Rückfall

Guten Abend ihr Lieben.

Dieser Titel des heutigen Beitrags ist vielleicht nicht ganz richtig gewählt, aber würde das zumindest erst einmal umschreiben, was mir am gestrigen Tag widerfahren ist.

Es ist gerade eine etwas komische Zeit für mich. Viele Dinge, die auf mich einwirken, kosten wohl doch etwas mehr Energie als gedacht. Unbewusst sieht es zumindest danach aus. Denn sonst wäre ich nicht da, wo ich heute im Gespräch war. Ich möchte dabei auch nicht behaupten, dass ich übermotiviert bin und mir keine Zeit für mich gönne. Im Gegenteil. Meine Psychohygiene mit der Selbsthypnose klappt einwandfrei und ohne jegliches Erzwingen. Für dieses Handwerkzeug bin ich Frau Tannewitz auch sehr dankbar. Innerhalb weniger Sekunden bin ich tief drin. Und dennoch wurde ich von außen zu viel begossen und habe zu viel herankommen lassen unbewusst. Seien es vielleicht zwischenmenschliche Geschichten oder die grundsätzliche Verarbeitung. Und sie hat auch mit folgender Aussage recht, dass wir als Klienten den Zeitraum der Haltwertzeit für uns selbst herausfinden müssen. Jeder ist da auch anders. Ich denke, dass ich da bisher gut da gestanden habe bis gestern. Jedoch war ich gestern in alte Verhaltensmuster geraten. Was aber ein weiterer Vorteil des Gesamtkonzeptes ist, dass man es bewusst wahrnimmt und darauf reagieren kann. So gab es eine kurzfristige Terminvereinbarung zur Standermittlung. Und ja, dabei habe ich folgendes heraus gehauen: „Ich fühle mich scheiße einsam.“

Vermutlich ist dies ein Grundproblem meinerseits. Aber ich habe auch keine Erwartungshaltungen mehr gegenüber diejenigen, denen ich gegenübertrete. Einsamkeit kann echt erdrückend sein. Dabei geht es hier nicht nur grundsätzlich um Beziehungen und Partnerschaften. Eher für mich wohl so um gleichwertige Gesprächspartner mit emotional und kommunikativ gleicher Ebene. Für meinen wohl sehr reifen Kopf in gewissen Dingen nicht ganz so einfach. Was dabei das Herz spricht, spielt noch eine untergeordnete Rolle.

Und ja, ich bin froh, da eine verlässliche Ansprechpartnerin zu haben, die beratend und lenkend einwirken kann. Und das eben nicht nur mit Hypnose. Im August wird sich dem Dank noch auf etwas andere Art und Weise gewidmet. Zwei aus meinem Bekanntenkreis wissen über dieses Vorhaben bereits. Und ja, ich bin wohl oder übel doch manchmal etwas durchgeknallt. Aber das bin eben auch ich.

Meinem Ziel rücke ich auch langsam näher. Und noch dazu machen die sportlichen Aktivitäten sehr viel Spaß. Mit den Hunden kann ich im Sommer ja nicht so viel laufen gehen. Die beiden mit ihrem schwarzen Fell sind nach einer knappen halben Stunde schon im Eimer, wenn nicht irgendwie immer mal Wasser in der Nähe ist. So muss sich eben anderweitig betätigt werden. Nun geht es diese Woche erst einmal noch zweimal arbeiten und dann gibt es Urlaub. Hier und da ein paar Termine, ein Konzert, was Gutes für die Hunde und was Gutes für die Seele mit einem Spontantrip. So ist die Woche gut verplant für mich und es gibt dennoch Zeit für mich selbst zum Akku aufladen. Im Übrigen sah der heutige Tag schon wieder ganz anders aus. Klar gibt es solche Tiefpunkte immer mal, aber die Wahrnehmung ist anders, sie ist intensiver, vielleicht gar nachhaltiger, weil man es besser erkennt. Und so fügt sich jedes Bild zu einem Ganzen zusammen. Es braucht eben Zeit zur gesamten Verarbeitung, aber ich bin auf dem richtigen Weg. Dafür noch einmal herzlichsten Dank an Sie! Und diese Botschaft wird ankommen.

Somit nehme ich diese Momentaufnahme vom gestrigen Tag als Lehre für solche Situationen, wenn diese noch einmal ähnlich zum Vorschein kommen sollten. Der Kopf steuert eben zu 90% unbewusst. Machen wir uns dessen bewusst! In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und später einen angenehmen Start in den neuen Tag.

Bis bald!

Verschenktes Glück kommt doppelt zu dir zurück

Guten Abend ihr Lieben.

Nach längerer Pause gibt es mal wieder einen Beitrag von mir. Es ist bis dato wieder viel passiert.

Gerade sitze ich bei ein paar Tröpfchen Regen auf meinem wunderbaren Balkon, wo ich immer so viel Energie schöpfen kann, aber auch einfach für mich weinen kann. Ein Glück höchster Gefühle. Ein Schwarm an Staren fliegt über mein Kopf hinweg und es klingt beeindruckend. Aber auch die Musik ist mein Begleiter am Abend. Die Hunde sind entspannt mit auf dem Balkon und beobachten die Katze, die im Loch Mäuse fangen möchte. Wenn sie könnten, würden sie wohl mitmachen und dann die Katze fangen. 🙂

Tja, aber was ist passiert in der letzten Zeit? – Ich hatte im ersten Drittel diesen Monats meine vorerst letzte Sitzung zur Hypnose. Das musste ich für mich erst einmal verarbeiten. Nach nicht einmal 8 Terminen ist die Akutphase erledigt und ich konnte nach Jahren des Suchens endlich zu mir selbst finden. Und ich bin ziemlich begeistert von mir selbst! Ich weiß, Eigenlob stinkt… Aber nein, manchmal muss man es sich seiner Seele so gut tun. Nein, im Ernst, ich kann nun Glück verteilen, strahle es nach außen und es kommt als doppeltes Glück zurück. Wie man sich das vorstellen kann? – Ich sag mal so, meine Ausstrahlung zu Menschen, die mich kennen, aber mich nicht so häufig sehen, wie beispielsweise Kolleg:innen im Haus, finden, dass ich gut aussehe… wie nach einem Urlaub. Urlaub habe ich aber erst wieder in drei Wochen. Das sagt so vieles aus. Dann gibt es auch noch die Menschen, die dankbar sind für einfache Handlungen, liebe Worte, kleine Geschenke. Bei den Geschenken kommt es jedoch nicht nach dem Wert an. Die Geste zählt und einige Worte dazu, die wohl so manchen zutiefst berühren. So gab es für zwei Menschen in meinem Umfeld ein besonderes Geschenk. Eines wird sogar zeitnah umgesetzt. Auch wenn ich diese Person an sich nur durch die Arbeit kenne, wusste ich intuitiv genau, dass es das Richtige ist. In meinem engsten Kreis wäre das nicht das passende Präsent gewesen. Heute gab es dann dafür eine dankbare Umarmung. Und das ist das, wo mein Herz sagt, dass es der korrekte Weg war, es so zu gestalten. Denn es kam aus tiefsten Herzen. Und da gibt es auch keine Hintergedanken oder jegliches. So bin ich eben.

Auch sonst geht es mir gut. Die Selbsthypnose, eine angelernte Technik, läuft wie von selbst. Nicht täglich, aber so, dass es mir etwas bringt, komplett von den Geschehnissen loszulassen, die einen doch belasten könnten. Und da reicht es manchmal einfach in diesen Himmel zu schauen mit diesen wunderbar gefärbten Wolken durch den Sonnenuntergang. Und ja, da kommen auch mal ein paar Tränchen. Was soll’s. Das gehört dazu. Umso schöner ist es gerade auch, dass ich gerade mit einem Mädel in der Kennenlernphase bin. Schauen wir mal, was daraus wird. Denn auch das Herz möchte gern mal wieder mit etwas Liebe gefüllt werden. Jetzt kann ich das in einer neuen Ausrichtung, wo es vom „seelischen Dreck“ befreit wurde.

Auch stehen neue Projekte für mich auf den Plan. Mal schauen, was da die Zeit mit sich bringt. Dabei ist es gut zu wissen, wenn etwas doch mal wieder sein sollte, wo ich mich hinzuwenden weiß. Aber erst einmal gilt die Erprobung der letzten behandelten Problematik. Dafür muss Zeit, Wetter und mein Freundeskreis mitspielen.

Die Zeit sinnvoll nutzen ist so wichtig. An sich haben wir doch so viel Möglichkeiten zum Ausgleich. Zum Beispiel gab es ein Kurztrip am Wochenende mit den Wandermädels in den Thüringer Wald. Wir drei Mädels haben es wieder entspannt angehen lassen mit ein wenig Frischluft schnuppern. Meine zwei Hunde dürfen bei so einer Aktion natürlich nicht fehlen. Samstags ist immer die große Runde angesagt, aber dennoch gechillt. Ich glaube, am Ende waren wir an diesem Tag bis zu 7 Stunden unterwegs mit Pausen, wo es auf dem Berg ne Melone zu futtern gab und einem leckeren Eis bzw. einem Stück Kuchen und Getränke dazu. So kann man das Leben doch in vollen Zügen genießen. Sonntags gab es noch etwas Kultur, da ich die Hunde etwas schonen wollte. Wobei mein Alter Herr, der im Oktober bereits 10 Jahre alt wird, noch alle zum Staunen brachte. Am Samstag kurz vor Ende der Runde wollten sich beide noch einmal eine Abkühlung holen im Bach. Anstatt die Treppe zu nehmen hüpfen beide einen bestimmt 1,20m hohen Absatz hinunter und später sogar wieder hinauf. So haben wir drei nicht schlecht gestaunt. Da geht immer noch was. Und auch solche Momente sind so viel wert, so viel Glück tragen sie mit sich. Und auch wenn die Nächte in fremden Betten immer nicht so erholsam sind, so schöpft man die Erholung aus Momenten des Innehaltens, der Gemeinsamkeit, des Austauschs und der Natur. Mädels, ich hoffe, die Tradition behalten wir bei trotz irgendwelcher Vorkommnisse bei!

Ja, und so schöpft man Energie für das, was unverhofft passiert. Stress ist hausgemacht. Und wenn es dann doch mal überhand nimmt, können wir mit kleinen Hilfestellungen ganz einfach dort hinauskommen. Danke noch einmal vielmals. Wenn meine Worte auch nur wenige erreichen und dieser Blog doch eher recht unbekannt ist, so weiß ich, welche, die diesen lesen werden, nehmen doch so einiges heraus. Und seien es nur zwei bis drei Personen. Ich möchte einfach gerne positive Energie mit eigenen Worten verschenken. Und so sitze ich nun hier auf meinem Balkon mit explodierten Petunien, zwei geiernden Hunden und einem schönen Abendhimmel und schreibe diese Worte. Worte voller Zufriedenheit, voller Glück, vielleicht etwas Verliebtheit, beobachtet vom zunehmenden Halbmond. Wer weiß, es könnte auch durchaus sein, dass jemand von oben auf uns schaut und auch glücklich auf uns ist. Die Menschen, die zu früh von dieser Welt gehen mussten und viel mehr Liebe und Glück verdient hätten. Sie können stolz auf uns sein, wenn wir doch ein wenig mehr Leben genießen!

In diesem Sinne wünsche ich euch einen erholsamen Abend und eine schöne Woche. Bis bald!

Bewusste Wahrnehmung

Hallo ihr Lieben,

heute schreibe ich mal zu einer ungewöhnlichen Zeit einen Beitrag mit dem Wissen, das ich heute noch zur Nachtschicht gehe. So hätte es vermutlich nicht gepasst.

Was mich zu meinem heutigen Thema motiviert hat, ist eben genau das im Titel hervorgehobene. Wie gehen wir denn heutzutage durch die Welt, durch den Tag? Es wird immer alles schnell schnell erledigt ohne jegliche Gedanken. Dabei ist das Leben doch viel mehr als nur alles abarbeiten. Hinterfragen, genießen, Zeit nehmen, unwichtige Dinge einfach mal liegen lassen, sich über die kleinen Dinge im Leben erfreuen.

Ich hatte heute beim Spaziergang leider meine Hunde wohl etwas überfordert, als ich dachte, Feldwege zu laufen und auf einmal doch die knalle Sonne herauskam. So kürzten wir etwas ab und gingen die kleinere Runde. Klar wäre ich gern die große Runde gelaufen, aber bei 26 Grad und prallem Sonnenschein höre ich auf meinen gesunden Menschenverstand. Am Auto wartete bereits das Wasser. Und dennoch hatten meine beiden und ich so viel Spaß miteinander. Dabei immer auf Rücksicht der Radfahrer geachtet. Ich weiß gar nicht mehr, wie lange das her ist, dass das so einwandfrei immer und immer wieder geklappt hat. Ich bin so stolz auf die beiden. Und das alles, weil auch ich aufmerksamer geworden bin, mein Leben bewusster wahrnehme.

Die Waschlappen fast am Boden der Tatsachen.
Kornblumen und Mohn

Seit nunmehr 3 Monaten habe ich kein Fernsehen mehr geschaut, außer vermutlich mal, wo ich zu Besuch war. Dies aber nicht bewusst, weil ich das nicht mehr möchte. Nachrichten schon gar nicht mehr. Der offizielle Radiosender Fritz vom RBB hält Nachrichten sehr kurz und knapp. Aber selbst diese werden ausgeblendet. Mein Gehirn sortiert es aus. Ich liebe dennoch die Musik. Ein wichtiger Bestandteil für mich und eben auch Ausdruck meiner Stimmung und Wahrnehmung. Man mag es kaum glauben.

Die Arbeit ist ein Teil meines Lebens und sie macht mir Spaß. Dennoch merke ich auch da Veränderungen. Man wird noch feinfühliger, ich gebe positive Energie weiter und zum Teil kommt diese sogar zurück in Form von Dankbarkeit oder einem Lächeln. Ist es nicht das, was zählt? Diese positive Energie möchte geteilt werden, denn ich weiß, wie ich sie immer wiedererlangen kann. Frustration bringt nichts und falls doch, muss man sie herauslassen, auch wenn man vielleicht ungemütlich wird. Das musste ich für mich erst lernen. Nicht jeden Mist hineinfressen. Wir haben nur ein Leben, warum gestalten wir es uns nicht schön?

Ja, es gibt unschöne Momente in unserem kurzen Leben auf dieser Erde. Aber dennoch wachsen wir mit diesen heran. Wir sammeln Erfahrungen, lernen den Umgang mit der Endlichkeit kennen. Diese ist aber nur die körperliche. In den Tiefen leben doch Geist und Seele irgendwie weiter. Wie auch immer. Vorstellungskraft zur bewussten Wahrnehmung. Und ja, man kann, nein, man sollte sogar, Trauer und Schmerz zulassen. Gefühle sind überlebenswichtig. Dazu sind wir als Menschen befähigt worden. Manchmal sitze ich eben da, habe Gedanken, die einen berühren und weine. So lässt es sich manchmal besser verarbeiten. Und ich gebe zu, seit den letzten drei Monaten habe ich echt viel geheult. Vermutlich so viel wie die letzten zig Jahre zusammen.

Heute ist ein guter Tag. Es gab ein Kompliment, ich konnte ein wenig was erledigen und meine Hunde sind glücklich und zufrieden, auch wenn es echt warm war. Beide liegen nun entspannt neben mir. Die eine rechts von mir, der andere links auf der Couch. Beide schlummern kuschelnd und es getwittert nebenher. Die Natur wird sich über den Regen freuen. Wer weiß, warum sich im Himmel kleine Hochs und Tiefs streiten. Regen fehlt eh überall. Wenn wir das Leben selbst gestalten können, sollten wir das auf jeden Fall für uns selbst tun. Denn nur wenn wir zufrieden sind, können wir das eben auch weitergeben an Menschen des Umfelds. Das habe ich für mich gelernt und ich bin stolz darauf! Viele Wege führen nach Rom, aber du solltest deinen eigenen suchen. Dabei gibt es immer kleine Ziele, die man für sich ins Auge fassen sollte, um voranzukommen trotz mancher Hürden. Diese kann man dann mithilfe von Ideen, Freunden, gesammelten Erfahrungen überwinden. Am Ende sind es nur klitzekleine Stolpersteine. Das sind eben die Spuren, die das Leben hinterlässt. Diese helfen uns oft weiter.

Mein Benefit für euch ist einfach, dass ihr das Leben bewusster betrachten solltet. Es gibt neben negativen Erlebnissen sooooo viele positive Ereignisse, die einfach das Leben so wertvoll machen. Seien es Begegnungen, einfache Zufriedenheit, Zeichen des Gebrauchtwerdens, oder die kleinen wunderbaren Momente des Erlebens. Menschen gehen von dieser Welt im Prozess des Sterbens erst dann, wenn sie für sich den positiven Sinn gefunden haben. Dazu gehört dann auch das Loslassen alter Lasten. Manche gehen im Beisein von ihren Liebsten, manche können es nur ohne. Jeder, wie er es für sich vereinbart hat. So unterschiedlich sind wir eben.

In diesem Sinne nehmt euch die positiven Dinge zu Herzen und tragt sie mit euch. Sie geben euch Kraft, negative Erlebnisse zu verarbeiten. Genießt das Leben!

Bewusste Wahrnehmung

Ein zufriedenes Herz

Guten Abend ihr Lieben.

Nach etwas längerer Pause und vielen kleinen Schritten zum großen Glück gibt es heute mal wieder eine Meldung von mir.

Es gab in den letzten Wochen mit einfach sehr guter Vorbereitung einen wichtigen, für mich riesigen Schritt mich von der belastenden Vergangenheit zu lösen. Als ich mich dann auf den Weg gemacht habe und sich noch kleinere Schritte ergaben, wurde es zunehmend leichter in mir. Ich fühlte mich wesentlich befreiter als je zuvor. Bewusstseinsänderung mit positiver Vorbereitung. Danke dafür!

Klar gibt es auch Tage, die mal nicht so gut laufen, aber dafür wurde mir auch die eigene Psychohygiene vermittelt und deren Anwendung. Heute war so ein Tag, wo ich nichts groß hören oder sehen wollte. Auch viel Kontakt bestand nicht. Dennoch habe ich mir Gutes getan und meinen Balkon fast fertig hergerichtet. Ein bisschen bepflanzt, alles gemütlich hergerichtet, nun ist nur noch die Pflanztreppe dran, die aber heute erst mal noch austrocknen darf vor dem neuen Projekt. Und so sitze ich mit meinen beiden verrückten Begleitern auf meinem Balkon und genieße den Abendhimmel. Der zunehmende Halbmond strahlt in meine Richtung und ich empfinde ein tiefenentspanntes Gefühl.

Was ist passiert? Das frage ich mich wirklich, aber ich kann die Tiefen des Unterbewusstsein nicht komplett ergründen. Unser Hirn ist echt ein Wunderwerk von Mutter Natur. Man kann eben wirklich mit dem Kopf den gesamten Körper steuern im gewissen Rahmen. Es gibt natürlich auch die Gesetze des Organismus, aber es ist beeinflussbar. Wenn ich überlege, dass ich aktuell keine asthmatischen Beschwerden mehr habe und auch alles andere gerade im Lot läuft, dann ist es eine wohlige innere Zufriedenheit. Und ja, diese strahle ich eben auch aus. Ich sehe es an jedem freundlichen Gesicht, welches mir entgegenkommt.

So ist nun auch mein Herz zufrieden, entspannt oder wie auch immer man den Zustand benennen möchte. Vor allem aber ist es endlich offen für Neues. Für wahrhaftige neue Gefühle wie Liebe, Zuversicht und es möchte geben. Und schwupp, macht man bereits in kurzer Zeit eine neue Bekanntschaft. Mal schauen, wo es hinführt. Ich habe keine Erwartungen. Ich lasse es einfach laufen. Denn wir werden immer instinktiv im Leben das Richtige für uns tun. So, wie ich meinen Weg in diese wunderbare Therapie gefunden habe. Es ist das Schicksal des Universums.

Und ich glaube, dass meine Mundpropaganda (echt ein schlimmes Wort) echt gut Werbung macht. Es gibt tatsächlich Menschen in meinem Umfeld, die sagen, dass sie sich das vielleicht mal anschauen werden. Ich bin gespannt, ob es wirklich so passieren wird. Die Rückmeldung werde ich sicher erhalten.

In zwei Wochen gibt es den nächsten Termin, auf den ich mich freue, denn dann wird noch eine größere Thematik aufgegriffen, wo ich vermute, dass noch mehr zugrunde liegt. Nur habe ich bewusst kein Plan, woran es liegen könnte. Ich denke dabei sogar daran, dass es nicht unbedingt in Zusammenhang mit dieser einen bewussten Situation zusammenhängt. Auch das wird tiefer liegen als gedacht. Aber da werde ich dann mit Hilfe wieder in eine der alten verstaubten Kisten herumwühlen und dem auf den Grund gehen.

Bis dahin genieße ich jeden einzelnen Tag und bringe vielleicht meinen Begegnungen auch etwas Freude in den Tag. Denn ich möchte meine positive Stimmung einfach gern teilen. Es ist so ein wunderbares Leben, auch wenn man mal eben einen Tag nichts macht. Auch das gehört dazu. Seid nicht enttäuscht, wenn ihr mal nichts schafft. An den kommenden Tagen läuft es auch wieder besser. Gönnt euch eine Pause. Auch diese sind wichtig. Unser Hirn wünscht sich auch Ruhe und Erholung… am besten bei einer halben Stunde Hypnose. 🙂

Nun werde ich den ruhigen Tag ausklingen lassen mit einer frischen Tasse Tee und noch etwas den Mond beobachten, oder er mich. Wie auch immer. Das Leben ist schön, auch wenn es mal nicht so schöne Tage gibt.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen entspannten Abend und eine gute Nacht. Bis bald!

Ein energiegeladener Song.

Weil Veränderung mit dir beginnt!

Guten Abend ihr Lieben.

Heute mal wieder eine kleine Meldung von mir. Ich hoffe, euch allen geht es gut? Falls nicht, habe ich etwas positive Energie abzugeben.

Seit dem letzten Bericht ist noch einmal so einiges passiert. Einige Treffen mit Freunden, Bekannten, Verwandten und Arbeitskollegen. Eines wird dabei immer deutlicher. Alle geben mir ein Feedback, was ich selbst nicht ganz so direkt merke. Ich habe eine ganz andere Ausstrahlung auf meine Gegenüber. Und das bemerken sogar manche Männer. Es verblüfft mich sehr, weil drei dieser Rückmeldungen in den letzten drei Tagen zusammen kamen. Aber ja, mir geht es gut, so richtig richtig gut!!! Ach, und bevor ich es vergesse; eine Kollegin meinte so, wenn man das hier liest und mich nicht kennt, klingt das fast sektenähnlich. Ich musste schmunzeln.

Diese Therapie, dieses Ziel, welches ich auf diesem Weg habe, verliere ich nicht aus den Augen. Gerade steht mir der wahrscheinlich wichtigste Schritt bevor für ein Etappenziel. Ich bin Das erste Mal nach Beginn der Hypnose tatsächlich wieder in der alten Heimat und erlebe teilweise Gefühlschaos, welches ich zuvor mit wohl Fressattacken bewältigt/verdrängt habe. Und jetzt, jetzt fang ich einfach an zu flennen. Mehr als all die letzten Jahre zusammen. Klar, es kostet Kraft, aber die hole ich mir durch positive Gedanken wieder zurück, nennt man auch mentale Selbsthygiene. Das, was vor 17 Jahren war, kommt alles als Gefühle wieder und ich kann sie für mich ausleben. Nun wird es Zeit, dies auch dem anderen Gegenüber zu vermitteln. Ich hoffe, meine Intuition zeigt mir den richtigen Zeitpunkt.

Und ja, Veränderung beginnt mit einem selbst. Egal, auf welcher Ebene. Und es kommt zu dir zurück als Glück. Die Ausstrahlung, die ich an den Tag bringe im Moment kommt so positiv zurück und na ja, das zeigt alles. Jetzt bin ich vermutlich endlich ich selbst. Vorher war es alles irgendwie unterdrückt oder wie auch immer man diesen Zustand nennen möchte.

Ich bin glücklich und dennoch heule ich hier rum im Stillen. So viele Momente, so viele Eindrücke, so viele schöne Erinnerungen, die hochkommen. Trotzdem erdrückt mich das Elternhaus. So schade es ist. Aber es ist eben hier nicht mehr mein Leben. Ich habe mein eigenes gefunden, mein freies, losgelöstes Leben, wo sich das Herz mit Liebe ergießen möchte. Klingt vielleicht völlig schnulzig, aber so ist es. Ich liebe mein neues Lebensgefühl und teile es mit den Menschen, die mir wichtig sind. Es kommen auch neue Bekanntschaften dazu. Offen für Neues sein. Meine Devise. Altes ist Vergangenheit und die möchte ich so gern anschließen und einfach die schönen Momente inne- und festhalten. Die Gefühle, die jetzt da sind, sind aus intensiven Phasen.

Ich bin dankbar für das, was ich bisher erlebt habe und erfreue mich noch mehr auf das, was noch kommen mag. Ich kann endlich wirklich ich sein. Wünscht mir Kraft für den letzten Schritt dieser heißen Phase. Aber ich habe nichts zu befürchten, außer einigen Emotionen, mit denen ich wohl jetzt gut arbeiten kann. Ansonsten gibt es die besten Menschen um mich, die ich haben kann, einen wunderbaren Freundeskreis. Ich danke euch von Herzen!

Abschied nehmen von der Vergangenheit, heißt Veränderung für mich. Diese Kiste da im tiefen Keller ist echt schwer gewesen mit dem Aufräumen, aber wir haben es fast geschafft. Innerhalb von nicht einmal zwei Monaten so grundlegende Persönlichkeitsänderung, wobei ich noch immer ich selbst bin, nur anders. Dieses Unterbewusstsein ist so ungreifbar und doch so beeinflussbar. Vorstellungskraft ist der Schlüssel zum Erfolg, zum Tor in diese Welt. Selbstvertrauen, unumstößlich wie ein tief verwurzelter, alter Baum. Die Blätter im Herbst sind die Lasten, die jedes Jahr abgeschüttelt werden können. Und im Frühjahr erblüht immer wiederkehrend neues Glück. Danke für all diese Bilder!

Somit verabschiede ich mich für den heutigen Abend mit vor Freude tränenden, emotionalen Augen.

Grüße aus Havelberg

Bis bald!

5 einzigartige Steine

Guten Abend ihr Lieben.

Heute vor genau 17 Jahren… ein Tag, unvergessen und dennoch der Beginn meiner wohl kompletten Eigenständigkeit und großen Reife, die bis heute besteht. Ich möchte nicht hochtrabend sein. Dafür bin ich mir selbst zu bescheiden. Nein, aber ganz ehrlich, dieser Tag im Jahre 2006 war, na ja, erst einmal traurig, aber dennoch selbstbestimmten für meinen Weg, den ich bis heute gehe. Der Tod meines Vaters. 43 Jahre alt wurde er nur. Diesen Tag, diese schmerzhafte Zeit trage ich bis zum heutigen Zeitpunkt mit mir herum, weil es vieles in der jetzigen Zeit zum Vorschein bringt. Ich habe wohl damals nie richtig für mich trauern können. Nun bin ich 33 und verstehe für mich alle Zusammenhänge dank der Hypnosetherapie.

Vor ca. 2 Jahren begann so wahrscheinlich das Fass mit dem Überlaufen. Welches Fass? Das Unterbewusstsein. Chaos im Kopf, keine Struktur, sinnloses hineinfressen. Wer weiß, ohne meine zwei Begleiter hätte es noch anders laufen können. Dank dieser beiden Chaoten und meinem engsten Freundeskreis, den ich mir hier nun mittlerweile sehr gefestigt habe, habe ich nie das Ziel aus den Augen verloren, lediglich immer mal kurz abgeschweift. Was war ich für ein Mensch in der Zeit? Irgendwie manchmal nicht richtig anwesend und in sich gekehrt. Aber so bin ich eigentlich gar nicht. Zu Schulzeiten war es ähnlich. Nun lerne ich für mich mit meinen Gefühlen besser umgehen zu können. Wie das funktioniert, wisst ihr aus meinen letzten beiden Beiträgen.

Vor bereits einigen Wochen war ich ja an der wunderschönen Ostsee. Natürlich geht da etwas an mir nicht vorbei. Dabei handelt es sich um die Steine dort an den Stränden. Es gibt ja nicht überall nur Sand. Wie es so ist, landet dann doch der ein oder andere in die Tasche, aber nicht ohne Sinn und Verstand. Jeder dieser hat seine einzigartige Form und Farbe. Diese insgesamt 5 gesammelten Steine haben gerade für mich eine wertvolle Symbolik, die ich mit euch gern teilen möchte.

In der „heißen“ Phase nun gibt es 5 einzigartige Menschen, die mich begleiten, ansteuern, anstupsen und eigentlich fast immer ansprechbar sind, obwohl sie selbst so ihre eigenen Päckchen, zumindest einige von ihnen, tragen müssen. Dennoch gibt es sie, die offenen Ohren. Für sie stehen diese 5 Steine, die in dieser Phase eine hohe Bedeutung für mich haben, auch wenn ich am Ende selbst alles für mich regle. Sie haben diese Steine letzte und diese Woche erhalten.

Die eine, meine beste Freundin, stand mir immer mit einem offenen Ohr zur Seite, hat nie bewertet oder kommentiert, hat mit mir Hunderunden gedreht und für mich war es auch nicht schlimm, in Gegenwart ihres Partners einfach ehrlich zu sein. Ihr beide seid Goldschätze, weil man mit euch einfach über alles und Gott und die Welt reden kann. Danke.

Die nächste Person hat diese zwei Jahre „Stimmungsschwankungen“ wohl sehr gut miterlebt. Sie war wohl sogar ein intensiver Trigger für das, was jetzt so zum Vorschein bzw. zum Verständnis kommt. Danke auch hier, dass wir die Missverständnisse aus dem Weg räumen konnten und ich immer ehrlich zu dir sein kann. Irgendwie doch eine Art Freundschaft.

Eine weitere Person half mir dabei, den Anfang der Ergründung zu finden, worum es sich wirklich genau dreht. Es waren gute Gespräche, die am Ende zeigten, worauf es wirklich ankommt. Ressourcen und sich selbst zu finden. Danke auch hierfür.

Weiter geht es mit jemanden, die ich vor ca. 9 oder 10 Jahren hier kennenlernte und man sich dann irgendwann aus den Augen verlor und sich nach meinem Unfall, wie es der Zufall will, wieder in einer radiologischen Praxis trafen. Ich danke auch dir für diese doch besondere Freundschaft und für deine nachdrückliche Empfehlung für das, was gerade bei mir läuft. Du fragst immer nach, was es für News gibt. Vielleicht gehen wir wirklich mal entlang des Jakobsweges gemeinsam. Ich hätte auf jeden Fall Bock drauf!

Und dann noch diese Person, wo gerade alles irgendwie am Schnürchen läuft, obwohl man einfach dieses Unterbewusstsein anstupst und eröffnet. Dennoch ist es für mich eine sooo prägende Zeit. Denn so langsam kann ich von dem Loslassen, was die gesamte Zeit so belastet hat. Und das spiegelt sich auch in den medizinisch diagnostischen Sachen wieder. –> Ich war heute bei der Lungenfunktionsdiagnostik: Vorwert vom Januar 64%, heute 71% ohne Änderung der Medikation. Das bedeutet im Umkehrschluss eine allmähliche Besserung und das trotz leichter Allergie auf Frühlingsblüher.

Ja, ganz ehrlich, diese Therapie, wenn man sich darauf einlassen kann, bewirkt tatsächlich was. Es gehört einfach zum ganzheitlichen Konzept unseres Lebens dazu. Denn Körper, Geist und Seele müssen einfach im Einklang sein. Das beweist es mir einfach gerade.

Somit bin ich von ganzem Herzen dankbar, dass diese 5 einzigartigen Menschen mich in diesem weiterführenden Weg begleiten und ansprechbar sind. Ich denke, dass ich gleiches zurückgeben kann an diejenigen.

Wir sollten unser Umfeld schätzen. Die wenigen Menschen, die uns, sei es noch so klein, unterstützen, sollten wir nicht vertreiben. Klar gibt es auch mal Meinungen, die auseinandergehen, aber dennoch sind es Menschen, die dir vielleicht den richtigen Weg aufzeigen möchten, den wir vielleicht noch nicht so sehen wie sie. Externe Perspektiven zeigen manchmal, dass die Steine im Weg ihre Berechtigung haben. Wenn wir sie aus dem Weg geschafft haben, diese Steine, können wir sie mit Dankbarkeit verteilen und ihm jedem ein Gesicht zuordnen. Und dies ist meine Intention mit diesen wunderschönen einzigartigen Steinen. Klein, aber oho in der Wirkung für mich selbst.

Einen großen Dank an euch 5. Eine prägende Zeit voller Erinnerungen, die mich jetzt Gefühle zeigen lassen dürfen. Heute vor 17 Jahren!!! Eine verdammt beschissene Zeit, aber dennoch sehr wertvoll. Jetzt verstehe ich mein bisheriges Leben besser. Es ergibt alles einen Sinn, immer!

Somit möchte ich mich voller Dankbarkeit für heute verabschieden und hoffe, dass alle 5 diesen Beitrag lesen werden. Aber ich denke, dass das schon so sein wird.

In diesem Sinne, einen schönen Abend und eine gute Nacht!

Emotionale Ebene

Guten Abend ihr Lieben.

Heute war ich bereits zum fünften Mal bei Frau Tannewitz. Es ist ein Meilenstein im Kopf, was sich greifbar macht auch zum Teil ohne Hypnose. Denn heute stand das einfache Gespräch im Vordergrund mit richtig guten Bildnissen. Ich liebe ja die bildhafte Vorstellungskraft. Mir wurde dabei sehr bewusst, auf welcher hohen emotionalen Ebene ich so stehe und warum ich es zuvor nie wirklich zeigen konnte. Wir haben dabei alle eine unterschiedliche Ebene und nur selten passt sie zusammen. Umso besser zu wissen, dass es in meinem Umfeld tatsächlich ähnlich versierte Menschen gibt. Darüber kann ich mich sehr glücklich schätzen.

Nun ist der Punkt gekommen, einen weiteren Schritt voranzugehen. Ideen habe ich schon viele im Kopf. Ich liebe mein Gehirn. Es bringt so geniale Lösungen so schnell zum Vorschein und man kann es so krass beeinflussen. Zum Ende der heutigen Kopfarbeit gab es dann noch die pure Erholung, gefühlt wie auf Drogen. So crazy.

Morgen gibt es bereits einen weiteren kleinen Schritt in ein zufriedenes Leben. Begeistert von der Auffassungsgabe des Gehirns wird der rauschähnliche Zustand immer weiter getragen und ich freue mich Mundpropaganda zutun. Wenn wir etwas erreichen wollen, muss es aus eigener Überzeugung zustande kommen. Dafür haben wir Menschen eben die Fähigkeit und es kann schnell manipuliert werden. Aktuell im positiven Sinne, aber das geht auch anders. Dazu fällt mir der 2. Weltkrieg ein. Die Propaganda zur Nazi-Zeit. An sich nichts anderes. Wie unsere Medien jetzt, die ich kaum noch schaue. Dafür ist mir meine Zeit mittlerweile zu wertvoll und nutze sie anders. 6 Wochen bereits ohne Fernsehen. Auch keine schlechte Leistung. Und mir fehlt es nicht.

Ich bin gespannt, ob Doreen und ich unsere Idee verwirklichen. Lust hätte ich darauf schon. Egal, wieviel Tage es am Ende werden. Neues Ziel gesetzt, was man erreichen möchte im eigenen Leben. Kein anderer bestimmt dieses, nur ich. Und ich schaue von oben auf meinen stressigen Alltag, der so winzig aussieht und kann somit Abstand gewinnen von diesem. Als wenn man von einem Hügel ins Tal hinunter schaut. Ein wundervolle bildliche Darstellung aufs Alltagsleben. Und übrigens, auf dem Hügel sollte natürlich auch das Bett stehen, versteht sich von selbst. So gibt es auch einen gesunden erholsamen Schlaf. Wie eine sichere Burg.

Ich bin dankbar für den heutigen Tag mit allen emotionalen Erlebnissen, die ich wahrnehmen durfte. Genau das möchte ich gern zurückgeben, weitergeben und verbreiten. Ein höchst emotionales Glücksgefühl, welches eben auch andere Dinge zum Vorschein bringt. Das Leben ist so wertvoll! Nun gilt es weiterzumachen. Dran bleiben lautet die Devise.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Abend und eine erholsame Nacht oben auf dem Hügel. Da bin ich übrigens nicht allein.

Das beste Bildnis des heutigen Tages entdeckt bei der Hunderunde in Bad Dürrenberg. Danke Frau Tannewitz!

Ein Quantensprung ins neue Leben

Guten Abend ihr Lieben.

Ich hoffe, euch geht es allen gut? Ich kann von mir behaupten, dass es mir gerade sehr gut geht so an der wunderschönen Ostsee. Gleich in Verbindung gebracht habe ich ein kurzes Treffen mit einer der Aida-Reisenden, die in der näheren Umgebung wohnt. Viele Grüße an dich, es war schön, dich mal wieder gesehen zu haben.

Aber nicht nur, dass ich recht kurzfristig mal ein Kurztrip geplant hatte an der Ostsee zum Luft schnuppern, nein, auch, als hätte ich es geahnt mit diesem Zeitraum, hat mein Kopf sich auch mal etwas frei machen können zuvor. Ihr fragt euch, wie? Ich möchte es euch allzu gern erzählen und mache sehr gerne Werbung auch dafür.

Tja, die letzten 1 1/2 Jahre waren irgendwie nicht ganz so einfach für mich und auch so jemanden wie mich haut es mal um, so, dass der Kopf nicht immer gut mit macht. Da ich aber nicht auf den Kopf gefallen bin, finde ich für mich Lösungen. Dabei bin ich immer auch offen für neue Ideen. Und ja, ich habe mir Hilfe gesucht in Form von Therapie, was definitiv nichts Schlimmes ist! Besser so, als anders… Denn wie ihr wisst, ist mein Leben mehr wert als nur ein Trauerkloß. Ich möchte wieder mehr von mir selbst haben.

Letztes Jahr begann dann die „erste Hilfe“, das Bewusstsein wurde wieder auf das geschärft, was ich gern erreichen möchte. Dennoch gab es eine Weile daran zu knabbern. Körperlich wie seelisch und geistig. Es war eben nicht so zufriedenstellend.

Und dann gab es da meine liebe Doreen, die mir seit Oktober letzten Jahres jemanden vorschlug, was zum jetzigen Zeitpunkt meine Einstellung zum bewussten (Er-)Leben noch einmal völlig auf den Kopf stellt im positiven Sinne, versteht sich.

Ihr werdet es vielleicht für verrückt halten, aber das, was gerade so durch die Decke geht im Kopf verdanke ich einer Art Hypnosetherapie bei Frau Tannewitz. Ein unbeschreibliches Gefühl, welches freigesetzt wird, wenn man das Hinterstübchen im tiefsten Unterbewusstsein aufräumt. Und wenn man dort so herumkramt, kommt so einiges zum Vorschein, woran man nie gedacht hätte. Ich bin dieser Frau so dankbar seit der ersten Minute der direkten Therapie an. Klar muss man ein wenig Geld in die Hand nehmen, aber es ist jeden verdammten einzelnen Cent wert. Denn am Ende bringt es mir etwas und das sehr deutlich.

Ihr denkt jetzt: hokus pokus? – > Klar, man sollte für solche Dinge offen sein und es zulassen. Aber da ich ja immer für neue Dinge zu haben bin, wollte ich auch das nicht unversucht lassen. Und es ist das beste Gefühl ever. Ich weiß zwar nicht, wie es sich anfühlt, aber es ist so in etwa wie auf Drogen zu sein. Eigentlich besser… Es hat definitiv Suchtpotenzial. So empfand ich es nach der ersten Sitzung. Die zweite, wie auch immer es funktioniert hat, war etwas aufreibender, aber dennoch fühlt man sich danach sowas von erholt, obwohl man nicht geschlafen hat.

Unser Gehirn ist so bewundernswert. So unbeschreiblich leistungsfähig, sich solche Dinge so lange einzuprägen, was uns im Leben mit geprägt hat. Erstaunlich, wenn es man es tatsächlich wieder zum Vorschein bringt, woran man sich so gar nicht mehr erinnern kann. Eine Art Traumwelt, obwohl alles wahr ist, was dort gesehen wird. Parallel schaue ich mir gerade auf ZDF jeden Sonntag Terra X gerade an, weil es dort genau um unser schlaues Hirn geht.

Für mich ist diese Reise tief ins Unterbewusstsein mehr als Gold wert, denn im Nachhinein kann man Körper, Geist und Seele echt wieder in Einklang bringen. Schade, dass diese Art von Therapie nicht anerkannt wird von den Krankenkassen. Fakt ist eben, man muss sich darauf einlassen bzw. einfach neugierig sein. Dann kann man auch etwas aufreißen. Aber es ist eben eine riesige Chance mit vor allem Vergangenem ins Reine zu kommen. Ich bin noch heute tief beeindruckt!

Ich könnte nun noch erzählen, was da so alles passiert, aber ich glaube, man muss es einfach selbst erleben. Einigen, denen ich bereits davon erzählt habe, finden das ziemlich abgefahren, um mal ein Wort zu nutzen aus dem Freundeskreis. Und ja, bei der ersten Sitzung war es eine schöne Phantasiereise, die ich hier gerade an der Ostsee fast in real life erlebe. Zumindest ging es mir gestern Abend am ruhigen Wasser so. Glücksgefühle hoch 10 oder 1000? Keine Ahnung. Einfach crazy.

Liebe Doreen, ich danke dir nochmals sehr für diese tolle Empfehlung und das du hartnäckig geblieben bist. Bewusst habe ich mir den Beginn dann so gewählt. Nur den Kurztrip, den hatte ich schon zuvor gebucht. Alles in allem bleibe ich mir treu und nehme mir Zeit für mich und mein Wohlbefinden. Und das ist sooo wichtig.

Heute hatte ich einen stürmischen Tag an der See. Dennoch bin ich Strand auf und ab gelaufen und einmal von der Unterkunft in Diedrichshagen bis nach Warnemünde und zurück. Die Hunde sind wohl platter als ich. Aber ich fühle meine positive Energie trotz Mistwetter. Mit der richtigen Kleidung geht alles.

Auch im Dunkeln gut ausgerüstet.

Sehr geehrte Frau Tannewitz, ich danke Ihnen bereits heute für diese unbeschreibliche Erfahrung, die ich bei Ihnen sammeln darf. Ich weiß so nach und nach, wo ich wirklich für mich stehe und sehe so einiges immer deutlicher. Ich bin ich und ich stehe zu mir, so, wie ich bin. Eigentlich das, was ich hier immer vermitteln möchte. Dennoch wesentlich bewusster.

Und so wird es auch für euch immer deutlicher… Seid einfach offen für neue Ideen und schlagt neue Wege ein. Vielleicht führen sie euch zurück auf den alten Weg oder es wird etwas interessantes Neues. Für mich trifft es wohl im Titel ganz gut den Nerv. Und falls ihr Fragen haben solltet oder Details mal erfahren möchtet, kontaktiert mich ruhig per Kommentar oder Wege, wie ihr mich kennt. Ich erzähle euch gern vom Drogenrausch ohne jegliche Drogen.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen erholsamen Samstagabend und ein schönes Restwochenende.

bis bald

Nachtrag: Tatsächlich kommt es vor, dass ich noch etwas ergänzen muss. Durch meine Weiterbildung, die ich gemacht habe, weiß ich, dass man gut geschlafen hat, wenn man mit trockenem Mund aufwacht und nicht „rumsabbert“. Genau dieser Zustand wird auch erreicht in der Hypnose. Also sind die körperlichen Zeichen essentiell erkennbar. Beobachtet euch gerne mal selbst!

„… zu gut für diese Welt“

Guten Abend ihr Lieben.

Heute gibt es bereits einen neuen Beitrag. Dabei hat mich ein Satz meiner hier bestehenden besten Freundin einfach mal wieder zum Nachdenken angeregt.

Ich soll zu gut für diese Welt sein? Das wage ich nicht anzuzweifeln, aber jeder hat auch seine negative Seite. Es gibt sicher so einige Situationen, wo ich auch aus der Haut fahren kann. Aber das dauert lange.

Letztes Jahr gab es so eine Phase, wo ich nicht wusste, was im Kopf passiert. Das Sortieren hat viel Zeit in Anspruch genommen. Und was soll ich sagen, dies zeigten mir auch meine Hunde entgegen. Sie reflektieren unser menschliches Handeln sofort in Reaktionen, die für mich eigentlich unerwünscht waren. Beeindruckend, aber wahr. Woran es gelegen hat, lag klar auf der Hand im Nachhinein. Klare Gedanken, klare Blicke und Richtlinien zeigen auch bessere Handlungen bei meinen beiden. Sie sind ein wenig Spiegelbild des Inneren.

Ich denke immer positiv, versuche andere Blickwinkel zu verstehen und bilde mir meine eigene Meinung. Und ja, ich versuche beruflich mein Wissen aus Weiterbildungen umzusetzen. Wie schrieb eine Kollegin heute: „Da komm ich als kleiner Popel nicht durch.“ Und genau das ist es, was mich antreibt, immer und immer wieder gegenzusteuern. Alte Gewohnheiten mal ablegen, neues entdecken und daraus die Vorteile ziehen. Bei uns schimpft sich das auch als evidenzbasiertes Arbeiten. Genau dafür lohnt es sich zu kämpfen. Für jede Lebenslage. Es hat schließlich auch 5 Monate zur kleinen Umsetzung gedauert. Die Mühlen mahlen nunmal langsam. Man muss nur weiter das Rad drehen. Irgendwann wird aus einem Weizenkorn dann auch kleiner Staub, der sich verbreiten kann. Und das ist der Kampf. Es geht auch oft so zwei Schritte voran und dann mal wieder einen zurück. So ist es mit allem.

Ich für mich bin eben dennoch Optimist, bin aber nicht zu gut für diese Welt. Ich möchte die Welt eine klitzekleines bisschen mitgestalten. Vielleicht bin ich auch einfach ein Grund, warum man das Gute im Menschen sieht. Ich bin so wie ich bin und habe eben auch meine negativen Seiten. Welche genau, sehen vielleicht nur andere. Nein, so manches Mal merke ich selbst sie auch.

In diesem Sinne, ihr Lieben, immer positiv denken und optimistisch bleiben. Kämpft euch durch, schaut nach vorn, es gibt immer was neues zu sehen. Gute Nacht!

Ungerechtigkeit

Guten Abend ihr Lieben.

Der Sinn nach Gerechtigkeit, das ist, so glaube ich zumindest, eine persönliche Einstellungsfrage. Gibt es überhaupt Gerechtigkeit im objektiven Betrachtungsfeld?

Vergleichen wir es doch mal mit dem aktuellen Konflikt in der Ukraine. Viele sehen diesen Krieg als ungerecht an, einige jedoch rechtfertigen sich so, dass dieser notwendig ist. Und so kann man dies auch auf kleinste Dinge hinunterbrechen. Zum Beispiel aufs eigene Leben. Manche finden nur Ungerechtigkeit in Hinblick auf ihre Lebenszeit.

Dabei kann man mit der Änderung der Betrachtungsweise die Einstellung dazu beeinflussen. Aus Schicksalsschlägen kann man tatsächlich etwas Positives ziehen. Auch wenn es zu Beginn hart erscheint, aber so ist es doch unser Leben, unsere Erfahrungen, die sich anpassen. Dazu gehört dann auch etwas Mut, aber auch ein guter Anteil von Resilienz und Anpassungsfähigkeit. Das heißt also im Umkehrschluss, dass wir unseren Weg selbst bestimmen können. Und klar, es werden immer Steine in den Weg gelegt. Entweder drüber stolpern oder mitnehmen und woanders hinlegen.

Wenn ich zurückdenke, was alles bereits hinter mir liegt, gab es auch da Ungerechtigkeiten. Aber warum sollte ich mich daran festnageln. Es ist Vergangenheit. Um die Punkte im Leben, die mich tatsächlich fesseln, geht es bald. Denn das Unbewusste schlummert tief. Bald wird es geweckt, sortiert und ein paar Kisten aussortiert. Ich bin gespannt auf diese tiefgründigen Geschichten. Dennoch wird es mich, wie ich bin, nicht verändern. Das Leben ist gerecht, wie es ist. Nur wir selbst können es lenken und was noch wichtiger ist, ist Vertrauen im sozialen Umfeld. Ich genieße viel Vertrauen, kann dies aber auch zurückgeben. Diejenigen, die mich kennen, wissen das wohl zu schätzen.

Eine Devise des Lebens lautet auch: Lebt, liebt und lacht! Jeden Tag ein bisschen. Wir werden geprägt von uns selbst, es wird uns in die Wiege gelegt. Die Prägung unseres eigenen Ichs beginnt mit der Entwicklung des Gehirns. Und wir sind eins: Körper, Geist und Seele. Versuchen wir unser Leben zu verschönern, Momente zu genießen und das Beste aus jeder noch so schwierigen Situation zu sehen. Lebt das Leben, liebt das Leben und lacht im Leben! Wir haben nur eins. Und „pflegt“ euer Umfeld, denn in schweren Zeiten sind sie euer offenes Ohr.

Vertrauen schenkt übrigens Kraft im sozialen Umfeld, Ungerechtigkeiten auch auszuhalten und diese besser zu verarbeiten. Im besten Falle ändert sich auch der Blickwinkel darauf.

In diesem Sinne immer den Blick voraus und dem Weg folgen, egal, wo er hinführt.

Somit einen schönen Abend an euch. Bis die Tage mit neuen Schreibideen.