Resümee des Jahres

Guten Abend ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr hattet alle ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Liebsten und konntet ein bisschen zu euch zurückfinden. Die Nachrichten bleiben davon auch entfernt. Wie auch immer. Ein Teil hat auf Arbeit die Stellung gehalten, mich einschließend. Aber da mir dieses Fest nicht wichtig ist bzw. es eh eine blöde Zeit ist, stört mich die Arbeit dahingehend gar nicht. Vielleicht kann man mich auch als Grinch bezeichnen. Dennoch ist es irgendwie ein besonderer Jahresabschluss. Es gab nicht viel an Geschenken, was absolut okay ist. Dafür habe ich wieder diejenigen beschenkt, die mir im Leben sooo wichtig sind. Und es sind nur wenige Leute. Das Feedback macht mich umso glücklicher und so kann ich doch sagen, dass ich ein paar schöne Tage hatte. Zumal das Wetter ja auch gepasst hat. Am Heiligen Abend so leichte Fusseln an Schnee und die zwei Feiertage schöner tiefer kalter Frost mit Sonnenschein. Ein Hauch weiße Weihnacht. Wenn auch nicht viel Schnee lag, aber der Moment an diesem Abend, irgendwie wunderschön. Weihnachtskarten gab es in diesem Jahr keine von mir, aber für gewisse Personen gibt es zwischen den Jahren noch ein wenig Input. Dazu nutze ich dann die letzten Tage. So sind meine freien Tage gut ausgefüllt und man kann das alte Porto der deutschen Post noch einmal voll nutzen, bevor es ab Januar wieder steigt.

Was gibt es sonst zum fast vollständig vergangenen Jahr zu sagen? Ich für mich habe meine Einstellung von Grund auf noch einmal etwas überholt durch das Ereignis im Oktober 2020 und den resultierenden Folgen. Es ist auch bemerkenswert, dass diese Veränderung von außen wahrgenommen wird. Klar, sieht man es auch, aber zudem wächst auch das Selbstbewusstsein. Ich nehme das Leben anders wahr, nutze weniger die sozialen Medien und Nachrichten gehen mir mittlerweile echt auf die Nerven. Klar gehören zu einem Jahr auch mal Tief- oder Rückschläge, aber alles in allem war es ein erfolgreiches Jahr. Die begonnene Weiterbildung bringt mich auch auf einen Stand, wo ich mich noch weiter hin orientieren möchte. Im Februar geht es damit weiter voran mit der guten Hoffnung auf einen tollen Abschluss. Dann heißt es hart durchbeißen und Leute mitziehen. Denn da dürften so einige Steine gebrochen werden. Altes ist eben nicht immer bewährt, muss aber angepackt werden. Diese Motivation, diesen Optimismus habe ich einfach!

Könnt ihr denn auch auf ein erfolgreiches Jahr zurückschauen? Ich wünsche es eigentlich jeden trotz dem Mist, der da mit C anfängt und orona aufhört. Klar ist man immer noch ziemlich eingeschränkt, aber am Ende muss man einfach das Beste daraus machen. Dafür muss sich jeder im Optimismus üben, das ist sehr wichtig. Auch fürs eigene Gemüt und Wohlbefinden. Und seien es nur kleine Fortschritte, es geht immer voran. Wir müssen nur dran bleiben. Denn am Ende leben wir alle im Hier und Jetzt und sind unser eigenes Glückes Schmied. Man kann sich auch an ein bisschen schön gestalteter Weihnachtsbeleuchtung erfreuen oder wie sich die Hunde miteinander verstehen. Auch da gibt es zu meinen Chaoten tolle neue Erkenntnisse bzw. haben sich da Ahnungen mal wieder bestätigt. Klar, zwei Jagdschweine zu besitzen, ist manchmal ziemlich nervig, aber man hat eben nie alles falsch gemacht und ich kenne meine Hunde mittlerweile gut und lerne die Kleene noch besser kennen. Kleine Mimose mit großer Fresse manchmal. 🙂

Nein, aber im Ernst jetzt für euch als Tipp. Erinnert euch mehr an die schönen Dinge im vergangenen Jahr, welches sich dem Ende neigt. Akzeptiert andere Meinungen von eurem Gegenüber oder diskutiert es einfach mal entspannt aus ohne Streit. Jeder von uns hat eine andere Ansicht zu verschiedensten Themen. Rammelt euch nicht die Köpfe ein! Erfahrungen prägen unser Leben und schulen es. Es hat keiner behauptet, dass es einfach wird. Bleibt optimistisch und schaut nach vorn. Uns geht es eigentlich recht gut. Wir müssen nur etwas Vernünftiges daraus machen.

In diesem Sinne wünsche ich euch nun schon einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr und verabschiede mich noch mit einem tollen Spruch im Bild. Genau so muss es betrachtet werden!

Bis zum nächsten Jahr!

Wenn die Welt für einen Moment still stehen soll…

Guten Abend ihr Lieben und willkommen zurück. Lange habe ich nichts mehr von mir lesen lassen, aber heute gibt sich mal wieder die Gelegenheit und Zeit.

Es war eine arbeitsreiche Zeit zwischendurch. Und na ja, von dem ganzen Rest drumherum möchte ich gar nicht erst reden. Es nervt alles nur noch.

Darum habe ich auch diesen Titel gewählt. Auch wenn dies eher unmöglich ist, aber jeder hat sich diesen Moment schon mindestens einmal im Leben gewünscht. Dazu zählen wohl die verschiedensten Anlässe. Festhalten dieser Zeit und alles, was um einen herum passiert, komplett ausschalten. Klingt zu einfach, aber es geht leider nicht. Die Zeit, die Erde dreht sich weiter. Oft gefühlt dann noch schneller als zuvor. Wir wachsen mit unseren Aufgaben und Erfahrungen, egal aus welcher Richtung kommend.

Was uns aber bewegt, möchten wir fest halten, am liebsten für immer. Abschied, Freude, Menschen, die einen nahe gehen, tolle Momente, tolle Orte… einfach Erinnerungen. Wir suchen Verbindungen zu knüpfen für unser Leben, versuchen festzuhalten. Auf welche Art und. Weise es für sich jemand macht, bleibt jedem selbst überlassen. Fotos beispielsweise ist eine Möglichkeit. Aber eigentlich steckt alles in unserem Wunderwerk, welches sich tatsächlich Gehirn nennt. Wenn es dann die Verknüpfung noch zum Herzen herstellt, ist dies wunderschön.

Worauf möchte ich heute hinaus? Erinnerungen sind toll und sie stärken uns im tiefsten Inneren. Sie formen die Persönlichkeit und doch geht das Leben jeden Tag weiter. Wir sollten nur so leben, dass wir uns gut fühlen. Weg von dem ganzen Mediengedöns. Es beeinflusst uns viel zu sehr in unserer Wahrnehmung und Einstellung zu gewissen Themen. Es nervt! Medien machen uns schon ein wenig verrückt und verzerren das Meinungsbild. Hin wie her. Ich habe meine eigene Einstellung zu gewissen Themen, die darf ich vertreten, sollte aber auch andere Meinungen anhören und akzeptieren, weil eben andere Erfahrungen und Hintergründe eine Rolle spielen. Vielleicht sollten wir hier die Welt mal einen Moment festhalten und stilllegen.

Widmet euch wieder Begegnungen, die euch gut tun, die dem Austausch dienen und mal nicht über die sozialen Medien laufen. Trefft euch, wenn möglich. Unterhaltet euch, lasst die Technik außen vor. Ihr werdet merken, es tut euch gut. Klar kommt ihr dabei sicher auch ins Gespräch über aktuelle Themen, aber ihr habt dann eine eigene Meinung. Man lernt doch aber im Umgang mit seinem Gegenüber auch Respekt und gerne auch eine Diskussionsebene.

Ich genieße die Tage, in denen ich Zeit für Menschen habe, mit denen ich gern umgeben bin, auch wenn da nicht immer die gleiche Meinung vorherrscht. Aber es sind die tollen Momente, die man miteinander hat, einfach in Austausch zu treten. Oder in Erinnerungen zu schwelgen oder einfach über die Zukunft zu philosophieren. Man hat immer Träume, aber nur ein Leben. Warum lebt man dann nicht seinen Traum? Manchmal steht man sich dafür selbst im Weg, glaube ich. Ich nehme mich dabei nicht heraus. Im Gegenteil, mich eingeschlossen, ist das zutreffend. Darüber ärgere ich mich selbst ein wenig. Aber so ist es. Manchmal muss man dabei auch über seinen eigenen Schatten springen. Aber einen Sprung habe ich ja auch schon mal geschafft und ein persönliches Ziel schon knapp erreicht.

Eine tolle Formel, die ich heute zufällig gefunden habe, ist aus einem Periodensystem, ein wenig abgeleitet aus der Chemie. Aber am Ende macht es einmal mehr deutlich, was man zum erfolgreichem zufriedenem Leben benötigt. Dazu gehören: Di, Ve, Ge, Te

Di steht für Disziplin. Disziplin ist die Brücke zwischen den Zielen und der Verwirklichung.

Ve steht für Vermächtnis. Das Ziel ist es nicht auf ewig zu leben, das Ziel ist etwas zu schaffen, das es tut.

Ge steht für Geduld. Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit reif ist.

Te steht für Team. Wenn alle zusammenarbeiten, kommt der Erfolg von selbst.

Diese Sprüche sind so passend und wenn man alles zusammensetzt, kann man ein tolles motivierendes Leben führen. Dabei sehe ich gerade letzteres auf alles realisierbar. Sei es Freundschaften, Partner, Arbeitskollegen oder andere Menschen. In Verbindung mit den drei anderen Komponenten ergibt auch alles einen Sinn: den, des Lebens!

Wir sind zwar jeder für sich Individuen, aber doch sind wir soziale Wesen, die wir das auch brauchen. Und das vor allem in der realen, und nicht, wie zunehmend, in der fiktiven Welt. Der eine mehr, der andere weniger.

Wenn ich mich zurück erinnere, vor einem Jahr… wie schön war es doch, als es immer mal kurzen Besuch gab von Menschen, die mir sehr am Herzen liegen mittlerweile. Auch wenn es immer nur kurz war, aber der Kontakt ist so viel wert, wenn man nicht so viel herauskommt. Dankbar auch für diese Erfahrung, die ich in der Zeit sammeln durfte und mir zu Beginn des Jahres neue Ziele gesteckt habe. Das sind eben diese kleinen Dinge, mit denen unser Leben wächst und die man eben so oder so festhält.

Ich hoffe sehr, dass es ein kleiner Motivationsanstoß für euch ist und ihr trotz der Momente, die ihr liebsten festhalten möchtet, weiter leben könnt. Denn ihr werdet größer um jeden einzelnen Tag, größer mit Blick auf das, was euch noch bevorsteht. Blöder Vergleich, aber Eckart von Hirschhausen schrieb ein Buch: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben

Das macht unser Kopf in Zusammenarbeit mit dem Herzen nicht anders. Nur im anderen Kontext. In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch eine schöne Vorweihnachtszeit.

Bis bald und denkt dran: Medien aus, Kopf und Kommunikation an!

Bombeneinschlag

Hallo meine lieben Leser,

heute gibt es mal wieder etwas, was euch alle etwas motivieren kann. Der Titel verrät es schon. Es gab im Kopf so etwas wie einen Bombeneinschlag bzw. Explosion, die zwar zu Beginn einiges durcheinander gebracht hat, aber es sich mit den weiteren Tagen sich wieder ein wenig sortiert hat und das Puzzle klarer zusammenpasst.

Ihr denkt euch jetzt sicher, wovon sie jetzt redet. Ich sag nur: eine Weiterbildung, die es in sich hat. Bereits am ersten der insgesamt 6 Tage war ich geflasht von dem Wissen, welches nicht vorhanden ist, aber im logischen Zusammenhang einen Sinn ergibt. Es beschäftigt mich bis heute, obwohl gerade einmal die Hälfte der Tage erledigt ist. Im Dezember gibt es Modul II. Und ich muss zugeben, dass ich sehr dankbar dafür bin, dass ich aufgrund des Arbeitgebers keinerlei Kosten auszustehen habe. Auf der anderen Seite wird ja erwartet, dass man mindestens eine externe Fort- oder Weiterbildung macht. Ich denke, ich habe mir dabei genau das Richtige herausgesucht. Gerne bin ich dabei auch als Multiplikator im Team. Ich kann es kaum erwarten, dass Dezember ist.

Ganz ehrlich, ich bereue nichts von dem, was bisher gelaufen ist in meinem Leben. Ich bin zufrieden mit dem, was ich habe: Erfahrung aus Leben, Weiterbildung, Vergangenheit, Freundschaften. All das formt einen Menschen. Mit diesem neuen Wissen, welches ich mir nun wieder aneigne, stelle ich immer wieder fest, dass wir auch aus Bildung schöpfen und auch so ein wenig danach streben sollten. Das gilt für jeden Beruf, den man für sich als Berufung sieht. Ja, manchmal muss man eine Schippe Geld investieren, aber am Ende lohnt es sich doch!

Ich bin gerade einfach nur begeistert vom Leben. Sicher wird es auch in Zukunft Rückschläge geben, aber wer weiß denn schon, was die Zukunft bringt? Jeden Tag das Beste draus machen. Und wenn es mal nicht nach Plan läuft, flexibel sein und anders denken.

Ich möchte mich auch mal wieder bei den beiden Familien bedanken, die in dieser Zeit, sowohl die Tage im Oktober, die waren, als auch die bevorstehenden im Dezember, meine beiden Verrückten aufnehmen. Das erleichtert mir vieles und ich weiß, dass die beiden Fellnasen gut aufgehoben sind. DANKE!!!

Was mich noch beschäftigt bezüglich dieser Weiterbildung, ist, dass es zum Teil in der Ausbildung teils verkehrt gelehrt wird. Auch da sind noch andere Standards irgendwie in Anwendung. Zumal man bei dieser Thematik eh nicht allzu viel im Zusammenhang gehört hat. Selbst die Fachabteilung, die das zum Teil hauptberuflich machen, hatten dazu nur einen Bruchteil in ihrer Ausbildung. Wir im Kurs sind ein gemischtes Team deutschlandweit. Drei verschiedene Professuren von Bayern bis hin nach Kiel. Ich möchte behaupten, dass unser Dozent der Beste in seinem Fachgebiet ist. Danke für den genialen Kurs!

Es beschäftigt mich einfach, dass es eigentlich so einfache Physik ist, an die man nicht immer denkt, aber es so logisch ist. Physikalische Gesetze eben. Schwerkraft, Sogkraft, Muskelkraft, Nervenreizleitung. So verständlich, aber in der Praxis dennoch echt gefährlich manchmal. Fahrlässige Körperverletzung. Aber nun strickt sich der Faden im Kopf neu und sortiert die Explosionsschäden wieder etwas neu, um ein Verständnis zu finden und dieses möchte ich als Wissen unbedingt weitergeben. Denn es kann unter Umständen Menschenleben retten.

Einfach geflasht von diesem ersten Modul dieser Weiterbildung!

Ich denke nun anders über Schluckstörungen. ZEREX TK/DYS Danke.

Ich wünsche euch nun noch einen schönen restlichen Montag, auch wenn nicht mehr viel dran ist. Bis dahin… und wenn Fragen sind, schreibt gerne ein Kommentar.

Bis bald!

Endlich! (-keit)

irgendwo zwischen Schagen und Dirkshorn

Guten Abend ihr Lieben!

Endlich konnte ich nach über zwei Jahren wieder Urlaub für mich und die beiden Chaoten gestalten, so ganz für mich. In einem Land, welches ich sehr mag.

Von Grund auf wäre es mir am Ende egal, wohin es gegangen wäre, aber so ein bisschen Küste muss schon sein. Also habe ich mich relativ kurz entschlossen für eine Woche nach Holland zu fahren. Fest gebucht über die Website http://www.hundeurlaub.de bzw. Facebook über eine kurze Anfrage und prompt hatte sich ein Bungalow-Besitzer gemeldet. Als es alles Dingfest war und die Zahlung vollständig, war ich mir guter Dinge, einen schönen Urlaub zu haben. Und heute sitze ich hier, stelle fest, dass es der letzte Abend ist und die Zeit eben endlich ist. Morgen geht es auch schon wieder zurück.

Einige erklären mich vielleicht für verrückt, aber vom Aufenthaltsort bis zur schönen Nordsee sind es Luftlinie 10km. Na ja, da dachte ich am ersten Tag nicht ernsthaft darüber nach und stiefelte mit Wasser für die Hunde und mich, etwas Proviant und guter Laune Richtung Nordsee. Die Strecke zog sich und am Ende des Tages hatte ich wohl mindestens 25km auf meinen Füßen. Die Hunde noch mehr, denn sie sind am Strand noch dazu schön toben gewesen. So folgte ein Tag der Ruhe, bevor es Mittwoch nach Amsterdam ging. Kulturschock für Ava, Spike kennt dieses Stadtgeschehen ja schon von 2014. Donnerstag am stürmischen Tag waren wir dann gefühlt fast allein am Strand, dieses Mal aber mit dem Auto. Die Gegend dabei noch ein wenig erkunden. Freitag nächster Kulturschock Stadt Alkmaar. Eigentlich hatte ich mich auf den Kaasmarkt gefreut, aber na ja, Corona lässt auch hier grüßen. Wobei es hier echt entspannt ist. Keine Masken, lediglich in öffentlichen Verkehrsmitteln, 1,5m Abstand, ansonsten recht lässig. Damit habe ich nicht gerechnet. Am heutigen Tage waren wir sehr frühe Vögel und nochmals an der Küste. Bis ca. 9 Uhr haben wir vielleicht in der Ferne 3-4 Menschen gesehen, so genial. Solche Tage liebe ich. Manchmal brauche ich das. Nachmittags haben wir noch den schönen See umrundet, sodass die Hunde immer wieder ihren Ausgleich hatten. Aber ich vermute fast, dass sie Urlaub vom Urlaub brauchen. Morgen ist Schicht im Schacht, da wird das Auto beladen und 10 Uhr spätestens der Schlüssel abgegeben. Ja, auch so ein Urlaub hat eine Endlichkeit. Jeden Moment der Freude der Hunde ist aber so wunderbar zum Genießen gewesen. Kaum sehen sie Wasser, spüren den Sand zwischen ihren Pfoten, drehen sie so auf, dass sie ganz anders sind. Momente voller Glück!

Auch wenn ich im Urlaub gern für mich selbst unterwegs bin, so fehlt am Abend doch ein wenig der Austausch vom Tag oder mal jemand, der auch mich mit meinen beiden fotografieren kann. Das habe ich zumindest feststellen müssen, dass Selfies mit einer richtigen Kamera schlecht funktionieren. 🙂

Vieles habe ich mal wieder mit meiner Kamera geknipst, nur wenig mit dem Handy. Lediglich Videos sind mit dem Telefon etwas besser. Ausgewertet wird die Bilderwahl dann wieder in der Heimat. Vielleicht gibt es dann mal einiges zu schauen.

Bei unserem langen Marsch musste ich auch feststellen, dass ich dem Spike die vielen Kilometer wohl nicht mehr so antun sollte. Denn auch er wird älter. In wenigen Tagen wird er stolze 8 Jahre alt. Hoffentlich kommen noch acht weitere dazu. Die Zeit. vergeht so schnell und ist vergänglich. Aber die Momente muss man eben nutzen. Erinnerungen dazu sind immer so wundervoll.

Urlaub ist schon immer etwas Besonderes. Raus, etwas anderes sehen zu können. Gerne auch mit einer Urlaubsbegleitung, wo man aber trotzdem getrennte Wege gehen kann. Zeit für sich, aber auch Zeit für Austausch. Das wäre ideal. Mir ging es dieses Mal wirklich so, dass ich doch echt viel am Smartphone hing, obwohl ich es nicht bzw. wenig nutzen wollte. An der See blieb es bis auf die Videos in der Tasche. Dort ging abschalten so einfach. Vielleicht habt ihr Ideen, wie man so etwas noch anders gestalten kann. Für Vorschläge bin ich gerne offen.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Abend. Ich werde morgen sicher eine entspannte Heimreise haben, denn meine Wahlkreuze sind bereits per Briefwahl gesetzt. Geht also alle schön wählen!

Bis bald mal wieder und viel Spaß beim Video.

Überforderung

Guten Abend ihr Lieben.

Ich hoffe, euch allen geht es gut. Ich hatte heute einen richtig tollen Tag. Aber dazu später. Denn ich habe mal wieder so kleine Beobachtungen gemacht. Dazu auch der Titel meines Beitrags.

Habt ihr euch schon einmal überfordert gefühlt, aber den Frust an anderen ausgelassen? Ich glaube, jeder kennt solche Situationen. Out of order. Man sucht die Fehler bei den anderen, obwohl man mit der Situation selbst einfach nicht umgehen kann. Wir alle waren sogar schon in so einer richtig laaaaangen Phase namens: Pubertät. Eigentlich eine kleine Selbstfindung. Bei einem geht sie schnell, beim anderen langsamer.

Bei uns Erwachsenen ist das noch einmal ein wenig anders. Zumindest beobachte ich das so. Ich war letztens beispielsweise angenervt und sauer, aber am Ende musste ich feststellen, dass die Organisation besser laufen muss. Und so habe ich mir dazu Gedanken gemacht, wie man es besser gestalten kann.

Solche Momente kann ich auch oft beobachten bei anderen. Die Überforderung schlägt in Frust um. Interessante Sichtweise… Von außen sieht man solche Situationen noch besser als selbst. Aber der Frust ist dann auch eine kleine Schutzreaktion unseres Seins. Wir denken auch über das Herausgepolterte in diesem Augenblick nicht nach. Im Nachgang dann vielleicht schon. Und dann gilt es: zu den Problemen Lösungen finden.

Ich muss sagen, auch wenn ich diese ganze Thematik damals in der Ausbildung nicht so für Ernst genommen habe, holt es einem immer wieder ein. Ich gebe zu, die Fachbegriffe sind nicht hängen geblieben, aber trotz allem hat unsere unterrichtende Person es immer wieder anschaulich gestaltet. Danke dafür. Am Ende geht es auf Stressbewältigung hinaus und die Gesunderhaltung unseres Selbst!

Strategien entwickeln, Lösungen finden, Ausgleich suchen. Ja, auch der Ausgleich muss gegeben sein, um für sich zufrieden sein zu können. Ich für mich habe das im letzten Jahr nach dem Crash gelernt. Beruflich und privat im Gleichgewicht, gefordert, gefördert, aber auch eben entspannte Phasen, die ich mir dann zum Teil echt durch meine zwei Chaoten hole. Auch wenn die mal an der Leine Stress machen, so kann ich meine Entspanntheit an sie übertragen. Oft ein kleines Spiegelbild seiner selbst. Beeindruckend, aber wahr.

Abschalten ist dabei auch ein Schlagwort. Ich gehe hinaus zum Feierabend und es sollte nichts mehr an Arbeit im Kopf schwirren. Einfach ist das keinesfalls, aber auch das benötigt Übung und Abstand. Heute, am freien Tag auf Arbeit gewesen für einen Vortrag und als ich wieder draußen war, war das für mich erledigt. Aber ich hatte eh schon wieder meine nächsten Tagesplanungen.

Hobbies zu haben finde ich persönlich sehr sehr wichtig. Dabei diese auch regelmäßig auszuüben umso mehr. Denn das schafft den Ausgleich! Ich beispielsweise bin mittlerweile nur noch on Tour, oft eben mit meinen beiden Begleitern, manchmal aber auch ohne, wo es dann nicht geht mit der Mitnahme. Draußen zu sein ist für mich ein glückliches Leben, unterwegs zu sein ist so toll. Wenn man dann noch tolle und angenehme Gesprächspartner dabei hat, was wünscht man sich mehr. Man muss auch nicht immer von Arbeit reden! Das fällt uns Menschen echt schwer. Genauso das Positive aus einem Tab zu ziehen und das Negative einfach vergessen. Es ist schließlich Vergangenheit.

Oh man, ich glaube, ich sprühe vor Optimismus. Aber diese Woche wird toll, denn sie hat echt klasse angefangen. Was wünsche ich mir mehr?! Aus allem das Beste machen, aus Fehlern lernen und das Leben genießen.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen erholsamen Abend. Genießt die ruhigen Stunden der Nacht und erfreut euch auf erholsamen Schlaf. Nehmt euch was Positives zu Herzen.

Bis demnächst in diesem Theater. 🙂

Umarmungen sind…

… mehr Wert als alles andere im Leben.

Guten Abend ihr Lieben.

Heute war mal ein richtig turbulenter Tag, wobei ich ihn hätte auch anders gestalten können. Aber ich bereue keine Minute dieses Tages. Erst zeitig raus nach einer recht kurzen Nacht, dann quality-time für meine Hündin, mal 3 Stunden allein mit ihr laufen und Zeit genießen und dann mit den Kollegen eine schöne Regen-Sommer-Ausfshrt. Einfach ein geiler Tag. Zumal ich mal wieder eine Runde überrascht habe.

Ich finde es toll, bei anderen Emotionen wecken zu dürfen. Und das mit sooo klitzekleinen Dingen. Und dennoch sind alle wie eine Familie für mich. 7 verflixte Jahre bin ich nun schon dort, nun komm ich doch nicht mehr los. Ich möchte es aber auch gar nicht. Ich fühle mich wohl bei euch. Das haben mir heute die Reaktionen gezeigt.

Ja, aber was hat das mit meinem Titel zutun? Wie soll ich es beschreiben? Es gab eben auch einige Umarmungen. Wusstet ihr, dass es eine Studie gibt, wo beschrieben wird, dass der Mensch drei Umarmungen am Tag benötigt für ein gutes Gefühl? Keine Ahnung, wo ich das mal aufgeschnappt habe und ob das stimmt. Ich jedenfalls für mich hatte mal wieder eine kleine Reizüberflutung, die aber trotzdem wunderschön war. So habe ich doch nicht alles verkehrt gemacht. 🙂

Aber an sich wünsche ich mir einfach für die Zukunft, dass wir ein Team bleiben, denn die harte Zeit hat irgendwie diesbezüglich schon einige Tribute gefordert, was echt schade ist.

Vielleicht beschreibe ich es mal so… Es gab mal jemanden in der Familie, der wie eine Art kleines Bindeglied zwischen den Familienmitgliedern war. Als diese Person nicht mehr war, zerbrach es auch dort. Man hatte eben zu allen irgendwie ein bisschen Kontakt und man hat sich zusammengeschlossen. Schade, dass sich solche Dinge aus kleinen großen Ereignissen auseinander leben.

Eben diese Situation ist durch Corona gerade so ein wenig auf Arbeit los. Vielleicht konnte ich mit der kleinen verteilten Freude wieder etwas Zusammenhalt fördern. Kleine Negativitäten hübsch verpackt. Jeden mag ich auf seine Art und Weise.

Ich danke denjenigen für die Umarmungen, die es aus emotionalen Gründen gab. Das bedeutet mir einfach nur unheimlich viel! Ich bin unheimlich stolz auf jeden Einzelnen, auch wenn ich noch mit von den jüngeren im Team zähle.

Im Übrigen lief nicht umsonst das Lied im Autoradio als Dauerschleife. Es ist eines meiner Lieblings-Songs. Armin van Buuren mit Intense. Intensives Erleben. Für mich eben immer wieder ein Ereignis, was im Kopf hängen bleibt und bewegt. Ich danke euch allen, für alles!

Nun lausche ich noch ein wenig Drumheart von TAO. So kann man den Abend ausklingen lassen und schöne Gedanken schweifen lassen vom Erlebten. Wer weiß, was die Nacht noch bringt, schöne Träume vielleicht.

Eins geht mir nicht aus dem Kopf: Als ich anfing zu reden, dachten alle, es sei was Schlimmes oder so. Positiv denken, denn wie sagt Dr. Eckart von Hirschhausen so schön: Glück… kommt selten allein!

In diesem Sinne nochmals danke an euch alle für diese intensiven Momente. Sie sind mir mehr Wert als alles Gold und Geld der Erde! Ich wünsche euch einen angenehmen Abend und denkt dran, positive Einstellung bringt uns weiter!

Danke an die Tresen-Tussi für das Bild!

Gute Nacht zusammen!

send a message to the sky

Guten Abend ihr Lieben.

Ich habe lange nichts von mir lesen lassen, aber ich habe trotzdem zunehmend mehr Leser und Leute, die mir direkt folgen. Erst einmal ein herzliches Dankeschön dafür.

Warum habe ich heute mal wieder einen englischen Titel gewählt? Na ja, eigentlich kommt er wie so oft aus elektronischen Liedern, die mein Herz berühren und gerade das beschreiben, woran ich denken muss. Irgendwo da oben gibt es jemanden, der an uns denkt. Wir müssen nur daran glauben.

Aber es gibt auch Menschen, die hier auf dieser Welt an uns denken. Mal mehr, mal weniger. Wenn ich überlege, wie lange eine meiner längsten Freundschaften schon hält, auch wenn sie nicht so eng ist, dann könnte ich sagen, dass ich Silberhochzeit schon minimum weg habe.

Es gibt aber auch Menschen im Leben, denen man keinen Wunsch, keiner Bitte abschlagen kann oder nein sagen kann. Denn auch das sind besonds bedeutsame Personen. Sie bleiben im Gedächtnis. Sei es Familie, Freunde oder Bekannte. Tot oder lebendig. Egal, sie hinterlassen Eindruck auf eine eigene Art und Weise.

Jemand ganz Besonderes ist nicht mehr da, aber ich denke, dass er stolz auf mich sein kann. Sicher nicht immer ganz nach den Vorstellungen, wie man es sich vielleicht gewünscht hat, aber man hat das Leben im Griff auf seine Art und Weise. Denn DU musst mit deinem Leben selbst zufrieden sein. Jeder führt seins, aber wir müssen auch an andere denken. So wird es zumindest deutlich, wenn man sich momentan mal wieder die Wetterphänomene betrachtet. Auch hier kann man einen Bezug zum Titel herstellen. Und ja, wir alle sind klimaverantwortlich. Ich lese gerade viel darüber und mir wird einiges bewusst. Ich kenne den Film „the day after tomorrow“. Empfehlenswert. Auch wenn es da etwas dramatisch und im Schnelldurchlauf gezeigt wird, aber wenn es so weitergeht, hat dieser Regisseur und Autor genau das Szenario dargestellt, was uns in Zukunft erwartet. Darum sollten wir, jeder Einzelne, etwas für die Zukunft tun, auch wenn es nur kleine Dinge sind. Also: Send a message to the sky!

gestern Abend nach einem Schauer

Ich kann die Faszination verstehen, einfach in den Himmel zu schauen bei solch Anblicken. Momente, die unbezahlbar sind, genau, wie die Menschen, die man um sich herum hat.

Auch wenn ich doch ein kleiner Eigenbrödler bin, denke ich, dass mich die Leute zu schätzen wissen. Ich brauche nicht viel Gesellschaft. Wenn es sie gibt, ist es schön, keine Frage. Am Ende aber denke ich mir meine Gedanken, schaue in den Himmel, sehe den großen Wagen hinter den Wolken verschwinden und freue mich, Leute getroffen zu haben, die ich gern um mich habe. Und ja, ich sag zwar häufig ja zu vielen Dingen, aber ich kann eben auch ablehnen. Es kommt drauf an, wer fragt…

heute Abend vor einem Schauer, der hier aber nicht kam

Es gibt immer Dinge, die mich bewegen. Diese Ausblicke nach vorn. Lebenswandel. Gedankenspiele. Meine zwei Weggefährten. Das Leben. Die Menschen, die mich berühren. Die, die für mich da sind. Der Fernblick in die Nähe. Unbeschreibliche Momente. Die Hundepupse, die mich vergasen. (Scherz am Rande, weil dies gerade passiert)

Nein, aber mal im Ernst: Manchmal muss man umdenken um weiterzukommen. Was ihr daraus macht, bleibt euch überlassen.

Genießt den Abend noch und ein schönes erholsames Wochenende! Macht was draus!

Bis bald.

Falschfahrer

So, hallo noch einmal an Alle.

Diesen Beitrag wollte ich ganz gern unabhängig vom letzten Schreiben, denn das ist auch so eine Sache, die mich diese Woche mehr als beschäftigt hat.

Die Überschrift verrät es schon. Es geht um oben Genannte. Damit kam ich diese Woche in Berührung. Am Ende habe ich diese Person auf meiner zweiten Spur dann ausgebremst und wenden lassen. Zum Glück war dieser nicht schnell, denn er kam gerade von der Autobahnzubringer-Kreuzung. Er ist eben in die falsche Fahrbahn, ungewollt, eingebogen. Denke ich zumindest. Denn, was da am Steuer saß, war, glaube ich, Ü 80.

Da sind wir bei dem eigentlichen Thema der Führerscheinkontrollen. Auf der einen Seite wollen wir alle, dass die jungen Leute keine starken PS unterm „Arsch“ haben. Auf der anderen Seite müssen wir uns in der Gesellschaft, und da meine ich uns Alle mit, eingestehen, dass die älteren Herrschaften vielleicht regelmäßig Fahrsicherheitstrainings machen oder zumindest eine Überprüfung.

Diese Situation hat mir wieder eindeutig gezeigt, dass diese Diskussion mal wieder aufflammen sollte. Am Ende ist es doch auch so. Im Beruf fordern und fördern die Arbeitgeber ja auch die Fort- und Weiterbildung. Das gibt im Arbeitsleben auch mehr Handhabe und Sicherheit. Und mal abgesehen davon, dass viele Verkehrsregeln sich doch ab und an ändern, wäre es doch auch für alle Altersgruppen sinnvoll unter bestimmten Voraussetzungen.

Was denkt ihr dazu? Meine Meinung steht. Ich würde auch alle 5 Jahre, meinetwegen, einen theoretischen und praktischen Test machen. Spricht nichts dagegen meinerseits.

Diskutiert gerne unter euch, aber auch gerne mit mir. Eure Meinungen sind gefragt!

Schönen sonnigen Sonntag euch allen noch.

Gedankenspiele 2.0

Hallo ihr Lieben.

Heute mal ein Beitrag tatsächlich am helligten Tage. Aber die Thematik beschäftigt mich auch seit der Nacht, muss ich zugeben.

Ich fange mal so an. Meine Seite heißt nicht umsonst Vorsicht! Freilaufende Gedanken. Das, was ich heute niederschreibe, könnte durchaus persönlich angreifen und enttäuschen oder überraschen und zur Kontaktbeschränkung zu mir führen. Auch wenn ich keinerlei Namen oder sonstiges erwähne, wo man Bezug nehmen kann. Ich habe selbst heute sehr sehr lange überlegt, ob ich es hier formuliere. Aber an sich bin ich genau das. Klar, die wenigsten werden mich so kennen, denn meine verbale Kommunikation ist begrenzt. Auch wenn ich mich in den letzten Jahren schon gesteigert habe aufgrund wachsenden Selbstbewusstseins.

Dann nutze ich die Chance einfach mal und bin gespannt, ob sich persönlich Angesprochene mich vielleicht tatsächlich kontaktieren. Dennoch werde ich versuchen zu be- und ergründen.

Gedankenspiele mal wieder in der Nacht als interessanter Traum. An sich haben Träume nur eine Verarbeitungsgrundlage, was unser Unterbewusstsein nicht komplett definieren kann. Ja, ich glaube an das Unbewusste in uns Menschen. Ich habe sogar drei Fachbücher dazu. Dennoch hat mich dieser Traum bis jetzt nicht in Ruhe gelassen und es drehte sich den gesamten Tag bisher darum, wenn ich nicht abgelenkt war. Mir vertraute Personen, die mir in irgendeiner Weise nahe stehen. Auf welche Art und Weise auch immer. Eigentlich habe ich nicht so viel mit ihnen zutun. Also ist Familie und meine besten Mädels schon mal ausgeschlossen. 🙂

Das alles hat schon ein bisschen was von Psychoanalyse, irgendwie crazy. Warum suche ich im Traum engere Verbundenheit und spinne es im Tagesverlauf weiter auf eine interessante Art und Weise. Und trotzdem bin ich gerade sowas von zufrieden mit meinem Leben, sogar besser als vor meinem Crash mit meinen zwei Chaoten. Ich habe noch einmal einiges geändert, auch einige Blickwinkel. Eines bleibt weiterhin, ich rede nicht allzu viel, dafür analysiere und beobachte ich eben genauer. Das ist so ein bisschen meine Welt. Und ja, auf Arbeit bin ich wohl manchmal immer noch die Ruhe in Person.

Meine Intuitionen täuschen mich oftmals nicht, wie sich auch gestern wieder zeigte. Meine zwei Hunde haben eine Charaktereinschätzung erhalten. Vieles war mir nicht neu und die Eingebung gegenüber der Kleinen war dann folgerichtig, wie sich am Ende bestätigte. Also habe ich schon gute Beobachtungen angestellt, einiges aber noch dazugelernt. Man lernt eben nie aus.

Jedenfalls merke ich ja, das auch meine Menschenkenntnis nicht so verkehrt ist genau, wie ich Hunde mittlerweile auch ganz gut einschätzen kann. Bezüglich der engen Verbundenheit und den interessanten Gedankenspielen bin ich mir jedoch nicht schlüssig, was es mir am Ende bringen soll, obwohl es sich für mich sehr gut anfühlt. Darum genieße ich es auch und schreibe es gern nieder. Selbst bei Ablenkung spinnt es sich weiter, das Netz im Gehirn. Synapsenzusammenschluss. Cooles Wort. Aber ich sag mal so, es leidet eigentlich keiner darunter. Keiner weiß, um wen oder was es geht und ich fühle mich gut dabei. Wie ein Feuerwerk im Kopf. Klar beschäftigt es mich, die Gründe dessen zu finden, aber dieses Weiterdenken macht es unheimlich spannend. -> Wer weiß, was die Narkose im Oktober mit mir angestellt hat. Ich muss gerade so lachen….

Da ich weiß, wer so ab und an meinen Blog liest oder schon einmal reingestöbert hat, sind auch da einige Personen dabei. Ich würde mir wünschen, dass es mir keiner für übel nimmt. Ich bin so, wie ich bin. Zumal denke ich, dass ich keinen verletzt oder gekränkt habe, wenn man den Bezug auf meinen Blogtitel ernst nimmt. Wenn meine Hunde schon nicht groß frei laufen dürfen, müssen es wenigstens meine Gedanken. Wer sich dennoch angegriffen fühlt, darf sich gern persönlich bei mir melden bzw. ansprechen.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch einen angenehmen und entspannten Sonntag. Genießt die Sonne und tankt Vitamin D, denn die künstliche Zufuhr ist eh ungesund, wie die Wissenschaftler mal wieder festgestellt haben.

Bis bald!

P. S. : Es folgt gleich noch ein kleiner Diskussionsbeitrag zu etwas Erlebten diese Woche. Also, dran bleiben!

Familie

Guten Abend ihr Lieben.

Heute mal wieder ein paar Worte von mir. Ich hoffe, euch allen geht es gut und ihr genießt das schöne Sommerwetter.

Wie fange ich am besten heute an… Von Familie hört bzw. lest ihr wenig hier auf meiner Seite. Es ist eben auch nicht so einfach. Momentan gibt es Urlaub in meiner zweiten Heimat. Nur ein paar Tage, aber man sieht alle mal wieder. Da wird einem erst einmal wieder bewusst, wie lang alles schon wieder her ist und das die Vergangenheit hier echt toll war. Auch wenn die Kontakte untereinander nicht gerade viel sind und manche mich öfters sehen als die eigenen Geschwister, so bin ich froh, zu jedem Einzelnen einen guten Draht zu haben und vor allem zu halten. Denn auch sie sind mir wichtig, die Geschwister meines Vaters. Die Entwicklungen sind dabei ziemlich beachtlich. Man wächst mit seinen Aufgaben. Man wird erwachsen. Ich denke zumindest, dass ich es mittlerweile bin. Einige Denkweisen sind zwar noch immer etwas naiv, aber egal. Oft denke ich zurück und sage mir, dass ich vielleicht etwas schnell erwachsen geworden bin durch das alles. Dann schwelgt man zurück, aber auch in die Zukunft, aber das Wichtigste ist doch die Zeit im Hier und Jetzt. Diese Zeit gefällt mir so, wie sie ist. Ich habe ein paar schöne Tage hier, sehe alle wieder und die Hunde haben auch ihren Auslauf in der ungewohnten Umgebung und sind jeden Abend fix und fertig.

Ja, und jetzt liege ich noch wach mit etwas Musik im Ohr, die Hunde schlafen tief und fest. Es ist toll, dass ich jedem Einzelnen mit meinen spontanen Besuchen eine Freude bereiten konnte. Es sind eben auch oftmals die kleinen Dinge im Leben. Und ja, auch in Corona-Zeiten umarme ich meine Verwandtschaft. Das sind Berührungen, die ins Herz gehen, weil man sich eben doch nicht so oft sieht, obwohl man nur 1 1/2 Stunden entfernt wohnt. Eigentlich krass. Aber so ist das Leben. Jeder führt eben auch so sein Eigenes. Ich bin froh, so spontan zu sein und zu sagen, zack, fahren wir mal rüber. Klar, ein bisschen Planung gehört dazu, denn man muss ja mit den Hunden irgendwo unterkommen, aber ansonsten ist wenig geplant. Und dann heißt es oft, wer da ist, ist da, ansonsten blöd gelaufen für beide Parteien. Nicht schlimm, beim nächsten Mal sieht man sich doch wieder. Man ist ja nicht aus der Welt.

Ich bin sehr dankbar, diese Familie hier zu haben. Ein anderes Gefühl, vielleicht gar ein bisschen Geborgenheit. Besonderen Dank gilt besonders denen, die immer ein offenes Ohr hatten bzw. immer noch haben. Sie wissen schon, wer gemeint ist.

Denn ja, auch Familie liest meinen Blog. Etwas überrascht war ich schon, aber ich freue mich sehr darüber. Man sieht ja nicht, wer liest, sondern nur wieviel es sind. Umso interessanter.

Ich danke euch allen sehr, die immer aufmerksam lesen. Und ja, so manches Mal etwas verworren, aber doch gibt es am Ende ein Bild, welches sich zusammenfügt. Ich wünsche euch nun noch allen einen wunderschönen ausklingenden Abend ins Wochenende hinein. Denkt bitte daran, ihr lebt im Hier und Jetzt, nicht im Gestern, nicht im Morgen.

In diesem Sinne, gute Nacht!