Das erste Wort wird eine liebe Kollegin hassen, welches ich geschrieben habe. Ein bisschen ärgern muss schon mal drin sein.
Die Ereignisse überschlagen sich gerade im Kopf. Jetzt schalte ich doch das erste Mal bewusst mein Herz mit ein und lasse es mitbestimmen. Die Veränderung jetzt ist offiziell ein Jobwechsel oder Stellenwechsel. Wie auch immer man es bezeichnen mag. Ein heutiges Gespräch war im Kopf ziemlich aufwühlend. Klar, die Meinung und Einstellung kann ich voll verstehen. Am Ende geht wohl eine gute Arbeitskraft und die Enttäuschung ist riesig und würde vielleicht persönlich genommen. Aber die Entscheidung liegt allein bei mir. Einfach fällt sie mir aufgrund lieber Menschen im Umfeld nicht. Aber das macht das System nicht besser. Nur ein Mü erträglicher. Ich habe viel mitnehmen können und bin auch an meinen Aufgaben und Herausforderungen gewachsen. Ich werde auch immer der Praktiker bleiben. Es ist ja auch nicht alles schlecht. Und klar, wer weiß, was mich Neues erwartet.
Ich habe mich entwickelt, aber kennt ihr mein wahres Ich? Kennt ihr mich wirklich? Ich habe mein Wahres Ich freigeschaufelt, aus eigener Kraft, und es möchte sich nun noch weiterentwickeln. Neue Herausforderungen suchen und mehr und mehr unter Leuten kommen. Dank der Hundegruppe und des Förderverein des Planetariums in Halle gibt es viel zutun. Da ist man nicht mehr viel zu Hause und mir tut das richtig gut. Ich ziehe mich nicht zurück. Ich kann mir Gefühle eingestehen. Am Abend stand ich mit dem Auto am Seitenrand eines Feldweges und musste meiner Wut mal freien Lauf lassen. Wut, um mal alles zu sortieren. Auch Schmerz. Aber am Ende liegt die Entscheidung im Herzen. Und das hat so richtig Bock auf neue Abenteuer. Egal, was es am Ende wird.
Ich habe mich entwickelt, nehme bewusster wahr, erkenne meine Grenzen, habe mit vielen alten Dingen abgeschlossen und stehe Neuem offen gegenüber. Ich liebe die Entscheidungsfreiheit und die Spontanität. Ich bin wissbegierig, suche immer mal neue Ziele und der Wissensdurst ist enorm. Ich möchte weiter praktisch arbeiten und keine Konzepte schreiben. Dann hätte ich Wirtschaft studieren müssen. Pfui, welch trockenes Thema. Dabei gibt es ja bereits Qubits.
Und am Ende bin ich nicht aus der Welt, aber ein Verlust für einige. Seid gern wütend auf mich oder was auch immer, aber sprecht mit mir.
Vielleicht sollte ich mal in die Politik wechseln. Da kann man ja doch ein wenig erreichen. Wer weiß, was uns noch hier erwartet. Europawahlen stehen ja nun auch bald an. Ich schaue nicht zurück, sondern nach vorn und treffe meine Wahl. Ich kann eure Gefühle nachvollziehen und hoffe trotzdem, dass ihr mich und meine Entscheidung versteht und akzeptiert. Die Sonne geht abends unter, aber am anderen Ende wieder auf. Neues Licht, neugieriges Licht.
Was bitte waren das für emotionale 5 Tage im Mai bisher?
Was passiert gerade? Warum passiert es? Welche Auslöser gab es?
Fragen über Fragen im Kopf, und dennoch komme ich zu einem Ergebnis. Man hält es kaum für möglich.
Somit wünsche ich euch erst einmal einen guten Abend, ihr Lieben.
Als ich meinen letzten Beitrag schrieb, dachte ich noch nicht an die Ausmaße, die alles nimmt in diesem Monat. Nachdem mich wirklich liebe Menschen direkt darauf angesprochen haben und ich diese Veränderung bejaht habe, wurde die Stimmung etwas trübe. Tue ich das Richtige? Wenn ich egoistisch bin und an mich denke, dann ja. Und im Leben muss man das leider manchmal tun. Es würde mich sonst zu sehr zermürben. Ich kämpfe jetzt schon jeden Tag. Dabei mag ich meinen Job sehr und die Verantwortung, die ich mittlerweile gewonnen und erlernt habe.
Der erste riesige Schritt ist nun erfolgt. Jetzt folgen weitere, die definitiv einfacher werden. Denn einer Person das mitzuteilen wie am Donnerstag, die einem doch sehr am Herzen liegt, das tut tatsächlich weh. Und der Wink mit dem Zaunpfahl ebenso. Für manche Menschen in meinem aktuellen Umkreis tut es mir sehr sehr Leid. Ich bin hier halt doch groß geworden, bin innerlich gewachsen und mit Erfahrungen noch weiter gereift.
Wenn ich einen Zeitpunkt benennen sollte, wie alles anfing, kann ich es nicht definieren. Daran erkennt man ja aber, dass Wachstum ein Prozess ist. Geistige Reife. Ich kann es nicht beschreiben, aber man betrachtet viele Schritte dieser doch immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Aber reif bin ich noch lange nicht. Dafür bin ich noch viel zu jung. Erfahrungen, neue Dinge möchten gesammelt werden. Wissensdurst? Das Leben leben? Mögt ihr es bezeichnen, wie ihr wollt. Ich benötige diese Veränderung für mein Wohlergehen. Das bedeutet ja nicht, dass auch die sozialen Kontakte schwinden. Wer mich gut kennt, und da nenne ich nur Steffi und Marika, die wissen, dass ich auch gern aus der Ferne Kontakt halte, auch wenn es nicht häufig ist.
– ….. –
Wenn ich bei den Emotionen bleiben möchte, habe ich dank eines Diensttausches einer lieben Kollegin wieder an der kreativen Schreibwerkstatt teilnehmen können. Zwei sehr intensive Tage mit wieder interessanten Menschen und wahnsinnig tollen Texten. Freitag waren es drei Stunden, am Samstag sechs Stunden. Geistig emotionale Arbeit. Mit Kunst verarbeiten wir eben auch Themen. Mehr als man wirklich selbst bewusst mitbekommt. Aber das Feedback ist dafür umso offener und erzählt von dem, was wirklich in einem arbeitet. Psychoanalyse in Texten. Es begeistert mich immer wieder. Und so habe auch ich aus früheren Tagen etwas von mir gegeben und merkte, was wirklich noch Thema ist. In Anbetracht dessen, dass ich da schon tiefer in der Materie unterwegs war. Trotzdem emotional überladen. Wirklich überladen. Bislang dachte ich, da ist einiges erledigt. Aber dieses Thema wird immer bestehen bleiben. Nur mein Umgang damit ist anders. Offener. Ich kann darüber reden, ich kann Gefühle zeigen und ich werde immer ungeklärte Fragen haben, die mich aber antreiben, so weiter zu machen, wie ich mein Leben lebe. Egal um jeden Preis, wer mich beeinflussen möchte. So ist die Erkenntnis immer entstanden, mich von belastenden Dingen loszulösen. Ganz unbewusst mein bisher junges Leben lang. Auch und eben gerade jetzt wieder. Loslassen, der Schlüssel zum Glück oder eher zum zufriedenen Leben. Danke für diese neun lehrreichen Stunden, womit ich wieder Inspiration und Ideen bekommen habe.
Abends ging es dann noch auf „Arbeitseinsatz“ fürs Planetarium zur Museumsnacht in Halle. Vier Stunden aufpassen auf die kleinen Wunderwerke und Fragen beantworten. Ich gebe zu, der Großteil der Mitglieder im Förderverein ist recht gehoben, aber dennoch hat man ja das gleiche Interesse irgendwie. Es war auf jeden Fall eine gut besuchte Location und ein kleiner Ausgleich zum emotionalen Nachmittag.
Heute ging es mit einer sehr guten Freundin dann noch zur Landesgartenschau nach Bad Dürrenberg. Aber wesentlich war doch der gemeinsame Austausch, um ehrlich zu sein. Dankbarkeit für gegenseitiges Vertrauen. Und dazu ein wunderschön gestaltetes Gelände.
So kann ich abschließend zu diesen Tagen sagen, dass ich Emotionen gesammelt, aber auch gegeben habe und stelle wieder einmal fest, dass jeder, aber wirklich jeder, sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Wichtig ist, damit gut umgehen zu können und auch mal richtig abzuschalten. Ich habe meine Möglichkeit dafür gefunden und auch Wege, um dies zu entschlüsseln oder loszulösen. Wir gehen eben jeder seine eigenen Wege. Schade, dass das von manchen schwer akzeptiert werden kann. Man ist ja nicht aus der Welt. Im Gegenteil. Es kann ganz anders wachsen oder eben auch gar nicht.
Und so saß ich nach diesen vielen Erlebnissen für mich noch einmal dort, wo ich die Nähe spürte, erzählte und konnte dann tatsächlich noch tiefenentspannen mit einer kurzen Selbsthypnose. Handwerkzeug. Anwendung simpel, aber bei tiefen Themen nicht allein stemmbar. Selbsthypnose => Meditation. Fast zumindest. Mach dir positive Bilder und halte dir diese im Unterbewusstsein fest. Eine Lehre, der ich sehr sehr dankbar bin, wie allen Menschen in meinem Umfeld, die mit mir gut klarkommen. Herzlichen Dank.
Und nun geht es ab in die Koje, damit morgen wieder durchgestartet werden kann. Danke fürs Lesen. Ich freue mich auch über Kommentare. Bis bald und guts Nächtle!
Abschalten und Entspannen
Ein kurzer Nachtrag, den ich gern mit euch teilen möchte.
Ich habe ja früher schon Texte geschrieben, nur in anderer Form. Einen möchte ich euch gern in leicht überarbeiteter Form mal vorstellen.
Entstanden im Januar 2011, überarbeitet im Mai 2024
Lang ist’s her, dass der letzte Beitrag entstanden ist. Was soll ich sagen, die Zeit ist gerade nicht einfach und doch auch irgendwie turbulent. Der Weg zum nächsten Ziel ist in greifbarer Nähe und in Arbeit.
Neuanfang ist schwer, aber viel schlimmer ist es doch, in Strukturen „gefangen“ zu sein, wo man doch merkt, dass sie einem nicht mehr gut tun. Sicher habe ich mich verändert und weiterentwickelt und so ein oder zwei Schritte werden mir nicht einfach fallen, aber ich muss aus diesem Rad der Unzufriedenheit hinaus. Dabei tun mir die ein oder anderen Menschen durchaus Leid.
Wir interpretieren in Kunst immer unser eigenes Thema. In diesem Song sehe ich zum Teil diese Befangenheit der aktuellen Strukturen. Aber auch die Sehnsucht und gewisse Kraft, dort das neue entwickeln zu lassen. Vielleicht ahnen es einige im Umkreis bereits, andere sind bereits eingeweiht. Wieder andere werden es vielleicht nie verstehen, weil sie so viel in mir gesetzt haben. Es wird enttäuschte Gesichter geben, vielleicht aber auch erleichterte. Am Ende geht es doch aber darum, was mir gut tut.
Ein großer Schritt ins Ungewisse, aber vielleicht erfülltere Leben. Autark sein, dabei aber immer bei mir selbst bleiben. Das habe ich für mich gelernt. Und ich merke leider auch mittlerweile sehr bewusst, wenn mir etwas nicht gut tut. Energie zu verschwenden, wo es in geringen Maße anerkannt wird. Das ist nicht böse gemeint, aber leider meine Wahrnehmung, die wohl sehr sensibel ist. Von Beginn an, aber nie so bewusst wahrgenommen wie seit dem vergangenem Jahr dank der Hypnosetherapie.
Wir drehen uns im Kreise der Unzufriedenheit und brechen nicht aus. Was ist die Folge? Wir machen uns fertig. Klar, Perspektiven-Wechsel ist dabei sehr hilfreich, um den Blick anders zu lenken, von „oben“ herab objektiv betrachten. Vereinbarkeit mit seinen eigenen Einstellungen sind da manchmal wirklich schwierig.
Es hat jeder sein Päckchen auf gewisser Art zu tragen und es spiegelt sich in jedem Handeln wieder. Warum ist zum Beispiel die Verkäuferin shhlecht gelaunt? Wer weiß, was privat vorgefallen ist. Warum reagiert ein Patient genervt? Fragen wir ihn. Vielleicht macht die Partnerin Stress oder er leidet durch Schmerzen und kompensiert es mit mieser Laune. Warum fragen wir die Menschen nicht einfach. So kommen wir ins Gespräch und können unser Gegenüber doch besser verstehen.
Kommunikation ist mir so wichtig geworden und dennoch ziehe ich mich gerade wieder zurück, was ich aber nicht möchte. Aus diesem Kreislauf möchte ich wieder hinaus. Und dafür bedarf es einen großen Schritt ins Ungewisse, aber vielleicht Bessere. Wer weiß das schon. Wie heißt es so schön, wer wagt, der gewinnt. Und sei es nur an Erfahrung. Das Leben ist zu kurz, um sich im Kreis zu bewegen und nur zu meckern oder es sich hineinzufressen. Windräder drehen sich zwar auch im Kreis, sie ändern aber dennoch ab und an mal die Richtung.
Und ja, am Ende hat der Buschfunk wohl doch recht gehabt. Am Ende gehört es zum selbstbestimmten Leben, sich verändern zu dürfen. Lang genug war man in gewissen Strukturen gefesselt, ohne dies mit böser Absicht zu meinen.
So genieße ich nun die letzten Minuten des Tageslicht auf dem Balkon und werde morgen einen großen Schritt tätigen. Um ehrlich zu sein, wird es einer der schwersten, tatsächlich.
In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend an diesem ersten Mai-Tag.
Es war mal wieder eine kleine Pause dazwischen, aber das ist auch manchmal notwendig.
Eine Woche Urlaub liegt hinter mir und diese Woche habe ich wohl auch gebraucht, um von meinen Gedanken herunterzufahren. Es ist nichts Schlimmes, aber trotzdem beschäftigt es hier und da mal mehr und mal weniger. Dafür wurden jetzt Mitte der Woche die weiteren Pläne etwas konkreter. Mit gutem Gefühl geht es in kleinen Schritten voran. Klein ist besser als gar nicht. Oder wie seht ihr das?
Dazu haben meine Hunde zeitweise mich zum Verzweifeln gebracht. Der Alte wird halt aktuell echt alt. Und die Verrückte jagt mir einen riesigen Schrecken ein. Dafür könnt ich sie manchmal…. lieb haben. Ahhhhhhhh……..
Schauen wir mal, wie sich die weitere Zeit entwickelt. Das Wetter steht ja echt an diesem Wochenende voll auf Sommer. Dafür war die Woche sehr interessant. Der April macht eben doch, was er will. Nur zu warm wie jeder der bisherigen Monate in diesem Jahr.
Ich mag diese Gegend tatsächlich, auch wenn Wälder sicher auch schön sind, wenn sie denn noch gesund sind. Aber dieser Blick in die weite Ferne hat immer etwas Besonderes zu bieten. Dabei sind diese Bilder alle innerhalb einer Stunde entstanden in einem Umkreis von nicht einmal zehn Kilometern. Ich mag das wirklich sehr. Und ich bin so gut wie trocken geblieben, davon abgesehen, dass ich mit dem Auto unterwegs war.
Solche Auszeiten, solche Interessen bringen andere Ebenen mit sich. Jeder interpretiert die Bilder anders. Und so kann sich jeder vielleicht seinen Teil denken oder überlegt, was der Künstler damit sagen möchte. Und ja, es sind nur Handyfotos. Man mag es kaum glauben. Ich bin schwer beeindruckt.
So endet eine eindrucksvolle Woche mit erholsamen Tagen und die kommenden Wochen sind ziemlich vollgepackt mit organisatorischen Terminen und einem vollen Arbeitsplan.
Ich wünsche euch allen morgen noch einen schönen Sonntag und nun eine geruhsame Nacht. Bis die Tage.
… mit kleinen Gesten gezeigt zu bekommen, was wirklich wert geschätzt wird.
Guten Abend ihr Lieben.
Was? Es war etwas still hier geworden? … Ja, ich weiß. Es gibt eben auch noch das normale Leben, welches in den letzten 2 1/2 Wochen echt aufregend und leicht stressig war. Und dann gab es Momente voller Gedanken, die nie richtig arbeiten konnten, aber dennoch immer mal wieder auftauchten. Heute schaffen sie vielleicht sogar Sinn.
Es ist tatsächlich viel passiert. Für viele ist es wohl eher unscheinbar, aber für mich bedeutend. Nachdem es Spike zwischenzeitlich nicht gut ging und damit zwei Termine einher gingen, hat das ziemlich etwas losgelöst. Ich achte wieder mehr auf kleine Anzeichen und hatte nur kurze Nächte. Aber auch das lenkte sich wieder in die geregelte Bahn. Zum Glück. Eine Lösung für spätere Zeiten muss trotzdem noch gut überlegt werden. Zahnschmerzen können schon echt mies sein. Aber Fressen ging weiterhin, komischerweise.
Dann mal 24h ohne Auto, denn auch hier kränkelte etwas rum, was versorgt werden musste. Dank netter Freunde und Kolleginnen bin ich aber gut zur Arbeit und zurück gekommen. Danke an euch.
Viele, viele kleinere Termine, hier und dort. Viele intensive Gespräche oder Momente, die einfach auch in mir etwas wach rüttelten. Einige Beobachtungen, die ziemlich aufgewühlt haben. Und so ist es in Social Media echt ruhig geworden. Eher unbeabsichtigt, aber genau das empfinde ich nicht als schlimm. Freunde wissen eben, dass ich mich wirklich ab und an melde. Eine Freundesliste beim Gesichtsbuch stattdessen sagt nicht viel aus mit knapp 240 „Freunden“. Ganz ehrlich, darauf kann ich verzichten. Und so bin ich ab April nicht mehr präsent auf dieser Seite. Mehrfach kund getan gab es bisher zwei Rückmeldungen. Menschen, denen ich doch etwas wichtig bin bzw. ihnen der Kontakt einfach wichtig ist. Danke auch für diese Meldungen. Ich schätze das tatsächlich sehr.
Noch mehr schätze ich jedoch diesen erlebten Moment in dieser vergangenen Woche. Nach zig Frühdiensten und intensiver Betreuung von Tumorpatienten in einem Bereich, gab es ein Strahlen, welches keine Sonne gut machen kann. Wenn du einem Menschen die Angst nehmen kannst vor dem Schritt, der massiv dein Körperbild verändert. Hierbei ging es einfach um das eigenständige Einsetzen der Trachealkanüle. Ängstliches Händezittern… Bestärkung durch die Fachkraft und am Ende dieses wunderbare Strahlen eines Gesichtes. Er wird vielleicht nie wieder ohne dieses Teil auskommen, aber wir haben gemeinsam einen Schritt geschafft, um zu Hause zurecht zu kommen. Der Patient hat es geschafft! Als Dank gab es eine Umarmung. Genau das ist es, warum ich dort arbeite. Die noch so kleinen Schritte bestärken und bei Stagnation etwas aufbauen, um wieder voranzukommen. Glücksmomente wie diese zeigen mir, dass ich meinen richtigen Weg gehe. Dabei brauche ich keine Bestätigung. Das bin ich selbst, mein Selbstwert und das, was ich verkörpern kann. Wozu brauche ich andere, wenn ich mir selbst so ein wunderbares Geschenk machen kann?
So ein Ereignis deckt ein gewisses Maß an Geltungsbedürfnis ab. Anerkennung von außen. Solche Momente füllen es für mich. Das ist ausreichend. Viel mehr wünsche ich mir gar nicht.
Schade, dass manche ein gesteigertes Geltungsbedürfnis haben. Auch das hat wohl seine Ursachen. An Ende ist es für das Umfeld ziemlich nervig. Ändern können wir daran nichts. Das kann nur die Person selbst. Wir müssen es akzeptieren und wohl etwas ignorieren. Vielleicht ist es falsch, es zu ignorieren. Darauf ansprechen wird eventuell zu Diskrepanzen führen. Denn am Ende hat jeder seine eigene Geschichte, warum er ist, wie er ist. Oder weißt du immer alles von deinem Gegenüber?
Auf der einen Seite muss man manchmal einfach etwas egoistisch unterwegs sein, um den Weg der Zufriedenheit zu finden und alles andere um sich herum entspannt zu betrachten. Jeder geht seinen Weg und manchmal teilt man diesen Weg ein Stück mit jemanden an seiner Seite. Aber man bedenke, es ist immer nur ein Teilstück. Es kennt keiner die ganze Geschichte des Anderen. Dennoch dürfen wir uns Meinungen bilden. Es ist unsere Einstellung. Dabei kann eben auch nicht jeder jeden leiden. Ava hat schließlich auch andere Tiere zum Töten gern. 🙂
In diesem Sinne genießt einfach immer mal wieder diese kurzen Momente des Glücks. Denn es zeigt euch doch, dass ihr auf euren richtigen Weg seid.
Egal, wo man gerade schaut; sei es auf Arbeit, in der Politik oder bei Verhandlungen. Es wird gestachelt und hinterrücks aufgezogen. Akzeptanz, Respekt und das wichtige Wort Kommunikation bleibt auf der Strecke. Es werden nur noch die Ellenbogen herausgefahren. Und da ist es egal, wo man sich befindet. Selbst in der Nachbarschaft. Wir machen Dinge zu Problemen, die nicht sein müssen, weil es uns doch ziemlich gut geht. Ich aus dieser Perspektive kann mich zumindest nicht beschweren. Wir sollten auch gewisse Erwartungshaltungen zurückschrauben. Dann erleben wir weniger Enttäuschungen.
Das A und O ist dann aber dennoch die Kommunikation miteinander in einem vernünftigen Umgangston. Klar, kann man Emotionen dazu nicht immer unterbinden und jeder reagiert anders, zum Beispiel auf Kritik.
Viele hacken jetzt beispielsweise auf die Grünen herum, wobei es doch am Ende immer auch Beschlüsse der gesamten Regierung bzw. des Bundestages sind. Man sollte da wirklich vorsichtig sein und überlegen, was man da so verteilt an Klatschen. Schön ist manches nicht und klar, haben sie eine starke Position. Aber die anderen beiden Parteien stimmen ja dennoch im gewissen Anteil mit zu.
Am Ende können wir trotzdem froh sein, in einer Demokratie leben zu dürfen, wo wir doch ein Mitbestimmungsrecht haben zu den Wahlen. Schade nur, dass die Parteien den Blick nach unten verloren haben, denn am Ende stand auch jeder Einzelne von denen mal unten. Und so ist das auch in jeglichem Berufsbild. Die oberen Ebenen verlieren den Blick nach unten, obwohl sie auch mal so angefangen haben. Da nehme ich mich in manchen Situationen nicht aus. Man muss sich nur ab und an mal daran erinnern.
Und dann sind irgendwelche Anspielungen auch echt nicht schön. Warum zur Hölle kommuniziert man nicht unter vier oder sechs Augen? Haben wir es verlernt durch das gesamte soziale Medien Gedöns? Manchmal habe ich schon so das Gefühl.
Diese Karte beschreibt das, wie es noch vor einiger Zeit lief. Denn über die multimediale Kommunikationsform kann man weder Stimmung noch Mimik oder Gestik beurteilen.
Müssen wir Kommunikation wieder neu lernen?
Diese Frage lasse ich mal offen im Raum stehen…
Am Ende hat jeder seine Stärken und Schwächen und die sollten, gerade in einem Team, einfach akzeptiert werden bzw. eben auch einfach offen kommuniziert werden. Fehler können nur behoben werden, wenn das Gegenüber auch davon erfährt. So können wir uns und unsere Arbeit reflektieren.
Ich bin vielleicht aus den Kinderschuhen herausgewachsen und sollte die Schuhgröße wechseln. Wer weiß, was dann für neue Chancen laufen könnten. Es stehen alle Türen offen.
Was auch immer das bedeuten soll…
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und einen angenehmen Start ins Wochenende.
Was bitte wären das für geniale zwei Wochen Urlaub, die ich bis einschließlich heute erlebt habe? Einfach nur begeisternd.
Beginnend mit einem ruhigen Start ging es 6 Tage nach Bad Kissingen, dann zum Konzert zu den Prinzen und das noch für einen guten Zweck für eine Pandemiestudie der Universitätsmedizin Halle. Ein paar Termine erledigt, im Planetarium gewesen mit meinen liebsten Freunden zum tatsächlichen Sterne gucken durchs Teleskop. Weiter ging es mit der Hypnose, wo auch wieder ein bisschen etwas aufgearbeitet wurde und die Hunde waren Freitag spaßig dabei am Sandberg unweit des Heidesee in Halle.
Das Wochenende ist der krönende Abschluss des Urlaubs gewesen. Gestern ging es den Nachmittag und Abend über mit Freunden nach Leipzig bzw. trafen wir uns dort. Zuerst ging es hoch hinauf auf das riesige Völkerschlachtdenkmal. Ein wenig bin ich da wohl über mich hinausgewachsen. 512 Stufen laut Info ging es über 91 Höhenmeter hinaus. Die Aussicht wurde mit bestem Wetter und weitem Blick belohnt. Dieses Denkmal ist schon beeindruckend! Und auch wenn die Treppengänge immer schmaler wurden, wir haben durchgezogen. Kraft war top, Luft, also Ausdauer solala. 🙂 Aber es war dennoch ein klasse Erlebnis für mich selbst. Ein wenig sind wir im Anschluss noch über den Südfriedhof geschlendert und haben das Krematorium begutachtet von außen. Ehemals muss es wohl mal ein Kloster gewesen sein. Am Abend waren wir dann noch Essen im Alex. Das Essen war wirklich gut, die Location ziemlich laut und hellhörig und wohl immer ausgebucht. Am Abend war ich dann ziemlich knülle.
Der Wecker klingelte dann heute Morgen 7 Uhr für einen weiteren Ausflug. Dieses Mal mit der Hundegruppe. 5 Hunde und 5 Personen. Treffpunkt war in Bad Kösen. Durch die Nebelsuppe vorsichtig gefahren, war ich, wie häufig, die erste. Kurz vor der Zeit zum Treffpunkt musste ich jedoch noch mal kurz zur Tanke oben verschwinden. Dort haben wir dann eine Runde entlang der Saale bis hoch zur Rudelsburg und zur Burg Saaleck gemacht. Auch hier haben wir wohl etwa um die 80 Höhenmeter geschrubbt und die Hunde sind danach platt gewesen, eigentlich sogar schon von der Hintour bis zur Burg Saaleck. Auch hier hatten wir dann noch besten Sonnenschein mit einem wundervollen Ausblick, zum Beispiel auf eine ICE-Trasse, die aus gerichtlichen Verfahren aktuell nicht weiter gebaut wird. Aber auch ein toller Blick ins Tal und in die Weite hinaus. Und so merke ich wohl heute meine Muskeln ein wenig nach zwei wirklich sehr aktiven Tagen. Ich bereue nichts, denn ich fange an zu leben und genau das zu genießen!
Danke an alle Mitwirkenden. Ihr bereichert mein Leben und mit euch kann ich es gestalten. Es ist so schön.
Viel Spaß beim Bilder schauen an euch und ich sag heute schon einmal etwas eher gute Nacht.
An der Fränkischen Saale Burgruine BotenlaubenDas Konzert beginntDie PrinzenDas Völkerschlachtdenkmal Leipzig von oben Blick Richtung NordwestDas Krematorium, im Hintergrund das Kraftwerk bei ZwenkauAuf den Weg Richtung RudelsburgBurg Saaleck
Nachdem ich gestern noch einmal sehr nachdenklich unterwegs war und nicht so recht wusste, wo mir der Kopf steht nach dem Tagesablauf, so wurde mir heute bewusster, worum es mir aktuell geht.
Und so wünsche ich mir eine Veränderung, die ich aber nicht allein schaffen werde, zumindest nicht den Anfang. Wen fragt man dann zur Unterstützung? Ich habe jemanden gefunden, der sofort zugesagt hat, worüber ich mich riesig freue. Danke dafür.
Wie weit das alles tragende Wirkung hat, weiß ich jetzt noch nicht, aber ich brauche diesen ersten Schritt. Alles Weitere wird sich dann nach und nach ergeben, da bin ich mir sicher.
Nun muss nur noch ein Termin gefunden werden und dann kann es losgehen. Ja, genau das ist nun die Persönlichkeitsentwicklung. Das ist gut so. Mir gefällt das sehr und es tut mir gut. Auch wenn es vielleicht anderen aus meinem Umfeld nicht immer passt. Es ist schließlich mein Leben!
Und so hoffe ich auf einen baldigen Termin. Danke!
Bei Risiken und Nebenwirkungen sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Wer kennt diesen Spruch nicht… Gestern noch über das Thema der Corona-Impfungen philosophiert und heute eigene Nachwirkungen erlebt. Aber nicht von der Impfung.
Nein. Heute waren es die Termine, die es waren. Einer in besonderem Maße. Dabei geht es mir gut, ich genieße gerade sehr mein Leben und unternehme für mich und mein Wohlbefinden so einiges.
Und dann gibt es da diese Ehrlichkeit, die tatsächlich wertgeschätzt wird. Habe ich mit etwas anderem gerechnet? Nein.
Dennoch wirkt das Ganze nach. Ich weiß jedoch nicht, weshalb. Nach allen Terminen ging es mit den Hunden raus und es überkommt mich das Gefühl, einfach lautstark weinen zu müssen. Erleichterung vielleicht, dass es raus ist oder Überforderung, dass diese ehrliche Art so groß schätzt wird? Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich sogar eine Mischung aus beiden Dingen.
Vielleicht sind es auch die überaus positiven Erlebnisse und Erfahrungen in letzter Zeit, mit denen ich noch lernen muss umzugehen. Klingt für manche etwas komisch, aber das war nie selbstverständlich. Dafür musste ich vieles tun.
Ich habe ein Level der Zufriedenheit erreicht und möchte trotzdem noch ein wenig ausmisten. Gerade jetzt. Aber wo fange ich an? Wer kann mir helfen? Einen „Neustart“ generieren.
Ich liebe diesen Blick in die Weite hinein, in die Ferne. Egal, wo ich bin. Und so möchte ich mit einem weit gefächerten Blick durchs Leben weiter hinaus gehen und mich durchaus immer wieder an die kleinsten Dinge erfreuen. Wie beispielsweise das Lauschen des Wasserplätscherns am Gradierwerk oder Vögelgezwitscher oder Fledermäusen beim Fliegen im Dunkeln zuschauen. Kleine Augenblicke des Innehalten und Abschalten. Abstand vom Alltag gewinnen. Einen Reset möchte ich nicht. Dafür habe ich schon zu viel Erfahrung gesammelt. Trotzdem eben einen kleinen Neustart, um weiter durch die Welt schauen zu können. Ich bin schon so weit für mich gekommen. Und nein, Eigenlob stinkt nicht. Es ist Selbsterkenntnis, Wertschätzung und intrinsische Motivation.
Ich möchte meine Unzufriedenheit nicht weiter züchten, diese Erkenntnis habe ich gewonnen, auch wenn andere dafür einen Teil verlieren können. Nun fehlen nur noch winzige Schritte bis dahin. Wenn da diese eine kleine materielle Abhängigkeit nicht wäre. Aber auch das hat irgendwann ein Ende.
Ich verarbeite diese letzten Tage und Wochen gerade wieder rapide und dann überkommt mich eben wohl mal Das Gefühl, einfach heulen zu müssen. Aber das ist kein schlechtes Gefühl, denn sonst würde ich es anders hier formulieren. Ein kleiner Teil Erleichterung, ein weiterer voller Freude der letzten Tage und Wochen und das ich endlich lebe.
Nun bleibt nur noch eines zu klären… Habe ich ein kaltes Herz?
Danke an meine liebsten Menschen um mich herum für die letzte Zeit und die intensiven, gewinnbringenden Gespräche. Ihr tut mir sehr gut.
So schaut in den sternenklaren Himmel und sucht euch einen schönen Sternenhaufen und genießt den Blick und die gute Nacht.
Aus aktuellem Anlass muss ich heute Abend unbedingt schreiben. Denn ich bin erschüttert, was ich nach nicht einmal drei Stunden Fernsehen für Gedankenwirrwarr im Kopf habe. Das muss erst einmal für mich sortiert werden. Am besten den ganzen Mist wieder löschen.
Mal ganz ehrlich, was nutzen uns Nachrichten, wenn es nur noch um negative Ereignisse und Entwicklungen geht? Seltenst gibt es mal Positives. Gerade jetzt mit den zusätzlichen Äußerungen vom französischen Präsidenten. Ich weiß schon, warum ich die Glotze nicht mehr anschalte.
Aber auch so das Drumherum. Es tut echt weh. Soziale Medien sind gut zum Austausch, aber auch zum Organisieren. Fluch oder Segen? Auf der einen Seite sind wir gut vernetzt, aber da stellt sich die Frage, sind wir auf der anderen Seite damit gut versorgt mit sozialen Kontakten? Eindeutige Antwort…
Ich bin nun auch tatsächlich am Überlegen, mein Spektrum bei Facebook aufzugeben. Denn auch das ist nicht mehr effektiv. Zumindest für mich nicht. Im Gegenteil, man verliert sich darin. Zu viele Infos für nichts Wesentliches. Es werden manche nicht verstehen, aber ich denke, dass es ein Schritt in die richtige Richtung ist.
Und so bleibe ich meinen Musiksendern treu, die nicht viel von der Welt erzählen. Dumm sterben werde ich dennoch nicht.
Propaganda ist heute so viel schneller vermittelt als damals und das ist echt gefährlich. Wir sollten alle selbst den Kopf einschalten und denken. Das fällt leider dieser Gesellschaft immer schwerer. Mitziehen ist das, was einfach ist. Dagegen schwimmen schaffen nicht viele. Gesunder Menschenverstand… und Meinungen anhören können… und argumentieren. Das macht uns doch aus.
Was passiert in dieser Welt? Was soll noch passieren? Schaukelt sich alles hoch? Medien schaukeln das Thema hoch, so mein Empfinden. Es ist kein schönes Gefühl. Gar nicht!
Wir können uns glücklich schätzen, in einer Demokratie leben zu dürfen und mitbestimmen können. Nutzen wir unser Recht. Aber wir haben auch Pflichten zu erfüllen. Gehen wir doch einfach mal bewusster durchs Leben und diskutieren, nein, argumentieren mit dienlichen Sachverhalten. Nichts mit aus den Medien und so.
Es ist ein schier endloses Thema, wo ich für mich erkannt habe, dass es nicht mehr meine Welt ist. Ich nutze gern die Interaktion und das Gespräch oder eben diese Plattform.
In diesem Sinne wünsche ich euch eine eigene erfolgreiche Meinung und eine gute Nacht.