Leknes, Trondheim und die letzten Tage auf See

Guten Abend ihr Lieben.

Oh jee, wo fange ich an… Einen Tag ausgelassen, gestrichen im Kalender und auch der heutige Tag sieht ganz danach aus, ihn streichen zu wollen. Gestern waren wir sehr zeitig in Leknes auf Reede gegangen. Das bedeutet für alle nicht Schifffahrer, dass die AIDA den Anker in der Nähe des Hafenbereichs Anker geworfen hat und man bis zum Hafen selbst anders hinkommen muss. Dafür werden dann die Rettungsboote missbraucht, die uns an Land gebracht haben. Ich hatte morgens bereits mit dem Magen leichte Probleme und habe nicht viel zum Frühstück gegessen und bin dann los zum Ausflug. Wandern bei Wind und Regen und nicht die allerbeste Kleidung. Aber ich habe tapfer durchgehalten, auch wenn ich bis aufm Schlüppi nass war. Die Landschaft war herrlich, aber durch die Nässe von oben konnte ich nicht wirklich Bilder machen. Als ich dann wieder zurück war, gab es eine heiße Dusche und dann ging es richtig los. Ich sag nur: Magen-Darm. Leider dann sogar so schlimm, dass ich vom Kreislauf her nicht mehr auf die Strümpfe kam. Also im Hospital angerufen und die riefen mich später zurück und holten mich mit dem Rollstuhl. Beim Doc gab es dann Infusionen, einen Corona-Test und diverse Medikamente. Fieber gesellte sich zu allem Übel dazu, woraufhin sie ja auch den Corona-Test gemacht haben. Nach zwei Infusionen und einiger Zeit später wurde ich wieder aufs Zimmer gebracht und na ja, nun heißt es 48h Zimmerquarantäne. Echt ärgerlich. Aber die Schiffsärztin hatte schon eine Vermutung. Wie auch immer, so konnte ich Trondheim heute nur aus dem Fenster beobachten und habe mich ausgeruht und viel getrunken. Meine neu kennengelernten Leute hier auf dem Schiff haben sich auch Gedanken gemacht, wo ich mich rumtreibe. Na ja, zu allem hat eines etwas Gutes. Den Hafen Alesund, der morgen noch folgen sollte, fällt aufgrund der bevorstehenden Wetterbedingungen komplett flach, sodass wir nun bis Kiel durchfahren mit 2 Seetagen. So muss ich mir morgen keine Sorgen machen, etwas zu verpassen, obwohl mir trotzdem die Gesellschaft fehlt. Aber auch das werde ich überleben. Eines muss ich trotzdem sagen, das Personal im Hospital war sehr sehr nett! Ich wollte es zwar vermeiden, dort hinzukommen, aber ich war positiv überrascht. Frische Luft hätte ich trotzdem gern mal.

Wie auch immer, ich habe zwei Bilder von Trondheim gemacht aus meinem Fenster heraus. Wenigstens ein bisschen Beweis, dass ich hier schon einmal war. Wahrscheinlich werden die beiden Seetage nicht mehr allzu aufregend, sodass ich mich ein wenig zurücknehmen werde. Falls es Neuigkeiten gibt, werdet ihr von mir lesen. Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen Abend und sag mal bis bald!

Trondheim im Hellen
Trondheim bei Dämmerung

Auf der Route unterwegs nach Leknes

Guten Abend ihr Lieben.

Heute gibt es mal etwas zeitiger einen Beitrag von mir, was aber daran liegt, dass ich 7 Uhr schon von Bord sein muss.

Wir sind heute Morgen 8 Uhr in Alta gestartet, die 8 Uhr habe ich aber so dezent etwas verschlafen. Ich wurde dann nur durch die Musik wach, die im Flur schallte. Nach dem Aufstehen erst einmal in Ruhe fertig gemacht und dann ging es zum Frühstück. Dort hatte ich mich dann noch nett mit dem Edutainer unterhalten. Am Ende ging es hauptsächlich um die Sache, dass mir etwas zugeschickt werden sollte von ihm. Nach langem hin und her probieren, hatte ich dann endlich die schriftliche Auswertung in meinem Mail Postfach, sogar in doppelter Ausführung. Nach dem Frühstück ging es für ein paar Minuten mit Musik und Buch in die AIDA Lounge. Bis mir das Buch zu nervig wurde. Im Theatrium traf ich auf meine Truppe. Es gab gerade einen interessanten Vortrag vom Lektor über Trondheim. Nach und nach verabschiedeten sich alle bis auf 2, mit denen ich mich später noch zum sportlichen Training traf. Gesagt, getan.

16 Uhr ging dann unser Super Jackpot Bingo wieder los. Der Jackpot ist noch immer nicht geknackt worden, lediglich der Tagespreis wurde gewonnen. Doris und mir fehlten auch nur noch eine Zahl. Aber so ist das nunmal mit dem Glücksspiel. Direkt im Anschluss kam noch die Nautische Stunde, wo dem Kapitän des Schiffs Fragen gestellt werden können. Er hat schon einen tollen Humor. Aber so typisch nordisch halt. Es war eine interessante Stunde, die er da so gestaltet hat.

Ich ging dann noch einmal auf meine Kajüte und holte meine Kamera, denn es schien nach schönem Sonnenuntergang auszusehen. Leider schoben sich aber mehr und mehr Wolken davor. So wurde es wieder nichts mit einem schönen Sonnenuntergang. Also Klamotten wieder ins Zimmer gebracht und dann wollte ich noch den Anschluss zur Gruppe haben beim Abendessen. Nun bin ich bereits zeitig im Bett, da wir morgen in Leknes ankommen und ich sehr früh raus muss für meinen gebuchten Ausflug. Morgen wird wieder gewandert. Wie ihr seht, bin ich nur auf Achse. Zum Bücher lesen komme ich gefühlt gar nicht. Doch, schon, ein bisschen habe ich angefangen. Morgen also gibt es wieder ein paar spannende Dinge zu berichten. Bis dahin wünsche ich euch einen tollen Mittwoch.

Guts Nächtle!

Die Sonne sieht ein wenig aus wie eine Glühbirne.
Das Hinterteil
Lasset die Spiele beginnen.

Alta

Guten Abend ihr Lieben.

Heute morgen 8 Uhr war Ankunft am nördlichsten Punkt dieser Reise, in Alta. Ein kleines Städtchen, wo nicht allzu viel los ist. Aber einen Hafen und einen Flughafen hat Alta. Das soll schon viel heißen.

Mein Tag heute begann entspannt mit einer ayurvedischen Ganzkörpermassage, bei der ich dieses Mal sogar eingeschlafen bin. Aber mir fehlt vermutlich auch etwas Schlaf bzw. ist die Seeluft einfach so genial und fördert den Schlaf. Nach der Massage erst einmal fertig gemacht und zum Frühstück gegangen. Dort traf ich auf Simone und Silke kam auch noch hinzu. Ich hatte dann 12.30 Uhr meinen Ausflug zu den Samis. Ein Stamm der Ureinwohner, die von der norwegischen Regierung anerkannt werden. Ursprünglich nannte man sie mal die Lappen. Aber das ist wie bei uns die Diskussion mit dem Mohrenkopf.

Mit dem Bus haben wir erst einmal etwa 75 Minuten Fahrzeit gehabt. Auch da war ich zeitweise eingenickt, weil unser Guide leider ziemlich lahm und nicht sehr unterhaltsam erzählt hat. Das war etwas schade. Aber er hat sich um Deutsch bemüht. Ich hätte auch Englisch alles gut verstanden, aber ein Teil der älteren Gesellschaft vielleicht nicht. Die Landschaft bis zum Ort Maze war wirklich beeindruckend herrlich. Man kann das alles gar nicht in Bildern festhalten, man muss es einfach erlebt haben. Wir sind auch richtig ins Landesinnere gefahrenen. Im Dorf angekommen, welches 200 Einwohner hat (alles Samis), wurden wir auch schon von einem Sami empfangen in traditioneller Tracht. Das erste, was belagert wurde, als alle ausstiegen, war die Toilette. Echt ein Phänomen. 😂

Wir trafen uns dann alle auf der Wiese und er erzählte uns ein wenig von der Geschichte mit dem Dammbau am Fluss Alta. Dieser sollte vor einigen Jahren etwa 10km vom Ort entfernt gebaut werden und da sind die Ureinwohner auf die Barrikaden gegangen mit sogar angewendeten Hungerstreik. Erst dann wurde die Regierung aufmerksam und sie setzten sich mit den Ureinwohnern auseinander, sodass die Sami eine anerkannte Bevölkerungsgruppe Norwegens sind. Der Damm wurde dann in 17km Entfernung gebaut, sodass die Dörfer nicht dem Wasser zum Opfer fielen. Als diese erste Geschichte endete, gingen wir in ein traditionelles, sehr großes Zelt. Dort saß auch schon die Schwiegertochter in spe, auch in traditioneller Kleidung. Er selbst erzählte uns noch ein wenig über die Rentiere. Im Sommer befinden sich die Herden über an der Küste und im Winter werden sie in die tieferen Landesteile getrieben. Interessante Vorgehensweise. Jede Familie hat dabei seine eigene Herde und das ist auch ein Großteil, wovon sie leben. Bei einer Tasse Kaffee oder Tee, einem Stück Kuchen und einem kleinen Stück getrocknetem Rentierfleisch erzählte uns der Sami noch weitere Traditionen und Umgangsformen und eben auch etwas Gesang. Zum Schluss wollte ich eigentlich gern mal noch eine Kleinigkeit mitnehmen, jedoch funktionierte das Kartenlesegerät nicht mehr. So war es nicht möglich, etwas zu erwerben ohne Bargeld. Schade eigentlich.

Nach gemütlichen zwei Stunden beisammensitzen im Zelt am Feuer ging es dann wieder eine Stunde zurück. Ich bin beim Zwischenstopp in der Stadt ausgestiegen, um die Nordlichtkathedrale mal zu sehen. Außerdem brauchte ich nach so viel Rumsitzen auch mal wieder etwas Bewegung. So habe ich mir das gemütlich kleine Innenstädtchen angeschaut und dachte mir, dass ich das Stück zum Schiff auch laufen kann. Gesagt, getan. Ein Spaziergang ohne Hunde in völlig fremder Umgebung. Google Maps macht es möglich. Am Schiff angekommen, wurde erst einmal wieder alles sortiert in den Schrank gepackt.

Zum Abendessen traf ich mich heute dann mal mit Björn und Claudia und im Anschluss gab es noch die Prime Time. Und schwupp, war es dunkel. Ursprünglich sollte heute ja die Übernachtung stattfinden, leider ist diese ja wegen mangelnder Beteiligung abgesagt worden. Und so macht man das Beste vom Abend, schnappt sich warme Klamotte und geht noch mal von Bord um Bilder zu knipsen im Dunkeln von der AIDA. In der Hoffnung, als ich auf so einem kleinen Steg stand, und die Wolkendecke etwas aufriss, kamen jedoch keine Nordlichter. Aber wir wurden ja auf dieser Reise schon sehr verwöhnt. Also wieder aufs Schiff und noch einmal vor zum Bug. Dort hörte ich von weiten schon die Mädels, Doris, Simone und Silke, nicht zu überhören. Aber auch vorn am Bug war nichts weiter zu sehen. So bin ich nun im Bett und schreibe eigentlich schon wieder im nächsten Tag, aber nicht schlimm.

Morgen werde ich ausschlafen und 8 Uhr fahren wir in Alta wieder ab Richtung Leknes, wo wir am Mittwoch ankommen. Morgen wird also eher ein entspannter Seetag. Aber es gibt wieder Bingo. Also, bleibt neugierig und bis morgen.

Gute Nacht!

Unsere Straße, die durch den Grand Canyon Norwegens führt.
atemberaubende Landschaft
so schön
Ein paar Beispiele für Sami Gesang. Dabei gibt jeder dieser Ureinwohner dem Gesang eine eigene Klangfarbe.
Die Nordlichtkathedrale
Auch am Schiff blinzelte die Sonne noch einmal kurz durch.

Tromso

Guten Abend ihr Lieben.

Vermutlich ist der heutige Beitrag wieder in den nächsten Tag hineinreichend, aber er bezieht sich auf den noch 11.9.22

Heute war wieder ein ereignisreicher Tag. Nachdem ich wohl nicht so gut über Nacht geschlafen habe (wahrscheinlich brauche ich das nächtliche leichte Schiffschaukeln), ging es zeitig zum Frühstück und dann zum Ausflug zu einer Huskyfarm. Der Bus fuhr zwar hin und zurück jeweils ca. 50 Minuten, jedoch war es sehr unterhaltsam mit Kira, unserem Guide. Sie selbst in Deutschland geboren und studiert, kam als Lehrerin nach Norwegen und ist wegen der Liebe dann in Tromso und Umgebung hängengeblieben. Sie arbeitet mit auf den familiären Betrieb der Huskyfarm und macht eben die touristischen Führungen für uns Deutsche. Der Betrieb selbst hat 250 Schlittenhunde. Ich sage bewusst nicht mehr Huskys, weil es keine reinrassigen Huskys sind. Sie zumindest haben Hundezüchtungen aus 4 verschiedenen robusten Rassen, um qualitativ etwas bieten zu können. Das war super interessant. Auf der Farm, wo wir heute als Ausflugstruppe waren, gab es etwa 100 Hunde. Eine krasse Stimmung dort, wenn man sich den Hunden nähert. Im Video werdet ihr es sehen. Und noch mehr hat mich eigentlich beeindruckt, dass man wirklich jeden Hund entspannt anfassen könnte, wenn man wolle. Kein einziger hat irgendwie komisches Verhalten gezeigt. Dann ging die halbstündige Tour mit dem Schlitten auf Rädern los. 3,5km mit 11 Hunden vorweg und wir zu fünft auf dem Wagen. Ähm, ihr wollt bitte nicht sehen, wie ich in diesem Wagen sitze… Ich sollte nämlich ganz vor. Aber die Bilder sind eh auf meiner Kamera und müssen erst einmal durchgeschaut und sortiert werden.

Zur Rücktour erzählte uns Kira im Bus noch sehr sehr viel, aber auch so spannend, dass ich so ein bisschen frischen Wind geschnuppert habe. Aber das ist ein anderes Thema. Zurück am Schiff ging es dann los mit dem Regen. Also voll auf Glück gehabt. Ich habe mich dann etwas in die AIDA Lounge verkrümelt, gelesen und Musik gehört. Meine Musik machte mich dann so hibbelig, dass ich dann überlegt habe, ein wenig Sport zu machen. Gedacht, getan. Etwas über eine Stunde gesportelt und danach gemütlich an die Bar frisch geduscht gesetzt. Beim Auslaufen 18 Uhr ging ich kurz zuvor aufs Außendeck und die Durchsage vom Kapitän war wieder sehr amüsant. Er sagte, dass wir doch am Tag flüssigen Sonnenschein hatten. Ich denke, dass alle von euch mit diesem Begriff etwas anfangen können. Ich empfand die Aussage als sehr lustig, denn es stimmt ja. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.

Dann trudelten nach und nach mal wieder alle ein an der Bella Bar und die Abendbrotszeit war schon wieder ran. Im Anschluss ging es zu Gloria Glamour wieder.

Wir quasselten noch ein wenig und ich verabschiedete mich und ging noch mal aufs Außendeck. Und siehe da, welche vom Personal standen draußen und riefen, es seien Polarlichter zu sehen. Tatsächlich. Ich bin, nachdem meine eigenen Handybilder nicht so schön wurden, noch schnell runter zum Zimmer und habe meine Kamera geholt. Noch nie habe ich solche Nachtaufnahmen gemacht, aber es hat besser funktioniert als gedacht. Ich bin auf jeden Fall begeistert. Diese Bilder wird es aber erst geben können, wenn ich wieder in der Heimat bin.

Nun habe ich mich abgekühlt und kann mich im warmen Bett aufwärmen und gleich schlafen. Morgen legt das Schiff 8 Uhr in Alta an bis zum nächsten Tag. Vielleicht haben wir dort auch noch einmal Glück und Gelegenheit. Ansonsten gibt es aber auch dort wieder einen Ausflug, der spannend wird. Was folgt, werdet ihr erfahren. Bleibt neugierig!

Und jetzt: gute Nacht!

Der Hintergrund erinnert mich an den Brocken.
Landschaft Norwegens auf dem Weg zur Husky-Farm.
Na, versteht ihr die Flaschen?
Diese Brücke über den Fjord ist 1km lang.
Skisprungschanze Tromso
Das gehört alles zur Stadt Tromso.
Die Stadt selbst, sie steht mit allen Eingemeindungen als flächenmäßig zweitgrößte Stadt Europas da.
Gloria Glamour bei ihrer zweiten Show.
Das Nordlicht erwischt mit meinem Handy.
Dieses Bild ist einfach nur toll!

Die Fahrt nach Tromso

Guten Abend ihr Lieben.

Jetzt, am Abend, kann ich für mich sagen, willkommen in Tromso. Mittlerweile sind wir echt weit im Norden angekommen und zugegebenermaßen, wann kommt man schon mal hierher? 19 Uhr wurde das Schiff freigegeben für den Landgang. Heute war aber noch nichts großes geplant. So habe ich mal ausgeschlafen bis ca. 9 Uhr, mich in Ruhe gemütlich fertig gemacht und ging dann zum Frühstücksbuffet, wo ich mir aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nur eine Kleinigkeit holte. Das Wetter war recht trübe den gesamten Tag, aber trotzdem trocken von oben. Somit spielt der Wettergott uns in die Karten. Als ich noch im Buffetrestaurant mit Simone saß, kam die Durchsage vom Kapitän, dass Steuerbord ein Wal zu sehen sein soll. Und was soll ich sagen, ich habe zumindest die hintere Flosse gesehen in recht weiter Ferne. Trotzdem schön so spontan. Bis zu Beginn des Bingo habe ich dann noch ein bisschen hier und da vorbeigeschaut, war auf dem Deck zum Fotos machen der tollen Fjordlandschaft und dann ging es los beim Bingo. War leider wieder nix. Egal, Spaß an der Freude ist die Hauptsache. Danach war ich noch mal ein wenig draußen, denn die Landschaft ist so unbeschreiblich schön. Am frühen Abend habe ich mir dann zwar zur Einlaufzeit in den Hafen von Tromso eine Nackenmassage spontan gegönnt. Luxus, den man zu Hause so nie haben wird, darum muss man diese Momente umso mehr genießen. Nach dem Abendessen ging es dann noch einmal hinaus aufs Deck, Bilder von Tromso Dunkeln machen. Polarlichter werden aufgrund der starken Bewölkung schwierig und auch der Vollmond ist leider nicht zu sehen. Dafür gibt es aber tolle Nachtaufnahmen. Diese habe ich jedoch mit der Kamera gemacht, denn da stimmt die Qualität. Wenn ihr mögt bekommt ihr diese zu sehen, wenn ich aussortiert habe in der Heimat. Bis dahin müsst ihr mit den Handyfotos vorlieb nehmen. Aber selbst die machen ja schon gut was her.

Eines müsst ihr euch aber bitte merken: Genießt den Moment, den ihr seht und knipst nie zu viele Bilder. Bilder kann man nicht mit ins Grab nehmen, schöne Erinnerungen schon! In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Abend. Ich muss heute mal etwas zeitiger ins Bett, denn morgen erwartet mich ein toller Ausflug bei hoffentlich trockenem Wetter. Bis dahin und gute Nacht!

Narvik

Guten Abend ihr Lieben.

Während ich mich eben von meiner Truppe für heute verabschiedet habe, schnappte ich mir noch einmal die Jacke und sitze nun draußen auf dem Außendeck, um ein wenig Ruhe vor der Nacht zu bekommen und den Tag Revue passieren zu lassen.

Heute ging es sogar mal mit einem Weckerklingeln los, denn die Sonne konnte mich nicht wecken, denn diese versteckte sich hinter den Wolken. So bin ich aufgestanden und habe mich fertig für den Ausflug gemacht. Zuvor noch zum Frühstücksbuffet und dann ging es auch schon los. Es gab wieder einen Wanderausflug, der aber leider doch etwas anders beschrieben war von AIDA. Egal, von Beginn an. Der Ausflug hieß Wanderung zum Forsnesvatnet. Am Ausgangspunkt der Wanderung sah ich bereits nette Steigungen. Wie auch immer, erst einmal durchstarten. Ich habe dann unseren Guide einfach mal gefragt, wieviel Meter hoch uns der Ausflug treiben soll. Da sagte er etwas über 600m. Na ja da wir ja von 0m am Schiff starten und nicht allzu viel mit dem Bus genommen haben (vielleicht so 200m), war mir so einiges bewusst. Das merkten die Guides auch, als wir zum richtig steilen Anstieg ankamen. Für die Menschen hier sicher kein Problem, aber das für die Touries als moderat auszuschreiben, Hut ab. Spontan haben sie besprochen, die Gruppe zu teilen. Ein Teil, der sich bis hoch traut zum großen See oben, der andere schaute sich den kleineren See an auf moderater Wanderstrecke. Ich habe mich nach meinem Trip gestern dann heute für die moderate Strecke entschieden. Das war auch gut so, wenn ich überlege, was mir ein Pärchen nachmittags erzählte. Jedenfalls sind wir dann noch entspannt fast ohne Steigung weiter gelaufen zum kleinen See, der aber etwas im verhangenen Wolkennebel verschwand. Unser Guide führte uns bis zu einer Hütte mit einem schönen Aussichtsplatz zum Rast machen. Allmählich lichtete sich dann auch die Wolke und man konnte auch unten den Fjord sehen und eben auch den See in seiner vollen Größe. Herrliche ruhige Landschaft mit ein bisschen Moor in diesen Höhen. Alles in allem war ich mit dieser Tour dann doch echt glücklich. Nach oben hätte ich es vermutlich bereut, wenn ich abbrechen hätte müssen. Auf dem Rückweg haben wir uns noch einen Wasserfall angeschaut. Am Ende waren wir zwar etwas über eine Stunde eher wieder am Schiff als geplant, aber glücklich. Und ich hatte trotz allem meine Bewegung. Dafür merke ich jetzt am Abend aber beide Wandertage.

Am Schiff angekommen, ging es zum entspannen in die AIDA Lounge. Ich wollte zwar lesen, war aber immer wieder eingeschlafen. Geschafft von der tollen Luft hier oben im Norden. Nur war meine Kabine zu der Zeit noch nicht gereinigt, sodass ich noch einen Moment verweilen musste. Als ich von einem Standort zum anderen schlenderte nachmittags, traf ich Simone aus unserer Truppe an der Ocean Bar. Platz gesichert am Heck fürs Auslaufen aus dem Hafen von Narvik. Simone und ich gingen im Anschluss noch zum Edutainer Vortrag. Gesund und fit durch Treppensteigen. Also so ähnlich war der Titel. Egal, ich bin eh von ihm begeistert. 🙂

Was war noch wichtig? Ach ja, endlich mal die Fotos gucken, wo ich bisher so drauf bin. Ausgesucht, bestellt, bezahlt. Diese habe ich dann aufs Zimmer gebracht und dann ahnte ich schon, was für ein Zettel an meiner Kabinentür steckte. Leider müssen wir Ihnen hiermit mitteilen, dass der Ausflug in Aalta „Übernachtung auf einer Huskyfarm“ aufgrund zu geringer Beteiligung nicht stattfinden kann. Bähm, wie ein Schlag ins Gesicht. Aber bei dem Preis, bin ich ehrlich, wundert es mich nicht. Ich war im Anschluss gleich mal fragen, wieviel Interessenten es überhaupt gab. Das konnten mir die Scouts aber leider nicht mehr sagen, da der Ausflug schon aus dem System genommen wurde. Das ärgert mich trotzdem sehr. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht flexibel wäre. Nun habe ich für Tromso einen Ausflug gebucht, wo ich mir auch wenigstens ein bisschen Huskys anschauen kann und wenigstens ne Schlittenfahrt auf Rädern mache. Geld ist ja nun genug da.

Im Anschluss habe ich mir vom Solo-Gitarristen an der Bella Bar ein paar schöne Songs mit angehört bis die AIDA Show begann. Kurzes Abendessen und gemütliches Beisammensitzen bis zum Beginn der Show, die zwei Mal an diesem Abend gezeigt wurde. Sie war sehr schön, denn es wurden verschiedene Musicals angerissen, unter anderem Abba und König der Löwen. Zum Ende hin ging es noch Bingo-Lose kaufen für den Super Jackpot Bingo von 4000€ am morgigen Tag und danach in die AIDA Bar. Jetzt bin ich hier draußen und genieße die Ruhe. Auf dem Zimmer ist es ja öde.

Morgen sind wir bis abends unterwegs nach Tromso und bleiben dort über Nacht. Mal schauen, was ich da so anstellen werde. Das See-Programm ist ja wieder gut gefüllt.

Ach übrigens, unsere Liebe Simone hat gegen 3 Uhr in der Frühe heute Polarlichter geknipst. Mit ihrer Erlaubnis dürft ihr diese Bilder auch sehen. Danke dir dafür! In diesem Sinne werden wir heute wohl keine sehen, aber egal. Das Feeling ist hier trotzdem toll. Bleibt neugierig und freut euch auf weitere Bilder.

Einfach nur wow.
Der Hafen noch mit dem Nebel verhangen.
Unser Aussichtspunkt zum Fjord, man beachte bitte das Schild auf der linken Seite.
Still ruht der kleine See
Narvik vom Ausgangspunkt der Wanderung nach Nebelauflösung
Tschüß Narvik
Die zweitgrößte Schwebebrücke auf der Welt.

Bodo

Guten Abend ihr Lieben.

Heute mal ein etwas zeitiger Beitrag, aber nach der letzten kurzen Nacht geht es heute mal früh ins Bett. Der Tag dazu war auch aufregend genug.

Begonnen habe ich den Tag mit einem tollen Ausblick nach draußen kurz nach halb sechs in der Früh. Eigentlich wollte ich mich noch einmal hinlegen, aber die Aussicht war zu toll. Schnell im Bad fertig gemacht, ging es dann hoch ans Deck, um das Anlegen in den Hafen wieder beobachten zu können. Es ist immer aufs Neue toll, wie man in solch einen kleinen Hafen wendet. Nach dem Anlegen ging es gemütlich frühstücken. Nach und nach kamen sogar die Mädels dazu. 11 Uhr hatte ich dann den Auswertungstermin mit dem Edutainer.

Ja, was soll ich sagen, ich verstehe mich mehr und meine Motivationsintentionen. Ich bin, wie ich bin, kann mich aber auch anpassen. Aber ich verstehe mich einfach besser. Vielen Dank an Dich! Ich bin noch immer echt baff. Da ist mir das Geld auch wert.

150 Minuten später ging es dann langsam zum gebuchten Ausflug mit der Wanderung auf den Keiservarden. Dort haben wir in einer Gruppe von etwa 40 Personen ca. 180 Höhenmeter absolviert. Hoch und hinunter die gleiche Strecke in 2 1/2 Stunden etwa. Es hat sehr viel Spaß gemacht, da man auch so viel erfahren hat. Am Ende aber hat die Aussicht die Glücksgefühle geweckt. Der Kopf war frei da oben auf 366m über NN. Im Video am Ende des Beitrags könnt ihr die Aussicht nur erahnen. Mal sehen, was mein Muskelmiez morgen sagen wird. Aber da wird gleich weiter trainiert mit der nächsten Wanderung.

Zurück am Schiff erst einmal frisch machen und dann schnell hoch zum Auslaufen. Auch das ist immer wieder ein neues Schauspiel. Ich liebe es! Zack und weg zum nächsten Ort. Das Wetter war übrigens auch heute voll auf unserer Seite. 16-17 Grad oben auf dem Hausberg von Bodo. Übrigens richtet man sich hier nicht nach Jahreszeiten. Sommer in Bodo gilt ab 15 Grad, Frühling und Herbst bei Temperaturen zwischen 1 und 10 Grad und der Rest ist Winter. Dieses Jahr hatten sie 2 Tage im Sommer von 26 und 32 Grad. Aber auch 20% mehr Regen ist dieses Jahr bisher gefallen. Da habe ich unserer Reisebegleiterin mal gesagt, dass sie ein wenig mehr nach Deutschland schicken kann. Sie hat schließlich wie auch die zweite Reisebegleiterin Deutschland auch verlassen. Es waren trotzdem nette und interessante Gespräche.

Und so geht nun der Tag zu Ende nach dem Abendessen. Ich bin fertig für heute und muss Energie mit Hilfe von Schlaf tanken, denn 9 Uhr geht es auf zur nächsten Wanderung in Narvik. Bis dahin wünsche ich euch einen schönen Abend und bleibt neugierig!

Der Kussmund im Hafen von Bodo
Die schmale Hafeneinfahrt, wo der Kapitän zum Auslaufen nur meinte, dass er doch vielleicht etwas Vaseline bräuchte. (Lacher des Tages)
Der Ausblick vom Keiservarden
Die Melodie zum Auslaufen

2. Seetag, immer in Aktion

Guten Abend,

bzw. ist ja bereits der nächste Tag angebrochen. Ja, und auch am zweiten Seetag war wieder viel Action, auch wenn es doch insgesamt etwas ruhiger war.

Direkt nach dem Aufstehen und etwas frisch machen ging es wieder zum Sport im Body & Soul Sport. Die Geräte sind ähnlich wie im Studio, welches ich ja auch nutze bzw. eben auch das RehaFlex in Halle. Ich brauche den Sport echt, weil es mir danach besser geht, vor allem, wenn man dann frisch geduscht ist. Im Anschluss fiel dann heute mal das Frühstück flach und ich habe es mir in der AIDA Lounge gemütlich gemacht, obwohl es da doch recht frisch war. Aber als ich im Tagesverlauf noch mal draußen war, hat mich die Temperatur dort nicht gewundert. Dort entspannt gelesen ging es später zum Mittagessen. Ich finde die Buffet-Restaurants eigentlich echt gut. Man hat für jeden etwas dabei. Vegetarisch auf jeden Fall und für Veganer wird in der Küche einfach angefragt und dann kann auch für diese Leute etwas hergestellt werden. Ich finde das klasse. Ganz so flexibel sind sie im Vergleich zu vor-C-Zeiten zwar nicht, aber gut, Abstriche muss man mal machen können.

Die Fernweh-Experten Quizshow war dann im Theatrium und es gab zum Teil gute Fragen. Und die vier Kandidaten haben alle ein Present erhalten. Die Siegerin natürlich ein etwas größeres. Kurze Zeit später hieß es dann wieder: Super Jackpot Bingo. Dieses Mal hat uns der Gewinn leider nicht getroffen. Doris war nur eine Zahl entfernt und ich zwei. So ist das nunmal mit dem Glücksspiel. Noch weiter im Theatrium verblieben, folgte dann die Kunstauktion. Das schaue ich mir gerne aus Interesse immer an, gerade dann, wenn es die Blind Dates bei den Bilder gibt. Du kannst ab 10€ mitbieten für ein Bild, was erst nach Ersteigerung aufgedeckt wird. Der Rest der öffentlichen Bilder ist Geschmackssache und auch eine preisliche Geschichte. Das letzte und heute teuerste Bild wurde für 2600€ Startpreis angeboten. Udo und Otto hängen übrigens auch aus. Eins von Udo wurde heute auch mit angeboten.

Anschließend ging es hinaus an die frische Seeluft, wirklich frisch und windig. Da war es jetzt am Abend sogar schon wieder etwas angenehmer. Ein wenig umhergelaufen und Fotos gemacht war auch bald schon wieder die Verabredung zum Abendbrot ran. Die Zeit vergeht an solchen Tagen echt schnell.

Auf dem Abendprogramm stand für uns 8 Personen ganz klar der Zauberer Braidon Morris. Die Show war ziemlich witzig und was soll ich sagen, zum Schluss seine kleine Zugabe war sehr beeindruckend und hat mich sogar sehr berührt im Herzen und im Kopf. Das war schon der Hammer. Als dort dann Schluss war, huschten wir in die AIDA Bar, um noch ein bisschen gemütlich zusammenzusitzen. Wir diskutierten über die Durchsage, dass in der Nacht zuvor gegen 1:30 Uhr bereits erste Polarlichter zu sehen waren und dann kam eine Gruppe von oben rein und sagte, dass jetzt auch welche zu sehen seien. Alle schnell die Jacken geholt und zack, war gefühlt das halbe Schiff da oben auf dem Außendeck. Die Crew hatte bereits angekündigt, dass sie das Licht gering halten wollen. Ja, und tatsächlich haben wir die ersten schwachen Streifen an Polarlichtern sehen können. Schon toll, aber es waren einfach zu viele Leute, um das richtig genießen zu können. Da werde ich in Alta mit meinem Übernachtungsausflug auf einer Huskyfarm vielleicht mehr Glück haben.

Nun liege ich hier und schreibe wieder fröhlich daher. Einen Wunsch hatte ich auch frei, denn ich habe noch eine Sternschnuppe einfangen können. Aber der Wunsch bleibt geheim und tief in meinem Herzen verankert. Da wird nichts verraten. Euch wünsche ich auf jeden Fall eine gute Nacht. Heute ist dann die Ankunft in Bodo. Bleibt neugierig. Auch heute wird wieder ein spannender Tag. Bis heute Abend!

Blick aus der AIDA Lounge
Braidon Morris
Die gemütliche Abendrunde
Die gemütliche Runde zu den Getränken

Stavanger, der erste Hafen in Norwegen

Guten Abend ihr Lieben.

Feierabend nach einem sehr aufregenden und auch etwas aufwühlenden Tag. Los ging es heute Morgen für mich gegen 6:30 Uhr. Eigentlich hätte ich entspannt noch eine halbe Stunde liegen bleiben können, aber als ich die Augen öffnete und Land sah, dachte ich mir, aufstehen, Hafeneinfahrt beobachten. Ich liebe dieses Schauspiel der Wendemanöver und das Anlegen. Ich ziehe auch den Hut vor den Leuten, die in so kleinen Hafenbecken so ein riesiges Schiff beherrschen.

So, jedenfalls die Einfahrt verfolgt und dann wurde es noch spannender, weil die Queen Mary 2 ebenfalls im Anleger-Vorgang war. Wie sagte der Kapitän gestern noch so: Die Engländer müssen sich erstmal noch die weißen Handschuhe anziehen. So hatten wir uns im Hafen von Stavanger bereits 7:50 Uhr angefunden und die Queen Mary 2 brauchte noch bis knapp 9 Uhr zum Anlegen. Der Deutsche dreht halt einfach und parkt ein.

Ich bin im Anschluss an unser Anlegen dann aber direkt zum nächsten Termin, denn ich hatte eine Wellness-Anwendung gebucht. 1h20min Massage von Fuß bis Kopf. Das Wohlfühlen soll schließlich auch Programm bekommen. Nachdem das erledigt war und mein gebuchter Ausflug in Stavanger eh ausgefallen war, bin ich gemütlich zum Frühstück gegangen. Man, war das leer. Alle schon auf Ausflügen unterwegs. 11 Uhr war ich mit Doris verabredet, die ich aber zuvor schon beim Frühstück zufälligerweise traf. Danach ging es auf eigene Faust zusammen an Land und wir haben dort über 3 Stunden in der schönen Altstadt verbracht und den Tümpel hinterm Hafen besucht. Da gibt es keine aggressiven Schwäne. Muss an der norwegischen Mentalität liegen. 😂

Wieder zurück auf dem Schiff habe ich überlegt, ob ich beim Edutainer ein Einzelcoaching mache. Ihn kontaktiert, direkt einen Termin bekommen und dann ging es an den Fragebogen LUXXprofile. Das dürft ihr gerne googeln. Danach gab es noch einmal ein kurzes, doch noch etwas aufwühlendes Gespräch, was aktuell thematisiert werden soll in der Auswertung. Diese passiert dann ein paar Tage später. Ich bin einfach gespannt, was da noch besser laufen kann. Man möchte sich ja selbst auch helfen. Zumal der Abstand gut tut, aber es ja noch immer etwas arbeitet im Kopf. Egal, dass ist mir das Geld wert.

Nach diesem Gespräch habe ich mir ein Buch geschnappt, meine Musik auf die Ohren und habe mich bei sonnigen 21 Grad Celsius aufs Außendeck begeben zum Herunterkühlen. Ein paar Seiten gelesen, die Aussicht genossen und dann standen Doris und Silke auf einmal vor mir. Abendbrotszeit. Wir haben dann in unserer Gruppe schön erzählt über Ausflüge und Erlebnisse und sind im Anschluss ins Theatrium gelaufen. Dort gab es noch den Rest der AIDA PrimeTime zu sehen und später die Travestie Show mit schwarzem Humor von Gloria Glamour. Ich fand ihre Witze sehr makaber, aber auch echt witzig. Einige andere konnten damit nicht ganz so gut umgehen. Aber Geschmäcker sind eben verschieden und das ist auch gut so.

Ja, und nun bin ich nach etlichen Stunden wieder in meiner Kabine und schreibe nun hier. Morgen steht wieder ein Seetag bevor. Da herrscht auch wieder volles Programm. Auch Bingo wird wieder gespielt und es gibt eine Kunstauktion, die ich mir unbedingt wieder anschauen möchte. Das ist immer super spannend.

Ich wünsche euch allen noch eine gute Nacht und bleibt dran, morgen wird das Programm wieder voll. Bis bald!

Sonnenaufgang zum Einlaufen in den Hafen.
Die Queen Mary 2 beim Wendemanöver zum richtigen Einparken.
Blick auf die Altstadt mit den vielen weißen Häusern.
Eine Brücke folgt der nächsten.
Stavanger mit seinen vielen Inseln und Brücken.

Gloria Glamour

1. Seetag

Guten Abend ihr Lieben.

Was für ein Start in den Tag war das? Echt genial, denn mir schien die Sonne voll in die Kabine und weckte mich. Ein tolles Feeling. Gut geschlafen mit dem eigenen Kissen, welches ich seit einiger Zeit immer mitschleppe. Aber das brauche ich. Zeitnah ging es dann in den Body & Soul Sport, wo ich mich ein Stündchen betätigt habe. Im Anschluss, natürlich frisch geduscht, frühstücken um dann gegen 11 Uhr beim Facebook-Gruppentreffen dieser Tour dabei zu sein. Und schwupp, hatten wir ne WhatsApp-Gruppe von 2 Pärchen und 3 Alleinreisenden. Besser kann man nicht in den Urlaub starten. Die Kabine wird in dieser Tour wirklich nur Schlaf- und Waschort sein.

Das Nachmittagsprogramm ging dann weiter, wie im letzten Beitrag erwähnt, mit dem Super Jackpot Bingo. Eine von den Alleinreisenden hat gleich mitgespielt und wir haben aus Spaß gesagt, dass wir dann den Gewinn teilen. Wohl gemerkt, es war nur Spaß! Und tatsächlich gewinnt sie doch nicht?! Der Jackpot von 2000€ war es nicht, aber egal. Die Summe war trotzdem beachtlich… Am Ende gab es einen kleinen Obulus als Glücksbringer. Unfassbar!!! Ein herzliches Danke an dich! Crazy, man kennt sich nicht einmal 24 Stunden und dann sowas… Ich bin noch immer fassungslos, weil ein Drink auch gereicht hätte.

Der weitere Nachmittag gestaltet sich sehr entspannt auf dem Sonnendeck. Im Schatten angenehme 18 Grad, das Wasser hat wohl noch 17 Grad etwa und in der Sonne hält man es nicht allzu lange aus. Aber alles entspannt am Deck. Laut Infopoint könnten wohl bis 2600 Passagiere drauf sein, es sind aber nur etwa 1800. Klingt viel, aber es verläuft sich. Das macht es so angenehm. Ach, und in unserer Gruppe sind es alles Vielfahrer bei AIDA. Da habe ich noch die geringsten Touren gemacht. Echt beeindruckend.

Ja, der Abend ging dann weiter mit gemeinsamen Gruppentreffen zum Abendessen und dann die AIDA Primetime, wo heute der Kapitän vorgestellt wurde. Wie immer sehr interessant von den Geschichten, die die Kapitäne erzählen. Der heute haute nur raus zu seinem Job: entweder man liebt es, oder man hasst es. Wenn du quasselnde Ladung fährst, muss man das mögen. Was für ein geiler Spruch. Sollte für unseren Job auch gelten, oder? Auch so war er sehr schlagfertig.

Im Anschluss ging es noch in die Almhütte zum Alleinreisendentreff. Ganz schön viele, die allein unterwegs sind. Hut ab. Aber da die Ferienzeit vorbei ist, hat die AIDA eh sehr wenig Kinder und Familien an Bord. So werden die Zimmer eben auch gefüllt und der Preis ist ja auch nicht ohne. Aber egal, was macht man nicht alles für die Erholung. Nun sitze ich noch ein paar Minuten draußen am Deck bei entspannter Musik und einem leckeren Drink und lasse den Abend für mich selbst ausklingen. Ein toller Tag endet und es wird noch echt spannend die weiteren Tage. Bleibt am Ball und folgt mir. Morgen der erste Landgang!

Bis dahin wünsche ich euch einen schönen Abend!

Frühsport auf der AIDAbella
Entspannen auf dem Außendeck
Der Kapitän unserer Reise
Ich mag diesen Blick hinunter zum Fahrwasser
Dimension Schiff
Wenig los außen am Abend