrlich? Was lässt sich denn eher austricksen? Unser Herz oder unser Gehirn? Ich würde ja nur mal das Beispiel optische Täuschung heranziehen.

Unser Herz ist schon in gewissem Maße die emotionale Schaltzentrale und darauf können wir wohl wirklich mehr vertrauen. Beides im Einklang ist jedoch wünschenswert.

Nicht jeder Tag ist gleich und der Alltag bestimmt uns mehr und mehr. Nachrichten sind die Hölle. Wann gibt es denn in letzter Zeit jemals gute News? Ich kann es nicht beantworten, aber ich ziehe auch keine Nachrichten mehr in Erwägung. Ich sehe das, was ich wahrnehme in meiner Umgebung. Und da mag ich vielleicht Tollpatsch sein, vielleicht aber auch sehr feinfühlig. Je nach Tageslaune und kopflastigen Zustand. So ist es tatsächlich. Ich weiß auch, dass ich sehr kopflastigen bin. Sonst würde es vermutlich diesen Blog hier nicht geben. Aber ich kann den Kopf auch ausstellen. Die Fokussuche beginnt beim Spaziergang in der Natur. Manchmal im strömenden Regen, wo man dann doch mal bis aufm Schlüppi nass ist. Oft aber auch bei trockenem Wetter. Dann ist es Erholung pur, die Hunde einfach zu beobachten oder die Vögel mit ihrer Schwarmintelligenz, die dann wahnsinnig schöne Bilder in der Luft zeichnen oder gar die Wolken. Es ist sooo ein wichtiger Ausgleich zu diesem manchmal echt beschissenen Alltag. Am liebsten wäre ich nur noch unterwegs. Aber mit irgendwas muss man ja seine Brötchen verdienen.

Ich mag meine Arbeit. Ich wünsche mir dennoch mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Umgang mit unseren Menschen dort vor Ort. Ich wünsche mir von Herzen, dass sich da irgendwann doch noch mal etwas tut. Ich finde meinen Ausgleich. Aber schaffen es andere auch?

Fokussuche: Auf was achtest du als Erstes?

Mein eigener Weg, das „alte Ich“ gehen zu lassen, wird vielleicht noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, da ja doch das Herz etwas dran hängt. Ich bin jedoch voller Zuversicht, dass irgendwann dieser jener Punkt so weit sein wird, es dann zulassen zu können in der Tiefenentspannung. Ein crazy Feeling, welches einfach unbeschreiblich ist. Oder es mit den Worten meiner besten Freundin zu formulieren : „Olle Wetter, ist das abgefahren.“

In diesem Sinne bleibt auch immer neugierig in eurem Leben. Der Spruch von damals ist nicht schön und hat sich wohl ziemlich verfestigt: Man kann zwar alles essen, aber nicht alles wissen… Macht da mal was draus. Böse Erinnerungen werden da wach.

Ich wünsche euch eine gute und erholsame Nacht! Ich tauche noch einmal tief vor dem Schlafengehen. Bis bald!

Ich bereue…

KEINEN einzigen Tag in meinem Leben!

Hallo ihr Lieben.

Heute mal aus einer ganz anderen Tageszeit wie sonst hier unterwegs. Aber die Stimmung passt gerade zum Schreiben. Denn das Wetter lädt nicht unbedingt ein zum Draußen sein. Wobei ich zugeben muss, dass mich das nicht immer stört. Die Hunde müssen ja so oder so raus.

Was ist mein heutiges Anliegen an euch? Es geht mal wieder um die Wertschätzung des einzigen Lebens, welches wir haben. Warum ich dahin möchte. Tja, es gab am Wochenende ein Ereignis, was mir wieder einmal deutlich vor Augen gemacht hat, wie wertvoll jeder einzelne Tag sein sollte. Nutzen wir jeden Tag für uns, um uns etwas Gutes zutun. Langfristige Pläne sind dafür da, um verworfen zu werden. Wir leben im Hier und Jetzt und das kann ich nur immer wieder betonen. Klar, es gibt Höhen und Tiefen. Ein kleines Tief durchzieht auch gerade meine Gedanken, aber dennoch arbeite ich damit. Ich genieße mein Leben. Recht spontan ging es beispielsweise am Montag mit meiner Besten zur Hunderunde etwas weiter weg. Klar, ich war Zustand nach 4 Nachtdiensten mit nur wenig Schlaf und etwas seelischen Stress, aber genau das war es, was mir gut tat. Am Ende war ich 32 Stunden am Stück munter und das letzte Stück Autofahrt auch nicht allzu einfach, aber durchgehalten. Und es war ein toller Tag. Momente voller Leben. Denn das ist es, was zählt. Gebt dem Tag mehr Leben und nicht umgekehrt. Es kann so plötzlich vorbei sein. Auch in Gedenken an die Menschen, die nicht mehr unter uns weilen. Sie sind da, irgendwo im Orbit. Vor allem aber tief in unserem Herzen verankert.

Das Leben läuft auch intuitiv mit den Handlungen, die wir in der Vergangenheit getan haben. Zumindest merke ich das mehr und mehr, wenn ich an meine bisherige Lebenszeit zurück denke. Es wird alles immer deutlicher und klarer. Als würde etwas so lenken. Dabei sind es wir selbst, die sich koordinieren in die Richtungen, die wir einschlagen. Man begreift zunehmend das, was man damit getan hat. Ich darf vielleicht von mir behaupten, dass ich im Kopf doch sehr reif bin und das auch schon damals war. Dennoch weiß ich nun auch, was mir früher fehlte. Und es ist immer wieder interessant zu sehen, wie sich mehr und mehr Kopf und Herz zueinander finden. Denn es ist so eine intensiv enge Bindung. Was man aber behaupten kann, ist, dass Gefühle einen nicht betrügen. Der Kopf kann das schon. So kommen diese Gefühlsempfindungen doch von Herzen. Wie alles andere an Wertschätzung von Herzen kommt. Das Gehirn kann ausgetrickst und gelinkt werden. Nur das Gleichgewicht ist es, was beides in Einklang bringt.

Aber wann ist dieses erreicht?

Das kann nur jeder für sich herausfinden. Das kann kein Arzt, kein Psychologe noch sonst jemand festlegen. Dir muss es bewusst werden. Nimm einfache zufriedene Momente. Auch die zählen schon mit hinein. Es ist tatsächlich so. Denn umso glücklicher wirst du sein. Diese Momente sind mit keinem Geld der Welt zu bezahlen. Geld macht es zwar in der heutigen Gesellschaft einfacher, diese zu erreichen, aber warum streben wir so hoch? Nutzen wir doch einfach die Chancen, die sich uns bieten. So wie just in diesem Augenblick einfach eine Kohlmeise auf meinem Balkon herum hüpft. Einfach wunderbar trotz miesem Wetter. Oder ein kleines feines Konzert, welches man besucht. Oder eben einfach mit den Menschen Zeit verbringen kann, die man gern um sich hat. Oder eine kleine Duftkerze anzünden, die den Raum erhellt und herrlichen Duft verteilt. Oder ein schönes spannendes Buch. Oder einfach zwei zufrieden schlafende Hunde um sich hat, links und rechts von der Couch. Da brauch ich auch keine Heizung. Oder eine blühende Pflanze oder gar ein paar Wassertropfen auf einem Blatt, die das Tageslicht in sich reflektieren. Solche Momente zählen doch wirklich!

Und dann gibt es Tage, wo man sich vielleicht denkt, warum klappt es nicht mit einer Beziehung oder überhaupt mit einem Partner oder Partnerin. Vielleicht soll es einfach nicht sein. Denn wichtig sind doch die Menschen um einen, die mir gut tun. Jeder einzelne von euch, der das hier lesen wird, kennt mich wohl persönlich und ich denke, das ich zu jedem auch eine Verbindung irgendwie habe. Sei es nur durch diese Worte hier und den Hintergründen. So erzählt jeder seine eigene Lebensgeschichte. Und jeder sucht sich intuitiv den richtigen Weg. Bis zu diesem Moment, wo Herz und Kopf im Gleichgewicht vereint sind. Vielleicht gibt es diesen genannten Zeitpunkt auch immer erst dann, wenn sich der Körper von den anderen zwei Zuständen verlässt. Wer weiß. Die Zusammenhänge kennt keiner. Wir sind immer auf der Suche nach Glück, dabei liegt es genau vor uns in dieser Sekunde. Glücklich sein, leben zu können. Wichtig ist doch auch, dass wir Gefühle zulassen können, oder?

Ich freue mich auf die kommenden Tage, bin interessiert auf meine neuen Reaktionen und schaue immer wieder vorwärts, auch wenn die Vergangenheit gerade ziemlich krass mit mir und meinem Kopf arbeitet. Aber genau das ist es, was mir diese vielen Erkenntnisse bringt und was mich antreibt. Das zu tun, was mir gut tut und nicht im Alltag zu versinken, wie es allzu schnell passieren kann. Ich liebe mein Leben. Tut ihr es auch?

In diesem Sinne genießt die Tage, schaut nach vorn, vielleicht seht ihr ein kleines noch blühende Blümchen oder ein farbenfrohes Blatt in der Tiefe des Herbstes.

Bis bald!

Geschenk des Lebens

Guten Abend ihr Lieben.

Kaum zurück aus dem Urlaub, wird dieser gerade noch verarbeitet, bevor der Alltag wieder vor Ort greift. Aber ich bin trotzdem auch gern wieder zu Hause.

Das Arbeitsleben beginnt Montag wieder und so kann ich noch überlegen, was ich anders gestalten kann, damit Alltag nicht gleich Alltag ist. Ich würde ja behaupten, dass meine zwei das schon zum Teil selbst regeln, aber dennoch möchte ich etwas ändern. Man muss nur anfangen.

Was ist euer Geschenk des Lebens? Was macht euch besonders glücklich, wenn ihr nur daran denkt, auch wenn ihr unterwegs seid? Habt ihr euch diese Frage schon einmal gestellt? NEIN? Wir sollten es tatsächlich jeden Tag machen!

Lasst euch von negativen Informationen nicht den Tag verderben. Ihr denkt vielleicht, dass das, was in den Nachrichten erzählt wird, euch nicht zu sehr tangiert… Aber wer fragt dann das Unterbewusstsein? Wer räumt das auf, wenn das mal zu voll geworden ist? Ja, wirklich, in der heutigen Zeit muss da eben doch öfters der „Seelenklempner“ ran, um die Verstopfung zu lösen und wieder sauberen Fluss hineinzubekommen. Und ich bin der Meinung, dass das auch nichts Schlimmes ist. Die Zeit ist so schnelllebig geworden und unser Gehirn nimmt so viel Mist auf. Das Wesentliche bleibt dabei jedoch auf der Strecke. Luft holen, Ausgleich zum Alltag oder erst gar keinen Alltag aufkommen lassen. Das ist die Kunst des bewussten Lebens.

Diese 10 Tage Urlaub waren vielleicht auch anstrengend, aber dennoch ausgeglichen. Ich bin definitiv kein Stadtmensch, tanke dafür aber umso mehr Energie, wenn ich in wunderbaren Landschaften unterwegs bin. Allein auf weiter Flur, was kann es Schöneres geben?

Heute am Nachmittag bin ich auf der Couch weggenickt und hatte in dieser halben Stunde einen so absurden Traum. Ich weiß aber, dass genau mit diesen Themen mein Kopf arbeitet, unbewusst. Nur ist es ziemlich beeindruckend, in welche Bilder das verpackt wird. Aber trotzdem war ich erst einmal geschockt vom Inhalt dieses Traums. Richtig absurd. Faszinierend! Ich staune immer wieder über diese Leistung.

Ja, mein eigenes Geschenk des Lebens ist eben, was ich hier formulieren kann und darf, was für eine Leistung mein Kopf mit sich trägt und dass ich tief durchatmen kann. Die Fähigkeit, damit so zu entspannen, dass die Ebene der Gefühle angehalten, aber nicht ausgeschaltet wird. Im Gegenteil. Sie wird gestartet in eine für mich positive Richtung. Wie das geht? Einfach zu sich finden, tief durchatmen und Konzentration auf Positives. Es wird auch als Psychohygiene bezeichnet. Sie wird wichtiger denn je.

Und so endet heute ein windiger Tag mit stürmischen Gedanken mit einem positiven Licht des Sternenhimmel. In diesem Sinne wünsche ich euch noch ein angenehmes Restwochenende und macht was aus euren Alltag.

Bis bald!

Nothing is forever

Guten Morgen ihr Lieben!

So wie der Titel es beschreibt, endet nun der Urlaub und ich freue mich sehr auf zu Hause. Aber was bedeutet für euch eigentlich Heimat? Habt ihr euch diese Frage schon einmal gestellt? Ich habe vor kurzem eine richtig geniale Definition dafür gehört und sie trifft auch voll und ganz darauf zu.

Heimat ist dort, wo man sich nicht erklären muss.

Und so endet auch der letzte Kurzaufenthalt im kleinen Städtchen Rödermark in der Umgebung Frankfurts. Es waren wieder sehr ereignisreiche Tage.

Kirche zu Rödermark
Da hat sich jemand im Baum versteckt 🙂

Am Anreisetag, also Montag habe ich mich gleich am späten Nachmittag noch mit der humpelnden Simone getroffen. Sie hat mir ihr Heimat-Städtchen Seligenstadt am Main gezeigt. Eine schmucke kleine Stadt mit tollen Ansichten und gemütlicher Altstadt. Der Klostergarten ist eine wahre Pracht für diejenigen, die sich in Gärten wohlfühlen. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Abends ging es dann noch gemütlich in der Stadt zum Essen, bevor wir uns wieder Richtung geparktes Auto machten. Ava war auch hier dabei, auch wenn sie mal kein Bildcrasher war. Aber seht selbst die schönen Ansichten der Altstadt Seligenstadt.

Hier wird häufig geheiratet
Der Main
Ein kleiner Teil des Klostergartens

Und so war der Anreisetag bereits gut ausgefüllt. Am Dienstag war dann Feiertag und da hatte Sina dann für mich Zeit, denn es gibt ja auch noch eine arbeitende Bevölkerung. Kann ja nicht jeder Urlaub haben. Mit Sina habe ich eine gemeinsame Hunderunde geplant am Rande Frankfurts. Auch hier eine schöne stadtnahe Gegend, wo man super laufen gehen kann mit den Hunden. Zwei Stunden waren wir am frühen Nachmittag unterwegs mit unseren zwei Mädels. Sie haben sich super gut verstanden auf Anhieb, ganz zur Freude von Sina und mir. Als wir wieder am Auto ankamen und alles eingepackt hatten, ging es los mit dem Regen. Ich würde ja sagen, Karma, auf die Minute angepasst. 😉

Wir sind dann zu ihr gefahren, um zu schauen, wie sich das Wetter weiter entwickelt, um eventuell ohne Hunde in die Stadt zu schauen. Aber da kam uns dann der Regen richtig mies dazwischen. Aber wir hatten trotzdem einen schönen Nachmittag noch bei einem leckeren Essen, was Sina zubereitet hat und sehr netter Unterhaltung. So verging auch hier die Zeit wie im Fluge und bevor ich ging, musste ein Skyline-Bild vom Balkon wenigstens noch herhalten. Die Hunde waren auch in der Wohnung so tiefenentspannt. Es war ein herrlicher Anblick.

Der Struwwelpeter-Baum bei Frankfurt am Main
Juna und Ava
Hat auch etwas aus der Ferne

Und schwupp, war der Dienstag auch schon wieder um. Am Abend bin ich noch eine gemütliche Runde im Dunkeln mit Ava in Rödermark gelaufen. Auch nicht viel los dann.

Am nächsten Morgen gab es eine größere Runde hinter aufs Feld und dann in die Stadt hinein, um beim Netto noch etwas Wasser für unterwegs zu kaufen für den Abreisetag. So verbindet man das eben gleich nützlich zur Runde. Kurz im Anschluss ging es dann nach Dreieich, wo ich Simone von ihrer Arbeitsstätte abholte und sie dann nach Wiesbaden zum Arzt gefahren habe. Sie hatte Kontrolltermin und ich hatte somit die Gelegenheit, mir einen Überblick über Wiesbaden zu verschaffen. Einen kleinen Kurpark erst einmal erkundet direkt am Theater und dann weiter Richtung Innenstadt hinein. Simone kam mir dann hinterher, weil sie recht zügig fertig war. So liefen wir gemeinsam noch etwas durch die Innenstadt gemächlich. Für Ava eine gute Anpassungsübung; langsames Laufen. Eine kleine Kaffeepause mit einem Stück Kuchen gab es zwischendrin. Auch diese Stadt hat einiges zu bieten an schönen Gebäuden. Ich mag so etwas ja sehr. Aber seht selbst:

Blick Richtung Innenstadt vom Kurpark aus
Das Theater
Hier hat sie es tatsächlich mal geschafft, in die Kamera zu schauen
Die eindrucksvolle Kirche im romantischen Stil
Der Kochbrunnen, Wasser aus heißer Quelle
Quellenwasser
Blick aufs Rathaus
Auch noch das Rathaus
Simone, Ava und ich

Ja, und so war auch dieser Tag ruckzuck wieder um. Heute nun ist Abreisetag. Ich freue mich dennoch. Es war eine erlebnisreiche Zeit mit viel gelaufenen Kilometern, wunderbaren Eindrücken, einem doch ziemlich entspannten Hund und einfach das, was das Leben wertvoll macht. Begegnungen, Sehenswertes und einfach die Zeit nutzen, etwas zutun, was man machen möchte. Lebenszeit sinnvoll nutzen. Nicht immer verschwenden und sagen, dass macht man zur Rentenzeit. Ich meine das ernst!

So schicken Ava und ich Grüße aus Rödermark. Gleich gibt es Frühstück und eine gemütliche Runde noch einmal und dann ab Richtung Halle an der Saale. Ich freue mich auf meine Pappenheimer.

Hund fertig und keine Lust zum Aufstehen

Bis bald zusammen!

Warum Gladbach das Wort Bergisch davor hat

Guten Abend ihr Lieben.

Ava und ich genießen diese Reise ausgiebig und haben heute dann 4 Tage bzw. 3 Nächte Köln und Umgebung hinter uns gelassen.

Unsere Unterkunft lag, wie so häufig, etwas abgelegen vom Stadttrubel, genauer gesagt in Altenberg. Das Hotel Wißkirchen befand sich dafür in einer wunderschönen Lage. Es führte zwar eine Hauptstraße in der Nähe vorbei, aber abends war es dennoch sehr ruhig.

Wundervolles Ambiente im Frühstücksraum

So wie dieser Innenraum, ist das gesamte Hotel im Fachwerkstil gebaut und so echt gut gestaltet. Klar ist so etwas auch Geschmackssache, aber mir gefällt so etwas sehr. Und so ist bei Ankunft am Freitag nicht mehr allzu viel passiert außer zwei kleineren Runden und ein Abendessen im chinesischen Restaurant in Odenthal. Wir haben auch mal gefaulenzt.

Am Samstag ging es dann am Nachmittag nach Köln. Vorher mal so ein wenig ausgekundschaftet, wo man parken kann. Für 5€ ein Tagesticket an der Severinsbrücke gebont. Und dann ging es los:

Wir erkundeten die linksrheinische Promenade, wo sich gerade auch ein Trödelmarkt befand. Ich fand es spannend, für Ava war es dann doch ziemlich stressig. Auf den Weg dorthin kam mir doch nicht wirklich die Freundin entgegen, mit der ich mich an sich dort treffen wollte. Sie war aber anderweitig verplant und dann treffe ich sie in Köln? Das glaubt uns kein Mensch. Zufälle gibt es, die gibt es gar nicht. Es war schön, dich gesehen zu haben, liebe Clara. Deine Stimme macht dich einfach unverkennbar. 🙂 Leider fehlt das Beweisfoto, aber in diesem Überraschungsmoment haben wir nicht daran gedacht. Und so ging es die Promenade weiter bis zur Bastei, wo wir ein kurzes Päuschen einlegten.

Zurück sind wir den ruhigen Parallelweg gelaufen um an Steg 10 zu gelangen, wo wir dann noch eine 90minütige Rhein-Schifffahrt gemacht haben. Die Wartezeit haben wir überbrückt für kleine Fotoshootings. Ava war ein kleiner Star. Zumindest hatte sie viele Follower auf der hohen Mauer.

Auch auf dem Schiff wurde sie ständig angegrinst. Spike würde sowas nicht unbedingt beeindrucken, aber die Kleene springt ja gleich darauf an. Der Kellner hatte ein ziemlich süßes Grinsen. So fuhren wir in beide Richtungen den Rhein entlang.

Das Schokoladen-Museum
Stadtteil Deutz
Seilbahn über dem Rhein

Auch hier konnte sich Ava wieder gut regenerieren. Denn das war mir schon wichtig, bevor wir noch einmal den Blick in die Altstadt wagten. Aber sehr lange haben wir es nicht genutzt, denn es wurde leider auch immer voller. Da haben wir wieder gemerkt, warum wir das Dorf lieben und die Dorfidylle. Da ist’s schön ruhig.

Am Dom
Am Ende der Stadtrunde ein Getränk auf der Hafenterrasse

Also ging es wieder zurück, ein kurzes Getränk noch auf den Heimweg und dann ging es wieder los Richtung Altenberg. Abendessen gab es wieder beim Chinesen, da es genau auf dem Weg lag.

Am nächsten Tag war es wieder an der Zeit, sich ein wenig auf die Bedürfnisse des Hundes zu konzentrieren. Es wurde die Umgebung erkundet. Das Bergische Land! Jetzt weiß ich auch vom Gefühl her, warum es Bergisch Gladbach heißt. Also es ist echt bergig gewesen. Aber wir haben eine sehr angenehme Route zum Wandern gewählt. Die unverDHÜNNte Wasserroute. Ich bin dennoch gut Glückes gewesen, dass ich diese Runde gegen den Uhrzeigersinn gestartet bin. Denn zu Beginn gab es den anstrengenden Teil. Bezahlt gemacht hat sich die Tour dennoch mit genialen Ausblicken. Aber auch hier leidet die Natur und es wurde bereits viel durchgeholzt. Es folgen ein paar Eindrücke der Wanderroute:

Der Altenberger Dom
Ich folgte immer dem obersten schwarzen Kasten.
Große Dhünntalsperre
Die Dhünn
Der Herbst ist da
Die Höhenunterschiede in der Route

Also haben wir eine wunderbare Wanderroute genutzt. Zu unserem Glück haben wir sie gegen den Uhrzeigersinn genutzt, denn so hatten wir zu Beginn den anstrengenden Teil und zum Abschluss wirklich die Wasserroute in diesem Sinne. Ava hat das Wasser ausgiebig zum Schluss genutzt und war sich viel abkühlen. Es sind wirklich aber auch für jeden schöne Routen drin zum Laufen und auch sehr gut ausgeschildert. Wir waren nach der Runde durchaus etwas fußlahm und haben uns danach eine kurze Pause im urigen Hotelzimmer gegönnt. Am Abend sind wir noch einmal hinunter und ich habe mir ein Abendessen im Hotel bestellt. Bitte bei folgenden Bildern nicht neidisch werden, aber es war genauso lecker, wie es aussieht.

Ragout vom Hirsch mit Serviettenknödel und Preiselbeeren
Death beauty black & orange

Und so endete eben auch dieser Aufenthalt im Bergischen Land. Letztes Ziel für die kommenden Tage ist nun Frankfur am Main und deren Umgebung. Ich freue mich auf das, was mich dort erwartet.. In diesem Sinne bleibt auch ihr gern neugierig und freut euch über News Ende der Woche. Es ist Oktober und das Wetter traumhaft. Genießt es!

Bis die Tage!

3-Städte-Tour als Aktiv-Urlaub

Guten Abend ihr Lieben.

Heute gibt es mal wieder eine kleine Meldung von mir. Ich treibe mich mal wieder im Urlaub herum, im so genannten Sommerurlaub auf Deutschland-Tour. Mit im Gepäck sind jedoch nicht beide Hunde, sondern nur die kleine aktive Ava. Aber selbst die ist nach 3 Tagen schon erledigt. Zumindest hatte sie heute nicht wirklich Lust, sich viel zu bewegen.

Seit Dienstag on Tour, um einfach mal ein paar Städte kennenzulernen, die ich so einfach noch nie erkundet habe, noch nie dort war. Zuerst ging es nach Münster und Umgebung. Dabei habe ich mir bewusst Hotels gesucht, die immer etwas außerhalb in ländlichen Gegenden gelegen sind. Also hieß der erste Nächtigungsort für drei Nächte Davensberg. Ein niedliches kleines Örtchen mit der Deipe-Wiese und tatsächlich einem eigenen Bahnhof und einer Tankstelle. Das Hotel Clemens August ist eine wunderbare Anlage mit vielen Nutzungsmöglichkeiten. Es bietet viele verschiedene Räumlichkeiten, die auch für Seminare verwendet werden können. Es war auch immer Betrieb die Tage über. Lediglich Freitag war es etwas ruhiger. Aber heute bin ich auch schon wieder abgereist.

Meine Anreise am Dienstag war sehr entspannt. Gut durch den Verkehr gefahren, immer chilling mit 120km/h, falls es nicht mal ins Stocken geriet. In Davensberg angekommen, besichtigten Ava und ich erst einmal die Deipe-Wiese. Eine ideale Hundewiese, wenn da nicht noch Schafe und Ziegen gewesen wären. 🙂 Zum Abend ging es Essen im hauseigenen Restaurant. Qualitativ echt klasse.

Doris, eine Bekanntschaft von meiner Kreuzfahrt letztes Jahr habe ich am Abend noch kontaktiert und wir hielten uns den Mittwoch fest zum Treffen. Meldung spontan. So gab es am Morgen in Ruhe Frühstück und dann eine Runde die Gegend erkunden. Keine Ahnung, wo ich war, aber ich war nach zwei Stunden wieder am Hotel. Durch die Wärme war Ava froh, sich etwas ausruhen zu können und eine halbe Stunde später ging es dann los zu Doris, die ich zu Hause abholte und dann ging es zum Sightseeing nach Münster. Eine wunderschöne grüne Stadt mit mehr Einwohnern als Halle. Studentenstadt Nummer eins. Wir liefen erst eine Runde um den Aasee und tranken ein Getränk an einem Café. Auf ging es in die Innenstadt noch zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Kurz zu sehen war für mich völlig ausreichend, denn ich musste auch immer ein Auge auf meine tierische Begleiterin haben. So ging es am Schloss vorbei zum Antiquariat aus der Serie Wilsberg bis hin zum St. Paulus Dom und zum Friedenssaal über den Prinzipalmarkt und erblickten dann dann noch die Kirche St. Lamberti. Dort am Dach hängen drei Käfige, wo man wohl früher Menschen gefangen hielt. Die Himmelsleiter am Dach der Kirche leuchtet im Dunkeln. Ein kurzer Gedanke zur Himmelsleiter. Warum muss diese erleuchtet werden, wenn man doch ganz allein den Weg dorthin findet?

Und so gingen wir noch zum „Hafen“ und ließen uns zum Abendbrot nieder. Irgendwie kam mir diese Gegend gegenüber sehr bekannt vor und tatsächlich wurde auch dort mal eine Folge von Wilsberg gedreht. Herrlich. Ich musste etwas schmunzeln. Ava war platt, wir Mädels waren platt, laut Handy hatte ich am Ende des Tages 28000 Schritte auf dem Tacho. Gemütliches Laufen halt. Am Abend waren wir dann schnell verschwunden.

Gestern dann haben wir wieder eine Lauftour gemacht, dieses Mal etwas ländlich und für Ava etwas entspannter. Stadt war eben doch etwas Stress für sie. Aber dennoch eine gute Übung. So waren wir am Hiltruper See und sind entlang des Trinkwasserschutzgebietes Hohe Ward gelaufen. Auch hier waren wir gemütlich fast 3 Stunden unterwegs. Zum Ende unseres Weges gab es dann noch etwas Action. Ein Hase vor Ava’s Nase. Der wollte auch nicht wirklich weit weg hüpfen. So gab es mal ziemliches Geqietsche, als würde ich sie abschlachten wollen. Nach einer kurzen Abkühlung im See sind wir dann noch zum Abend Essen gegangen in Rinkerode. Und so war dieser Tag auch schon wieder geschafft.

Heute kam Doris ins Hotel zum gemeinsamen Frühstück. Ich fragte sie, ob sie denn noch Lust hat, eine Runde vor meiner Abfahrt mitzulaufen. Ich glaube, ich habe sie etwas fußlahm bekommen. Und so drehte ich nach Bezahlung des Hotelzimmers noch einmal die Runde, die ich mal so losgestiefelt war und war im Anschluss abfahrtsbereit für meine nächste Unterkunft. 90 Minuten Fahrtzeit nach Altenberg ins Hotel Wißkirchen. Schauen wir mal, was uns die kommenden Tage hier erwartet. Nun ist aber erst einmal Nachtruhe für uns zwei Weiber angesagt. Genießt die folgenden Bilder und ich melde mich in 3 Tagen wieder.

Bis bald!

Die Tour beginnt!
Deipe-Wiese in Davensberg
Burgturm Davensberg
Irgendwo ländlich unterwegs
Süße kleine Kapelle
Ein wunderschöner Weg
Die A1
Der Aasee
Das Schloss in Münster
Filmkulisse aus „Wilsberg
St. Paulus Dom
Friedenssaal und Rathaus
St. Lamberti mit Himmelsleiter
Doris, Ava und ich auf der teuersten Einkaufspassage in Münster
Der Hafen
Die Kirche in Davensberg
Wasserwerk Hohe Ward
Hiltruper See
Kirche Davensberg im Dunkeln
gemütliche letzte Runde bei Ascheberg/Davensberg

Wenn Kunst bis unter die Haut geht

Guten Abend ihr Lieben.

Heute gibt es mal wieder eine Wortmeldung von mir, obwohl der Kopf im Moment noch Kopf steht. Was für eine crazy Woche hinter mir liegt, wobei sie an sich wohl gar nicht so spannend war. Lediglich dieser eine besondere Tag, diese interessanten Stunden des intensiven Erlebens und doch füllen sie einen kleinen Beitrag.

Ich hoffe, ich habe euch nun neugierig genug gemacht, um einfach weiterzulesen.

Was ist passiert? So nicht viel, aber im Kopf umso mehr. Donnerstag war ein gut gefüllter freier Tag, den ich dank Tausch einer lieben Kollegin so gut planen konnte. Vormittags eine Runde zur Tarifkommission, wo es ein paar neue News gab. Die Hunde bekamen zwischen den drei verschiedenen Terminen immer ihre entspannten auslastenden Runden. Nachmittags gab es zwei Termine hintereinander weg. Bei dem ersten wusste ich nicht genau, wie lange es dauern wird. Aber ich habe mich riesig gefreut, dass es sogar vorher noch geklappt hat. Beim Termin am Abend ging es in die Volkshochschule nach Halle. Was gab es dort für mich als Angebot? -> Das, was mir am meisten liegt… kreatives Schreiben. Ein Kurs von 6x90min 14-tägig. Ich war bereits beim Erzählen unseres Dozenten Feuer und Flamme. Denn genau das ist es, was er schilderte. In vielen Aussagen habe ich mich wiedergefunden und die ersten 90min waren dann trotzdem irgendwie mehr als nur eine Vorstellungsrunde. Es hat für mich ein wenig eingeschlagen wie eine Bombe. Da war mein Kopf wach und an. Was nach diesen 1 1/2 Stunden folgte, war vielleicht etwas überdimensional.

Ich hatte nach der Veranstaltung noch geplant, das Werk. Von Buna an den Rattmansdorfer Teichen zu fotografieren im Dunkeln. So hatte ich meine Kamera mit im Schlepptau und das Stativ. Es sind mir auch ein paar schöne Fotos gelungen, nur leider sind sie noch nicht in der Cloud. Da fiel mir dann auch noch so ein, dass ich die Norwegen-Fotos aus dem letzten Jahr auch noch sortieren wollte und ich euch schuldig bin. Shit happens. Die gibt’s später.

Am Teich angelangt, einige Bilder geknipst, dachte ich mir, fährst du noch ein wenig im Kopf runter und setzt dich ans Wasser. Was jedoch dort passiert ist, wird mir keiner wirklich glauben wollen. Ich schaute gen Norden, wo sich auch oft das Sternbild des Großen Wagens befindet, zu dem ich gern hinauf schaue. Jedoch war es recht dicht bewölkt. Um den Tag zu verarbeiten, muss man manchmal auch Selbstgespräche führen. Hätte mich jemand gehört, hätte derjenige mir wahrscheinlich einen Vogel gezeigt. Mir war das im Dunkeln bei Wildrascheln aber völlig egal in diesem Moment. Ich sprach also mit ihm, mit meinem Vater. 20-30 Minuten und der Himmel klarte immer weiter auf, sodass mehr und mehr Sterne zu sehen waren. In den letzten Minuten des Gesprächs war dann der Moment, dass ich den Großen Wagen komplett sehen konnte. Es war magisch! Als ich die Unterhaltung dann beenden konnte für mich bei einem gewissen Punkt, zog es sich auf einmal schnell wieder zu und kein Stern war mehr zu sehen. Was zur Hölle sollte mir das bitte sagen? Es ist noch immer unbegreiflich… ein Wunder. Vielleicht auch nur Zufall. Keiner weiß es. Für mich ist mir noch einmal mehr bewusst geworden, dass wir unserem Gegenüber dreidimensional Denken müssen: Körper, Geist und Seele. Der Körper wird irgendwann wieder der Erde zugeführt. Die Seele bleibt tief in unserem Herzen verankert und der Geist ist irgendwo unterwegs, vielleicht auch nur in unserer tiefsten Vorstellungskraft. Aber am Ende spielt es keine Rolle für solche kleinen unscheinbaren Momente, die Kopf und Herz gleichermaßen so immens berühren.

Ich bin noch immer sprachlos und irritiert. Aber Glaube versetzt eben doch Berge, zumindest tief im Unterbewusstsein und bei der Vorstellungskraft. Aus diesem Grunde sind auch zwei der folgenden Kunstwerke für mich unter die Haut gekommen. Eben auch aus diesen sehr intensiven Zusammenhängen. Es ist nicht jedermanns Sache, aber dennoch ist die Bedeutung so hoch im Stellenwert. Die Kunst, die die Künstlerin verewigt hat, hat in diesem Gespräch noch mehr an Intensität gewonnen. Es ist für mich Symbolkraft, die über das hinausgeht, was der menschliche Verstand je begreifen kann. Diese emotionale Ebene, die man nur erreicht, wenn beides im Einklang ist. Ein Verständnis, welches vielleicht nur wenige aufbringen können. Aber so erlangt man eben auch den Inneren Frieden mit dem, was geschehen ist und was man nicht mehr ändern kann. Wir können ja andere Menschen auch nicht ändern, lediglich etwas lenken. Veränderung beginnt eben mit einem selbst!

Und so wird es vielleicht auch Personen geben, die dies hier lesen und mich für verrückt erklären. Aber der Großteil kennt mich und versteht ein wenig diese Ebene, die ich dort erlebe. Für mich ist es ein Zugewinn auf jeder Ebene dieser Dreidimensionalität. Für die Arbeit wird es umso wichtiger, diese verstehen zu lernen in jeglicher Hinsicht. Schließlich reagiert ja unser Körper auch auf Stress. Wie dies geschieht, ist sehr unterschiedlich. So sollte die Medizin wieder mehr Blickwinkel bekommen. Nicht umsonst soll es vermehrt multiprofessionelle Fallbesprechungen geben. Warum wohl? Denkt gern mal darüber nach. Und da rede ich nicht nur von den onkologischen Patienten. Vielleicht ist das doch mal ein Wink mit dem Zaunpfahl.

So stehe ich noch immer diesem irreale Zustand entgegen, aber bin so fasziniert und doch so unbegreifbar. Ein Wunder eben mit Kunst, die bis unter die Haut geht als Wertschätzung derer auch, denen ich all das hier zu verdanken habe. Ich liebe dieses Leben so voller Überraschungen und möchte nichts anders machen. Tanke Kraft aus positiven Momenten, und seien sie noch so kurz. Energie kosten auch solche Minuten voller irrealer Zustände. Trotzdem mit positiven Effekt. Danke an euch alle!

Somit möchte ich euch mit diesen Gedanken gern in die Nacht schicken mit einem klaren Sternenhimmel, Blick gen Großer Wagen, gen Norden.

Bis bald!

Gute Nacht!

Überforderung durch eine Großstadt

Guten Abend ihr Lieben.

Heute gibt es mal wieder eine Meldung von mir. Der Grund ist an sich vermutlich banal, aber für mich hatte es einen riesigen Einfluss.

Es ging zur beruflichen Weiterbildung für 2 Tage nach Berlin zum KOK-Jahreskongress. Die Fortbildung an sich war zum Teil mal wieder sehr sehr interessant, aber dennoch war mir dieses Hin und Her durch diese riesige Stadt zu viel des Guten. Mein Kopf war ziemlich überfordert und am Ende konnte dies mein Umfeld wohl auch wahrnehmen. Die Frage, die sich mir dabei stellt, ist, warum das Ganze? Es ist diese Hektik, die wenige Zeit zum wieder Runterfahren und das in einer Stadt, die gefühlt eh Tag wie Nacht munter ist. Und so zeigte sich der Stress eindeutig wieder. Mittlerweile habe ich aber das Bewusstsein, dass für mich wahrzunehmen und so war ich dann froh, am gestrigen Abend wieder dort zu sein, wo ich mich wohlfühlen kann. Auf dem Dorf mit meinen Hunden. Ich brauche diese Ruhe, diese Abwechslung, vor allem aber brauche ich auch etwas mehr Natur vor meiner Nase. Dort, im Zentrum Berlins, ist das nicht wirklich möglich gewesen und schon gar nicht bei so wenig Zeit zwischen den Tagen und den Zügen. Mein Verhalten war sicher nicht immer angemessen und ich möchte mich dafür entschuldigen, aber ich suchte nach Ruhe für meinen Kopf.

Echt krass, wie sensibel ich geworden bin. Neben dem reichlichen inhaltlichen Aspekten, die in den Kopf sich ihren Weg suchten und dem ganzen Drumherum, zeigte dieser mir am Abend mit leichten Schmerzen, dass die Grenze einfach überschritten wurde.

Bei der letzten Weiterbildungsveranstaltung in Berlin, dem DKK 2022, war es noch anders. Man hatte auf der einen Seite mehr Bewegung, mehr Abwechslung und dann doch noch entspanntere Zeiten zuvor und danach. Man konnte den Tag anders planen und….. ich hatte vermutlich noch nicht das Hintergrundwissen für mich selbst, wo Stress für mich beginnt.

Somit konnte ich für mich heute einen ruhigen Vormittag gestalten und mich wieder etwas herunterfahren und meinen Ausgleich schaffen mit der erlernten Psychohygiene. Ich bin sehr glücklich darüber, dass es noch immer so gut funktioniert. Denn es ist Gold wert!

Und so weiß ich auch, dass ich für meinen kommenden Urlaub genau intuitiv richtig gebucht habe. 3 Orte, drei Dörfer in Großstadtnähe, aber es sind und bleiben kleinere Dörfer. So freue ich mich auf drei angenehme Wiedersehen mit 2 der Mädels der Norwegen-Kreuzfahrt und einer Freundin, die ich vor einiger Zeit in Halle kennenlernte. Das wird eine wunderbare Rundreise durch den die westlich liegenden Bundesländer Deutschlands. Man lernt neue Orte kennen und man kann sich die Städte anschauen, aber auch ruhige Ortschaften einfach nur genießen. Was wünscht man sich denn mehr? Da ich nun auch weiß, was ich genau brauche, kann man es eben auch anders planen. Freiheitsliebe pur! Mal ehrlich, wir leben so schon in einer schnelllebigen Zeit, warum können wir da nicht etwas Zeit auch noch genießen?

Fazit dieser Reise für mich ist, dass meine Bewusstseinsänderung zur anderen Wahrnehmung führte und ich dennoch körperlich reagiert habe. Nun muss ich meine Lösungen noch etwas feiner ausbauen, um besser reagieren zu können. Denn zum Abschalten brauche ich auch immer noch etwas Zeit, aber nicht so.

Somit können wir aus solchen Situationen weiter nur lernen und es besser machen. In diesem Sinne fahrt einen Gang runter, lasst euch nicht mitschleifen von jemanden. Sucht euren eigenen Weg, der euch gut tut.

In diesem Sinne wünsche ich euch nun eine gute Nacht und einen schönen Start in die neue Woche.

Bis bald!

Die Weite unserer Galaxie

Guten Abend ihr Lieben.

Heute habe ich meinen freien Tag sinnvoll genutzt und Interessen leben lassen. Der Vormittag war mit Sport verpackt. Nachmittags gehörte die Zeit meinen beiden Verrückten und abends ging es nach Halle, um mich zum kurzen Plausch mit Doreen zu treffen, um im Anschluss das Planetarium zu besuchen.

Dort ging es um unsere Galaxie, dort, wo sich auch unser Sonnensystem befindet, die Milchstraße. Eine eigentlich unvorstellbare Weite und doch konnte man mit Berechnungen herausfinden, wie sie sich in etwa gestaltet. Diese Vorstellungskraft ist gigantisch und die Entwicklung mittels moderner Technik ebenfalls. Wusstet ihr beispielsweise, dass sich unser Sonnensystem in der Galaxie Milchstraße auch noch bewegt, und zwar 200km in der Sekunde? Also ich nicht.

Und so ist es für mich noch faszinierender zu sehen, wie neue Sterne entstehen und auch wieder zerfallen. Unsere Sonne als Stern zerfällt wohl in ca. 5 Mrd. Jahren. Dieser Energieklumpen, der uns auch immer wieder wunderschöne Polarlichter an den Himmel zaubern kann mit seinen abgegebenen Sonnenwinden. Alles so erstaunlich wie wunderbar zugleich. So schaue ich eben sehr gern gen Himmel, denn vielleicht ist auch ein Stern neu entstanden durch eine vergangene Seele. Es berührt jetzt noch tiefer.

Nachdem die letzten 7 Tage sehr abwechslungsreich waren und voller Ideen und Überraschungen, war der heutige Abend noch einmal das i-Tüpfelchen. Das hat meine ganzen Vorstellungen einfach noch ergänzt, Wissen erweitert und den Kopf auf irreale Ideen gebracht. Es berührt irgendwie Herz und Kopf. Und so wird es immer deutlicher, dass ich den nächsten Schritt auch passend machen werde. Bis dahin vergehen zwar noch etwas mehr als drei Wochen, aber die Geduld habe ich. Man lebt eben nur einmal. Warum verwirklicht man nicht seine Träume…

Es ist viel passiert seit letzten Freitag. Keine Ahnung, was genau. Aber es ist noch befreiter als sonst. Die Verarbeitung läuft auf Hochtouren, der Kopf sucht mehr und mehr die Verbindung zum tiefsten Inneren, dem Herzen. Die bildhafte Vorstellungskraft ist dabei eine tatkräftige Unterstützung. Der tiefe Keller wirkt aufgeräumter, sortiert. Die Kisten, die geöffnet wurden, wollen weiter ausgepackt und einsortiert werden. Aber all das fällt mir nicht mehr schwer. Ich habe so viele Ressourcen und eine gute Resilienz. All das hilft mir, dies weiter zu erledigen, auch wenn diese eine Phase noch schwer ist aktuell. Dennoch gehe ich seit letzten Freitag damit anders um. Und so anders betrachtet, läuft das auch weiter in der richtigen Bahn. Ein Stern, der vielleicht 2006 entstanden ist, ist vielleicht aus diesem Grund entstanden. Wer weiß. Positive Bilder sind so einzigartig. Es ist wunderbar, wenn man diese Fähigkeit besitzen darf.

So neigt sich der freie Tag dem Ende zu und morgen klingelt der Wecker wieder 4 Uhr in aller Früh. Machen wir doch einfach das Beste draus. Personen, die Wertschätzung erhalten von mir oder diese daraus empfinden… Für mich ist es einfach das aus dem tiefsten Inneren empfundene Glück oder die Verbindung dorthin. Alle Entscheidungen sind mit Bedacht getroffen, wie jedes dieser Worte.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Start ins Wochenende!

Nach einem 25-minütigem Regen- und Gewitterguss konnte Doreen diesen Schnappschuss vom Planetarium Halle erwischen.

Den Blick schweifen lassen

Guten Abend ihr Lieben.

Ich hoffe, euch allen geht es gut und ihr genießt den Abend mit einem tollen Ausblick in die Ferne.

So den Blick schweifen lassen in die Ferne hinaus bildet manchmal einen ganz anderen Blickwinkel. Oh jee, welch Kauderwelsch. Was ich damit sagen möchte, ist, dass ich bei diesem Weitwinkelobjektiv des Auges mittlerweile entspannen kann. Kurz einige Male tief ein- und wieder ausgeatmet, wirkt alles um mich herum so angenehm ruhig.

Heute Morgen, vor Beginn der Frühschicht, die all übliche Morgenrunde mit den Chaoten gedreht. Da ist ja nun schon wieder noch alles stockdunkel bzw. fängt es nur langsam an mit Dämmern. Da hört man auf einen Sonntagmorgen nur die eigenen Schritte, die der Hunde + deren Atmen und einige wenige Grillen. So eine richtige Stille. Kein Auto, kein Nichts. Das ist ein wunderbares Feeling. Genau so, wie den Blick in den Himmel zu werfen. Ausgleich zum doch stressigen Alltag.

Keine Frage, ich mag es, in Gesellschaft zu sein. Und doch nehme ich mir meine Ruhephasen. Das nennt man vielleicht auch Work-Life-Balance. Und die habe ich trotz 40-h-Arbeitswoche. Auch das funktioniert. Man muss sich selbst eben auch einfach fokussieren können. Was ist wichtig für mich, was kann ich aussortieren, was belastet mich, was lass ich links liegen. Diese Fähigkeit habe ich wohl zeitig für mich gelernt und nun noch weiter verfeinert.

Wenn ich immer so am Abend auf meinem Balkon sitze und den Sonnenuntergängen zuschaue, wird mir bewusster, was mich wohl jetzt noch immer belastet. Es gibt hier und da immer noch so einige offene Fragen, die mir aber offiziell keiner beantworten kann. Inoffiziell gibt es da aber gefühlt eine Meta-Ebene, die ich irgendwie sogar erreichen kann mit Hilfe. Denn der Blick in diesen wunderbar orangenen Himmel offenbart immer wieder noch etwas Traurigkeit in mir. Dennoch fühlt es sich gut an. Ich möchte es gern mehr ergründen.

Morgen nun beginnt eine neue Woche voller interessanter Erlebnisse, auf die ich mich freue. Jeder Tag trägt eine Überraschung in sich. Man muss sie nur für sich entdecken. Jeder Tag hat einen positiven Einfluss, auch wenn es gefühlt negativ ist manchmal. Wir müssen einfach intensiver filtern von all dem, was auf uns einprasselt. Diese schnelllebige, technikversierte Zeit hat auch positive Ecken und Kanten. Es sind jene, die man für sich als gute Momente herausfiltert. Und da spielt es keine Rolle, ob es im Job oder privat ist. Denn am Ende leben wir im Hier und Jetzt. Planen kann man, klar, aber Pläne sind auch dafür da, um über den Haufen geworfen zu werden. Ähnlich wie ein Dienstplan. – Ob der gut kommt, weiß ich nicht. 🙂

Nehmt euch gemeinsam Zeit und lacht miteinander. Sei es über makabere Witze oder auch etwas Schadenfreude. Lachen ist schließlich gesund. Und welches aus tiefsten Herzen kommt, kann auch Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Ich hatte übrigens lange keinen Lachflash mehr – – > Info an meine liebe Jeane oder Bine.

Ich freue mich nun sehr auf meine bevorstehende Woche mit all den Terminen und Begegnungen, die mich erwarten werden. Filtern wir doch einfach das Positive aus unserem Leben. Ändern können wir negative Dinge, die auf uns zukommen, eh kaum, außer wir äußern Kritik in Form von guter Kommunikation oder wir ändern unsere Einstellung. Weil Veränderung eben mit dir beginnt!

In diesem Sinne wünsche ich euch nun noch einen erholsamen Sonntagabend. Ich schalte nun noch bei gemütlicher Musik ab und lasse den Tag Revue passieren.

Bis bald!