Die Bundestagswahl…

…nun ist sie gelaufen. Das Ergebnis: es war nicht überraschend. Die Unzufriedenheit schlägt sich nieder im höchsten Gut der Demokratie, dem Wahlrecht. Meine Position zu diesem Thema stellt jetzt keinen Wert dar bzw. möchte ich nichts werten. Eher möchte ich für euch, meine Leser, aufzeigen, das wir es eigentlich recht gut in Deutschland haben. Man muss auch sagen, dass die ganze Welt auf unsere Wahl geschaut hat, gerade im Hinblick auf die Vergangenheit. Sicher ist in ganz Europa so ein Ruck nach rechts spürbar, aber wir, wir haben negative Geschichte geschrieben. Damals war es nur so, dass derjenige mit vernünftigen Reden überzeugen konnte. Heute ist es durch die neuen Medien möglich, aber richtige politische Reden hört sich doch kaum noch jemand an. Dabei sind diese manchmal echt wichtig.

Fakt ist doch jetzt, dass sich unsere neue Bundesregierung, die hoffentlich bald steht, zusammensetzen muss. Sie müssen sich die Probleme der Bürgerinnen und Bürger annehmen. Ansonsten ist die Demokratie bald wieder Geschichte. Die Regierungsbildung jetzt wird für Frau Merkel nicht einfach. Mit FDP haben sie ja schon mehrfach zusammen gearbeitet. Aber die Grünen sind sicher nicht einfach zu händeln. Ich bin gespannt auf die nächsten vier Jahre, hoffe aber Gutes dabei.

Wir selbst müssen uns bewusst werden, wie gut wir in unserem Land eigentlich leben. Sicher, die Sache mit der Migration ist nicht einfach und auch in manchen Belangen sehr ungerecht. Ich weiß auch aus meinem Bekanntenkreis um einige Umstände. Andererseits muss man auch zugeben, dass man auch ungerne manche Arbeiten tätigt. Zur Spargelernte beispielsweise kommen Erntehelfer aus Polen. Warum? Sicher sind diese Arbeitskräfte günstig, aber im Vergleich auch zum kg-Preis von Spargel, nicht wirklich realistisch. Ich weiß auch, dass das ein harter Job ist. Ich habe als Kind mehrfach mitgeholfen auf dem Spargelfeld meiner Großeltern. Ich hatte dann beim Waschen des Spargels immer mein eigenes Ziel vor Augen. Schön sauber putzen ohne Sandkörnchen. Dafür gab es etwas Taschengeld. Und darüber hab ich mich gefreut. Ich hatte was zutun. Und jeder, der etwas tun möchte, kann es auch und bekommt auch Entlohnung. Mindestlohn ist ja mittlerweile fest. Sicher ist dieser aufgrund des oft teuren Wohnungsmarktes und aller anderen steigenden Kost nicht immer realistisch, aber es lässt sich doch irgendwann vereinbaren mit dem Arbeitgeber, eine Verhandlung einzugehen. Dieses Thema ist nicht einfach abzuarbeiten. Aber ich kenne viele Meinungen, höre sie mir auch gerne an.

Thematik Wahlbeteiligung.

Da ist mir aufgefallen, dass dieses Jahr etwa gleich viele wählen waren wie 2013. Und der Rest? Auch dazu habe ich mir Gedanken gemacht. Auf was für Ideen ich dabei gekommen bin, ist schon meines Berufs wegen gerechtfertigt. Was macht man mit all den Menschen, die im Krankenhäusern und anderen Pflegeeinrichtungen liegen? Diese zählen doch mit hinein, können aber nicht zur Wahlurne gehen. Briefwahl nicht mehr möglich, weil ein Aufenthalt im Krankenhaus nun zu kurzfristig kam. Darüber hat sich keiner wirklich Gedanken gemacht. Das wäre doch mal ein neuer Angriffspunkt für die Politik, oder etwa nicht?! Und an sich wäre das doch sicher auch simpel machbar. Ich stelle es mir zumindest einfach vor. Denn letztlich sind die neuen Personalausweise mit einer Online-Ausweisfunktion möglich. Dafür könnte man diese doch nutzen. Na ja, sind alles nur Ideen von einer kleinen Frau.

Nun bin ich einfach gespannt, wie es sich die nächsten Jahre entwickelt und wie sich die neue Koaltion in ihren Gesprächen einigt. Auf das es spannende vier Jahre werden bis zur nächsten Wahl, dem höchsten demokratischen Gut Deutschlands!

Entscheidungen treffen

Guten Abend.

Mein Titel verrät eigentlich schon die Thematik, die es im heutigen Beitrag aufgreifen soll.

Am 24. September sind wieder Bundestagswahlen in Deutschland. Wen wählt ihr? Habt ihr schon Entscheidungen getroffen? Lasst eure Gedanken mal laufen…

Ich für mich weiß schon, wer meine Stimmen bekommt. Für mich geht es auch darum, die Demokratie mit dem höchsten Gut des Wahlrechts zu erhalten. Denn das ist super wichtig für die Entscheidungen in unserem Land. Wahlversprechen hin oder her. An sich haben wir doch hier keinen schlechten Lebensstandard, denke ich. Und auch wirtschaftlich gesehen stehen wir im Vergleich noch immer gut da. Sicher gibt es da auch die ungerechten Geschichten. Die habe ich so im Moment an einer Freundin selbst erlebt. Aber ist das alles nicht auch ein wenig der Inflation des Euro geschuldet? Preissteigerung bei 500g Butter mit einem Preis von 1,99€. Ja und, die Bauern müssen auch von etwas leben. Wir haben hohe Ausgaben im Konsum, da schließe ich mich nicht aus. Aber man kann auch da sich ein bisschen einschränken. Wieviel Lebensmittel landen denn in den Müll. Spaßeshalber müsste man das mal über das Jahr verteilt wirklich sammeln.

Was das Thema noch angeht: Wir treffen auch jeden Tag wahrscheinlich bis zu 100 mal unbewusst Entscheidungen. Da, wo wir uns keinen Kopf darüber zerbrechen. Das beginnt schon mit dem Aufstehen. Sich dessen bewusst zu machen, ist manchmal ziemlich paradox. Vieles ist automatisiert. Bewusst (er-)leben ist, glaube ich, ein Punkt, den man in vielen Industrieländern verloren hat. Ganz egal, um was es im Grundsatz geht. Wir leben in einer „schnellen“ Welt, aber wir selbst können sie entschleunigen. Das Wie ist jedem selbst überlassen. Hängt eben von jeder Entscheidung ab. Es ist für mich ein interessantes Thema.

Entscheidungen für andere zu treffen ist oftmals noch einfacher als die für sich selbst zu treffen. Man muss an sich denken. Es kommt dabei auch zum inneren Konflikt. Auch ich führe ihn momentan mal wieder bewusst. Aber die Entscheidung liegt eben ganz in meiner Hand und nicht deren anderer. In meinem Arbeitsbereich werde ich dann manchmal gefragt: „Was ist denn die bessere Entscheidung?“ Man kann dann einfach keinen Rat geben, in welche Richtung er sich orientieren soll. Aber man kann ein Gespräch führen, ohne dieses Thema anzureißen. Man muss für sich selbst entscheiden. „Was tut mir gut“ – sowohl dem Körper, als auch Geist und Seele. Letztlich richtet sich danach der Weg, wie es weitergeht. Und er wird nie verkehrt sein. Wenn man dabei Fehler macht, lernt man aus diesen und kann diese verbessern. Das ist wie bei Mathematik-Aufgaben. Ich habe sie geliebt. Wenn was verkehrt war, sucht man den Fehler und ändert ihn oder setzt neu an. (Ich liebe Vergleiche). So geht es ein Leben lang. Aber man muss eben die Entscheidung für einen Weg treffen, das ist Fakt.

Welches mein Weg wird, bin ich mir noch etwas im Unklaren. Aber in weiterer Abklärung wird auch für mich einer gefunden. Diesen muss ich selbst finden. Mir kann keiner was abnehmen, ich trage es auf meinen Schultern und habe dafür Sorge zu tragen, dass es weitergeführt wird. Es ist eben auch nicht einfach, das ist ganz logisch. Man braucht Bedenkzeit, um sich bewusst zu machen, was einem wichtiger ist. Mal schauen, wie es sich entwickelt.

Euch wünsche ich noch einen angenehmen Abend und wenn ihr mögt, macht euch doch mal den Spaß und entscheidet euch mal morgen bewusst, ob ihr gleich nach dem Weckerklingeln aufspringt oder nicht (oder am Montag, weil ja morgen Samstag ist). Ich freue mich über Feedback.

Bis bald mal wieder!WP_20130823_004

Herbst

Hallo ihr lieben Leser/innen,

Ich wollte mich mal wieder zu Worte melden. Der Titel verrät es schon, der Herbst ist im vollem Gange. An sich eigentlich eine schöne Jahreszeit. Wenn es nur nicht immer so nasskalt wäre. Sonnenschein, etwas kältere, aber trockene Luft und das sich verfärbene Laub, das hat auch was. Aber noch ist es nicht ganz so weit.

Was mich im Moment an dieser Wetterlage interessiert, ist eher die Lage in Mittel- und Nordamerika. Diese Stürme momentan dort sind echt crazy. Für mich eher unfassbar und so schnell hintereinander nun schon der Zweite. Wenn wir es doch genau nehmen, ist doch der Klimawandel schon voll da. Denkt ihr nicht?

Betrachte man mal den Sommer in Deutschland. Sehr zweigeteilt vom Wetter her und zunehmend wechselhafter. Ich weiß, ich bin jetzt noch nicht so alt, aber ich habe das Gefühl, dass sich da in 20 Jahren schon enorm was getan hat. Unwetter nehmen zu, es gibt nur noch wenig richtigen ruhigen Sommerregen. Und man hat zwischendurch immer wieder schöne heiße Tage gehabt, die aber spätestens nach wenigen Tagen wieder von örtlichen Unwettern heimgesucht wurde. So etwas beschäftigt mich schon. Ich habe für Unwetterlagen auch einen super Blick aus meinem Balkon gen westliche Richtung. Aus Westen kommen ja oftmals die Regenfronten. Dieses Jahr war es aber super unterschiedlich. Die Winde wechselten regelmäßig. Einmal kam eine Front aus Norden und einmal aus Süden. Östliche Richtungen kamen weniger vor, und wenn doch, dann eher mit Sonnenschein. Ich habe für mich bei der Beobachtung immer einen Fixpunkt gesucht. An diesem ist noch dazu eindrücklich zu erkennen, wie die Winde in einer oder kurz vor einer Zelle sich verändern. Manchmal ist das echt unheimlich. Aber trotz allem ein schönes Schauspiel. Immer und immer wieder. Das Wetter hat uns eigentlich fest im Griff und ist nicht beeinflussbar. Es bringt eher eine zerstörerische Kraft mit sich, die zunimmt. Mein Ort, in dem ich wohne und lebe, hat bisher immer gut Glück gehabt. Hier ist wohl im Vergleich zum Nachbarort nur wenig Niederschlag herunter gekommen. Das wird auch häufiger, dass es kleine Zellen sind, kleine Schauergebiete. Einen richtigen Sommerregen habe ich als Kind noch so in Erinnerung, dass es mindestens auf 10km Entfernung durchregnet. So mal geschätzt. Ich kann auch zur Übertreibung neigen.

Na ja, jedenfalls beeindrucken mich solche Naturgewalten immer wieder. Ähnlich ist es mit Hochwasser. In der Hinsicht können wir als Menschen immer noch mal etwas tun, aber auch da sind uns gegenüber der Natur Grenzen gesetzt. Die bearbeiteten Flussläufe, die Hochwasser mit beeinflussen. Auch da haben wir unsere Hände mit im Spiel. Da nehme ich mich nicht mit aus. Denn auch da fließen Steuergelder ein. Mal ganz davon abgesehen, das die Elbphilharmonie echt genial an der Elbe steht in Hamburg. 🙂

Ja, und dann das Thema Dieselskandal. Nur gut, das ich einen Benziner fahre. Ich hoffe, es fühlt sich jetzt keiner auf den Schlips getreten. Wenn ja, es tut mir leid. Warum gibt es noch Dieselfahrzeuge? Ach egal. Möchte mich mit keinem anlegen. Jeder hat dazu seine eigene Meinung.

Um nun aber noch mal auf den Herbst zurückzukommen. Ich freue mich auf tolle Fotomotive und werde euch dran teilhaben lassen. Aber es gibt heute ein Bild vom Sommer.

Wünsche allen noch einen schönen Abend und man sieht sich!FB_20170906_21_17_32_Saved_Picture

Ruhe

Guten Abend zusammen.

Ich saß gerade so auf meinem Balkon gen Westen gerichtet und sah die letzten Sonnenschimmer hinterm Hügel verfliegen. Dabei kam mir in den Kopf, wie sehr wir Menschen uns immer mehr nach Ruhe sehnen.

Wir werden doch zunehmend nur noch von Medien umschlossen: Sei es das Fernsehen (wo eh nur noch Grütze läuft), selbst das Radio mit seinen Nachrichten über Mord und Totschlag, Handys mit einem Beispiel einer Kommunikationsplattform WhatsApp oder eben auch die gesamte Computerwelt. Wenn man dann mal Urlaub hat, möchte man doch eigentlich von allem mal abschalten. Aber gesteht euch mal selbst zu: Wer kann sein Handy heutzutage noch mal einen Tag außer Acht lassen? Es fällt uns doch zunehmend schwerer, aber nur ohne den ganzen Quatsch kann man mal abschalten.

Ich habe es am Wochenende wieder gemerkt, wie gut das tut. Zwar war es nicht für den ganzen Tag, aber man hat es anders gemacht. Ich selbst besitze einen Hund und der braucht seine Bewegung. Wenn ich mir eine größere Laufrunde einplane, lasse ich mittlerweile mein Handy gerne zu Hause. So kann ich entspannen und mich voll auf meine Umwelt und meinen Hund konzentrieren. Der einzige Gegenstand, der immer mal mitkommt, ist meine Sony Alpha 6000. Für spontane Fotos aus Natur und Umwelt bin ich immer zu haben. Sicher ist das auch ziemlich digital alles mittlerweile, aber ich habe keinen Kontakt zu Dingen, die mich stressen könnten. Dabei braucht es nicht immer Urlaub, wie ihr seht. Es sind die Augenblicke am Tag, die man damit nutzt, nicht die Medien zu nutzen. Abends kam mein Handy dann sogar mal wieder zum Telefonieren mit einer guten Freundin zum Einsatz. Manchmal wesentlich angenehmer als diese andere Kommunikation.

Ich gebe zu, das Schreiben an sich stört mich nicht, aber es kommt wegen Kleinigkeiten echt ab und zu mal zu Missverständnissen und das kann dir bei der Sprache nicht so passieren. Dann pennt man halt mal ein beim abendlichen Telefonieren und wird darauf angesprochen. Meine Güte, wem ist das nicht schon mal passiert, wenn die Themen etwas langweiliger wurden.

Damit möchte ich auch sagen, dass es wichtig ist, die sozialen Kontakte im direkten Umfeld zu pflegen. Wenn ich überlege, ich bin nun schon mit einer Freundin 20 Jahre befreundet. Also bei mir wäre es quasi seit der Grundschule. So treffen wir uns regelmäßig. Unter regelmäßig verstehe ich jetzt nicht jede Woche, aber wenn es für mich einmal im Jahr ist, ist das regelmäßig. Solche Freundschaften muss man pflegen und auch dies verhilft immer mal wieder, seinen Ruhepol zu finden. So zumindest meine Meinung und Einstellung dazu.

Um mal ein Beispiel zu nennen: Ich bin in einer Plattform angemeldet, die ich seit meinem 13. Lebensjahr kenne. All die Leute, die ich dort kenne und auf meiner so genannten Freundesliste habe, kenne ich persönlich. Kennt ihr all eure Facebook-Freunde persönlich, die, die ihr über 200 Leute auf der Liste habt? Selbst bei Facebook gibt es bei mir eigentlich nur Leute, die ich aus meinem bisherigen Leben kennenlernen durfte. Und kein anderer kommt dort auch rein.

Was ich euch damit sagen will, ist, nutzt eure freundschaftlichen Kontakte, kommt raus, geht was miteinander trinken, lasst die Handys zu Hause und kommuniziert. Ich finde, selbst das bringt Ruhe in das stressige Arbeitsleben. Oder geht ’ne Stunde spazieren, nutzt das gute Wetter, atmet frische Luft, aber lasst die ollen Medien zu Hause. Das tut echt gut!

Somit wünsche ich euch allen einen schönen Abend und genießt den restlichen Sommer noch!

Was ist mein Beitrag zu dieser Website

Hallo zusammen,

wer auch immer das hier lesen wird, meine Anfänge werden sicherlich etwas stockend sein.

Warum ich diesen Blog beginne, fragt ihr euch. Na ja, mir geht es darum, warum wir manchmal so denken, wie wir denken und wie wir es beeinflussen können. Was unser Denken und Handeln bewegt. Darum eben auch dieser Titel des gesamten Blogs. Den Gedanken freien Lauf lassen. Das ist es vielleicht, der Schlüssel zum Glück. Keine Ahnung, abwarten, was kommt.

Ich habe im Moment viel beim Gesichtsbuch (auch Facebook genannt) gepostet. Es ist viel passiert, was mich dazu bewegt hat, dies zutun. Ich möchte mich den Fragen des Lebens stellen und das Gewissen in manchen Beziehungen und Bedingungen ergründen. Dabei kann es passieren, dass ich den ein oder anderen von euch damit berühre. Abwarten und Tee trinken.

Ich wünsche euch schon mal viel Spaß beim Verfolgen dieser Website. Ihr dürft euch auch gerne mit einbringen.

Schönen Abend euch noch! (Bild von WordPress.com)

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