Ein Song berührt alle Sinne

Guten Abend ihr Lieben.

Lang ist’s her, dass der letzte Beitrag entstanden ist. Was soll ich sagen, die Zeit ist gerade nicht einfach und doch auch irgendwie turbulent. Der Weg zum nächsten Ziel ist in greifbarer Nähe und in Arbeit.

Neuanfang ist schwer, aber viel schlimmer ist es doch, in Strukturen „gefangen“ zu sein, wo man doch merkt, dass sie einem nicht mehr gut tun. Sicher habe ich mich verändert und weiterentwickelt und so ein oder zwei Schritte werden mir nicht einfach fallen, aber ich muss aus diesem Rad der Unzufriedenheit hinaus. Dabei tun mir die ein oder anderen Menschen durchaus Leid.

Wir interpretieren in Kunst immer unser eigenes Thema. In diesem Song sehe ich zum Teil diese Befangenheit der aktuellen Strukturen. Aber auch die Sehnsucht und gewisse Kraft, dort das neue entwickeln zu lassen. Vielleicht ahnen es einige im Umkreis bereits, andere sind bereits eingeweiht. Wieder andere werden es vielleicht nie verstehen, weil sie so viel in mir gesetzt haben. Es wird enttäuschte Gesichter geben, vielleicht aber auch erleichterte. Am Ende geht es doch aber darum, was mir gut tut.

Ein großer Schritt ins Ungewisse, aber vielleicht erfülltere Leben. Autark sein, dabei aber immer bei mir selbst bleiben. Das habe ich für mich gelernt. Und ich merke leider auch mittlerweile sehr bewusst, wenn mir etwas nicht gut tut. Energie zu verschwenden, wo es in geringen Maße anerkannt wird. Das ist nicht böse gemeint, aber leider meine Wahrnehmung, die wohl sehr sensibel ist. Von Beginn an, aber nie so bewusst wahrgenommen wie seit dem vergangenem Jahr dank der Hypnosetherapie.

Wir drehen uns im Kreise der Unzufriedenheit und brechen nicht aus. Was ist die Folge? Wir machen uns fertig. Klar, Perspektiven-Wechsel ist dabei sehr hilfreich, um den Blick anders zu lenken, von „oben“ herab objektiv betrachten. Vereinbarkeit mit seinen eigenen Einstellungen sind da manchmal wirklich schwierig.

Es hat jeder sein Päckchen auf gewisser Art zu tragen und es spiegelt sich in jedem Handeln wieder. Warum ist zum Beispiel die Verkäuferin shhlecht gelaunt? Wer weiß, was privat vorgefallen ist. Warum reagiert ein Patient genervt? Fragen wir ihn. Vielleicht macht die Partnerin Stress oder er leidet durch Schmerzen und kompensiert es mit mieser Laune. Warum fragen wir die Menschen nicht einfach. So kommen wir ins Gespräch und können unser Gegenüber doch besser verstehen.

Kommunikation ist mir so wichtig geworden und dennoch ziehe ich mich gerade wieder zurück, was ich aber nicht möchte. Aus diesem Kreislauf möchte ich wieder hinaus. Und dafür bedarf es einen großen Schritt ins Ungewisse, aber vielleicht Bessere. Wer weiß das schon. Wie heißt es so schön, wer wagt, der gewinnt. Und sei es nur an Erfahrung. Das Leben ist zu kurz, um sich im Kreis zu bewegen und nur zu meckern oder es sich hineinzufressen. Windräder drehen sich zwar auch im Kreis, sie ändern aber dennoch ab und an mal die Richtung.

Und ja, am Ende hat der Buschfunk wohl doch recht gehabt. Am Ende gehört es zum selbstbestimmten Leben, sich verändern zu dürfen. Lang genug war man in gewissen Strukturen gefesselt, ohne dies mit böser Absicht zu meinen.

So genieße ich nun die letzten Minuten des Tageslicht auf dem Balkon und werde morgen einen großen Schritt tätigen. Um ehrlich zu sein, wird es einer der schwersten, tatsächlich.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend an diesem ersten Mai-Tag.

Bis bald.

Konkretere Pläne

Guten Abend ihr Lieben.

Es war mal wieder eine kleine Pause dazwischen, aber das ist auch manchmal notwendig.

Eine Woche Urlaub liegt hinter mir und diese Woche habe ich wohl auch gebraucht, um von meinen Gedanken herunterzufahren. Es ist nichts Schlimmes, aber trotzdem beschäftigt es hier und da mal mehr und mal weniger. Dafür wurden jetzt Mitte der Woche die weiteren Pläne etwas konkreter. Mit gutem Gefühl geht es in kleinen Schritten voran. Klein ist besser als gar nicht. Oder wie seht ihr das?

Dazu haben meine Hunde zeitweise mich zum Verzweifeln gebracht. Der Alte wird halt aktuell echt alt. Und die Verrückte jagt mir einen riesigen Schrecken ein. Dafür könnt ich sie manchmal…. lieb haben. Ahhhhhhhh……..

Schauen wir mal, wie sich die weitere Zeit entwickelt. Das Wetter steht ja echt an diesem Wochenende voll auf Sommer. Dafür war die Woche sehr interessant. Der April macht eben doch, was er will. Nur zu warm wie jeder der bisherigen Monate in diesem Jahr.

Ich mag diese Gegend tatsächlich, auch wenn Wälder sicher auch schön sind, wenn sie denn noch gesund sind. Aber dieser Blick in die weite Ferne hat immer etwas Besonderes zu bieten. Dabei sind diese Bilder alle innerhalb einer Stunde entstanden in einem Umkreis von nicht einmal zehn Kilometern. Ich mag das wirklich sehr. Und ich bin so gut wie trocken geblieben, davon abgesehen, dass ich mit dem Auto unterwegs war.

Solche Auszeiten, solche Interessen bringen andere Ebenen mit sich. Jeder interpretiert die Bilder anders. Und so kann sich jeder vielleicht seinen Teil denken oder überlegt, was der Künstler damit sagen möchte. Und ja, es sind nur Handyfotos. Man mag es kaum glauben. Ich bin schwer beeindruckt.

So endet eine eindrucksvolle Woche mit erholsamen Tagen und die kommenden Wochen sind ziemlich vollgepackt mit organisatorischen Terminen und einem vollen Arbeitsplan.

Ich wünsche euch allen morgen noch einen schönen Sonntag und nun eine geruhsame Nacht. Bis die Tage.

Glück ist…

… mit kleinen Gesten gezeigt zu bekommen, was wirklich wert geschätzt wird.

Guten Abend ihr Lieben.

Was? Es war etwas still hier geworden? … Ja, ich weiß. Es gibt eben auch noch das normale Leben, welches in den letzten 2 1/2 Wochen echt aufregend und leicht stressig war. Und dann gab es Momente voller Gedanken, die nie richtig arbeiten konnten, aber dennoch immer mal wieder auftauchten. Heute schaffen sie vielleicht sogar Sinn.

Es ist tatsächlich viel passiert. Für viele ist es wohl eher unscheinbar, aber für mich bedeutend. Nachdem es Spike zwischenzeitlich nicht gut ging und damit zwei Termine einher gingen, hat das ziemlich etwas losgelöst. Ich achte wieder mehr auf kleine Anzeichen und hatte nur kurze Nächte. Aber auch das lenkte sich wieder in die geregelte Bahn. Zum Glück. Eine Lösung für spätere Zeiten muss trotzdem noch gut überlegt werden. Zahnschmerzen können schon echt mies sein. Aber Fressen ging weiterhin, komischerweise.

Dann mal 24h ohne Auto, denn auch hier kränkelte etwas rum, was versorgt werden musste. Dank netter Freunde und Kolleginnen bin ich aber gut zur Arbeit und zurück gekommen. Danke an euch.

Viele, viele kleinere Termine, hier und dort. Viele intensive Gespräche oder Momente, die einfach auch in mir etwas wach rüttelten. Einige Beobachtungen, die ziemlich aufgewühlt haben. Und so ist es in Social Media echt ruhig geworden. Eher unbeabsichtigt, aber genau das empfinde ich nicht als schlimm. Freunde wissen eben, dass ich mich wirklich ab und an melde. Eine Freundesliste beim Gesichtsbuch stattdessen sagt nicht viel aus mit knapp 240 „Freunden“. Ganz ehrlich, darauf kann ich verzichten. Und so bin ich ab April nicht mehr präsent auf dieser Seite. Mehrfach kund getan gab es bisher zwei Rückmeldungen. Menschen, denen ich doch etwas wichtig bin bzw. ihnen der Kontakt einfach wichtig ist. Danke auch für diese Meldungen. Ich schätze das tatsächlich sehr.

Noch mehr schätze ich jedoch diesen erlebten Moment in dieser vergangenen Woche. Nach zig Frühdiensten und intensiver Betreuung von Tumorpatienten in einem Bereich, gab es ein Strahlen, welches keine Sonne gut machen kann. Wenn du einem Menschen die Angst nehmen kannst vor dem Schritt, der massiv dein Körperbild verändert. Hierbei ging es einfach um das eigenständige Einsetzen der Trachealkanüle. Ängstliches Händezittern… Bestärkung durch die Fachkraft und am Ende dieses wunderbare Strahlen eines Gesichtes. Er wird vielleicht nie wieder ohne dieses Teil auskommen, aber wir haben gemeinsam einen Schritt geschafft, um zu Hause zurecht zu kommen. Der Patient hat es geschafft! Als Dank gab es eine Umarmung. Genau das ist es, warum ich dort arbeite. Die noch so kleinen Schritte bestärken und bei Stagnation etwas aufbauen, um wieder voranzukommen. Glücksmomente wie diese zeigen mir, dass ich meinen richtigen Weg gehe. Dabei brauche ich keine Bestätigung. Das bin ich selbst, mein Selbstwert und das, was ich verkörpern kann. Wozu brauche ich andere, wenn ich mir selbst so ein wunderbares Geschenk machen kann?

So ein Ereignis deckt ein gewisses Maß an Geltungsbedürfnis ab. Anerkennung von außen. Solche Momente füllen es für mich. Das ist ausreichend. Viel mehr wünsche ich mir gar nicht.

Schade, dass manche ein gesteigertes Geltungsbedürfnis haben. Auch das hat wohl seine Ursachen. An Ende ist es für das Umfeld ziemlich nervig. Ändern können wir daran nichts. Das kann nur die Person selbst. Wir müssen es akzeptieren und wohl etwas ignorieren. Vielleicht ist es falsch, es zu ignorieren. Darauf ansprechen wird eventuell zu Diskrepanzen führen. Denn am Ende hat jeder seine eigene Geschichte, warum er ist, wie er ist. Oder weißt du immer alles von deinem Gegenüber?

Auf der einen Seite muss man manchmal einfach etwas egoistisch unterwegs sein, um den Weg der Zufriedenheit zu finden und alles andere um sich herum entspannt zu betrachten. Jeder geht seinen Weg und manchmal teilt man diesen Weg ein Stück mit jemanden an seiner Seite. Aber man bedenke, es ist immer nur ein Teilstück. Es kennt keiner die ganze Geschichte des Anderen. Dennoch dürfen wir uns Meinungen bilden. Es ist  unsere Einstellung. Dabei kann eben auch nicht jeder jeden leiden. Ava hat schließlich auch andere Tiere zum Töten gern. 🙂

In diesem Sinne genießt einfach immer mal wieder diese kurzen Momente des Glücks. Denn es zeigt euch doch, dass ihr auf euren richtigen Weg seid.

Gute Nacht und bis bald!

Kindergartenniveau

Guten Abend ihr Lieben.

Was passiert gerade mit der Gesellschaft?

Sind wir wieder auf Schritten zurück unterwegs?

Egal, wo man gerade schaut; sei es auf Arbeit, in der Politik oder bei Verhandlungen. Es wird gestachelt und hinterrücks aufgezogen. Akzeptanz, Respekt und das wichtige Wort Kommunikation bleibt auf der Strecke. Es werden nur noch die Ellenbogen herausgefahren. Und da ist es egal, wo man sich befindet. Selbst in der Nachbarschaft. Wir machen Dinge zu Problemen, die nicht sein müssen, weil es uns doch ziemlich gut geht. Ich aus dieser Perspektive kann mich zumindest nicht beschweren. Wir sollten auch gewisse Erwartungshaltungen zurückschrauben. Dann erleben wir weniger Enttäuschungen.

Das A und O ist dann aber dennoch die Kommunikation miteinander in einem vernünftigen Umgangston. Klar, kann man Emotionen dazu nicht immer unterbinden und jeder reagiert anders, zum Beispiel auf Kritik.

Viele hacken jetzt beispielsweise auf die Grünen herum, wobei es doch am Ende immer auch Beschlüsse der gesamten Regierung bzw. des Bundestages sind. Man sollte da wirklich vorsichtig sein und überlegen, was man da so verteilt an Klatschen. Schön ist manches nicht und klar, haben sie eine starke Position. Aber die anderen beiden Parteien stimmen ja dennoch im gewissen Anteil mit zu.

Am Ende können wir trotzdem froh sein, in einer Demokratie leben zu dürfen, wo wir doch ein Mitbestimmungsrecht haben zu den Wahlen. Schade nur, dass die Parteien den Blick nach unten verloren haben, denn am Ende stand auch jeder Einzelne von denen mal unten. Und so ist das auch in jeglichem Berufsbild. Die oberen Ebenen verlieren den Blick nach unten, obwohl sie auch mal so angefangen haben. Da nehme ich mich in manchen Situationen nicht aus. Man muss sich nur ab und an mal daran erinnern.

Und dann sind irgendwelche Anspielungen auch echt nicht schön. Warum zur Hölle kommuniziert man nicht unter vier oder sechs Augen? Haben wir es verlernt durch das gesamte soziale Medien Gedöns? Manchmal habe ich schon so das Gefühl.

Diese Karte beschreibt das, wie es noch vor einiger Zeit lief. Denn über die multimediale Kommunikationsform kann man weder Stimmung noch Mimik oder Gestik beurteilen.

Müssen wir Kommunikation wieder neu lernen?

Diese Frage lasse ich mal offen im Raum stehen…

Am Ende hat jeder seine Stärken und Schwächen und die sollten, gerade in einem Team, einfach akzeptiert werden bzw. eben auch einfach offen kommuniziert werden. Fehler können nur behoben werden, wenn das Gegenüber auch davon erfährt. So können wir uns und unsere Arbeit reflektieren.

Ich bin vielleicht aus den Kinderschuhen herausgewachsen und sollte die Schuhgröße wechseln. Wer weiß, was dann für neue Chancen laufen könnten. Es stehen alle Türen offen.

Was auch immer das bedeuten soll…

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und einen angenehmen Start ins Wochenende.

Fang an zu leben

Guten Abend ihr Lieben.

Was bitte wären das für geniale zwei Wochen Urlaub, die ich bis einschließlich heute erlebt habe? Einfach nur begeisternd.

Beginnend mit einem ruhigen Start ging es 6 Tage nach Bad Kissingen, dann zum Konzert zu den Prinzen und das noch für einen guten Zweck für eine Pandemiestudie der Universitätsmedizin Halle. Ein paar Termine erledigt, im Planetarium gewesen mit meinen liebsten Freunden zum tatsächlichen Sterne gucken durchs Teleskop. Weiter ging es mit der Hypnose, wo auch wieder ein bisschen etwas aufgearbeitet wurde und die Hunde waren Freitag spaßig dabei am Sandberg unweit des Heidesee in Halle.

Das Wochenende ist der krönende Abschluss des Urlaubs gewesen. Gestern ging es den Nachmittag und Abend über mit Freunden nach Leipzig bzw. trafen wir uns dort. Zuerst ging es hoch hinauf auf das riesige Völkerschlachtdenkmal. Ein wenig bin ich da wohl über mich hinausgewachsen. 512 Stufen laut Info ging es über 91 Höhenmeter hinaus. Die Aussicht wurde mit bestem Wetter und weitem Blick belohnt. Dieses Denkmal ist schon beeindruckend! Und auch wenn die Treppengänge immer schmaler wurden, wir haben durchgezogen. Kraft war top, Luft, also Ausdauer solala. 🙂 Aber es war dennoch ein klasse Erlebnis für mich selbst. Ein wenig sind wir im Anschluss noch über den Südfriedhof geschlendert und haben das Krematorium begutachtet von außen. Ehemals muss es wohl mal ein Kloster gewesen sein. Am Abend waren wir dann noch Essen im Alex. Das Essen war wirklich gut, die Location ziemlich laut und hellhörig und wohl immer ausgebucht. Am Abend war ich dann ziemlich knülle.

Der Wecker klingelte dann heute Morgen 7 Uhr für einen weiteren Ausflug. Dieses Mal mit der Hundegruppe. 5 Hunde und 5 Personen. Treffpunkt war in Bad Kösen. Durch die Nebelsuppe vorsichtig gefahren, war ich, wie häufig, die erste. Kurz vor der Zeit zum Treffpunkt musste ich jedoch noch mal kurz zur Tanke oben verschwinden. Dort haben wir dann eine Runde entlang der Saale bis hoch zur Rudelsburg und zur Burg Saaleck gemacht. Auch hier haben wir wohl etwa um die 80 Höhenmeter geschrubbt und die Hunde sind danach platt gewesen, eigentlich sogar schon von der Hintour bis zur Burg Saaleck. Auch hier hatten wir dann noch besten Sonnenschein mit einem wundervollen Ausblick, zum Beispiel auf eine ICE-Trasse, die aus gerichtlichen Verfahren aktuell nicht weiter gebaut wird. Aber auch ein toller Blick ins Tal und in die Weite hinaus. Und so merke ich wohl heute meine Muskeln ein wenig nach zwei wirklich sehr aktiven Tagen. Ich bereue nichts, denn ich fange an zu leben und genau das zu genießen!

Danke an alle Mitwirkenden. Ihr bereichert mein Leben und mit euch kann ich es gestalten. Es ist so schön.

Viel Spaß beim Bilder schauen an euch und ich sag heute schon einmal etwas eher gute Nacht.

An der Fränkischen Saale
Burgruine Botenlauben
Das Konzert beginnt
Die Prinzen
Das Völkerschlachtdenkmal
Leipzig von oben Blick Richtung Nordwest
Das Krematorium, im Hintergrund das Kraftwerk bei Zwenkau
Auf den Weg Richtung Rudelsburg
Burg Saaleck

Ein Wunsch nach massiver Veränderung

Guten Abend ihr Lieben.

Nachdem ich gestern noch einmal sehr nachdenklich unterwegs war und nicht so recht wusste, wo mir der Kopf steht nach dem Tagesablauf, so wurde mir heute bewusster, worum es mir aktuell geht.

Und so wünsche ich mir eine Veränderung, die ich aber nicht allein schaffen werde, zumindest nicht den Anfang. Wen fragt man dann zur Unterstützung? Ich habe jemanden gefunden, der sofort zugesagt hat, worüber ich mich riesig freue. Danke dafür.

Wie weit das alles tragende Wirkung hat, weiß ich jetzt noch nicht, aber ich brauche diesen ersten Schritt. Alles Weitere wird sich dann nach und nach ergeben, da bin ich mir sicher.

Nun muss nur noch ein Termin gefunden werden und dann kann es losgehen. Ja, genau das ist nun die Persönlichkeitsentwicklung. Das ist gut so. Mir gefällt das sehr und es tut mir gut. Auch wenn es vielleicht anderen aus meinem Umfeld nicht immer passt. Es ist schließlich mein Leben!

Und so hoffe ich auf einen baldigen Termin. Danke!

Bis bald.

Nachwirkung

Guten Abend ihr Lieben.

Bei Risiken und Nebenwirkungen sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wer kennt diesen Spruch nicht… Gestern noch über das Thema der Corona-Impfungen philosophiert und heute eigene Nachwirkungen erlebt. Aber nicht von der Impfung.

Nein. Heute waren es die Termine, die es waren. Einer in besonderem Maße. Dabei geht es mir gut, ich genieße gerade sehr mein Leben und unternehme für mich und mein Wohlbefinden so einiges.

Und dann gibt es da diese Ehrlichkeit, die tatsächlich wertgeschätzt wird. Habe ich mit etwas anderem gerechnet? Nein.

Dennoch wirkt das Ganze nach. Ich weiß jedoch nicht, weshalb. Nach allen Terminen ging es mit den Hunden raus und es überkommt mich das Gefühl, einfach lautstark weinen zu müssen. Erleichterung vielleicht, dass es raus ist oder Überforderung, dass diese ehrliche Art so groß schätzt wird? Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich sogar eine Mischung aus beiden Dingen.

Vielleicht sind es auch die überaus positiven Erlebnisse und Erfahrungen in letzter Zeit, mit denen ich noch lernen muss umzugehen. Klingt für manche etwas komisch, aber das war nie selbstverständlich. Dafür musste ich vieles tun.

Ich habe ein Level der Zufriedenheit erreicht und möchte trotzdem noch ein wenig ausmisten. Gerade jetzt. Aber wo fange ich an? Wer kann mir helfen? Einen „Neustart“ generieren.

Ich liebe diesen Blick in die Weite hinein, in die Ferne. Egal, wo ich bin. Und so möchte ich mit einem weit gefächerten Blick durchs Leben weiter hinaus gehen und mich durchaus immer wieder an die kleinsten Dinge erfreuen. Wie beispielsweise das Lauschen des Wasserplätscherns am Gradierwerk oder Vögelgezwitscher oder Fledermäusen beim Fliegen im Dunkeln zuschauen. Kleine Augenblicke des Innehalten und Abschalten. Abstand vom Alltag gewinnen. Einen Reset möchte ich nicht. Dafür habe ich schon zu viel Erfahrung gesammelt. Trotzdem eben einen kleinen Neustart, um weiter durch die Welt schauen zu können. Ich bin schon so weit für mich gekommen. Und nein, Eigenlob stinkt nicht. Es ist Selbsterkenntnis, Wertschätzung und intrinsische Motivation.

Ich möchte meine Unzufriedenheit nicht weiter züchten, diese Erkenntnis habe ich gewonnen, auch wenn andere dafür einen Teil verlieren können. Nun fehlen nur noch winzige Schritte bis dahin. Wenn da diese eine kleine materielle Abhängigkeit nicht wäre. Aber auch das hat irgendwann ein Ende.

Ich verarbeite diese letzten Tage und Wochen gerade wieder rapide und dann überkommt mich eben wohl mal Das Gefühl, einfach heulen zu müssen. Aber das ist kein schlechtes Gefühl, denn sonst würde ich es anders hier formulieren. Ein kleiner Teil Erleichterung, ein weiterer voller Freude der letzten Tage und Wochen und das ich endlich lebe.

Nun bleibt nur noch eines zu klären… Habe ich ein kaltes Herz?

Danke an meine liebsten Menschen um mich herum für die letzte Zeit und die intensiven, gewinnbringenden Gespräche. Ihr tut mir sehr gut.

So schaut in den sternenklaren Himmel und sucht euch einen schönen Sternenhaufen und genießt den Blick und die gute Nacht.

Bis bald.

Medienmache macht krank

Guten Abend ihr Lieben.

Aus aktuellem Anlass muss ich heute Abend unbedingt schreiben. Denn ich bin erschüttert, was ich nach nicht einmal drei Stunden Fernsehen für Gedankenwirrwarr im Kopf habe. Das muss erst einmal für mich sortiert werden. Am besten den ganzen Mist wieder löschen.

Mal ganz ehrlich, was nutzen uns Nachrichten, wenn es nur noch um negative Ereignisse und Entwicklungen geht? Seltenst gibt es mal Positives. Gerade jetzt mit den zusätzlichen Äußerungen vom französischen Präsidenten. Ich weiß schon, warum ich die Glotze nicht mehr anschalte.

Aber auch so das Drumherum. Es tut echt weh. Soziale Medien sind gut zum Austausch, aber auch zum Organisieren. Fluch oder Segen? Auf der einen Seite sind wir gut vernetzt, aber da stellt sich die Frage, sind wir auf der anderen Seite damit gut versorgt mit sozialen Kontakten? Eindeutige Antwort…

Ich bin nun auch tatsächlich am Überlegen, mein Spektrum bei Facebook aufzugeben. Denn auch das ist nicht mehr effektiv. Zumindest für mich nicht. Im Gegenteil, man verliert sich darin. Zu viele Infos für nichts Wesentliches. Es werden manche nicht verstehen, aber ich denke, dass es ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Und so bleibe ich meinen Musiksendern treu, die nicht viel von der Welt erzählen. Dumm sterben werde ich dennoch nicht.

Propaganda ist heute so viel schneller vermittelt als damals und das ist echt gefährlich. Wir sollten alle selbst den Kopf einschalten und denken. Das fällt leider dieser Gesellschaft immer schwerer. Mitziehen ist das, was einfach ist. Dagegen schwimmen schaffen nicht viele. Gesunder Menschenverstand… und Meinungen anhören können… und argumentieren. Das macht uns doch aus.

Was passiert in dieser Welt? Was soll noch passieren? Schaukelt sich alles hoch? Medien schaukeln das Thema hoch, so mein Empfinden. Es ist kein schönes Gefühl. Gar nicht!

Wir können uns glücklich schätzen, in einer Demokratie leben zu dürfen und mitbestimmen können. Nutzen wir unser Recht. Aber wir haben auch Pflichten zu erfüllen. Gehen wir doch einfach mal bewusster durchs Leben und diskutieren, nein, argumentieren mit dienlichen Sachverhalten. Nichts mit aus den Medien und so.

Es ist ein schier endloses Thema, wo ich für mich erkannt habe, dass es nicht mehr meine Welt ist. Ich nutze gern die Interaktion und das Gespräch oder eben diese Plattform.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine eigene erfolgreiche Meinung und eine gute Nacht.

Überlandfahrt

Guten Abend ihr Lieben.

Was für ein spannender Tag heute doch endet. Nachdem ich sehr zeitig munter war am Morgen, packte ich bereits meine Taschen. Die Hunde schauten mich etwas fragwürdig an. Der Blick war schon ziemlich süß. Aber verlängern war nicht drin. So nahm ich beide Hunde und einen Koffer mit zum Auto und verstaute ihn. Dann ging es zur üblichen Stadtrunde früh los. Noch einmal die katholische Kirche mit auf dem Bild, weil es ja so viele Kirchen gibt in Bad Kissingen. Die gegenüber vom Hotelzimmer war im Übrigen die Erlöser-Kirche. Ein letztes Foto und dann zurück aufs Zimmer. Hunde versorgt mit ein bisschen Knabbereien und ich noch das restliche große Gepäck zum Auto gebracht und im Anschluss zum Frühstück. Hui, der Frühstücksraum war heute echt voll. Da haben wohl einige ein Wochenend-Trip gebucht. Ich war sehr überrascht.

Danach schnappte ich mir den letzten Beutel und die Hunde und wir checkten wieder aus. Lediglich den Parkausweis wollte ich noch etwas nutzen, denn wir wollten vor der Heimreise noch eine Runde drehen. Und so ging es noch einmal gemütlich durch den Luitpoldpark. Alle Hunde leer, so kann die Fahrt entspannt losgehen. Ich gab den Parkausweis wieder ab gegen das Pfandgeld und los ging die Reise.

Wenn ich keinen Zeitdruck habe, nutze ich für die Rückreise immer gern die Überlandfahrt ohne Autobahn. So sehe ich landschaftlich auch noch einmal ein bisschen mehr. Es war berechnet die kürzeste Strecke, für die ich jedoch mehr Zeit benötigte. Autobahn wäre in 2 1/2 bis 3 Stunden erledigt gewesen, so war ich vier Stunden unterwegs. Ich mag das sehr. Lediglich ein Stück von 15km Autobahn bin ich gefahren durch den 8km langen Rennsteigtunnel. Sonst wäre das drüber hinweg ein Gekutsche geworden.

Ja, Autofahren kann aber trotzdem auch anstrengend sein. Zu Hause angekommen, alles ausgepackt und Hunde noch einmal leer machen lassen, landete ich erst einmal auf der Couch. Was für ein Tag.

Alles in allem war es ein wirklich sehr angenehmer Urlaub. So tiefenentspannte Hunde hatte ich im Urlaub wohl auch noch nie. Abgesehen von manchen Jagdambitionen war es sehr sehr chillig. Aber auch ich bin vermutlich anders an diesen Urlaub gegangen. Wer weiß. Nun freue ich mich auf mein eigenes Bett, denn das ist immer noch das Beste.

Die gekauften Bilder möchte ich euch nicht vorenthalten. Und wie ihr ja wisst, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Mich haben sie begeistert.

So wünsche ich euch einen schönen Samstagabend und verabschiede mich in die Nachtruhe.

Den Heilwässern auf der Spur

Guten Abend ihr Lieben.

Der letzte volle Tag in Bad Kissingen neigt sich dem Ende. Der Tag war mal wieder gut ausgefüllt mit einigen interessanten Erlebnissen und Situationen zum Lächeln.

Der Tag begann wie immer mit der morgendlichen Runde und dem anschließenden Frühstück. Danach verweilte ich noch einen Moment auf dem Zimmer, bevor wir uns drei wieder auf Erkundungstour begaben.

Heute bog ich dann einfach mal in eine andere Richtung ab und lief durch ein Wohn-Neubau-Gebiet bis zum Rande, als es in den Wald hineinging. Dieser Weg führte uns dann hoch zur Burgruine Botenlauben. Die Aussicht war dort oben einfach atemberaubend. Ein paar Minuten inne gehalten und den Blick genossen, bis es dann einen anderen Weg wieder hinab ging.

Also ich muss sagen, bergauf ist es wirklich angenehmer zum Laufen.

Ich wusste nicht ganz genau, wo ich ankomme, aber irgendwann erreichten wir wieder den Luitpoldpark und ab da kannte auch Spike den Weg zum Hotel zurück. Auch so waren wir wieder 2 1/2 Stunden ganz ohne Zeitdruck unterwegs.

Ein kurzes Nickerchen und ich zog noch einmal allein los, denn der Kurpark mit der Wandelhalle durfte nur ohne Hunde besucht werden. Dabei wollte ich doch so gern die verschiedenen Heilwasser mal ausprobieren. Ich kann euch sagen, dass zwei von denen problemlos in Mengen getrunken werden können, die anderen nur mit jeweils 400 oder 600 Milliliter. Arsen macht den Unterschied. Und die beiden Sorten schmecken auch nicht besonders. Aber man muss es mal probiert haben. Die Wandelhalle ist gleichzeitig auch oft für Konzerte vorgesehen. Eine tolle Anlage und sehr gepflegt. Im Anschluss ging es noch ein bisschen Schlendern durch die Stadt, auch shoppen genannt. Es gibt hier ein Kneipe-Geschäft! Aber auch sonst ist hier und da etwas Geld abgefallen.

Im Hotel wieder zurück haben die Hunde und ich etwas rumgealbert. Dabei sind doch ein paar tolle Schnappschüsse entstanden. Es ging dann etwas später auch noch einmal auf Tour, bevor es für alle Parteien Abendbrot gab. Die Hunde hätten sicher auch gern so leckeres Essen bekommen wie ich. Aber es gab nur Trockengelumpe. 🙂

Ich habe in der Bar unten gegessen und die war zum Freitag sehr sehr gut besucht und voll. Gute ausgelassene Stimmung mit freundlichen Leuten. So verweilte ich eine Zeit lang und bin nun wieder bei meinen Chaoten. Ich kann auf eine schöne Zeit zurückblicken hier und kann das Hotel auch durchaus empfehlen. Zentrumsnah, etwas unscheinbar von außen, ruhig gelegen und man ist schnell überall. Danke an das Hotel Rhönkitz für diesen sehr angenehmen Aufenthalt und das freundliche Personal. Und ganz ehrlich, wer hier meckert, meckert auf hohem Niveau. Dann sollen diejenigen doch in ein 4-Sterne-Hotel bitte gehen.

Morgen im Laufe des Vormittags geht es wieder zurück gen Heimat. Ich freue mich auf die Fahrstrecke, denn ich möchte dieses Mal keine Autobahn wählen. Im Übrigen habe ich mein Auto seit Ankunft nicht mehr von der Stelle bewegt. Das ist für mich dann auch immer ein schöner Urlaub.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend und später eine gute Nacht.

Den Weg bin ich am Mittwoch gelaufen.
Blick auf den Luitpoldpark
Oben angekommen
Die Saalewiesen wieder voller Wasser, am Mittwoch noch nicht so gefüllt gewesen
Burgruine Botenlauben
Wenn sie klettern könnten, wären sie schon weg
Die Wandelhalle
Die Schankanlage
Abendrunde
Diese Perspektive war einfach eindrucksvoll.
Auberginen-Curry
Chili Cheese Fries
Hausgemachte Limo