Herbst

Hallo ihr lieben Leser/innen,

Ich wollte mich mal wieder zu Worte melden. Der Titel verrät es schon, der Herbst ist im vollem Gange. An sich eigentlich eine schöne Jahreszeit. Wenn es nur nicht immer so nasskalt wäre. Sonnenschein, etwas kältere, aber trockene Luft und das sich verfärbene Laub, das hat auch was. Aber noch ist es nicht ganz so weit.

Was mich im Moment an dieser Wetterlage interessiert, ist eher die Lage in Mittel- und Nordamerika. Diese Stürme momentan dort sind echt crazy. Für mich eher unfassbar und so schnell hintereinander nun schon der Zweite. Wenn wir es doch genau nehmen, ist doch der Klimawandel schon voll da. Denkt ihr nicht?

Betrachte man mal den Sommer in Deutschland. Sehr zweigeteilt vom Wetter her und zunehmend wechselhafter. Ich weiß, ich bin jetzt noch nicht so alt, aber ich habe das Gefühl, dass sich da in 20 Jahren schon enorm was getan hat. Unwetter nehmen zu, es gibt nur noch wenig richtigen ruhigen Sommerregen. Und man hat zwischendurch immer wieder schöne heiße Tage gehabt, die aber spätestens nach wenigen Tagen wieder von örtlichen Unwettern heimgesucht wurde. So etwas beschäftigt mich schon. Ich habe für Unwetterlagen auch einen super Blick aus meinem Balkon gen westliche Richtung. Aus Westen kommen ja oftmals die Regenfronten. Dieses Jahr war es aber super unterschiedlich. Die Winde wechselten regelmäßig. Einmal kam eine Front aus Norden und einmal aus Süden. Östliche Richtungen kamen weniger vor, und wenn doch, dann eher mit Sonnenschein. Ich habe für mich bei der Beobachtung immer einen Fixpunkt gesucht. An diesem ist noch dazu eindrücklich zu erkennen, wie die Winde in einer oder kurz vor einer Zelle sich verändern. Manchmal ist das echt unheimlich. Aber trotz allem ein schönes Schauspiel. Immer und immer wieder. Das Wetter hat uns eigentlich fest im Griff und ist nicht beeinflussbar. Es bringt eher eine zerstörerische Kraft mit sich, die zunimmt. Mein Ort, in dem ich wohne und lebe, hat bisher immer gut Glück gehabt. Hier ist wohl im Vergleich zum Nachbarort nur wenig Niederschlag herunter gekommen. Das wird auch häufiger, dass es kleine Zellen sind, kleine Schauergebiete. Einen richtigen Sommerregen habe ich als Kind noch so in Erinnerung, dass es mindestens auf 10km Entfernung durchregnet. So mal geschätzt. Ich kann auch zur Übertreibung neigen.

Na ja, jedenfalls beeindrucken mich solche Naturgewalten immer wieder. Ähnlich ist es mit Hochwasser. In der Hinsicht können wir als Menschen immer noch mal etwas tun, aber auch da sind uns gegenüber der Natur Grenzen gesetzt. Die bearbeiteten Flussläufe, die Hochwasser mit beeinflussen. Auch da haben wir unsere Hände mit im Spiel. Da nehme ich mich nicht mit aus. Denn auch da fließen Steuergelder ein. Mal ganz davon abgesehen, das die Elbphilharmonie echt genial an der Elbe steht in Hamburg. 🙂

Ja, und dann das Thema Dieselskandal. Nur gut, das ich einen Benziner fahre. Ich hoffe, es fühlt sich jetzt keiner auf den Schlips getreten. Wenn ja, es tut mir leid. Warum gibt es noch Dieselfahrzeuge? Ach egal. Möchte mich mit keinem anlegen. Jeder hat dazu seine eigene Meinung.

Um nun aber noch mal auf den Herbst zurückzukommen. Ich freue mich auf tolle Fotomotive und werde euch dran teilhaben lassen. Aber es gibt heute ein Bild vom Sommer.

Wünsche allen noch einen schönen Abend und man sieht sich!FB_20170906_21_17_32_Saved_Picture

Ruhe

Guten Abend zusammen.

Ich saß gerade so auf meinem Balkon gen Westen gerichtet und sah die letzten Sonnenschimmer hinterm Hügel verfliegen. Dabei kam mir in den Kopf, wie sehr wir Menschen uns immer mehr nach Ruhe sehnen.

Wir werden doch zunehmend nur noch von Medien umschlossen: Sei es das Fernsehen (wo eh nur noch Grütze läuft), selbst das Radio mit seinen Nachrichten über Mord und Totschlag, Handys mit einem Beispiel einer Kommunikationsplattform WhatsApp oder eben auch die gesamte Computerwelt. Wenn man dann mal Urlaub hat, möchte man doch eigentlich von allem mal abschalten. Aber gesteht euch mal selbst zu: Wer kann sein Handy heutzutage noch mal einen Tag außer Acht lassen? Es fällt uns doch zunehmend schwerer, aber nur ohne den ganzen Quatsch kann man mal abschalten.

Ich habe es am Wochenende wieder gemerkt, wie gut das tut. Zwar war es nicht für den ganzen Tag, aber man hat es anders gemacht. Ich selbst besitze einen Hund und der braucht seine Bewegung. Wenn ich mir eine größere Laufrunde einplane, lasse ich mittlerweile mein Handy gerne zu Hause. So kann ich entspannen und mich voll auf meine Umwelt und meinen Hund konzentrieren. Der einzige Gegenstand, der immer mal mitkommt, ist meine Sony Alpha 6000. Für spontane Fotos aus Natur und Umwelt bin ich immer zu haben. Sicher ist das auch ziemlich digital alles mittlerweile, aber ich habe keinen Kontakt zu Dingen, die mich stressen könnten. Dabei braucht es nicht immer Urlaub, wie ihr seht. Es sind die Augenblicke am Tag, die man damit nutzt, nicht die Medien zu nutzen. Abends kam mein Handy dann sogar mal wieder zum Telefonieren mit einer guten Freundin zum Einsatz. Manchmal wesentlich angenehmer als diese andere Kommunikation.

Ich gebe zu, das Schreiben an sich stört mich nicht, aber es kommt wegen Kleinigkeiten echt ab und zu mal zu Missverständnissen und das kann dir bei der Sprache nicht so passieren. Dann pennt man halt mal ein beim abendlichen Telefonieren und wird darauf angesprochen. Meine Güte, wem ist das nicht schon mal passiert, wenn die Themen etwas langweiliger wurden.

Damit möchte ich auch sagen, dass es wichtig ist, die sozialen Kontakte im direkten Umfeld zu pflegen. Wenn ich überlege, ich bin nun schon mit einer Freundin 20 Jahre befreundet. Also bei mir wäre es quasi seit der Grundschule. So treffen wir uns regelmäßig. Unter regelmäßig verstehe ich jetzt nicht jede Woche, aber wenn es für mich einmal im Jahr ist, ist das regelmäßig. Solche Freundschaften muss man pflegen und auch dies verhilft immer mal wieder, seinen Ruhepol zu finden. So zumindest meine Meinung und Einstellung dazu.

Um mal ein Beispiel zu nennen: Ich bin in einer Plattform angemeldet, die ich seit meinem 13. Lebensjahr kenne. All die Leute, die ich dort kenne und auf meiner so genannten Freundesliste habe, kenne ich persönlich. Kennt ihr all eure Facebook-Freunde persönlich, die, die ihr über 200 Leute auf der Liste habt? Selbst bei Facebook gibt es bei mir eigentlich nur Leute, die ich aus meinem bisherigen Leben kennenlernen durfte. Und kein anderer kommt dort auch rein.

Was ich euch damit sagen will, ist, nutzt eure freundschaftlichen Kontakte, kommt raus, geht was miteinander trinken, lasst die Handys zu Hause und kommuniziert. Ich finde, selbst das bringt Ruhe in das stressige Arbeitsleben. Oder geht ’ne Stunde spazieren, nutzt das gute Wetter, atmet frische Luft, aber lasst die ollen Medien zu Hause. Das tut echt gut!

Somit wünsche ich euch allen einen schönen Abend und genießt den restlichen Sommer noch!

Was ist mein Beitrag zu dieser Website

Hallo zusammen,

wer auch immer das hier lesen wird, meine Anfänge werden sicherlich etwas stockend sein.

Warum ich diesen Blog beginne, fragt ihr euch. Na ja, mir geht es darum, warum wir manchmal so denken, wie wir denken und wie wir es beeinflussen können. Was unser Denken und Handeln bewegt. Darum eben auch dieser Titel des gesamten Blogs. Den Gedanken freien Lauf lassen. Das ist es vielleicht, der Schlüssel zum Glück. Keine Ahnung, abwarten, was kommt.

Ich habe im Moment viel beim Gesichtsbuch (auch Facebook genannt) gepostet. Es ist viel passiert, was mich dazu bewegt hat, dies zutun. Ich möchte mich den Fragen des Lebens stellen und das Gewissen in manchen Beziehungen und Bedingungen ergründen. Dabei kann es passieren, dass ich den ein oder anderen von euch damit berühre. Abwarten und Tee trinken.

Ich wünsche euch schon mal viel Spaß beim Verfolgen dieser Website. Ihr dürft euch auch gerne mit einbringen.

Schönen Abend euch noch! (Bild von WordPress.com)

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