Fang an zu leben

Guten Abend ihr Lieben.

Was bitte wären das für geniale zwei Wochen Urlaub, die ich bis einschließlich heute erlebt habe? Einfach nur begeisternd.

Beginnend mit einem ruhigen Start ging es 6 Tage nach Bad Kissingen, dann zum Konzert zu den Prinzen und das noch für einen guten Zweck für eine Pandemiestudie der Universitätsmedizin Halle. Ein paar Termine erledigt, im Planetarium gewesen mit meinen liebsten Freunden zum tatsächlichen Sterne gucken durchs Teleskop. Weiter ging es mit der Hypnose, wo auch wieder ein bisschen etwas aufgearbeitet wurde und die Hunde waren Freitag spaßig dabei am Sandberg unweit des Heidesee in Halle.

Das Wochenende ist der krönende Abschluss des Urlaubs gewesen. Gestern ging es den Nachmittag und Abend über mit Freunden nach Leipzig bzw. trafen wir uns dort. Zuerst ging es hoch hinauf auf das riesige Völkerschlachtdenkmal. Ein wenig bin ich da wohl über mich hinausgewachsen. 512 Stufen laut Info ging es über 91 Höhenmeter hinaus. Die Aussicht wurde mit bestem Wetter und weitem Blick belohnt. Dieses Denkmal ist schon beeindruckend! Und auch wenn die Treppengänge immer schmaler wurden, wir haben durchgezogen. Kraft war top, Luft, also Ausdauer solala. 🙂 Aber es war dennoch ein klasse Erlebnis für mich selbst. Ein wenig sind wir im Anschluss noch über den Südfriedhof geschlendert und haben das Krematorium begutachtet von außen. Ehemals muss es wohl mal ein Kloster gewesen sein. Am Abend waren wir dann noch Essen im Alex. Das Essen war wirklich gut, die Location ziemlich laut und hellhörig und wohl immer ausgebucht. Am Abend war ich dann ziemlich knülle.

Der Wecker klingelte dann heute Morgen 7 Uhr für einen weiteren Ausflug. Dieses Mal mit der Hundegruppe. 5 Hunde und 5 Personen. Treffpunkt war in Bad Kösen. Durch die Nebelsuppe vorsichtig gefahren, war ich, wie häufig, die erste. Kurz vor der Zeit zum Treffpunkt musste ich jedoch noch mal kurz zur Tanke oben verschwinden. Dort haben wir dann eine Runde entlang der Saale bis hoch zur Rudelsburg und zur Burg Saaleck gemacht. Auch hier haben wir wohl etwa um die 80 Höhenmeter geschrubbt und die Hunde sind danach platt gewesen, eigentlich sogar schon von der Hintour bis zur Burg Saaleck. Auch hier hatten wir dann noch besten Sonnenschein mit einem wundervollen Ausblick, zum Beispiel auf eine ICE-Trasse, die aus gerichtlichen Verfahren aktuell nicht weiter gebaut wird. Aber auch ein toller Blick ins Tal und in die Weite hinaus. Und so merke ich wohl heute meine Muskeln ein wenig nach zwei wirklich sehr aktiven Tagen. Ich bereue nichts, denn ich fange an zu leben und genau das zu genießen!

Danke an alle Mitwirkenden. Ihr bereichert mein Leben und mit euch kann ich es gestalten. Es ist so schön.

Viel Spaß beim Bilder schauen an euch und ich sag heute schon einmal etwas eher gute Nacht.

An der Fränkischen Saale
Burgruine Botenlauben
Das Konzert beginnt
Die Prinzen
Das Völkerschlachtdenkmal
Leipzig von oben Blick Richtung Nordwest
Das Krematorium, im Hintergrund das Kraftwerk bei Zwenkau
Auf den Weg Richtung Rudelsburg
Burg Saaleck

Ein Wunsch nach massiver Veränderung

Guten Abend ihr Lieben.

Nachdem ich gestern noch einmal sehr nachdenklich unterwegs war und nicht so recht wusste, wo mir der Kopf steht nach dem Tagesablauf, so wurde mir heute bewusster, worum es mir aktuell geht.

Und so wünsche ich mir eine Veränderung, die ich aber nicht allein schaffen werde, zumindest nicht den Anfang. Wen fragt man dann zur Unterstützung? Ich habe jemanden gefunden, der sofort zugesagt hat, worüber ich mich riesig freue. Danke dafür.

Wie weit das alles tragende Wirkung hat, weiß ich jetzt noch nicht, aber ich brauche diesen ersten Schritt. Alles Weitere wird sich dann nach und nach ergeben, da bin ich mir sicher.

Nun muss nur noch ein Termin gefunden werden und dann kann es losgehen. Ja, genau das ist nun die Persönlichkeitsentwicklung. Das ist gut so. Mir gefällt das sehr und es tut mir gut. Auch wenn es vielleicht anderen aus meinem Umfeld nicht immer passt. Es ist schließlich mein Leben!

Und so hoffe ich auf einen baldigen Termin. Danke!

Bis bald.

Nachwirkung

Guten Abend ihr Lieben.

Bei Risiken und Nebenwirkungen sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wer kennt diesen Spruch nicht… Gestern noch über das Thema der Corona-Impfungen philosophiert und heute eigene Nachwirkungen erlebt. Aber nicht von der Impfung.

Nein. Heute waren es die Termine, die es waren. Einer in besonderem Maße. Dabei geht es mir gut, ich genieße gerade sehr mein Leben und unternehme für mich und mein Wohlbefinden so einiges.

Und dann gibt es da diese Ehrlichkeit, die tatsächlich wertgeschätzt wird. Habe ich mit etwas anderem gerechnet? Nein.

Dennoch wirkt das Ganze nach. Ich weiß jedoch nicht, weshalb. Nach allen Terminen ging es mit den Hunden raus und es überkommt mich das Gefühl, einfach lautstark weinen zu müssen. Erleichterung vielleicht, dass es raus ist oder Überforderung, dass diese ehrliche Art so groß schätzt wird? Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich sogar eine Mischung aus beiden Dingen.

Vielleicht sind es auch die überaus positiven Erlebnisse und Erfahrungen in letzter Zeit, mit denen ich noch lernen muss umzugehen. Klingt für manche etwas komisch, aber das war nie selbstverständlich. Dafür musste ich vieles tun.

Ich habe ein Level der Zufriedenheit erreicht und möchte trotzdem noch ein wenig ausmisten. Gerade jetzt. Aber wo fange ich an? Wer kann mir helfen? Einen „Neustart“ generieren.

Ich liebe diesen Blick in die Weite hinein, in die Ferne. Egal, wo ich bin. Und so möchte ich mit einem weit gefächerten Blick durchs Leben weiter hinaus gehen und mich durchaus immer wieder an die kleinsten Dinge erfreuen. Wie beispielsweise das Lauschen des Wasserplätscherns am Gradierwerk oder Vögelgezwitscher oder Fledermäusen beim Fliegen im Dunkeln zuschauen. Kleine Augenblicke des Innehalten und Abschalten. Abstand vom Alltag gewinnen. Einen Reset möchte ich nicht. Dafür habe ich schon zu viel Erfahrung gesammelt. Trotzdem eben einen kleinen Neustart, um weiter durch die Welt schauen zu können. Ich bin schon so weit für mich gekommen. Und nein, Eigenlob stinkt nicht. Es ist Selbsterkenntnis, Wertschätzung und intrinsische Motivation.

Ich möchte meine Unzufriedenheit nicht weiter züchten, diese Erkenntnis habe ich gewonnen, auch wenn andere dafür einen Teil verlieren können. Nun fehlen nur noch winzige Schritte bis dahin. Wenn da diese eine kleine materielle Abhängigkeit nicht wäre. Aber auch das hat irgendwann ein Ende.

Ich verarbeite diese letzten Tage und Wochen gerade wieder rapide und dann überkommt mich eben wohl mal Das Gefühl, einfach heulen zu müssen. Aber das ist kein schlechtes Gefühl, denn sonst würde ich es anders hier formulieren. Ein kleiner Teil Erleichterung, ein weiterer voller Freude der letzten Tage und Wochen und das ich endlich lebe.

Nun bleibt nur noch eines zu klären… Habe ich ein kaltes Herz?

Danke an meine liebsten Menschen um mich herum für die letzte Zeit und die intensiven, gewinnbringenden Gespräche. Ihr tut mir sehr gut.

So schaut in den sternenklaren Himmel und sucht euch einen schönen Sternenhaufen und genießt den Blick und die gute Nacht.

Bis bald.

Medienmache macht krank

Guten Abend ihr Lieben.

Aus aktuellem Anlass muss ich heute Abend unbedingt schreiben. Denn ich bin erschüttert, was ich nach nicht einmal drei Stunden Fernsehen für Gedankenwirrwarr im Kopf habe. Das muss erst einmal für mich sortiert werden. Am besten den ganzen Mist wieder löschen.

Mal ganz ehrlich, was nutzen uns Nachrichten, wenn es nur noch um negative Ereignisse und Entwicklungen geht? Seltenst gibt es mal Positives. Gerade jetzt mit den zusätzlichen Äußerungen vom französischen Präsidenten. Ich weiß schon, warum ich die Glotze nicht mehr anschalte.

Aber auch so das Drumherum. Es tut echt weh. Soziale Medien sind gut zum Austausch, aber auch zum Organisieren. Fluch oder Segen? Auf der einen Seite sind wir gut vernetzt, aber da stellt sich die Frage, sind wir auf der anderen Seite damit gut versorgt mit sozialen Kontakten? Eindeutige Antwort…

Ich bin nun auch tatsächlich am Überlegen, mein Spektrum bei Facebook aufzugeben. Denn auch das ist nicht mehr effektiv. Zumindest für mich nicht. Im Gegenteil, man verliert sich darin. Zu viele Infos für nichts Wesentliches. Es werden manche nicht verstehen, aber ich denke, dass es ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Und so bleibe ich meinen Musiksendern treu, die nicht viel von der Welt erzählen. Dumm sterben werde ich dennoch nicht.

Propaganda ist heute so viel schneller vermittelt als damals und das ist echt gefährlich. Wir sollten alle selbst den Kopf einschalten und denken. Das fällt leider dieser Gesellschaft immer schwerer. Mitziehen ist das, was einfach ist. Dagegen schwimmen schaffen nicht viele. Gesunder Menschenverstand… und Meinungen anhören können… und argumentieren. Das macht uns doch aus.

Was passiert in dieser Welt? Was soll noch passieren? Schaukelt sich alles hoch? Medien schaukeln das Thema hoch, so mein Empfinden. Es ist kein schönes Gefühl. Gar nicht!

Wir können uns glücklich schätzen, in einer Demokratie leben zu dürfen und mitbestimmen können. Nutzen wir unser Recht. Aber wir haben auch Pflichten zu erfüllen. Gehen wir doch einfach mal bewusster durchs Leben und diskutieren, nein, argumentieren mit dienlichen Sachverhalten. Nichts mit aus den Medien und so.

Es ist ein schier endloses Thema, wo ich für mich erkannt habe, dass es nicht mehr meine Welt ist. Ich nutze gern die Interaktion und das Gespräch oder eben diese Plattform.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine eigene erfolgreiche Meinung und eine gute Nacht.

Überlandfahrt

Guten Abend ihr Lieben.

Was für ein spannender Tag heute doch endet. Nachdem ich sehr zeitig munter war am Morgen, packte ich bereits meine Taschen. Die Hunde schauten mich etwas fragwürdig an. Der Blick war schon ziemlich süß. Aber verlängern war nicht drin. So nahm ich beide Hunde und einen Koffer mit zum Auto und verstaute ihn. Dann ging es zur üblichen Stadtrunde früh los. Noch einmal die katholische Kirche mit auf dem Bild, weil es ja so viele Kirchen gibt in Bad Kissingen. Die gegenüber vom Hotelzimmer war im Übrigen die Erlöser-Kirche. Ein letztes Foto und dann zurück aufs Zimmer. Hunde versorgt mit ein bisschen Knabbereien und ich noch das restliche große Gepäck zum Auto gebracht und im Anschluss zum Frühstück. Hui, der Frühstücksraum war heute echt voll. Da haben wohl einige ein Wochenend-Trip gebucht. Ich war sehr überrascht.

Danach schnappte ich mir den letzten Beutel und die Hunde und wir checkten wieder aus. Lediglich den Parkausweis wollte ich noch etwas nutzen, denn wir wollten vor der Heimreise noch eine Runde drehen. Und so ging es noch einmal gemütlich durch den Luitpoldpark. Alle Hunde leer, so kann die Fahrt entspannt losgehen. Ich gab den Parkausweis wieder ab gegen das Pfandgeld und los ging die Reise.

Wenn ich keinen Zeitdruck habe, nutze ich für die Rückreise immer gern die Überlandfahrt ohne Autobahn. So sehe ich landschaftlich auch noch einmal ein bisschen mehr. Es war berechnet die kürzeste Strecke, für die ich jedoch mehr Zeit benötigte. Autobahn wäre in 2 1/2 bis 3 Stunden erledigt gewesen, so war ich vier Stunden unterwegs. Ich mag das sehr. Lediglich ein Stück von 15km Autobahn bin ich gefahren durch den 8km langen Rennsteigtunnel. Sonst wäre das drüber hinweg ein Gekutsche geworden.

Ja, Autofahren kann aber trotzdem auch anstrengend sein. Zu Hause angekommen, alles ausgepackt und Hunde noch einmal leer machen lassen, landete ich erst einmal auf der Couch. Was für ein Tag.

Alles in allem war es ein wirklich sehr angenehmer Urlaub. So tiefenentspannte Hunde hatte ich im Urlaub wohl auch noch nie. Abgesehen von manchen Jagdambitionen war es sehr sehr chillig. Aber auch ich bin vermutlich anders an diesen Urlaub gegangen. Wer weiß. Nun freue ich mich auf mein eigenes Bett, denn das ist immer noch das Beste.

Die gekauften Bilder möchte ich euch nicht vorenthalten. Und wie ihr ja wisst, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Mich haben sie begeistert.

So wünsche ich euch einen schönen Samstagabend und verabschiede mich in die Nachtruhe.

Den Heilwässern auf der Spur

Guten Abend ihr Lieben.

Der letzte volle Tag in Bad Kissingen neigt sich dem Ende. Der Tag war mal wieder gut ausgefüllt mit einigen interessanten Erlebnissen und Situationen zum Lächeln.

Der Tag begann wie immer mit der morgendlichen Runde und dem anschließenden Frühstück. Danach verweilte ich noch einen Moment auf dem Zimmer, bevor wir uns drei wieder auf Erkundungstour begaben.

Heute bog ich dann einfach mal in eine andere Richtung ab und lief durch ein Wohn-Neubau-Gebiet bis zum Rande, als es in den Wald hineinging. Dieser Weg führte uns dann hoch zur Burgruine Botenlauben. Die Aussicht war dort oben einfach atemberaubend. Ein paar Minuten inne gehalten und den Blick genossen, bis es dann einen anderen Weg wieder hinab ging.

Also ich muss sagen, bergauf ist es wirklich angenehmer zum Laufen.

Ich wusste nicht ganz genau, wo ich ankomme, aber irgendwann erreichten wir wieder den Luitpoldpark und ab da kannte auch Spike den Weg zum Hotel zurück. Auch so waren wir wieder 2 1/2 Stunden ganz ohne Zeitdruck unterwegs.

Ein kurzes Nickerchen und ich zog noch einmal allein los, denn der Kurpark mit der Wandelhalle durfte nur ohne Hunde besucht werden. Dabei wollte ich doch so gern die verschiedenen Heilwasser mal ausprobieren. Ich kann euch sagen, dass zwei von denen problemlos in Mengen getrunken werden können, die anderen nur mit jeweils 400 oder 600 Milliliter. Arsen macht den Unterschied. Und die beiden Sorten schmecken auch nicht besonders. Aber man muss es mal probiert haben. Die Wandelhalle ist gleichzeitig auch oft für Konzerte vorgesehen. Eine tolle Anlage und sehr gepflegt. Im Anschluss ging es noch ein bisschen Schlendern durch die Stadt, auch shoppen genannt. Es gibt hier ein Kneipe-Geschäft! Aber auch sonst ist hier und da etwas Geld abgefallen.

Im Hotel wieder zurück haben die Hunde und ich etwas rumgealbert. Dabei sind doch ein paar tolle Schnappschüsse entstanden. Es ging dann etwas später auch noch einmal auf Tour, bevor es für alle Parteien Abendbrot gab. Die Hunde hätten sicher auch gern so leckeres Essen bekommen wie ich. Aber es gab nur Trockengelumpe. 🙂

Ich habe in der Bar unten gegessen und die war zum Freitag sehr sehr gut besucht und voll. Gute ausgelassene Stimmung mit freundlichen Leuten. So verweilte ich eine Zeit lang und bin nun wieder bei meinen Chaoten. Ich kann auf eine schöne Zeit zurückblicken hier und kann das Hotel auch durchaus empfehlen. Zentrumsnah, etwas unscheinbar von außen, ruhig gelegen und man ist schnell überall. Danke an das Hotel Rhönkitz für diesen sehr angenehmen Aufenthalt und das freundliche Personal. Und ganz ehrlich, wer hier meckert, meckert auf hohem Niveau. Dann sollen diejenigen doch in ein 4-Sterne-Hotel bitte gehen.

Morgen im Laufe des Vormittags geht es wieder zurück gen Heimat. Ich freue mich auf die Fahrstrecke, denn ich möchte dieses Mal keine Autobahn wählen. Im Übrigen habe ich mein Auto seit Ankunft nicht mehr von der Stelle bewegt. Das ist für mich dann auch immer ein schöner Urlaub.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend und später eine gute Nacht.

Den Weg bin ich am Mittwoch gelaufen.
Blick auf den Luitpoldpark
Oben angekommen
Die Saalewiesen wieder voller Wasser, am Mittwoch noch nicht so gefüllt gewesen
Burgruine Botenlauben
Wenn sie klettern könnten, wären sie schon weg
Die Wandelhalle
Die Schankanlage
Abendrunde
Diese Perspektive war einfach eindrucksvoll.
Auberginen-Curry
Chili Cheese Fries
Hausgemachte Limo

Wellnesstag fürs Frauchen

Guten Abend ihr Lieben.

Wie der Wetterbericht ja vorausgesagt hatte, sollte heute ein verregneter Tag werden. Die Morgenrunde verlief daher nieselig, mittags rum trocken und abends in strömenden Fluss. Aber von früh an.

Also ich muss ja zugeben, dass beide echt ziemlich gechillt sind in diesem Hotelzimmer. Spike gluckert kaum rum, wenn draußen mal jemand vorbeiläuft und die Prinzessin macht eh keine Anstalten. Außer beim Kirchengeläut. Da gucken sie dann beide doof. Der Große stinkert mich zeitweise ganz schön zu, aber Fenster ist eh immer geöffnet. Und so ging es zur Nieselrunde raus. Die Begeisterung war riesig. Nach der Runde gab es einen Kausnack für die Chaoten und ich bin zum Frühstück gegangen.

Im Anschluss überlegte ich mir so bei diesem Wetter die Runden weiter kurz zu halten, den alten Herren etwas zu schonen und mir einen Wellnesstag zu gönnen. So drehte ich gegen Mittag sogar im Trockenen eine Runde über den Luitpoldpark und habe wohl jetzt jede Ecke dieses Parks abgelaufen. Auch so waren wir dann gut 1 1/2 Stunden unterwegs. Hier und da wurde geschnüffelt und, na ja, was durfte nicht fehlen, das Fotoshooting. Ich könnte sogar verstehen, wenn sie davon die Schnauze gestrichen voll haben. Aber es klappt eben immer wieder gut. Schön war auf jeden Fall, dass nur wenige Leute unterwegs waren und Ava entspannt an der Schleppleine laufen durfte.

Wieder im Hotel angekommen habe ich alle Sachen zusammengepackt für die Therme, die KissSalis-Therme. Da es durch die zu zahlende Kurtaxe hier und da Rabatte gibt, muss man doch auch mal etwas nutzen. So ging es mit dem Bus zur Therme. Der war schon mal kostenfrei. In der Therme angekommen, habe ich 4 Stunden Therme und Sauna gebucht und habe nur drei bezahlt Dank Kurtaxe. So ging es erst ins Bad und dann in die Sauna-Abteilung. Ja, man muss sich auch mal was gönnen. Das Beste an dieser Therme war aber das Sole-Becken mit Unterwasser-Musik. Zum einen schwebst du förmlich auf dem Wasser und du hast deinen Kopf so entspannt mit den Ohren unter Wasser, sodass du die Musik wahrnehmen kannst. Und ja, meine lieben HNO-ler, es hat mir nicht geschadet. Mit Wasser in den Ohren hatte ich noch nie Probleme.

Der Busfahrer zur Rücktour tat mir dann schon ein bisschen Leid. Mikado-Fahren durch die Stadt. Echt heftig durch zig 30er-Zonen und verkehrsberuhigte Bereiche und noch dazu parken alle, wo sie wollen, zumindest gefühlt im Dunkeln und bei Regen. Angekommen gab es heute zum Abendbrot mal einen Döner und im Anschluss eine letzte Regenrunde. Die Begeisterung war wieder riesig. Einen Unfall gab es dann auch noch zu sehen. Fußgänger angefahren. Ist eben blöd, wenn man zu dunkel gekleidet ist. Mir ist übrigens aufgefallen, Spike trägt ein grünes Leuchthalsband, Ava ein gelbes und ich eine rote Jacke. Nun dürft ihr euch gern euren Teil denken.

So klingt nun entspannt ein weiterer Tag aus und ich bin tatsächlich ziemlich müde. Also kein schlechtes Zeichen, sich in die Koje zu begeben und eine Runde zu schlafen. Die Hunde liegen eh schon faul rum nach ihrem Abendbrot.

In diesem Sinne sag ich euch eine gute Nacht und schöne Träume. Bis die Tage.

Ein kleiner Nebenarm der Fränkischen Saale
Dieses Bild sagt so vieles

Unterwegs in der Fränkischen Rhön

Guten Abend ihr Lieben.

Was war das für ein schöner Tag heute. Ich war wieder zeitig munter und habe aber noch ruhig im Bett gechillt, bis die Hunde dann doch auch mal munter wurden und sich bewegten. Zur üblichen kurzen Pinkelrunde früh ging es dann los und im Anschluss gab es ein reichhaltiges Frühstück. Wer hier meckert, meckert auf hohem Niveau. Und nein, das ist keine Creme.

Ich lasse dann immer noch etwas Zeit verstreichen und bin dann gegen die Mittagszeit losgestiefelt mit den beiden zur großen Runde. Wieder wurden daraus gemütliche 2 1/2 Stunden Spaziergang. Heute habe ich den Weg des Gradierwerks gewählt. Klar sind das alles gekennzeichnete Wege, aber sie haben auch ihren Charme. Abseits der Wege bin ich in der Heimat genug unterwegs.

Und so ging es flussaufwärts entlang bis zum Brunnen, wo die Sole gefördert wird und direkt daneben das niedliche Gradierwerk. Ich kenne ja nun auch schon zwei Gradierwerke, Bad Kösen und Bad Dürrenberg. Aber das ist echt niedlich klein im Vergleich. Der Weg führte mich dann über die Saale in ein kleines Stück Waldweg. Und siehe da, ich bin auch hier wieder ein bisschen Jakobsweg gelaufen, man mag es kaum glauben. Die Hunde hatten da schon keine Motivation mehr und wollten wohl nur noch zurück. Zumindest ging der Weg echt schnell dann. So kamen wir wieder in der Stadt an und gingen zum Hotel.

Ja, die Chaoten waren fertig. Ein Päuschen war drin und ich ging am Abend hier im Hotel essen. Wow, also das ist schon gehobene Küche. Zumindest war es Spitzenklasse. Ich hatte leider das Handy nicht mit am Start, aber die Tage bietet sich sicher noch einmal die Gelegenheit. Ein tolles Ambiente, eine gut hausgemachte Limo und erstklassiges Essen. Dazu gute Musik und nettes Personal. Leider dürfen auch hier die Hunde nicht mit in den Bereich. Die beiden verha(a)rrten also auf dem Hotelzimmer. Oben wieder angekommen, Leuchties umgeschmissen und raus ging es noch einmal zur Runde. Dieses Mal ein kleines Stückchen zum Luitpoldpark. Im Dunkeln wirken manche Gebäude noch viel imposanter. Ich mag es sehr. Die Hunde wollten aber nicht mehr viel laufen und so schnell zurück. Deren Magen knurrte nämlich auch. So endet ein weiterer angenehmer Tag und wir sind alle ziemlich gechillt.

Mal schauen, wie das Wetter morgen mitspielt, aber ich gönne mir wohl etwas Wellness. Bis dahin wünsche ich euch eine gute Nacht und einen schönen Donnerstag.

Ordentliche Strömung
Unter der Glaskuppel befindet sich der Strang zur Soleförderung
Das Gradierwerk
Die Saalewiesen

Vögelgezwitscher

Guten Abend ihr Lieben.

Ja, es scheint wieder kurze Urlaubsberichte zu geben mit schönen Bildern. Was das Ganze mit dem Titel zutun hat? Wohl mehr, als ihr euch vorstellen könnt.

Heute nach einem gemütlichen Start in den Tag und einen überraschenden Anruf einer lieben Person, haben wir drei ein wenig die Stadt erkundet. Entlang der Saale im Luitpoldpark haben wir uns tatsächlich auf den Spuren von Sisi gemacht auf der Sisi-Route. Aber eigentlich wollte ich einfach nur auf den Aussichtspunkt hoch, wo man gut die Stadt überblicken kann. Und ich darf behaupten, dass es ein schönes Fleckchen Erde ist. Zum Glück war kein allzu hohes Wasser mehr, sonst wäre der Park wohl nicht begehbar gewesen.

Entlang des Weges nach oben begegnete uns ein Eichhörnchen und die Hunde im Jagdmodus. Ein paar Idioten, weil sie nicht wussten, dass es sich schon lange auf einen Baum gerettet hat. Oben angekommen wurde ich belohnt auf einen schönen Ausblick auf die schöne Innenstadt und auch einen Blick in die Ferne. Einfach herrlich. Hinunterwärts suchte ich mir natürlich einen anderen Weg. Auch hier sahen wir ein Eichhörnchen. Auch das ging schnell auf einen Baum, aber es meckerte lautstark von oben. Ava hätte dort nun wohl Stunden verweilen können, weil sie so verzaubert war von diesem Tier mit Geräusch. Eine wunderbare Kost zum amüsieren.

Unten angekommen, liefen wir noch ein bisschen durch die Stadt, die mit ihren schönen Bauten und Fassaden zum Staunen animierte. Ein Stück entlang der Fränkischen Saale noch und wir begaben uns auf den Heimweg zum Hotel. 2 1/2 Stunden ruhiger Spaziergang.

Was mich aber besonders beeindruckt hat, waren die verschiedenen Vögel, die man hier noch wahrnehmen kann. Aber dank viel Grün und Wald drumherum kein Wunder. Das vermisse ich tatsächlich auf den Feldern des Saalekreises. Aber dort besteht die Landschaft eben mehr aus Feldern und Wiesen. Hier wird man von dem wundervollen Gezwitscher munter und fragt sich, welcher Vogel das war. Einfach zum Genießen. Mein Ausblick ist auch nicht schlecht. Blick gen Südost mit aufgehender Sonne morgens. Was gibt es Schöneres. Punkt 17 Uhr erlebt man das wohl wie im Video. Die Hunde fanden das laut und komisch.

Als ich in der Innenstadt war, kam ich an ein paar Bildern nicht vorbei. QR-Code gescannt und Kontakt aufgenommen. Abends zur letzten Runde dann dort im Atelier vorbeigeschneit, ein bisschen Smalltalk gehalten und zack, drei Bilder in der Tasche. So schnell kann’s gehen. Aber sie haben mich einfach fasziniert.

Und so klingt der erste Tag entspannt aus. Euch wünsche ich viel Spaß beim Anschauen der Bilder und eine gute Nacht an alle.

Stark sein

Guten Abend ihr Lieben.

Nach längerer Pause mal wieder eine Meldung von mir mit Grüßen aus Bad Kissingen. Heute mal eine kleine Urlaubsauszeit in einer Stadt. Fragt mich bitte nicht, wie ich darauf gekommen bin. Aber die Entdeckungstour geht morgen erst richtig los.

Der Anlass, warum ich aber mal wieder schreibe, ist ein anderer. Ich hatte letzte Woche diesen Spruch mal gehört bzw. gelesen, dass man stark sein muss.

Was aber bedeutet Stärke überhaupt? -> Durchhaltevermögen?; Keine Gefühle zeigen?; Widerstand aufbringen?

Wie definierst du Stärke?

Mit meinem Wissen von heute weiß ich, dass wir alle starke Seiten an uns haben. Sie zu definieren, ist allerdings zu Beginn sehr schwer, wenn man kein Selbstwertgefühl hat. Ich spreche da aus Erfahrung! Manchmal muss man erst von außen gezeigt bekommen, was die eigenen Stärken sind.

Aber ich muss nicht für alles stark sein. Etwas, was mich mürbe macht, muss ich nicht auf Dauer ertragen. Denn es raubt Energie. Klar gibt es Strategien, damit umzugehen, aber man kann eben auch einen neuen Weg wählen.

Stark sein dem Gegenüber, keine verletzenden Gefühle zu zeigen. Warum? Warum sollten wir keine Emotionen zeigen dürfen. Dafür sind wir doch Menschen. Unterdrückte Emotionen belasten auch. Ich beispielsweise stecke wohl voller Emotionen und habe sie jahrelang „versteckt“. Man kann sich überlegen, wohin. Ich möchte diese mehr ausleben dürfen und habe wohl im vergangenen Jahr mehr geheult als die letzten 30 Jahre zusammen?! Ganz genau kann ich diese Behauptung natürlich nicht bestätigen. Aber in den letzten 15 Jahren auf jeden Fall. Ich freue mich dennoch über diese Erkenntnis.

Wir müssen unsere Stärken dosieren, das ist ganz klar. Wir spüren sie tief in unserem Herzen sitzen. Sie machen zufrieden. Denn einmal entdeckt und für sich wahrgenommen, kann sie uns keiner mehr nehmen!

Die Entwicklung, die man durchlebt mit all den Menschen um sich herum, die einem gut tun und die dich bekräftigen in deinen Stärken, die aber auch so ehrlich sind und dir deine Schwächen zeigen, ist einfach wundervoll. (komplizierter Satzbau, kann gern zu Deutschstunden genutzt werden) 🙂

Jeder hat sein eigenes Lebensprofil, welches gezeichnet wird mit den Jahren. Warum sollten wir unsere Stärken nicht voll nutzen sowohl beruflich als auch privat? Die Frage stellt sich in der Interaktion. Wie möchte ich leben und arbeiten? Was macht mich glücklich und zufrieden? Das Nachdenken beginnt. Die Erfahrung fügt sich hinzu und heraus kommt vielleicht doch noch eine Änderung des Weges.

Mein Herz steckt voller Liebe, wurde mir einst gesagt. Kann ich sie verteilen? Kann ich sie mit jemandem teilen? Oder liebe ich mich allein? Beziehung ist meine Schwäche. Angst vor einer Bindung? Ich weiß es nicht. Gelernt habe ich ja nunmehr, mit Emotionen umzugehen und sie auch zeigen zu dürfen. In einem gewissen Rahmen zumindest. Dafür bin ich eben noch zu ruhig, aber trotzdem schon wesentlich offener. Danke für diese Erkenntnis.

Was also lernen wir daraus? Stärken sind nicht gleichzeitig Schwächen, können aber im fehlenden Selbstwert so wirken. Stärkt euch mit etwas, was euch gut tut. Habt Menschen um euch, die euch gut tun und mit denen ihr euch über alles unterhalten könnt. Danke an Doreen, Jeanette und Sina und all die anderen wichtigen Freunde in meinem Leben.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine Stärken de Nachtruhe für einen guten neuen Tag.