Was für ein Tag geht hier und heute zu Ende? Ich bin gerade völlig verwirrt. Was gaukelt mir mein Unterbewusstsein vor?
Heute war ein bewegender Tag in jeglicher Hinsicht. Das, was mich aber vor allem beschäftigt, ist wie immer der Kopf. Warum? Tja, eine meiner Mädels hat mir noch mal ein anderes Tor geöffnet, welches ich gern mehr verstehen möchte. Das Fass ist kurz vor dem Überlaufen und möchte entlastet werden. Wie das gehen soll, da suche ich gerade noch nach den Möglichkeiten. Auf der einen Seite möchte ich ehrlich sein, kann mir dadurch aber auch alles versauen. Auf der anderen Seite muss ich es geschickt formulieren, damit es aus einem anderen Gesichtspunkt betrachtet wird. Letzteres klingt dabei ziemlich interessant und wird die kommenden Tage noch mehr aufgeschlüsselt. Vielleicht finde ich meinen Weg damit, denn ich möchte einfach nicht überlaufen. Diese Richtung will ich meiden. Damit hat keiner gewonnen. Lediglich das Unkraut um die Wassertonne herum, aber keine schönen Pflanzen, die ich bereits in meinem Leben gesät habe. Mir ist das alles zu wertvoll, um es verkommen zu lassen. Darum muss sich jetzt etwas drehen und wenden! Da steckt so viel mehr dahinter, als ich wohl vermute. Das Hinterstübchen merkt sich eben alles, lässt es nur nicht offen zu. Und dann gibt es eben diese Auslöser, die echt krass triggern.
Manche von euch denken sich jetzt mal wieder, was ich so in Rätseln spreche. Am Ende weiß ich es selbst nicht genau, was Phase ist. Ich würde gern der Ursache auf den Grund gehen und habe dazu einen interessanten Tipp erhalten. Es beschäftigt mich sehr und ich würde die Triggerpunkte etwas dämpfen. Dazu brauche ich Rat. Nun liegt es an meiner Entscheidung, welchen Weg ich davon bevorzugen werde. Beide sind interessant. Irgendwann werdet ihr erfahren, worum es geht. Noch bleibt es für wenige unter euch ein Geheimnis. Erst muss ich den richtigen Weg finden, ehe man darüber locker plaudern kann.
Diese Gedanken heute mussten so sein, wie sie sind, sonst gibt es keine Ruhe in dieser lauen Sommernacht. Ich wünsche euch einen erholsamen Abend und genießt die Sommertage!
Eine Weile ist es schon wieder her nach meinem letzten Beitrag.
Heute geht es um genau dieses, was ich oben im Englischen formuliert habe: das Schweigen. Wie heißt es in einem Sprichwort so schön: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Leider ist dies nicht immer der Fall.
Zu schweigen kann manchmal echt schwierig sein und noch dazu, wenn man Notlügen auftischen muss. Aktuell würde ich viel lieber darüber reden, kann es aber mit dem Großteil nicht. Nur wenige sind eingeweiht, aber trotzdem wird es nicht besser. Ich würde es am liebsten hinausschreien… Aber es geht nicht. Das würde zu viel des Guten bedeuten, vermutlich eine komplette Wegesänderung. Darum suche ich Lösungswege, um dem Ärger aus dem Wege zu gehen. Ich greife beruflich etwas voran und es bewegt sich etwas, wenn auch nur in kleinen Schritten. Es ist aber gerade das Streben nach Glück, was diesen Weg so reizend gestaltet. Das Herz öffnet seine Begeisterung und zieht den Kopf mit oder auch umgekehrt. Es ist makaber, aber diese Motivation ist so ansteckend gewesen und ich möchte es weiter vermitteln. Die Mühlen mahlen eben auch nur langsam. Ein Strohhalm im Glas und oben wartet der Wissensdurst. Im Glas befindet sich dieses gewisse Etwas, der Kick nach dem Wissen. Man muss es nur aufsaugen. (eigentlich ein cooles Bildnis)
Genau das ist es aktuell, was mich ablenkt von dem, was mich auf der anderen Ebene zu sehr beschäftigt. Ein kleines Ungleichgewicht, aber dennoch hat sich mein Leben sehr gewandelt. Etwas selbstbewusster gehe ich durchs Leben, genieße meine sozialen Kontakte beim Sport, im Freundeskreis, teilweise auf der Arbeit. Ihr fragt euch jetzt, warum „teilweise“? Tage wie gestern überfordern. Ich mag die Menschen um mich herum, aber manchmal ist es einfach zu viel, man verliert den Überblick… Ist alles gemacht? Hast du alle gut versorgt? Zu viele Köche verderben den Brei. Das passt wohl in so einigen Berufsfeldern. Oft brauche ich Zeit für mich, Ruhe um Herunterzufahren, und trotzdem suche ich gerne die Gesellschaft. Gerne aber nur mit wenigen Mitmenschen, und dann mit denjenigen, wo die Kommunikationsebene passt. Auftauen muss ich allein. Ich denke, das beschreibt mich ganz gut, zumindest ist es ein wenig meine Selbstreflexion.
Meine Weiterbildungsthematik fesselt mich ungemein und ich möchte sie so sehr gerne verbreiten. Denn es geht um eine bessere Gesundheit anderer oder um den Erhalt des vorangegangenen Zustand. Oder wie auch immer man es bezeichnen mag. Es hält mich an meinem Roten Faden fest. Es wird ein harter Kampf mit viel Arbeit nebenher, aber ich will das.
Man muss von Tag zu Tag der Entwicklung ins Auge schauen. Hoffen wir, dass es diese Woche oder nächste weitergeht und ich einen Schritt dem Ziel näher komme. Pläne sind eh immer da, um durchkreuzt zu werden. So bleibt es immer spannend und manchmal stehen wir uns dabei selbst im Weg. Sortiert die Beine, sortiert den Kopf und geht euren Weg. Überlegt dabei genau, wann ihr etwas verschweigt oder offenbart. Wenn das Herz frei ist, ist der Kopf frei für den Weg nach vorn. Ungleichgewicht kann zu schwankenden Wegen führen. Das ist vergleichbar mit dem Gleichgewichtssinn. Fällt eine Seite aus, schwanken wir logischerweise erst einmal. Darum heißt es Gleichgewicht.
Ich wünsche mir dieses Gleichgewicht wieder zwischen all den Ebenen. Dieses Schweigen zermürbt. Diese Notlügen nerven mich. Aber der Zeitpunkt ist zu ungünstig, um gut damit umgehen zu können.
Auch wenn ich wieder Rätsel aufgebe und es für einige etwas durcheinander klingt, so weiß ich, was ich möchte, wohin mein Weg führt. Es stolpert eben etwas. Vielleicht gibt es bald etwas Unterstützung. Ich wünsche es mir.
lange kam nichts mehr von mir und heute dachte ich mir einfach mal wieder etwas zu schreiben.
Dieser Spruch im Titel ist für mich mein neuer Leitspruch. Denn eigentlich macht der Kopf manchmal echt viel Mist mit uns und aus uns. Und doch beeinflusst er unser Leben. Wie lief das früher zur Steinzeit eigentlich? Da wurde eher nach Instinkt gehandelt. Ja, diese Zeiten gab es wirklich, kaum zu glauben!
So sind wir aus all den Herausforderungen gewachsen und was passiert nun? Wir zerstören irgendwann unsere eigene Welt. Egal, aus welchem Winkel wir es betrachten wollen, wir alle sind früher oder später dran. Schon einmal darüber nachgedacht, was passiert, wenn just in diesem Moment ein Meteorit die Erde trifft? Ich sage es immer wieder nur zu gern. Macht euch euer Leben schön. Gestern war, morgen weiß man nicht, was kommen mag, und heute ist Leben. Wozu habt ihr Lust? Tut es! Was braucht ihr gerade? Nehmt es euch!
Ich habe vor kurzem einen echt coolen Zug gemacht. Ich habe ein Einzugsgebiet auf einer Karte eingeschränkt und habe dann wild drauf los einfach in diesem Bereich auf die Karte getippt. Mit einer Decke, den Hunden, Futter + Wasser für die beiden und einem kleinen Frühstück für mich bin ich am frühen Abend dann direkt mit dem Auto dorthin. Irgendwo zwischen Wülperode und Suderode gab es dann einen ruhigen Stellplatz, eine gemütliche Hunderunde mit spannenden Wildbegegnungen und wie der Zufall es wollte, ein kleines Denkmal der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Im Auto geschlafen am nächsten Morgen eine Runde gedreht und dann einfach wieder zurück. Spontan sein ist einfach echt genial!!! So liebe ich das Leben. Klar, man benötigt für solche Aktionen auch das nötige Etwas, aber jeder kann sich sein Leben so gestalten, wie er es möchte. Abgestimmt auf seine Bedürfnisse und seine Möglichkeiten kann man es so individuell gestalten und vor allem sich lebenswert machen.
Auch wenn es zum Lebensende hin geht, sind bestimmte Sachen noch möglich. Ich bin schon aus beruflichen Gründen begeistert vom ASB Wünschewagen. Diese sind in jeglichen Bezug bemüht, gewisse Sachen möglich zu machen. Gerne dürft ihr diese nützliche Idee unterstützen. Wer weiß, vielleicht würdet ihr euch so etwas auch wünschen.
Zeit, die wir hatten und die wir sinnvoll genutzt haben, ist qualitativ hochwertige Lebenszeit! Klar, verändern wir uns mit der Zeit, werfen ab und an mal Selbstzweifel auf, aber wir wachsen an den Herausforderungen, die uns gegenübergestellt werden. Zweifel an uns selbst kommen dann auf, wenn andere uns anders sehen, wie sie uns kennengelernt haben. Aber man wächst doch mit der Zeit zusammen? Leider ist es nicht immer so. Manche stellen sich nur auf die Äußerlichkeiten ein, aber das ist doch nur die Oberfläche!! Schau in den Menschen und du wirst sehen, er ist noch immer so, wie er ist; so, wie du ihn kennengelernt hast! Traurig, dass es diese Menschen gibt. Klar, es gibt Zeiten namens Pubertät, wo man so einiges darauf fixiert, aber es ist eine Phase des Erwachsenwerdens. In der Phase lernt man doch aber die Wertschätzung. Wer ist dir wirklich wichtig? Was ist dir wirklich wichtig? Schätzen lernen tun wir es dann erst in einigen Jahren später. So spreche ich zumindest aus meiner Erfahrung.
Was aber läuft in unserer Gesellschaft aktuell falsch? Wir wertschätzen nicht mehr unser Leben. Was macht DICH glücklich? Sind es die täglichen grausamen Nachrichten? – Nein; Sind es die täglichen stressigen Arbeitstage? – Nein; Ist es die grausige Musik des Nachbarn? – Nein. Bei all diesen Faktoren kannst du doch aber gegensteuern und dein Leben glücklicher gestalten. Vom Job ganz zu schweigen. Auch da gibt es Stress. Aber man kann immer wieder das Beste herausholen. Und wenn nicht, sollte man doch überlegen, etwas anderes zu suchen. Man muss nur seine Komfortzone verlassen und Neues wagen!
Ja, ich glaube das Wort Komfortzone trifft es recht gut. Unsere Mentalität hat sich so entwickelt. Neues wagen ist für viele nicht mehr so einfach. Aber was hat man zu verlieren, außer, dass man an Erfahrung gewinnen kann?
Ich bin da von einem Bekannten auch so ein wenig inspiriert. Im März fuhr ich ihn zum Bahnhof und im April sollte ich ihn an den und den Tag wieder abholen. Ich wusste nicht, ob ich ihn je wieder antreffen werde, als er so einen Monat im Wildlife Westafrikas gelandet ist. Sicher kennt er da jemanden, aber man weiß ja nie. Aber man muss eben einfach mal leben und etwas wagen.
Dann kommt da noch die Abhängigkeit dazu. Wovon machen wir uns abhängig? Vom Geld, vom Partner, vom Haus? Ich bin ehrlich: wer wirklich liebt, wartet, unterstützt oder kommt gar mit auf diesen Wegen. Oder er fängt dich auf, wenn du doch etwas tief gefallen bist. Und dabei lass ich mal das gute gendern. Wir leben auch etwas im Überfluss, habe ich das Gefühl. Wozu brauche ich ein Haus, wenn ich mit meiner Wohnung zufrieden und glücklich bin. Klar, es hat einen Grundwert, aber was ist Geld wert, wenn unser Leben morgen vorbei ist? ABSOLUT GAR NICHTS! Wenn wir in Deutschland nicht so viel Bürokratie hätten, wie wir es heute mal wieder als Thema hatten, wäre doch einiges einfacher zu regeln. Manchmal sollten wir doch mal wieder etwas minimalistischer denken. Denkt an etwas, was euch glücklich macht! Ich schaue mich gerade um und sehe meine kleine Wohlfühloase, ein kleiner Balkon mit schöner Bepflanzung und meine zwei Hunde mit auf dem Balkon. Das macht mich zufrieden und glücklich.
Ach ja, die Liebe macht auch glücklich. Inwieweit bleibt jedem selbst überlassen. Aber mir ist wichtig, dass ihr glücklich bleibt! Ansonsten machen wir uns das Leben unnötig selbst schwer.
In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend und gestaltet euer Leben lebenswerter, liebenswerter und glücklicher!
Heute melde ich mich mal aus einem Kurzurlaub in meiner Wahlheimat, wo Teile meiner Wurzeln entspringen. Der Grund für diesen Urlaub war dabei doch ein sehr besonderer. Denn am Samstag gab es ein kleines Familientreffen. Heute vor genau 16 Jahren gab es für solch ein Treffen keinen schönen Anlass, darum habe ich die Chance genutzt, vielleicht viel zu spät, aber vielleicht auch goldrichtig den Zeitpunkt gewählt. Wie auch immer, ich hatte das Gefühl, dass es mal wieder ein bisschen Familie war. Auch wenn 7 Personen fehlten und wir so eigentlich 22 Leute gewesen wären, so war es dennoch eine gemütliche Runde, wo sich jeder zumindest vom Alltag ein paar Stunden herausnehmen konnte.
Klar, jeder führt mittlerweile sein eigenes festes Leben. Dafür ist es doch umso schöner, dass so viele dort waren.
Ich hoffe für mich nur, dass sie es nicht nur meinetwegen gemacht haben, auch wenn ich alles organisiert habe. Sie wohnen alle so dicht beieinander und trotzdem sehen sie sich nie zusammen. Jeder hat seine Geschichte, seine Gründe. Es war für mich eine Herausforderung und ich bin sehr glücklich, dass diese für alle doch so schön war. Klar, einige sind wirklich am Anfang mit Zweifel da herangegangen, aber die eigene Überzeugung hat dann doch gelockt.
Für mich persönlich war es sehr emotional, auch wenn ich es für mich nur so wahrnehme und nicht unbedingt zeige. Es ist eben Familie! Und so ist man so ein wenig auch abgelenkt von den Gedanken, die einen immer noch beschäftigen.
Was soll der Quatsch an Geburtstage sich zu hangeln, wenn man doch solche Momente, wo man sich mit den Menschen trifft, die man gerne hat, genießen kann. Da feiert doch das Herz im Inneren mehr als zu irgendeinem Anruf zum Geburtstag. Ja und, man wird älter. Egal, man muss die Tage nutzen und die Chancen, die man bekommt.
Ja, und der Urlaub mit den Hunden im Thüringer Wald unweit des Rennsteig ist natürlich auch Erholung pur. Gänzlich Abschalten ist zwar schwierig, aber die Wanderungen durch die Wälder mit zwei unbeschwerten Hunden und super wenig Begegnungen machen wirklich Spaß. Ich könnte sicher noch mehr unterwegs sein, aber mit so nassem Wetter hatte ich dann doch nicht gerechnet. Aber was soll’s, so besucht man eben noch einmal den ein oder anderen.
Was mir selbst bewusst wurde mal wieder, ist, dass es mir schwer fällt, Gefühle zu zeigen. Klar, Freude geht immer, aber das andere wird dabei übersehen. Erst in intensiveren Gesprächen lockt man mich heraus und dann bröckelt die Fassade. Selbst hier ist es ein Versteckspiel, auch wenn ich recht offen bin. Aber nur die wenigsten Menschen wissen, was wirklich los ist, warum Herz und Kopf aktuell noch nicht so zusammenlaufen möchten. Das Herz leidet, aber der Verstand sagt, dass es nicht geht. Zumindest nicht das! Und genau aus diesem Grund sind solche Momente wie am letzten Samstag so wichtig. Du weißt genau, wer zu dir gehört, wer für dich da ist. Und egal, was mal an Stress zwischen allen lag, für ein paar Stunden würde dieser vergessen und man hat sich miteinander unterhalten. Glücksmomente!
Glück festgehalten in Bildern, das war auch mein Ziel für alle. Dafür gab es sogar Unterstützung aus meinem Heimatort, wo mein wahres Zuhause ist. Vielleicht bei Zustimmung aller folgt in diesem Beitrag noch einmal ein oder zwei Bilder. Das wäre so mein Wunsch. Alles andere war kein Wunsch, sondern eine Organisation und sie waren fast alle vor Ort. Klar, dieser Ort trägt Erinnerung an früher, wobei selbst einige von ihnen noch nie direkt an dies Ort waren. Da war selbst ich ein wenig überrascht. Umso wertvoller ist dieser Ort weiterhin für mich.
Talsperre Heyda
Jedes Jahr bin ich dort, einfach, um eine Runde um den See zu laufen, zu entspannen mit den Hunden, immer wieder ein anderer Wasserstand, immer gut besucht und ein Ort voller schöner Erinnerungen. Hier bist du tief verankert in meinem Herzen, der eine Teil meiner Wurzel. Was nützen uns Gräber zur Erinnerung, wenn das doch nur traurig ist, warum sie dort sind. Dort, wo man glücklich gelebt hat, dort ist es schön.
Und so sollten wir doch jede Verbindung mit unseren Liebsten im Herzen innehalten. So kann man positiv aufblicken und sagen, genau aus diesem Grunde lebe ich: um solche Momente festzuhalten.
Morgen noch einmal entspannt laufen gehen, bevor es zurück geht, obwohl es dort auch soooo schön ist. Es ist eben auch Heimat und ich kann auch dort Zeit und schöne Momente genießen. Dies dann eben mit meinen Menschen dort vor Ort.
Irgendwann kommen auch wieder Herz und Verstand im Einklang, auch wenn sich dieses gesamte Procedere bereits eine Weile zieht. Manches braucht eben etwas länger. Darum schau ich trotzdem positiv nach vorn und verfolge meine Ziele. Stück für Stück geht es voran. Ich liebe mein Leben und meine Mitmenschen, die mich begleiten durch Höhen und Tiefen! Danke, dass es euch gibt!
In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen erholsamen Abend und genießt den Moment.
Cousinen und Cousins, das jüngste Küken bin in dieser Runde ich.
Heute mal eine etwas andere Thematik, wobei es sich eigentlich um all das dreht, was mich eben trotzdem beschäftigt. Zwischen den Zeilen lesen zu können, da bedarf es sehr viel Aufmerksamkeit und auch den Hintergrund, die Person gut zu kennen. So habe ich mich dann letztens geäußert, dass ich doch so manches Mal ein Überraschungspaket bin. Ich glaube, dass ich trotz großer Vertrauensbasis mich nie komplett öffnen werde.
Klar, mein engster Freundeskreis weiß, was Phase ist, aber selbst sie schauen so manches Mal bei mir ins Leere, glaube ich zumindest. Ich vermute, dass es wirklich so ist, dass man mich zwischen den Zeilen lesen lernen muss. Am besten geht dies vor allem bei Spaziergängen mit der Chaostruppe. Vertrauen ist das eine, erzählen das andere. Ehe ich für mich dort eine Basis gefunden habe, braucht es lange Zeit. Vielleicht soll das auch so sein. Manches Mal wünschte ich es mir aber anders, gerade auch in Bezug auf der Gefühlsebene. Hier sehne ich mich schon nach etwas, aber auch etwas Unbeschreiblichen, welches ganz nah ist, trotzdem sooo fern. Eigentlich unerreichbar.
Ich möchte jetzt auch nicht behaupten, dass ich gefühlskalt bin, denn sonst wäre ich in meinem Job auch völlig verkehrt. Aber diese Ebene ist nicht so gut greifbar für mich. So ist das Zuhören auch ein sehr wichtiger Punkt für mich. Denn auch hier sieht man zwischen dem Gesagten etwas. Ich finde es deshalb auch oft bedauerlich, dass wir in unserer Arbeit nicht mehr so die Zeit finden. Denn es gehört dazu. Wir sollen doch jeden Einzelnen als Ganzes, als Individuum betrachten. Jeder bringt seine eigene Geschichte mit. Und so haben auch wir jeder seine einzelne Geschichte zu erzählen, wenn man sich denn öffnen mag.
Ich wünsche mir, dass man das Überraschungspaket doch mal öffnet oder den richtigen Handgriff dafür findet, dass es vielleicht von allein aufgeht. Bis dahin wird aber wohl noch etwas Zeit ins Land gehen. Oder man nimmt gleich den Bohrer. Ich würde mich gerne mehr öffnen, aber der Kopf diskutiert da doch ein wenig mit dem Herzen und der Verstand spielt den Schiedsrichter. Völliges Vertrauen gilt nur den wenigsten, aber auch sie wissen nicht immer alles. Warum ich so bin, wie ich bin, weiß ich leider nicht. Ich weiß nur, dass ich mich doch öfters über fragende Gesichter freue. Vielleicht sollte man einfach mal intensiver nachhaken, um etwas zu erfahren. Vertrauen ist ja gut und es gibt sie für mich, die Menschen, denen ich mich anvertrauen kann. Das ist nur wenigen gewährt und ich bin froh, sie zu haben.
Was ihr nun mit diesen Zeilen anfangt, weiß ich nicht. Was ich damit einfach sagen möchte, ist doch, dass es wichtig ist, eine Vertrauensbasis zu den Menschen zu schaffen, die man gerne hat. Es gehört dazu im Leben. Wenn man keinem vertrauen kann, ist man sich selbst im Leben unsicher. Das ist hier nicht der Fall. Also gibt es Rückhalt. Und ich liebe mein Leben und die Sehnsucht treibt mich an. Wir suchen doch schließlich alle immer wieder nach neuen Herausforderungen egal welcher Art.
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und bis bald!
Ich hoffe, euch allen geht es gut und ihr habt die letzte Woche mit dem wunderschönen Frühlingsbeginnit bis zu 20 Grad genossen. Jetzt kehrt ja zum Wochenende wieder der Winter ein, weil wir ja dieses Jahr noch keinen hatten.
Ich hatte in letzter Zeit viel von Veränderungen gesprochen. Im Monat April wird einiges davon hoffentlich sich seinen Weg bahnen. Abgesehen davon, dass die Weiterbildung seine Empfänger sucht und ich gerne mal so einige Ärzte unseres Teamy vor „neuen“ Erkenntnissen stellen möchte, so möchte ich das Wissen auch gerne an die neuen und alten Kollegen weitergeben. Dafür bedingt es natürlich Rückhalt und Unterstützung. Von extern kommt diese vom Dysphagiezentrum. Intern hoffe ich einfach auf den Zusammenhalt im Team und Wissbegierde auf den anderen Abteilungen. Zudem möchte ich gerne erreichen, dass mal im Haus ermittelt wird, wieviel Menschen von diesem Problem betroffen sind. Ich wünsche mir in kleinen Schritten groß voranzukommen.
Auch im privaten Bereich möchte ich etwas kund tun. Ob ich das dann auch hier mache, bin ich mir noch nicht sicher. Auf jeden Fall habe ich in den letzten Monaten genug herumgegrübelt und möchte endlich Taten folgen lassen. Den einen oder anderen wird das nicht passen, aber das soll mir egal sein. Am Ende ist es mein Leben und ich Mo hte es weiter genießen und in vollen Zügen konkretisieren. Das Leben ist ja eben auch nicht einfach, aber man muss weiter Schritte nach vorn wagen. Denn auch Steine, die einem in den Weg gelegt werden, können echt schön sein. Meine erste persönliche Challenge mit meinen beiden Begleitern habe ich letztes Wochenende geschafft. Knapp 25km per Pedes und das in den SKINNERS Sockenschuhen. Das würde ich zwar persönlich ungeübt nicht noch einmal so machen, aber das Feeling war schon interessant. Man nimmt die Natur nochmals intensiver wahr, da man eben doch etwas langsamer unterwegs ist. Egal. Gemeinsame Zeit genutzt fürs Leben! Denn wir haben nur das EINE!
Ja, es ist einem wieder vor Augen geführt worden, wie schnell doch so ein Leben vorbei sein kann. Und schwupp, liegst du unter der Erde. Wir alle wissen nicht, wann der Tag dafür sein wird. Für uns selbst ist das dann nicht tragisch, lediglich für das Umfeld. Wir sollten deswegen doch alle schon mal ein bisschen vorsorgen und Ideen sammeln für unser Ableben. Nicht nur Ideen, auch eine Versicherung abschließen, die die Kosten eventuell Deckel. Denn sollen sich eure Angehörigen damit herumschlagen? Ich kenne nur wenige Menschen, die das so in dieser Richtung wirklich gemacht haben. Keiner mag sich mit den Tod näher auseinander setzen. An sich verständlich, aber weißt du, wann du von dieser Welt gehst? Eines hat mir der Vorfall gezeigt: ich werde vorsorgen! Vielleicht denkt ihr auch mal drüber nach.
Diese Gründe sind es, warum es das Leben wert zu schätzen gilt. Manchmal mit neuen Orientierungen, vielleicht auch das Nutzen neuer Chancen, Gewohntes abzulegen und neu durchzustartwn. Oder weißt du, ob der aktuelle Kreml-Chef was geplant hat. Nutzt eure Wege, schaut euch um, geht auch mal neue Wege, hüpft über Steine. Wenn ihr dann doch mal stolpert, seid euch gewiss, dass auch das dazu gehört. Das Leben läuft nicht aalglatt. Dann müssten wir wie Fische im Wasser leben. Tun wir aber nicht. Wir brauchen die Luft zum Atmen und ja, ich mag die Schwerkraft. Sonst würde ja jeder Müll nach oben fliegen. So kann man ihn vielleicht doch mal vom Boden aufsammeln bei einem Spaziergang. Die Hunde machen es vor.
Ja, zusammen mit Madlen Kudla von https://www.lichtclick-photographie.de/ war ich in für mich fremden Gefilden unterwegs und ich war begeistert von diesem Gebäude. Ein altes Klubhaus, welches leider zunehmend verfällt, aber eigentlich eine so tolle Struktur hat. Warum nicht mal Altes nutzen. Die oben gezeigten Bilder sind von diesem Shooting. Ich möchte mich damit auch noch einmal recht herzlich bedanken bei dir, liebe Madlen. Du und dein Partner, ihr habt meine Hunde und mich sehr motiviert und ich genieße diese festgehalten Momente sehr. Sie erinnern mich später an diese Zeit jetzt. Remind me later!
Im Ernst, Erinnerungen sind toll. Sie berühren Herz und Seele und in Bildern festgehalten ist es noch viel schöner. Behaltet all eure lieben Menschen und Lebewesen im Herzen. Der Kopf versteht zwar, dass sie nicht mehr da sind, aber das Herz nicht. Es lebt und liebt weiter mit den Erinnerungen. Das Leben, welches uns der Kopf vermitteln möchte, ist aber jetzt. Darum seid auch weiter optimistisch und lebt, auch wenn ihr jemanden vermisst. Denkt einfach immer aus der Sicht, es hätte denjenigen glücklich gemacht, dich glücklich zu sehen. Wir sind eben endliche Gestalten, können es uns aber unendlich glücklich gestalten! In diesem Sinne möchte ich euch noch eines auf den Weg geben:
Wenn wir denken, wir seien fehl am Platz, warum ändern wir nichts an den Gegebenheiten? – Richtungsänderungen sind manchmal wegweisend!
Somit möchte ich mich für heute verabschieden und wünsche euch einen schönen winterlichen Start in den April 2022. Bis bald und tschö mit Ö!
Ja, heute ist Vollmond und noch dazu sternklarer Himmel. Es ist fast wie taghell draußen und ich nutze das gern, um in den Himmel zu schauen. Was ich da oben sehe? Gedanken an die Menschen, die ich in meinem Umfeld bereits verloren habe.
Ja, so ein Verlust ist schon ein komisches Gefühl. Vorbereiten kann man sich nie darauf. Es ist immer plötzlich, auch bei schwerer Krankheit. Der Zeitpunkt ist nie der Richtige. Das Leben kann echt gemein sein, wenn es dann einfach so weitergeht. Beide Themen, die ich hier nutze, hatte ich bereits in anderen Beiträgen. Jetzt hat es mal wieder mein Umfeld getroffen. Mein Umgang damit? Ich ziehe die positiven Erlebnisse heraus und freue mich darüber, dass man jetzt von oben Ausschau auf dieser Welt hält. Ein Stück lebt immer in uns aufgrund der Erinnerungen.
Ich weiß nicht, ob ich das so sagen kann, aber in dieser Hinsicht bin ich für mein noch recht junges Alter schon recht erfahren. Klar, jeder trauert anders. Bei mir gibt es dann mal einige Zeit Fressflashs und ich bin eher jemand, der Zeit für sich braucht und vor allem Musik auf den Ohren. Andere brauchen das Gespräch, wieder andere verkriechen sich in der Arbeit. Am Ende findet aber jeder seinen Weg, mit dem Tod umzugehen.
Die erste Konfrontation damit ist dabei oft diejenige, die sich am meisten einprägt. Denn eigentlich geht der Alltag weiter, aber man hat Leere im Kopf. Man muss sich mit so vielen Dingen auseinandersetzen, organisieren und dann, wenn die Bestattung näher rückt, kommt oftmals erst die Realisierung. Diese Person kommt nie wieder zurück. Sie ist dort, wo sie ist. Ich kann von drei Beerdigungen als Erfahrung sprechen, aber ich bin ehrlich, Erinnerungen habe ich dazu nur wenige. Diese Orte sind mir nicht wirklich wichtig. Ich nutze gerne Punkte, an denen ich es mit schönen Erinnerungen verknüpfe. Wenn ich ein Beispiel für eine Beerdigung nennen kann, dann nutze ich die meines Vaters. Da habe ich noch immer im Kopf, dass die gesamte Familie vor Ort war und gefühlt das halbe Dorf mit allen Arbeitskollegen, die ich kannte oder auch nicht. Und dann ist es für mich toll, diese wiederzusehen und einfach in den Gedanken zu versinken und zu lächeln. Denn ich habe damals daraus mitgenommen, wie sich doch der Kreis schließt, wenn man doch gute Verknüpfungen hatte. Lang, lang ist’s her. Die Zeit, das Leben, geht eben weiter bis zu einem gewissen Punkt. Bei manchen leider eher, bei den anderen später. Es ist eben nie der richtige Zeitpunkt.
Umso wichtiger ist es, füreinander da zu sein. Egal wie und mit wem. Sei es der Freundeskreis, die Kollegen, die Familie oder einfach eine Vertrauensperson. Wir dürfen und müssen auch trauern können! Jeder auf seine Weise! Ich bin selbst auf folgende Gedanken gekommen, was sich gern jeder annehmen darf: Trauer beginnt dann, wenn dir bewusstwird, dass ein geliebter Mensch fehlt. Sie wird nie enden, aber sie wird mit der Zeit erträglicher. Denke zurück an die schönen Momente und tanke Kraft daraus!
So kann ich nur sagen, schätzt jeden Moment im Leben, die ihr mit euren Liebsten um euch habt, auch wenn sie manchmal nicht so schön sind. Manchmal kann man sich auch später darüber amüsieren oder schmunzeln. Wichtig ist aber auch, füreinander da zu sein. Ich bin für die Menschen da, die mich brauchen, auch wenn ich dennoch eher Zuhörer als Redner bin. Reden werde ich im Kopf mit vielen kleinen Gedankensprüngen. Mal kommt dann auch was Sinnvolles. Aber ich bin immer für euch da! Unser Leben wächst aus den Erfahrungen, die wir sammeln und gemeinsam lebt es sich leichter.
Ach ja, und ein wahres Lächeln kommt immer von Herzen. Das durfte ich in dieser Woche noch erleben. Auch solche Situationen bauen auf und stärken. Wir Menschen sind soziale Wesen. Wir brauchen die Gemeinschaft, der eine mehr, der andere weniger. Aber es ist so wichtig für unsere Entwicklung. Ich möchte auch noch allen danken, die immer für mich da sind. So wenig Geste und doch so viel erreicht.
Denkt bitte an den 20. März: Welttag des Glücks. Schafft euch einen glücklichen Moment und haltet ihn mit eurem Herzen fest.
In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen angenehmen Abend und sage bis bald!
Heute gibt es mal einen Beitrag am hellichten Tage. Es kommt selten vor, aber es gibt auch mal solche Tage, wo ich tagsüber was schreibe.
Erst einmal gehen meine Gedanken vor allem in Richtung Osten, wo ein erbitterter Krieg herrscht von einem, doch so kann man ihn nennen, Diktator. Das ist er zumindest in meinen Augen. Was geht in diesem Kopf vor? Vielleicht schon ein bisschen demenzielles Syndrom, weil er nicht versteht, dass es die Sowjetunion und das Kaiserreich nicht mehr gibt? Keine Ahnung, was da Phase ist. Mir blutet das Herz, die Menschen dort zu sehen, die Zivilisten, die Reißaus nehmen und die dazugehörigen Männer, die alle für den Krieg (freiwillig) im Land bleiben… Kaum ist de Muddi weg von der Bildfläche, eskaliert scheinbar alles. Ach ja, ganz zu schweigen davon, dass unser jetziger Kanzler 100 Milliarden Euro freigibt für die Bundeswehr. Da war die Wehrpflicht damals doch nicht so schlecht. Klar gibt es auch da pro und contra, aber vielleicht hätte man damit auch zwei Löcher stopfen können. So ein bisschen freiwillige Basis in der Entscheidung zwischen Wehrdienst und Zivildienst. Ich glaube, dann würde es auch in den Krankenhäusern wieder etwas besser aussehen. Für die Pflege ist ja aktuell nicht mal die Hälfte zur Verfügung. Wenn überhaupt… Ja, ich weiß, es ist ein schwieriges Unterfangen. Aber ganz ehrlich, jetzt ist diese Einsicht eh zu spät. Wenn dort jemand der Kragen platzt, ist es vorbei. Es ist nun, wie es ist und wir können den Leuten, die flüchten, nur unsere Unterstützung anbieten.
Und ja, in solchen Situationen handelt man manchmal im Affekt. Man schießt über das Ziel hinaus. Man macht sich Gedanken über dies und jenes. Man sucht nach Veränderungen. Ich spiele mit offenen Karten, sage mir an sich, dass ich bereits etliches an Berufserfahrung gesammelt habe, viele Weiterbildungen vorweisen kann und doch hat man den Gedanken nicht, woanders neu zu starten. Das Absprungbrett ist mir noch zu schmal. Außerdem hängt man ein einigen Leuten und die Arbeit macht mir so auch Spaß. Wenn man dann doch besser mit den Qualifikationen agieren könnte. Dieser Beginn der Woche war so ein kleiner Shutdown, wo gestern die Reißleine kam, zumindest im Kopf. Mit Übermotivation am Wochenende aus der erfolgreich abgeschlossenen Zertifizierung heraus in das gefühlte Chaos. Vielleicht bin ich auch nur etwas unstrukturiert. Aber an sich habe ich den Fahrplan in der Birne. Der Leiter der Weiterbildung hat mir seinen Weg gezeigt mit Schlupflöchern. Und ja, wenn man ihn so reden gehört hat vollster Überzeugung, dann kann ich sogar verstehen, wie damals 1939 der Diktator an die Macht kam. Manchmal wirst du überströmt mit positiver Energie, aber dann fällst du in die bittere Realität zurück. So erging es mir die letzten Tage. Es ist echt hart. Es hängt dennoch so viel Herzblut an einige dieser Menschen, mit denen ich umgeben bin. Es ist wirklich eine Zerreißprobe, wo ich aufpassen muss, dass es nicht auf die körperliche Verfassung geht. Noch ist so ein bisschen Ausgleich da, aber die Brücke wird immer schmaler, so empfinde ich es zumindest. Bei einigen gab es schon die ersten Fragezeichen im Kopf und wenige haben auch nachgehakt. Der heutige Tag gilt ganz dem Zeichen des Ausgleichs, auch wenn ich nur mit Hunden, Freunden und dem Auto unterwegs bin. Raus, anderes sehen und dann einfach herunterfahren. Innerlich doch noch sehr aufgewühlt, unzufrieden, aber dennoch genieße ich dieses Wetter. Im Übrigen freue ich mich sehr, dass die Sonne so schön scheint. Gelb die Sonne, blau der Himmel. Gedenken an die Ukraine!
Ich kann auch gerne noch etwas zugeben: ja, auch ich bin ein soziales Wesen, was sich nach Nähe und Geborgenheit sehnt. Auch wenn ich oft doch lieber für mich bin und mein Ding durchziehe, so braucht es eben doch ab und an mal eine Schulter zum Anlehnen. Und ich bin eben sicherlich nicht einfach. Aber mit so einfachen Sachen ist einem manchmal schon geholfen. Gefühlschaos eingeschlossen.
In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine angenehme Woche. Genießt das Wetter! Auch wenn es noch frisch ist, hat der Frühling bereits begonnen. Wir genießen die Zeit auf jeden Fall!
Was bringt die Zeit mit sich? Tja, wir werden älter und versuchen das Leben zu verstehen. Verstehen werden wir es rückwärts, aber leben tun wir es vorwärts. Darum ist die Zeit dabei auch relativ gehalten. Wir wünschen uns Momente, in der diese nie vergeht und dann gibt es wieder Geschehnisse, die schnell vergehen sollen. Manchmal wird die Tageszeit auch anders herum gedreht. Für einige wird die Nacht zum Tag, ob freiwillig oder nicht bleibt hier die Frage. Ich hatte es diese Woche erst. Es hat sein Für und Wider.
Ich möchte gerne mehr Zeit festhalten und genießen, Momente wünsche ich mir, in denen ich Menschen etwas Gutes tun kann ohne Stress und Hektik im Alltag. Etwas Unzufriedenheit macht sich breit, aber das liegt an mir selbst. Man steht sich selbst im Wege, eindeutig. Aber auch da gibt es wieder andere Möglichkeiten herauszukommen.
Zeit der Vergangenheit. Situationen, Menschen, Tage, die man sich zurückwünscht. Und trotzdem würde ich in meinem Leben alles so machen, wie es bisher gelaufen ist. Warum ändern wollen? Wir wachsen mit der Erfahrung. Daher auch Er-wachsen.
Ein Stückchen Kind sollte trotz dessen in jedem von uns bleiben. Ich habe beispielsweise einfach eine Offroad-Tour mit dem Auto in mitten der Nacht gemacht. Was für ein Spaß. Vielleicht auch verboten so mitten im Gelände. Aber Verbotenes reizt, wie im Kindesalter. Am Ende dessen entstand eins dieser Bilder:
Ist das nicht der Reiz des Lebens? Ich sehe es zumindest so!
Ich möchte nur allzu gern Momente festhalten, die mir Kraft geben, in solcher Zeit wie das Jetzt, durchzuhalten. Und diese gibt es. Jeder Einzelne in meinem Umfeld gibt mir ein Stück Leben. Der eine mehr, der andere weniger. Und dennoch ist es ein riesiges Puzzle, welches noch zusammengesetzt werden möchte. Ein paar Teile sind verlorengegangen im Laufe der Jahre. Und auch wenn ein paar Teile fehlen, hält das Leben zusammen. Mit den richtigen Menschen um sich, ist man stark. Auch wenn man tiefe Punkte hat. Wie habe ich letztens erst einer dieser besonderen Menschen geschrieben: „Wer behauptet denn, das Leben sei einfach? Es ist trotzdem schön.“
Ich schätze euch alle sehr. Ich denke, irgendwann ist die Zeit gekommen für Veränderung. Nun lerne ich aber weiter aus meinem Leben. Denn es ist schön, auch wenn es hart ist. Ich bin vielleicht noch ein junges Küken, aber für manche habe ich schon einiges an Erfahrung. Nur die Gefühlsebene ist noch unbekannt. So empfinde ich es. Auch wenn ich vielleicht verliebt bin, so ist es eh unerreichbar. Wahrscheinlich brauche ich die Sehnsüchte, auch wenn sie manchmal ganz schön weh tun können. Die Zeit wird es zeigen, auch wenn sie relativ ist. Genießt die Momente und Augenblicke und haltet sie fest in eurem Herzen.
In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Abend. Bis bald!
Oder wie betrachtet ihr diese Meinung? An sich ist es wie bei einem Foto. Irgendwann drückst du im richtigen Augenblick ab. Genau so sollte es auch sein, wenn man Entscheidungen trifft. Irgendwann ist es der richtige Zeitpunkt.
In diesem Zug habt ihr ja bereits festgestellt, dass das Schreiben für mich ein wichtiger Teil geworden ist. Auch wenn ich für den ein oder anderen nur Stuss schreibe, so habe ich auch die aufmerksamen Leser, die mich vielleicht von einer anderen Seite kennenlernen. Manchmal bin ich auch noch echt altmodisch und schreibe handschriftlich Briefe. Wie auch in dieser Woche. Dies geht oft an meine engsten Vertrauten aus den jugendlichen Zeiten. Aber auch an die Person habe ich geschrieben, die mir in letzter Zeit den Kopf zerbrochen hat bzw. ich noch immer durch den Wind bin. Vielleicht bin ich etwas beflügelt, etwas verliebt oder einfach desorientiert. So genau weiß ich es noch immer nicht. Diesen Brief habe ich jedoch nicht abgesendet. Dieser Jemand erhält diese Zeilen dann, wenn er mal wieder hier vor Ort ist. So ist es besser für alle Beteiligten. Am Ende jedoch half mir dieser Brief bereits, wieder etwas befreiter denken zu können. Klar ist das Thema noch immer präsent, aber der Umgang ist leichter geworden. Und gerade flammt ein Kopfkino auf der vielen fragenden Gesichter, die mich kennen. Ohh… neue Liebe…. Ja, nee, leider nicht, denn es wird nie funktionieren. Trotzdem schwirren eben wunderschöne Vorstellungen herum.
Ich weiß leider nicht, warum sich das in letzter Zeit alles so hochpotenziert hat. Wahrscheinlich liegt es einfach auch an dieser Jahreszeit. Aber die Tage werden wieder länger hell und man kann wieder mehr draußen machen. Und ich gebe zu, mein Freundeskreis ist echt toll. Die Woche war wirklich super gestaltet. Dafür wurde dann mal am Wochenende auf der faulen Haut gelegen. Auch das gehört dazu. Denn ganz faul ist man ja doch nicht. Die Chaoten wünschen sich ja auch ihren Auslauf. So kommt man aber wirklich bei WIND und Wetter raus. Es wäre sonst aber auch echt Einöde.
Bald gibt es auch wieder zwei schöne Events. Fotoshooting mit der Chaostruppe und ein noch eine Überraschung. Es wird also wieder spannend die nächsten Monate. Bis dahin bin ich gespannt, ob die Person noch einmal vorbeischaut in diesem Jahr. Dann gibt es Post und eine Lebensveränderung (oder auch nicht).
In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen restlichen Sonntagabend und kommt gut in die neue Woche.