Guten Abend ihr Lieben.
Heute gibt es mal wieder eine kleine Meldung von mir. Ich treibe mich mal wieder im Urlaub herum, im so genannten Sommerurlaub auf Deutschland-Tour. Mit im Gepäck sind jedoch nicht beide Hunde, sondern nur die kleine aktive Ava. Aber selbst die ist nach 3 Tagen schon erledigt. Zumindest hatte sie heute nicht wirklich Lust, sich viel zu bewegen.
Seit Dienstag on Tour, um einfach mal ein paar Städte kennenzulernen, die ich so einfach noch nie erkundet habe, noch nie dort war. Zuerst ging es nach Münster und Umgebung. Dabei habe ich mir bewusst Hotels gesucht, die immer etwas außerhalb in ländlichen Gegenden gelegen sind. Also hieß der erste Nächtigungsort für drei Nächte Davensberg. Ein niedliches kleines Örtchen mit der Deipe-Wiese und tatsächlich einem eigenen Bahnhof und einer Tankstelle. Das Hotel Clemens August ist eine wunderbare Anlage mit vielen Nutzungsmöglichkeiten. Es bietet viele verschiedene Räumlichkeiten, die auch für Seminare verwendet werden können. Es war auch immer Betrieb die Tage über. Lediglich Freitag war es etwas ruhiger. Aber heute bin ich auch schon wieder abgereist.
Meine Anreise am Dienstag war sehr entspannt. Gut durch den Verkehr gefahren, immer chilling mit 120km/h, falls es nicht mal ins Stocken geriet. In Davensberg angekommen, besichtigten Ava und ich erst einmal die Deipe-Wiese. Eine ideale Hundewiese, wenn da nicht noch Schafe und Ziegen gewesen wären. 🙂 Zum Abend ging es Essen im hauseigenen Restaurant. Qualitativ echt klasse.
Doris, eine Bekanntschaft von meiner Kreuzfahrt letztes Jahr habe ich am Abend noch kontaktiert und wir hielten uns den Mittwoch fest zum Treffen. Meldung spontan. So gab es am Morgen in Ruhe Frühstück und dann eine Runde die Gegend erkunden. Keine Ahnung, wo ich war, aber ich war nach zwei Stunden wieder am Hotel. Durch die Wärme war Ava froh, sich etwas ausruhen zu können und eine halbe Stunde später ging es dann los zu Doris, die ich zu Hause abholte und dann ging es zum Sightseeing nach Münster. Eine wunderschöne grüne Stadt mit mehr Einwohnern als Halle. Studentenstadt Nummer eins. Wir liefen erst eine Runde um den Aasee und tranken ein Getränk an einem Café. Auf ging es in die Innenstadt noch zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Kurz zu sehen war für mich völlig ausreichend, denn ich musste auch immer ein Auge auf meine tierische Begleiterin haben. So ging es am Schloss vorbei zum Antiquariat aus der Serie Wilsberg bis hin zum St. Paulus Dom und zum Friedenssaal über den Prinzipalmarkt und erblickten dann dann noch die Kirche St. Lamberti. Dort am Dach hängen drei Käfige, wo man wohl früher Menschen gefangen hielt. Die Himmelsleiter am Dach der Kirche leuchtet im Dunkeln. Ein kurzer Gedanke zur Himmelsleiter. Warum muss diese erleuchtet werden, wenn man doch ganz allein den Weg dorthin findet?
Und so gingen wir noch zum „Hafen“ und ließen uns zum Abendbrot nieder. Irgendwie kam mir diese Gegend gegenüber sehr bekannt vor und tatsächlich wurde auch dort mal eine Folge von Wilsberg gedreht. Herrlich. Ich musste etwas schmunzeln. Ava war platt, wir Mädels waren platt, laut Handy hatte ich am Ende des Tages 28000 Schritte auf dem Tacho. Gemütliches Laufen halt. Am Abend waren wir dann schnell verschwunden.
Gestern dann haben wir wieder eine Lauftour gemacht, dieses Mal etwas ländlich und für Ava etwas entspannter. Stadt war eben doch etwas Stress für sie. Aber dennoch eine gute Übung. So waren wir am Hiltruper See und sind entlang des Trinkwasserschutzgebietes Hohe Ward gelaufen. Auch hier waren wir gemütlich fast 3 Stunden unterwegs. Zum Ende unseres Weges gab es dann noch etwas Action. Ein Hase vor Ava’s Nase. Der wollte auch nicht wirklich weit weg hüpfen. So gab es mal ziemliches Geqietsche, als würde ich sie abschlachten wollen. Nach einer kurzen Abkühlung im See sind wir dann noch zum Abend Essen gegangen in Rinkerode. Und so war dieser Tag auch schon wieder geschafft.
Heute kam Doris ins Hotel zum gemeinsamen Frühstück. Ich fragte sie, ob sie denn noch Lust hat, eine Runde vor meiner Abfahrt mitzulaufen. Ich glaube, ich habe sie etwas fußlahm bekommen. Und so drehte ich nach Bezahlung des Hotelzimmers noch einmal die Runde, die ich mal so losgestiefelt war und war im Anschluss abfahrtsbereit für meine nächste Unterkunft. 90 Minuten Fahrtzeit nach Altenberg ins Hotel Wißkirchen. Schauen wir mal, was uns die kommenden Tage hier erwartet. Nun ist aber erst einmal Nachtruhe für uns zwei Weiber angesagt. Genießt die folgenden Bilder und ich melde mich in 3 Tagen wieder.
Bis bald!




























