Zwischen den Zeilen

Guten Abend ihr Lieben.

Heute mal eine etwas andere Thematik, wobei es sich eigentlich um all das dreht, was mich eben trotzdem beschäftigt. Zwischen den Zeilen lesen zu können, da bedarf es sehr viel Aufmerksamkeit und auch den Hintergrund, die Person gut zu kennen. So habe ich mich dann letztens geäußert, dass ich doch so manches Mal ein Überraschungspaket bin. Ich glaube, dass ich trotz großer Vertrauensbasis mich nie komplett öffnen werde.

Klar, mein engster Freundeskreis weiß, was Phase ist, aber selbst sie schauen so manches Mal bei mir ins Leere, glaube ich zumindest. Ich vermute, dass es wirklich so ist, dass man mich zwischen den Zeilen lesen lernen muss. Am besten geht dies vor allem bei Spaziergängen mit der Chaostruppe. Vertrauen ist das eine, erzählen das andere. Ehe ich für mich dort eine Basis gefunden habe, braucht es lange Zeit. Vielleicht soll das auch so sein. Manches Mal wünschte ich es mir aber anders, gerade auch in Bezug auf der Gefühlsebene. Hier sehne ich mich schon nach etwas, aber auch etwas Unbeschreiblichen, welches ganz nah ist, trotzdem sooo fern. Eigentlich unerreichbar.

Ich möchte jetzt auch nicht behaupten, dass ich gefühlskalt bin, denn sonst wäre ich in meinem Job auch völlig verkehrt. Aber diese Ebene ist nicht so gut greifbar für mich. So ist das Zuhören auch ein sehr wichtiger Punkt für mich. Denn auch hier sieht man zwischen dem Gesagten etwas. Ich finde es deshalb auch oft bedauerlich, dass wir in unserer Arbeit nicht mehr so die Zeit finden. Denn es gehört dazu. Wir sollen doch jeden Einzelnen als Ganzes, als Individuum betrachten. Jeder bringt seine eigene Geschichte mit. Und so haben auch wir jeder seine einzelne Geschichte zu erzählen, wenn man sich denn öffnen mag.

Ich wünsche mir, dass man das Überraschungspaket doch mal öffnet oder den richtigen Handgriff dafür findet, dass es vielleicht von allein aufgeht. Bis dahin wird aber wohl noch etwas Zeit ins Land gehen. Oder man nimmt gleich den Bohrer. Ich würde mich gerne mehr öffnen, aber der Kopf diskutiert da doch ein wenig mit dem Herzen und der Verstand spielt den Schiedsrichter. Völliges Vertrauen gilt nur den wenigsten, aber auch sie wissen nicht immer alles. Warum ich so bin, wie ich bin, weiß ich leider nicht. Ich weiß nur, dass ich mich doch öfters über fragende Gesichter freue. Vielleicht sollte man einfach mal intensiver nachhaken, um etwas zu erfahren. Vertrauen ist ja gut und es gibt sie für mich, die Menschen, denen ich mich anvertrauen kann. Das ist nur wenigen gewährt und ich bin froh, sie zu haben.

Was ihr nun mit diesen Zeilen anfangt, weiß ich nicht. Was ich damit einfach sagen möchte, ist doch, dass es wichtig ist, eine Vertrauensbasis zu den Menschen zu schaffen, die man gerne hat. Es gehört dazu im Leben. Wenn man keinem vertrauen kann, ist man sich selbst im Leben unsicher. Das ist hier nicht der Fall. Also gibt es Rückhalt. Und ich liebe mein Leben und die Sehnsucht treibt mich an. Wir suchen doch schließlich alle immer wieder nach neuen Herausforderungen egal welcher Art.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und bis bald!

Remind me later

Guten Abend ihr Lieben.

Ich hoffe, euch allen geht es gut und ihr habt die letzte Woche mit dem wunderschönen  Frühlingsbeginnit bis zu 20 Grad genossen. Jetzt kehrt ja zum Wochenende wieder der Winter ein, weil wir ja dieses Jahr noch keinen hatten.

Ich hatte in letzter Zeit viel von Veränderungen gesprochen. Im Monat April wird einiges davon hoffentlich sich seinen Weg bahnen. Abgesehen davon, dass die Weiterbildung seine Empfänger sucht und ich gerne mal so einige Ärzte unseres Teamy vor „neuen“ Erkenntnissen stellen möchte, so möchte ich das Wissen auch gerne an die neuen und alten Kollegen weitergeben. Dafür bedingt es natürlich Rückhalt und Unterstützung. Von extern kommt diese vom Dysphagiezentrum. Intern hoffe ich einfach auf den Zusammenhalt im Team und Wissbegierde auf den anderen Abteilungen. Zudem möchte ich gerne erreichen, dass mal im Haus ermittelt wird, wieviel Menschen von diesem Problem betroffen sind. Ich wünsche mir in kleinen Schritten groß voranzukommen.

Auch im privaten Bereich möchte ich etwas kund tun. Ob ich das dann auch hier mache, bin ich mir noch nicht sicher. Auf jeden Fall habe ich in den letzten Monaten genug herumgegrübelt und möchte endlich Taten folgen lassen. Den einen oder anderen wird das nicht passen, aber das soll mir egal sein. Am Ende ist es mein Leben und ich Mo hte es weiter genießen und in vollen Zügen konkretisieren. Das Leben ist ja eben auch nicht einfach, aber man muss weiter Schritte nach vorn wagen. Denn auch Steine, die einem in den Weg gelegt werden, können echt schön sein. Meine erste persönliche Challenge mit meinen beiden Begleitern habe ich letztes Wochenende geschafft. Knapp 25km per Pedes und das in den SKINNERS Sockenschuhen. Das würde ich zwar persönlich ungeübt nicht noch einmal so machen, aber das Feeling war schon interessant. Man nimmt die Natur nochmals intensiver wahr, da man eben doch etwas langsamer unterwegs ist. Egal. Gemeinsame Zeit genutzt fürs Leben! Denn wir haben nur das EINE!

Ja, es ist einem wieder vor Augen geführt worden, wie schnell doch so ein Leben vorbei sein kann. Und schwupp, liegst du unter der Erde. Wir alle wissen nicht, wann der Tag dafür sein wird. Für uns selbst ist das dann nicht tragisch, lediglich für das Umfeld. Wir sollten deswegen doch alle schon mal ein bisschen vorsorgen und Ideen sammeln für unser Ableben. Nicht nur Ideen, auch eine Versicherung abschließen, die die Kosten eventuell Deckel. Denn sollen sich eure Angehörigen damit herumschlagen? Ich kenne nur wenige Menschen, die das so in dieser Richtung wirklich gemacht haben. Keiner mag sich mit den Tod näher auseinander setzen. An sich verständlich, aber weißt du, wann du von dieser Welt gehst? Eines hat mir der Vorfall gezeigt: ich werde vorsorgen! Vielleicht denkt ihr auch mal drüber nach.

Diese Gründe sind es, warum es das Leben wert zu schätzen gilt. Manchmal mit neuen Orientierungen, vielleicht auch das Nutzen neuer Chancen, Gewohntes abzulegen und neu durchzustartwn. Oder weißt du, ob der aktuelle Kreml-Chef was geplant hat. Nutzt eure Wege, schaut euch um, geht auch mal neue Wege, hüpft über Steine. Wenn ihr dann doch mal stolpert, seid euch gewiss, dass auch das dazu gehört. Das Leben läuft nicht aalglatt. Dann müssten wir wie Fische im Wasser leben. Tun wir aber nicht. Wir brauchen die Luft zum Atmen und ja, ich mag die Schwerkraft. Sonst würde ja jeder Müll nach oben fliegen. So kann man ihn vielleicht doch mal vom Boden aufsammeln bei einem Spaziergang. Die Hunde machen es vor.

Ja, zusammen mit Madlen Kudla von  https://www.lichtclick-photographie.de/ war ich in für mich fremden Gefilden unterwegs und ich war begeistert von diesem Gebäude. Ein altes Klubhaus, welches leider zunehmend verfällt, aber eigentlich eine so tolle Struktur hat. Warum nicht mal Altes nutzen. Die oben gezeigten Bilder sind von diesem Shooting. Ich möchte mich damit auch noch einmal recht herzlich bedanken bei dir, liebe Madlen. Du und dein Partner, ihr habt meine Hunde und mich sehr motiviert und ich genieße diese festgehalten Momente sehr. Sie erinnern mich später an diese Zeit jetzt. Remind me later!

Im Ernst, Erinnerungen sind toll. Sie berühren Herz und Seele und in Bildern festgehalten ist es noch viel schöner. Behaltet all eure lieben Menschen und Lebewesen im Herzen. Der Kopf versteht zwar, dass sie nicht mehr da sind, aber das Herz nicht. Es lebt und liebt weiter mit den Erinnerungen. Das Leben, welches uns der Kopf vermitteln möchte, ist aber jetzt. Darum seid auch weiter optimistisch und lebt, auch wenn ihr jemanden vermisst. Denkt einfach immer aus der Sicht, es hätte denjenigen glücklich gemacht, dich glücklich zu sehen. Wir sind eben endliche Gestalten, können es uns aber unendlich glücklich gestalten! In diesem Sinne möchte ich euch noch eines auf den Weg geben:

Wenn wir denken, wir seien fehl am Platz, warum ändern wir nichts an den Gegebenheiten? – Richtungsänderungen sind manchmal wegweisend!

Somit möchte ich mich für heute verabschieden und wünsche euch einen schönen winterlichen Start in den April 2022. Bis bald und tschö mit Ö!

Mondschein zum Vollmond

Guten Abend ihr Lieben.

Ja, heute ist Vollmond und noch dazu sternklarer Himmel. Es ist fast wie taghell draußen und ich nutze das gern, um in den Himmel zu schauen. Was ich da oben sehe? Gedanken an die Menschen, die ich in meinem Umfeld bereits verloren habe.

Ja, so ein Verlust ist schon ein komisches Gefühl. Vorbereiten kann man sich nie darauf. Es ist immer plötzlich, auch bei schwerer Krankheit. Der Zeitpunkt ist nie der Richtige. Das Leben kann echt gemein sein, wenn es dann einfach so weitergeht. Beide Themen, die ich hier nutze, hatte ich bereits in anderen Beiträgen. Jetzt hat es mal wieder mein Umfeld getroffen. Mein Umgang damit? Ich ziehe die positiven Erlebnisse heraus und freue mich darüber, dass man jetzt von oben Ausschau auf dieser Welt hält. Ein Stück lebt immer in uns aufgrund der Erinnerungen.

Ich weiß nicht, ob ich das so sagen kann, aber in dieser Hinsicht bin ich für mein noch recht junges Alter schon recht erfahren. Klar, jeder trauert anders. Bei mir gibt es dann mal einige Zeit Fressflashs und ich bin eher jemand, der Zeit für sich braucht und vor allem Musik auf den Ohren. Andere brauchen das Gespräch, wieder andere verkriechen sich in der Arbeit. Am Ende findet aber jeder seinen Weg, mit dem Tod umzugehen.

Die erste Konfrontation damit ist dabei oft diejenige, die sich am meisten einprägt. Denn eigentlich geht der Alltag weiter, aber man hat Leere im Kopf. Man muss sich mit so vielen Dingen auseinandersetzen, organisieren und dann, wenn die Bestattung näher rückt, kommt oftmals erst die Realisierung. Diese Person kommt nie wieder zurück. Sie ist dort, wo sie ist. Ich kann von drei Beerdigungen als Erfahrung sprechen, aber ich bin ehrlich, Erinnerungen habe ich dazu nur wenige. Diese Orte sind mir nicht wirklich wichtig. Ich nutze gerne Punkte, an denen ich es mit schönen Erinnerungen verknüpfe. Wenn ich ein Beispiel für eine Beerdigung nennen kann, dann nutze ich die meines Vaters. Da habe ich noch immer im Kopf, dass die gesamte Familie vor Ort war und gefühlt das halbe Dorf mit allen Arbeitskollegen, die ich kannte oder auch nicht. Und dann ist es für mich toll, diese wiederzusehen und einfach in den Gedanken zu versinken und zu lächeln. Denn ich habe damals daraus mitgenommen, wie sich doch der Kreis schließt, wenn man doch gute Verknüpfungen hatte. Lang, lang ist’s her. Die Zeit, das Leben, geht eben weiter bis zu einem gewissen Punkt. Bei manchen leider eher, bei den anderen später. Es ist eben nie der richtige Zeitpunkt.

Umso wichtiger ist es, füreinander da zu sein. Egal wie und mit wem. Sei es der Freundeskreis, die Kollegen, die Familie oder einfach eine Vertrauensperson. Wir dürfen und müssen auch trauern können! Jeder auf seine Weise! Ich bin selbst auf folgende Gedanken gekommen, was sich gern jeder annehmen darf: Trauer beginnt dann, wenn dir bewusstwird, dass ein geliebter Mensch fehlt. Sie wird nie enden, aber sie wird mit der Zeit erträglicher. Denke zurück an die schönen Momente und tanke Kraft daraus!

So kann ich nur sagen, schätzt jeden Moment im Leben, die ihr mit euren Liebsten um euch habt, auch wenn sie manchmal nicht so schön sind. Manchmal kann man sich auch später darüber amüsieren oder schmunzeln. Wichtig ist aber auch, füreinander da zu sein. Ich bin für die Menschen da, die mich brauchen, auch wenn ich dennoch eher Zuhörer als Redner bin. Reden werde ich im Kopf mit vielen kleinen Gedankensprüngen. Mal kommt dann auch was Sinnvolles. Aber ich bin immer für euch da! Unser Leben wächst aus den Erfahrungen, die wir sammeln und gemeinsam lebt es sich leichter.

Ach ja, und ein wahres Lächeln kommt immer von Herzen. Das durfte ich in dieser Woche noch erleben. Auch solche Situationen bauen auf und stärken. Wir Menschen sind soziale Wesen. Wir brauchen die Gemeinschaft, der eine mehr, der andere weniger. Aber es ist so wichtig für unsere Entwicklung. Ich möchte auch noch allen danken, die immer für mich da sind. So wenig Geste und doch so viel erreicht.

Denkt bitte an den 20. März: Welttag des Glücks. Schafft euch einen glücklichen Moment und haltet ihn mit eurem Herzen fest.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen angenehmen Abend und sage bis bald!

Zeit für Veränderungen!

Hallo ihr Lieben.

Heute gibt es mal einen Beitrag am hellichten Tage. Es kommt selten vor, aber es gibt auch mal solche Tage, wo ich tagsüber was schreibe.

Erst einmal gehen meine Gedanken vor allem in Richtung Osten, wo ein erbitterter Krieg herrscht von einem, doch so kann man ihn nennen, Diktator. Das ist er zumindest in meinen Augen. Was geht in diesem Kopf vor? Vielleicht schon ein bisschen demenzielles Syndrom, weil er nicht versteht, dass es die Sowjetunion und das Kaiserreich nicht mehr gibt? Keine Ahnung, was da Phase ist. Mir blutet das Herz, die Menschen dort zu sehen, die Zivilisten, die Reißaus nehmen und die dazugehörigen Männer, die alle für den Krieg (freiwillig) im Land bleiben… Kaum ist de Muddi weg von der Bildfläche, eskaliert scheinbar alles. Ach ja, ganz zu schweigen davon, dass unser jetziger Kanzler 100 Milliarden Euro freigibt für die Bundeswehr. Da war die Wehrpflicht damals doch nicht so schlecht. Klar gibt es auch da pro und contra, aber vielleicht hätte man damit auch zwei Löcher stopfen können. So ein bisschen freiwillige Basis in der Entscheidung zwischen Wehrdienst und Zivildienst. Ich glaube, dann würde es auch in den Krankenhäusern wieder etwas besser aussehen. Für die Pflege ist ja aktuell nicht mal die Hälfte zur Verfügung. Wenn überhaupt… Ja, ich weiß, es ist ein schwieriges Unterfangen. Aber ganz ehrlich, jetzt ist diese Einsicht eh zu spät. Wenn dort jemand der Kragen platzt, ist es vorbei. Es ist nun, wie es ist und wir können den Leuten, die flüchten, nur unsere Unterstützung anbieten.

Und ja, in solchen Situationen handelt man manchmal im Affekt. Man schießt über das Ziel hinaus. Man macht sich Gedanken über dies und jenes. Man sucht nach Veränderungen. Ich spiele mit offenen Karten, sage mir an sich, dass ich bereits etliches an Berufserfahrung gesammelt habe, viele Weiterbildungen vorweisen kann und doch hat man den Gedanken nicht, woanders neu zu starten. Das Absprungbrett ist mir noch zu schmal. Außerdem hängt man ein einigen Leuten und die Arbeit macht mir so auch Spaß. Wenn man dann doch besser mit den Qualifikationen agieren könnte. Dieser Beginn der Woche war so ein kleiner Shutdown, wo gestern die Reißleine kam, zumindest im Kopf. Mit Übermotivation am Wochenende aus der erfolgreich abgeschlossenen Zertifizierung heraus in das gefühlte Chaos. Vielleicht bin ich auch nur etwas unstrukturiert. Aber an sich habe ich den Fahrplan in der Birne. Der Leiter der Weiterbildung hat mir seinen Weg gezeigt mit Schlupflöchern. Und ja, wenn man ihn so reden gehört hat vollster Überzeugung, dann kann ich sogar verstehen, wie damals 1939 der Diktator an die Macht kam. Manchmal wirst du überströmt mit positiver Energie, aber dann fällst du in die bittere Realität zurück. So erging es mir die letzten Tage. Es ist echt hart. Es hängt dennoch so viel Herzblut an einige dieser Menschen, mit denen ich umgeben bin. Es ist wirklich eine Zerreißprobe, wo ich aufpassen muss, dass es nicht auf die körperliche Verfassung geht. Noch ist so ein bisschen Ausgleich da, aber die Brücke wird immer schmaler, so empfinde ich es zumindest. Bei einigen gab es schon die ersten Fragezeichen im Kopf und wenige haben auch nachgehakt. Der heutige Tag gilt ganz dem Zeichen des Ausgleichs, auch wenn ich nur mit Hunden, Freunden und dem Auto unterwegs bin. Raus, anderes sehen und dann einfach herunterfahren. Innerlich doch noch sehr aufgewühlt, unzufrieden, aber dennoch genieße ich dieses Wetter. Im Übrigen freue ich mich sehr, dass die Sonne so schön scheint. Gelb die Sonne, blau der Himmel. Gedenken an die Ukraine!

Ich kann auch gerne noch etwas zugeben: ja, auch ich bin ein soziales Wesen, was sich nach Nähe und Geborgenheit sehnt. Auch wenn ich oft doch lieber für mich bin und mein Ding durchziehe, so braucht es eben doch ab und an mal eine Schulter zum Anlehnen. Und ich bin eben sicherlich nicht einfach. Aber mit so einfachen Sachen ist einem manchmal schon geholfen. Gefühlschaos eingeschlossen.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine angenehme Woche. Genießt das Wetter! Auch wenn es noch frisch ist, hat der Frühling bereits begonnen. Wir genießen die Zeit auf jeden Fall!

Zeit ist relativ

Guten Abend ihr Lieben.

Was bringt die Zeit mit sich? Tja, wir werden älter und versuchen das Leben zu verstehen. Verstehen werden wir es rückwärts, aber leben tun wir es vorwärts. Darum ist die Zeit dabei auch relativ gehalten. Wir wünschen uns Momente, in der diese nie vergeht und dann gibt es wieder Geschehnisse, die schnell vergehen sollen. Manchmal wird die Tageszeit auch anders herum gedreht. Für einige wird die Nacht zum Tag, ob freiwillig oder nicht bleibt hier die Frage. Ich hatte es diese Woche erst. Es hat sein Für und Wider.

Ich möchte gerne mehr Zeit festhalten und genießen, Momente wünsche ich mir, in denen ich Menschen etwas Gutes tun kann ohne Stress und Hektik im Alltag. Etwas Unzufriedenheit macht sich breit, aber das liegt an mir selbst. Man steht sich selbst im Wege, eindeutig. Aber auch da gibt es wieder andere Möglichkeiten herauszukommen.

Zeit der Vergangenheit. Situationen, Menschen, Tage, die man sich zurückwünscht. Und trotzdem würde ich in meinem Leben alles so machen, wie es bisher gelaufen ist. Warum ändern wollen? Wir wachsen mit der Erfahrung. Daher auch Er-wachsen.

Ein Stückchen Kind sollte trotz dessen in jedem von uns bleiben. Ich habe beispielsweise einfach eine Offroad-Tour mit dem Auto in mitten der Nacht gemacht. Was für ein Spaß. Vielleicht auch verboten so mitten im Gelände. Aber Verbotenes reizt, wie im Kindesalter. Am Ende dessen entstand eins dieser Bilder:

Ist das nicht der Reiz des Lebens? Ich sehe es zumindest so!

Ich möchte nur allzu gern Momente festhalten, die mir Kraft geben, in solcher Zeit wie das Jetzt, durchzuhalten. Und diese gibt es. Jeder Einzelne in meinem Umfeld gibt mir ein Stück Leben. Der eine mehr, der andere weniger. Und dennoch ist es ein riesiges Puzzle, welches noch zusammengesetzt werden möchte. Ein paar Teile sind verlorengegangen im Laufe der Jahre. Und auch wenn ein paar Teile fehlen, hält das Leben zusammen. Mit den richtigen Menschen um sich, ist man stark. Auch wenn man tiefe Punkte hat. Wie habe ich letztens erst einer dieser besonderen Menschen geschrieben: „Wer behauptet denn, das Leben sei einfach? Es ist trotzdem schön.“

Ich schätze euch alle sehr. Ich denke, irgendwann ist die Zeit gekommen für Veränderung. Nun lerne ich aber weiter aus meinem Leben. Denn es ist schön, auch wenn es hart ist. Ich bin vielleicht noch ein junges Küken, aber für manche habe ich schon einiges an Erfahrung. Nur die Gefühlsebene ist noch unbekannt. So empfinde ich es. Auch wenn ich vielleicht verliebt bin, so ist es eh unerreichbar. Wahrscheinlich brauche ich die Sehnsüchte, auch wenn sie manchmal ganz schön weh tun können. Die Zeit wird es zeigen, auch wenn sie relativ ist. Genießt die Momente und Augenblicke und haltet sie fest in eurem Herzen.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Abend. Bis bald!

Die Zeit…

… wird sich zeigen für die richtigen Momente.

Oder wie betrachtet ihr diese Meinung? An sich ist es wie bei einem Foto. Irgendwann drückst du im richtigen Augenblick ab. Genau so sollte es auch sein, wenn man Entscheidungen trifft. Irgendwann ist es der richtige Zeitpunkt.

In diesem Zug habt ihr ja bereits festgestellt, dass das Schreiben für mich ein wichtiger Teil geworden ist. Auch wenn ich für den ein oder anderen nur Stuss schreibe, so habe ich auch die aufmerksamen Leser, die mich vielleicht von einer anderen Seite kennenlernen. Manchmal bin ich auch noch echt altmodisch und schreibe handschriftlich Briefe. Wie auch in dieser Woche. Dies geht oft an meine engsten Vertrauten aus den jugendlichen Zeiten. Aber auch an die Person habe ich geschrieben, die mir in letzter Zeit den Kopf zerbrochen hat bzw. ich noch immer durch den Wind bin. Vielleicht bin ich etwas beflügelt, etwas verliebt oder einfach desorientiert. So genau weiß ich es noch immer nicht. Diesen Brief habe ich jedoch nicht abgesendet. Dieser Jemand erhält diese Zeilen dann, wenn er mal wieder hier vor Ort ist. So ist es besser für alle Beteiligten. Am Ende jedoch half mir dieser Brief bereits, wieder etwas befreiter denken zu können. Klar ist das Thema noch immer präsent, aber der Umgang ist leichter geworden. Und gerade flammt ein Kopfkino auf der vielen fragenden Gesichter, die mich kennen. Ohh… neue Liebe…. Ja, nee, leider nicht, denn es wird nie funktionieren. Trotzdem schwirren eben wunderschöne Vorstellungen herum.

Ich weiß leider nicht, warum sich das in letzter Zeit alles so hochpotenziert hat. Wahrscheinlich liegt es einfach auch an dieser Jahreszeit. Aber die Tage werden wieder länger hell und man kann wieder mehr draußen machen. Und ich gebe zu, mein Freundeskreis ist echt toll. Die Woche war wirklich super gestaltet. Dafür wurde dann mal am Wochenende auf der faulen Haut gelegen. Auch das gehört dazu. Denn ganz faul ist man ja doch nicht. Die Chaoten wünschen sich ja auch ihren Auslauf. So kommt man aber wirklich bei WIND und Wetter raus. Es wäre sonst aber auch echt Einöde.

Bald gibt es auch wieder zwei schöne Events. Fotoshooting mit der Chaostruppe und ein noch eine Überraschung. Es wird also wieder spannend die nächsten Monate. Bis dahin bin ich gespannt, ob die Person noch einmal vorbeischaut in diesem Jahr. Dann gibt es Post und eine Lebensveränderung (oder auch nicht).

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen restlichen Sonntagabend und kommt gut in die neue Woche.

Bis bald!

Zurückhaltung

Guten Abend ihr Lieben.

Was war das nur für eine Woche… Eigentlich ist der Januar bisher echt zum wegwerfen. Könnte ich das Jahr bitte noch einmal dort starten, wo ich war?

… Natürlich geht das nicht, ist ja nur logisch. Aber man kann aus diesem Zeitraum wieder einiges mitnehmen. Schließlich lernt man wieder daraus. Wo ich auch beim Thema wäre. Manchmal sollte man sich in seinen Äußerungen wirklich zurücknehmen. Dennoch ist das gesprochene Wort schneller als der Kopf und dann ist es passiert. Ohne darüber nachzudenken, haut man etwas raus und zack, hat man ein Lauffeuer entfacht oder Ärger am Hals. Klatsch und Tratsch, ab und an ist es ganz witzig, aber eigentlich nicht förderlich. Wenn ich an die Zeit vor einigen Jahren denke, passten solche Situationen gar nicht wirklich in mein Lebensbild. Auch heute denke ich mir immer noch so, dass so etwas nicht schön ist, aber ich erwische mich mittlerweile öfters dabei. Nun sind die Debatten angeheizt. Zündstoff für Gesprächsstoff. Sicher wird auch hinter meinem Rücken geredet. Aber es tangiert mich weniger. Wenn es Probleme mit mir, meiner Arbeit oder sonstwas gibt, muss man mich bitte persönlich ansprechen. Diese Woche war beispielsweise schon so ein bisschen kurios. Manche Menschen sind so feinfühlig und merken, dass es einem nicht gut geht. Ich war etwas beeindruckt, aber dennoch wurde mir Zeit gegeben. Meine beste Freundin kennt meine Einschätzung und meine derzeitigen Gedanken und das ist gut so. Eine Person des Vertrauens ist für uns Menschen wirklich wichtig! Wenn man seit einiger Zeit immer zu viel im Kopf hat, schlecht schläft und an sich so schöne Sachen träumt, die einen dennoch beschäftigen, dann benötigt man jemanden zum Reden. Ich bin sehr froh darüber, diese beste Freundin zu haben. Denn einfach ist es wirklich nicht. Ein Thematik, die für Verwirrung auf Arbeit sorgte, zumindest bei einigen Personen. Ich würde sagen, es entspricht gerade mal wieder einer Identitätsfindung. Ich sehe gerade viele fragende Gesichter vor mir. Auch hier halte ich mich noch zurück, da ich mir selbst noch nicht im Klaren bin, was eigentlich Phase ist. Mittlerweile habe ich durch meinen Sport einen guten Ausgleich wieder gefunden durch die Regelmäßigkeit. Aber es taucht eben immer wieder mal noch in Gedanken diese Vorstellung auf. Was möchte mir das damit mitteilen? Dazu habe ich noch keine Antwort gefunden. Schöne Vorstellungen sind es trotzdem.

Wisst ihr, was mich irgendwie begeistert? Euch immer mal zum Nachdenken anzuregen. Ich vermute, dass das auch klappt. Klar, es ist doch ein recht persönlicher Blog, aber darum heißt diese Blogseite ja auch so, wie sie eben heißt. Hier gibt es eben Meinungen und Darstellungen aus persönlicher Perspektive. Philosophische Gedanken nicht ausgeschlossen. 🙂 Und eines möchte ich gern noch schreiben. Wer mich nicht persönlich fragt, kann nicht schlau aus meiner Persönlichkeit werden. Ich wünsche mir gerne wieder mehr den Blickwinkel aus der Ferne. Zu nah am Geschehen ist vielleicht nicht immer gut. Darum finde ich es auch toll, dass es mittlerweile so viele Möglichkeiten der Weiterbildungen gibt, auch extern, die ich dankend annehme. Ein Austausch an Erfahrungen begeistert mich immer wieder. Gute Arbeitgeber machen dies möglich. Und so geht es im Februar mit dem zweiten Teil weiter. Zum einen ist man raus aus dem Geschehen, zum anderen wird man nicht dümmer. Und das ist in jedem Beruf möglich, denn die Entwicklung bringt es mit sich.

Und ja, Beruf ist nicht alles. Den Ausgleich dazu muss man sich schaffen. Ich habe meine Möglichkeiten dazu gefunden und liebe mein Leben trotz dieser schwierigen Phase gerade sehr. Vor allem, wenn man für ein Vorhaben ein positives Feedback erhält. In diesem Sinne wünsche ich euch auch so ein tolles Leben, welches ihr trotz blöder Phasen liebt!

Macht’s gut, einen schönen Abend und bis bald!

Bedürfnisse

Guten Abend ihr Lieben.

Ja, die Abende sind wieder lang und gemütlich, aber irgendwie auch sehr gedankenreich. Darum gibt es zu später Stunde mal wieder einen Beitrag.

Erst einmal wünsche ich euch allen ein gesundes neues Jahr. Auf das ihr weiterhin optimistisch bleibt!

Nun aber zum eigentlichen Thema. Warum habe ich es gewählt? Na ja, weil sie nicht unterschiedlicher sein könnten. Jeder hat im Augenblick ein anderes Bedürfnis. Derjenige, der im Krankenhaus liegt, möchte einfach gesund werden und wieder nach Hause. Ein Obdachloser möchte vielleicht einfach gerade etwas zwischen die Zähne bekommen. Andere sehnen sich nach vernünftigen Schlaf. Nach Geld kann man sich auch sehnen, macht aber wenig Sinn, wenn andere Dinge im Grunde fehlen. So hat jeder von uns seine Grundbedürfnisse. Und irgendeins fehlt uns doch immer. Alles Gute kommt nie zusammen.

Und ja, auch ich selbst habe Sehnsucht nach etwas. Ich bin aktuell glücklich und zufrieden mit dem, was ich um mich habe. Sei es Freunde, Tiere, materielle Dinge. Dennoch fehlt etwas. Es gibt einen Wunsch oder eher einen Traum. Im Unterbewusstsein macht es sich immer wieder in den Träumen bemerkbar und kommt zum Vorschein. Aber der Verstand hat dabei eine eher ablehnende Haltung. Dabei wären es vielleicht so klitzekleine Gesten. Es beschäftigt den Kopf ungemein. Wenn man dazu dann noch tiefsinnige Literatur zu sich nimmt in Form von drei philosophischen Büchern, dann geht das Kopf-Feuerwerk erst richtig los. Und trotzdem sehne ich mich nach der Realität. Aber es wird nie funktionieren. Nie!

Es war deswegen auch zu den Feiertagen ruhig gewesen. Fernab von allem, was gewohnt bedeutet. Andere Umgebung, andere Leute, 48 Stunden minimum Abstinenz von Facebook und WhatsApp. Den Kopf etwas abseits der Wege frei bekommen. Nur auf sich und die Hunde und die Laufwege konzentrieren. Und die Wege waren zu Beginn nicht ganz so einfach. Aber gemeistert ohne zu fliegen. 🙂 Ein interessanter Jahreswechsel auf jeden Fall. So spontan, so frei von allem. Nur das wichtigste dabei. Die Hunde, die Musik, ein paar Klamotten und mich. Sehnsucht ist dennoch groß. Was genau, bleibt ein Geheimnis.

Welche Bedürfnisse habt ihr in diesem Augenblick? Was fehlt euch so wirklich? Und schaut euch an, was ihr eigentlich alles habt. Wir können in unserer Gesellschaft doch echt zufrieden sein mit dem, was wir an materiellen Dingen haben. Und wenn jeder nur die Hälfte hätte, würde das auch noch locker reichen. Ich nehme mich da nicht raus. Aber überlegt doch bitte einfach, was ist euch wirklich wichtig?! Ich finde manchmal diese Frage ziemlich cool: welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? Ich wüsste es auf Anhieb und dann wäre es mir egal, wie lange ich überlebe. Irgendwie kämpft man sich immer durch.

Wenn ihr darüber nachdenkt, was euer Unterbewusstsein bei euch auslösen könnte, wie beispielsweise Träume hervorheben. Würdet ihr es gerne mehr steuern wollen? Ich definitiv nicht. Denn es bringt schöne Dinge hervor, wonach man sich doch sehnt. Die wichtigen Dinge im Leben eben. Und wisst ihr, warum das Leben manchmal etwas schwierig und undurchsichtig ist? Nicht umsonst heißt Leben umgedreht Nebel. Nebel ist eben etwas undurchsichtig und dahinter gibt es immer viele Überraschungen. Man sollte sich vorsichtig herantasten, aber sich trotzdem vorwärts bewegen. Schritt für Schritt wird das Leben leichter mit jeder Erfahrung, die man sammelt. Egal, ob real oder irreal. Manchmal eben auch ein Kopf voller Gedanken.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und bis bald.

Resümee des Jahres

Guten Abend ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr hattet alle ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Liebsten und konntet ein bisschen zu euch zurückfinden. Die Nachrichten bleiben davon auch entfernt. Wie auch immer. Ein Teil hat auf Arbeit die Stellung gehalten, mich einschließend. Aber da mir dieses Fest nicht wichtig ist bzw. es eh eine blöde Zeit ist, stört mich die Arbeit dahingehend gar nicht. Vielleicht kann man mich auch als Grinch bezeichnen. Dennoch ist es irgendwie ein besonderer Jahresabschluss. Es gab nicht viel an Geschenken, was absolut okay ist. Dafür habe ich wieder diejenigen beschenkt, die mir im Leben sooo wichtig sind. Und es sind nur wenige Leute. Das Feedback macht mich umso glücklicher und so kann ich doch sagen, dass ich ein paar schöne Tage hatte. Zumal das Wetter ja auch gepasst hat. Am Heiligen Abend so leichte Fusseln an Schnee und die zwei Feiertage schöner tiefer kalter Frost mit Sonnenschein. Ein Hauch weiße Weihnacht. Wenn auch nicht viel Schnee lag, aber der Moment an diesem Abend, irgendwie wunderschön. Weihnachtskarten gab es in diesem Jahr keine von mir, aber für gewisse Personen gibt es zwischen den Jahren noch ein wenig Input. Dazu nutze ich dann die letzten Tage. So sind meine freien Tage gut ausgefüllt und man kann das alte Porto der deutschen Post noch einmal voll nutzen, bevor es ab Januar wieder steigt.

Was gibt es sonst zum fast vollständig vergangenen Jahr zu sagen? Ich für mich habe meine Einstellung von Grund auf noch einmal etwas überholt durch das Ereignis im Oktober 2020 und den resultierenden Folgen. Es ist auch bemerkenswert, dass diese Veränderung von außen wahrgenommen wird. Klar, sieht man es auch, aber zudem wächst auch das Selbstbewusstsein. Ich nehme das Leben anders wahr, nutze weniger die sozialen Medien und Nachrichten gehen mir mittlerweile echt auf die Nerven. Klar gehören zu einem Jahr auch mal Tief- oder Rückschläge, aber alles in allem war es ein erfolgreiches Jahr. Die begonnene Weiterbildung bringt mich auch auf einen Stand, wo ich mich noch weiter hin orientieren möchte. Im Februar geht es damit weiter voran mit der guten Hoffnung auf einen tollen Abschluss. Dann heißt es hart durchbeißen und Leute mitziehen. Denn da dürften so einige Steine gebrochen werden. Altes ist eben nicht immer bewährt, muss aber angepackt werden. Diese Motivation, diesen Optimismus habe ich einfach!

Könnt ihr denn auch auf ein erfolgreiches Jahr zurückschauen? Ich wünsche es eigentlich jeden trotz dem Mist, der da mit C anfängt und orona aufhört. Klar ist man immer noch ziemlich eingeschränkt, aber am Ende muss man einfach das Beste daraus machen. Dafür muss sich jeder im Optimismus üben, das ist sehr wichtig. Auch fürs eigene Gemüt und Wohlbefinden. Und seien es nur kleine Fortschritte, es geht immer voran. Wir müssen nur dran bleiben. Denn am Ende leben wir alle im Hier und Jetzt und sind unser eigenes Glückes Schmied. Man kann sich auch an ein bisschen schön gestalteter Weihnachtsbeleuchtung erfreuen oder wie sich die Hunde miteinander verstehen. Auch da gibt es zu meinen Chaoten tolle neue Erkenntnisse bzw. haben sich da Ahnungen mal wieder bestätigt. Klar, zwei Jagdschweine zu besitzen, ist manchmal ziemlich nervig, aber man hat eben nie alles falsch gemacht und ich kenne meine Hunde mittlerweile gut und lerne die Kleene noch besser kennen. Kleine Mimose mit großer Fresse manchmal. 🙂

Nein, aber im Ernst jetzt für euch als Tipp. Erinnert euch mehr an die schönen Dinge im vergangenen Jahr, welches sich dem Ende neigt. Akzeptiert andere Meinungen von eurem Gegenüber oder diskutiert es einfach mal entspannt aus ohne Streit. Jeder von uns hat eine andere Ansicht zu verschiedensten Themen. Rammelt euch nicht die Köpfe ein! Erfahrungen prägen unser Leben und schulen es. Es hat keiner behauptet, dass es einfach wird. Bleibt optimistisch und schaut nach vorn. Uns geht es eigentlich recht gut. Wir müssen nur etwas Vernünftiges daraus machen.

In diesem Sinne wünsche ich euch nun schon einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr und verabschiede mich noch mit einem tollen Spruch im Bild. Genau so muss es betrachtet werden!

Bis zum nächsten Jahr!

Wenn die Welt für einen Moment still stehen soll…

Guten Abend ihr Lieben und willkommen zurück. Lange habe ich nichts mehr von mir lesen lassen, aber heute gibt sich mal wieder die Gelegenheit und Zeit.

Es war eine arbeitsreiche Zeit zwischendurch. Und na ja, von dem ganzen Rest drumherum möchte ich gar nicht erst reden. Es nervt alles nur noch.

Darum habe ich auch diesen Titel gewählt. Auch wenn dies eher unmöglich ist, aber jeder hat sich diesen Moment schon mindestens einmal im Leben gewünscht. Dazu zählen wohl die verschiedensten Anlässe. Festhalten dieser Zeit und alles, was um einen herum passiert, komplett ausschalten. Klingt zu einfach, aber es geht leider nicht. Die Zeit, die Erde dreht sich weiter. Oft gefühlt dann noch schneller als zuvor. Wir wachsen mit unseren Aufgaben und Erfahrungen, egal aus welcher Richtung kommend.

Was uns aber bewegt, möchten wir fest halten, am liebsten für immer. Abschied, Freude, Menschen, die einen nahe gehen, tolle Momente, tolle Orte… einfach Erinnerungen. Wir suchen Verbindungen zu knüpfen für unser Leben, versuchen festzuhalten. Auf welche Art und. Weise es für sich jemand macht, bleibt jedem selbst überlassen. Fotos beispielsweise ist eine Möglichkeit. Aber eigentlich steckt alles in unserem Wunderwerk, welches sich tatsächlich Gehirn nennt. Wenn es dann die Verknüpfung noch zum Herzen herstellt, ist dies wunderschön.

Worauf möchte ich heute hinaus? Erinnerungen sind toll und sie stärken uns im tiefsten Inneren. Sie formen die Persönlichkeit und doch geht das Leben jeden Tag weiter. Wir sollten nur so leben, dass wir uns gut fühlen. Weg von dem ganzen Mediengedöns. Es beeinflusst uns viel zu sehr in unserer Wahrnehmung und Einstellung zu gewissen Themen. Es nervt! Medien machen uns schon ein wenig verrückt und verzerren das Meinungsbild. Hin wie her. Ich habe meine eigene Einstellung zu gewissen Themen, die darf ich vertreten, sollte aber auch andere Meinungen anhören und akzeptieren, weil eben andere Erfahrungen und Hintergründe eine Rolle spielen. Vielleicht sollten wir hier die Welt mal einen Moment festhalten und stilllegen.

Widmet euch wieder Begegnungen, die euch gut tun, die dem Austausch dienen und mal nicht über die sozialen Medien laufen. Trefft euch, wenn möglich. Unterhaltet euch, lasst die Technik außen vor. Ihr werdet merken, es tut euch gut. Klar kommt ihr dabei sicher auch ins Gespräch über aktuelle Themen, aber ihr habt dann eine eigene Meinung. Man lernt doch aber im Umgang mit seinem Gegenüber auch Respekt und gerne auch eine Diskussionsebene.

Ich genieße die Tage, in denen ich Zeit für Menschen habe, mit denen ich gern umgeben bin, auch wenn da nicht immer die gleiche Meinung vorherrscht. Aber es sind die tollen Momente, die man miteinander hat, einfach in Austausch zu treten. Oder in Erinnerungen zu schwelgen oder einfach über die Zukunft zu philosophieren. Man hat immer Träume, aber nur ein Leben. Warum lebt man dann nicht seinen Traum? Manchmal steht man sich dafür selbst im Weg, glaube ich. Ich nehme mich dabei nicht heraus. Im Gegenteil, mich eingeschlossen, ist das zutreffend. Darüber ärgere ich mich selbst ein wenig. Aber so ist es. Manchmal muss man dabei auch über seinen eigenen Schatten springen. Aber einen Sprung habe ich ja auch schon mal geschafft und ein persönliches Ziel schon knapp erreicht.

Eine tolle Formel, die ich heute zufällig gefunden habe, ist aus einem Periodensystem, ein wenig abgeleitet aus der Chemie. Aber am Ende macht es einmal mehr deutlich, was man zum erfolgreichem zufriedenem Leben benötigt. Dazu gehören: Di, Ve, Ge, Te

Di steht für Disziplin. Disziplin ist die Brücke zwischen den Zielen und der Verwirklichung.

Ve steht für Vermächtnis. Das Ziel ist es nicht auf ewig zu leben, das Ziel ist etwas zu schaffen, das es tut.

Ge steht für Geduld. Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit reif ist.

Te steht für Team. Wenn alle zusammenarbeiten, kommt der Erfolg von selbst.

Diese Sprüche sind so passend und wenn man alles zusammensetzt, kann man ein tolles motivierendes Leben führen. Dabei sehe ich gerade letzteres auf alles realisierbar. Sei es Freundschaften, Partner, Arbeitskollegen oder andere Menschen. In Verbindung mit den drei anderen Komponenten ergibt auch alles einen Sinn: den, des Lebens!

Wir sind zwar jeder für sich Individuen, aber doch sind wir soziale Wesen, die wir das auch brauchen. Und das vor allem in der realen, und nicht, wie zunehmend, in der fiktiven Welt. Der eine mehr, der andere weniger.

Wenn ich mich zurück erinnere, vor einem Jahr… wie schön war es doch, als es immer mal kurzen Besuch gab von Menschen, die mir sehr am Herzen liegen mittlerweile. Auch wenn es immer nur kurz war, aber der Kontakt ist so viel wert, wenn man nicht so viel herauskommt. Dankbar auch für diese Erfahrung, die ich in der Zeit sammeln durfte und mir zu Beginn des Jahres neue Ziele gesteckt habe. Das sind eben diese kleinen Dinge, mit denen unser Leben wächst und die man eben so oder so festhält.

Ich hoffe sehr, dass es ein kleiner Motivationsanstoß für euch ist und ihr trotz der Momente, die ihr liebsten festhalten möchtet, weiter leben könnt. Denn ihr werdet größer um jeden einzelnen Tag, größer mit Blick auf das, was euch noch bevorsteht. Blöder Vergleich, aber Eckart von Hirschhausen schrieb ein Buch: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben

Das macht unser Kopf in Zusammenarbeit mit dem Herzen nicht anders. Nur im anderen Kontext. In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch eine schöne Vorweihnachtszeit.

Bis bald und denkt dran: Medien aus, Kopf und Kommunikation an!