Wenn du denkst, du kannst nicht mehr, kommt von irgendwo ein Fünkchen Glück daher.

Guten Abend ihr Lieben.

Ja, an diesem Spruch ist oft etwas Wahres dran. Dabei sind es manchmal nur kleine Dinge, die Großes bewirken können. Sei es ein Anruf, eine Mitteilung oder einfach ein Mensch, der in dein Leben tritt. Es gibt auch Situationen, in denen man verzweifelt und sich auf einmal alles von selbst klärt. Oft braucht es nur einen winzig kleinen Anstoß. Egal, ob man selbst darauf kommt oder man damit andere leiten kann.

In meinem Job ist dies ziemlich häufig der Fall. Wir sehen Menschen tagtäglich, die Probleme haben. Sei es gesundheitlich oder seelisch. Letztlich spielt eins aufs andere. Dieses Zusammenspiel gibt es schon immer. Und darum ist es so vielfältig, die Pflege anderer. Wir sollten unsere Arbeit, die wir leisten, mehr wertschätzen, statt ständig zu meckern. Kämpfen wir für das, was wir leisten. Oft wurde im letzten Jahr von der Systemrelevanz gesprochen, die nun schon wieder fast untergegangen ist. Die Pflege ist doch aber wirklich eine eigene Profession, genau wie die Medizin oder jeder andere beliebige Handwerksberuf.

Oft stehen wir als Mittelsmann zwischen den Menschen und der Medizin. Wer wird denn am Ende gefragt oder wer bekommt Kritik oft als erste Instanz entgegen? Ganz ohne ist es eben nicht. Umso wichtiger ist es, die Geste von Lob und Dankbarkeit auch für sich zu erwähnen. Das müssen wir uns mehr annehmen. Kritik wird oftmals mehr auf die Goldwaage gelegt, aber warum? Mit Kritik muss man umgehen können, daraus entweder etwas mitnehmen, also auch aus Fehlern lernen, oder es ist nur allgemein und betrifft nicht direkt mich.

Mir haben die letzten Wochen einiges gezeigt. Dankbarkeit ist toll. Jedes Danke, welches die Menschen einen zukommen lassen, ist ein kleines positives Zeichen. Wir müssen auch mit uns selbst wieder bewusster umgehen. Zeichen sehen und versuchen, den Alltagstrott zu durchbrechen. Gerade auf Arbeit ist das stupide Abarbeiten manchmal tödlich für das Zwischenmenschliche. Mich zumindest plagt bei solch Situationen oft das schlechte Gewissen. Ich empfinde dabei schon, dass es uns im gewissen Maße ziemlich gut geht und wir auf hohem Niveau jammern. Es ist leider wirklich so. Dessen muss man sich immer wieder bewusst machen. Dies funktioniert am besten durch Wechsel der Ansicht. Manchmal jedoch fehlt diese Einsicht.

Bezüglich Jammern auf hohem Niveau… Da sind wir im Land sowieso echt Spitzenreiter. Uns geht es wirklich gut im Vergleich zu anderen. Öffnet alle eure Augen, wenn ihr mal wieder Urlaub in fremden Ländern macht.

Heute möchte ich mich auch noch bei denen entschuldigen, die ich die nächsten Wochen auf Arbeit in Stich lasse. Auf der einen Seite habe ich schon ein schlechtes Gewissen, möchte aber auch an meiner Gesundheit arbeiten, um dann spätestens Ende des kommenden Monats wieder voll da zu sein. Ich liebe meinen Job und fühle mich weiterhin sehr wohl in diesem Team. Seid euch dessen gesagt. Ich wünsche euch ganz viel Durchhaltevermögen.

In diesem Sinne wünsche ich auch allen anderen Lesern noch einen angenehm ausklingenden Tag und ein schönes Wochenende.

Bis bald mal wieder. Danke für eure Treue!

love your life, no other

Hallo meine Lieben.

Ich hoffe, euch geht es allen gut und ihr habt den ersten Monat des neuen Lockdown-Jahres 2021 gut überstanden und seid gesund geblieben. Wahnsinn, schon wieder ein Monat 2021 um. Wie die Zeit vergeht. Bald können wir hoffentlich alle wieder Urlaub machen.

Im Übrigen, mein „Urlaub“ endet heute. Ab morgen gibt es wieder ein bisschen Alltag, denn ich darf wieder arbeiten gehen in Form von einem Monat Wiedereingliederung. Ja, mein Bein hat sich gut entwickelt, lediglich ein wenig Kraft fehlt noch. Ich bin sehr gespannt, wie die ersten Tage Arbeit werden. Trotz dessen ist die Freude riesig. Denn es geht voran und bald können die zwei Chaoten wieder einziehen.

Was der Titel heute mit meinem Text zutun hat und warum er so arrogant klingt, fragt ihr euch? Na ja, so ein bisschen selbstverliebt kann man schon sein in sein eigenes Leben, denke ich. Jeder von uns. Denn wir alle schaffen einiges in unserem Leben und dafür müssen wir es lieben. 3 Monate quasi fast Quarantäne schlauchen, aber Ziele helfen durch die schwere, manchmal einsame Zeit. Dass das auch noch in der dunklen Jahreszeit verlief, war doppelt ärgerlich. Aber es scheint die Sonne.

Heute sowieso. Dazu ist es knackig kalt und es liegt, man möge fast daran zweifeln, noch etwas Schnee, und das hier. Ein mittlerweile seltenes Phänomen. Aber wunderschön. So wirkt alles gleich etwas freundlicher, keine Matschepampe auf den Böden.Freundliches helles Weiß. Meinetwegen kann es gern noch so ein bisschen bleiben. Ward ihr denn heute schon Sonne tanken?

Eigentlich, wenn man es genau nimmt und wir keinen so extremen Klimawandel hätten, müsste die dunkle Jahreszeit gar nicht so genannt werden. Wenn es von Beginn an schneien würde und man in der Adventszeit die wunderschöne Beleuchtung bis ins neue Jahr hinein nutzen würde, würde doch alles hell erleuchtet wirken. Es ist eine schöne Kombination. Na, und wenn man dann im Januar angekommen ist, dauert es auch gar nicht mehr allzu lange und die Tage werden wieder länger. An solch sonnigen Tagen wie heute muss man die Zeit nutzen. Ich beispielsweise habe bei einem Lauftraining-Spaziergang knapp 2 Stunden Sonnenlicht getankt. Stube hocken war gestern. Ich möchte wieder lange Runden sicher laufen können und das geht nur mit Übung. Unterstützung gibt es von Fachkräften, die mir Tipps geben, um wieder „rund“ laufen zu können. Noch braucht es etwas Geduld. Aber nach fast 3 Monaten an Gehstützen laufen ist das freie Laufen ein Erfolg. So genannt Wohlfühlprogramm.

Ja, Gesundheit bedeutet eben doch viel im Leben. Darum müssen wir auch unser Leben lieben lernen. Jeden einzelnen Tag. Ich finde einen Spruch auch ganz passend dazu von Henry David Thoreau: Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag.

So schlimm diese Pandemie auch ist momentan mit allen Folgen für Wirtschaft, Privatwirtschaft, Lebensumstände und co., so zeigt sie uns doch, auf wen man sich in der Zeit verlassen kann. Auch wenn viele auf die Politik schimpfen, es ist ein Trend absehbar. Wir alle wussten, dass es wie beispielsweise die normale Grippe, in Wellen kommt. Heimtückisch, aber es war zu sehen. Wir sollten zufrieden sein mit dem, was wir um uns haben, und uns nicht beschweren über jede kleine Maßnahme. Wer hat denn gesagt, dass es einfach wird? Nichts ist einfach im Leben. Viel wichtiger ist doch, was jeder Einzelne aus dieser Situation macht und was man daraus mitnehmen kann. Auch unsere Politiker lernen nicht aus. Wir sollten alle glücklich darüber sein, „gesund“ zu sein. Jeder!

Ich fühle mich auch gesund, lediglich etwas eingeschränkt. Die Frage ist doch aber auch, was kann jeder Einzelne für sich Gutes tun? Die Lösung ist in meinen Augen ganz einfach. Erst wenn du dein Leben „liebst“, kannst du für andere dein Herz öffnen und mit dem Verstand klar sehen. Oder anders formuliert, verständlicher: sei mit dir im Reinen. –> Ich muss zugeben, dass dies eine tolle Lebensphilosophie ist. Manchmal muss man dabei auch Dinge akzeptieren und hinnehmen. Das Leben geht ja schließlich weiter. Uhren zurückdrehen is nich! Zeitmaschinen gibt es zum Glück noch nicht. Wenn man immer grübelt, was man hätte besser/anders machen können… <– genau das meine ich.

Wir alle meistern Höhen und Tiefen, egal, in welcher Lebensphase wir uns bewegen. Zieht das Positive heraus!

Nach über 3 Monaten kann ich feststellen, dass ich einen tollen Freundeskreis besitze, die sich „aufopferungsvoll“ um meine zwei Chaoten kümmern. Ich habe wunderbare Kollegen, die immer mal gefragt haben, wie es mir denn geht. Dabei äußerte ich wohl nie, dass es mir schlecht ginge. Danke an alle, die an mich gedacht haben.

Somit wünsche ich euch allen einen guten Start in den Monat Februar 2021. Auf einen guten Monat und weiterhin viel Sonnenschein und gern auch weiter knackig kalte Tage.

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Aufnahme heute Vormittag beim Spaziergang durch die Siedlung

Bis bald mal wieder!

Uralte Vergangenheit

Guten Abend ihr Lieben.

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende und zählt nun auch unter die Vergangenheit. Sicher ein Jahr, welches Geschichte schreiben wird. Es war sehr aufregend, spannend, verletzlich, aber auch immer wieder, und DAS ist wirklich wichtig, zufriedenstellend.

Ja, aber was hat das Ganze mit dem Titel zutun. Dazu komme ich noch, keine Angst. Kennt ihr das Gefühl, bei Vollmond schlecht schlafen zu können? Eigentlich ist es nur eine Einbildung, aber bei manchen wirkt es tatsächlich. Heute ist Vollmond und ich habe ihn beim Lauftraining aufgehen sehen. Ein schöner Abendspaziergang, wenn man es so nennen darf. Ja, das Laufen wird. Damit klappt alles halbwegs nach Plan. Sehr zufriedenstellend.

Aber um noch einmal zum Mond zurückzukehren. Ich bin wahrscheinlich auch so ein Fanat, der sich in so etwas hineinsteigert. Zumindest kann ich mir den Traum in der letzten Nacht so besser zusammenreimen. Eigentlich gruselig, was man in der alten Heimat alles verbindet und es aufgewühlt kommt. Uralte Vergangenheit im Traum hochgeholt und mit diesjähriger Vergangenheit verbunden. Ein Traum, der mich den Tag über noch beschäftigt hat. Auslöser zuvor gab es, an sich, keine. Das Wort uralt dürft ihr bitte nicht für voll nehmen. Denn so alt bin ich nun auch nicht. Aber es ist eben alte Heimat, wo ich mich momentan aufhalte mit meinen zwei Hunden. Denn diese dürfen auch bei mir sein. Das tut unheimlich gut. Und trotzdem kocht das Alte wieder hoch. Komisches Gefühl. Eigentlich abgeschlossen, aber vielleicht doch nicht ganz. Wer weiß. Aber so sieht man mal wieder, wie die Vergangenheit auch prägt. Lernen aus Fortschritt, auch Fortschritt im Leben.

Aus diesem Jahr nehme ich unheimlich viel Erfahrung mit. Ihr hoffentlich auch. 2021 steht nun in den Startlöchern und wir sollten wieder einen Stein vor den anderen setzen. Wenn wir einen überspringen sollten, ist das manchmal auch nicht schlecht, aber könnte für manche auch gefährlich werden, abzustürzen. Aber egal, welche Steine es sind: Wenn euch welche in den Weg gelegt werden, hebt sie auf, nehmt sie mit und verwendet sie für euren neuen Weg. Erfahrungen sammeln heißt das Ziel. Dabei auch auf sich selbst achten, wo man hintritt. Nehmt auch euer Umfeld wahr und schaut nicht nur geradeaus. Vergangenheit möchte uns was etwas lehren, das Jetzt sollten wir genießen und die Zukunft ist ein Ziel vor dem Auge.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen vor allem gesunden Rutsch ins Jahr 2021. Meinetwegen könnt ihr es auch gern verschlafen. Mach ich auch ab und an. 🙂

Bis bald, wir lesen uns im neuen Jahr!!!

Alle Jahre wieder…

… kommt das Christkind. Ach nee, das ist eigentlich viel zu unpersönlich.

Ich wünsche euch allen erst einmal einen schönen guten Abend und willkommen im erneuten Lockdown. Ich befinde mich ja nun schon seit 2 Monaten im Knockdown. Tut mir Leid, aber ein bisschen Humor muss heute sein. Ich hatte heute zwar keinen aufregenden Tag, aber trotzdem einen sehr schönen. Glück und Leid sind eben doch oft beieinander.

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich eigentlich kein Fan von Weihnachten. Also diese „Feierei“ brauche ich nicht. Ich habe zwar auch Geschenke für besondere Menschen und auch in diesem Jahr wieder 21 Weihnachtskarten geschrieben, aber GENAU diese Menschen sind mir wichtig. Sie haben Bedeutung in meinem Leben, mich zum Teil geprägt oder beeindruckt/beeinflusst. Ich möchte Ihnen eine Freude machen. Dies ist mir auch heute schon mehrfach gelungen. Kleinigkeiten, nette Worte, auch mal ein größeres Geschenk. Es hat aber eben alles den gleichen Hintergrund: Danke zu sagen, dass es Dich/Euch gibt bzw. ich Dich/Euch kennenlernen durfte. Ich sehe das Leuchten in den Augen voller Freude, obwohl ich es ja nicht sehe.

Ich hatte eine aufregende letzte Woche mit viel Input. Ich fühle mich sehr gut, obwohl mein Bein noch nicht so mitmachen möchte, wie ich es mir wünsche. Es braucht Zeit und Übung. Trotzdem bin ich sehr zufrieden.

Für manche bin ich sicher nicht einfach zu verstehen und vielleicht auch ziemlich fies oder konkret (oder auch nicht). Aber wer kann schon von sich behaupten, er sei einfach. Ich bin es definitiv nicht. Ich habe ein gutes Herz, kann aber auch Schwein sein. Ob bewusst oder unbewusst ist eine gute Frage. Aber Rückmeldungen vereinzelter Menschen zeigen mir doch, dass ich so verkehrt nicht sein kann. Manchmal halt nen Arschloch. Aber da stehe ich drüber. Freunde bleiben für mich sehr wichtig. Und seien es nur Vereinzelte. Die Wichtigsten achten gerade auf meine wichtigsten Begleiter und werden über die Feiertage auch ein wenig entlastet. Denn meine zwei Begleiter sehe ich bald wieder täglich. Nochmals ein riesiges Dankeschön an euch beiden. So etwas würde wirklich nicht jeder machen. Ihr seid einzigartig. Jeder für sich. Das macht Freundschaft aus. Diese Menschen liegen mir am Herzen. Unterstützung in jeder Lebenslage. Danke an alle, die mich in dieser komplizierten Zeit unterstützt haben. Danke an alle, die mir wichtig sind. Ich fühle mich gut, auch wegen euch. Ich hoffe, ich konnte euch allen eine kleine Freude bereiten.

Ich möchte euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest wünschen und einen gesunden Rutsch ins neue Jahr. Nächstes Jahr kann alles nur besser werden. Auch wenn Glück und Leid nah beieinander liegen. Man muss das Beste aus negativen Zeiten mitnehmen.

In diesem Sinne, Kopf hoch, Beine in die Hände und manchmal aufm Popo vorwärts rutschen. Geht auch, ich hab es durch. Neue Wege haben auch oft schöne Steine.

Bis ins nächste Jahr. Bleibt alle gesund!!!

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Netherlands real Hardstyle

Gutmütigkeit

Guten Abend ihr Lieben.

Die Überschrift heute trifft den Punkt insofern, dass diese manchmal auch echt bestrafen kann. Nun bin ich gehandicapt, dachte, ich tue einem Bekannten einen Gefallen und nun stehe ich da und weiß nicht weiter. Auf der einen Seite gibt es eine Frist, auf der anderen Seite jedoch sehe ich Bemühungen. Aber dann wieder fällt mir ein, dass ich auch mein eigenes Leben habe und mich der jetzige Zustand nicht zufrieden stellt. Eigentlich kein Wunder. Einige wissen, was ich meine. Nun bin ich mittlerweile fast 7 Wochen auf Gehstützen unterwegs und auf Hilfe noch immer angewiesen. Wohl fühle ich mich nicht immer damit, verständlich. Aber ich halte durch, auch dank meiner wahren Freunde, die mich viel besuchen kommen und auch vor allem meine beiden Hunde betreuen. DAS ist nämlich nicht selbstverständlich über solch einen langen Zeitraum. Und ja, ich kann auch mal zugeben, einen Tiefpunkt zu haben. Aber dann kommt auch immer wieder meine Kleene von den Chaoten an und freut sich so sehr, dass sie mich fast umhaut. Das sind unbeschreibliche Momente.

Die Adventszeit beginnt. Weihnachten feiere ich zwar nicht unbedingt gern, aber ich mag die Vorweihnachtszeit mit den schönen geschmückten Fenstern. Selbst das fällt bei mir dieses Jahr aus. Das ist auch etwas, was mir sehr fehlt. Ich finde es nämlich toll etwas einzurichten. Sei es nur ein bisschen Licht oder Fensterschmuck.

Na ja, ich glaube aber, dass wir alle froh sein können, im Moment noch gesund zu sein. Oder sagen wir mal eher, Corona frei zu sein. Ganz gesund bin ich ja noch nicht. Zumindest noch nicht soweit, um wieder voll arbeiten gehen zu können und das würde ich nur allzu gerne tun. Schade.

Trotzdem noch einmal ein großes Dankeschön an alle, die an mich denken und für mich da sind und mich unterstützen. Sei es Einkauf oder Fahrtwege oder andere noch so kleine Sachen. Das riesige Dankeschön geht aber an meine zwei Mädels Jeane und Bine und deren Familien. Sie leisten in meinen Augen echt viel. Danke!!!

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend. Denkt dran, nach einem Tief kommt oft wieder ein Hoch. Mein Optimismus. Bis bald mal wieder.

Und auf einmal…

… ist alles anders.

Guten Abend meine lieben Leser. Einige wissen es vielleicht schon. Ich habe jetzt echt viel Zeit, den Gedanken freien Lauf zu lassen. Es gab da sowas wie ein kleinen feinen Unfall mit meinen zwei Wegbegleitern. Die haben mich quasi voll umgehauen. Jetzt sind sie etwas gestraft, weil sie wohl länger wie 6 Wochen bei einer sehr guten Freundin bleiben müssen. Aber da lernen sie noch etwas Anstand.

Ja, die beiden haben mich voll umgeraucht im Spielrun. Keiner kann etwas dafür, ich stand nur etwas ungünstig. Es ist passiert, ich arrangiere mich mit dieser Situation.

Trotzdem verändert es einiges an Sichtweisen mal wieder. Ich lerne mal seit langem die andere Seite meines Berufs kennen und ziehe immer wieder den Hut vor den Leuten, die es gerne werden möchten. Wir stemmen schon viel Arbeit. Es gibt hier und da ein paar Unterschiede, klar, aber das Wichtigste dabei ist doch: man hat Spaß daran, was man macht. Das gilt für jede Arbeit. Und wenn das nicht mehr der Fall ist, sollte man Veränderung wagen. Oder wie sehr ihr das?

Ich weiß, viele trauen sich solche Schritte nicht, aber es gibt mittlerweile so viele Möglichkeiten. Zur Not macht man eben noch mal eine neue Ausbildung. Ich kenne jemanden, der hat vor einem Jahr noch mal Lokführer gelernt im Schnellbesohlungskurs. Und jetzt fährt er Bahn. Ich freue mich über solche Veränderungen. Aber ja, der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Ich muss jetzt auch Gewohnheiten ablegen. Hunderunden sind nicht mehr möglich bis zu einiger Zeit, es wird ruhig in der Wohnung, weil die zwei Chaoten fehlen und ich muss mich wieder anders beschäftigen. Vor allem trainieren mit Gehstützen zu laufen. Volle Begeisterung, aber was soll man machen. Ein operierter Bruch braucht eben seine Zeit und Training im Anschluss. Geduld ist gefragt. Hatte ich früher, zugegebenermaßen, nie.

Ach übrigens, dieser Situation jetzt zugrunde liegend, merkt man erst, wie abhängig man von Freunden und Bekannten ist, wenn Familie nicht gleich um die Ecke wohnt. Aber ich danke all denjenigen, die mich tatkräftig unterstützen. Sei es als Fahrdienst, als Einkäufer oder eben Hundeübernehmer. Aber auch alle anderen, die mich besuchen kommen und einfach für mich da sind: ein großes Danke an euch allen.

Meine Kollegen fehlen mir besonders. Ich muss sogar zugeben, dass ich von Arbeit träume. Zu krass, aber irgendwie ist das eben doch meine kleine private Familie. Und das ist jetzt kein Scherz. Ich wurde jetzt schon einmal ein bisschen durch meine Zusatzqualifikationen angeworben, aber ich bleibe meinen Leuten treu. Ich fühle mich sehr wohl bei euch. Danke an euch, das gesamte Team. Und es tut mir Leid, dass ich euch so lange fernbleibe.

Ihr werdet sicher in nächster Zeit mehr Beiträge von mir erhalten. Ich hoffe, ihr seid noch fleißig dabei zu lesen. Wenn ich euch wider Erwarten doch mal langweilen sollte, könnt ihr auch gerne Themenvorschläge machen. Ihr wisst, ich bin für alles offen und fange auch gerne offene Diskussionen an mit Thesen, die ihr euch dann gerne weiterspinnen könnt.

Im folgenden veröffentliche ich auch noch ein Bild. Ja, das ist mein Knie. Aber ist halt so. Ich möchte nur mal einen Eindruck verschaffen. Ich selbst war heute auch ziemlich baff über diese Bilder. Aber vorher sah es auch nicht schöner aus. Bei Gelegenheit gibt es das auch mal noch zu besichtigen.

Ich wünsche euch nun hiermit einen wunderschönen Abend. Genießt das, was ihr im Leben habt, eure Gesundheit, und verändert etwas, wenn es euch langweilig wird. Es bringt wirklich was. Bis bald mal wieder hier.

Besondere Menschen hinterlassen besonderen Eindruck

Einen herbstlichen guten Abend wünsche ich euch, meine lieben Leser,

ich hoffe, euch geht es gut, jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden und das Wetter trüber. Ich habe gerade festgestellt, dass ich das Werk in Amsdorf nicht mehr sehen kann vor lauter Nebel. Das kommt nicht so häufig vor. Nebel ist schon was Schönes manchmal. Eigentlich hat jede Jahreszeit etwas Besonderes. Ach, habt ihr schon mal festgestellt, was man aus Nebel machen kann, wenn man dieses Wort rückwärts liest? Genau: Leben. Wenn das mal nicht was zu bedeuten hat.

Nee, im Ernst. Irgendwie gibt es da doch schon einen Zusammenhang. Manchmal sieht man doch nichts vor sich. Man sieht immer nur das andere, aber was vor einem selbst passiert? Darum sollte man das Leben eben schätzen. Ich finde es beispielsweise toll, besondere Menschen im Leben kennenzulernen, die man vielleicht nie wieder sieht, aber trotzdem im Abschnitt einen besonderen Eindruck hinterlassen haben und hängen bleiben. Es gibt davon nicht viel, aber es macht etwas mit einem. Warum auch immer. Vielleicht sind es bestimmte Sehnsüchte oder einfach nur die Gespräche, das Kommunizieren miteinander. Ja, ich gebe zu, das fällt mir nicht immer einfach, aber mit den richtigen Gesprächspartnern macht es mir auch viel Spaß. Diejenigen, die mich in der Hinsicht kennen, können das bestätigen. Darum aber genieße ich solche besonderen Momente.

Es tut sich im Moment wieder viel in meinem Leben. Die Gedanken laufen dabei weiter. Beruflich gibt es hoffentlich auch wieder einen kleinen Sprung nach vorn. Ich habe da zumindest noch so einiges im Kopf. Auch hoffe ich, dass nächstes Jahr mit Corona auch wieder ein bisschen ausgelassener Urlaub möglich ist. So vieles ist geplant, was auch wieder schöne Eindrücke hinterlassen möchte. Wobei man ja heutzutage nicht vorplanen sollte. Corona hat uns schließlich gezeigt, wie man das Hier und Jetzt leben soll. Und das sollten wir alle tun. Gedanken genießen, Erinnerungen schwelgen lassen und die Momente festhalten, die etwas an Bedeutung verdienen. Ich möchte somit all denjenigen danken, die Eindruck in meinem Leben geschindet haben. Da können sich ein paar angesprochen fühlen. Seid dankbar für jeden einzelnen Tag und jede einzelne Begegnung. Soziales Leben ist ein wichtiger Bestandteil. Aber auch Zeit für sich zu nutzen wie ich mit meinen zwei Chaoten. Hier ein paar tolle Momente:

Jungspund Ava
Balljunkee Spike
Das Dreamteam

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend und genießt den Moment. In diesem Sinne… Tschö mit „ö“!

Freiheit

Hallo meine Lieben.

Ich hoffe, ihr habt das Jahr bisher gut über die Bühne gebracht und seid gesund geblieben, also habt euch kein Corona eingefangen.

Ich habe nun auch lange nicht mehr geschrieben. Es ergab sich einfach nicht. Dafür bin ich heute mal wieder für euch da und möchte von den Erlebnissen der letzten Wochen und Monate erzählen, wenn ihr mögt.

Tja, was soll ich sagen, der Titel verrät es vielleicht schon. Ich bin wieder frei bzw. single. Es waren schöne 5 Monate, aber irgendwie hat es doch nicht so recht gepasst. Wahrscheinlich bin ich einfach zu lange allein gewesen und konnte mich nicht so richtig auf eine so enge Beziehung einstellen, wo man sich jeden Tag sieht. Keine Frage, die Erlebnisse waren klasse. Gefühle waren wohl auch im Spiel, aber dennoch eher eine Schwärmerei. Keine Ahnung. Jedenfalls genieße ich gerade wieder mein Leben. Klingt komisch, ist aber so der Fall. Ich jedenfalls habe mich an dem Tag, als ich es beendete, wesentlich befreiter gefühlt. So ist es immer noch. Ich kann mein Ding machen. Beziehung Fehlanzeige. Alle im Freundeskreis waren erst einmal überrascht. Aber so spielt das Leben.

Im Moment habe ich auch meine eigenen Projekte laufen. Mein Garten ist dabei das, was am meisten Zeit einfordert. Das Schöne dort, die Hunde können sich frei bewegen und sie werden von mir zwischendurch beschäftigt. Sie fühlen sich auch sehr wohl. Nachdem die kleine Prinzessin nach einem Wanderurlaub in den Alpen ziemlich abgenommen hatte, ist sie nun auch wieder aufgepeppelt. Na ja, was soll man machen, wenn man fast jeden Tag 10km zu Fuß unterwegs ist. Dabei laufen die beiden Hunde ja zum Teil mehr, denke ich. Die Gegenden, die wir gemeinsam erkundet haben, waren klasse. Von Füssen am Lech zum Plansee, zum Eibsee, zum Walchensee und noch einige andere Orte. Empfehlenswert.

Da gab es dann auch wieder das gewisse Etwas, was ich nicht so beschreiben kann. Ein komisches Gefühl. Vielleicht auch das Grund der Trennung. Egal.

Neben dem Garten mache ich auch noch eine Stützkraft bei den Ossischnauzen. Ja, das klingt komisch, aber ist so. Meine zwei Hunde unterstützen dabei Franzi bei der Welpenschule, indem sie den kleinen Wilden ein bisschen Sozialverhalten beibringen. Und zumindest die Kleene hat Spaß dran. Der Große ist da eher etwas genervt manchmal. Dabei sollte er die Ansage machen. 🙂 Wer in der Nähe wohnt und eine gute Hundeschule sucht, gerne auch weiterzuempfehlen… Oh Gott, mache ich jetzt etwa Schleichwerbung?

Ein weiteres Projekt, welches gerade anläuft, ist etwas ganz für mich selbst und meine Gesundheit. Dabei werde ich tatkräftig von einer lieben Arbeitskollegin unterstützt.

Wie ihr seht, es geht weiter im Leben, auch in Freiheit. Gebunden sein ist für mich wohl sehr schwer. Aber so wie jetzt geht es mir super. Ich sitz in meinem Garten, listen to minimal mix und meine Hunde zocken entspannt bei lauen Sommertemperaturen. Nebenher gibt es noch ein kleines gemütliches Feuerchen und alles ist entspannt. So lässt es sich gut gehen.

Ich danke dem Herren für die Beziehungserfahrung innerhalb dieser 5 Monate. Es waren schöne Momente.

Nun aber wünsche ich euch einen schönen Abend und lasst es euch nicht zu warm werden da draußen oder drinnen. Genießt die Sommertage, solange wie wir sie noch haben. Viel hatten wir ja dieses Jahr noch nicht. Auch wenn es eigentlich schon wieder viel zu trocken ist.

Bis bald mal wieder ihr Lieben. Tschö mit ö!

Glücksgefühle

Guten Abend meine Lieben.

Schön, dass ihr da seid und gerne meine Beiträge lest. Schön, dass es euch gibt zu diesen Corona-Zeiten. Jetzt merkt man doch erst wieder, wie wichtig doch Menschenleben sind. Und man erkennt, was einem wirklich wichtig in dieser Zeit ist, wo man ja nicht viel machen darf und große Ausflüge und Urlaube tabu sind. Einige kaufen ein Haufen Toilettenpapier, die anderen verbringen Zeit mit der Familie im HomeOffice. – – > Das wird bestimmt das Unwort des Jahres 2020.

Nee, aber mal im Ernst. Wir erkennen doch nun wirklich, was wichtig ist im Leben. Im Freundeskreis gibt es jemanden, der gerne mal wieder in die Heimat fahren würde, um seine Familie sehen zu können. Anderen ergeht es mit ihren Kindern zu Hause schon etwas gestresst. Da könnt ihr Schule und Kindertagesstätten doch einmal wertschätzen. Sie nehmen doch so einiges an Arbeit ab. So zumindest meine Meinung, wo ich ja gar keine Kinder habe. Bei mir wiederum, oh welch Wunder, hat sich in diesem Zeitraum die Liebe in mein Leben eingeklingt und das nicht zu knapp. Ja, ich bin verliebt und stehe dazu. Ein Schwung Glücksgefühle hat sich breit gemacht und hat mein Single-Leben verdrängt. Ich weiß nicht, ob der Glückliche jemals das hier lesen wird, aber er ist mit erwähnt. Viele Menschen um mich herum erfreuen sich mit mir gemeinsam und das tut gut zu wissen. Es ist auch eine Form der Wertschätzung. Ich bin gespannt, wie es sich alles so entwickelt, im Moment fühlt es sich jedenfalls alles richtig an. Ich hätte ja nie gedacht, dass ich das vor meinem 30. je noch erlebe. Danke dafür!

Ja, ansonsten bin ich froh, einen Garten zu haben, wo ich zu dieser Isolationszeit noch sein darf. Aber Isolation passt ja irgendwie auch nicht, denn ich führe ja einen systemrelevanten Beruf aus, der wichtiger denn je in dieser Corona-Zeiten ist. Auf Arbeit, im Garten und bei meinem Partner habe ich ja keine Isolation. Also von daher stimmt es ja nicht. Anderen ergeht es da wohl schlimmer. Ich ziehe auch den Hut vor den gesamten Einzelhändlern, Kurzarbeitern, Gastronomen und viele mehr, die gerade eine wahrscheinlich krasse Durststrecke miterleben. Haltet durch, es kommen auch wieder andere Zeiten.

Ach, und falls ihr denkt, jetzt, wo ein neuer Lebensabschnitt für mich beginnt, dass ich diesen Blog nicht mehr unterhalte, da habt ihr euch geschnitten. Ich werde immer mal wieder was beitragen zu gewissen Themen oder den Gedanken freien Lauf lassen. Ich möchte euch ja auch nicht im Stich lassen, ihr fleißigen Leser. Danke auch noch einmal an diejenigen, die an mich glauben, mir Wertschätzung zeigen und einfach nur da sind. Lieben Dank!

Ich wünsche euch nun noch einen schönen Abend, eine gute Nacht und vor allem: bleibt mir alle gesund!!!

Bis zum nächsten Mal!

Kopflos geht der Kopf los

Hallo und guten Morgen meine Lieben.

Tja, was soll ich sagen, ganz schön spät dran heute. Ich hatte aber vorhin auf meinem Heimweg auch das Gefühl, dass ich eine halbe Ewigkeit unterwegs war. Dabei waren es nicht einmal 20 Minuten. Kommt davon, wenn man mal wieder mit den Gedanken spielt. 😉

Heute (gestern) gab es mal wieder eine spontane zufällige Begegnung, die mein Gedankenspiel in Ruhezeiten wieder voll belebt hat. Man redete mit mir über ein Dokument, welches gelesen wurde und na ja, dass ich da in dieser Beziehung schon recht weit (reif) bin an Erfahrungsschatz. Verarbeiten tut man immer, sein Leben lang. Aber zum Guten verklärt zu sein, hat sicher seine Zeit gedauert. An sich bis kurz nach der Ausbildung sogar. Aber wo man jetzt richtig erwachsen ist, sieht man einige Dinge anders, aus einem anderen Winkel. Die positiven Dinge! Was es mir gegeben hat.

Ich war wirklich beeindruckt das von jemandem zu hören, der doch entschieden älter als ich ist. Das zeigt Wertschätzung in jeder Hinscht. Danke auch für das Vertrauen. Diese Basis gibt es nicht oft. Danke

Und wisst ihr was? Vertrauen tut gut. Kein Wunder, dass die Autofahrt so lang ging. Ach, und ich gebe zu. Das Dokument hatte ich selbst seit dem letzten Satz nie wieder in der Hand. Das Wichtigste ist tief in mir verankert. Vertrauen, Wertschätzung und Liebe.

Ach, und noch etwas an mein tolles Team. Ihr seid Teil der Familie. Und das meine ich ernsthaft.

So, nun aber Feierabend für heute. Morgen (heute) geht’s wieder zeitig los. Termine, Termine 🙂

Ich wünsche euch allen eine gute Nacht und erholt euch. Nachts schläft man eben doch am besten.

Bis bald mal wieder.