Das Leuchten der Weggefährten

Guten Abend ihr Lieben.

Heute war der erste Tag wieder in der Heimat. Viel erlebt und viel aus dem Kurs des kreativen Schreibens mitgenommen. Immer wieder ein Erlebnis, und der harte Kern war vor Ort.

Ja, was hat das alles mit meinem heutigen Inhalt zutun? Man kann aus Kleinigkeiten gaaanz viel herausholen aus der kleinsten Zehe oder der dunkelsten Gehirnzelle. Dunkel ist es abends eh sehr häufig. Aber ich habe ja meine Beleuchtung ziemlich oft mit am Start. Sie leuchten mir beide die dunkelsten Feldwege und führen mich sicher entlang. Mir ist sogar bei Spaziergängen in fremder Umgebung aufgefallen, dass Spike mir intuitiv den besten Weg zum Laufen zeigt bei unwegsamen, unbekannten Gelände. Und ja, ich bin da tatsächlich immer etwas vorsichtig. Und trotzdem laufe ich da lang. Es sind persönliche Herausforderungen.

Dank der Hunde, zugegebenermaßen, bin auch ich für mich sicherer geworden, sei es in fremden Umgebungen, im Umgang mit Fremden, in der Kommunikation… Und so gibt es sicher noch mehr Dinge. Sie zeigen/leuchten mir eben auch meinen Weg. So ist die Dunkelheit auch leichter zu tragen. Oder besser ertragen?

Nein, aktuell kann ich behaupten, sehr zufrieden mit dem zu sein, wie es läuft in jeglichen Belangen. Ein Feeling, welches positiv ist. Dieser Urlaub hat noch einmal etwas verändert, es ist jedoch noch mir unbekannt, was genau. Vielleicht finde ich es in der kommenden Zeit heraus. Man weiß eben nie, welche Überraschungen auf einen warten. Wie Weihnachten. Ist auch oft eine Überraschung, die plötzlich da ist. Dabei ist ja eben das ganze Leben ein Sack voller Geschenke…

Was verbindet uns mit Bildern in Kopf? Erinnerungen, Assoziationen, Meinungen, vielleicht dazugehörige Personen. Wir können unser Umfeld, unsere Umwelt wahrnehmen und damit Gefühle verbinden. Zufriedenheit hat dabei so einen hohen Stellenwert, den man für sich selbst erreichen kann. Es ist Glück in höchster Form, denn man nutzt die positiven Momente. Ich könnte jetzt auch anfangen mit dem Thema Resilienz und so. Ach nee,… das lassen wir mal. Klar geht es genau darum, aber für alles diese tollen Fachbegriffe. Meine Resilienz sind genau diese Momente voller Zufriedenheit wie in diesem Video.

Und meine zwei Freunde würden mich überall hin begleiten, womöglich auch auf Arbeit, wenn so etwas ginge. Na ja, ein Versuch, aber draußen, hat sogar schon mal funktioniert. Diese Geschichte war irgendwie wundervoll. Eine Patientin wollte tatsächlich die zwei Chaoten mal kennenlernen, obwohl sie Angst hatte vor großen Hunden. Ich hatte ihr mitgeteilt, dass ich unten bin und sie beide bei Ankunft einfach ignorieren soll. Einen kurzen Spaziergang getätigt, abgelenkt und schwupp, war die Angst dahin. Und so habe ich auch schon im Bekanntenkreis solche Situationen erlebt. Bei denen, die Respekt vor großen Hunden haben, zuvor das Ignorieren und dann war alles vergessen. Die Hunde waren nicht daran interessiert und mit den Menschen quasselt man ja ne Runde. So kann’s gehen. Denn meine zwei Weggefährten sind trotz allem gut sozialisiert, man mag es kaum glauben. Und der Alte hat immer noch das Sagen unter den beiden. Ich liebe sie sehr, meine kleinen großen Chaoten. Wir sind eben eine kleine Chaostruppe. Ich hoffe, dass die grüne Leuchte noch lange lange leuchtet.

Aber auch da schaut man ab und an mal Voraus… Irgendwann in den nächsten 10 Jahren.

Und so endet wieder ein bewegter Tag mit dem Resümee, dass ich den nächsten Kurs fürs kreative Schreiben bereits wieder gebucht habe. Denn Kunst und die Idee dorthin ist eben auch Verarbeitung vieler Gedanken. Malt Bilder, macht Musik, schreibt Texte, haltet euer Gehirn für wirre Ideen offen, spinnt euch etwas zurecht und bleibt interessant im Kopf. Dann entwickelt man den Blick für mehr!

Und so danke ich auch für den intensiv einwirkenden Urlaub an der Ostsee bei der Familie Weber.

Morgen erwartet mich auch wieder ein intensiver Tag. Schauen wir mal, ob die Planung aufgeht oder ob Pläne dafür da sind, um sie über den Haufen zu werfen.

Euch wünsche ich einen schönen Abend noch und eine gute Nacht. Es folgen noch letzte Ostsee-Impressionen.

Das Meer

Guten Abend ihr Lieben.

Was für ein crazy Urlaub ist das nur? Zu schön, um wohl wirklich wahr zu sein, aber nein, es ist tatsächlich Wirklichkeit.

Diese Zeit, die ich noch ganze zwei volle Tage nutzen werde, ist hier in Baabe so voller Wunder. Ich fühle mich so gar nicht einsam, genieße die Zeit mit den beiden Chaoten sehr tiefsinnig und muss auch echt zurückdrehen, denn mein alter Herre ist ziemlich durch. Klar, nimmt man die Leine in die Hand, ist er immer am Start. Aber als er bei einem verhältnismäßig kleinen Rundgang im Rasenden Roland fast im Stehen eingeschlafen wäre, wusste ich, dass es zu viel war. So gab es dann auch mal einen Faulenz-Tag, wo die Hunde nur das Notwendigste an Freiraum bekommen hatten. Ich habe viel gelesen. Ein Buch, welches ich bereits zum zweiten Mal lese, aber nach 10 Jahren mit einem anderen Bewusstsein. Das Buch holt mich tatsächlich aus den Latschen. Wie auch immer ihr das verstehen mögt.

Ansonsten gibt es hier nicht viel zu berichten außer dass man immer wieder am Strand unterwegs ist. Doch, der Schnee ist mit dem heutigen Tag so gut wie weg, denn es hatte reichlich geregnet.

Auch jetzt am Abend, dennoch stiefelte ich für mich allein noch einmal ans Meer. Und dort ist wirklich mehr drin… Was ich damit meine? Kennt ihr dieses Gefühl, ihr beobachtet die Wellen und es zieht euch etwas mit in diesen Bann hinein? Ich war an sich komplett allein dort am Wasser, aber ich fühlte mich auf einmal gar nicht mehr allein. Als ob links neben mir jemand stand und auch mit mir mit lief entlang des Strandes, der eigentlich gar nicht da sein kann. So crazy. So voller Wunder, dieses Meer, was eben mehr kann.

Und so ist die Suche nach meinem Weg immer wieder aufs Neue eine besondere Überraschung. Es verstehen nur wenige wahrscheinlich. Aber es ist ja schließlich auch mein Weg und nicht der der anderen. Und nein, ich bin nicht verrückt. Ich denke nur manchmal auf anderen Ebenen und das kann einiges entspannter gestalten. Und auch wenn selbst ich nach diesen Lauftagen hier bereits etwas fußlahm bin, wird weiter gelaufen. Mein Fuß wird es mir danken, wie auch immer bleibt ihm überlassen.

Glaube versetzt Berge. So ein wahrhafter Spruch. Und so wissen wir doch alle so manches Mal nicht, was real und was nicht von dieser Welt ist.

Diese Zeit hier ist etwas ganz Besonderes. Sie ist eben unbeschreiblich für diejenigen, die diese Ebene des Glaubens nicht verstehen können. Wir können uns mit dem Kopf so viel zurecht spinnen. Unser Herz zeigt uns, was wahrhaftig ist. Und so endet auch diese Zeit, aber auch zu Hause ist es schön. Vor allem, wenn man sein Bett auch in der Nacht wieder für sich hat.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und glaubt/denkt an etwas Schönes.

Bis bald.

Ein leerer Strand zum letzten großen Spaziergang

Sich Zeit nehmen

Guten Abend ihr Lieben.

Heute geht es um die wirklich wichtigen Dinge im Leben, es ist die Zeit, die wir sinnvoll nutzen.

Was bedeutet für euch sinnvoll? Jeder hat hierzu ja eine andere Sichtweise. Und ich würde euch sehr gerne meine dazu mitteilen.

Ich mache gerade ein paar Tage Urlaub im tiefsten Winter an der wunderschönen Ostsee. Wer hätte es für möglich gehalten, dass das Winterwetter hier auch noch so gut mitspielt? Schnee soweit das Auge reicht. Zeitweise, je nach Örtlichkeit, fühlt man sich wie in den Bergen. Aber auch hier ist seit heute leichtes Tauwetter angesagt.

Mit am Start im Urlaub sind natürlich meine zwei tierischen Begleiter. Wir genießen diese gemeinsame Zeit sehr. Bis auf einen Tag waren wir immer zwei bis drei Stunden am Stück laufen, davon sehr viel am Strand entlang. Die Verrückte darf dabei auch zeitweise mal ohne Leine flitzen. Das nutzt sie in vollen Umfang. Ansonsten ging es auch immer mal durch die Ortschaft und hier und dort hin.

Die Zeit am Strand ist für mich etwas ganz besonderes, etwas unbeschreiblich, dieses Gefühl. Vielleicht eine Art Symbiose, keine Ahnung. Ein wahrhaft wundervolles Glücksgefühl gepaart mit etwas Wehmut. Ich habe es noch nie so intensiv spüren können und mir wird ganz warm ums Herz. Diese Ansicht, wenn Erde und Wasser durch die Wellen irgendwie eins werden, dieses Geräusch, welches den Gedanken freien Lauf lässt. Dieses Empfinden ist für mich wahnsinnig wichtig, denn ich kann es endlich genießen, zulassen und wahrnehmen. Und so ging es heute Abend auch einmal ohne die Hunde an den Strand, ganz allein vor Ort, im Ort selbst kaum jemand unterwegs, kaum Gäste und keine Menschenseele außer mir im Dunkeln am Strand. Wow. Hier habe ich mir Zeit für mich herausgenommen ohne Hunde. Umso intensiver konnte ich dieses warme Gefühl für mich noch einmal innehalten. Du fühlst dich eins mit Wasser und Erde. Einfach unbeschreiblich, diese Ebene.

Wenn ich den Strand entlang laufe, denke ich an Nichts, absolut NICHTS. Quality time. Nutzen wir doch einfach mehr dieser Momente, wo wir so für uns innehalten können. Sei es beim Zusammensitzen der Familie, wo man auch an nichts denken kann, oder bei einer entspannten Autofahrt oder oder oder… Genau dafür sollten wir uns die Zeit nehmen. Und klar mache ich vielleicht einige Menschen neidisch für das, was ich mir hier gerade gönne. Aber es kann jeder sich diese Zeit einräumen. Wir müssen unsere Gewohnheiten auch mal etwas durchbrechen. Diese schnelllebige Zeit den Wind aus den Segeln nehmen, sonst macht sie es mit uns. Unser Immunsystem wird es uns auch danken. Auch wenn ich zwischendurch viel an Bildern posten, so kann ich das Handy auch die drei Stunden in der Tasche lassen. Das Geräusch des knarrenden Schnee unter den Füßen, wenn man durch den Wald läuft und den Rasenden Roland aus der Ferne hört, ist doch wesentlich besser!

Und so werde ich auch die kommenden Tage weiterhin genießen, auch ohne Schnee, aber mit dem Gefühl des vollkommenen Glücks aus der Symbiose zwischen Erde und dem Meer und der Zufriedenheit meiner beiden Chaoten. Ich liebe mein Leben so, wie es ist. Danke für diese Ebnung des Weges zum noch intensiveren Empfinden dieser Gefühlswelt.

In diesem Sinne hört euch gern das folgende Video an und genießt den Augenblick.

Bis bald!

Grün

Guten Abend ihr Lieben.

Was war das nur für ein Abend…

Grün wie das Gras; Lieblingsfarbe; Grün wie die Hoffnung; Kirschgrün an der Ampel; ein Auto mit Grünen Felgen; Grün eine Mischung des Himmels… aus gelb und blau

Was assoziiert ihr mit Farben? Was würde euch einfallen? Fragen, die am Abend meinen Kopf für heute so richtig in Wallungen gebracht hatten. Ein Dank schon einmal an den Schriftsteller und Autor Herrn Ronald W. Gruber für diese kreativen Anregungstipps beim kreativen Schreiben. An sich war es so oder so ein bewegender Tag voller Emotionen.

Erst gab es die rote Wut, weil Pläne in meinem Kopf mal wieder über den Haufen geworfen wurden. Anstatt etwas für meine Qualifikation noch zu schaffen, kam alles anders und dennoch lief der Tag immer besser, auch dank toller Kolleginnen.

Zum Nachmittag lebte die helle gelbe Sonne auf, denn ich durfte den zweiten Teil meiner geführten Weiterbildung wenigen Kolleginnen näher bringen. Dies bereitet mir immer wieder aufs Neue eine riesige Freude.

Am Ende des Arbeitstages leuchteten meine Augen glückserfüllt. Zufrieden mit dem Workshop und das Einläuten eines wunderbaren bevorstehenden Urlaubs. Denn es geht nun bald ans blaue Meer und den gelben Strand. Und schon kommen wir wieder auf die Farbmischung Grün.

Ja, Grün ist eine schöne Farbe. Ich mag auch andere Farben, aber mit Grün verknüpfe ich einfach sooo viel Glück und Zufriedenheit. Grün und Weiß sind auch gerade eine so herrliche Kombi im Winter. Weiß wie die unberührte Natur, lediglich ein paar Spuren der Hunde im tiefen kalten Schnee. Grün dazu leuchten die Tannen im Wald, wo die Zweige und Äste ein wenig vom Schnee bedeckt sind. Ist das nicht herrlich, diese Vorstellung? Ein schwarzes Geschöpf mit leuchtendem Grün, was kann das sein? Es ist nur Spike. Aber er hat Wiedererkennungswert. Vor allem in Kombi mit Schwarz und leuchtendem Gelb. Ava trägt nicht umsonst gelb. Vielleicht hätte ich rot wählen sollen? Aber dann schaut sie wieder so unschuldig und das gelb könnte fast zum Grün werden.

Ein hoch emotionaler Tag endet somit heute. Geweint vor Freude und innerer Zufriedenheit, aber eben auch mal aufgrund auftretender Erinnerungen. Dann gibt es hier und dort liebe Gesten und liebe Worte, die runtergehen wie sonnengelbes Öl. Es erhellt das Gemüt in dieser dunklen Jahreszeit, so, wie es der Schnee auch tut.

Ich bin überwältigt von diesem Tag. Er war so WOW!

Danke an all die Menschen, die sich mit diesem heutigen Text angesprochen fühlen. Schön, euch zu kennen, sei es nur flüchtig, beruflich oder auch privat. Ich glaube, wir können uns das Leben gegenseitig bunter gestalten. Grau wird auf die Dauer langweilig. Und schwarz sind nur meine Hunde. 😉

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine geruhsame Nacht und einen schönen Start in den letzten Monat des Jahres 2023.

Bis bald.

Beating of my Heart

Guten Abend ihr Lieben.

Beating of my Heart

It was the beating of my heart;
How
Could I
Resist
The chance
To fall
For you…


The beating of my heart;
How
Could I
Not feel
The way
I do
For you…

Mit diesem wundervollem Song möchte ich heute gern beginnen. Denn es ist mal wieder so einiges passiert. Nicht genau das, was darin eigentlich beschrieben wird, aber dennoch ist der Sinn des Gefühls klar ersichtlich.

Um wirklich irgendwann das Glück in Form einer Partnerschaft für sich finden zu können, muss man erst einmal mit sich im Reinen sein. Erst dann ist man offen für Neues. Das klingt erst einmal streng formuliert. Aber letztlich läuft es darauf hinaus.

Wo ich vielleicht vor einem halben Jahr noch dachte, kannst dich für neue Interessierte mal offen ins Gespräch stellen, bin ich aktuell gar nicht bereit dafür. Weil da in diesem Keller noch die Büchse der Pandora herumsteht. Geöffnet ist diese bereits und durch ein kleines Loch sickern so nach und nach Infos heraus, die einen doch immer mal noch in das alte Leben werfen. Mittlerweile jedoch kann ich mit dem bewussten fernen Blick die Dinge aus einem anderen Radius betrachten und damit anders arbeiten. Sicher ist es noch sehr emotional und es tut manchmal höllisch weh. Trotzdem ist mit diesem Bewusstsein, welches ich bereits erlangen durfte, eine Möglichkeit zum guten Umgang damit. Perspektivwechsel aus der Sicht eines erwachsenen Menschen. Mit dem gewissen Abstand. Nichts läuft im Leben perfekt. Aber wir können es für uns perfekt gestalten. Lassen wir los vom „alten Ich“.

Dieser Prozess des Loslassen hat mich diese Woche noch einmal kurz umgehauen mit einer recht schlaflosen Nacht infolge. Ging es mir zu schnell? Was war das für ein Phänomen? Es fühlte sich etwas an wie Drehschwindel oder wie vor einigen Jahren, als ich im MRT war und die Augen geschlossen hatte. Als ob etwas mich wegziehen wollen würde in der Birne. Nur viel viel schneller. Aus diesem Strudel herauszugelangen musste mein Ich doch kurz kämpfen mit 5-6 tiefen Atemzügen. Selbsthypnose ist eben gar nicht so einfach. Doch, einfach schon, aber diese Wahrnehmung manchmal nicht. Für das Eroieren dieses Zustands bin ich sehr dankbar! Dennoch habe ich etwas Respekt davor. Aber es ist einfach ein zu „geiler“ Zustand, dies nicht mehr selbst auszuüben. Ja klar, irgendwann ist es eine Droge. Aber im besten Sinne positiv! Der Verstand ist dabei nicht ausgeschaltet, rückt aber in die Ferne, und es findet das statt, welches das Tattoo eben ausdrückt.

Und mal ganz ehrlich? Was lässt sich denn eher austricksen? Unser Herz oder unser Gehirn? Ich würde ja nur mal das Beispiel optische Täuschung heranziehen.

Unser Herz ist schon in gewissem Maße die emotionale Schaltzentrale und darauf können wir wohl wirklich mehr vertrauen. Beides im Einklang ist jedoch wünschenswert.

Nicht jeder Tag ist gleich und der Alltag bestimmt uns mehr und mehr. Nachrichten sind die Hölle. Wann gibt es denn in letzter Zeit jemals gute News? Ich kann es nicht beantworten, aber ich ziehe auch keine Nachrichten mehr in Erwägung. Ich sehe das, was ich wahrnehme in meiner Umgebung. Und da mag ich vielleicht Tollpatsch sein, vielleicht aber auch sehr feinfühlig. Je nach Tageslaune und kopflastigen Zustand. So ist es tatsächlich. Ich weiß auch, dass ich sehr kopflastigen bin. Sonst würde es vermutlich diesen Blog hier nicht geben. Aber ich kann den Kopf auch ausstellen. Die Fokussuche beginnt beim Spaziergang in der Natur. Manchmal im strömenden Regen, wo man dann doch mal bis aufm Schlüppi nass ist. Oft aber auch bei trockenem Wetter. Dann ist es Erholung pur, die Hunde einfach zu beobachten oder die Vögel mit ihrer Schwarmintelligenz, die dann wahnsinnig schöne Bilder in der Luft zeichnen oder gar die Wolken. Es ist sooo ein wichtiger Ausgleich zu diesem manchmal echt beschissenen Alltag. Am liebsten wäre ich nur noch unterwegs. Aber mit irgendwas muss man ja seine Brötchen verdienen.

Ich mag meine Arbeit. Ich wünsche mir dennoch mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Umgang mit unseren Menschen dort vor Ort. Ich wünsche mir von Herzen, dass sich da irgendwann doch noch mal etwas tut. Ich finde meinen Ausgleich. Aber schaffen es andere auch?

Fokussuche: Auf was achtest du als Erstes?

Mein eigener Weg, das „alte Ich“ gehen zu lassen, wird vielleicht noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, da ja doch das Herz etwas dran hängt. Ich bin jedoch voller Zuversicht, dass irgendwann dieser jener Punkt so weit sein wird, es dann zulassen zu können in der Tiefenentspannung. Ein crazy Feeling, welches einfach unbeschreiblich ist. Oder es mit den Worten meiner besten Freundin zu formulieren : „Olle Wetter, ist das abgefahren.“

In diesem Sinne bleibt auch immer neugierig in eurem Leben. Der Spruch von damals ist nicht schön und hat sich wohl ziemlich verfestigt: Man kann zwar alles essen, aber nicht alles wissen… Macht da mal was draus. Böse Erinnerungen werden da wach.

Ich wünsche euch eine gute und erholsame Nacht! Ich tauche noch einmal tief vor dem Schlafengehen. Bis bald!

Ich bereue…

KEINEN einzigen Tag in meinem Leben!

Hallo ihr Lieben.

Heute mal aus einer ganz anderen Tageszeit wie sonst hier unterwegs. Aber die Stimmung passt gerade zum Schreiben. Denn das Wetter lädt nicht unbedingt ein zum Draußen sein. Wobei ich zugeben muss, dass mich das nicht immer stört. Die Hunde müssen ja so oder so raus.

Was ist mein heutiges Anliegen an euch? Es geht mal wieder um die Wertschätzung des einzigen Lebens, welches wir haben. Warum ich dahin möchte. Tja, es gab am Wochenende ein Ereignis, was mir wieder einmal deutlich vor Augen gemacht hat, wie wertvoll jeder einzelne Tag sein sollte. Nutzen wir jeden Tag für uns, um uns etwas Gutes zutun. Langfristige Pläne sind dafür da, um verworfen zu werden. Wir leben im Hier und Jetzt und das kann ich nur immer wieder betonen. Klar, es gibt Höhen und Tiefen. Ein kleines Tief durchzieht auch gerade meine Gedanken, aber dennoch arbeite ich damit. Ich genieße mein Leben. Recht spontan ging es beispielsweise am Montag mit meiner Besten zur Hunderunde etwas weiter weg. Klar, ich war Zustand nach 4 Nachtdiensten mit nur wenig Schlaf und etwas seelischen Stress, aber genau das war es, was mir gut tat. Am Ende war ich 32 Stunden am Stück munter und das letzte Stück Autofahrt auch nicht allzu einfach, aber durchgehalten. Und es war ein toller Tag. Momente voller Leben. Denn das ist es, was zählt. Gebt dem Tag mehr Leben und nicht umgekehrt. Es kann so plötzlich vorbei sein. Auch in Gedenken an die Menschen, die nicht mehr unter uns weilen. Sie sind da, irgendwo im Orbit. Vor allem aber tief in unserem Herzen verankert.

Das Leben läuft auch intuitiv mit den Handlungen, die wir in der Vergangenheit getan haben. Zumindest merke ich das mehr und mehr, wenn ich an meine bisherige Lebenszeit zurück denke. Es wird alles immer deutlicher und klarer. Als würde etwas so lenken. Dabei sind es wir selbst, die sich koordinieren in die Richtungen, die wir einschlagen. Man begreift zunehmend das, was man damit getan hat. Ich darf vielleicht von mir behaupten, dass ich im Kopf doch sehr reif bin und das auch schon damals war. Dennoch weiß ich nun auch, was mir früher fehlte. Und es ist immer wieder interessant zu sehen, wie sich mehr und mehr Kopf und Herz zueinander finden. Denn es ist so eine intensiv enge Bindung. Was man aber behaupten kann, ist, dass Gefühle einen nicht betrügen. Der Kopf kann das schon. So kommen diese Gefühlsempfindungen doch von Herzen. Wie alles andere an Wertschätzung von Herzen kommt. Das Gehirn kann ausgetrickst und gelinkt werden. Nur das Gleichgewicht ist es, was beides in Einklang bringt.

Aber wann ist dieses erreicht?

Das kann nur jeder für sich herausfinden. Das kann kein Arzt, kein Psychologe noch sonst jemand festlegen. Dir muss es bewusst werden. Nimm einfache zufriedene Momente. Auch die zählen schon mit hinein. Es ist tatsächlich so. Denn umso glücklicher wirst du sein. Diese Momente sind mit keinem Geld der Welt zu bezahlen. Geld macht es zwar in der heutigen Gesellschaft einfacher, diese zu erreichen, aber warum streben wir so hoch? Nutzen wir doch einfach die Chancen, die sich uns bieten. So wie just in diesem Augenblick einfach eine Kohlmeise auf meinem Balkon herum hüpft. Einfach wunderbar trotz miesem Wetter. Oder ein kleines feines Konzert, welches man besucht. Oder eben einfach mit den Menschen Zeit verbringen kann, die man gern um sich hat. Oder eine kleine Duftkerze anzünden, die den Raum erhellt und herrlichen Duft verteilt. Oder ein schönes spannendes Buch. Oder einfach zwei zufrieden schlafende Hunde um sich hat, links und rechts von der Couch. Da brauch ich auch keine Heizung. Oder eine blühende Pflanze oder gar ein paar Wassertropfen auf einem Blatt, die das Tageslicht in sich reflektieren. Solche Momente zählen doch wirklich!

Und dann gibt es Tage, wo man sich vielleicht denkt, warum klappt es nicht mit einer Beziehung oder überhaupt mit einem Partner oder Partnerin. Vielleicht soll es einfach nicht sein. Denn wichtig sind doch die Menschen um einen, die mir gut tun. Jeder einzelne von euch, der das hier lesen wird, kennt mich wohl persönlich und ich denke, das ich zu jedem auch eine Verbindung irgendwie habe. Sei es nur durch diese Worte hier und den Hintergründen. So erzählt jeder seine eigene Lebensgeschichte. Und jeder sucht sich intuitiv den richtigen Weg. Bis zu diesem Moment, wo Herz und Kopf im Gleichgewicht vereint sind. Vielleicht gibt es diesen genannten Zeitpunkt auch immer erst dann, wenn sich der Körper von den anderen zwei Zuständen verlässt. Wer weiß. Die Zusammenhänge kennt keiner. Wir sind immer auf der Suche nach Glück, dabei liegt es genau vor uns in dieser Sekunde. Glücklich sein, leben zu können. Wichtig ist doch auch, dass wir Gefühle zulassen können, oder?

Ich freue mich auf die kommenden Tage, bin interessiert auf meine neuen Reaktionen und schaue immer wieder vorwärts, auch wenn die Vergangenheit gerade ziemlich krass mit mir und meinem Kopf arbeitet. Aber genau das ist es, was mir diese vielen Erkenntnisse bringt und was mich antreibt. Das zu tun, was mir gut tut und nicht im Alltag zu versinken, wie es allzu schnell passieren kann. Ich liebe mein Leben. Tut ihr es auch?

In diesem Sinne genießt die Tage, schaut nach vorn, vielleicht seht ihr ein kleines noch blühende Blümchen oder ein farbenfrohes Blatt in der Tiefe des Herbstes.

Bis bald!

Geschenk des Lebens

Guten Abend ihr Lieben.

Kaum zurück aus dem Urlaub, wird dieser gerade noch verarbeitet, bevor der Alltag wieder vor Ort greift. Aber ich bin trotzdem auch gern wieder zu Hause.

Das Arbeitsleben beginnt Montag wieder und so kann ich noch überlegen, was ich anders gestalten kann, damit Alltag nicht gleich Alltag ist. Ich würde ja behaupten, dass meine zwei das schon zum Teil selbst regeln, aber dennoch möchte ich etwas ändern. Man muss nur anfangen.

Was ist euer Geschenk des Lebens? Was macht euch besonders glücklich, wenn ihr nur daran denkt, auch wenn ihr unterwegs seid? Habt ihr euch diese Frage schon einmal gestellt? NEIN? Wir sollten es tatsächlich jeden Tag machen!

Lasst euch von negativen Informationen nicht den Tag verderben. Ihr denkt vielleicht, dass das, was in den Nachrichten erzählt wird, euch nicht zu sehr tangiert… Aber wer fragt dann das Unterbewusstsein? Wer räumt das auf, wenn das mal zu voll geworden ist? Ja, wirklich, in der heutigen Zeit muss da eben doch öfters der „Seelenklempner“ ran, um die Verstopfung zu lösen und wieder sauberen Fluss hineinzubekommen. Und ich bin der Meinung, dass das auch nichts Schlimmes ist. Die Zeit ist so schnelllebig geworden und unser Gehirn nimmt so viel Mist auf. Das Wesentliche bleibt dabei jedoch auf der Strecke. Luft holen, Ausgleich zum Alltag oder erst gar keinen Alltag aufkommen lassen. Das ist die Kunst des bewussten Lebens.

Diese 10 Tage Urlaub waren vielleicht auch anstrengend, aber dennoch ausgeglichen. Ich bin definitiv kein Stadtmensch, tanke dafür aber umso mehr Energie, wenn ich in wunderbaren Landschaften unterwegs bin. Allein auf weiter Flur, was kann es Schöneres geben?

Heute am Nachmittag bin ich auf der Couch weggenickt und hatte in dieser halben Stunde einen so absurden Traum. Ich weiß aber, dass genau mit diesen Themen mein Kopf arbeitet, unbewusst. Nur ist es ziemlich beeindruckend, in welche Bilder das verpackt wird. Aber trotzdem war ich erst einmal geschockt vom Inhalt dieses Traums. Richtig absurd. Faszinierend! Ich staune immer wieder über diese Leistung.

Ja, mein eigenes Geschenk des Lebens ist eben, was ich hier formulieren kann und darf, was für eine Leistung mein Kopf mit sich trägt und dass ich tief durchatmen kann. Die Fähigkeit, damit so zu entspannen, dass die Ebene der Gefühle angehalten, aber nicht ausgeschaltet wird. Im Gegenteil. Sie wird gestartet in eine für mich positive Richtung. Wie das geht? Einfach zu sich finden, tief durchatmen und Konzentration auf Positives. Es wird auch als Psychohygiene bezeichnet. Sie wird wichtiger denn je.

Und so endet heute ein windiger Tag mit stürmischen Gedanken mit einem positiven Licht des Sternenhimmel. In diesem Sinne wünsche ich euch noch ein angenehmes Restwochenende und macht was aus euren Alltag.

Bis bald!

Nothing is forever

Guten Morgen ihr Lieben!

So wie der Titel es beschreibt, endet nun der Urlaub und ich freue mich sehr auf zu Hause. Aber was bedeutet für euch eigentlich Heimat? Habt ihr euch diese Frage schon einmal gestellt? Ich habe vor kurzem eine richtig geniale Definition dafür gehört und sie trifft auch voll und ganz darauf zu.

Heimat ist dort, wo man sich nicht erklären muss.

Und so endet auch der letzte Kurzaufenthalt im kleinen Städtchen Rödermark in der Umgebung Frankfurts. Es waren wieder sehr ereignisreiche Tage.

Kirche zu Rödermark
Da hat sich jemand im Baum versteckt 🙂

Am Anreisetag, also Montag habe ich mich gleich am späten Nachmittag noch mit der humpelnden Simone getroffen. Sie hat mir ihr Heimat-Städtchen Seligenstadt am Main gezeigt. Eine schmucke kleine Stadt mit tollen Ansichten und gemütlicher Altstadt. Der Klostergarten ist eine wahre Pracht für diejenigen, die sich in Gärten wohlfühlen. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Abends ging es dann noch gemütlich in der Stadt zum Essen, bevor wir uns wieder Richtung geparktes Auto machten. Ava war auch hier dabei, auch wenn sie mal kein Bildcrasher war. Aber seht selbst die schönen Ansichten der Altstadt Seligenstadt.

Hier wird häufig geheiratet
Der Main
Ein kleiner Teil des Klostergartens

Und so war der Anreisetag bereits gut ausgefüllt. Am Dienstag war dann Feiertag und da hatte Sina dann für mich Zeit, denn es gibt ja auch noch eine arbeitende Bevölkerung. Kann ja nicht jeder Urlaub haben. Mit Sina habe ich eine gemeinsame Hunderunde geplant am Rande Frankfurts. Auch hier eine schöne stadtnahe Gegend, wo man super laufen gehen kann mit den Hunden. Zwei Stunden waren wir am frühen Nachmittag unterwegs mit unseren zwei Mädels. Sie haben sich super gut verstanden auf Anhieb, ganz zur Freude von Sina und mir. Als wir wieder am Auto ankamen und alles eingepackt hatten, ging es los mit dem Regen. Ich würde ja sagen, Karma, auf die Minute angepasst. 😉

Wir sind dann zu ihr gefahren, um zu schauen, wie sich das Wetter weiter entwickelt, um eventuell ohne Hunde in die Stadt zu schauen. Aber da kam uns dann der Regen richtig mies dazwischen. Aber wir hatten trotzdem einen schönen Nachmittag noch bei einem leckeren Essen, was Sina zubereitet hat und sehr netter Unterhaltung. So verging auch hier die Zeit wie im Fluge und bevor ich ging, musste ein Skyline-Bild vom Balkon wenigstens noch herhalten. Die Hunde waren auch in der Wohnung so tiefenentspannt. Es war ein herrlicher Anblick.

Der Struwwelpeter-Baum bei Frankfurt am Main
Juna und Ava
Hat auch etwas aus der Ferne

Und schwupp, war der Dienstag auch schon wieder um. Am Abend bin ich noch eine gemütliche Runde im Dunkeln mit Ava in Rödermark gelaufen. Auch nicht viel los dann.

Am nächsten Morgen gab es eine größere Runde hinter aufs Feld und dann in die Stadt hinein, um beim Netto noch etwas Wasser für unterwegs zu kaufen für den Abreisetag. So verbindet man das eben gleich nützlich zur Runde. Kurz im Anschluss ging es dann nach Dreieich, wo ich Simone von ihrer Arbeitsstätte abholte und sie dann nach Wiesbaden zum Arzt gefahren habe. Sie hatte Kontrolltermin und ich hatte somit die Gelegenheit, mir einen Überblick über Wiesbaden zu verschaffen. Einen kleinen Kurpark erst einmal erkundet direkt am Theater und dann weiter Richtung Innenstadt hinein. Simone kam mir dann hinterher, weil sie recht zügig fertig war. So liefen wir gemeinsam noch etwas durch die Innenstadt gemächlich. Für Ava eine gute Anpassungsübung; langsames Laufen. Eine kleine Kaffeepause mit einem Stück Kuchen gab es zwischendrin. Auch diese Stadt hat einiges zu bieten an schönen Gebäuden. Ich mag so etwas ja sehr. Aber seht selbst:

Blick Richtung Innenstadt vom Kurpark aus
Das Theater
Hier hat sie es tatsächlich mal geschafft, in die Kamera zu schauen
Die eindrucksvolle Kirche im romantischen Stil
Der Kochbrunnen, Wasser aus heißer Quelle
Quellenwasser
Blick aufs Rathaus
Auch noch das Rathaus
Simone, Ava und ich

Ja, und so war auch dieser Tag ruckzuck wieder um. Heute nun ist Abreisetag. Ich freue mich dennoch. Es war eine erlebnisreiche Zeit mit viel gelaufenen Kilometern, wunderbaren Eindrücken, einem doch ziemlich entspannten Hund und einfach das, was das Leben wertvoll macht. Begegnungen, Sehenswertes und einfach die Zeit nutzen, etwas zutun, was man machen möchte. Lebenszeit sinnvoll nutzen. Nicht immer verschwenden und sagen, dass macht man zur Rentenzeit. Ich meine das ernst!

So schicken Ava und ich Grüße aus Rödermark. Gleich gibt es Frühstück und eine gemütliche Runde noch einmal und dann ab Richtung Halle an der Saale. Ich freue mich auf meine Pappenheimer.

Hund fertig und keine Lust zum Aufstehen

Bis bald zusammen!

Warum Gladbach das Wort Bergisch davor hat

Guten Abend ihr Lieben.

Ava und ich genießen diese Reise ausgiebig und haben heute dann 4 Tage bzw. 3 Nächte Köln und Umgebung hinter uns gelassen.

Unsere Unterkunft lag, wie so häufig, etwas abgelegen vom Stadttrubel, genauer gesagt in Altenberg. Das Hotel Wißkirchen befand sich dafür in einer wunderschönen Lage. Es führte zwar eine Hauptstraße in der Nähe vorbei, aber abends war es dennoch sehr ruhig.

Wundervolles Ambiente im Frühstücksraum

So wie dieser Innenraum, ist das gesamte Hotel im Fachwerkstil gebaut und so echt gut gestaltet. Klar ist so etwas auch Geschmackssache, aber mir gefällt so etwas sehr. Und so ist bei Ankunft am Freitag nicht mehr allzu viel passiert außer zwei kleineren Runden und ein Abendessen im chinesischen Restaurant in Odenthal. Wir haben auch mal gefaulenzt.

Am Samstag ging es dann am Nachmittag nach Köln. Vorher mal so ein wenig ausgekundschaftet, wo man parken kann. Für 5€ ein Tagesticket an der Severinsbrücke gebont. Und dann ging es los:

Wir erkundeten die linksrheinische Promenade, wo sich gerade auch ein Trödelmarkt befand. Ich fand es spannend, für Ava war es dann doch ziemlich stressig. Auf den Weg dorthin kam mir doch nicht wirklich die Freundin entgegen, mit der ich mich an sich dort treffen wollte. Sie war aber anderweitig verplant und dann treffe ich sie in Köln? Das glaubt uns kein Mensch. Zufälle gibt es, die gibt es gar nicht. Es war schön, dich gesehen zu haben, liebe Clara. Deine Stimme macht dich einfach unverkennbar. 🙂 Leider fehlt das Beweisfoto, aber in diesem Überraschungsmoment haben wir nicht daran gedacht. Und so ging es die Promenade weiter bis zur Bastei, wo wir ein kurzes Päuschen einlegten.

Zurück sind wir den ruhigen Parallelweg gelaufen um an Steg 10 zu gelangen, wo wir dann noch eine 90minütige Rhein-Schifffahrt gemacht haben. Die Wartezeit haben wir überbrückt für kleine Fotoshootings. Ava war ein kleiner Star. Zumindest hatte sie viele Follower auf der hohen Mauer.

Auch auf dem Schiff wurde sie ständig angegrinst. Spike würde sowas nicht unbedingt beeindrucken, aber die Kleene springt ja gleich darauf an. Der Kellner hatte ein ziemlich süßes Grinsen. So fuhren wir in beide Richtungen den Rhein entlang.

Das Schokoladen-Museum
Stadtteil Deutz
Seilbahn über dem Rhein

Auch hier konnte sich Ava wieder gut regenerieren. Denn das war mir schon wichtig, bevor wir noch einmal den Blick in die Altstadt wagten. Aber sehr lange haben wir es nicht genutzt, denn es wurde leider auch immer voller. Da haben wir wieder gemerkt, warum wir das Dorf lieben und die Dorfidylle. Da ist’s schön ruhig.

Am Dom
Am Ende der Stadtrunde ein Getränk auf der Hafenterrasse

Also ging es wieder zurück, ein kurzes Getränk noch auf den Heimweg und dann ging es wieder los Richtung Altenberg. Abendessen gab es wieder beim Chinesen, da es genau auf dem Weg lag.

Am nächsten Tag war es wieder an der Zeit, sich ein wenig auf die Bedürfnisse des Hundes zu konzentrieren. Es wurde die Umgebung erkundet. Das Bergische Land! Jetzt weiß ich auch vom Gefühl her, warum es Bergisch Gladbach heißt. Also es ist echt bergig gewesen. Aber wir haben eine sehr angenehme Route zum Wandern gewählt. Die unverDHÜNNte Wasserroute. Ich bin dennoch gut Glückes gewesen, dass ich diese Runde gegen den Uhrzeigersinn gestartet bin. Denn zu Beginn gab es den anstrengenden Teil. Bezahlt gemacht hat sich die Tour dennoch mit genialen Ausblicken. Aber auch hier leidet die Natur und es wurde bereits viel durchgeholzt. Es folgen ein paar Eindrücke der Wanderroute:

Der Altenberger Dom
Ich folgte immer dem obersten schwarzen Kasten.
Große Dhünntalsperre
Die Dhünn
Der Herbst ist da
Die Höhenunterschiede in der Route

Also haben wir eine wunderbare Wanderroute genutzt. Zu unserem Glück haben wir sie gegen den Uhrzeigersinn genutzt, denn so hatten wir zu Beginn den anstrengenden Teil und zum Abschluss wirklich die Wasserroute in diesem Sinne. Ava hat das Wasser ausgiebig zum Schluss genutzt und war sich viel abkühlen. Es sind wirklich aber auch für jeden schöne Routen drin zum Laufen und auch sehr gut ausgeschildert. Wir waren nach der Runde durchaus etwas fußlahm und haben uns danach eine kurze Pause im urigen Hotelzimmer gegönnt. Am Abend sind wir noch einmal hinunter und ich habe mir ein Abendessen im Hotel bestellt. Bitte bei folgenden Bildern nicht neidisch werden, aber es war genauso lecker, wie es aussieht.

Ragout vom Hirsch mit Serviettenknödel und Preiselbeeren
Death beauty black & orange

Und so endete eben auch dieser Aufenthalt im Bergischen Land. Letztes Ziel für die kommenden Tage ist nun Frankfur am Main und deren Umgebung. Ich freue mich auf das, was mich dort erwartet.. In diesem Sinne bleibt auch ihr gern neugierig und freut euch über News Ende der Woche. Es ist Oktober und das Wetter traumhaft. Genießt es!

Bis die Tage!

3-Städte-Tour als Aktiv-Urlaub

Guten Abend ihr Lieben.

Heute gibt es mal wieder eine kleine Meldung von mir. Ich treibe mich mal wieder im Urlaub herum, im so genannten Sommerurlaub auf Deutschland-Tour. Mit im Gepäck sind jedoch nicht beide Hunde, sondern nur die kleine aktive Ava. Aber selbst die ist nach 3 Tagen schon erledigt. Zumindest hatte sie heute nicht wirklich Lust, sich viel zu bewegen.

Seit Dienstag on Tour, um einfach mal ein paar Städte kennenzulernen, die ich so einfach noch nie erkundet habe, noch nie dort war. Zuerst ging es nach Münster und Umgebung. Dabei habe ich mir bewusst Hotels gesucht, die immer etwas außerhalb in ländlichen Gegenden gelegen sind. Also hieß der erste Nächtigungsort für drei Nächte Davensberg. Ein niedliches kleines Örtchen mit der Deipe-Wiese und tatsächlich einem eigenen Bahnhof und einer Tankstelle. Das Hotel Clemens August ist eine wunderbare Anlage mit vielen Nutzungsmöglichkeiten. Es bietet viele verschiedene Räumlichkeiten, die auch für Seminare verwendet werden können. Es war auch immer Betrieb die Tage über. Lediglich Freitag war es etwas ruhiger. Aber heute bin ich auch schon wieder abgereist.

Meine Anreise am Dienstag war sehr entspannt. Gut durch den Verkehr gefahren, immer chilling mit 120km/h, falls es nicht mal ins Stocken geriet. In Davensberg angekommen, besichtigten Ava und ich erst einmal die Deipe-Wiese. Eine ideale Hundewiese, wenn da nicht noch Schafe und Ziegen gewesen wären. 🙂 Zum Abend ging es Essen im hauseigenen Restaurant. Qualitativ echt klasse.

Doris, eine Bekanntschaft von meiner Kreuzfahrt letztes Jahr habe ich am Abend noch kontaktiert und wir hielten uns den Mittwoch fest zum Treffen. Meldung spontan. So gab es am Morgen in Ruhe Frühstück und dann eine Runde die Gegend erkunden. Keine Ahnung, wo ich war, aber ich war nach zwei Stunden wieder am Hotel. Durch die Wärme war Ava froh, sich etwas ausruhen zu können und eine halbe Stunde später ging es dann los zu Doris, die ich zu Hause abholte und dann ging es zum Sightseeing nach Münster. Eine wunderschöne grüne Stadt mit mehr Einwohnern als Halle. Studentenstadt Nummer eins. Wir liefen erst eine Runde um den Aasee und tranken ein Getränk an einem Café. Auf ging es in die Innenstadt noch zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Kurz zu sehen war für mich völlig ausreichend, denn ich musste auch immer ein Auge auf meine tierische Begleiterin haben. So ging es am Schloss vorbei zum Antiquariat aus der Serie Wilsberg bis hin zum St. Paulus Dom und zum Friedenssaal über den Prinzipalmarkt und erblickten dann dann noch die Kirche St. Lamberti. Dort am Dach hängen drei Käfige, wo man wohl früher Menschen gefangen hielt. Die Himmelsleiter am Dach der Kirche leuchtet im Dunkeln. Ein kurzer Gedanke zur Himmelsleiter. Warum muss diese erleuchtet werden, wenn man doch ganz allein den Weg dorthin findet?

Und so gingen wir noch zum „Hafen“ und ließen uns zum Abendbrot nieder. Irgendwie kam mir diese Gegend gegenüber sehr bekannt vor und tatsächlich wurde auch dort mal eine Folge von Wilsberg gedreht. Herrlich. Ich musste etwas schmunzeln. Ava war platt, wir Mädels waren platt, laut Handy hatte ich am Ende des Tages 28000 Schritte auf dem Tacho. Gemütliches Laufen halt. Am Abend waren wir dann schnell verschwunden.

Gestern dann haben wir wieder eine Lauftour gemacht, dieses Mal etwas ländlich und für Ava etwas entspannter. Stadt war eben doch etwas Stress für sie. Aber dennoch eine gute Übung. So waren wir am Hiltruper See und sind entlang des Trinkwasserschutzgebietes Hohe Ward gelaufen. Auch hier waren wir gemütlich fast 3 Stunden unterwegs. Zum Ende unseres Weges gab es dann noch etwas Action. Ein Hase vor Ava’s Nase. Der wollte auch nicht wirklich weit weg hüpfen. So gab es mal ziemliches Geqietsche, als würde ich sie abschlachten wollen. Nach einer kurzen Abkühlung im See sind wir dann noch zum Abend Essen gegangen in Rinkerode. Und so war dieser Tag auch schon wieder geschafft.

Heute kam Doris ins Hotel zum gemeinsamen Frühstück. Ich fragte sie, ob sie denn noch Lust hat, eine Runde vor meiner Abfahrt mitzulaufen. Ich glaube, ich habe sie etwas fußlahm bekommen. Und so drehte ich nach Bezahlung des Hotelzimmers noch einmal die Runde, die ich mal so losgestiefelt war und war im Anschluss abfahrtsbereit für meine nächste Unterkunft. 90 Minuten Fahrtzeit nach Altenberg ins Hotel Wißkirchen. Schauen wir mal, was uns die kommenden Tage hier erwartet. Nun ist aber erst einmal Nachtruhe für uns zwei Weiber angesagt. Genießt die folgenden Bilder und ich melde mich in 3 Tagen wieder.

Bis bald!

Die Tour beginnt!
Deipe-Wiese in Davensberg
Burgturm Davensberg
Irgendwo ländlich unterwegs
Süße kleine Kapelle
Ein wunderschöner Weg
Die A1
Der Aasee
Das Schloss in Münster
Filmkulisse aus „Wilsberg
St. Paulus Dom
Friedenssaal und Rathaus
St. Lamberti mit Himmelsleiter
Doris, Ava und ich auf der teuersten Einkaufspassage in Münster
Der Hafen
Die Kirche in Davensberg
Wasserwerk Hohe Ward
Hiltruper See
Kirche Davensberg im Dunkeln
gemütliche letzte Runde bei Ascheberg/Davensberg