Wenn Kunst bis unter die Haut geht

Guten Abend ihr Lieben.

Heute gibt es mal wieder eine Wortmeldung von mir, obwohl der Kopf im Moment noch Kopf steht. Was für eine crazy Woche hinter mir liegt, wobei sie an sich wohl gar nicht so spannend war. Lediglich dieser eine besondere Tag, diese interessanten Stunden des intensiven Erlebens und doch füllen sie einen kleinen Beitrag.

Ich hoffe, ich habe euch nun neugierig genug gemacht, um einfach weiterzulesen.

Was ist passiert? So nicht viel, aber im Kopf umso mehr. Donnerstag war ein gut gefüllter freier Tag, den ich dank Tausch einer lieben Kollegin so gut planen konnte. Vormittags eine Runde zur Tarifkommission, wo es ein paar neue News gab. Die Hunde bekamen zwischen den drei verschiedenen Terminen immer ihre entspannten auslastenden Runden. Nachmittags gab es zwei Termine hintereinander weg. Bei dem ersten wusste ich nicht genau, wie lange es dauern wird. Aber ich habe mich riesig gefreut, dass es sogar vorher noch geklappt hat. Beim Termin am Abend ging es in die Volkshochschule nach Halle. Was gab es dort für mich als Angebot? -> Das, was mir am meisten liegt… kreatives Schreiben. Ein Kurs von 6x90min 14-tägig. Ich war bereits beim Erzählen unseres Dozenten Feuer und Flamme. Denn genau das ist es, was er schilderte. In vielen Aussagen habe ich mich wiedergefunden und die ersten 90min waren dann trotzdem irgendwie mehr als nur eine Vorstellungsrunde. Es hat für mich ein wenig eingeschlagen wie eine Bombe. Da war mein Kopf wach und an. Was nach diesen 1 1/2 Stunden folgte, war vielleicht etwas überdimensional.

Ich hatte nach der Veranstaltung noch geplant, das Werk. Von Buna an den Rattmansdorfer Teichen zu fotografieren im Dunkeln. So hatte ich meine Kamera mit im Schlepptau und das Stativ. Es sind mir auch ein paar schöne Fotos gelungen, nur leider sind sie noch nicht in der Cloud. Da fiel mir dann auch noch so ein, dass ich die Norwegen-Fotos aus dem letzten Jahr auch noch sortieren wollte und ich euch schuldig bin. Shit happens. Die gibt’s später.

Am Teich angelangt, einige Bilder geknipst, dachte ich mir, fährst du noch ein wenig im Kopf runter und setzt dich ans Wasser. Was jedoch dort passiert ist, wird mir keiner wirklich glauben wollen. Ich schaute gen Norden, wo sich auch oft das Sternbild des Großen Wagens befindet, zu dem ich gern hinauf schaue. Jedoch war es recht dicht bewölkt. Um den Tag zu verarbeiten, muss man manchmal auch Selbstgespräche führen. Hätte mich jemand gehört, hätte derjenige mir wahrscheinlich einen Vogel gezeigt. Mir war das im Dunkeln bei Wildrascheln aber völlig egal in diesem Moment. Ich sprach also mit ihm, mit meinem Vater. 20-30 Minuten und der Himmel klarte immer weiter auf, sodass mehr und mehr Sterne zu sehen waren. In den letzten Minuten des Gesprächs war dann der Moment, dass ich den Großen Wagen komplett sehen konnte. Es war magisch! Als ich die Unterhaltung dann beenden konnte für mich bei einem gewissen Punkt, zog es sich auf einmal schnell wieder zu und kein Stern war mehr zu sehen. Was zur Hölle sollte mir das bitte sagen? Es ist noch immer unbegreiflich… ein Wunder. Vielleicht auch nur Zufall. Keiner weiß es. Für mich ist mir noch einmal mehr bewusst geworden, dass wir unserem Gegenüber dreidimensional Denken müssen: Körper, Geist und Seele. Der Körper wird irgendwann wieder der Erde zugeführt. Die Seele bleibt tief in unserem Herzen verankert und der Geist ist irgendwo unterwegs, vielleicht auch nur in unserer tiefsten Vorstellungskraft. Aber am Ende spielt es keine Rolle für solche kleinen unscheinbaren Momente, die Kopf und Herz gleichermaßen so immens berühren.

Ich bin noch immer sprachlos und irritiert. Aber Glaube versetzt eben doch Berge, zumindest tief im Unterbewusstsein und bei der Vorstellungskraft. Aus diesem Grunde sind auch zwei der folgenden Kunstwerke für mich unter die Haut gekommen. Eben auch aus diesen sehr intensiven Zusammenhängen. Es ist nicht jedermanns Sache, aber dennoch ist die Bedeutung so hoch im Stellenwert. Die Kunst, die die Künstlerin verewigt hat, hat in diesem Gespräch noch mehr an Intensität gewonnen. Es ist für mich Symbolkraft, die über das hinausgeht, was der menschliche Verstand je begreifen kann. Diese emotionale Ebene, die man nur erreicht, wenn beides im Einklang ist. Ein Verständnis, welches vielleicht nur wenige aufbringen können. Aber so erlangt man eben auch den Inneren Frieden mit dem, was geschehen ist und was man nicht mehr ändern kann. Wir können ja andere Menschen auch nicht ändern, lediglich etwas lenken. Veränderung beginnt eben mit einem selbst!

Und so wird es vielleicht auch Personen geben, die dies hier lesen und mich für verrückt erklären. Aber der Großteil kennt mich und versteht ein wenig diese Ebene, die ich dort erlebe. Für mich ist es ein Zugewinn auf jeder Ebene dieser Dreidimensionalität. Für die Arbeit wird es umso wichtiger, diese verstehen zu lernen in jeglicher Hinsicht. Schließlich reagiert ja unser Körper auch auf Stress. Wie dies geschieht, ist sehr unterschiedlich. So sollte die Medizin wieder mehr Blickwinkel bekommen. Nicht umsonst soll es vermehrt multiprofessionelle Fallbesprechungen geben. Warum wohl? Denkt gern mal darüber nach. Und da rede ich nicht nur von den onkologischen Patienten. Vielleicht ist das doch mal ein Wink mit dem Zaunpfahl.

So stehe ich noch immer diesem irreale Zustand entgegen, aber bin so fasziniert und doch so unbegreifbar. Ein Wunder eben mit Kunst, die bis unter die Haut geht als Wertschätzung derer auch, denen ich all das hier zu verdanken habe. Ich liebe dieses Leben so voller Überraschungen und möchte nichts anders machen. Tanke Kraft aus positiven Momenten, und seien sie noch so kurz. Energie kosten auch solche Minuten voller irrealer Zustände. Trotzdem mit positiven Effekt. Danke an euch alle!

Somit möchte ich euch mit diesen Gedanken gern in die Nacht schicken mit einem klaren Sternenhimmel, Blick gen Großer Wagen, gen Norden.

Bis bald!

Gute Nacht!

Überforderung durch eine Großstadt

Guten Abend ihr Lieben.

Heute gibt es mal wieder eine Meldung von mir. Der Grund ist an sich vermutlich banal, aber für mich hatte es einen riesigen Einfluss.

Es ging zur beruflichen Weiterbildung für 2 Tage nach Berlin zum KOK-Jahreskongress. Die Fortbildung an sich war zum Teil mal wieder sehr sehr interessant, aber dennoch war mir dieses Hin und Her durch diese riesige Stadt zu viel des Guten. Mein Kopf war ziemlich überfordert und am Ende konnte dies mein Umfeld wohl auch wahrnehmen. Die Frage, die sich mir dabei stellt, ist, warum das Ganze? Es ist diese Hektik, die wenige Zeit zum wieder Runterfahren und das in einer Stadt, die gefühlt eh Tag wie Nacht munter ist. Und so zeigte sich der Stress eindeutig wieder. Mittlerweile habe ich aber das Bewusstsein, dass für mich wahrzunehmen und so war ich dann froh, am gestrigen Abend wieder dort zu sein, wo ich mich wohlfühlen kann. Auf dem Dorf mit meinen Hunden. Ich brauche diese Ruhe, diese Abwechslung, vor allem aber brauche ich auch etwas mehr Natur vor meiner Nase. Dort, im Zentrum Berlins, ist das nicht wirklich möglich gewesen und schon gar nicht bei so wenig Zeit zwischen den Tagen und den Zügen. Mein Verhalten war sicher nicht immer angemessen und ich möchte mich dafür entschuldigen, aber ich suchte nach Ruhe für meinen Kopf.

Echt krass, wie sensibel ich geworden bin. Neben dem reichlichen inhaltlichen Aspekten, die in den Kopf sich ihren Weg suchten und dem ganzen Drumherum, zeigte dieser mir am Abend mit leichten Schmerzen, dass die Grenze einfach überschritten wurde.

Bei der letzten Weiterbildungsveranstaltung in Berlin, dem DKK 2022, war es noch anders. Man hatte auf der einen Seite mehr Bewegung, mehr Abwechslung und dann doch noch entspanntere Zeiten zuvor und danach. Man konnte den Tag anders planen und….. ich hatte vermutlich noch nicht das Hintergrundwissen für mich selbst, wo Stress für mich beginnt.

Somit konnte ich für mich heute einen ruhigen Vormittag gestalten und mich wieder etwas herunterfahren und meinen Ausgleich schaffen mit der erlernten Psychohygiene. Ich bin sehr glücklich darüber, dass es noch immer so gut funktioniert. Denn es ist Gold wert!

Und so weiß ich auch, dass ich für meinen kommenden Urlaub genau intuitiv richtig gebucht habe. 3 Orte, drei Dörfer in Großstadtnähe, aber es sind und bleiben kleinere Dörfer. So freue ich mich auf drei angenehme Wiedersehen mit 2 der Mädels der Norwegen-Kreuzfahrt und einer Freundin, die ich vor einiger Zeit in Halle kennenlernte. Das wird eine wunderbare Rundreise durch den die westlich liegenden Bundesländer Deutschlands. Man lernt neue Orte kennen und man kann sich die Städte anschauen, aber auch ruhige Ortschaften einfach nur genießen. Was wünscht man sich denn mehr? Da ich nun auch weiß, was ich genau brauche, kann man es eben auch anders planen. Freiheitsliebe pur! Mal ehrlich, wir leben so schon in einer schnelllebigen Zeit, warum können wir da nicht etwas Zeit auch noch genießen?

Fazit dieser Reise für mich ist, dass meine Bewusstseinsänderung zur anderen Wahrnehmung führte und ich dennoch körperlich reagiert habe. Nun muss ich meine Lösungen noch etwas feiner ausbauen, um besser reagieren zu können. Denn zum Abschalten brauche ich auch immer noch etwas Zeit, aber nicht so.

Somit können wir aus solchen Situationen weiter nur lernen und es besser machen. In diesem Sinne fahrt einen Gang runter, lasst euch nicht mitschleifen von jemanden. Sucht euren eigenen Weg, der euch gut tut.

In diesem Sinne wünsche ich euch nun eine gute Nacht und einen schönen Start in die neue Woche.

Bis bald!

Die Weite unserer Galaxie

Guten Abend ihr Lieben.

Heute habe ich meinen freien Tag sinnvoll genutzt und Interessen leben lassen. Der Vormittag war mit Sport verpackt. Nachmittags gehörte die Zeit meinen beiden Verrückten und abends ging es nach Halle, um mich zum kurzen Plausch mit Doreen zu treffen, um im Anschluss das Planetarium zu besuchen.

Dort ging es um unsere Galaxie, dort, wo sich auch unser Sonnensystem befindet, die Milchstraße. Eine eigentlich unvorstellbare Weite und doch konnte man mit Berechnungen herausfinden, wie sie sich in etwa gestaltet. Diese Vorstellungskraft ist gigantisch und die Entwicklung mittels moderner Technik ebenfalls. Wusstet ihr beispielsweise, dass sich unser Sonnensystem in der Galaxie Milchstraße auch noch bewegt, und zwar 200km in der Sekunde? Also ich nicht.

Und so ist es für mich noch faszinierender zu sehen, wie neue Sterne entstehen und auch wieder zerfallen. Unsere Sonne als Stern zerfällt wohl in ca. 5 Mrd. Jahren. Dieser Energieklumpen, der uns auch immer wieder wunderschöne Polarlichter an den Himmel zaubern kann mit seinen abgegebenen Sonnenwinden. Alles so erstaunlich wie wunderbar zugleich. So schaue ich eben sehr gern gen Himmel, denn vielleicht ist auch ein Stern neu entstanden durch eine vergangene Seele. Es berührt jetzt noch tiefer.

Nachdem die letzten 7 Tage sehr abwechslungsreich waren und voller Ideen und Überraschungen, war der heutige Abend noch einmal das i-Tüpfelchen. Das hat meine ganzen Vorstellungen einfach noch ergänzt, Wissen erweitert und den Kopf auf irreale Ideen gebracht. Es berührt irgendwie Herz und Kopf. Und so wird es immer deutlicher, dass ich den nächsten Schritt auch passend machen werde. Bis dahin vergehen zwar noch etwas mehr als drei Wochen, aber die Geduld habe ich. Man lebt eben nur einmal. Warum verwirklicht man nicht seine Träume…

Es ist viel passiert seit letzten Freitag. Keine Ahnung, was genau. Aber es ist noch befreiter als sonst. Die Verarbeitung läuft auf Hochtouren, der Kopf sucht mehr und mehr die Verbindung zum tiefsten Inneren, dem Herzen. Die bildhafte Vorstellungskraft ist dabei eine tatkräftige Unterstützung. Der tiefe Keller wirkt aufgeräumter, sortiert. Die Kisten, die geöffnet wurden, wollen weiter ausgepackt und einsortiert werden. Aber all das fällt mir nicht mehr schwer. Ich habe so viele Ressourcen und eine gute Resilienz. All das hilft mir, dies weiter zu erledigen, auch wenn diese eine Phase noch schwer ist aktuell. Dennoch gehe ich seit letzten Freitag damit anders um. Und so anders betrachtet, läuft das auch weiter in der richtigen Bahn. Ein Stern, der vielleicht 2006 entstanden ist, ist vielleicht aus diesem Grund entstanden. Wer weiß. Positive Bilder sind so einzigartig. Es ist wunderbar, wenn man diese Fähigkeit besitzen darf.

So neigt sich der freie Tag dem Ende zu und morgen klingelt der Wecker wieder 4 Uhr in aller Früh. Machen wir doch einfach das Beste draus. Personen, die Wertschätzung erhalten von mir oder diese daraus empfinden… Für mich ist es einfach das aus dem tiefsten Inneren empfundene Glück oder die Verbindung dorthin. Alle Entscheidungen sind mit Bedacht getroffen, wie jedes dieser Worte.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Start ins Wochenende!

Nach einem 25-minütigem Regen- und Gewitterguss konnte Doreen diesen Schnappschuss vom Planetarium Halle erwischen.

Den Blick schweifen lassen

Guten Abend ihr Lieben.

Ich hoffe, euch allen geht es gut und ihr genießt den Abend mit einem tollen Ausblick in die Ferne.

So den Blick schweifen lassen in die Ferne hinaus bildet manchmal einen ganz anderen Blickwinkel. Oh jee, welch Kauderwelsch. Was ich damit sagen möchte, ist, dass ich bei diesem Weitwinkelobjektiv des Auges mittlerweile entspannen kann. Kurz einige Male tief ein- und wieder ausgeatmet, wirkt alles um mich herum so angenehm ruhig.

Heute Morgen, vor Beginn der Frühschicht, die all übliche Morgenrunde mit den Chaoten gedreht. Da ist ja nun schon wieder noch alles stockdunkel bzw. fängt es nur langsam an mit Dämmern. Da hört man auf einen Sonntagmorgen nur die eigenen Schritte, die der Hunde + deren Atmen und einige wenige Grillen. So eine richtige Stille. Kein Auto, kein Nichts. Das ist ein wunderbares Feeling. Genau so, wie den Blick in den Himmel zu werfen. Ausgleich zum doch stressigen Alltag.

Keine Frage, ich mag es, in Gesellschaft zu sein. Und doch nehme ich mir meine Ruhephasen. Das nennt man vielleicht auch Work-Life-Balance. Und die habe ich trotz 40-h-Arbeitswoche. Auch das funktioniert. Man muss sich selbst eben auch einfach fokussieren können. Was ist wichtig für mich, was kann ich aussortieren, was belastet mich, was lass ich links liegen. Diese Fähigkeit habe ich wohl zeitig für mich gelernt und nun noch weiter verfeinert.

Wenn ich immer so am Abend auf meinem Balkon sitze und den Sonnenuntergängen zuschaue, wird mir bewusster, was mich wohl jetzt noch immer belastet. Es gibt hier und da immer noch so einige offene Fragen, die mir aber offiziell keiner beantworten kann. Inoffiziell gibt es da aber gefühlt eine Meta-Ebene, die ich irgendwie sogar erreichen kann mit Hilfe. Denn der Blick in diesen wunderbar orangenen Himmel offenbart immer wieder noch etwas Traurigkeit in mir. Dennoch fühlt es sich gut an. Ich möchte es gern mehr ergründen.

Morgen nun beginnt eine neue Woche voller interessanter Erlebnisse, auf die ich mich freue. Jeder Tag trägt eine Überraschung in sich. Man muss sie nur für sich entdecken. Jeder Tag hat einen positiven Einfluss, auch wenn es gefühlt negativ ist manchmal. Wir müssen einfach intensiver filtern von all dem, was auf uns einprasselt. Diese schnelllebige, technikversierte Zeit hat auch positive Ecken und Kanten. Es sind jene, die man für sich als gute Momente herausfiltert. Und da spielt es keine Rolle, ob es im Job oder privat ist. Denn am Ende leben wir im Hier und Jetzt. Planen kann man, klar, aber Pläne sind auch dafür da, um über den Haufen geworfen zu werden. Ähnlich wie ein Dienstplan. – Ob der gut kommt, weiß ich nicht. 🙂

Nehmt euch gemeinsam Zeit und lacht miteinander. Sei es über makabere Witze oder auch etwas Schadenfreude. Lachen ist schließlich gesund. Und welches aus tiefsten Herzen kommt, kann auch Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Ich hatte übrigens lange keinen Lachflash mehr – – > Info an meine liebe Jeane oder Bine.

Ich freue mich nun sehr auf meine bevorstehende Woche mit all den Terminen und Begegnungen, die mich erwarten werden. Filtern wir doch einfach das Positive aus unserem Leben. Ändern können wir negative Dinge, die auf uns zukommen, eh kaum, außer wir äußern Kritik in Form von guter Kommunikation oder wir ändern unsere Einstellung. Weil Veränderung eben mit dir beginnt!

In diesem Sinne wünsche ich euch nun noch einen erholsamen Sonntagabend. Ich schalte nun noch bei gemütlicher Musik ab und lasse den Tag Revue passieren.

Bis bald!

Energieraub und Umstrukturierung

Guten Abend ihr Lieben.

Heute gibt es mal wieder ein Lebenszeichen von mir nach fast 3 Wochen.

In dieser Zeit ist wieder einmal sehr viel passiert. Nicht unbedingt für alle erkenntlich, aber für mich im tiefsten Inneren. Zwischen Energieraub und Umstrukturierung liegen manchmal nur winzig kleine Schritte. Es ist wieder einmal das veränderte Bewusstsein, was es entscheidend lenkt. Dabei sollte man vielleicht keine großen Pläne schmieden, aber man kann zumindest mal anfragen, ob Interesse bestünde.

Ihr fragt euch sicher, worauf ich hinaus möchte. Einige wenige wissen bereits von meiner Idee im Kopf. Aber offiziell kann ich es noch nicht machen, denn dafür ist sie noch zu unreif. Eines weiß ich jedoch genau. Wenn das nicht geht, gibt es noch andere Möglichkeiten, die man ergreifen kann.

Der Rückfall im vorletzten Beitrag besteht aus der Kummulation verschiedener Situationen, die das Unterbewusstsein reagieren lassen und diese müssen sich ändern, meine Einstellung muss sich ändern. Und sie hat es bereits getan. Situationen bewusster werden lassen, was so angreift und die Kraft raubt. Manchmal muss man eben dorthin gelenkt werden, aber es wurde auf jeden Fall deutlicher für mich. Und dann heißt es gegensteuern in eine Sichtweise, die es für mich entspannter macht. Es funktioniert. Aktuell schon immer noch mal mit Hilfe von außen, aber es klappt. Und so wird mein neues Ziel immer deutlicher. Autark arbeiten. Genau das, was mir Herr Liebetruth im September 2022 auf meiner Kreuzfahrt vermittelt hat. Tatsächlich scheint sich dieser Weg zu bewahrheiten. Ich dachte zwar, dass ich noch länger verweilen kann, aber scheinbar ist doch eine Grenze im Unbewussten erreicht.

Auch bei der Partnersuche läuft es gut. Sie macht Spaß und lernt einfach auch neue Menschen kennen. Sei es für Freundschaften, für nette Gespräche oder vielleicht auch mehr. Den Umgang damit zu lernen, war auch nicht allein mein Weg. Ich habe doch oft Doreen um Rat gefragt. Aber es so gut, solche Freunde zu haben und es ist sooo wichtig!!

Und so läuft das Leben weiter, viel bewusster, vielleicht auch etwas geplanter, obwohl ich dennoch sehr sehr spontan bin. Und so gibt es auch Tage, wo ich Ruhe benötige, Kraft tanken kann und einfach in den wunderbaren wolkenverhangenen Himmel schaue, der so unendlich ist wie die Fähigkeit, das Leben nach meinen Bedürfnissen auszurichten und zu verwirklichen. Es stehen so viele Türen offen. Man sollte sich nicht immer auf eine dieser versteifen.

Ich freue mich auf weitere wertvolle Telefonate und Treffen mit Freunden, wie ich sie in der letzten Zeit einfach schon wahrnehmen durfte. Dabei ist immer ein offenes Ohr vorhanden, aber auf beiden Seiten. Ob man sich öffnet, ist einem jeden selbst überlassen. Ich weiß, wem ich was erzählen kann und wem nicht. Das bleibt eben ganz allein mir überlassen. Menschen, die einem wichtig sind, sind Herzensmenschen. Dabei muss ich immer wieder feststellen, wie komplex unser Gehirn doch ist… Wie wählt es aus? Gibt es doch einen Einklang mit dem Herzen? Ich glaube daran, denn Körper, Geist und Seele sind eins. Dies ist mir bewusster denn je. Danke an dieses Verständnis. Das Leben ist so beeindruckend.

Und so gehe ich weiter meinen Weg mit immer kleinen Zielen vor Augen und meinen treuen Begleitern, die mich auch manchmal Nerven kosten können. (kleine Jagdschweine) Sie führten mich mit Abstand in diese Welt und zeigen immer wieder Reaktionen, wenn ich nicht bei der Sache bin. Die Runden sind dennoch seit diesem Jahr wesentlich entspannter trotz des Jagdtriebs.

Somit möchte ich euch einfach mitteilen, dass ihr euch die Welt bewusst machen sollt und all das, was euch belastet, vielleicht doch eher links liegen lassen solltet und euren Weg weiter finden solltet. Kleine Ziele helfen hoch hinaus! In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Abend. Schaut ruhig ab und an mal in den Himmel… die Wolkenformung ist so oft so wunderschön anzusehen. Auch blauer Himmel kann entzücken, aber ein Sternenhimmel ist wohl kaum zu toppen.

Bis bald!

Wenn das Frauchen mal 5 Minuten weg war, wird gleich mal der Fleetzstuhl ausprobiert.

Das Ein-Finger-Suchsystem

Guten Abend ihr Lieben.

Heute mal eine Nachricht außerhalb der Heimat. Ich habe Urlaub und genieße diese Woche an sich zu Hause, aber ich bin ja auch der Spontanität nicht scheu. Und so ging es heute mit dem oben genannten System auf dem Straßenatlas auf Seite 42/43 los und Augen zu und suchen. Und zack, da kam der Ort Golmsdorf bei rum. Ein Mini-Dorf in der Nähe von Jena. Also, die wichtigsten Sachen gepackt: eine Decke, Hundefutter, Wasser, ein bisschen Obst und los ging die Reise.

Nach ca. 110min Fahrt angekommen in diesem Ort und kurz vorher schon einen wunderbaren Stellplatz fürs Auto gefunden im Schatten, direkt an der Saale. Herrliche Landschaft! Im Anschluss der Ankunft und Sortierung der paar Sachen, schnappte ich mir meine beiden und es ging einfach drauf los. Erst einmal Richtung Ortschaft und dann auf einen Feldweg über einen kleinen Bach. An der Mündung des Bächlein in die Saale war der Weg dann eine Sackgasse. Egal, umdrehen und beim nächsten Abzweig einfach woanders lang laufen. So waren wir gemütlich 90min unterwegs und danach war noch chillen an der Saale angesagt. Zurück am Auto gab es für die Hunde Raubtierfütterung und für mich auch eine Kleinigkeit. Den Ausblick noch einen Moment genießen und nun wird es auch schon langsam dunkel. Ich liebe solche Ausflüge und es ist nicht einmal weit weg. Dabei bin ich immer bestrebt, eine der Fahrten auf jeden Fall nur Landstraßen zu nutzen, um einfach die Landschaft zu genießen und etwas sehen zu können. Und nun schlafen beide Hunde bereits, ich schreibe diesen entspannten Beitrag und links von mir rauscht die Saale und rechts von mir sehe ich Berge und ein paar Rehe über das Feld laufen. Grillen musizieren und ab und an rauscht auch mal ein Auto vorbei. So kann Urlaub auch gehen oder einfach mal raus! Der Schlaf ist mir dabei relativ im Auto. Solange die Hunde runterfahren und entspannen können, bin ich auch gechillt.

Und so kann das Leben echt klasse sein dank ein bisschen mehr Spontanität. Das macht es lebens- und liebenswert!!!

Begegnungen der letzten Zeit sind für mich auch wichtig geworden. Wichtiger denn je. So gab es zwischendurch auch mal einen Hänger, kummuliert durch viele kleinere Faktoren. Aber auch hier gibt es bereits Lösungsansätze. Danke dafür an Doreen. Und so ist der soziale Austausch so wichtig für mich geworden, wie er nie zuvor in meinem Leben war. Klar genieße ich auch solche Tage wie heute und mit den richtigen Menschen an meiner Seite ginge das auch sicher gemeinsam, aber man schöpft auch Kraft an solchen Orten voller Entspannung und Ruhe. Gestern aber beispielsweise gab es so richtig was zu lachen, zumindest wurde sich köstlich amüsiert untereinander. Auch das ist notwendig. Lachen ist schließlich gesund! Und so grinse ich freudig vor mir her und genieße die Zeit, die ich für mich einfach sinnvoll und herzerfüllend nutze. Es gibt kein höheres Glücksgefühl.

Somit wünsche ich euch einen wunderschönen Ausklang des Tages. Ich habe ihn auf jeden Fall, Bilder folgend. Bis demnächst!

Abkühlung in der Saale
Raubtierfütterung

Rückfall

Guten Abend ihr Lieben.

Dieser Titel des heutigen Beitrags ist vielleicht nicht ganz richtig gewählt, aber würde das zumindest erst einmal umschreiben, was mir am gestrigen Tag widerfahren ist.

Es ist gerade eine etwas komische Zeit für mich. Viele Dinge, die auf mich einwirken, kosten wohl doch etwas mehr Energie als gedacht. Unbewusst sieht es zumindest danach aus. Denn sonst wäre ich nicht da, wo ich heute im Gespräch war. Ich möchte dabei auch nicht behaupten, dass ich übermotiviert bin und mir keine Zeit für mich gönne. Im Gegenteil. Meine Psychohygiene mit der Selbsthypnose klappt einwandfrei und ohne jegliches Erzwingen. Für dieses Handwerkzeug bin ich Frau Tannewitz auch sehr dankbar. Innerhalb weniger Sekunden bin ich tief drin. Und dennoch wurde ich von außen zu viel begossen und habe zu viel herankommen lassen unbewusst. Seien es vielleicht zwischenmenschliche Geschichten oder die grundsätzliche Verarbeitung. Und sie hat auch mit folgender Aussage recht, dass wir als Klienten den Zeitraum der Haltwertzeit für uns selbst herausfinden müssen. Jeder ist da auch anders. Ich denke, dass ich da bisher gut da gestanden habe bis gestern. Jedoch war ich gestern in alte Verhaltensmuster geraten. Was aber ein weiterer Vorteil des Gesamtkonzeptes ist, dass man es bewusst wahrnimmt und darauf reagieren kann. So gab es eine kurzfristige Terminvereinbarung zur Standermittlung. Und ja, dabei habe ich folgendes heraus gehauen: „Ich fühle mich scheiße einsam.“

Vermutlich ist dies ein Grundproblem meinerseits. Aber ich habe auch keine Erwartungshaltungen mehr gegenüber diejenigen, denen ich gegenübertrete. Einsamkeit kann echt erdrückend sein. Dabei geht es hier nicht nur grundsätzlich um Beziehungen und Partnerschaften. Eher für mich wohl so um gleichwertige Gesprächspartner mit emotional und kommunikativ gleicher Ebene. Für meinen wohl sehr reifen Kopf in gewissen Dingen nicht ganz so einfach. Was dabei das Herz spricht, spielt noch eine untergeordnete Rolle.

Und ja, ich bin froh, da eine verlässliche Ansprechpartnerin zu haben, die beratend und lenkend einwirken kann. Und das eben nicht nur mit Hypnose. Im August wird sich dem Dank noch auf etwas andere Art und Weise gewidmet. Zwei aus meinem Bekanntenkreis wissen über dieses Vorhaben bereits. Und ja, ich bin wohl oder übel doch manchmal etwas durchgeknallt. Aber das bin eben auch ich.

Meinem Ziel rücke ich auch langsam näher. Und noch dazu machen die sportlichen Aktivitäten sehr viel Spaß. Mit den Hunden kann ich im Sommer ja nicht so viel laufen gehen. Die beiden mit ihrem schwarzen Fell sind nach einer knappen halben Stunde schon im Eimer, wenn nicht irgendwie immer mal Wasser in der Nähe ist. So muss sich eben anderweitig betätigt werden. Nun geht es diese Woche erst einmal noch zweimal arbeiten und dann gibt es Urlaub. Hier und da ein paar Termine, ein Konzert, was Gutes für die Hunde und was Gutes für die Seele mit einem Spontantrip. So ist die Woche gut verplant für mich und es gibt dennoch Zeit für mich selbst zum Akku aufladen. Im Übrigen sah der heutige Tag schon wieder ganz anders aus. Klar gibt es solche Tiefpunkte immer mal, aber die Wahrnehmung ist anders, sie ist intensiver, vielleicht gar nachhaltiger, weil man es besser erkennt. Und so fügt sich jedes Bild zu einem Ganzen zusammen. Es braucht eben Zeit zur gesamten Verarbeitung, aber ich bin auf dem richtigen Weg. Dafür noch einmal herzlichsten Dank an Sie! Und diese Botschaft wird ankommen.

Somit nehme ich diese Momentaufnahme vom gestrigen Tag als Lehre für solche Situationen, wenn diese noch einmal ähnlich zum Vorschein kommen sollten. Der Kopf steuert eben zu 90% unbewusst. Machen wir uns dessen bewusst! In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und später einen angenehmen Start in den neuen Tag.

Bis bald!

Verschenktes Glück kommt doppelt zu dir zurück

Guten Abend ihr Lieben.

Nach längerer Pause gibt es mal wieder einen Beitrag von mir. Es ist bis dato wieder viel passiert.

Gerade sitze ich bei ein paar Tröpfchen Regen auf meinem wunderbaren Balkon, wo ich immer so viel Energie schöpfen kann, aber auch einfach für mich weinen kann. Ein Glück höchster Gefühle. Ein Schwarm an Staren fliegt über mein Kopf hinweg und es klingt beeindruckend. Aber auch die Musik ist mein Begleiter am Abend. Die Hunde sind entspannt mit auf dem Balkon und beobachten die Katze, die im Loch Mäuse fangen möchte. Wenn sie könnten, würden sie wohl mitmachen und dann die Katze fangen. 🙂

Tja, aber was ist passiert in der letzten Zeit? – Ich hatte im ersten Drittel diesen Monats meine vorerst letzte Sitzung zur Hypnose. Das musste ich für mich erst einmal verarbeiten. Nach nicht einmal 8 Terminen ist die Akutphase erledigt und ich konnte nach Jahren des Suchens endlich zu mir selbst finden. Und ich bin ziemlich begeistert von mir selbst! Ich weiß, Eigenlob stinkt… Aber nein, manchmal muss man es sich seiner Seele so gut tun. Nein, im Ernst, ich kann nun Glück verteilen, strahle es nach außen und es kommt als doppeltes Glück zurück. Wie man sich das vorstellen kann? – Ich sag mal so, meine Ausstrahlung zu Menschen, die mich kennen, aber mich nicht so häufig sehen, wie beispielsweise Kolleg:innen im Haus, finden, dass ich gut aussehe… wie nach einem Urlaub. Urlaub habe ich aber erst wieder in drei Wochen. Das sagt so vieles aus. Dann gibt es auch noch die Menschen, die dankbar sind für einfache Handlungen, liebe Worte, kleine Geschenke. Bei den Geschenken kommt es jedoch nicht nach dem Wert an. Die Geste zählt und einige Worte dazu, die wohl so manchen zutiefst berühren. So gab es für zwei Menschen in meinem Umfeld ein besonderes Geschenk. Eines wird sogar zeitnah umgesetzt. Auch wenn ich diese Person an sich nur durch die Arbeit kenne, wusste ich intuitiv genau, dass es das Richtige ist. In meinem engsten Kreis wäre das nicht das passende Präsent gewesen. Heute gab es dann dafür eine dankbare Umarmung. Und das ist das, wo mein Herz sagt, dass es der korrekte Weg war, es so zu gestalten. Denn es kam aus tiefsten Herzen. Und da gibt es auch keine Hintergedanken oder jegliches. So bin ich eben.

Auch sonst geht es mir gut. Die Selbsthypnose, eine angelernte Technik, läuft wie von selbst. Nicht täglich, aber so, dass es mir etwas bringt, komplett von den Geschehnissen loszulassen, die einen doch belasten könnten. Und da reicht es manchmal einfach in diesen Himmel zu schauen mit diesen wunderbar gefärbten Wolken durch den Sonnenuntergang. Und ja, da kommen auch mal ein paar Tränchen. Was soll’s. Das gehört dazu. Umso schöner ist es gerade auch, dass ich gerade mit einem Mädel in der Kennenlernphase bin. Schauen wir mal, was daraus wird. Denn auch das Herz möchte gern mal wieder mit etwas Liebe gefüllt werden. Jetzt kann ich das in einer neuen Ausrichtung, wo es vom „seelischen Dreck“ befreit wurde.

Auch stehen neue Projekte für mich auf den Plan. Mal schauen, was da die Zeit mit sich bringt. Dabei ist es gut zu wissen, wenn etwas doch mal wieder sein sollte, wo ich mich hinzuwenden weiß. Aber erst einmal gilt die Erprobung der letzten behandelten Problematik. Dafür muss Zeit, Wetter und mein Freundeskreis mitspielen.

Die Zeit sinnvoll nutzen ist so wichtig. An sich haben wir doch so viel Möglichkeiten zum Ausgleich. Zum Beispiel gab es ein Kurztrip am Wochenende mit den Wandermädels in den Thüringer Wald. Wir drei Mädels haben es wieder entspannt angehen lassen mit ein wenig Frischluft schnuppern. Meine zwei Hunde dürfen bei so einer Aktion natürlich nicht fehlen. Samstags ist immer die große Runde angesagt, aber dennoch gechillt. Ich glaube, am Ende waren wir an diesem Tag bis zu 7 Stunden unterwegs mit Pausen, wo es auf dem Berg ne Melone zu futtern gab und einem leckeren Eis bzw. einem Stück Kuchen und Getränke dazu. So kann man das Leben doch in vollen Zügen genießen. Sonntags gab es noch etwas Kultur, da ich die Hunde etwas schonen wollte. Wobei mein Alter Herr, der im Oktober bereits 10 Jahre alt wird, noch alle zum Staunen brachte. Am Samstag kurz vor Ende der Runde wollten sich beide noch einmal eine Abkühlung holen im Bach. Anstatt die Treppe zu nehmen hüpfen beide einen bestimmt 1,20m hohen Absatz hinunter und später sogar wieder hinauf. So haben wir drei nicht schlecht gestaunt. Da geht immer noch was. Und auch solche Momente sind so viel wert, so viel Glück tragen sie mit sich. Und auch wenn die Nächte in fremden Betten immer nicht so erholsam sind, so schöpft man die Erholung aus Momenten des Innehaltens, der Gemeinsamkeit, des Austauschs und der Natur. Mädels, ich hoffe, die Tradition behalten wir bei trotz irgendwelcher Vorkommnisse bei!

Ja, und so schöpft man Energie für das, was unverhofft passiert. Stress ist hausgemacht. Und wenn es dann doch mal überhand nimmt, können wir mit kleinen Hilfestellungen ganz einfach dort hinauskommen. Danke noch einmal vielmals. Wenn meine Worte auch nur wenige erreichen und dieser Blog doch eher recht unbekannt ist, so weiß ich, welche, die diesen lesen werden, nehmen doch so einiges heraus. Und seien es nur zwei bis drei Personen. Ich möchte einfach gerne positive Energie mit eigenen Worten verschenken. Und so sitze ich nun hier auf meinem Balkon mit explodierten Petunien, zwei geiernden Hunden und einem schönen Abendhimmel und schreibe diese Worte. Worte voller Zufriedenheit, voller Glück, vielleicht etwas Verliebtheit, beobachtet vom zunehmenden Halbmond. Wer weiß, es könnte auch durchaus sein, dass jemand von oben auf uns schaut und auch glücklich auf uns ist. Die Menschen, die zu früh von dieser Welt gehen mussten und viel mehr Liebe und Glück verdient hätten. Sie können stolz auf uns sein, wenn wir doch ein wenig mehr Leben genießen!

In diesem Sinne wünsche ich euch einen erholsamen Abend und eine schöne Woche. Bis bald!

Bewusste Wahrnehmung

Hallo ihr Lieben,

heute schreibe ich mal zu einer ungewöhnlichen Zeit einen Beitrag mit dem Wissen, das ich heute noch zur Nachtschicht gehe. So hätte es vermutlich nicht gepasst.

Was mich zu meinem heutigen Thema motiviert hat, ist eben genau das im Titel hervorgehobene. Wie gehen wir denn heutzutage durch die Welt, durch den Tag? Es wird immer alles schnell schnell erledigt ohne jegliche Gedanken. Dabei ist das Leben doch viel mehr als nur alles abarbeiten. Hinterfragen, genießen, Zeit nehmen, unwichtige Dinge einfach mal liegen lassen, sich über die kleinen Dinge im Leben erfreuen.

Ich hatte heute beim Spaziergang leider meine Hunde wohl etwas überfordert, als ich dachte, Feldwege zu laufen und auf einmal doch die knalle Sonne herauskam. So kürzten wir etwas ab und gingen die kleinere Runde. Klar wäre ich gern die große Runde gelaufen, aber bei 26 Grad und prallem Sonnenschein höre ich auf meinen gesunden Menschenverstand. Am Auto wartete bereits das Wasser. Und dennoch hatten meine beiden und ich so viel Spaß miteinander. Dabei immer auf Rücksicht der Radfahrer geachtet. Ich weiß gar nicht mehr, wie lange das her ist, dass das so einwandfrei immer und immer wieder geklappt hat. Ich bin so stolz auf die beiden. Und das alles, weil auch ich aufmerksamer geworden bin, mein Leben bewusster wahrnehme.

Die Waschlappen fast am Boden der Tatsachen.
Kornblumen und Mohn

Seit nunmehr 3 Monaten habe ich kein Fernsehen mehr geschaut, außer vermutlich mal, wo ich zu Besuch war. Dies aber nicht bewusst, weil ich das nicht mehr möchte. Nachrichten schon gar nicht mehr. Der offizielle Radiosender Fritz vom RBB hält Nachrichten sehr kurz und knapp. Aber selbst diese werden ausgeblendet. Mein Gehirn sortiert es aus. Ich liebe dennoch die Musik. Ein wichtiger Bestandteil für mich und eben auch Ausdruck meiner Stimmung und Wahrnehmung. Man mag es kaum glauben.

Die Arbeit ist ein Teil meines Lebens und sie macht mir Spaß. Dennoch merke ich auch da Veränderungen. Man wird noch feinfühliger, ich gebe positive Energie weiter und zum Teil kommt diese sogar zurück in Form von Dankbarkeit oder einem Lächeln. Ist es nicht das, was zählt? Diese positive Energie möchte geteilt werden, denn ich weiß, wie ich sie immer wiedererlangen kann. Frustration bringt nichts und falls doch, muss man sie herauslassen, auch wenn man vielleicht ungemütlich wird. Das musste ich für mich erst lernen. Nicht jeden Mist hineinfressen. Wir haben nur ein Leben, warum gestalten wir es uns nicht schön?

Ja, es gibt unschöne Momente in unserem kurzen Leben auf dieser Erde. Aber dennoch wachsen wir mit diesen heran. Wir sammeln Erfahrungen, lernen den Umgang mit der Endlichkeit kennen. Diese ist aber nur die körperliche. In den Tiefen leben doch Geist und Seele irgendwie weiter. Wie auch immer. Vorstellungskraft zur bewussten Wahrnehmung. Und ja, man kann, nein, man sollte sogar, Trauer und Schmerz zulassen. Gefühle sind überlebenswichtig. Dazu sind wir als Menschen befähigt worden. Manchmal sitze ich eben da, habe Gedanken, die einen berühren und weine. So lässt es sich manchmal besser verarbeiten. Und ich gebe zu, seit den letzten drei Monaten habe ich echt viel geheult. Vermutlich so viel wie die letzten zig Jahre zusammen.

Heute ist ein guter Tag. Es gab ein Kompliment, ich konnte ein wenig was erledigen und meine Hunde sind glücklich und zufrieden, auch wenn es echt warm war. Beide liegen nun entspannt neben mir. Die eine rechts von mir, der andere links auf der Couch. Beide schlummern kuschelnd und es getwittert nebenher. Die Natur wird sich über den Regen freuen. Wer weiß, warum sich im Himmel kleine Hochs und Tiefs streiten. Regen fehlt eh überall. Wenn wir das Leben selbst gestalten können, sollten wir das auf jeden Fall für uns selbst tun. Denn nur wenn wir zufrieden sind, können wir das eben auch weitergeben an Menschen des Umfelds. Das habe ich für mich gelernt und ich bin stolz darauf! Viele Wege führen nach Rom, aber du solltest deinen eigenen suchen. Dabei gibt es immer kleine Ziele, die man für sich ins Auge fassen sollte, um voranzukommen trotz mancher Hürden. Diese kann man dann mithilfe von Ideen, Freunden, gesammelten Erfahrungen überwinden. Am Ende sind es nur klitzekleine Stolpersteine. Das sind eben die Spuren, die das Leben hinterlässt. Diese helfen uns oft weiter.

Mein Benefit für euch ist einfach, dass ihr das Leben bewusster betrachten solltet. Es gibt neben negativen Erlebnissen sooooo viele positive Ereignisse, die einfach das Leben so wertvoll machen. Seien es Begegnungen, einfache Zufriedenheit, Zeichen des Gebrauchtwerdens, oder die kleinen wunderbaren Momente des Erlebens. Menschen gehen von dieser Welt im Prozess des Sterbens erst dann, wenn sie für sich den positiven Sinn gefunden haben. Dazu gehört dann auch das Loslassen alter Lasten. Manche gehen im Beisein von ihren Liebsten, manche können es nur ohne. Jeder, wie er es für sich vereinbart hat. So unterschiedlich sind wir eben.

In diesem Sinne nehmt euch die positiven Dinge zu Herzen und tragt sie mit euch. Sie geben euch Kraft, negative Erlebnisse zu verarbeiten. Genießt das Leben!

Bewusste Wahrnehmung

Ein zufriedenes Herz

Guten Abend ihr Lieben.

Nach etwas längerer Pause und vielen kleinen Schritten zum großen Glück gibt es heute mal wieder eine Meldung von mir.

Es gab in den letzten Wochen mit einfach sehr guter Vorbereitung einen wichtigen, für mich riesigen Schritt mich von der belastenden Vergangenheit zu lösen. Als ich mich dann auf den Weg gemacht habe und sich noch kleinere Schritte ergaben, wurde es zunehmend leichter in mir. Ich fühlte mich wesentlich befreiter als je zuvor. Bewusstseinsänderung mit positiver Vorbereitung. Danke dafür!

Klar gibt es auch Tage, die mal nicht so gut laufen, aber dafür wurde mir auch die eigene Psychohygiene vermittelt und deren Anwendung. Heute war so ein Tag, wo ich nichts groß hören oder sehen wollte. Auch viel Kontakt bestand nicht. Dennoch habe ich mir Gutes getan und meinen Balkon fast fertig hergerichtet. Ein bisschen bepflanzt, alles gemütlich hergerichtet, nun ist nur noch die Pflanztreppe dran, die aber heute erst mal noch austrocknen darf vor dem neuen Projekt. Und so sitze ich mit meinen beiden verrückten Begleitern auf meinem Balkon und genieße den Abendhimmel. Der zunehmende Halbmond strahlt in meine Richtung und ich empfinde ein tiefenentspanntes Gefühl.

Was ist passiert? Das frage ich mich wirklich, aber ich kann die Tiefen des Unterbewusstsein nicht komplett ergründen. Unser Hirn ist echt ein Wunderwerk von Mutter Natur. Man kann eben wirklich mit dem Kopf den gesamten Körper steuern im gewissen Rahmen. Es gibt natürlich auch die Gesetze des Organismus, aber es ist beeinflussbar. Wenn ich überlege, dass ich aktuell keine asthmatischen Beschwerden mehr habe und auch alles andere gerade im Lot läuft, dann ist es eine wohlige innere Zufriedenheit. Und ja, diese strahle ich eben auch aus. Ich sehe es an jedem freundlichen Gesicht, welches mir entgegenkommt.

So ist nun auch mein Herz zufrieden, entspannt oder wie auch immer man den Zustand benennen möchte. Vor allem aber ist es endlich offen für Neues. Für wahrhaftige neue Gefühle wie Liebe, Zuversicht und es möchte geben. Und schwupp, macht man bereits in kurzer Zeit eine neue Bekanntschaft. Mal schauen, wo es hinführt. Ich habe keine Erwartungen. Ich lasse es einfach laufen. Denn wir werden immer instinktiv im Leben das Richtige für uns tun. So, wie ich meinen Weg in diese wunderbare Therapie gefunden habe. Es ist das Schicksal des Universums.

Und ich glaube, dass meine Mundpropaganda (echt ein schlimmes Wort) echt gut Werbung macht. Es gibt tatsächlich Menschen in meinem Umfeld, die sagen, dass sie sich das vielleicht mal anschauen werden. Ich bin gespannt, ob es wirklich so passieren wird. Die Rückmeldung werde ich sicher erhalten.

In zwei Wochen gibt es den nächsten Termin, auf den ich mich freue, denn dann wird noch eine größere Thematik aufgegriffen, wo ich vermute, dass noch mehr zugrunde liegt. Nur habe ich bewusst kein Plan, woran es liegen könnte. Ich denke dabei sogar daran, dass es nicht unbedingt in Zusammenhang mit dieser einen bewussten Situation zusammenhängt. Auch das wird tiefer liegen als gedacht. Aber da werde ich dann mit Hilfe wieder in eine der alten verstaubten Kisten herumwühlen und dem auf den Grund gehen.

Bis dahin genieße ich jeden einzelnen Tag und bringe vielleicht meinen Begegnungen auch etwas Freude in den Tag. Denn ich möchte meine positive Stimmung einfach gern teilen. Es ist so ein wunderbares Leben, auch wenn man mal eben einen Tag nichts macht. Auch das gehört dazu. Seid nicht enttäuscht, wenn ihr mal nichts schafft. An den kommenden Tagen läuft es auch wieder besser. Gönnt euch eine Pause. Auch diese sind wichtig. Unser Hirn wünscht sich auch Ruhe und Erholung… am besten bei einer halben Stunde Hypnose. 🙂

Nun werde ich den ruhigen Tag ausklingen lassen mit einer frischen Tasse Tee und noch etwas den Mond beobachten, oder er mich. Wie auch immer. Das Leben ist schön, auch wenn es mal nicht so schöne Tage gibt.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen entspannten Abend und eine gute Nacht. Bis bald!

Ein energiegeladener Song.