Die Menschlichkeit bleibt auf der Strecke

Traurig aber wahr…

In jeglichen Dienstleistungszweigen ist dieses doch der Fall. Besonders im sozialen Sektor. Wir sind alle nur noch Nummern. Selbst beim Finanzamt oder bei der Bezügestelle, Rentenstelle etc.

Überall müssen wir Nummern parat halten, damit die Leute am anderen Ende schauen können, wie die Lage ist. Aber keiner interessiert sich für das, was hinter dieser Nummer steckt.

Diese Problematik wurde mir in diesem Unterrichtsturnus mal wieder sehr bewusst offen gezeigt. Wir als kleine Lichter können zwar im kleinen Rahmen positiv wirkend werden, jedoch muss sich ganz oben bei der Politik was drehen und wenden.

Das wichtige aber ist doch, dass wir Menschen auf allen Ebenen betrachtet werden müssen. Egal, ob wir zur Bundesagentur für Arbeit gehen oder in ein Krankenhaus. Und da spielt es auch keine Rolle, aus welchem Land wir kommen.

Deutschland ist an sich sehr gut aufgestellt in der Versorgung und wir müssen zugeben, schlecht leben wir nicht. Aber das Bedauerliche ist doch, dass das Geld weiterhin regiert.

Beispiel Schwerbeschädigten-Ausweis:

Ein Mensch ist von Geburt an schwer hörgeschädigt, was im Alter weiter zunimmt. Normale Hörgeräte reichen nicht mehr. Er bekommt zwei Cochlea-Implantate eingesetzt. Den Ausweis hat er vor der OP noch. Nach regelrecht guter Einstellung der Implantate kann er sogar fast normal hören. Das Amt prüft nach Eingriff und Einstellung den Sachverhalt des Ausweises und will diesen ihn entziehen. Am anderen Ende hat keiner eine Ahnung, wie man mit den CI lebt. Denn sobald die äußeren Elektroden abgenommen werden, ist kein Hörvermögen mehr da. Aber das wissen die Laien im Amt doch nicht. Woher auch. Sie sind ja auch nicht allwissend. Trotzdem muss man sich doch, wenn man sich mit solch einem Fall auseinandersetzt, ein Bild machen können, indem man sich mit dem Fall vertraut macht und mit der Thematik. Man muss eben auch in mehrere Dimensionen schauen. Nicht nur sehen: „Ahh, der kann wieder normal menschlich hören“. Von wegen.

Solch ein ähnliches Erlebnis hatte ich heute mit einigen meiner Kollegen. Einige von denen haben gleiche Meinungen zu dieser Thematik.

Nehmen wir nur mal wieder die Diskussion vieler unnötiger Wirbelsäulen-Operationen. Das ist doch gerade wieder in aller Munde. Schuld ist die Regelung von oben. Das Abrechnungssystem, genauer DRG’s genannt. Es geht nur noch auf die Wirtschaftlichkeit aus. Traurig, aber wahr… Aber hey, man ist Dienstleister, kein Wirtschaftsunternehmen. Aber leider muss man sich ja weiter erhalten. Aber auf welchen Kosten…

Ich fand damals die Idee von Martin Schulz ja gar nicht so schlecht mit seinem Versprechen, aber durchbekommen hätte er es wohl eher nicht. Ich bin der Meinung, dass das DRG-System einfach umstrukturiert werden muss oder man ein Mittel findet zwischen dem, was es zuvor gab und der DRG’s. Ich erwähne nur mal einen leicht fiktiven Begriff: blutige Entlassung. Auf manche Art und Weise sehr grenzwertig.

Was ich mit diesen Dingen mitteilen möchte, ist, dass man nicht nur eine Dimension oder zwei betrachten darf. Wir sind Menschen. Wir müssen physiologisch, psychologisch, sozial und spirituell betrachtet werden. Die reale Welt sehen und nicht nur irgendwelche Zahlen und Fakten. Es MUSS kommuniziert werden, und das auf AUGENHÖHE!! Das sollten wir alle, auch die Politiker da oben.

Zuhören und Probleme sehen/erkennen.

 

Danke für eure Aufmerksamkeit. Schönen Abend noch.

Heimat

Was fällt euch zu diesen Bildern ein in Zusammenhang mit dem Titel?

Ich bin der Meinung, Heimat ist dort, wo man sich auch gerne aufhält und sich wohl fühlt. Deutschland ist meine Heimat. dazu gehören eben einige bestimmte Orte. Dort, wo ich wohne und arbeite, woher ich komme und wo ich gerne unterwegs bin. Ich lege mich da nicht unbedingt fest. Wobei es sicher auch außerhalb Deutschlands Lieblingsorte gibt: Amsterdam beispielsweise. Eine Stadt, die Charme hat. Keine Ahnung, warum, aber ich finde sie einzigartig. 5 Mal war ich nun mittlerweile schon dort. Ich bin an sich kein Mensch, der gerne unbedingt Großstädte bereist, aber diese ist eine derjenigen, die mich immer wieder einfangen in ihren Bann. Dieses Jahr war ich leider noch nicht dort, sonst wären wohl auch Bilder dabei. Mit meiner Kamera ist vieles möglich. Trotzdem hält diese nur Momente fest, kurze Augenblicke. Jedoch raubt einem die Stimmung vor Ort den Atem. Einmalig und doch immer wieder erlebend, wenn man in der Heimat ist.

großes Bild: Die Saale an der Katzenbuckelbrücke in Halle: Dort schaue ich mir immer gerne das Zusammenspiel an von Licht und fließendem Wasser, welches eine ungeheure Gewalt dort annimmt. Einfach herrlich und die Geräusche auch sehr angenehm.

oben rechts: kürzlich erst geknipst: Die Ostsee bei Zingst. Experimente mit der Kamera. Einzigartige Kulisse mit vielen Touristen, Hunden und dem rauschenden Wellen, die sich Richtung Strand nähern.

rechts mittig: Ein „Shake it“ Bild meines Hundes Spike. Gut erwischt dank super schnellem Autofokus der Sony Alpha 6000.

links unten: Blick in Richtung Teutschenthal Bahnhof mit der B80. Manchmal einfach eine tolle Landschaft. Bei tollen Lichtverhältnissen geht natürlich noch mehr und man kann selbst diese Aussicht genießen.

mittig und rechts unten: Der Havelberger Dom. Eine tolle Kulisse und immer wieder ein Schnappschuss wert. Geburtsstadt eh und je. Schulabschlüsse dort erledigt, Leben geprägt, fürs Leben gelernt. Danke an diese wundervolle Stadt und noch besseren Menschen. Besuchen werde ich sie immer, aber jemals dort wohnen wohl kaum.

Denkt auch ihr mal an eure Orte, die ihr gerne besucht und an denen ein Stück Erinnerung hängt. Das kann in dunklen Zeiten manchmal echt toll sein. Sie bleiben trotz manch unangenehmer Erfahrungen schön in Erinnerung. Positives Denken auslösen, losfahren und genießen. Wir hängen viel zu sehr im Alltag fest. Schaut euch Bilder an und erinnert euch! Dann könnt ihr positiv voraus schauen. 1x pro Jahr muss einmal wegfahren an einem schönen Ort drin sein. Und übrigens: Deutschland kann echt schön sein, merkt euch das.

Grüße an die Welt da draußen!

Irreale Welt

Hallo zusammen.

Ich war letzte Woche im Urlaub. Zingst. Echt klasse. Ostsee im Herbst auch ohne Baden so schön. Mein Hund war im Wasser.

Ich hatte ja schon einmal das Thema „Abschalten“ etwas begründet. Das wollte ich hiermit noch einmal aufgreifen.

Im Urlaub hatte ich eine Freundin und ihren Sohn dabei. Thema Handy mal stecken lassen war da fehl am Platze. Traurig. Und dann kann man sich mit denen nicht einmal richtig unterhalten, weil sie sich ja mit anderen bei WhatsApp gerade „unterhalten“. Dabei waren wir im Urlaub!

Urlaub ist für mich grundsätzlich abschalten. Abschalten von Arbeit, von zu Hause, von Freunden in der Umgebung, die Probleme haben. Einfach „Ausschalten“. Bis auf einen Tag, als ich eine Präsentation ausgearbeitet habe, habe ich mein Handy, gerade bei Spaziergängen mit den Hunden, in meiner Tasche belassen. Meine Sony Alpha 6000 dagegen war immer present für neue Bildermotive. Da hat Zingst ja auch so einiges zu bieten.

Dieses Handy, welches ich nur selten nutzte, ist ein Unterhaltungskiller. Zum Fotos machen okay, aber ansonsten ist man im Urlaub. Manchmal hätte ich die beiden Mitbewohner echt das Handy gerne weggenommen. Aber letztlich habe ich da nicht wirklich viel Einfluss auf die zwei außer denen mein Problem damit mitzuteilen.

Mit diesem Ding ist man doch mittlerweile in so einer Welt eingeschlossen, dass man die Außenwelt gar nicht mehr richtig wahrnimmt. Zumal es sich bei meiner Freundin oftmals um ihre alte Arbeitsstelle drehte.

Da bin ich doch ziemlich zufrieden dann, wenn ich wieder auf Kreuzfahrt unterwegs bin. Dort eine WLAN- oder gar andere Handyverbindung gibt es nur selten bzw. musst du für Internet einen Batzen Geld da lassen. Das tue ich mir nicht an. Für was?

Ich gebe zu, vor einigen Jahren war meine Einstellung dazu auch noch etwas anders, aber man muss eben auch anfangen, sich selbst ein wenig zu schützen. Man lebt schließlich sein Leben mit allen Umwelteinflüssen und nicht mit dem, was auf dem Handy steht.

An der Ostsee ließ ich es mir richtig gut gehen. Meinem Hund gefiel es auch. Die ersten zwei Tage noch etwas unentspannt, waren die restlichen Tage super. Hund entspannt, ich entspannt, Fotos geknipst und Handy schön in der Unterkunft gelassen. Gleich frühmorgens ein 10km Marsch. Erst vom Bodden aus Richtung Strand, dann dort etwas schlendern und den Hund im Wasser bespaßen (die kleine Wasserratte) und dann zurück durch den Ort. Wenn ich Glück hatte, waren die anderen beiden schon wach. Frühstück 12 Uhr… keine Seltenheit. Aber auf Dauer nichts für mich. Ich stehe halt immer mit den ersten Lichtstrahlen, die durchs Fenster krabbeln, auf. Meinen Hund freut’s. Dann hat er mehr von mir. Und ich habe mich insgesamt sehr gut an der Ostsee erholt. Die Luft dort ist immer sehr wohltuend. Es gibt nichts Besseres, als an der See oder auf der See zu sein. Eigentlich gleicher Effekt für die Gesundheit wie, wenn man täglich durch ein Gradierwerk läuft und Luft inhaliert. Nur viel schöner in Kombination mit Strand, netten Leuten und weiteren Dingen.

Zingst ist ein empfehlenswerter Ort, aber es gibt nur noch wenig Einheimische. Also eigentlich lebt er von Touristen. Ferienhäuser und Hotels, der Wahnsinn. Insgesamt einfach ein gelungener Urlaub dort trotz allem.

Also an alle einheimischen Zingster: Viele Grüße und macht weiter so!

Schönen Abend den anderen noch. Genießt die Bilder im Folgenden.

Autobahnen

Guten Abend liebe LeserInnen.

Wer von euch kennt es manchmal, wenn man so abends auf den Autobahnen unterwegs ist und mal eine Rast an Autobahnparkplätzen machen möchte. Dann findet man oft eine Situation vor, wo die LKW’s schon „Schlange“ stehen.

Letzte Woche ist es mir wieder deutlich vor Augen geworden. Und dann auch recht riskante Stellen auch, wo die LKW’s dann stehen. Teilweise auf dem Beschleunigungsstreifen oder auf der Einfahrt in den Rastplatz. Gesichert sind diese mit der Warnblinkanlage. Ich dachte im ersten Moment, dieses Fahrzeug hätte eine Panne. Aber nein. Rast machen sie. Auf dem Weg zwischen Kreuz Drammetal und Leipzig auf der A 38 ist mir das besonders stark aufgefallen. Ich empfinde es als echt unvernünftig, aber andererseits müssen sie auch ihre Ruhezeiten einhalten und die Rastplätze sind für mittlerweile so viele Lastkraftwagen nicht geschaffen. In den alten Bundesländern, so muss ich zugeben, wirkte es entspannter, aber da gibt es auch mehr Rastplätze auf den vielbefahrenen Autobahnen. Trotzdem ist es eigentlich Wahnsinn, wieviel solcher Fahrzeuge tagtäglich auf unseren Straßen unterwegs sind. Davon mal abgesehen, was manche Fahrer dieser Fahrzeuge am Steuer machen, wenn sie sich denn noch fotbewegen. Unglaublich. Ich selbst konnte es als Fahrer nicht beobachten, aber Mitfahrer. Und da wundert es mich eben nicht, wenn Auffahrunfälle mit LKW’s geschehen. Vom Mindestabstand ganz zu schweigen. Aber das bekommen PKW-Fahrer ja auch oft nicht hin.

Na ja, jedenfalls war ich einfach etwas schockiert, als ich da an fast jeden Rastplatz LKW mit Warnblinkleuchten gesehen habe. Ich finde es einfach gefährlich, aber ist nur eine kleine Meinung. Das wollte ich nur mal loswerden.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.
Parkplatz02

Die Bundestagswahl…

…nun ist sie gelaufen. Das Ergebnis: es war nicht überraschend. Die Unzufriedenheit schlägt sich nieder im höchsten Gut der Demokratie, dem Wahlrecht. Meine Position zu diesem Thema stellt jetzt keinen Wert dar bzw. möchte ich nichts werten. Eher möchte ich für euch, meine Leser, aufzeigen, das wir es eigentlich recht gut in Deutschland haben. Man muss auch sagen, dass die ganze Welt auf unsere Wahl geschaut hat, gerade im Hinblick auf die Vergangenheit. Sicher ist in ganz Europa so ein Ruck nach rechts spürbar, aber wir, wir haben negative Geschichte geschrieben. Damals war es nur so, dass derjenige mit vernünftigen Reden überzeugen konnte. Heute ist es durch die neuen Medien möglich, aber richtige politische Reden hört sich doch kaum noch jemand an. Dabei sind diese manchmal echt wichtig.

Fakt ist doch jetzt, dass sich unsere neue Bundesregierung, die hoffentlich bald steht, zusammensetzen muss. Sie müssen sich die Probleme der Bürgerinnen und Bürger annehmen. Ansonsten ist die Demokratie bald wieder Geschichte. Die Regierungsbildung jetzt wird für Frau Merkel nicht einfach. Mit FDP haben sie ja schon mehrfach zusammen gearbeitet. Aber die Grünen sind sicher nicht einfach zu händeln. Ich bin gespannt auf die nächsten vier Jahre, hoffe aber Gutes dabei.

Wir selbst müssen uns bewusst werden, wie gut wir in unserem Land eigentlich leben. Sicher, die Sache mit der Migration ist nicht einfach und auch in manchen Belangen sehr ungerecht. Ich weiß auch aus meinem Bekanntenkreis um einige Umstände. Andererseits muss man auch zugeben, dass man auch ungerne manche Arbeiten tätigt. Zur Spargelernte beispielsweise kommen Erntehelfer aus Polen. Warum? Sicher sind diese Arbeitskräfte günstig, aber im Vergleich auch zum kg-Preis von Spargel, nicht wirklich realistisch. Ich weiß auch, dass das ein harter Job ist. Ich habe als Kind mehrfach mitgeholfen auf dem Spargelfeld meiner Großeltern. Ich hatte dann beim Waschen des Spargels immer mein eigenes Ziel vor Augen. Schön sauber putzen ohne Sandkörnchen. Dafür gab es etwas Taschengeld. Und darüber hab ich mich gefreut. Ich hatte was zutun. Und jeder, der etwas tun möchte, kann es auch und bekommt auch Entlohnung. Mindestlohn ist ja mittlerweile fest. Sicher ist dieser aufgrund des oft teuren Wohnungsmarktes und aller anderen steigenden Kost nicht immer realistisch, aber es lässt sich doch irgendwann vereinbaren mit dem Arbeitgeber, eine Verhandlung einzugehen. Dieses Thema ist nicht einfach abzuarbeiten. Aber ich kenne viele Meinungen, höre sie mir auch gerne an.

Thematik Wahlbeteiligung.

Da ist mir aufgefallen, dass dieses Jahr etwa gleich viele wählen waren wie 2013. Und der Rest? Auch dazu habe ich mir Gedanken gemacht. Auf was für Ideen ich dabei gekommen bin, ist schon meines Berufs wegen gerechtfertigt. Was macht man mit all den Menschen, die im Krankenhäusern und anderen Pflegeeinrichtungen liegen? Diese zählen doch mit hinein, können aber nicht zur Wahlurne gehen. Briefwahl nicht mehr möglich, weil ein Aufenthalt im Krankenhaus nun zu kurzfristig kam. Darüber hat sich keiner wirklich Gedanken gemacht. Das wäre doch mal ein neuer Angriffspunkt für die Politik, oder etwa nicht?! Und an sich wäre das doch sicher auch simpel machbar. Ich stelle es mir zumindest einfach vor. Denn letztlich sind die neuen Personalausweise mit einer Online-Ausweisfunktion möglich. Dafür könnte man diese doch nutzen. Na ja, sind alles nur Ideen von einer kleinen Frau.

Nun bin ich einfach gespannt, wie es sich die nächsten Jahre entwickelt und wie sich die neue Koaltion in ihren Gesprächen einigt. Auf das es spannende vier Jahre werden bis zur nächsten Wahl, dem höchsten demokratischen Gut Deutschlands!

Entscheidungen treffen

Guten Abend.

Mein Titel verrät eigentlich schon die Thematik, die es im heutigen Beitrag aufgreifen soll.

Am 24. September sind wieder Bundestagswahlen in Deutschland. Wen wählt ihr? Habt ihr schon Entscheidungen getroffen? Lasst eure Gedanken mal laufen…

Ich für mich weiß schon, wer meine Stimmen bekommt. Für mich geht es auch darum, die Demokratie mit dem höchsten Gut des Wahlrechts zu erhalten. Denn das ist super wichtig für die Entscheidungen in unserem Land. Wahlversprechen hin oder her. An sich haben wir doch hier keinen schlechten Lebensstandard, denke ich. Und auch wirtschaftlich gesehen stehen wir im Vergleich noch immer gut da. Sicher gibt es da auch die ungerechten Geschichten. Die habe ich so im Moment an einer Freundin selbst erlebt. Aber ist das alles nicht auch ein wenig der Inflation des Euro geschuldet? Preissteigerung bei 500g Butter mit einem Preis von 1,99€. Ja und, die Bauern müssen auch von etwas leben. Wir haben hohe Ausgaben im Konsum, da schließe ich mich nicht aus. Aber man kann auch da sich ein bisschen einschränken. Wieviel Lebensmittel landen denn in den Müll. Spaßeshalber müsste man das mal über das Jahr verteilt wirklich sammeln.

Was das Thema noch angeht: Wir treffen auch jeden Tag wahrscheinlich bis zu 100 mal unbewusst Entscheidungen. Da, wo wir uns keinen Kopf darüber zerbrechen. Das beginnt schon mit dem Aufstehen. Sich dessen bewusst zu machen, ist manchmal ziemlich paradox. Vieles ist automatisiert. Bewusst (er-)leben ist, glaube ich, ein Punkt, den man in vielen Industrieländern verloren hat. Ganz egal, um was es im Grundsatz geht. Wir leben in einer „schnellen“ Welt, aber wir selbst können sie entschleunigen. Das Wie ist jedem selbst überlassen. Hängt eben von jeder Entscheidung ab. Es ist für mich ein interessantes Thema.

Entscheidungen für andere zu treffen ist oftmals noch einfacher als die für sich selbst zu treffen. Man muss an sich denken. Es kommt dabei auch zum inneren Konflikt. Auch ich führe ihn momentan mal wieder bewusst. Aber die Entscheidung liegt eben ganz in meiner Hand und nicht deren anderer. In meinem Arbeitsbereich werde ich dann manchmal gefragt: „Was ist denn die bessere Entscheidung?“ Man kann dann einfach keinen Rat geben, in welche Richtung er sich orientieren soll. Aber man kann ein Gespräch führen, ohne dieses Thema anzureißen. Man muss für sich selbst entscheiden. „Was tut mir gut“ – sowohl dem Körper, als auch Geist und Seele. Letztlich richtet sich danach der Weg, wie es weitergeht. Und er wird nie verkehrt sein. Wenn man dabei Fehler macht, lernt man aus diesen und kann diese verbessern. Das ist wie bei Mathematik-Aufgaben. Ich habe sie geliebt. Wenn was verkehrt war, sucht man den Fehler und ändert ihn oder setzt neu an. (Ich liebe Vergleiche). So geht es ein Leben lang. Aber man muss eben die Entscheidung für einen Weg treffen, das ist Fakt.

Welches mein Weg wird, bin ich mir noch etwas im Unklaren. Aber in weiterer Abklärung wird auch für mich einer gefunden. Diesen muss ich selbst finden. Mir kann keiner was abnehmen, ich trage es auf meinen Schultern und habe dafür Sorge zu tragen, dass es weitergeführt wird. Es ist eben auch nicht einfach, das ist ganz logisch. Man braucht Bedenkzeit, um sich bewusst zu machen, was einem wichtiger ist. Mal schauen, wie es sich entwickelt.

Euch wünsche ich noch einen angenehmen Abend und wenn ihr mögt, macht euch doch mal den Spaß und entscheidet euch mal morgen bewusst, ob ihr gleich nach dem Weckerklingeln aufspringt oder nicht (oder am Montag, weil ja morgen Samstag ist). Ich freue mich über Feedback.

Bis bald mal wieder!WP_20130823_004

Herbst

Hallo ihr lieben Leser/innen,

Ich wollte mich mal wieder zu Worte melden. Der Titel verrät es schon, der Herbst ist im vollem Gange. An sich eigentlich eine schöne Jahreszeit. Wenn es nur nicht immer so nasskalt wäre. Sonnenschein, etwas kältere, aber trockene Luft und das sich verfärbene Laub, das hat auch was. Aber noch ist es nicht ganz so weit.

Was mich im Moment an dieser Wetterlage interessiert, ist eher die Lage in Mittel- und Nordamerika. Diese Stürme momentan dort sind echt crazy. Für mich eher unfassbar und so schnell hintereinander nun schon der Zweite. Wenn wir es doch genau nehmen, ist doch der Klimawandel schon voll da. Denkt ihr nicht?

Betrachte man mal den Sommer in Deutschland. Sehr zweigeteilt vom Wetter her und zunehmend wechselhafter. Ich weiß, ich bin jetzt noch nicht so alt, aber ich habe das Gefühl, dass sich da in 20 Jahren schon enorm was getan hat. Unwetter nehmen zu, es gibt nur noch wenig richtigen ruhigen Sommerregen. Und man hat zwischendurch immer wieder schöne heiße Tage gehabt, die aber spätestens nach wenigen Tagen wieder von örtlichen Unwettern heimgesucht wurde. So etwas beschäftigt mich schon. Ich habe für Unwetterlagen auch einen super Blick aus meinem Balkon gen westliche Richtung. Aus Westen kommen ja oftmals die Regenfronten. Dieses Jahr war es aber super unterschiedlich. Die Winde wechselten regelmäßig. Einmal kam eine Front aus Norden und einmal aus Süden. Östliche Richtungen kamen weniger vor, und wenn doch, dann eher mit Sonnenschein. Ich habe für mich bei der Beobachtung immer einen Fixpunkt gesucht. An diesem ist noch dazu eindrücklich zu erkennen, wie die Winde in einer oder kurz vor einer Zelle sich verändern. Manchmal ist das echt unheimlich. Aber trotz allem ein schönes Schauspiel. Immer und immer wieder. Das Wetter hat uns eigentlich fest im Griff und ist nicht beeinflussbar. Es bringt eher eine zerstörerische Kraft mit sich, die zunimmt. Mein Ort, in dem ich wohne und lebe, hat bisher immer gut Glück gehabt. Hier ist wohl im Vergleich zum Nachbarort nur wenig Niederschlag herunter gekommen. Das wird auch häufiger, dass es kleine Zellen sind, kleine Schauergebiete. Einen richtigen Sommerregen habe ich als Kind noch so in Erinnerung, dass es mindestens auf 10km Entfernung durchregnet. So mal geschätzt. Ich kann auch zur Übertreibung neigen.

Na ja, jedenfalls beeindrucken mich solche Naturgewalten immer wieder. Ähnlich ist es mit Hochwasser. In der Hinsicht können wir als Menschen immer noch mal etwas tun, aber auch da sind uns gegenüber der Natur Grenzen gesetzt. Die bearbeiteten Flussläufe, die Hochwasser mit beeinflussen. Auch da haben wir unsere Hände mit im Spiel. Da nehme ich mich nicht mit aus. Denn auch da fließen Steuergelder ein. Mal ganz davon abgesehen, das die Elbphilharmonie echt genial an der Elbe steht in Hamburg. 🙂

Ja, und dann das Thema Dieselskandal. Nur gut, das ich einen Benziner fahre. Ich hoffe, es fühlt sich jetzt keiner auf den Schlips getreten. Wenn ja, es tut mir leid. Warum gibt es noch Dieselfahrzeuge? Ach egal. Möchte mich mit keinem anlegen. Jeder hat dazu seine eigene Meinung.

Um nun aber noch mal auf den Herbst zurückzukommen. Ich freue mich auf tolle Fotomotive und werde euch dran teilhaben lassen. Aber es gibt heute ein Bild vom Sommer.

Wünsche allen noch einen schönen Abend und man sieht sich!FB_20170906_21_17_32_Saved_Picture

Ruhe

Guten Abend zusammen.

Ich saß gerade so auf meinem Balkon gen Westen gerichtet und sah die letzten Sonnenschimmer hinterm Hügel verfliegen. Dabei kam mir in den Kopf, wie sehr wir Menschen uns immer mehr nach Ruhe sehnen.

Wir werden doch zunehmend nur noch von Medien umschlossen: Sei es das Fernsehen (wo eh nur noch Grütze läuft), selbst das Radio mit seinen Nachrichten über Mord und Totschlag, Handys mit einem Beispiel einer Kommunikationsplattform WhatsApp oder eben auch die gesamte Computerwelt. Wenn man dann mal Urlaub hat, möchte man doch eigentlich von allem mal abschalten. Aber gesteht euch mal selbst zu: Wer kann sein Handy heutzutage noch mal einen Tag außer Acht lassen? Es fällt uns doch zunehmend schwerer, aber nur ohne den ganzen Quatsch kann man mal abschalten.

Ich habe es am Wochenende wieder gemerkt, wie gut das tut. Zwar war es nicht für den ganzen Tag, aber man hat es anders gemacht. Ich selbst besitze einen Hund und der braucht seine Bewegung. Wenn ich mir eine größere Laufrunde einplane, lasse ich mittlerweile mein Handy gerne zu Hause. So kann ich entspannen und mich voll auf meine Umwelt und meinen Hund konzentrieren. Der einzige Gegenstand, der immer mal mitkommt, ist meine Sony Alpha 6000. Für spontane Fotos aus Natur und Umwelt bin ich immer zu haben. Sicher ist das auch ziemlich digital alles mittlerweile, aber ich habe keinen Kontakt zu Dingen, die mich stressen könnten. Dabei braucht es nicht immer Urlaub, wie ihr seht. Es sind die Augenblicke am Tag, die man damit nutzt, nicht die Medien zu nutzen. Abends kam mein Handy dann sogar mal wieder zum Telefonieren mit einer guten Freundin zum Einsatz. Manchmal wesentlich angenehmer als diese andere Kommunikation.

Ich gebe zu, das Schreiben an sich stört mich nicht, aber es kommt wegen Kleinigkeiten echt ab und zu mal zu Missverständnissen und das kann dir bei der Sprache nicht so passieren. Dann pennt man halt mal ein beim abendlichen Telefonieren und wird darauf angesprochen. Meine Güte, wem ist das nicht schon mal passiert, wenn die Themen etwas langweiliger wurden.

Damit möchte ich auch sagen, dass es wichtig ist, die sozialen Kontakte im direkten Umfeld zu pflegen. Wenn ich überlege, ich bin nun schon mit einer Freundin 20 Jahre befreundet. Also bei mir wäre es quasi seit der Grundschule. So treffen wir uns regelmäßig. Unter regelmäßig verstehe ich jetzt nicht jede Woche, aber wenn es für mich einmal im Jahr ist, ist das regelmäßig. Solche Freundschaften muss man pflegen und auch dies verhilft immer mal wieder, seinen Ruhepol zu finden. So zumindest meine Meinung und Einstellung dazu.

Um mal ein Beispiel zu nennen: Ich bin in einer Plattform angemeldet, die ich seit meinem 13. Lebensjahr kenne. All die Leute, die ich dort kenne und auf meiner so genannten Freundesliste habe, kenne ich persönlich. Kennt ihr all eure Facebook-Freunde persönlich, die, die ihr über 200 Leute auf der Liste habt? Selbst bei Facebook gibt es bei mir eigentlich nur Leute, die ich aus meinem bisherigen Leben kennenlernen durfte. Und kein anderer kommt dort auch rein.

Was ich euch damit sagen will, ist, nutzt eure freundschaftlichen Kontakte, kommt raus, geht was miteinander trinken, lasst die Handys zu Hause und kommuniziert. Ich finde, selbst das bringt Ruhe in das stressige Arbeitsleben. Oder geht ’ne Stunde spazieren, nutzt das gute Wetter, atmet frische Luft, aber lasst die ollen Medien zu Hause. Das tut echt gut!

Somit wünsche ich euch allen einen schönen Abend und genießt den restlichen Sommer noch!

Was ist mein Beitrag zu dieser Website

Hallo zusammen,

wer auch immer das hier lesen wird, meine Anfänge werden sicherlich etwas stockend sein.

Warum ich diesen Blog beginne, fragt ihr euch. Na ja, mir geht es darum, warum wir manchmal so denken, wie wir denken und wie wir es beeinflussen können. Was unser Denken und Handeln bewegt. Darum eben auch dieser Titel des gesamten Blogs. Den Gedanken freien Lauf lassen. Das ist es vielleicht, der Schlüssel zum Glück. Keine Ahnung, abwarten, was kommt.

Ich habe im Moment viel beim Gesichtsbuch (auch Facebook genannt) gepostet. Es ist viel passiert, was mich dazu bewegt hat, dies zutun. Ich möchte mich den Fragen des Lebens stellen und das Gewissen in manchen Beziehungen und Bedingungen ergründen. Dabei kann es passieren, dass ich den ein oder anderen von euch damit berühre. Abwarten und Tee trinken.

Ich wünsche euch schon mal viel Spaß beim Verfolgen dieser Website. Ihr dürft euch auch gerne mit einbringen.

Schönen Abend euch noch! (Bild von WordPress.com)

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