Überforderung

Guten Abend ihr Lieben.

Ich hoffe, euch allen geht es gut. Ich hatte heute einen richtig tollen Tag. Aber dazu später. Denn ich habe mal wieder so kleine Beobachtungen gemacht. Dazu auch der Titel meines Beitrags.

Habt ihr euch schon einmal überfordert gefühlt, aber den Frust an anderen ausgelassen? Ich glaube, jeder kennt solche Situationen. Out of order. Man sucht die Fehler bei den anderen, obwohl man mit der Situation selbst einfach nicht umgehen kann. Wir alle waren sogar schon in so einer richtig laaaaangen Phase namens: Pubertät. Eigentlich eine kleine Selbstfindung. Bei einem geht sie schnell, beim anderen langsamer.

Bei uns Erwachsenen ist das noch einmal ein wenig anders. Zumindest beobachte ich das so. Ich war letztens beispielsweise angenervt und sauer, aber am Ende musste ich feststellen, dass die Organisation besser laufen muss. Und so habe ich mir dazu Gedanken gemacht, wie man es besser gestalten kann.

Solche Momente kann ich auch oft beobachten bei anderen. Die Überforderung schlägt in Frust um. Interessante Sichtweise… Von außen sieht man solche Situationen noch besser als selbst. Aber der Frust ist dann auch eine kleine Schutzreaktion unseres Seins. Wir denken auch über das Herausgepolterte in diesem Augenblick nicht nach. Im Nachgang dann vielleicht schon. Und dann gilt es: zu den Problemen Lösungen finden.

Ich muss sagen, auch wenn ich diese ganze Thematik damals in der Ausbildung nicht so für Ernst genommen habe, holt es einem immer wieder ein. Ich gebe zu, die Fachbegriffe sind nicht hängen geblieben, aber trotz allem hat unsere unterrichtende Person es immer wieder anschaulich gestaltet. Danke dafür. Am Ende geht es auf Stressbewältigung hinaus und die Gesunderhaltung unseres Selbst!

Strategien entwickeln, Lösungen finden, Ausgleich suchen. Ja, auch der Ausgleich muss gegeben sein, um für sich zufrieden sein zu können. Ich für mich habe das im letzten Jahr nach dem Crash gelernt. Beruflich und privat im Gleichgewicht, gefordert, gefördert, aber auch eben entspannte Phasen, die ich mir dann zum Teil echt durch meine zwei Chaoten hole. Auch wenn die mal an der Leine Stress machen, so kann ich meine Entspanntheit an sie übertragen. Oft ein kleines Spiegelbild seiner selbst. Beeindruckend, aber wahr.

Abschalten ist dabei auch ein Schlagwort. Ich gehe hinaus zum Feierabend und es sollte nichts mehr an Arbeit im Kopf schwirren. Einfach ist das keinesfalls, aber auch das benötigt Übung und Abstand. Heute, am freien Tag auf Arbeit gewesen für einen Vortrag und als ich wieder draußen war, war das für mich erledigt. Aber ich hatte eh schon wieder meine nächsten Tagesplanungen.

Hobbies zu haben finde ich persönlich sehr sehr wichtig. Dabei diese auch regelmäßig auszuüben umso mehr. Denn das schafft den Ausgleich! Ich beispielsweise bin mittlerweile nur noch on Tour, oft eben mit meinen beiden Begleitern, manchmal aber auch ohne, wo es dann nicht geht mit der Mitnahme. Draußen zu sein ist für mich ein glückliches Leben, unterwegs zu sein ist so toll. Wenn man dann noch tolle und angenehme Gesprächspartner dabei hat, was wünscht man sich mehr. Man muss auch nicht immer von Arbeit reden! Das fällt uns Menschen echt schwer. Genauso das Positive aus einem Tab zu ziehen und das Negative einfach vergessen. Es ist schließlich Vergangenheit.

Oh man, ich glaube, ich sprühe vor Optimismus. Aber diese Woche wird toll, denn sie hat echt klasse angefangen. Was wünsche ich mir mehr?! Aus allem das Beste machen, aus Fehlern lernen und das Leben genießen.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen erholsamen Abend. Genießt die ruhigen Stunden der Nacht und erfreut euch auf erholsamen Schlaf. Nehmt euch was Positives zu Herzen.

Bis demnächst in diesem Theater. 🙂

Umarmungen sind…

… mehr Wert als alles andere im Leben.

Guten Abend ihr Lieben.

Heute war mal ein richtig turbulenter Tag, wobei ich ihn hätte auch anders gestalten können. Aber ich bereue keine Minute dieses Tages. Erst zeitig raus nach einer recht kurzen Nacht, dann quality-time für meine Hündin, mal 3 Stunden allein mit ihr laufen und Zeit genießen und dann mit den Kollegen eine schöne Regen-Sommer-Ausfshrt. Einfach ein geiler Tag. Zumal ich mal wieder eine Runde überrascht habe.

Ich finde es toll, bei anderen Emotionen wecken zu dürfen. Und das mit sooo klitzekleinen Dingen. Und dennoch sind alle wie eine Familie für mich. 7 verflixte Jahre bin ich nun schon dort, nun komm ich doch nicht mehr los. Ich möchte es aber auch gar nicht. Ich fühle mich wohl bei euch. Das haben mir heute die Reaktionen gezeigt.

Ja, aber was hat das mit meinem Titel zutun? Wie soll ich es beschreiben? Es gab eben auch einige Umarmungen. Wusstet ihr, dass es eine Studie gibt, wo beschrieben wird, dass der Mensch drei Umarmungen am Tag benötigt für ein gutes Gefühl? Keine Ahnung, wo ich das mal aufgeschnappt habe und ob das stimmt. Ich jedenfalls für mich hatte mal wieder eine kleine Reizüberflutung, die aber trotzdem wunderschön war. So habe ich doch nicht alles verkehrt gemacht. 🙂

Aber an sich wünsche ich mir einfach für die Zukunft, dass wir ein Team bleiben, denn die harte Zeit hat irgendwie diesbezüglich schon einige Tribute gefordert, was echt schade ist.

Vielleicht beschreibe ich es mal so… Es gab mal jemanden in der Familie, der wie eine Art kleines Bindeglied zwischen den Familienmitgliedern war. Als diese Person nicht mehr war, zerbrach es auch dort. Man hatte eben zu allen irgendwie ein bisschen Kontakt und man hat sich zusammengeschlossen. Schade, dass sich solche Dinge aus kleinen großen Ereignissen auseinander leben.

Eben diese Situation ist durch Corona gerade so ein wenig auf Arbeit los. Vielleicht konnte ich mit der kleinen verteilten Freude wieder etwas Zusammenhalt fördern. Kleine Negativitäten hübsch verpackt. Jeden mag ich auf seine Art und Weise.

Ich danke denjenigen für die Umarmungen, die es aus emotionalen Gründen gab. Das bedeutet mir einfach nur unheimlich viel! Ich bin unheimlich stolz auf jeden Einzelnen, auch wenn ich noch mit von den jüngeren im Team zähle.

Im Übrigen lief nicht umsonst das Lied im Autoradio als Dauerschleife. Es ist eines meiner Lieblings-Songs. Armin van Buuren mit Intense. Intensives Erleben. Für mich eben immer wieder ein Ereignis, was im Kopf hängen bleibt und bewegt. Ich danke euch allen, für alles!

Nun lausche ich noch ein wenig Drumheart von TAO. So kann man den Abend ausklingen lassen und schöne Gedanken schweifen lassen vom Erlebten. Wer weiß, was die Nacht noch bringt, schöne Träume vielleicht.

Eins geht mir nicht aus dem Kopf: Als ich anfing zu reden, dachten alle, es sei was Schlimmes oder so. Positiv denken, denn wie sagt Dr. Eckart von Hirschhausen so schön: Glück… kommt selten allein!

In diesem Sinne nochmals danke an euch alle für diese intensiven Momente. Sie sind mir mehr Wert als alles Gold und Geld der Erde! Ich wünsche euch einen angenehmen Abend und denkt dran, positive Einstellung bringt uns weiter!

Danke an die Tresen-Tussi für das Bild!

Gute Nacht zusammen!

send a message to the sky

Guten Abend ihr Lieben.

Ich habe lange nichts von mir lesen lassen, aber ich habe trotzdem zunehmend mehr Leser und Leute, die mir direkt folgen. Erst einmal ein herzliches Dankeschön dafür.

Warum habe ich heute mal wieder einen englischen Titel gewählt? Na ja, eigentlich kommt er wie so oft aus elektronischen Liedern, die mein Herz berühren und gerade das beschreiben, woran ich denken muss. Irgendwo da oben gibt es jemanden, der an uns denkt. Wir müssen nur daran glauben.

Aber es gibt auch Menschen, die hier auf dieser Welt an uns denken. Mal mehr, mal weniger. Wenn ich überlege, wie lange eine meiner längsten Freundschaften schon hält, auch wenn sie nicht so eng ist, dann könnte ich sagen, dass ich Silberhochzeit schon minimum weg habe.

Es gibt aber auch Menschen im Leben, denen man keinen Wunsch, keiner Bitte abschlagen kann oder nein sagen kann. Denn auch das sind besonds bedeutsame Personen. Sie bleiben im Gedächtnis. Sei es Familie, Freunde oder Bekannte. Tot oder lebendig. Egal, sie hinterlassen Eindruck auf eine eigene Art und Weise.

Jemand ganz Besonderes ist nicht mehr da, aber ich denke, dass er stolz auf mich sein kann. Sicher nicht immer ganz nach den Vorstellungen, wie man es sich vielleicht gewünscht hat, aber man hat das Leben im Griff auf seine Art und Weise. Denn DU musst mit deinem Leben selbst zufrieden sein. Jeder führt seins, aber wir müssen auch an andere denken. So wird es zumindest deutlich, wenn man sich momentan mal wieder die Wetterphänomene betrachtet. Auch hier kann man einen Bezug zum Titel herstellen. Und ja, wir alle sind klimaverantwortlich. Ich lese gerade viel darüber und mir wird einiges bewusst. Ich kenne den Film „the day after tomorrow“. Empfehlenswert. Auch wenn es da etwas dramatisch und im Schnelldurchlauf gezeigt wird, aber wenn es so weitergeht, hat dieser Regisseur und Autor genau das Szenario dargestellt, was uns in Zukunft erwartet. Darum sollten wir, jeder Einzelne, etwas für die Zukunft tun, auch wenn es nur kleine Dinge sind. Also: Send a message to the sky!

gestern Abend nach einem Schauer

Ich kann die Faszination verstehen, einfach in den Himmel zu schauen bei solch Anblicken. Momente, die unbezahlbar sind, genau, wie die Menschen, die man um sich herum hat.

Auch wenn ich doch ein kleiner Eigenbrödler bin, denke ich, dass mich die Leute zu schätzen wissen. Ich brauche nicht viel Gesellschaft. Wenn es sie gibt, ist es schön, keine Frage. Am Ende aber denke ich mir meine Gedanken, schaue in den Himmel, sehe den großen Wagen hinter den Wolken verschwinden und freue mich, Leute getroffen zu haben, die ich gern um mich habe. Und ja, ich sag zwar häufig ja zu vielen Dingen, aber ich kann eben auch ablehnen. Es kommt drauf an, wer fragt…

heute Abend vor einem Schauer, der hier aber nicht kam

Es gibt immer Dinge, die mich bewegen. Diese Ausblicke nach vorn. Lebenswandel. Gedankenspiele. Meine zwei Weggefährten. Das Leben. Die Menschen, die mich berühren. Die, die für mich da sind. Der Fernblick in die Nähe. Unbeschreibliche Momente. Die Hundepupse, die mich vergasen. (Scherz am Rande, weil dies gerade passiert)

Nein, aber mal im Ernst: Manchmal muss man umdenken um weiterzukommen. Was ihr daraus macht, bleibt euch überlassen.

Genießt den Abend noch und ein schönes erholsames Wochenende! Macht was draus!

Bis bald.

Falschfahrer

So, hallo noch einmal an Alle.

Diesen Beitrag wollte ich ganz gern unabhängig vom letzten Schreiben, denn das ist auch so eine Sache, die mich diese Woche mehr als beschäftigt hat.

Die Überschrift verrät es schon. Es geht um oben Genannte. Damit kam ich diese Woche in Berührung. Am Ende habe ich diese Person auf meiner zweiten Spur dann ausgebremst und wenden lassen. Zum Glück war dieser nicht schnell, denn er kam gerade von der Autobahnzubringer-Kreuzung. Er ist eben in die falsche Fahrbahn, ungewollt, eingebogen. Denke ich zumindest. Denn, was da am Steuer saß, war, glaube ich, Ü 80.

Da sind wir bei dem eigentlichen Thema der Führerscheinkontrollen. Auf der einen Seite wollen wir alle, dass die jungen Leute keine starken PS unterm „Arsch“ haben. Auf der anderen Seite müssen wir uns in der Gesellschaft, und da meine ich uns Alle mit, eingestehen, dass die älteren Herrschaften vielleicht regelmäßig Fahrsicherheitstrainings machen oder zumindest eine Überprüfung.

Diese Situation hat mir wieder eindeutig gezeigt, dass diese Diskussion mal wieder aufflammen sollte. Am Ende ist es doch auch so. Im Beruf fordern und fördern die Arbeitgeber ja auch die Fort- und Weiterbildung. Das gibt im Arbeitsleben auch mehr Handhabe und Sicherheit. Und mal abgesehen davon, dass viele Verkehrsregeln sich doch ab und an ändern, wäre es doch auch für alle Altersgruppen sinnvoll unter bestimmten Voraussetzungen.

Was denkt ihr dazu? Meine Meinung steht. Ich würde auch alle 5 Jahre, meinetwegen, einen theoretischen und praktischen Test machen. Spricht nichts dagegen meinerseits.

Diskutiert gerne unter euch, aber auch gerne mit mir. Eure Meinungen sind gefragt!

Schönen sonnigen Sonntag euch allen noch.

Gedankenspiele 2.0

Hallo ihr Lieben.

Heute mal ein Beitrag tatsächlich am helligten Tage. Aber die Thematik beschäftigt mich auch seit der Nacht, muss ich zugeben.

Ich fange mal so an. Meine Seite heißt nicht umsonst Vorsicht! Freilaufende Gedanken. Das, was ich heute niederschreibe, könnte durchaus persönlich angreifen und enttäuschen oder überraschen und zur Kontaktbeschränkung zu mir führen. Auch wenn ich keinerlei Namen oder sonstiges erwähne, wo man Bezug nehmen kann. Ich habe selbst heute sehr sehr lange überlegt, ob ich es hier formuliere. Aber an sich bin ich genau das. Klar, die wenigsten werden mich so kennen, denn meine verbale Kommunikation ist begrenzt. Auch wenn ich mich in den letzten Jahren schon gesteigert habe aufgrund wachsenden Selbstbewusstseins.

Dann nutze ich die Chance einfach mal und bin gespannt, ob sich persönlich Angesprochene mich vielleicht tatsächlich kontaktieren. Dennoch werde ich versuchen zu be- und ergründen.

Gedankenspiele mal wieder in der Nacht als interessanter Traum. An sich haben Träume nur eine Verarbeitungsgrundlage, was unser Unterbewusstsein nicht komplett definieren kann. Ja, ich glaube an das Unbewusste in uns Menschen. Ich habe sogar drei Fachbücher dazu. Dennoch hat mich dieser Traum bis jetzt nicht in Ruhe gelassen und es drehte sich den gesamten Tag bisher darum, wenn ich nicht abgelenkt war. Mir vertraute Personen, die mir in irgendeiner Weise nahe stehen. Auf welche Art und Weise auch immer. Eigentlich habe ich nicht so viel mit ihnen zutun. Also ist Familie und meine besten Mädels schon mal ausgeschlossen. 🙂

Das alles hat schon ein bisschen was von Psychoanalyse, irgendwie crazy. Warum suche ich im Traum engere Verbundenheit und spinne es im Tagesverlauf weiter auf eine interessante Art und Weise. Und trotzdem bin ich gerade sowas von zufrieden mit meinem Leben, sogar besser als vor meinem Crash mit meinen zwei Chaoten. Ich habe noch einmal einiges geändert, auch einige Blickwinkel. Eines bleibt weiterhin, ich rede nicht allzu viel, dafür analysiere und beobachte ich eben genauer. Das ist so ein bisschen meine Welt. Und ja, auf Arbeit bin ich wohl manchmal immer noch die Ruhe in Person.

Meine Intuitionen täuschen mich oftmals nicht, wie sich auch gestern wieder zeigte. Meine zwei Hunde haben eine Charaktereinschätzung erhalten. Vieles war mir nicht neu und die Eingebung gegenüber der Kleinen war dann folgerichtig, wie sich am Ende bestätigte. Also habe ich schon gute Beobachtungen angestellt, einiges aber noch dazugelernt. Man lernt eben nie aus.

Jedenfalls merke ich ja, das auch meine Menschenkenntnis nicht so verkehrt ist genau, wie ich Hunde mittlerweile auch ganz gut einschätzen kann. Bezüglich der engen Verbundenheit und den interessanten Gedankenspielen bin ich mir jedoch nicht schlüssig, was es mir am Ende bringen soll, obwohl es sich für mich sehr gut anfühlt. Darum genieße ich es auch und schreibe es gern nieder. Selbst bei Ablenkung spinnt es sich weiter, das Netz im Gehirn. Synapsenzusammenschluss. Cooles Wort. Aber ich sag mal so, es leidet eigentlich keiner darunter. Keiner weiß, um wen oder was es geht und ich fühle mich gut dabei. Wie ein Feuerwerk im Kopf. Klar beschäftigt es mich, die Gründe dessen zu finden, aber dieses Weiterdenken macht es unheimlich spannend. -> Wer weiß, was die Narkose im Oktober mit mir angestellt hat. Ich muss gerade so lachen….

Da ich weiß, wer so ab und an meinen Blog liest oder schon einmal reingestöbert hat, sind auch da einige Personen dabei. Ich würde mir wünschen, dass es mir keiner für übel nimmt. Ich bin so, wie ich bin. Zumal denke ich, dass ich keinen verletzt oder gekränkt habe, wenn man den Bezug auf meinen Blogtitel ernst nimmt. Wenn meine Hunde schon nicht groß frei laufen dürfen, müssen es wenigstens meine Gedanken. Wer sich dennoch angegriffen fühlt, darf sich gern persönlich bei mir melden bzw. ansprechen.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch einen angenehmen und entspannten Sonntag. Genießt die Sonne und tankt Vitamin D, denn die künstliche Zufuhr ist eh ungesund, wie die Wissenschaftler mal wieder festgestellt haben.

Bis bald!

P. S. : Es folgt gleich noch ein kleiner Diskussionsbeitrag zu etwas Erlebten diese Woche. Also, dran bleiben!

Familie

Guten Abend ihr Lieben.

Heute mal wieder ein paar Worte von mir. Ich hoffe, euch allen geht es gut und ihr genießt das schöne Sommerwetter.

Wie fange ich am besten heute an… Von Familie hört bzw. lest ihr wenig hier auf meiner Seite. Es ist eben auch nicht so einfach. Momentan gibt es Urlaub in meiner zweiten Heimat. Nur ein paar Tage, aber man sieht alle mal wieder. Da wird einem erst einmal wieder bewusst, wie lang alles schon wieder her ist und das die Vergangenheit hier echt toll war. Auch wenn die Kontakte untereinander nicht gerade viel sind und manche mich öfters sehen als die eigenen Geschwister, so bin ich froh, zu jedem Einzelnen einen guten Draht zu haben und vor allem zu halten. Denn auch sie sind mir wichtig, die Geschwister meines Vaters. Die Entwicklungen sind dabei ziemlich beachtlich. Man wächst mit seinen Aufgaben. Man wird erwachsen. Ich denke zumindest, dass ich es mittlerweile bin. Einige Denkweisen sind zwar noch immer etwas naiv, aber egal. Oft denke ich zurück und sage mir, dass ich vielleicht etwas schnell erwachsen geworden bin durch das alles. Dann schwelgt man zurück, aber auch in die Zukunft, aber das Wichtigste ist doch die Zeit im Hier und Jetzt. Diese Zeit gefällt mir so, wie sie ist. Ich habe ein paar schöne Tage hier, sehe alle wieder und die Hunde haben auch ihren Auslauf in der ungewohnten Umgebung und sind jeden Abend fix und fertig.

Ja, und jetzt liege ich noch wach mit etwas Musik im Ohr, die Hunde schlafen tief und fest. Es ist toll, dass ich jedem Einzelnen mit meinen spontanen Besuchen eine Freude bereiten konnte. Es sind eben auch oftmals die kleinen Dinge im Leben. Und ja, auch in Corona-Zeiten umarme ich meine Verwandtschaft. Das sind Berührungen, die ins Herz gehen, weil man sich eben doch nicht so oft sieht, obwohl man nur 1 1/2 Stunden entfernt wohnt. Eigentlich krass. Aber so ist das Leben. Jeder führt eben auch so sein Eigenes. Ich bin froh, so spontan zu sein und zu sagen, zack, fahren wir mal rüber. Klar, ein bisschen Planung gehört dazu, denn man muss ja mit den Hunden irgendwo unterkommen, aber ansonsten ist wenig geplant. Und dann heißt es oft, wer da ist, ist da, ansonsten blöd gelaufen für beide Parteien. Nicht schlimm, beim nächsten Mal sieht man sich doch wieder. Man ist ja nicht aus der Welt.

Ich bin sehr dankbar, diese Familie hier zu haben. Ein anderes Gefühl, vielleicht gar ein bisschen Geborgenheit. Besonderen Dank gilt besonders denen, die immer ein offenes Ohr hatten bzw. immer noch haben. Sie wissen schon, wer gemeint ist.

Denn ja, auch Familie liest meinen Blog. Etwas überrascht war ich schon, aber ich freue mich sehr darüber. Man sieht ja nicht, wer liest, sondern nur wieviel es sind. Umso interessanter.

Ich danke euch allen sehr, die immer aufmerksam lesen. Und ja, so manches Mal etwas verworren, aber doch gibt es am Ende ein Bild, welches sich zusammenfügt. Ich wünsche euch nun noch allen einen wunderschönen ausklingenden Abend ins Wochenende hinein. Denkt bitte daran, ihr lebt im Hier und Jetzt, nicht im Gestern, nicht im Morgen.

In diesem Sinne, gute Nacht!

Gedankenspiele…

… oder auch: Wenn du könntest, wie du wolltest.

Hallo ihr Lieben.

Ich hoffe, euch allen geht es gut und euch begleitet die volle Gesundheit und Zufriedenheit. Auf mich trifft es jedenfalls zu.

Mein heutiges Thema hat so ein bisschen etwas mit unserem eigenen Gewissen zutun. Ihr kennt doch sicher auch Momente, wo ihr gern was machen möchtet, euch aber der Kopf bzw. das Gewissen sagt: nein, sowas geht nicht. Das geht mit einer Meinungsäußerung los und endet mit vielleicht verbotenen Handlungen. Das erinnert mich zum Teil an die Thematik ethische Normen. Krasser Begriff, den ich in meiner Aus- und Weiterbildung sicher mehrfach gehört habe. Aber im Ernst, wir leben diese tagtäglich. Und dann gibt es eben Sachen/Situationen/Handlungen, die von der Norm abweichen. Gute Erziehung ist da in unserer Gesellschaft der Knackpunkt. Damit können wir unser Gewissen „trainieren“ und entscheiden „Normkonform“. Dabei hat jedes  Volk eine andere Definition für diesen Begriff. Darum sind wir Menschen in den verschieden Ländern auch so unterschiedlich. Und das ist gut so. Das ist Vielfalt. Ich finde so etwas toll. Wir sind eben so, wie wir sind und auch etwas geprägt von unserer Umwelt und der Gesellschaft, die uns umgibt. Aber man kann dann eben auch von anderen lernen, voneinander lernen.

Warum verknüpfe ich das mit dem Titel? Na ja, diese Gedankenspiele im Kopf bewerten wir alle mit unserer vorgegeben Norm, dem Gewissen. Darf ich das jetzt sagen/machen oder nicht. Solche Situationen habe ich im Moment häufig, aber ich handle für mich noch richtig. Wenn aber meine Umwelt darauf anders reagiert, wie ich es mir gewünscht hätte, dann weiß ich, dass es vielleicht nicht ganz richtig war. Oder man fühlt sich betroffen, man hadert mit sich. Intuitiv handelt man richtig. Was ist mit dem Feedback? Es spielt eine sooo wichtige Rolle. Konstruktives Feedback ist dabei besser als emotionales.

Ihr denkt euch sicher jetzt, was ich damit sagen möchte oder dass ich heute einen Philosophen verschluckt habe… Nein, keine Sorge. Mit mir ist alles in Ordnung. Denke ich. Wie es andere sehen, weiß ich nicht. 🙂

Ich mag es, eure Köpfe ein bisschen anzuregen. Der ein oder andere versteht mich vielleicht sogar. Ich liebe Gedankenspiele. Oft ergeben sich daraus tolle Träume oder Zusammenhänge, die weiter gesponnen werden möchten, weil es doch so interessant ist und bleibt. Man sollte eben einfach immer nur mal mit dem Gewissen diskutieren, ob man das weiterführen bzw. ausführen darf oder nicht. Ich bin da etwas speziell, aber mir macht das echt Spaß. So doof, wie der folgende Satz jetzt vielleicht klingt für euch, aber: Ich brauche keinen Sex, Gedankenspiele allein sind so befriedigend. Auch mit ein Grund wahrscheinlich, warum ich nicht unbedingt jemanden brauche. Freunde sind mir wichtig. Das ist Familie. Ich mag mein Leben so, wie ich es führe und fühle mich gut damit. Etwas eigen bin ich sicherlich. Und, man möge es kaum glauben, auch etwas dreist. So hat eben jeder ein paar kuriose Ansichten. Denkt also, was ihr wollt und gebt gerne konstruktives Feedback oder fragt. Offen bin ich für jede Frage. Ob ich sie beantworte, entscheide ich mittels Gewissen und meinem tollen Unterbewusstsein. Was auch immer da noch alles herumschwirrt.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend noch und genießt das kühle Wetter. Der Klimawandel kommt in großen Schritten.

Bis demnächst in diesem Theater!

Chaostruppe on the way

Hallo meine Lieben.

Auch wenn das Bild bereits aus dem letzten Jahr ist, so ist es aktueller denn je. Denn seit einigen Wochen sind wir wieder komplett. Zu Beginn waren bisher nur kleinere Runden möglich, da selbst zum Widerstand aufbauen die Kraft noch etwas schwächlich war. Mittlerweile aber kann ich problemlos Runden laufen über zwei Stunden, wenn ich mag. Ich kann meinen Hunden wieder etwas bieten ohne Schmerzen, ohne Humpeln und mit Kraft, beide halten zu können.

Lange genug hat es gedauert, denke ich. Aber: was lange wärd, wird gut. Es ist schon beeindruckend, was am Ende der Körper leistet und welche Anstrengungen es benötigt, wieder den Ursprungszustand herzustellen. Geholfen hat mir dabei wirklich die ambulante Rehabilitationsmaßnahme von genau vier Wochen. Trotz Corona wird es dort weitergeführt. Ich finde es klasse. Ja, am Ende des Therapietages ist man dann doch schon froh, die Maske dann ablegen zu dürfen, aber wenn es doch was bringt. Sicher bin ich mir da aber auch mittlerweile nicht mehr so ganz. Ja, ich trage sie, aber nachdem, wie im Moment diese Zahlen wieder steigen. Keine Ahnung, was noch richtig ist. Die Politik weiß es ja leider auch nicht. Ich weiß nur, dass ich mich mal nach Urlaub wieder sehne. Aber nun heißt es ab morgen erst einmal wieder aus dem Vollen schöpfen und die Kollegen unterstützen. Ich freue mich schon wieder sehr aufs Arbeiten. Man mag es kaum glauben, aber so die ganze Zeit, wo man nichts machen kann, das war schon komisch, ungewohnt.

Auch wenn es vom Arbeitgeber nicht so gern gesehen war aufgrund der Gesamtsituation, so habe ich doch sehr profitiert aus der Reha. Darum gilt es auch diese Menschen dort, die ebenfalls viel leisten, einen großes Lob und ein fettes DANKESCHÖN.

Ambulante Reha… Viele schwören ja auf eine Reha weit weg. Für bestimmte Sachen, sicher angebracht. Hier aber, wo man sein privates Umfeld hat, wo ich meine Chaoten habe, ich schauen kann, wie ich im Alltag zurechtkomme, ist auch Gold wert. In Bezug auf den Bewegungsapparat sollte man solche Möglichkeiten wirklich vor Ort nutzen. Ach, und noch etwas. Das mögen vielleicht nicht gerne die Betroffenen hören bzw. lesen, aber meine Feststellung ist Folgende: gut ausgebildete und erfahrene Physio- und Sporttherapeuten, die meinetwegen auch studiert haben oder nicht, sind in Bezug auf Bewegung manchmal die besseren Ärzte. Denn auch sie sind, wie die Pflege, eben doch noch näher am Patienten bzw. Klienten.

Somit habe ich die lange Zeit gut überstanden und habe wieder einmal viel für mich mitgenommen und bin immer wieder froh, solch einen Freundeskreis zu haben vor Ort, die sich aufopferungsvoll um die Chaoten gekümmert haben, die für mich da waren, auch wenn die Zeit begrenzt war. Danke auch an den beiden Therapeutinnen, die mich wieder zu dem Stand gebracht haben, wo ich vorher mal war. Die gesamten vier Wochen Ansprechpartner und nette Gesprächspartner zu haben, so würde ich es mir auch ein bisschen in der Pflege wünschen. Ich weiß, es nicht alles Gold, was glänzt, aber da passt das Thema „Bezugspflege“ auch ganz gut. Nur im Bereich der Therapie eben zutreffend. Es sind eben doch alles eigenständige Profession, die es gilt wertzuschätzen. Vielleicht sollte man in den Bereichen auch einfach mal die Zahlungen gleichsetzen in Bezug auf die Ärzteschaft. Ohne uns wäre die Medizin auch bloß so halbgewalkt.

Ja, alles in allem: 6 Monate interessante Zeit mal wieder kennengelernt. Jetzt kann der Frühling kommen, ich bin bereit für Garten und Spaziergänge. Ich bin froh, diesen ganzen Weg gegangen zu sein. Es ist manchmal das Schicksal oder die Steine, die einen in den Weg gelegt werden. Entweder man schafft sie beiseite, steigt hinüber oder geht daran vorbei. Ich war der Meinung, dass ich hinübersteige, denn da gibt es noch einmal eine ganz andere Aussicht. 🙂

In diesem Sinne: Danke, danke, danke. Auch von meinen beiden Chaoten. Wir genießen nun noch etwas Sonne auf dem Balkon.

Schönen Tag euch allen und ein frohes Osterfest trotz C.!

Wenn du denkst, du kannst nicht mehr, kommt von irgendwo ein Fünkchen Glück daher.

Guten Abend ihr Lieben.

Ja, an diesem Spruch ist oft etwas Wahres dran. Dabei sind es manchmal nur kleine Dinge, die Großes bewirken können. Sei es ein Anruf, eine Mitteilung oder einfach ein Mensch, der in dein Leben tritt. Es gibt auch Situationen, in denen man verzweifelt und sich auf einmal alles von selbst klärt. Oft braucht es nur einen winzig kleinen Anstoß. Egal, ob man selbst darauf kommt oder man damit andere leiten kann.

In meinem Job ist dies ziemlich häufig der Fall. Wir sehen Menschen tagtäglich, die Probleme haben. Sei es gesundheitlich oder seelisch. Letztlich spielt eins aufs andere. Dieses Zusammenspiel gibt es schon immer. Und darum ist es so vielfältig, die Pflege anderer. Wir sollten unsere Arbeit, die wir leisten, mehr wertschätzen, statt ständig zu meckern. Kämpfen wir für das, was wir leisten. Oft wurde im letzten Jahr von der Systemrelevanz gesprochen, die nun schon wieder fast untergegangen ist. Die Pflege ist doch aber wirklich eine eigene Profession, genau wie die Medizin oder jeder andere beliebige Handwerksberuf.

Oft stehen wir als Mittelsmann zwischen den Menschen und der Medizin. Wer wird denn am Ende gefragt oder wer bekommt Kritik oft als erste Instanz entgegen? Ganz ohne ist es eben nicht. Umso wichtiger ist es, die Geste von Lob und Dankbarkeit auch für sich zu erwähnen. Das müssen wir uns mehr annehmen. Kritik wird oftmals mehr auf die Goldwaage gelegt, aber warum? Mit Kritik muss man umgehen können, daraus entweder etwas mitnehmen, also auch aus Fehlern lernen, oder es ist nur allgemein und betrifft nicht direkt mich.

Mir haben die letzten Wochen einiges gezeigt. Dankbarkeit ist toll. Jedes Danke, welches die Menschen einen zukommen lassen, ist ein kleines positives Zeichen. Wir müssen auch mit uns selbst wieder bewusster umgehen. Zeichen sehen und versuchen, den Alltagstrott zu durchbrechen. Gerade auf Arbeit ist das stupide Abarbeiten manchmal tödlich für das Zwischenmenschliche. Mich zumindest plagt bei solch Situationen oft das schlechte Gewissen. Ich empfinde dabei schon, dass es uns im gewissen Maße ziemlich gut geht und wir auf hohem Niveau jammern. Es ist leider wirklich so. Dessen muss man sich immer wieder bewusst machen. Dies funktioniert am besten durch Wechsel der Ansicht. Manchmal jedoch fehlt diese Einsicht.

Bezüglich Jammern auf hohem Niveau… Da sind wir im Land sowieso echt Spitzenreiter. Uns geht es wirklich gut im Vergleich zu anderen. Öffnet alle eure Augen, wenn ihr mal wieder Urlaub in fremden Ländern macht.

Heute möchte ich mich auch noch bei denen entschuldigen, die ich die nächsten Wochen auf Arbeit in Stich lasse. Auf der einen Seite habe ich schon ein schlechtes Gewissen, möchte aber auch an meiner Gesundheit arbeiten, um dann spätestens Ende des kommenden Monats wieder voll da zu sein. Ich liebe meinen Job und fühle mich weiterhin sehr wohl in diesem Team. Seid euch dessen gesagt. Ich wünsche euch ganz viel Durchhaltevermögen.

In diesem Sinne wünsche ich auch allen anderen Lesern noch einen angenehm ausklingenden Tag und ein schönes Wochenende.

Bis bald mal wieder. Danke für eure Treue!

love your life, no other

Hallo meine Lieben.

Ich hoffe, euch geht es allen gut und ihr habt den ersten Monat des neuen Lockdown-Jahres 2021 gut überstanden und seid gesund geblieben. Wahnsinn, schon wieder ein Monat 2021 um. Wie die Zeit vergeht. Bald können wir hoffentlich alle wieder Urlaub machen.

Im Übrigen, mein „Urlaub“ endet heute. Ab morgen gibt es wieder ein bisschen Alltag, denn ich darf wieder arbeiten gehen in Form von einem Monat Wiedereingliederung. Ja, mein Bein hat sich gut entwickelt, lediglich ein wenig Kraft fehlt noch. Ich bin sehr gespannt, wie die ersten Tage Arbeit werden. Trotz dessen ist die Freude riesig. Denn es geht voran und bald können die zwei Chaoten wieder einziehen.

Was der Titel heute mit meinem Text zutun hat und warum er so arrogant klingt, fragt ihr euch? Na ja, so ein bisschen selbstverliebt kann man schon sein in sein eigenes Leben, denke ich. Jeder von uns. Denn wir alle schaffen einiges in unserem Leben und dafür müssen wir es lieben. 3 Monate quasi fast Quarantäne schlauchen, aber Ziele helfen durch die schwere, manchmal einsame Zeit. Dass das auch noch in der dunklen Jahreszeit verlief, war doppelt ärgerlich. Aber es scheint die Sonne.

Heute sowieso. Dazu ist es knackig kalt und es liegt, man möge fast daran zweifeln, noch etwas Schnee, und das hier. Ein mittlerweile seltenes Phänomen. Aber wunderschön. So wirkt alles gleich etwas freundlicher, keine Matschepampe auf den Böden.Freundliches helles Weiß. Meinetwegen kann es gern noch so ein bisschen bleiben. Ward ihr denn heute schon Sonne tanken?

Eigentlich, wenn man es genau nimmt und wir keinen so extremen Klimawandel hätten, müsste die dunkle Jahreszeit gar nicht so genannt werden. Wenn es von Beginn an schneien würde und man in der Adventszeit die wunderschöne Beleuchtung bis ins neue Jahr hinein nutzen würde, würde doch alles hell erleuchtet wirken. Es ist eine schöne Kombination. Na, und wenn man dann im Januar angekommen ist, dauert es auch gar nicht mehr allzu lange und die Tage werden wieder länger. An solch sonnigen Tagen wie heute muss man die Zeit nutzen. Ich beispielsweise habe bei einem Lauftraining-Spaziergang knapp 2 Stunden Sonnenlicht getankt. Stube hocken war gestern. Ich möchte wieder lange Runden sicher laufen können und das geht nur mit Übung. Unterstützung gibt es von Fachkräften, die mir Tipps geben, um wieder „rund“ laufen zu können. Noch braucht es etwas Geduld. Aber nach fast 3 Monaten an Gehstützen laufen ist das freie Laufen ein Erfolg. So genannt Wohlfühlprogramm.

Ja, Gesundheit bedeutet eben doch viel im Leben. Darum müssen wir auch unser Leben lieben lernen. Jeden einzelnen Tag. Ich finde einen Spruch auch ganz passend dazu von Henry David Thoreau: Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag.

So schlimm diese Pandemie auch ist momentan mit allen Folgen für Wirtschaft, Privatwirtschaft, Lebensumstände und co., so zeigt sie uns doch, auf wen man sich in der Zeit verlassen kann. Auch wenn viele auf die Politik schimpfen, es ist ein Trend absehbar. Wir alle wussten, dass es wie beispielsweise die normale Grippe, in Wellen kommt. Heimtückisch, aber es war zu sehen. Wir sollten zufrieden sein mit dem, was wir um uns haben, und uns nicht beschweren über jede kleine Maßnahme. Wer hat denn gesagt, dass es einfach wird? Nichts ist einfach im Leben. Viel wichtiger ist doch, was jeder Einzelne aus dieser Situation macht und was man daraus mitnehmen kann. Auch unsere Politiker lernen nicht aus. Wir sollten alle glücklich darüber sein, „gesund“ zu sein. Jeder!

Ich fühle mich auch gesund, lediglich etwas eingeschränkt. Die Frage ist doch aber auch, was kann jeder Einzelne für sich Gutes tun? Die Lösung ist in meinen Augen ganz einfach. Erst wenn du dein Leben „liebst“, kannst du für andere dein Herz öffnen und mit dem Verstand klar sehen. Oder anders formuliert, verständlicher: sei mit dir im Reinen. –> Ich muss zugeben, dass dies eine tolle Lebensphilosophie ist. Manchmal muss man dabei auch Dinge akzeptieren und hinnehmen. Das Leben geht ja schließlich weiter. Uhren zurückdrehen is nich! Zeitmaschinen gibt es zum Glück noch nicht. Wenn man immer grübelt, was man hätte besser/anders machen können… <– genau das meine ich.

Wir alle meistern Höhen und Tiefen, egal, in welcher Lebensphase wir uns bewegen. Zieht das Positive heraus!

Nach über 3 Monaten kann ich feststellen, dass ich einen tollen Freundeskreis besitze, die sich „aufopferungsvoll“ um meine zwei Chaoten kümmern. Ich habe wunderbare Kollegen, die immer mal gefragt haben, wie es mir denn geht. Dabei äußerte ich wohl nie, dass es mir schlecht ginge. Danke an alle, die an mich gedacht haben.

Somit wünsche ich euch allen einen guten Start in den Monat Februar 2021. Auf einen guten Monat und weiterhin viel Sonnenschein und gern auch weiter knackig kalte Tage.

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Aufnahme heute Vormittag beim Spaziergang durch die Siedlung

Bis bald mal wieder!