Weil Veränderung mit dir beginnt!

Guten Abend ihr Lieben.

Heute mal wieder eine kleine Meldung von mir. Ich hoffe, euch allen geht es gut? Falls nicht, habe ich etwas positive Energie abzugeben.

Seit dem letzten Bericht ist noch einmal so einiges passiert. Einige Treffen mit Freunden, Bekannten, Verwandten und Arbeitskollegen. Eines wird dabei immer deutlicher. Alle geben mir ein Feedback, was ich selbst nicht ganz so direkt merke. Ich habe eine ganz andere Ausstrahlung auf meine Gegenüber. Und das bemerken sogar manche Männer. Es verblüfft mich sehr, weil drei dieser Rückmeldungen in den letzten drei Tagen zusammen kamen. Aber ja, mir geht es gut, so richtig richtig gut!!! Ach, und bevor ich es vergesse; eine Kollegin meinte so, wenn man das hier liest und mich nicht kennt, klingt das fast sektenähnlich. Ich musste schmunzeln.

Diese Therapie, dieses Ziel, welches ich auf diesem Weg habe, verliere ich nicht aus den Augen. Gerade steht mir der wahrscheinlich wichtigste Schritt bevor für ein Etappenziel. Ich bin Das erste Mal nach Beginn der Hypnose tatsächlich wieder in der alten Heimat und erlebe teilweise Gefühlschaos, welches ich zuvor mit wohl Fressattacken bewältigt/verdrängt habe. Und jetzt, jetzt fang ich einfach an zu flennen. Mehr als all die letzten Jahre zusammen. Klar, es kostet Kraft, aber die hole ich mir durch positive Gedanken wieder zurück, nennt man auch mentale Selbsthygiene. Das, was vor 17 Jahren war, kommt alles als Gefühle wieder und ich kann sie für mich ausleben. Nun wird es Zeit, dies auch dem anderen Gegenüber zu vermitteln. Ich hoffe, meine Intuition zeigt mir den richtigen Zeitpunkt.

Und ja, Veränderung beginnt mit einem selbst. Egal, auf welcher Ebene. Und es kommt zu dir zurück als Glück. Die Ausstrahlung, die ich an den Tag bringe im Moment kommt so positiv zurück und na ja, das zeigt alles. Jetzt bin ich vermutlich endlich ich selbst. Vorher war es alles irgendwie unterdrückt oder wie auch immer man diesen Zustand nennen möchte.

Ich bin glücklich und dennoch heule ich hier rum im Stillen. So viele Momente, so viele Eindrücke, so viele schöne Erinnerungen, die hochkommen. Trotzdem erdrückt mich das Elternhaus. So schade es ist. Aber es ist eben hier nicht mehr mein Leben. Ich habe mein eigenes gefunden, mein freies, losgelöstes Leben, wo sich das Herz mit Liebe ergießen möchte. Klingt vielleicht völlig schnulzig, aber so ist es. Ich liebe mein neues Lebensgefühl und teile es mit den Menschen, die mir wichtig sind. Es kommen auch neue Bekanntschaften dazu. Offen für Neues sein. Meine Devise. Altes ist Vergangenheit und die möchte ich so gern anschließen und einfach die schönen Momente inne- und festhalten. Die Gefühle, die jetzt da sind, sind aus intensiven Phasen.

Ich bin dankbar für das, was ich bisher erlebt habe und erfreue mich noch mehr auf das, was noch kommen mag. Ich kann endlich wirklich ich sein. Wünscht mir Kraft für den letzten Schritt dieser heißen Phase. Aber ich habe nichts zu befürchten, außer einigen Emotionen, mit denen ich wohl jetzt gut arbeiten kann. Ansonsten gibt es die besten Menschen um mich, die ich haben kann, einen wunderbaren Freundeskreis. Ich danke euch von Herzen!

Abschied nehmen von der Vergangenheit, heißt Veränderung für mich. Diese Kiste da im tiefen Keller ist echt schwer gewesen mit dem Aufräumen, aber wir haben es fast geschafft. Innerhalb von nicht einmal zwei Monaten so grundlegende Persönlichkeitsänderung, wobei ich noch immer ich selbst bin, nur anders. Dieses Unterbewusstsein ist so ungreifbar und doch so beeinflussbar. Vorstellungskraft ist der Schlüssel zum Erfolg, zum Tor in diese Welt. Selbstvertrauen, unumstößlich wie ein tief verwurzelter, alter Baum. Die Blätter im Herbst sind die Lasten, die jedes Jahr abgeschüttelt werden können. Und im Frühjahr erblüht immer wiederkehrend neues Glück. Danke für all diese Bilder!

Somit verabschiede ich mich für den heutigen Abend mit vor Freude tränenden, emotionalen Augen.

Grüße aus Havelberg

Bis bald!

5 einzigartige Steine

Guten Abend ihr Lieben.

Heute vor genau 17 Jahren… ein Tag, unvergessen und dennoch der Beginn meiner wohl kompletten Eigenständigkeit und großen Reife, die bis heute besteht. Ich möchte nicht hochtrabend sein. Dafür bin ich mir selbst zu bescheiden. Nein, aber ganz ehrlich, dieser Tag im Jahre 2006 war, na ja, erst einmal traurig, aber dennoch selbstbestimmten für meinen Weg, den ich bis heute gehe. Der Tod meines Vaters. 43 Jahre alt wurde er nur. Diesen Tag, diese schmerzhafte Zeit trage ich bis zum heutigen Zeitpunkt mit mir herum, weil es vieles in der jetzigen Zeit zum Vorschein bringt. Ich habe wohl damals nie richtig für mich trauern können. Nun bin ich 33 und verstehe für mich alle Zusammenhänge dank der Hypnosetherapie.

Vor ca. 2 Jahren begann so wahrscheinlich das Fass mit dem Überlaufen. Welches Fass? Das Unterbewusstsein. Chaos im Kopf, keine Struktur, sinnloses hineinfressen. Wer weiß, ohne meine zwei Begleiter hätte es noch anders laufen können. Dank dieser beiden Chaoten und meinem engsten Freundeskreis, den ich mir hier nun mittlerweile sehr gefestigt habe, habe ich nie das Ziel aus den Augen verloren, lediglich immer mal kurz abgeschweift. Was war ich für ein Mensch in der Zeit? Irgendwie manchmal nicht richtig anwesend und in sich gekehrt. Aber so bin ich eigentlich gar nicht. Zu Schulzeiten war es ähnlich. Nun lerne ich für mich mit meinen Gefühlen besser umgehen zu können. Wie das funktioniert, wisst ihr aus meinen letzten beiden Beiträgen.

Vor bereits einigen Wochen war ich ja an der wunderschönen Ostsee. Natürlich geht da etwas an mir nicht vorbei. Dabei handelt es sich um die Steine dort an den Stränden. Es gibt ja nicht überall nur Sand. Wie es so ist, landet dann doch der ein oder andere in die Tasche, aber nicht ohne Sinn und Verstand. Jeder dieser hat seine einzigartige Form und Farbe. Diese insgesamt 5 gesammelten Steine haben gerade für mich eine wertvolle Symbolik, die ich mit euch gern teilen möchte.

In der „heißen“ Phase nun gibt es 5 einzigartige Menschen, die mich begleiten, ansteuern, anstupsen und eigentlich fast immer ansprechbar sind, obwohl sie selbst so ihre eigenen Päckchen, zumindest einige von ihnen, tragen müssen. Dennoch gibt es sie, die offenen Ohren. Für sie stehen diese 5 Steine, die in dieser Phase eine hohe Bedeutung für mich haben, auch wenn ich am Ende selbst alles für mich regle. Sie haben diese Steine letzte und diese Woche erhalten.

Die eine, meine beste Freundin, stand mir immer mit einem offenen Ohr zur Seite, hat nie bewertet oder kommentiert, hat mit mir Hunderunden gedreht und für mich war es auch nicht schlimm, in Gegenwart ihres Partners einfach ehrlich zu sein. Ihr beide seid Goldschätze, weil man mit euch einfach über alles und Gott und die Welt reden kann. Danke.

Die nächste Person hat diese zwei Jahre „Stimmungsschwankungen“ wohl sehr gut miterlebt. Sie war wohl sogar ein intensiver Trigger für das, was jetzt so zum Vorschein bzw. zum Verständnis kommt. Danke auch hier, dass wir die Missverständnisse aus dem Weg räumen konnten und ich immer ehrlich zu dir sein kann. Irgendwie doch eine Art Freundschaft.

Eine weitere Person half mir dabei, den Anfang der Ergründung zu finden, worum es sich wirklich genau dreht. Es waren gute Gespräche, die am Ende zeigten, worauf es wirklich ankommt. Ressourcen und sich selbst zu finden. Danke auch hierfür.

Weiter geht es mit jemanden, die ich vor ca. 9 oder 10 Jahren hier kennenlernte und man sich dann irgendwann aus den Augen verlor und sich nach meinem Unfall, wie es der Zufall will, wieder in einer radiologischen Praxis trafen. Ich danke auch dir für diese doch besondere Freundschaft und für deine nachdrückliche Empfehlung für das, was gerade bei mir läuft. Du fragst immer nach, was es für News gibt. Vielleicht gehen wir wirklich mal entlang des Jakobsweges gemeinsam. Ich hätte auf jeden Fall Bock drauf!

Und dann noch diese Person, wo gerade alles irgendwie am Schnürchen läuft, obwohl man einfach dieses Unterbewusstsein anstupst und eröffnet. Dennoch ist es für mich eine sooo prägende Zeit. Denn so langsam kann ich von dem Loslassen, was die gesamte Zeit so belastet hat. Und das spiegelt sich auch in den medizinisch diagnostischen Sachen wieder. –> Ich war heute bei der Lungenfunktionsdiagnostik: Vorwert vom Januar 64%, heute 71% ohne Änderung der Medikation. Das bedeutet im Umkehrschluss eine allmähliche Besserung und das trotz leichter Allergie auf Frühlingsblüher.

Ja, ganz ehrlich, diese Therapie, wenn man sich darauf einlassen kann, bewirkt tatsächlich was. Es gehört einfach zum ganzheitlichen Konzept unseres Lebens dazu. Denn Körper, Geist und Seele müssen einfach im Einklang sein. Das beweist es mir einfach gerade.

Somit bin ich von ganzem Herzen dankbar, dass diese 5 einzigartigen Menschen mich in diesem weiterführenden Weg begleiten und ansprechbar sind. Ich denke, dass ich gleiches zurückgeben kann an diejenigen.

Wir sollten unser Umfeld schätzen. Die wenigen Menschen, die uns, sei es noch so klein, unterstützen, sollten wir nicht vertreiben. Klar gibt es auch mal Meinungen, die auseinandergehen, aber dennoch sind es Menschen, die dir vielleicht den richtigen Weg aufzeigen möchten, den wir vielleicht noch nicht so sehen wie sie. Externe Perspektiven zeigen manchmal, dass die Steine im Weg ihre Berechtigung haben. Wenn wir sie aus dem Weg geschafft haben, diese Steine, können wir sie mit Dankbarkeit verteilen und ihm jedem ein Gesicht zuordnen. Und dies ist meine Intention mit diesen wunderschönen einzigartigen Steinen. Klein, aber oho in der Wirkung für mich selbst.

Einen großen Dank an euch 5. Eine prägende Zeit voller Erinnerungen, die mich jetzt Gefühle zeigen lassen dürfen. Heute vor 17 Jahren!!! Eine verdammt beschissene Zeit, aber dennoch sehr wertvoll. Jetzt verstehe ich mein bisheriges Leben besser. Es ergibt alles einen Sinn, immer!

Somit möchte ich mich voller Dankbarkeit für heute verabschieden und hoffe, dass alle 5 diesen Beitrag lesen werden. Aber ich denke, dass das schon so sein wird.

In diesem Sinne, einen schönen Abend und eine gute Nacht!

Emotionale Ebene

Guten Abend ihr Lieben.

Heute war ich bereits zum fünften Mal bei Frau Tannewitz. Es ist ein Meilenstein im Kopf, was sich greifbar macht auch zum Teil ohne Hypnose. Denn heute stand das einfache Gespräch im Vordergrund mit richtig guten Bildnissen. Ich liebe ja die bildhafte Vorstellungskraft. Mir wurde dabei sehr bewusst, auf welcher hohen emotionalen Ebene ich so stehe und warum ich es zuvor nie wirklich zeigen konnte. Wir haben dabei alle eine unterschiedliche Ebene und nur selten passt sie zusammen. Umso besser zu wissen, dass es in meinem Umfeld tatsächlich ähnlich versierte Menschen gibt. Darüber kann ich mich sehr glücklich schätzen.

Nun ist der Punkt gekommen, einen weiteren Schritt voranzugehen. Ideen habe ich schon viele im Kopf. Ich liebe mein Gehirn. Es bringt so geniale Lösungen so schnell zum Vorschein und man kann es so krass beeinflussen. Zum Ende der heutigen Kopfarbeit gab es dann noch die pure Erholung, gefühlt wie auf Drogen. So crazy.

Morgen gibt es bereits einen weiteren kleinen Schritt in ein zufriedenes Leben. Begeistert von der Auffassungsgabe des Gehirns wird der rauschähnliche Zustand immer weiter getragen und ich freue mich Mundpropaganda zutun. Wenn wir etwas erreichen wollen, muss es aus eigener Überzeugung zustande kommen. Dafür haben wir Menschen eben die Fähigkeit und es kann schnell manipuliert werden. Aktuell im positiven Sinne, aber das geht auch anders. Dazu fällt mir der 2. Weltkrieg ein. Die Propaganda zur Nazi-Zeit. An sich nichts anderes. Wie unsere Medien jetzt, die ich kaum noch schaue. Dafür ist mir meine Zeit mittlerweile zu wertvoll und nutze sie anders. 6 Wochen bereits ohne Fernsehen. Auch keine schlechte Leistung. Und mir fehlt es nicht.

Ich bin gespannt, ob Doreen und ich unsere Idee verwirklichen. Lust hätte ich darauf schon. Egal, wieviel Tage es am Ende werden. Neues Ziel gesetzt, was man erreichen möchte im eigenen Leben. Kein anderer bestimmt dieses, nur ich. Und ich schaue von oben auf meinen stressigen Alltag, der so winzig aussieht und kann somit Abstand gewinnen von diesem. Als wenn man von einem Hügel ins Tal hinunter schaut. Ein wundervolle bildliche Darstellung aufs Alltagsleben. Und übrigens, auf dem Hügel sollte natürlich auch das Bett stehen, versteht sich von selbst. So gibt es auch einen gesunden erholsamen Schlaf. Wie eine sichere Burg.

Ich bin dankbar für den heutigen Tag mit allen emotionalen Erlebnissen, die ich wahrnehmen durfte. Genau das möchte ich gern zurückgeben, weitergeben und verbreiten. Ein höchst emotionales Glücksgefühl, welches eben auch andere Dinge zum Vorschein bringt. Das Leben ist so wertvoll! Nun gilt es weiterzumachen. Dran bleiben lautet die Devise.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Abend und eine erholsame Nacht oben auf dem Hügel. Da bin ich übrigens nicht allein.

Das beste Bildnis des heutigen Tages entdeckt bei der Hunderunde in Bad Dürrenberg. Danke Frau Tannewitz!

Ein Quantensprung ins neue Leben

Guten Abend ihr Lieben.

Ich hoffe, euch geht es allen gut? Ich kann von mir behaupten, dass es mir gerade sehr gut geht so an der wunderschönen Ostsee. Gleich in Verbindung gebracht habe ich ein kurzes Treffen mit einer der Aida-Reisenden, die in der näheren Umgebung wohnt. Viele Grüße an dich, es war schön, dich mal wieder gesehen zu haben.

Aber nicht nur, dass ich recht kurzfristig mal ein Kurztrip geplant hatte an der Ostsee zum Luft schnuppern, nein, auch, als hätte ich es geahnt mit diesem Zeitraum, hat mein Kopf sich auch mal etwas frei machen können zuvor. Ihr fragt euch, wie? Ich möchte es euch allzu gern erzählen und mache sehr gerne Werbung auch dafür.

Tja, die letzten 1 1/2 Jahre waren irgendwie nicht ganz so einfach für mich und auch so jemanden wie mich haut es mal um, so, dass der Kopf nicht immer gut mit macht. Da ich aber nicht auf den Kopf gefallen bin, finde ich für mich Lösungen. Dabei bin ich immer auch offen für neue Ideen. Und ja, ich habe mir Hilfe gesucht in Form von Therapie, was definitiv nichts Schlimmes ist! Besser so, als anders… Denn wie ihr wisst, ist mein Leben mehr wert als nur ein Trauerkloß. Ich möchte wieder mehr von mir selbst haben.

Letztes Jahr begann dann die „erste Hilfe“, das Bewusstsein wurde wieder auf das geschärft, was ich gern erreichen möchte. Dennoch gab es eine Weile daran zu knabbern. Körperlich wie seelisch und geistig. Es war eben nicht so zufriedenstellend.

Und dann gab es da meine liebe Doreen, die mir seit Oktober letzten Jahres jemanden vorschlug, was zum jetzigen Zeitpunkt meine Einstellung zum bewussten (Er-)Leben noch einmal völlig auf den Kopf stellt im positiven Sinne, versteht sich.

Ihr werdet es vielleicht für verrückt halten, aber das, was gerade so durch die Decke geht im Kopf verdanke ich einer Art Hypnosetherapie bei Frau Tannewitz. Ein unbeschreibliches Gefühl, welches freigesetzt wird, wenn man das Hinterstübchen im tiefsten Unterbewusstsein aufräumt. Und wenn man dort so herumkramt, kommt so einiges zum Vorschein, woran man nie gedacht hätte. Ich bin dieser Frau so dankbar seit der ersten Minute der direkten Therapie an. Klar muss man ein wenig Geld in die Hand nehmen, aber es ist jeden verdammten einzelnen Cent wert. Denn am Ende bringt es mir etwas und das sehr deutlich.

Ihr denkt jetzt: hokus pokus? – > Klar, man sollte für solche Dinge offen sein und es zulassen. Aber da ich ja immer für neue Dinge zu haben bin, wollte ich auch das nicht unversucht lassen. Und es ist das beste Gefühl ever. Ich weiß zwar nicht, wie es sich anfühlt, aber es ist so in etwa wie auf Drogen zu sein. Eigentlich besser… Es hat definitiv Suchtpotenzial. So empfand ich es nach der ersten Sitzung. Die zweite, wie auch immer es funktioniert hat, war etwas aufreibender, aber dennoch fühlt man sich danach sowas von erholt, obwohl man nicht geschlafen hat.

Unser Gehirn ist so bewundernswert. So unbeschreiblich leistungsfähig, sich solche Dinge so lange einzuprägen, was uns im Leben mit geprägt hat. Erstaunlich, wenn es man es tatsächlich wieder zum Vorschein bringt, woran man sich so gar nicht mehr erinnern kann. Eine Art Traumwelt, obwohl alles wahr ist, was dort gesehen wird. Parallel schaue ich mir gerade auf ZDF jeden Sonntag Terra X gerade an, weil es dort genau um unser schlaues Hirn geht.

Für mich ist diese Reise tief ins Unterbewusstsein mehr als Gold wert, denn im Nachhinein kann man Körper, Geist und Seele echt wieder in Einklang bringen. Schade, dass diese Art von Therapie nicht anerkannt wird von den Krankenkassen. Fakt ist eben, man muss sich darauf einlassen bzw. einfach neugierig sein. Dann kann man auch etwas aufreißen. Aber es ist eben eine riesige Chance mit vor allem Vergangenem ins Reine zu kommen. Ich bin noch heute tief beeindruckt!

Ich könnte nun noch erzählen, was da so alles passiert, aber ich glaube, man muss es einfach selbst erleben. Einigen, denen ich bereits davon erzählt habe, finden das ziemlich abgefahren, um mal ein Wort zu nutzen aus dem Freundeskreis. Und ja, bei der ersten Sitzung war es eine schöne Phantasiereise, die ich hier gerade an der Ostsee fast in real life erlebe. Zumindest ging es mir gestern Abend am ruhigen Wasser so. Glücksgefühle hoch 10 oder 1000? Keine Ahnung. Einfach crazy.

Liebe Doreen, ich danke dir nochmals sehr für diese tolle Empfehlung und das du hartnäckig geblieben bist. Bewusst habe ich mir den Beginn dann so gewählt. Nur den Kurztrip, den hatte ich schon zuvor gebucht. Alles in allem bleibe ich mir treu und nehme mir Zeit für mich und mein Wohlbefinden. Und das ist sooo wichtig.

Heute hatte ich einen stürmischen Tag an der See. Dennoch bin ich Strand auf und ab gelaufen und einmal von der Unterkunft in Diedrichshagen bis nach Warnemünde und zurück. Die Hunde sind wohl platter als ich. Aber ich fühle meine positive Energie trotz Mistwetter. Mit der richtigen Kleidung geht alles.

Auch im Dunkeln gut ausgerüstet.

Sehr geehrte Frau Tannewitz, ich danke Ihnen bereits heute für diese unbeschreibliche Erfahrung, die ich bei Ihnen sammeln darf. Ich weiß so nach und nach, wo ich wirklich für mich stehe und sehe so einiges immer deutlicher. Ich bin ich und ich stehe zu mir, so, wie ich bin. Eigentlich das, was ich hier immer vermitteln möchte. Dennoch wesentlich bewusster.

Und so wird es auch für euch immer deutlicher… Seid einfach offen für neue Ideen und schlagt neue Wege ein. Vielleicht führen sie euch zurück auf den alten Weg oder es wird etwas interessantes Neues. Für mich trifft es wohl im Titel ganz gut den Nerv. Und falls ihr Fragen haben solltet oder Details mal erfahren möchtet, kontaktiert mich ruhig per Kommentar oder Wege, wie ihr mich kennt. Ich erzähle euch gern vom Drogenrausch ohne jegliche Drogen.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen erholsamen Samstagabend und ein schönes Restwochenende.

bis bald

Nachtrag: Tatsächlich kommt es vor, dass ich noch etwas ergänzen muss. Durch meine Weiterbildung, die ich gemacht habe, weiß ich, dass man gut geschlafen hat, wenn man mit trockenem Mund aufwacht und nicht „rumsabbert“. Genau dieser Zustand wird auch erreicht in der Hypnose. Also sind die körperlichen Zeichen essentiell erkennbar. Beobachtet euch gerne mal selbst!

„… zu gut für diese Welt“

Guten Abend ihr Lieben.

Heute gibt es bereits einen neuen Beitrag. Dabei hat mich ein Satz meiner hier bestehenden besten Freundin einfach mal wieder zum Nachdenken angeregt.

Ich soll zu gut für diese Welt sein? Das wage ich nicht anzuzweifeln, aber jeder hat auch seine negative Seite. Es gibt sicher so einige Situationen, wo ich auch aus der Haut fahren kann. Aber das dauert lange.

Letztes Jahr gab es so eine Phase, wo ich nicht wusste, was im Kopf passiert. Das Sortieren hat viel Zeit in Anspruch genommen. Und was soll ich sagen, dies zeigten mir auch meine Hunde entgegen. Sie reflektieren unser menschliches Handeln sofort in Reaktionen, die für mich eigentlich unerwünscht waren. Beeindruckend, aber wahr. Woran es gelegen hat, lag klar auf der Hand im Nachhinein. Klare Gedanken, klare Blicke und Richtlinien zeigen auch bessere Handlungen bei meinen beiden. Sie sind ein wenig Spiegelbild des Inneren.

Ich denke immer positiv, versuche andere Blickwinkel zu verstehen und bilde mir meine eigene Meinung. Und ja, ich versuche beruflich mein Wissen aus Weiterbildungen umzusetzen. Wie schrieb eine Kollegin heute: „Da komm ich als kleiner Popel nicht durch.“ Und genau das ist es, was mich antreibt, immer und immer wieder gegenzusteuern. Alte Gewohnheiten mal ablegen, neues entdecken und daraus die Vorteile ziehen. Bei uns schimpft sich das auch als evidenzbasiertes Arbeiten. Genau dafür lohnt es sich zu kämpfen. Für jede Lebenslage. Es hat schließlich auch 5 Monate zur kleinen Umsetzung gedauert. Die Mühlen mahlen nunmal langsam. Man muss nur weiter das Rad drehen. Irgendwann wird aus einem Weizenkorn dann auch kleiner Staub, der sich verbreiten kann. Und das ist der Kampf. Es geht auch oft so zwei Schritte voran und dann mal wieder einen zurück. So ist es mit allem.

Ich für mich bin eben dennoch Optimist, bin aber nicht zu gut für diese Welt. Ich möchte die Welt eine klitzekleines bisschen mitgestalten. Vielleicht bin ich auch einfach ein Grund, warum man das Gute im Menschen sieht. Ich bin so wie ich bin und habe eben auch meine negativen Seiten. Welche genau, sehen vielleicht nur andere. Nein, so manches Mal merke ich selbst sie auch.

In diesem Sinne, ihr Lieben, immer positiv denken und optimistisch bleiben. Kämpft euch durch, schaut nach vorn, es gibt immer was neues zu sehen. Gute Nacht!

Ungerechtigkeit

Guten Abend ihr Lieben.

Der Sinn nach Gerechtigkeit, das ist, so glaube ich zumindest, eine persönliche Einstellungsfrage. Gibt es überhaupt Gerechtigkeit im objektiven Betrachtungsfeld?

Vergleichen wir es doch mal mit dem aktuellen Konflikt in der Ukraine. Viele sehen diesen Krieg als ungerecht an, einige jedoch rechtfertigen sich so, dass dieser notwendig ist. Und so kann man dies auch auf kleinste Dinge hinunterbrechen. Zum Beispiel aufs eigene Leben. Manche finden nur Ungerechtigkeit in Hinblick auf ihre Lebenszeit.

Dabei kann man mit der Änderung der Betrachtungsweise die Einstellung dazu beeinflussen. Aus Schicksalsschlägen kann man tatsächlich etwas Positives ziehen. Auch wenn es zu Beginn hart erscheint, aber so ist es doch unser Leben, unsere Erfahrungen, die sich anpassen. Dazu gehört dann auch etwas Mut, aber auch ein guter Anteil von Resilienz und Anpassungsfähigkeit. Das heißt also im Umkehrschluss, dass wir unseren Weg selbst bestimmen können. Und klar, es werden immer Steine in den Weg gelegt. Entweder drüber stolpern oder mitnehmen und woanders hinlegen.

Wenn ich zurückdenke, was alles bereits hinter mir liegt, gab es auch da Ungerechtigkeiten. Aber warum sollte ich mich daran festnageln. Es ist Vergangenheit. Um die Punkte im Leben, die mich tatsächlich fesseln, geht es bald. Denn das Unbewusste schlummert tief. Bald wird es geweckt, sortiert und ein paar Kisten aussortiert. Ich bin gespannt auf diese tiefgründigen Geschichten. Dennoch wird es mich, wie ich bin, nicht verändern. Das Leben ist gerecht, wie es ist. Nur wir selbst können es lenken und was noch wichtiger ist, ist Vertrauen im sozialen Umfeld. Ich genieße viel Vertrauen, kann dies aber auch zurückgeben. Diejenigen, die mich kennen, wissen das wohl zu schätzen.

Eine Devise des Lebens lautet auch: Lebt, liebt und lacht! Jeden Tag ein bisschen. Wir werden geprägt von uns selbst, es wird uns in die Wiege gelegt. Die Prägung unseres eigenen Ichs beginnt mit der Entwicklung des Gehirns. Und wir sind eins: Körper, Geist und Seele. Versuchen wir unser Leben zu verschönern, Momente zu genießen und das Beste aus jeder noch so schwierigen Situation zu sehen. Lebt das Leben, liebt das Leben und lacht im Leben! Wir haben nur eins. Und „pflegt“ euer Umfeld, denn in schweren Zeiten sind sie euer offenes Ohr.

Vertrauen schenkt übrigens Kraft im sozialen Umfeld, Ungerechtigkeiten auch auszuhalten und diese besser zu verarbeiten. Im besten Falle ändert sich auch der Blickwinkel darauf.

In diesem Sinne immer den Blick voraus und dem Weg folgen, egal, wo er hinführt.

Somit einen schönen Abend an euch. Bis die Tage mit neuen Schreibideen.

Freigeist

Guten Abend ihr Lieben.

Zwei Wochen voller Arbeit liegen nach dem Urlaub hinter mir. Und ich muss feststellen, dass besondere Konstellationen immer ein gutes Team darstellen, wo die Arbeit dann auch richtig Spaß macht und motiviert. Und so sollte es ja auch sein. Nach Plan läuft es eh nie. Aber manchmal geht doch alles wie am Schnürchen.

In der zweiten Hälfte meines Urlaubs gab es eine tolle Veranstaltung, die unser Professor gesponsert hat. Da hat man dann mal wieder gesehen, wer alles zu unserem großen Team gehört und dabei waren noch nicht einmal alle vor Ort. Es war ein wirklich schöner Abend und der harte Kern blieb bis halb 1 am nächsten Morgen.

Der harte Kern!

Solche Abende oder auch Tage fördern doch das Zusammenspiel zwischen allen Professionen. Wir stehen doch alle auf einer Ebene, die sich am Ende die Erde nennt.

Dennoch wünsche ich mir manchmal etwas mehr Erfüllung meines Freigeistes. Die Mühlen mahlen zeitweise so langsam… Die ersten Schritte in diese Richtung sind auch für mich getan und im März werde ich eine Fortbildung selbst durchführen. Im Leben hätte ich vor 10 Jahren nie an so etwas gedacht. Aber genau das ist jetzt mein Leben, meine Motivation.

Gerade bin ich in sehr guter Lebensverfassung und der Optimismus ist nicht zu bremsen. Kleine Ziele bringen uns voran. Ein bisschen lebe ich ja bereits meinen Freigeist. Ich bin unabhängig, habe die Menschen um mich, denen ich vertrauen kann und muss keinem etwas beweisen. Ich bin immer mehr ich selbst und dennoch für andere da. Klar, jeder hat andere Prioritäten, die sich im Laufe des Lebens auch immer ändern können. Da könnte ich jetzt so viel aufzeigen. Aber jeder kennt doch seine eigenen.

Freigeist; das ist auch dieser Blog hier. Und ich könnte mich zum Teil köstlich amüsieren, wie ich doch so einige Menschen in meinem Umkreis zum Nachdenken anrege und der Buschfunk es mir mitteilt. Da musste ich letztens doch einmal herzhaft drüber lachen. Die tiefsinnige Phase ist nun aber erst einmal ad akta gelegt, zumindest der Großteil. Ich sehe mein Leben wieder aus etwas lockeren Blickwinkeln und möchte nun wieder mehr erreichen. Alles braucht seine Zeit, auch die Zeit selbst. Vielleicht gibt es irgendwann den vollkommenen Freigeist. Aber wer weiß schon, was morgen ist…

Ich beneide auch keinen, der vielleicht besser lebt. Jeder hat seine Ziele, seine Meinungen, aber auch seine Päckchen zu tragen. Ganz abgesehen von den Geschehnissen in der Welt. Trotzdem nerven mich Nachrichten beispielsweise. Da bleibe ich lieber bei meiner Musik und lese ein gutes Buch. Der Frühling naht ja auch schon. Bald beginnt wieder die Balkonzeit. Ich bin gespannt, was dieses Jahr noch mit sich bringt. Eines weiß ich aber jetzt schon. Auch wenn die ein oder andere Sympathie mehr oder weniger vorhanden ist, so sind wir doch ein tolles Team auf Arbeit. Egal, wer nun alles dazu gehört und man manche kaum kennt. Der Laden läuft schließlich. Klar, besser machen kann man immer was und Kritik muss man auch mal austeilen und vertragen. Aber ich bin dankbar, dass ich noch immer hier bin!

Zu Hause gibt es auch ein Team. Die Chaostruppe, die an sich aber auch gut harmoniert. Für die beiden würde ich wohl alles stehen und liegen lassen. Da geht es dann trotzdem mal drunter und drüber. Aber so ist es eben. Auf und ab. Ich hoffe, Sie bleiben mir noch einige Jahre erhalten.

Spike (9) und Ava (4)

Ohne diese beiden Schätze wären so manche Tage richtig mies gelaufen. Du kommst aber nach Hause und der miese Tag ist vergessen. Nie immer vollständig, aber das beste an den beiden ist ja, sie reflektieren meine Stimmungslage. Und das ist das, was ich von ihnen lernen kann. Immer und immer wieder. Es ist so beeindruckend. Und zusammen sind wir eben ne Chaostruppe.

Wenn ich zurückdenke an meinem Urlaub letztes Jahr, vermisse ich das wohl schönste Naturschauspiel, welches ich in meinem Leben gesehen habe. Nordlichter. Das ist auch noch einmal so ein Ziel für mich. Vielleicht kann ich ja jemanden motivieren, mich zu begleiten. Aber wir schauen erst einmal, was der morgige Tag so bringt. Bis dahin wünsche ich euch noch einen entspannten Abend mit vielen kleinen Glücksmomenten, die sich tief im Herzen einprägen.

Also, bis bald in diesem Theater!

Früher war alles besser…

Guten Abend ihr Lieben.

Heute mal etwas zeitiger wie sonst. Aber mit diesem Spruch braucht ihr mir nicht entgegentreten.

Ich weiß, dass der Spruch häufig kommt. Nicht nur von der Generation über mir, sondern mittlerweile auch von meiner eigenen Altersgeneration. Aber dieser Spruch ist, na ja, wie soll ich es sagen, verkehrt. Selbst ich habe ihn bis vor kurzem noch „rausgehauen“.

Aber ich wünsche mir keine alten Zeiten zurück. Wir müssen mit dem arbeiten, was wir vor Ort haben und daraus das Beste machen. Wir leben eben aktuell in der Zeit der Globalisierung und Technifizierung.

Ich war letztens bei meiner besten Freundin auf einen Tee zu Besuch und konnte so ein bisschen mit künstlicher Intelligenz Bekanntschaft machen. Ich sollte ein Spiel spielen mit einem Sprachassistenten. Am Ende hat dieser doch nach langem „Überlegen“ herausgefunden, an welche Person ich dachte. Dabei geht dieser Assistent einfach nach Ausschlussverfahren und Algorithmen alles durch, was nicht passt und was passt. Dies in einer Geschwindigkeit, was unser Gehirn teilweise überlegen ist. Das ist etwas unheimlich.

Ja, die Zeit ist wirklich sehr schnelllebig geworden und jeder sieht nur noch sich. Warum führt Herr Präsident Putin den Krieg durch. Sieht er vielleicht auch, dass früher, als die Grenzen noch anders lagen, alles besser war? Ich kann ihn leider nicht persönlich fragen. Aber es könnte durchaus möglich sein. Dennoch führt das alles zu keinem Ergebnis, denn das Leben ist im Hier und Jetzt.

Man muss einfach anfangen, konstruktiv zu denken und dennoch den Abstand wahren, den man benötigt, um ein angenehmes Leben führen zu können. Nicht umsonst arbeite ich dort, wo ich arbeite. Nicht umsonst versuche ich gerade ein bisschen Struktur dort einzufordern. Ich war früher nie so. Ich war das kleine graue Mäuschen. Aber mein Selbstbewusstsein ist in diesem und mit diesem Team gewachsen. Und nur, wenn wir an einem Strang ziehen, können wir etwas verändern. Ich möchte nicht immer allein da stehen. Denn dann kämpft man gegen Windmühlen. Trotzdem geht es in kleinen Schritten voran in diesem Haus und die Motivation wächst. Die Fälle, aus denen man lernt, zeigen, wie wichtig es wird, dass der Mensch nicht auf der Strecke bleibt. Ich liebe meinen Job und bin sogar im Urlaub bereit für Konferenzen.

Dennoch habe ich meinen Ausgleich, wo die Medien einfach mal Medien sind. Hunderunden über 2-3 Stunden, das Handy zwar dabei, aber warum sollte ich drauf schauen. Die Konzentration gilt ganz den Chaoten und der Natur und dieser trüben Suppe da draußen. Das Treffen mit Freunden, ganz ohne aufs Handy zu schauen, das ist lebenswert. Das gab es früher und gibt es auch heute noch. Man mag es kaum glauben! Auf dem Balkon sitzen und ein gutes Buch lesen, dazu noch die beste Musik auf den Ohren. Warum brauche ich Nachrichten und das Handy in dieser Zeit. Klar streamt man die Musik über das Handy oder das Tablet, aber dennoch kann man es in diesem Moment ablegen. Wir müssen unser Leben nur wieder etwas bewusster leben. Dann brauchen wir frühere Zeiten nicht mehr. Und es gibt genug, was damals auch nicht gut lief. Ich liebe mein Leben so, wie es sich entwickelt hat. Ich denke nicht, dass ich Entscheidungen hätte anders machen können und akzeptiere mein Umfeld, früher wie heute. Ich bin die, die ich bin, auch wenn ich mich gewandelt bzw. einfach geöffnet habe. Hätte ich früher jemals gedacht, dass ich meine Meinung, wie ich sie jetzt in einem aktuellen beruflichen Fall habe, so geäußert hätte. Niemals. Wir wachsen mit unseren Aufgaben. Früher war nichts besser, es war eben einfach anders! Das Leben, WIR, entwickeln uns.

Was dabei einfach wichtig ist, dass sich keiner dabei verliert. Behaltet euer Bild vor Augen, was ihr anstrebt. Der Weg ist noch immer das Ziel. Klar ändert er sich immer mal, aber darauf kann man sich einlassen. Und wenn er mal steil und unwegsam wird wie der Hausberg in Bodo, den ich letztes Jahr erklommen habe, dann schafft man auch das, eben etwas langsamer als erhofft. Anschluss verliert man nicht, zumindest nicht mit den richtigen Menschen und Partnern an seiner Seite. Allein macht man den ersten Schritt und zusammen wird man stärker.

So sollte man es auch in unserer Dienstleistungsgesellschaft Krankenhaus sehen. Da müssen alle an einem Strang ziehen. Gemeinsam bewegt man mehr. Manchmal muss man dazu auch einfach nerven. Thema gewerkschaftliche Organisation. Es gibt eine Ärztekammer für wesentlich weniger Ärzte, warum keine Pflegekammet für sooo viele Pflegekräfte. Eigentlich kann man da froh über die Möglichkeit, mit einer anderen Organisation mitlaufen zu können, sein. Klar, man muss immer etwas zahlen, aber man zahlt mit dem Beitrag ja auch die Leute, die da sitzen und verhandeln. Umso stärker man auf der einen Seite ist, desto mehr Leute können für euch da verhandeln. Aber das ist auch noch eine andere Geschichte.

Mir ist einfach wichtig: Seid mutig und findet euren eigenen Weg, denkt nicht an früher. Ihr lebt und seid im Hier und Jetzt. Nur das zählt.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Start ins Wochenende. Genießt das trübe Nieselwetter. Hat auch was Schönes an sich… Laufen nicht so viele Leute draußen rum. 🙂

Bis zum nächsten Mal!

krankes System Deutschland

Guten Abend ihr Lieben.

Erst einmal wünsche ich euch allen ein frohes neues Jahr mit Gesundheit und Glück.

Heute schreibe ich diesen Blog gern für die gesamte Gesellschaft und hoffe auf rege Diskussion.

Die Vorgeschichte: Ich habe diese Tage recht emotional auf einen Vorfall auf Arbeit reagiert, der mich aber am gleichen Tag noch zum direkten Frustabbau bei einer Freundin und zu konstruktiven Ideen führte. Nur so konnte ich im Anschluss auch ruhig schlafen. Da kämpft man tagelang um etwas, um dann zu sehen, wie man zugrunde geht, weil einfach die Kompetenzen nicht da sind. Es scheitert dabei nicht nur am System, sondern auch an einzelnen Persönlichkeiten, die nicht adäquat oder zu geringfügig reagieren und das in diesem Beruf…

Da bekommt man vom Arbeitgeber Weiterbildungen angeboten oder Übernahme der Kosten, um sich weiterzubringen und man denkt logisch und in Zusammenhängen und dann gibt es das stupide einseitige Fachdenken gegenüber. Wir Menschen sind Individuen, jeder reagiert anders, aber die körperlichen Reaktionen sind alle irgendwie ähnlich. Da spielen Biologie und Chemie eine Rolle, Zusammenhänge, ein bisschen mehr interdisziplinär denken. Falls sich das auf einer Ebene nicht klären lässt, muss sich einfach die nächste Ebene einschalten und dort agieren.

Ich, als „kleine“ Gesundheits- und Krankenpflegerin verstehe da die Zusammenhänge etwa besser? Scheinbar ja. Diese Thesen habe ich auch mit einer Kollegin besprochen. Wir müssen uns als Pflegekräfte endlich bewusster werden, dass wir eine eigenständige Profession sind. So langsam beginnt dieses Umdenken auch, aber dafür müsste es noch einmal einen erneuten Versuch einer Pflegekammet geben. Die Ärzte haben ihre Lobby, die sich die Tage schon wieder beschwert wegen der digitalen Umstellung für den „gelben Schein“.

Und diese Probleme gibt es eben nicht nur in der Pflege. Oben in der Politik ist es das gleiche. Die Diskussionen nach Silvester aufgrund dieser Angriffe auf Rettungskräfte. Da überlegen sie doch ernsthaft über Verbot von Feuerwerk. Das, was da vereinzelte Menschen mit roher Gewalt durchgeführt haben, dafür sollen all diejenigen, die sich ein schönes Feuerwerk gestaltet haben, bestraft werden? Auch nicht richtig in meinen Augen. Dann sollen doch die Rettungskräfte und Polizisten Dashcams tragen. Das macht die Strafverfolgung einfacher, denke ich zumindest.

Wir haben in diesem Land so viel bürokratischen Mist auszufüllen für jede Kleinigkeit, haben trotzdem ein doch sehr ausführliches Sozialsystem, wo jeder einzelne abgesichert werden kann, und dennoch gab es im Dezember einen Bericht, dass viele Rentner noch arbeiten gehen. Ja, warum wohl? – weil die Rente nicht reicht.

Etwas, was ich damals auch nicht ganz verstanden habe, war, warum wir hier die Wehrpflicht nicht weitergeführt haben. So hätte die Bundeswehr vielleicht etwas mehr Personal und manche Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen Zivis. Schlecht war doch dieses System nicht?

Alles in allem kränkelt dieses gesamte System auf ganzer Strecke. Hauptsache ist doch, dass die Industrie-Lobby ihren Zuspruch von den obersten Politikern erhält. Sorry, aber so geht das nicht weiter…

Ich wünsche mir, dass dieser Beitrag hier und heute geteilt wird und man einfach mal darüber nachdenkt und sich jeder auch noch mal an die eigene Nase fasst.

In diesem Sinne, gute Nacht!

Meine Weihnachtsüberraschung an euch

Guten Abend ihr Lieben,

lang genug habe ich überlegt, wie ich es schaffe, mein Leben zu leben. Heute, als ich die Nachricht las, dass Brocken-Benno am 24.12.2022 in aller Früh verstarb, wurde mir eines glasklar. Wir haben nur dieses eine Leben. Und auch wenn ich gerade Weihnachten komplett allein mit den Chaoten verbringe, genieße ich die Tage der Ruhe und kuriere den Infekt aus.

Dieses Jahr war sch… turbulent genug für meinen Kopf und für mich selbst. Da wird einen bewusst, dass man todunglücklich verliebt ist, keine Chance hat und es noch dazu eine Frau ist. Tja, da staunt ihr. Nun ist der Mist endlich raus. Lange habe ich es wohl selbst für mich verdrängt. Sicher finde ich auch Männer attraktiv. Aber es ist, wie es ist.

Bewusst erleben durfte ich in diesem Jahr auch meine Vergangenheit noch einmal. Wie ein Film vor den Augen voller Erwartungshaltungen. Die sind aber gar nicht so gesund für uns. Ich schaue zurück auf mein Leben, welches ich bisher doch recht gut gemeistert habe. In der Zeit, als ich hätte Elternteile an meiner Seite haben müssen, aber sie selbst nicht konnten, waren wahre Freunde an meiner Seite und stille Teilhaber. Ich denke, die Menschen wissen, wer gemeint ist. Es gilt für diese ein großes Herz an Dankbarkeit. Und dennoch habe ich es immer wieder allein aus Krisen heraus geschafft mit ein paar Winks mit Zaunpfählen.

Ich habe in diesem Jahr so viele tolle Menschen kennengelernt und bin so offen wie nie. Mir wird mein Leben zunehmend bewusster und ich habe ein tolles Leben. Ein Dach übern Kopf, wahrhaftige Freunde, ich kann mir Urlaub leisten und ein bisschen mehr. Begegnungen, die das Herz erfüllen, aber auch manchmal so sehr berühren, dass es etwas schmerzt. Jeder muss seinen Weg finden. Ich denke, dass ich jetzt die richtige Richtung einschlage und wenn nicht, wird nicht umgedreht, sondern an der nächsten Kreuzung neu entschieden.

Ich kann vielleicht nicht viel Gefühle zeigen, dennoch kann ich sie wie hier in Worte fassen. Vielleicht ist das hier meine Welt, aber dennoch liebe ich auch meine Arbeit, wenn ich ihr mehr Zeit schenken könnte. Ich sehe das Strahlen in den Augen mancher, wenn man sich die Zeit nimmt. Ist das Strahlen jedes einzelnen Menschen nicht wichtig? Ich schenke gern, egal was. Denn ich denke, dass die Menschen dann von innen erstrahlen. Ein paar Worte, ein wenig Zuneigung, etwas Liebe und ganz viel Freude. Das ist es doch, was die Weihnachtsfeiertage ausmacht.

Fühlt euch angesprochen, diejenigen, die 2006 und in diesem Jahr für mich ganz besondere Menschen waren. Es sind einige! Und dennoch bedeutet es mir unheimlich viel, denn sie sind Ressource! Auch meine AIDA-Truppe sei erwähnt. An sich gleichermaßen die schwerste, aber auch schönste Zeit!

Ihr seht, das Leben zeigt immer wieder neue Herausforderungen, die man sich stellen muss. Denn am Ende ist der Weg das Ziel. Beruflich wie privat. Und ihr könnt mir glauben, dass mir das heute und hier nicht einfach gefallen ist. Trotzdem denke ich an die Menschen, die ich sehr sehr gern habe und eben zum Teil nicht mehr unter uns weihen. Aber manchmal muss man eben auch ins Dunkle gehen, um die Sterne sehen zu können.

Somit wünsche ich euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest und genießt die Zeit mit euren Lieben um euch! Denkt an das zurück, was ihr erreicht habt und schätzt das, was ihr besitzt. Glück, Freude, Herz und Gefühl!

Bis dahin, eure famyvo