Was macht Krieg mit uns?

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Hallo meine lieben Follower,

dieses Bild sieht recht harmlos aus, aber es dient unserer Bundeswehr zu Gefechtsübungen, also zumindest das abgebildete Gelände.

Da musste ich die Tage doch wirklich an meine Kindheit zurückdenken. Ich bin aufgewachsen in der Nähe eines Truppenübungsplatzes, welcher auch Arbeitgeber vieler der dort lebenden Menschen ist. Auch mein Vater hat damals dort gearbeitet. Ich fand es damals toll, immer mal an freien Tagen zum Nachtschießen mit anwesend zu sein. Aber wenn ich jetzt so überlege, worum es schon so eigentlich geht, ist es schon irgendwie komisch. Denn momentan bin ich mal wieder vor Ort und es finden Gefechtsübungen statt. Am heutigen Tag scheinbar auch über Nacht. Da ist man mit Spike mal draußen auf dem Hof und es geht los. Da wird geschossen und Spike wirkt sogar dabei etwas eingeschüchtert. Er traut sich nicht einmal zu pinkeln. Ich kenne die Situation und weiß sie einzuschätzen. Aber er eben nicht. Da dachte ich gerade auch an etwas. Denn vor Jahren war direkt gegenüber eine Flüchtlingsunterkunft. Was werden diese Menschen damals gedacht haben, wenn sie das gehört haben. In diese Gedanken versuche ich mich gerade zu versetzen.

Jetzt kommt vielleicht von einigen von euch: ja, aber alle haben das eh nicht miterlebt und sind Wirtschaftsflüchtlinge etc…

Aber egal, die wenigen, die Krieg in ihrer Region erlebt haben, in deren Haut würde ich nicht stecken wollen. Wenn ich hier die Gefechtsübungen höre, bekommt man zeitweise wirklich das Gefühl von Krieg. und Montag in aller Frühe liefen dann noch die Panzer aus, selbst das war sehr laut, obwohl es doch etwas weiter entfernt ist. Früher hat mich das als Kind nicht gekümmert. Ich war sogar begeistert. Auch immer wieder andere Nationen, die hier übten. Sicher ist das auch wichtig. Aber für was üben sie alle??

Und ja, unsere Bundeswehr ist auf einen grottigen Stand, seitdem es die Wehrpflicht nicht mehr gibt. Nicht nur technisch, sondern auch personell. Das habe ich zumindest den Medien entnommen. Aber von der Leyen trägt nicht die alleinige Schuld. Nicht, dass ich diese Dame in Schutz nehmen möchte, aber es gibt Grundprobleme. Trotz alledem, Frau von der Leyen gehört meines Erachtens nicht in das Verteidigungsministerium. Zumal man den Fakt überlegt, was sie zuvor für ein Ministerium geleitet hat. Das passt alles nicht so gut zusammen.

Nun aber zu allem Anfang. Die Lage vieler Flüchtlinge kann ich nachvollziehen. Ich möchte nicht mittendrin stehen wie so eine Stellfigur auf dem Bild. Nicht mitten im Krieg. Dann würde ich auch lieber flüchten. Krieg ist aber auch keine Lösung für alle Probleme. Im Gegenteil, ich finde, dass in diesen betroffenen Ländern dann ein kompletter Stillstand herrscht. Ein Stillstand der normalen Entwicklung. Und mal ehrlich, Medien verstärken den Mist auch noch. Guckt euch doch Trump und Konsorten an?! Führen sie keinen richtigen Krieg mit Waffen, gibt es Handelskriege. An sich ist selbst der nette Brexit ein Handelskrieg, nur auf noch recht kleiner Ebene. Und die Welt spricht von Globalisierung. Im Moment ist dies alles leider ein Rückschritt. Aber da kann jeder sich seine eigene Meinung bilden.

Was soll ich sagen, wenn ich an die Flüchtlinge denke, die hier im Ort ihre Unterkunft hatten, da ist das schon ziemlich mies und nicht wirklich nachgedacht. Ja, es war viel Platz hier geboten in den Kasernen und co., aber um welchen Preis? Da hat wohl keiner darüber nachgedacht. Ich als kleines Licht aber vorher auch nie wirklich. Erst heute, wo es mir die Woche über mit den Übungen wieder auffällt.

Versetzt ihr euch mal in diese Lage. Ich kann es nur jedem empfehlen.

Danke für eure Aufmerksamkeit und einen schönen Abend noch.

Weihnachten

 

Web (7)Hallo meine lieben Leser,

frohe und besinnliche Weihnachten wünscht euch mein Verrückter. Der musste genau so gestellt gucken, wie ich mich hier gerade zu Hause fühle. Weihnachtsstimmung etwa gegen Null. Sorry Leute, aber Weihnachten ist nicht so mein Fest. Nehmt es mir nicht für übel. Ich genieße lieber jeden Augenblick des Lebens und lasse mich vom Leben beschenken als an solchen Tagen wie heute, wo es dann eh nicht viel gibt außer Süßes. Auf der einen Seite wollen sie, dass man abnimmt, aber schenken einen dann doch wieder so etwas. Sinnfrei oder -voll?! Egal. Jedenfalls sah es nach der Bescherung folgendermaßen aus: alle schnappen sich ihre Laptops und im Hintergrund läuft Barnaby. Irgendein Krimi. Das ist für mich kein Weihnachten. Oder seht ihr es anders?

Ich habe mich jetzt in die Küche verkrümelt mit warmer Fußbodenheizung und schreibe nun hier gemütlich. Spike liegt neben mir und genießt die Wärme von unten und nebenan vom Ofen. Wenigstens einer, der mir beiseite steht. Ach ja, und nebenher läuft natürlich Minimal-Tech. So lässt sich ein Abend schön ausklingen. Morgen noch den Tag überstehen und dann geht es wieder zurück Richtung Süden in die eigenen vier Wände. Ich habe echt das Gefühl, dass Weihnachten mit Familie immer schlimmer wird. Keine Ahnung, vielleicht geht es mir nur so. Spaziergänge zu Weihnachten mach ich auch nur allein mit meinem treuen Begleiter. Da bin ich heute sogar pünktlich an der Kirche vorbeigelaufen, als die Weihnachtsandacht zu Ende war. Ich staune doch, wieviele Menschen dort waren. Alle haben sich über das leuchtend grüne Etwas amüsiert. Spike ist nämlich im Dunkeln mit einem grünen Leuchthalsband markiert. Läuft also rum wie ein Weihnachtsbaum… na ja, fast 🙂

Ich muss ehrlich gestehen, an solchen Tagen bin ich dann doch viel lieber mit meinen Freunden zusammen. Familie ist nicht mehr das, was sie mal war. Aber es kann auch daran liegen, dass ich mich sehr gewandelt habe. Das spielt sicher eine große Rolle mit. Euch wünsche ich natürlich von Herzen schöne Weihnachten. Jeder soll es genießen, wer es kann. Ist ja nur meine Einstellung.

Silvester wird dieses Jahr richtig spannend. Dienst mit den richtigen Kollegen, eine geniale Aussicht von Arbeit aus über die Stadt und hoffentlich tolle Feuerwerke. Vielleicht gibt es ja die Aussicht auf dem Panoramadach sogar her. Mal schauen, ob die das unten wieder organisieren. Wobei meine Kollegin da dann mal hoch muss. Ich habe es ja schon einmal gesehen. Also Daumen drücken. Wenn es dann noch ruhig bleibt, kann man auch mal einen Moment gemütlich zusammensitzen.

Tja, wie ihr seht, ich sehne mich dem neuen Jahr entgegen. Mal schauen, was mich dabei erwartet. So kleinere Vorstellungen habe ich ja schon, aber an der Umsetzung muss ich noch feilen. Aber im März geht es erst einmal wieder auf Kreuzfahrt. Das ist ein Nahziel. Ferne Ziele habe ich viele. Die Umsetzung: kompliziert. Aber egal. Man darf ja auch mal träumen dürfen. Denn bei dem momentan Personalmangel in jeglicher Dienstleistungsbranche sieht es eher nicht so gut aus, mal auszuklinken. Abwarten und Tee trinken und schauen, ob der Herr Spahn seine Versprechen einhalten kann. Lassen wir uns überraschen.

Ach übrigens habe ich mal einen Vorschlag an die Politik. Vielleicht sollte von denen jeder mal einen Monat lang vom Mindestlohn leben. Dann ändern sie die Meinung zu diesem Thema?! Wäre doch mal ne Idee und eine Umsetzung wert. Auf die Gesichter wäre ich auch zu gern gespannt. Dabei möchte ich nicht sagen, dass ich unzufrieden bin, aber etliche andere Menschen sind es.

Nun genug mit meinem Geschriebse. Es ist Weihnachten, genießt die Zeit der Ruhe.

Frohe Weihnachten wünschen euch

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Was wir tun

Hallo meine lieben Leser und einen guten Abend.

Ja, was möchte ich euch heute gerne mitteilen. Vielleicht beginne ich mal mit einer Frage, die ich einfach in den Raum stelle.

Kennt ihr das Gefühl, dass ihr neue Herausforderungen sucht, obwohl ihr ein recht glückliches/zufriedenes Leben führt?

So ergeht es mir momentan. Ich bin an sich zufrieden mit meinem Leben, habe alles bisher erreicht, was ich mir wünsche, genieße meine freie Zeit, kann mir jedes Jahr mindestens einen tollen Urlaub leisten, habe eine Weiterbildung abgeschlossen, die mich weitergebracht hat und vieles mehr. Und doch suche ich nach neuen Herausforderungen. Nur bin ich unschlüssig, was es denn sein soll. Meine Chefin hat mir bereits eine weitere Fortbildung angeboten, die ich auch sehr gern machen möchte. Denn es bringt mich ja auch weiter im Arbeitsleben. Aber irgendwie reizen mich auch andere Dinge, irgendwie doch etwas unerfüllt.

Freunde würden mir jetzt wohl raten: „Schaff dir doch mal ’ne vernünftige Beziehung an.“ Ich weiß nicht, ob es das non plus ultra ist. Keine Ahnung. Ich wüsste nicht einmal, ob ich so etwas überhaupt kann, Beziehung… Dafür bin ich zu lang allein und auch gerne mein eigener Herr. Bei Besuch geht mir das dann manchmal schon so, dass ich „froh“ bin, wenn dieser dann wieder weg ist. Singleleben ist irgendwie auch schön. Auf der anderen Seite hat man doch etwas Sehnsucht. Ich denke, die meisten von euch wissen, wovon ich schreibe. Jetzt ist auch wieder die Zeit ran, wo man sich nach etwas Nähe sehnt. Aber von wem genau, kein Plan.

Kompensieren werde ich es wohl wie immer mit meinem durchgeknallten Hund, der so einiges mit macht (siehe folgendes Foto) und schöner Musik zum Entspannen und Kopf frei klopfen. Zudem würde ich mich sehr über einen knackig kalten Winter mit viel Schnee freuen. Eine Sehnsucht, die auch lange nicht mehr erfüllt wurde, zumindest nicht über längeren Zeitraum. Einige denken jetzt sicher, die spinnt doch, eiskaltes Wetter und Schnee, was zu Verkehrschaos führt. Aber mal ehrlich, das erhellt diese dunkle Jahreszeit ungemein. Genau wie wenn die Fenster zur Adventszeit wieder schön hell beleuchtet sind mit schönem warmen Licht. Das hat doch wirklich was. Mein Balkonthermometer zeigt gerade -1,7°C an, also der Winter klopft quasi schon an. Und was spricht denn gegen knackige Kälte und strahlendem Sonnenschein und dann einen tollen Spaziergang durch den Schnee. Sonnenanbeter sind wir doch irgendwie alle. Ist ja auch gut, um Vitamin D bilden zu können. Denn das brauchen wir auch im Winter. Habe ich mal so gelernt und mehrfach gehört. 🙂

Nee, aber mal im Ernst. Ich weiß im Moment nicht genau, nach was für einer Herausforderung ich suche, aber irgendetwas bewegt sich. Mit den Gedanken gespielt, mal eine ganz andere Berufsrichtung einzuschlagen oder doch mal ein Jahr komplett woanders zu verbringen. Sowas geht mir durch den Kopf. Warum weiß ich nicht. Ich liebe meinen Job, meine Arbeit. Na ja, manchmal habe ich wohl doch eine kleine Macke. Aber so bin ich eben. Diejenigen, die mich persönlich kennen, wissen das wohl und schätzen es auch. Ich bin einfach mal gespannt und lasse mich überraschen, was mich nächstes Jahr so erwartet. Man kann ja doch immer mal neue Wege entdecken.

Dieses Jahr lasse ich erst einmal entspannt ausklingen mit einem ruhigen letzten Arbeitsmonat, wenn alles so bleibt. Silvester wird hoffentlich auch wieder so klasse wie das 2015.

Ich wünsche euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit. Vielleicht schreibe ich zwsichendurch mal noch was. Das bleibt wie immer offen. Lasst euch überraschen.

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back to the reality

Kennt ihr dieses Gefühl, welches ich mit diesem Titel verbinde? Es wäre wahnsinnig schade, wenn nicht. Denn auch das gehört zum Leben.

Eigentlich erstaunlich, was wir im Leben alles meistern. Ich gehe mal von meinem Beruf aus. Ich arbeite mit Menschen, die teils schwer krank sind. Kollegen und das interdisziplinäre Team ebenso. Dabei sehen wir viel, was man vielleicht nicht immer denkt. Eine Situation, die mich besonders beeindruckt hat, war diese, dass man doch „leidet“ mit solchen Menschen ähnlichen Alters. Man sieht sich selbst, man schaut auf sich… dabei ist doch aber der andere betroffen. Solche Situationen muss man bewältigen lernen. Gerade als Berufsanfänger nicht einfach, wenn man nicht schon mal vorher andere Erfahrungen gesammelt hat. Man lernt das Leben schätzen, auch wenn man im ersten Moment dies nicht so sieht. Der-/diejenige, die es vielleicht lesen, kennen das Gefühl. Aber man ist damit nicht allein. Man kann und sollte auch darüber mit jemanden reden. Sei es gleich oder zu späteren Zeitpunkten. Für sich behalten macht kaputt… Burn out, Depressionen und andere Dinge können wohl die Folge sein.

Ähnlich, so sehe ich es zumindest, geht es den Workaholics. Sie müssen auch auf sich selbst achten. Sicher macht man seinen Job gern, aber Ausgleich ist auch wichtig. Im Umkreis sehe ich momentan drei Betroffene in dieser Richtung. Ich nehme es so wahr. Und auch das kann gefährlich werden.

Ich liebe auch meinen Job und mache diesen gern. Manchmal denke ich zwar auch an völlig andere Berufsrichtungen, aber nein, ich möchte in dieser Branche bleiben. Aber ich gönne mir Ausgleich. Einfach soooo wichtig.

Was aber macht uns so umtriebig, wenn ich mir die Arbeitssüchtigen anschaue. Es ist die schnelllebige Zeit, Zahlen und Fakten bringen, sich hocharbeiten. Für welchen Preis?       –>Risiko der eigenen Gesundheit. Patienten des eigenen Gesundheitssystems.

Da wären wir wieder beim Thema der Politik. Traurig, aber wahr. Unsere Regierung ist seit einem Jahr mit sich selbst beschäftigt. Warum? Das weiß sicher jeder von euch. Ich denke, wenn nun bald die Landtagswahlen in Bayern und Hessen gelaufen sind, werden unsere Politiker vielleicht doch erwachen. Wobei, so wirklich daran glauben tue auch ich nicht mehr.

Bezüglich dieser Dieselaffäre fällt mir nur ein: die Wirtschaft bestimmt das Regime. Siehe Autoindustrie.

Na gut, zurück zum Thema. Eigentlich geht es mir mal wieder um das soziale Leben, das Leben miteinander, Kommunikation, Interaktion untereinander im Kreis der Freunde, Familie und der Bekannten, Kollegen und weiteren. Die soziale Bindung sucht unser Unterbewusstsein. Unseresgleichen, Seelenverwandte, mit denen man auch interagieren kann. Wenn du diese Menschen aber vor dir siehst, wie sie bereits im gleichen Alter schwer krank sind, was denkst du da als erstes? Das würde mich interessieren, wie gerade Laien darüber denken. Bei uns ist es berufliche Erfahrung und die Entwicklung von Bewältigungsstrategien, wie man damit umgeht. Oder einem kann nichts mehr „schocken“.

Ich lebe aus meiner persönlichen Erfahrung damit recht locker. Und eines der wichtigen Dinge dabei für mich ist, nichts mit nach Hause nehmen. Aus der Tür von Arbeit gehen, tief Luft holen und bei der Hunderunde Entspannung holen. So sieht es bei mir aus. Jeder hat seine Strategie. Sonst wäre auch der Beruf falsch gewählt. Im Dienstleistungswesen geht es da, glaube ich, immer nur so.

Es mag etwas philosophisch klingen: Aber was bringt es uns über Dinge nachzudenken, die wir eh nicht verhindern bzw. beeinflussen können?

Wo wir Einfluss nehmen können ist eben mittels Demokratie etwas zu bewegen. Hierachie ist da manchmal unangebracht. Darum bin ich auch dankbar, dass es im Kollegium und im interdisziplinären Team kommunikativ ganz gut funktioniert. Nicht immer reibungslos. Aber wenn man unvoreingenommen herangeht, dann können auch Berge erklimmt werden, die man allein nicht schafft. Man schafft es eben nur im Team. Und dazu gehören alle Berufsgruppen in der Branche, wo ich beschäftigt bin.

Ich danke den Leuten, denen ich im Kollektiv vertrauen kann und bin jederzeit offen für neue Ideen und Anregungen.

In diesem Sinne: I dance with me. Happy day to you.

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen entspannten Abend. Genießt den Abendhimmel. Sternenklar. Bevor morgen früh wieder Nebelsuppe herrscht.

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Urlaubsfeeling

Hallo meine lieben und treuen Leser und Neuankömmlinge,

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wow, war das ein toller Jahresurlaub. Wobei, vorbei ist er ja noch nicht. Aber die ersten 10 Urlaubstage von einem dreiwöchigen Jahresurlaub habe ich schon sinnvoll zum Erholen genutzt. 10 Tage Ostsee. Bei diesem Wetter in Deutschland kann das nicht verkehrt sein. Zumal es ein wundervolles Hotel war. Nur zu empfehlen, wenn man sich dann doch mal etwas Luxus gönnen möchte. Ein 4 Sterne Wellnesshotel mit Halbpension und freier Nutzung von Innen- und Außenpool plus Sauna. Auch die Betreiber kamen jeden Morgen und begrüßten ihre Gäste persönlich. Ein älteres Ehepaar. Mal kam er zur Begrüßung, mal sie. Tolles Ambiente. Wer sich fürs Hotel interessiert: Hotel Meerlust in Zingst. Dazu möchte ich einfach nicht mehr sagen, es spricht für sich, wenn man es besucht.

Ja, ansonsten stand eigentlich die Erholung bei mir ganz hoch im Kurs und diese habe ich voll bekommen. Mitsamt meinem Hund, der dann auch auf seine Kosten gekommen. Wassserratte hoch 10 und Balljunkee dazu. Beides in Kombi bringt einen Hund zum Vorschein, der jeden anderen Gefährten in der Nähe seines Balls anpöbelt und kein Ende kennt, um ins Wasser zu springen, um den Ball hinterherzujagen. Was soll ich dazu sagen?! Und wenn es nicht schnell genug mit Werfen ging, wurde dieser verrückte Köter auch noch fordernd laut. In einer Tonlage, die ihr lieber nicht hören möchtet. Aber er ist glücklich. Und er hat die gemeinsame Zeit mit Frauchen auch genossen. Abends ist er dann immer tot umgefallen. Inklusive Pupskonzert über die ganze Nacht. Seewasser lässt grüßen. Egal. Gehört halt zu uns dazu und zu einem richtigen Urlaub. Meine eigene Zeit habe ich dann entweder im Bett genutzt oder abends noch ne Runde im Pool.

Mein Urlaub in der Karibik im April war auch schon ein kleiner Jahresurlaub, aber eher weniger zur Erholung. Eher war dieser mehr mit Action und Kultur gespickt. So habe ich nun diese Zeit doch noch einmal gebraucht. Allein mit Hund auf Achse. Besser geht eigentlich gar nicht. Bereuen tu ich jedenfalls nichts. Aber so ist es eben auch, wenn man sein Leben lang allein lebt. Da fühlt man sich wohl so am besten. Man zieht sein Ding durch, muss keine Kompromisse eingehen und man gestaltet sich seinen Tag fast eigensinnig. Gut, der Hund darf nicht zu kurz kommen. Auf seine Bedürfnisse muss ich auch Rücksicht nehmen bezüglich Geschäft machen und co. Aber alles in allem, gelungen.

Nun kann es frisch ans Ausräumen gehen für die Renovierung. Ich hoffe, das klappt auch alles. Denn dann kann das Feeling auch mal wieder zu Hause entspannt sein. Im Moment fühle ich mich nicht mehr so wohl. Aber gut, alles Geschmackssache. Falls jemand noch ne Couch braucht, biete noch eine an. 😊 Werbung in eigener Sache.

Ach, und ganz nebenbei habe ich einigen Leuten auch eine kleine Freude im Urlaub bereitet. Die gute alte Postkarte ging dann mal auf Reisen. Eine Person war, laut Rückmeldung, sehr glücklich darüber. Das macht mich dann auch ein Stück weit glücklich und zufrieden. Kleine Sachen bewirken manchmal so vieles. Es beeindruckt mich immer wieder. Auch, wie gesagt, wie mein Hund sich freut, hier an der Ostsee zu sein, Zeit mit seinem Frauchen zu haben. Immer wieder schön zu sehen. Und er gibt mir dabei so vieles zurück. Kuscheleinheiten, die zu Hause doch eher selten sind. Also zeigt er Zufriedenheit. Wahnsinn.

Weiterhin habe ich wieder viele Bilder geschossen, auch einige Schnappschüsse. Aber einige jedoch kopiert von einer Ausstellung. Also Zingst hat jedes Jahr eine Art Foto-Festival. Wäre doch mal was für die Fotografen unter den Lesern.

Abends zum Chillen durfte eines nicht fehlen. Ein bisschen Reggae Musik zum Runterkochen von der gut gemeinten Sonne. Also sowohl rot als auch braun hat meine Hautfarbe angenommen. Am Abend merkt man dann immer, welche Regionen man nicht so gut mit Sonnencreme versorgt hat. Nase und Ohren litten besonders, oh je… Was denkt jetzt nur Prof. Dr. Wohlrab von mir. Egal. Nu is eh zu spät. Dafür hatte ich als Kind immer gerne Kellerbräune. Vielleicht ist das ja ein Vorteil.

So, nun muss ich aber langsam mal wieder ans Packen denken. Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und denkt dran, genießt jeden Tag. Egal, was ihr macht.  Oder wie Marc Aurel einmal sagte: Denke nicht so oft an das, was Dir fehlt, sondern an das, was Du hast.

In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal!

weit und breit Unzufriedenheit

Guten Abend liebe Leser,

mal wieder beschäftigen mich Dinge, die ich diese Woche oder auch überhaupt in letzter Zeit mitbekommen habe. Der Titel deutet schon ganz klar auf die Thematik hin. Das gesamte Umfeld wirkt momentan unzufrieden. Sei es auf Arbeit, aber teilweise auch im Freundeskreis. Selbst unser Klientel auf Arbeit. Schlechte Schwingungen machen sich breit. Und so ein Mist ist auch noch ansteckend. Zum Glück weiß ich mir zu helfen zu entfliehen. Positives Feedback holen. Menschen motivieren. Oder einfach mit Kollegen auf den Brocken wandern. Falls Wer den Brocken nicht kennt: Es ist der höchste Berg im deutschen Mittelgebirge mit einer Höhe von 1142 Metern.

Nach einer stressigen Arbeitswoche ging es somit übers Eckerloch hoch zum Brocken. Ein toller Ausgleich. Und ich habe mich sehr gefreut, zwei Kolleginnen dazu motivieren zu können. Es hat echt Spaß gemacht. Belohnt haben wir uns noch mit einer Übernachtung in Schierke. Ein vollends gelungenes Wochenende. Nach einer kurzen Wanderung am Morgen entlang der kalten Bode bis Elend sind wir dann wieder nach Hause gefahren.

Aber auch in unseren Gesprächen gibt es in deren Umfeld viel Unzufriedenheit…

Woran es liegt? Ich glaube an jeden selbst. Wir saugen nur das Negative auf… das Positive, was wir auch zurückerhalten, nehmen wir nur unscheinbar wahr. Wenn mir jemand sagt, ihm ist langweilig, dann gebe ich ihm eine Aufgabe. Wenn sich jemand überfordert fühlt, versuche ich zu helfen oder aufzuheitern. Wir müssen unser Leben einfach entspannter sehen. Wir müssen wieder mehr kommunizieren miteinander. Und auch nicht hinterrücks. Offen miteinander sprechen. Probleme ansprechen in einem gemäßigtem Rahmen. Das gilt auch im interdisziplinären Rahmen. Es läuft viel schief, aber es läuft auch vieles gut. Seht auch das Gute! Und nutzt eure Freizeit um abzuschalten. Handy weglassen und Gedankenfreiheit. Dieses Medium macht uns nur nochmal gestresster. Mir war’s im Harz egal, ob ich Empfang habe oder nicht. Wer was will, kann anrufen. WhatsApp Fehlanzeige. Kamera an, sportlich nach oben und Kopf frei. Das tut echt gut.

Auch jetzt am Abend chillen auf dem Balkon, ohne Brille in die Ferne schauen und die blinkenden Lichter der Windräder beobachten. Sieht lustig aus ohne Brille. Unten feiern Nachbarn Gartenparty und im Hintergrund läuft Drum TAO. So kann ein Wochenende ausklingen.

Ich danke meinen zwei Kolleginnen, mit denen ich schon den nächsten Ausflug in Sicht habe. Das wird auch genial, wenn das klappt. Ach, und mein Verrückter war immer dabei.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und denkt mal drüber nach: Unzufriedenheit bringt uns nicht weiter. Hat nur Stress zur Folge und der tut der Gesundheit nicht gut. Salutogenese sag ich nur…Danke Frau Stephan. 🙂

Eine Tüte Dankbarkeit in Form von Kommunikation

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Kennt ihr das Gefühl, wenn man manchmal allein dasteht und auf einmal einen kleinen Hinweis von außen bekommt und man damit einen riesigen Schritt nach vorn kommt. Es gibt einen wieder Mut weiterzumachen.

Mit dem heutigen Tag möchte ich eigentlich einfach all denen Danke sagen, die für mich da sind oder auch denen, für die ich da bin. Denn nur auf Gegenseitigkeit beruht die wahre Menschlichkeit.

Es fängt in der Familie an, geht weiter über den Freundeskreis und dann fortführend über die Arbeitsstätte. Aus datenschutzrechtlichen Gründen weiß ich leider nicht, ob ich all die Namen nennen darf. Darum beschränke ich es auf diese drei Kreise. Dabei sind jedoch nicht immer alle gemeint. Die, die sich angesprochen fühlen, wissen auch, wie ich meine Dankbarkeit zeige. Dabei zählen kleine Gesten wie auch kleine Geschenke. Geschenke sind dabei nicht alles, das ist klar. Aber damit macht man Freude etwas größer. Und solche Leute wie eine beste Freundin oder auch eine super Chefin haben da einfach was Besonderes verdient. Andere sehen so etwas vielleicht sehr verbissen oder gar einschleimend. Egal, was andere denken… ich bin einfach dankbar. Und es entsteht eine innere Zufriedenheit. Es macht mich schon ein bisschen stolz, den richtigen Zahn erfühlt zu haben. Auch im Berufsalltag ist dies so. Auch wenn ab und an die Zeit fehlt, versucht man doch im Gespräch etwas aufzulockern, etwas Humor in den Alltag des Krankenhausaufenthalts zu bringen. Nicht umsonst unterstützt Dr. Eckart von Hirschhausen die Stiftung Humor hilft heilen. Das gilt eben nicht nur für Kinder. Erwachsenen brauchen dies genauso. Sowohl die, mit denen wir zusammenarbeiten als Klienten als auch diejenigen, mit denen wir kollegial zusammenarbeiten. Und dazu gehört eben auch mal eine Freude zu bereiten.

Wo ich auch gleich zur zweiten Thematik umschweife: Kommunikative Ebenen.

Wichtig in jeglicher Beziehung. Wie sagte ein Herr Paul Watzlawick mal: Man kann nicht nicht kommunizieren.

Ein Thema, was mich immer wieder beschäftigt. Ein kleiner Bruchteil von dem, was wir kommunizieren ist interaktiv verbal. Der Rest erfolgt doch ausschließlich über die nonverbale Ebene. Eine, die mächtig unterschätzt wird.

Einfach Beispiel: Hundeerziehung. Diese ist möglich (so habe ich es letztes Jahr in einer Fortbildung erleben dürfen) durch genutzter nonverbaler Kommunikation und so ganz ohne jegliche Worte. Nur ein paar Geräusche für zwei bis drei Kommandos reichen völlig aus. Ich muss sagen, ich war schon ein bisschen von den Socken. Aber die Kommunikation der Hunde untereinander funktioniert eben auch nur so durch Mimik, Gestik und wenigen Geräuschen. Und das sehr ausdrucksvoll. Turid Rugaas, eine Schwedin, hat darüber ein Buch verfasst: „Die Beschwichtigungssignale eines Hundes“. Oder auch Calming signals genannt. Beeindruckend. Aber nonverbale Kommunikation lügt nicht.

Um vom Hund wieder zum Menschen zu kommen. Nonverbal zu lügen ist echt schwierig. Ich glaube, dass selbst Schauspielern so etwas schwerfällt. Obwohl sie es bestimmt täglich machen. Gestik und Mimik müssen einfach wieder mehr Beachtung im Dienstleistungswesen finden. In gewissen Bereichen lernt man dafür einen geschulten Blick, ganz klar. Aber oft geht sie im Alltag leider unter.

Gestik entspricht Geste

Somit sind diese zwei Begriffe auch nicht weit voneinander entfernt. So zeige ich eben auch meine Gesten und die passende Gestik dazu. Es passiert nichts ohne Grund. Es gibt immer einen gewählten Anlass. Nicht umsonst bekommt eine meiner besten Freundinnen eine Kreuzfahrt zur Hälfte geschenkt. Ich denke, sie kennt auch den Grund dazu. Ich glaube, was sowas angeht, da treffe ich auch oft den Punkt durchs Zuhören und Beobachten. Ich bin kein Mensch, der gerne viel quatscht. Ich beobachte die Leute in meiner näheren Umgebung.

Auch eine Geschichte, die mich dann berührt hat am Ende. Eine Verwandte liegt monatelang im Krankenhaus, man wusste nicht, wie sich alles entwickelt. Als sie wieder halbwegs „fit“ war, bin ich super spontan vorbeigefahren in kurzer Absprache mit der Familie. Es war eine riesige Freude in den Augen über diesen Überraschungsbesuch. Das sind Momente im Leben, die sind einfach unbezahlbar. Das ist einfach Fakt. Oder mal ein spontan geplanter Kurztrip zum Brocken, der bald bevor steht mit jemanden, die ich privat so kaum kenne, nur von der Arbeit her. Egal, ausprobieren und offen sein. Das Leben bietet so viele Möglichkeiten. Man muss nur dessen Chancen nutzen und probieren. Die Reaktionen an euren Gegenüber werden immer wieder verblüffend sein und auch ein Lächeln ins Gesicht oder gleich ins Herz zaubern.

Ich bin zufrieden mit meinem Leben und bereue keinen meiner Schritte. Auch wenn dadurch manche Freundschaften oder nicht fest geblieben sind. Diese sind es dann wohl eher weniger wert. Und ich freue mich darüber, wenn Menschen an mir Veränderung erkennen.

Ich danke euch allen, die ihr euch angesprochen fühlt, besonders aber: meinem engsten Freundeskreis (auch von früher), meiner Chefin, der onkologischen Fachweiterbildungsgruppe 2016-2018 und meinem Hund, der immer erkennt, welche Stimmung in der Luft liegt und Stress abbaut.

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Gedankenspielraum Unterbewusstsein

Kennt ihr das? Man hört einen Begriff oder einen Namen am Tag und schwupp, begegnet es euch im Traum wieder?

So ist es mir heute ergangen bei einem Nickerchen auf der Couch. Ich war mal wieder völlig überrascht, wie lange sich etwas so in Erinnerungen haften kann. Das alles hängt eben mit dem Unterbewusstsein zusammen.

Eine Region, die wohl noch immer nicht richtig erforscht ist, was aber, glaube ich, auch nicht so schlecht ist. Denn manchmal zeigt es uns doch, was noch nicht verarbeitet ist. Eine offen stehende Rechnung oder ähnliches. Ich finde es beeindruckend.

Nee, aber mal im Ernst. Unser Gehirn möchte uns damit etwas mitteilen, dass wir mit diesen Dingen noch nicht so ganz im Reinen sind. Und diese versteckten Hinweise sollte man, so meine Meinung, auch wahrnehmen und etwas dafür tun.

Für meine Geschichte habe ich da leider noch nicht so wirklich einen Plan. Aber man sieht sich immer zwei Mal im Leben…

Hypnose soll ja das Unterbewusstsein ankratzen, aber ob man dann auf die Lösung kommt? Man müsste es mal ausprobieren. Es nimmt ja scheinbar auch Ängste. Man muss aber auch daran glauben.

Na ja, egal. Ich warte gerade vergeblich auf schönes Unwetter. Sachsen-Anhalt ist wohl Grenze zum schönem und schlechtem Wetter. Jetzt, so nach meiner Weiterbildung, genieße ich momentan jeden freien Tag wieder und die Fotografie steht im Vordergrund. Ich habe euch mal ein paar Bilder vom gestrigen und heutigen Ausflug mitgebracht. Viel Spaß beim Anschauen und macht euch noch ’nen schönen Abend.

Die Suche des eigenen Ichs beginnt bei sich selbst

Kennt ihr das? Ihr stellt Probleme fest von anderen, aber eigentlich seht ihr eure eigenen nicht. Die Fehlersuche ist so einfach.

Erst einmal Entschuldigung dafür, dass ihr lange nicht mehr von mir gelesen habt. Ich wollte zum neuen alten Jahr einen Beitrag schreiben, jedoch fand ich einfach nicht die richtigen Worte. Zum Schreiben brauche ich eben auch meine Laune dazu.

Nun aber wieder zum angesprochenen Thema. Selbstfindung. An sich nur eine Phase in der Pubertät, nimmt man an. Aber Gegenteile beweisen, dass es ein Leben lang stattfindet. Krass, oder? Also wenn ich von mir selbst ausgehe, befinde ich mich seit meines 15./16. Lebensjahres in dieser Phase. So wirklich weiß ich immer noch nicht, was ich will. Inwiefern sich das bemerkbar macht. Indem ich beispielsweise heute mal wieder einen Text schreibe oder einfach Erkenntnisse in den Lebensjahren gesammelt habe, die das Leben immer wieder verändern. Veränderung heißt Leben lernen. Wir sind zwar Gewohnheitstiere, aber das macht uns auch oftmals blind. Neues ausprobieren ist cool. Neue Kulturen kennenlernen ist cool. So eine zweiwöchige Karibik-Rundreise kann einen echt beeinflussen.

Ja, ihr lest richtig, ich habe meinen großen Urlaub dieses Jahr schon weg. Eine Karibikkreuzfahrt mit Anfahrten von 8 verschiedenen Ländern. Jeder Liegeplatz wurde genutzt, um Land und Leute kennenzulernen. Dominikanische Republik, der Norden Kolumbiens, Panama, Costa Rica, Jamaika, St. Kitts, Guadeloupe und Antigua. Wunderbare Länder mit vielen kulturellen Unterschieden. Der Wahnsinn. Und doch viele durch die Kolonien geprägt. Christopher Columbus war natürlich Entdecker jeder dieser Inseln laut den verschiedenen Guides. Irgendwie witzig. Mein englisches Verstehen konnte ich in diesen zwei Wochen gut aufbessern. Noch interessanter jedoch war es für mich zu beobachten, wie die Menschen dort leben. Ja, sie leben oft vom reinen Tourismus, aber eine Sattelitenschüssel hat dort sogar der Ärmste aller Armen. Teilweise Bruchbuden, wo wahrscheinlich keiner jemals von uns drin wohnen würde. Aber dort findet das Leben eh nicht in den Wohnungen statt, sondern draußen auf der Straße, outdoor life. In manchen Orten hatte man das Gefühl, dort kenne jeder jeden. Dabei unterhalten sie sich einfach nur auf eine kommunikative Art und Weise. Und die Leute dort haben die Ruhe weg. Was sie bis Mittag nicht geschafft haben, bleibt eben liegen, denn in der Mittagssonne ist eh kein Aushalten. Eine Mentalität, von der wir uns ein Scheibchen von Abschneiden könnten. Zumindest ein bisschen von der Gelassenheit. Wir sind einfach zu perfektionistisch veranlagt, sagte auch ein Guide. Ach, und übrigens, der Panama-Kanal ist für dieses Land eigentlich die Goldgrube.

Aber mal im Ernst, wir müssen mal wieder zu schätzen lernen, was wir hier in unserem Land geboten bekommen und das wir doch gut dargestellt sind. Hätten die dort den Tourismus nicht noch, wären diese Länder doch am Grunde zerstört. Wie derzeit eine Insel der Philippinen, falls ihr davon schon gehört oder gelesen habt.

Ja, diese Reise hat mich auch wieder ein Stück verändert. Wie, kann ich noch nicht genau feststellen, aber ich spüre es einfach. Vielleicht merkt man einfach, was einem wichtig im Leben ist. Freie Zeit ist kostbar. Effektive Nutzung von Arbeitszeit, ohne Stress zu verbreiten. Fehler erst bei sich suchen, bevor man andere kritisiert. Wir sind nur Menschen und machen Fehler. Diese Fehler müssen unsere Gegenüber akzeptieren, aber vor allem wir uns selbst auch mal zugestehen.

Selbstfindung. Ich finde mich selbst. Ein Prozess, der noch lange nicht abgeschlossen ist. Was ich dazu brauche? Neue Erlebnisse, neue Wagnisse, neue Leute und Interessen verfolgen. Nichts ist unmöglich. Das gilt für alle Lebenslagen und -situationen. Steht ein Mann oder eine Frau vor mir…Egal. Ich bin weder Bibelgegner noch -befürworter. Aber wie heißt es so schön: Vor Gott sind alle gleich.

Ach so: Interpretiert den Text, wie ihr wollt. Sind ja letztlich nur meine Gedanken, die mir zur Abendstunde durch den Kopf gehen. Da gibt es gerade einen schönen Sonnenuntergang zu sehen. Schwupp, und weg isse.

Schönen Abend euch allen Lesern und Leserinnen.

Ein Tabuthema

Guten Abend zusammen.

Es gab lange nichts mehr von mir zu lesen, aber heute ist es mal wieder soweit. In zwei Wochen ist das Jahr 2017 Geschichte. Wieder ein Jahr, welches die Menschheit geprägt hat. Positiv wie negativ. Davon abgesehen, das wir in Deutschland noch immer keine Regierung haben.

Warum aber habe ich diese Überschrift gewählt? Was könnte ein Tabuthema sein? Ich möchte euch gerne eine Verlinkung schicken, denn was ich mal einen Tag im Radio gehört habe, war sehr interessant. Es im Radio zu thematisieren, ist für die Gesellschaft sicher komisch. Hier folgt erst einmal der Link:

http://www.fritz.de/sehen-und-hoeren/audios/sendungen/taxizentrale-ulrich-krause.html

Hierbei bitte auf „Hören“ klicken und dann die Episode 018 mit Eric Wrede wählen.

Bei diesem Podcast bin ich regelrecht hängen geblieben, da es einfach um das Thema Tod geht. Und genau das wird tabuisiert. Warum eigentlich. Es gehört zum Leben dazu. Ich würde mir wünschen, dass ihr es euch mal anhört. Interessante und offene Gesprächsweise.

Insgesamt ist doch der Radiosender Fritz echt klasse. Früher gab es dort am Wochenende um die Mittagszeit wie einen gestellten Krimi, den Zuhörer mittels Anrufe mitgestalten konnten. Dies habe ich auch immer wieder gern gehört.

 

Nochmal aufs Thema zu kommen. Durch meine(n) Beruf(ung) stehe ich immer mal wieder mal sehr nahe auf dieser Thematik. Und oftmals sehe ich eben, dass nur wenige sich damit beschäftigen und alles abklären bzw. absichern im Fall der Fälle. Keiner möchte zu Lebzeiten daran denken, weil es ignoriert wird. Dann kommt alles auf einmal. Dabei gehört es zum Leben dazu. Egal ob Mensch oder Tier. Einmal drüber nachdenken kann manchmal schon ein Stück weiterhelfen. Gerade auch, wenn viel dahinter steht.

Wenn man überlegt, wie viel man doch eigentlich über die Themen Liebe, Beziehung, Freundschaft spricht als Vergleich sind das doch 98% zu 2%.

Zur bevorstehenden Weihnachtszeit ist es so. Man sitzt beisammen, genießt die Feiertage, haut sich die Bäuche voll und alles ist schön. Aber ist wirklich alles schön? Diese Frage kann jeder für sich selbst beantworten.

Ich mag diese Zeit nicht, zumindest nicht ohne Schnee. Mit Schnee wirkt die Welt gleich heller und freundlicher in der Winterzeit. Dieses Jahr wird für mich mit positiven und negativen Ereignissen abgeschlossen. Und dann mal schauen, was 2018 mit sich bringt.

 

Trotz meiner schweren angesprochenen Kost wünsche ich allen Lesern und Leserinnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2018!

Kerzen