Die Fahrt nach Tromso

Guten Abend ihr Lieben.

Jetzt, am Abend, kann ich für mich sagen, willkommen in Tromso. Mittlerweile sind wir echt weit im Norden angekommen und zugegebenermaßen, wann kommt man schon mal hierher? 19 Uhr wurde das Schiff freigegeben für den Landgang. Heute war aber noch nichts großes geplant. So habe ich mal ausgeschlafen bis ca. 9 Uhr, mich in Ruhe gemütlich fertig gemacht und ging dann zum Frühstücksbuffet, wo ich mir aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nur eine Kleinigkeit holte. Das Wetter war recht trübe den gesamten Tag, aber trotzdem trocken von oben. Somit spielt der Wettergott uns in die Karten. Als ich noch im Buffetrestaurant mit Simone saß, kam die Durchsage vom Kapitän, dass Steuerbord ein Wal zu sehen sein soll. Und was soll ich sagen, ich habe zumindest die hintere Flosse gesehen in recht weiter Ferne. Trotzdem schön so spontan. Bis zu Beginn des Bingo habe ich dann noch ein bisschen hier und da vorbeigeschaut, war auf dem Deck zum Fotos machen der tollen Fjordlandschaft und dann ging es los beim Bingo. War leider wieder nix. Egal, Spaß an der Freude ist die Hauptsache. Danach war ich noch mal ein wenig draußen, denn die Landschaft ist so unbeschreiblich schön. Am frühen Abend habe ich mir dann zwar zur Einlaufzeit in den Hafen von Tromso eine Nackenmassage spontan gegönnt. Luxus, den man zu Hause so nie haben wird, darum muss man diese Momente umso mehr genießen. Nach dem Abendessen ging es dann noch einmal hinaus aufs Deck, Bilder von Tromso Dunkeln machen. Polarlichter werden aufgrund der starken Bewölkung schwierig und auch der Vollmond ist leider nicht zu sehen. Dafür gibt es aber tolle Nachtaufnahmen. Diese habe ich jedoch mit der Kamera gemacht, denn da stimmt die Qualität. Wenn ihr mögt bekommt ihr diese zu sehen, wenn ich aussortiert habe in der Heimat. Bis dahin müsst ihr mit den Handyfotos vorlieb nehmen. Aber selbst die machen ja schon gut was her.

Eines müsst ihr euch aber bitte merken: Genießt den Moment, den ihr seht und knipst nie zu viele Bilder. Bilder kann man nicht mit ins Grab nehmen, schöne Erinnerungen schon! In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Abend. Ich muss heute mal etwas zeitiger ins Bett, denn morgen erwartet mich ein toller Ausflug bei hoffentlich trockenem Wetter. Bis dahin und gute Nacht!

Narvik

Guten Abend ihr Lieben.

Während ich mich eben von meiner Truppe für heute verabschiedet habe, schnappte ich mir noch einmal die Jacke und sitze nun draußen auf dem Außendeck, um ein wenig Ruhe vor der Nacht zu bekommen und den Tag Revue passieren zu lassen.

Heute ging es sogar mal mit einem Weckerklingeln los, denn die Sonne konnte mich nicht wecken, denn diese versteckte sich hinter den Wolken. So bin ich aufgestanden und habe mich fertig für den Ausflug gemacht. Zuvor noch zum Frühstücksbuffet und dann ging es auch schon los. Es gab wieder einen Wanderausflug, der aber leider doch etwas anders beschrieben war von AIDA. Egal, von Beginn an. Der Ausflug hieß Wanderung zum Forsnesvatnet. Am Ausgangspunkt der Wanderung sah ich bereits nette Steigungen. Wie auch immer, erst einmal durchstarten. Ich habe dann unseren Guide einfach mal gefragt, wieviel Meter hoch uns der Ausflug treiben soll. Da sagte er etwas über 600m. Na ja da wir ja von 0m am Schiff starten und nicht allzu viel mit dem Bus genommen haben (vielleicht so 200m), war mir so einiges bewusst. Das merkten die Guides auch, als wir zum richtig steilen Anstieg ankamen. Für die Menschen hier sicher kein Problem, aber das für die Touries als moderat auszuschreiben, Hut ab. Spontan haben sie besprochen, die Gruppe zu teilen. Ein Teil, der sich bis hoch traut zum großen See oben, der andere schaute sich den kleineren See an auf moderater Wanderstrecke. Ich habe mich nach meinem Trip gestern dann heute für die moderate Strecke entschieden. Das war auch gut so, wenn ich überlege, was mir ein Pärchen nachmittags erzählte. Jedenfalls sind wir dann noch entspannt fast ohne Steigung weiter gelaufen zum kleinen See, der aber etwas im verhangenen Wolkennebel verschwand. Unser Guide führte uns bis zu einer Hütte mit einem schönen Aussichtsplatz zum Rast machen. Allmählich lichtete sich dann auch die Wolke und man konnte auch unten den Fjord sehen und eben auch den See in seiner vollen Größe. Herrliche ruhige Landschaft mit ein bisschen Moor in diesen Höhen. Alles in allem war ich mit dieser Tour dann doch echt glücklich. Nach oben hätte ich es vermutlich bereut, wenn ich abbrechen hätte müssen. Auf dem Rückweg haben wir uns noch einen Wasserfall angeschaut. Am Ende waren wir zwar etwas über eine Stunde eher wieder am Schiff als geplant, aber glücklich. Und ich hatte trotz allem meine Bewegung. Dafür merke ich jetzt am Abend aber beide Wandertage.

Am Schiff angekommen, ging es zum entspannen in die AIDA Lounge. Ich wollte zwar lesen, war aber immer wieder eingeschlafen. Geschafft von der tollen Luft hier oben im Norden. Nur war meine Kabine zu der Zeit noch nicht gereinigt, sodass ich noch einen Moment verweilen musste. Als ich von einem Standort zum anderen schlenderte nachmittags, traf ich Simone aus unserer Truppe an der Ocean Bar. Platz gesichert am Heck fürs Auslaufen aus dem Hafen von Narvik. Simone und ich gingen im Anschluss noch zum Edutainer Vortrag. Gesund und fit durch Treppensteigen. Also so ähnlich war der Titel. Egal, ich bin eh von ihm begeistert. 🙂

Was war noch wichtig? Ach ja, endlich mal die Fotos gucken, wo ich bisher so drauf bin. Ausgesucht, bestellt, bezahlt. Diese habe ich dann aufs Zimmer gebracht und dann ahnte ich schon, was für ein Zettel an meiner Kabinentür steckte. Leider müssen wir Ihnen hiermit mitteilen, dass der Ausflug in Aalta „Übernachtung auf einer Huskyfarm“ aufgrund zu geringer Beteiligung nicht stattfinden kann. Bähm, wie ein Schlag ins Gesicht. Aber bei dem Preis, bin ich ehrlich, wundert es mich nicht. Ich war im Anschluss gleich mal fragen, wieviel Interessenten es überhaupt gab. Das konnten mir die Scouts aber leider nicht mehr sagen, da der Ausflug schon aus dem System genommen wurde. Das ärgert mich trotzdem sehr. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht flexibel wäre. Nun habe ich für Tromso einen Ausflug gebucht, wo ich mir auch wenigstens ein bisschen Huskys anschauen kann und wenigstens ne Schlittenfahrt auf Rädern mache. Geld ist ja nun genug da.

Im Anschluss habe ich mir vom Solo-Gitarristen an der Bella Bar ein paar schöne Songs mit angehört bis die AIDA Show begann. Kurzes Abendessen und gemütliches Beisammensitzen bis zum Beginn der Show, die zwei Mal an diesem Abend gezeigt wurde. Sie war sehr schön, denn es wurden verschiedene Musicals angerissen, unter anderem Abba und König der Löwen. Zum Ende hin ging es noch Bingo-Lose kaufen für den Super Jackpot Bingo von 4000€ am morgigen Tag und danach in die AIDA Bar. Jetzt bin ich hier draußen und genieße die Ruhe. Auf dem Zimmer ist es ja öde.

Morgen sind wir bis abends unterwegs nach Tromso und bleiben dort über Nacht. Mal schauen, was ich da so anstellen werde. Das See-Programm ist ja wieder gut gefüllt.

Ach übrigens, unsere Liebe Simone hat gegen 3 Uhr in der Frühe heute Polarlichter geknipst. Mit ihrer Erlaubnis dürft ihr diese Bilder auch sehen. Danke dir dafür! In diesem Sinne werden wir heute wohl keine sehen, aber egal. Das Feeling ist hier trotzdem toll. Bleibt neugierig und freut euch auf weitere Bilder.

Einfach nur wow.
Der Hafen noch mit dem Nebel verhangen.
Unser Aussichtspunkt zum Fjord, man beachte bitte das Schild auf der linken Seite.
Still ruht der kleine See
Narvik vom Ausgangspunkt der Wanderung nach Nebelauflösung
Tschüß Narvik
Die zweitgrößte Schwebebrücke auf der Welt.

Bodo

Guten Abend ihr Lieben.

Heute mal ein etwas zeitiger Beitrag, aber nach der letzten kurzen Nacht geht es heute mal früh ins Bett. Der Tag dazu war auch aufregend genug.

Begonnen habe ich den Tag mit einem tollen Ausblick nach draußen kurz nach halb sechs in der Früh. Eigentlich wollte ich mich noch einmal hinlegen, aber die Aussicht war zu toll. Schnell im Bad fertig gemacht, ging es dann hoch ans Deck, um das Anlegen in den Hafen wieder beobachten zu können. Es ist immer aufs Neue toll, wie man in solch einen kleinen Hafen wendet. Nach dem Anlegen ging es gemütlich frühstücken. Nach und nach kamen sogar die Mädels dazu. 11 Uhr hatte ich dann den Auswertungstermin mit dem Edutainer.

Ja, was soll ich sagen, ich verstehe mich mehr und meine Motivationsintentionen. Ich bin, wie ich bin, kann mich aber auch anpassen. Aber ich verstehe mich einfach besser. Vielen Dank an Dich! Ich bin noch immer echt baff. Da ist mir das Geld auch wert.

150 Minuten später ging es dann langsam zum gebuchten Ausflug mit der Wanderung auf den Keiservarden. Dort haben wir in einer Gruppe von etwa 40 Personen ca. 180 Höhenmeter absolviert. Hoch und hinunter die gleiche Strecke in 2 1/2 Stunden etwa. Es hat sehr viel Spaß gemacht, da man auch so viel erfahren hat. Am Ende aber hat die Aussicht die Glücksgefühle geweckt. Der Kopf war frei da oben auf 366m über NN. Im Video am Ende des Beitrags könnt ihr die Aussicht nur erahnen. Mal sehen, was mein Muskelmiez morgen sagen wird. Aber da wird gleich weiter trainiert mit der nächsten Wanderung.

Zurück am Schiff erst einmal frisch machen und dann schnell hoch zum Auslaufen. Auch das ist immer wieder ein neues Schauspiel. Ich liebe es! Zack und weg zum nächsten Ort. Das Wetter war übrigens auch heute voll auf unserer Seite. 16-17 Grad oben auf dem Hausberg von Bodo. Übrigens richtet man sich hier nicht nach Jahreszeiten. Sommer in Bodo gilt ab 15 Grad, Frühling und Herbst bei Temperaturen zwischen 1 und 10 Grad und der Rest ist Winter. Dieses Jahr hatten sie 2 Tage im Sommer von 26 und 32 Grad. Aber auch 20% mehr Regen ist dieses Jahr bisher gefallen. Da habe ich unserer Reisebegleiterin mal gesagt, dass sie ein wenig mehr nach Deutschland schicken kann. Sie hat schließlich wie auch die zweite Reisebegleiterin Deutschland auch verlassen. Es waren trotzdem nette und interessante Gespräche.

Und so geht nun der Tag zu Ende nach dem Abendessen. Ich bin fertig für heute und muss Energie mit Hilfe von Schlaf tanken, denn 9 Uhr geht es auf zur nächsten Wanderung in Narvik. Bis dahin wünsche ich euch einen schönen Abend und bleibt neugierig!

Der Kussmund im Hafen von Bodo
Die schmale Hafeneinfahrt, wo der Kapitän zum Auslaufen nur meinte, dass er doch vielleicht etwas Vaseline bräuchte. (Lacher des Tages)
Der Ausblick vom Keiservarden
Die Melodie zum Auslaufen

2. Seetag, immer in Aktion

Guten Abend,

bzw. ist ja bereits der nächste Tag angebrochen. Ja, und auch am zweiten Seetag war wieder viel Action, auch wenn es doch insgesamt etwas ruhiger war.

Direkt nach dem Aufstehen und etwas frisch machen ging es wieder zum Sport im Body & Soul Sport. Die Geräte sind ähnlich wie im Studio, welches ich ja auch nutze bzw. eben auch das RehaFlex in Halle. Ich brauche den Sport echt, weil es mir danach besser geht, vor allem, wenn man dann frisch geduscht ist. Im Anschluss fiel dann heute mal das Frühstück flach und ich habe es mir in der AIDA Lounge gemütlich gemacht, obwohl es da doch recht frisch war. Aber als ich im Tagesverlauf noch mal draußen war, hat mich die Temperatur dort nicht gewundert. Dort entspannt gelesen ging es später zum Mittagessen. Ich finde die Buffet-Restaurants eigentlich echt gut. Man hat für jeden etwas dabei. Vegetarisch auf jeden Fall und für Veganer wird in der Küche einfach angefragt und dann kann auch für diese Leute etwas hergestellt werden. Ich finde das klasse. Ganz so flexibel sind sie im Vergleich zu vor-C-Zeiten zwar nicht, aber gut, Abstriche muss man mal machen können.

Die Fernweh-Experten Quizshow war dann im Theatrium und es gab zum Teil gute Fragen. Und die vier Kandidaten haben alle ein Present erhalten. Die Siegerin natürlich ein etwas größeres. Kurze Zeit später hieß es dann wieder: Super Jackpot Bingo. Dieses Mal hat uns der Gewinn leider nicht getroffen. Doris war nur eine Zahl entfernt und ich zwei. So ist das nunmal mit dem Glücksspiel. Noch weiter im Theatrium verblieben, folgte dann die Kunstauktion. Das schaue ich mir gerne aus Interesse immer an, gerade dann, wenn es die Blind Dates bei den Bilder gibt. Du kannst ab 10€ mitbieten für ein Bild, was erst nach Ersteigerung aufgedeckt wird. Der Rest der öffentlichen Bilder ist Geschmackssache und auch eine preisliche Geschichte. Das letzte und heute teuerste Bild wurde für 2600€ Startpreis angeboten. Udo und Otto hängen übrigens auch aus. Eins von Udo wurde heute auch mit angeboten.

Anschließend ging es hinaus an die frische Seeluft, wirklich frisch und windig. Da war es jetzt am Abend sogar schon wieder etwas angenehmer. Ein wenig umhergelaufen und Fotos gemacht war auch bald schon wieder die Verabredung zum Abendbrot ran. Die Zeit vergeht an solchen Tagen echt schnell.

Auf dem Abendprogramm stand für uns 8 Personen ganz klar der Zauberer Braidon Morris. Die Show war ziemlich witzig und was soll ich sagen, zum Schluss seine kleine Zugabe war sehr beeindruckend und hat mich sogar sehr berührt im Herzen und im Kopf. Das war schon der Hammer. Als dort dann Schluss war, huschten wir in die AIDA Bar, um noch ein bisschen gemütlich zusammenzusitzen. Wir diskutierten über die Durchsage, dass in der Nacht zuvor gegen 1:30 Uhr bereits erste Polarlichter zu sehen waren und dann kam eine Gruppe von oben rein und sagte, dass jetzt auch welche zu sehen seien. Alle schnell die Jacken geholt und zack, war gefühlt das halbe Schiff da oben auf dem Außendeck. Die Crew hatte bereits angekündigt, dass sie das Licht gering halten wollen. Ja, und tatsächlich haben wir die ersten schwachen Streifen an Polarlichtern sehen können. Schon toll, aber es waren einfach zu viele Leute, um das richtig genießen zu können. Da werde ich in Alta mit meinem Übernachtungsausflug auf einer Huskyfarm vielleicht mehr Glück haben.

Nun liege ich hier und schreibe wieder fröhlich daher. Einen Wunsch hatte ich auch frei, denn ich habe noch eine Sternschnuppe einfangen können. Aber der Wunsch bleibt geheim und tief in meinem Herzen verankert. Da wird nichts verraten. Euch wünsche ich auf jeden Fall eine gute Nacht. Heute ist dann die Ankunft in Bodo. Bleibt neugierig. Auch heute wird wieder ein spannender Tag. Bis heute Abend!

Blick aus der AIDA Lounge
Braidon Morris
Die gemütliche Abendrunde
Die gemütliche Runde zu den Getränken

Stavanger, der erste Hafen in Norwegen

Guten Abend ihr Lieben.

Feierabend nach einem sehr aufregenden und auch etwas aufwühlenden Tag. Los ging es heute Morgen für mich gegen 6:30 Uhr. Eigentlich hätte ich entspannt noch eine halbe Stunde liegen bleiben können, aber als ich die Augen öffnete und Land sah, dachte ich mir, aufstehen, Hafeneinfahrt beobachten. Ich liebe dieses Schauspiel der Wendemanöver und das Anlegen. Ich ziehe auch den Hut vor den Leuten, die in so kleinen Hafenbecken so ein riesiges Schiff beherrschen.

So, jedenfalls die Einfahrt verfolgt und dann wurde es noch spannender, weil die Queen Mary 2 ebenfalls im Anleger-Vorgang war. Wie sagte der Kapitän gestern noch so: Die Engländer müssen sich erstmal noch die weißen Handschuhe anziehen. So hatten wir uns im Hafen von Stavanger bereits 7:50 Uhr angefunden und die Queen Mary 2 brauchte noch bis knapp 9 Uhr zum Anlegen. Der Deutsche dreht halt einfach und parkt ein.

Ich bin im Anschluss an unser Anlegen dann aber direkt zum nächsten Termin, denn ich hatte eine Wellness-Anwendung gebucht. 1h20min Massage von Fuß bis Kopf. Das Wohlfühlen soll schließlich auch Programm bekommen. Nachdem das erledigt war und mein gebuchter Ausflug in Stavanger eh ausgefallen war, bin ich gemütlich zum Frühstück gegangen. Man, war das leer. Alle schon auf Ausflügen unterwegs. 11 Uhr war ich mit Doris verabredet, die ich aber zuvor schon beim Frühstück zufälligerweise traf. Danach ging es auf eigene Faust zusammen an Land und wir haben dort über 3 Stunden in der schönen Altstadt verbracht und den Tümpel hinterm Hafen besucht. Da gibt es keine aggressiven Schwäne. Muss an der norwegischen Mentalität liegen. 😂

Wieder zurück auf dem Schiff habe ich überlegt, ob ich beim Edutainer ein Einzelcoaching mache. Ihn kontaktiert, direkt einen Termin bekommen und dann ging es an den Fragebogen LUXXprofile. Das dürft ihr gerne googeln. Danach gab es noch einmal ein kurzes, doch noch etwas aufwühlendes Gespräch, was aktuell thematisiert werden soll in der Auswertung. Diese passiert dann ein paar Tage später. Ich bin einfach gespannt, was da noch besser laufen kann. Man möchte sich ja selbst auch helfen. Zumal der Abstand gut tut, aber es ja noch immer etwas arbeitet im Kopf. Egal, dass ist mir das Geld wert.

Nach diesem Gespräch habe ich mir ein Buch geschnappt, meine Musik auf die Ohren und habe mich bei sonnigen 21 Grad Celsius aufs Außendeck begeben zum Herunterkühlen. Ein paar Seiten gelesen, die Aussicht genossen und dann standen Doris und Silke auf einmal vor mir. Abendbrotszeit. Wir haben dann in unserer Gruppe schön erzählt über Ausflüge und Erlebnisse und sind im Anschluss ins Theatrium gelaufen. Dort gab es noch den Rest der AIDA PrimeTime zu sehen und später die Travestie Show mit schwarzem Humor von Gloria Glamour. Ich fand ihre Witze sehr makaber, aber auch echt witzig. Einige andere konnten damit nicht ganz so gut umgehen. Aber Geschmäcker sind eben verschieden und das ist auch gut so.

Ja, und nun bin ich nach etlichen Stunden wieder in meiner Kabine und schreibe nun hier. Morgen steht wieder ein Seetag bevor. Da herrscht auch wieder volles Programm. Auch Bingo wird wieder gespielt und es gibt eine Kunstauktion, die ich mir unbedingt wieder anschauen möchte. Das ist immer super spannend.

Ich wünsche euch allen noch eine gute Nacht und bleibt dran, morgen wird das Programm wieder voll. Bis bald!

Sonnenaufgang zum Einlaufen in den Hafen.
Die Queen Mary 2 beim Wendemanöver zum richtigen Einparken.
Blick auf die Altstadt mit den vielen weißen Häusern.
Eine Brücke folgt der nächsten.
Stavanger mit seinen vielen Inseln und Brücken.

Gloria Glamour

1. Seetag

Guten Abend ihr Lieben.

Was für ein Start in den Tag war das? Echt genial, denn mir schien die Sonne voll in die Kabine und weckte mich. Ein tolles Feeling. Gut geschlafen mit dem eigenen Kissen, welches ich seit einiger Zeit immer mitschleppe. Aber das brauche ich. Zeitnah ging es dann in den Body & Soul Sport, wo ich mich ein Stündchen betätigt habe. Im Anschluss, natürlich frisch geduscht, frühstücken um dann gegen 11 Uhr beim Facebook-Gruppentreffen dieser Tour dabei zu sein. Und schwupp, hatten wir ne WhatsApp-Gruppe von 2 Pärchen und 3 Alleinreisenden. Besser kann man nicht in den Urlaub starten. Die Kabine wird in dieser Tour wirklich nur Schlaf- und Waschort sein.

Das Nachmittagsprogramm ging dann weiter, wie im letzten Beitrag erwähnt, mit dem Super Jackpot Bingo. Eine von den Alleinreisenden hat gleich mitgespielt und wir haben aus Spaß gesagt, dass wir dann den Gewinn teilen. Wohl gemerkt, es war nur Spaß! Und tatsächlich gewinnt sie doch nicht?! Der Jackpot von 2000€ war es nicht, aber egal. Die Summe war trotzdem beachtlich… Am Ende gab es einen kleinen Obulus als Glücksbringer. Unfassbar!!! Ein herzliches Danke an dich! Crazy, man kennt sich nicht einmal 24 Stunden und dann sowas… Ich bin noch immer fassungslos, weil ein Drink auch gereicht hätte.

Der weitere Nachmittag gestaltet sich sehr entspannt auf dem Sonnendeck. Im Schatten angenehme 18 Grad, das Wasser hat wohl noch 17 Grad etwa und in der Sonne hält man es nicht allzu lange aus. Aber alles entspannt am Deck. Laut Infopoint könnten wohl bis 2600 Passagiere drauf sein, es sind aber nur etwa 1800. Klingt viel, aber es verläuft sich. Das macht es so angenehm. Ach, und in unserer Gruppe sind es alles Vielfahrer bei AIDA. Da habe ich noch die geringsten Touren gemacht. Echt beeindruckend.

Ja, der Abend ging dann weiter mit gemeinsamen Gruppentreffen zum Abendessen und dann die AIDA Primetime, wo heute der Kapitän vorgestellt wurde. Wie immer sehr interessant von den Geschichten, die die Kapitäne erzählen. Der heute haute nur raus zu seinem Job: entweder man liebt es, oder man hasst es. Wenn du quasselnde Ladung fährst, muss man das mögen. Was für ein geiler Spruch. Sollte für unseren Job auch gelten, oder? Auch so war er sehr schlagfertig.

Im Anschluss ging es noch in die Almhütte zum Alleinreisendentreff. Ganz schön viele, die allein unterwegs sind. Hut ab. Aber da die Ferienzeit vorbei ist, hat die AIDA eh sehr wenig Kinder und Familien an Bord. So werden die Zimmer eben auch gefüllt und der Preis ist ja auch nicht ohne. Aber egal, was macht man nicht alles für die Erholung. Nun sitze ich noch ein paar Minuten draußen am Deck bei entspannter Musik und einem leckeren Drink und lasse den Abend für mich selbst ausklingen. Ein toller Tag endet und es wird noch echt spannend die weiteren Tage. Bleibt am Ball und folgt mir. Morgen der erste Landgang!

Bis dahin wünsche ich euch einen schönen Abend!

Frühsport auf der AIDAbella
Entspannen auf dem Außendeck
Der Kapitän unserer Reise
Ich mag diesen Blick hinunter zum Fahrwasser
Dimension Schiff
Wenig los außen am Abend

Arrival AIDAbella… oder… wie man sich voll zum Affen macht

Guten Abend ihr Lieben!

Heute war Anreisetag auf der AIDAbella in Kiel. Da ich individuell angereist bin mit der Bahn, ging es heute Morgen zeitig los, damit man auch alles schafft. Ohne Hunde wurde eh nicht gut geschlafen und so habe ich ab 5 Uhr dann mal noch alles fertig gemacht. Taschen fertig gepackt, noch ein wenig Ordnung gemacht und dann kam auch schon mein persönlich bestelltes Taxi. Danke, Doreen, fürs Fahren zum Bahnhof.

Da fährt man doch tatsächlich durch sieben verschiedene Bundesländer in 7 Stunden. Mit etwa einer halben Stunde dann in Kiel am Hauptbahnhof angekommen, hatte ich Glück, dass der Gepäck-Shuttle noch da war. Gepäck also weiter gereicht und ich habe mich entschieden, zum Ostseekai zu laufen, um noch ein wenig Bewegung zu bekommen, wenn es schon keine Hunderunden gab. Dort angekommen war ich wohl der Grinser des Tages. Aber es muss ja immer jemand der oder die Letzte sein. Nach dem Check-in und Erhalt der Bordkarte hieß es dann vom Check-in-Leiter: „So, Jungs und Mädels, Zusammenpacken, der letzte Passagier hat eingecheckt. Peinlich, peinlich, da ich ja doch eher jemand bin, der überpünktlich da ist. Aber für die Zugverspätung kann ich nichts. Der letzte Zug hatte Signalstörung auf der Strecke. 2 Umstiege gab es zur Hintour und der ICE hatte zwischendurch mal 230km/h. Weiterhin ein angenehmes Reisen. Ich war trotzdem froh, dass alles recht pünktlich ablief.

So, angekommen müssen ja alle die Seenotrettungsübung durchspielen. Mittlerweile alles digital und dann nur mit der Weste auf das Evakuierungsdeck. Weste wieder weggeschleppt und dann ging es an den gemütlichen Teil. Entspannen an der Bar, etwas trinken und dann ging es kurz vor 18 Uhr los. Ich liebe diese Melodie, die die AIDA-Flotte spielt, wenn sie ablegen. Ich denke, ihr kennt das Lied „sail away“.

Es ist wirklich ein sail away von allen Sorgen. Das habe ich bereits im Zug gemerkt. Kaum die Grenze zu Sachsen-Anhalt überschritten, machte sich mehr und mehr die Vorfreude breit und verdrängt alles. Nicht ganz alles, aber den Großteil.

Aber als es dann wirklich losging, ist mir bewusst geworden, dass das aktuell mein größtes Abenteuer ist. Ich bereue sie aber absolut nicht, auch wenn es sehr expensive ist. Der Abend beweist es mir wieder, das ich auch so etwas brauche. Mein Hotel reist eben mit mir durch die Weltgeschichte. Sicher nicht gerade umweltfreundlich, aber schließlich ist es Urlaub!

Ach ja, und für den morgigen Seetag ist ein Facebook-Gruppentreffen vereinbart, ich werde mich im Body & Soul Sport ein wenig betätigen und die Bingo-Lose fürs Super Jackpot Bingo sind auch schon gekauft für morgen. Also volles Programm am ersten Seetag. Falls ich den Jackpot von 2000€ knacke, geb ich euch Bescheid. 🤣

Alles in allem ein guter und leicht witziger Start in diese zweiwöchige Kreuzfahrt. Ein bisschen windig ist es auch, aber kein Seegang. Nur das übliche Schaukeln für alle Kreuzfahrer, die es kennen. Nun werde ich mich in die Nacht verabschieden und morgen hoffentlich mit schönem Sonnenlicht geweckt werden.

Bis morgen zusammen. Bleibt am Ball, es wird spannend und witzig bleiben.

Die AIDAbella, als ich als letztes angetrabt bin.
Die AIDAluna ist zur gleichen Zeit abgelegt zur einer Kurztriprunde
Die Abfahrt.
Blick aus meinem Hotelzimmer.

Die Party geht los.

Lasershow

Erleichterung

Guten Abend ihr Lieben.

Eine Woche voller Tiefen und Höhen. Das erste große Ereignis liegt bereits hinter mir. Danach kam ein riesiges Gefühl von Erleichterung. Ich konnte den Kelch abgeben, oder mir ist das Brett vor dem Kopf abgefallen und derjenigen Person vor die Füße gefallen. Und trotzdem ist es noch ein hartes Stück Arbeit. Ich danke dafür für die Unterstützung von vielen Seiten.

Wie soll ich es am besten beschreiben? 90% ist die Grundursache tief liegender Natur und die restlichen 10% sind es eben doch die Attraktivität dieser Person. Die 10% lassen irgendwann nach, an den Rest kann ich nur weiter hart arbeiten.

Um für meinen Topf den passenden Deckel zu finden, muss der Kopf mit dem Herzen rein werden. Eigentlich hab ich echt ein crazy Leben bisher für die recht jungen Jahre und ich kann stolz darauf sein, es so geschafft zu haben, dort, wo ich jetzt stehe. Und doch fehlt da ein ganzes Stück in der Lebensgeschichte. Wenn einem das so bewusst vor Augen gelegt wird, ist es echt hart. Und ich denke, dass du einfach ein Triggerpunkt warst. So konnte ich feststellen, was wirklich fehlt.

Nun heißt es an der Akzeptanz des Ganzen zu feilen. Mit dem gestrigen Schritt ist der Anfang getan. Und ich denke, dass alles geht schon länger als wirklich vermutet für mich im Kopf. Das Unterbewusstsein kann schon echt fies sein.

Und doch geht es mir besser, ich kann am Sonntag in mein zweites Großereignis starten, wo ich schon ewig darauf hin fiebere. Eine Kreuzfahrt ins Glück! 2 Wochen Norwegen pur mit viel Natur und ein bisschen Kultur. 15 Tage raus aus dem Alltag, raus von hier, weg von hier. Um komplett abzuschalten fällt der Hammer mit der Ignoranz der Arbeitsgruppen und auch werde ich keine SocialMedia Nachrichten beantworten. Wer etwas Wichtiges möchte, kann bei den Landgängen tagsüber anrufen. Lediglich für meine Hundebetreuer bin ich schriftlich erreichbar.

Für alle Interessierten gibt es aber hier jeden einzelnen Tag einen kleinen Urlaubsreport. Also kann mir hier gern gefolgt werden!

Ich bin schon ziemlich entschlossen, dass so durchzuziehen und der Anfang ist gemacht, wofür ich auch drei Kreuze mache. Die Tage waren hoch emotional und ich habe wohl die letzten Tage mehr geheult wie die letzten 4 Jahre zusammen. Ich bin so glücklich, dass ich mich öffnen konnte. Danke auch an dein Verständnis. Ich hoffe, dass du das Brett links liegen lassen kannst. Nicht, dass es an den Füßen noch zu schwer wird.

Meine Arbeit, mein Beruf ist aktuell mein Leben, aber nun ist 2 Wochen Wohlfühlen angesagt. Denn auch dafür gehe ich schuften. Tu deiner Seele Gutes, heißt es schließlich so schön. Dann kommen Körper und Geist wieder in Einklang. Ich bin glücklich, euch alle auf Arbeit zu kennen, die ihr es lest, jeder Einzelne von euch hat dazu beigetragen, dass ich so bin, wie ich bin. Ihr habt mich als verschlossene Person kennengelernt, die nicht so recht aus sich herauskam. Ich bin bei euch, wie bei meiner Familie in Thüringen, aufgetaut und diejenige, die ich sein möchte. Danke an euch für alles, auch wenn es euch nicht bewusst ist.

Ein Dank geht auch an meine vertrauensvollen Mädels. Allen voran Jeanette, Doreen, Sabine, Alex, Christiane, Susan, Clara und Sina. Fühlt euch umarmt und geherzt.

Meine Beste schenkte mir vor kurzem zwei Souvenirs mit folgender Beschreibung, die mich echt umgehauen hat, weil es eben stimmt.

Die Windmühle: In deinem Zuhause, mit deinen Freunden und in der Natur fühlst du dich am wohlsten. Ich denke, du weißt wo du hin gehörst.

Der Heißluftballon: Du siehst gerne die Welt, ob auf Reisen oder mit deinen Hunden. Zudem hast du nie Gedanken die nur in eine Richtung gehen, du betrachtest alles aus allen möglichen Blickrichtungen. Auch oft auf der Suche nach mehr oder den Sinn der hinter deinen Gedanken steckt.

Dies sind die passenden Souvenirs dazu.

Ich liebe mein Leben, wenn ich zurückschaue und sehe, was ich alles für mich geschafft habe. Nun geht es wieder optimistisch nach vorn. Arbeit bleibt es trotzdem, aber ich will das ja.

Freut euch ab Sonntag auf einen interessanten Urlaubsblog mit tollen Beiträgen zur gesamten Reise! Es wird Erlebnis Leben pur!

Und nun wünsche ich euch noch einen wunderschönen Abend.

Bis Sonntag, einer meiner sonnigsten Tage diese Woche! 🙂

Der Countdown läuft

Guten Abend ihr Lieben.

Ja, nun ist es bald soweit. In dieser Woche stehen zwei Großereignisse bevor. Auf der einen Seite bin ich echt krass aufgeregt. Auf der anderen Seite habe ich keine Ahnung, was mich wirklich erwartet an eigenen Reaktionen und an Fremdreaktionen. Eigentlich möchte ich keine Erwartungshaltung annehmen. Ich lass es einfach auf mich zukommen und werde sehen, was passiert. Trotzdem ist eine riesige Freude mit im Spiel und vielleicht gar etwas Erleichterung. Samstag wird aber angestoßen, egal, was kommen mag. Ich alkoholfrei und die anderen dürfen es sich aussuchen. Es könnte vielleicht etwas lauter auf dem Balkon werden, aber es ist ja Wochenende und Urlaubsbeginn. Was mich erwartet, wissen einige wenige. Die Aufregung ist gerade vorrangig. Und doch muss ich feststellen, dass es mir allein bei den Gedanken einfach schon besser geht, bald etwas Ballast abwerfen zu können. Der körperliche muss nämlich auch wieder runter. Dafür braucht aber der Kopf klares Denken. Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung, auch wenn es nur der Job ist. Es bewegt so viel Gedanken im Kopf und es wird einiges wieder bewusster. Es geht nun steil gen Urlaub in ganz großen Schritten.

Aufregung, Angst, Emotionen, Liebe, Gefühle, Reaktionen…. All das kommt gerade geballt auf mich zu. So, wie es just in diesem Moment ist, müsste ich eigentlich durchdrehen… Und doch bin ich die Ruhe selbst. Wem habe ich das zu verdanken? Mir selbst? Meiner jungen Lebenserfahrung? Meinen engsten Vertrauten und Freunden? Meiner Arbeit? Es geht hoch und runter. Die Musik ist noch immer ein wichtiger Teil für mich und ohne sie möchte ich nicht sein. Damals wie heute hat sie mich unterstützt neben meinen treuen Gefährten, die immer freudiger Erwartung auf mich warten.

Das Leben ist, wie es eben ist. Wir selbst können unsere Richtung lenken. Manchmal fehlt uns nur der Mut. Aber man kann doch immer um Hilfe fragen. Ich bereue nichts, wie es bisher gelaufen ist, dennoch muss ich gewisse Dinge noch akzeptieren lernen. Es braucht ein wenig Zeit, aber dann muss man eben etwas langsamer fahren, um die schönen Seitenränder zu erkennen am Fahrbahnrand. Blicke schweifen lassen, über den Tellerrand schauen und trotzdem sich im eigenen Leben treu bleiben. Wir sind eben unserer Glückes eigener Schmied.

Chaos im Einklang. Hinter den Fassaden schauen, ist schon ziemlich beeindruckend. Ich ziehe den Hut vor diesen Menschen, die sich tagtäglich damit auseinandersetzen. Aber es nützt ja doch was.

Eines sei noch erwähnt. Auch wenn ihr vielleicht nicht alles versteht, alles kommt mit seiner Zeit. Und dennoch genieße ich jeden Tag. Die Aufregung ist riesig, dennoch strahle ich Ruhe aus. Hinterfragt euch mehr, dann erfahrt ihr mehr. Die Philosophie ist schon ziemlich genial.

Nun aber werde ich bald in die aufregende Woche starten und ab Sonntag gibt es immer ein kurzes Urlaubstagebuch. Freut euch uns folgt mir! Darf auch gern geteilt werden.

Bis dahin wünsche ich euch eine tolle Woche. Ich werde sie definitiv haben!

Also, gute Nacht und bis bald!!!

einen Tag Revue passieren lassen

Guten Abend oder wohl fast schon einen guten Morgen ihr Lieben.

Für mich endet ein wohl sehr emotionsgeladener Tag. Auf Arbeit lief es entspannt, aber alles, was danach folgte, war emotionaler Wahnsinn. Wobei ich es nicht so beschreiben würde… Es waren einfach beeindruckende Emotionen. Erst etwas aufwühlend, dann wieder etwas zum Herunterfahren und am Abend irgendwie alles zusammen, was verarbeitet werden muss. Einen herzlichen Dank gerichtet geht dabei an das WUK-Theater in Halle (Saale). Es war ein sooo toller Abend.

Und ja, wir sollten noch immer viel mehr das tun, was uns begeistert, was uns selbst gut tut. Ich habe wohl nicht umsonst ein T-Shirt mit dem Spruch: do what you love.

Es scheint mein neues Lebensmotto, denn genau so geht es mir gut, wenn die emotionale Ebene nicht so viel mit dem Kopf arbeiten würde. Eine kleine feine Blockade. Heute war sie an diesem Abend einfach mal kurz vergessen. Ein tolles Gefühl, wobei die Gefühle ja auch dieses mit beeinflussen.

Ich gebe offen und ehrlich zu, ich finde es interessant, wer so nachhakt, was gerade so los ist, und es sind nicht allzu wenige. Ich freue mich sehr über euch alle, die hierzu immer mal Reaktionen abwerfen. Auch wenn die wenigsten wissen, worum es aktuell wirklich geht durch meine Rätsel, so wird doch darüber nachgedacht.

Wichtig ist doch aber, das wir selbst mit uns zufrieden und glücklich sind, denn dann können wir Glück und Freude und Motivation teilen. An diese Zeit möchte ich mich wieder herantasten. Auf Arbeit kein Problem. Durch die Weiterentwicklung in Weiterbildungen könnten sich neue Chancen anbahnen für mich. Da werde ich sehen, was die Zeit mit sich bringt. Die Mühlen mahlen eben doch etwas langsamer. Im privaten Bereich ist eben aktuell der Haken, der die Blockade noch nicht freigegeben hat. Und darum bin ich umso dankbarer, mich den gewissen Leuten anvertrauen zu können, denn auch das ist enorm wichtig für mich geworden! Vielen lieben Dank, dass es euch gibt!!!

Die Verarbeitung ist schon echt Crazy, was da unser schlaues Hirn alles leistet. Was aber sagt der Bauch? Ist man offen und ehrlich oder wird nur eine Halbwahrheit draus? Ein zwielichtiges Spiel. Der Kopf spielt mit dem Herzen und den Bauchgefühl. Schachmatt wird dabei keine Lösung sein. Dafür habe ich schon zu viel erreicht, dass mir der Kopf so viel vormachen könnte. Es gibt Wege, die alle ein Ziel verfolgen: seid glücklich! Und bitte beachtet, jeder definiert Glücklichsein anders für sich und das ist auch gut so. Wir sollten keinen vom Gegenüber in irgendwelche Richtung pressen.

Ich selbst brauche nun noch etwas Zeit, um alles wieder in Einklang zu bringen, aber ich bin effizient dabei, daran zu arbeiten. Ich danke denen, die mich dazu unterstützen. Ich habe euch sehr gern!

In diesem Sinne allen einen schönen Start in den Freitag. Ich starte nun in die Nacht. Gute Nacht!