Überlandfahrt

Guten Abend ihr Lieben.

Was für ein spannender Tag heute doch endet. Nachdem ich sehr zeitig munter war am Morgen, packte ich bereits meine Taschen. Die Hunde schauten mich etwas fragwürdig an. Der Blick war schon ziemlich süß. Aber verlängern war nicht drin. So nahm ich beide Hunde und einen Koffer mit zum Auto und verstaute ihn. Dann ging es zur üblichen Stadtrunde früh los. Noch einmal die katholische Kirche mit auf dem Bild, weil es ja so viele Kirchen gibt in Bad Kissingen. Die gegenüber vom Hotelzimmer war im Übrigen die Erlöser-Kirche. Ein letztes Foto und dann zurück aufs Zimmer. Hunde versorgt mit ein bisschen Knabbereien und ich noch das restliche große Gepäck zum Auto gebracht und im Anschluss zum Frühstück. Hui, der Frühstücksraum war heute echt voll. Da haben wohl einige ein Wochenend-Trip gebucht. Ich war sehr überrascht.

Danach schnappte ich mir den letzten Beutel und die Hunde und wir checkten wieder aus. Lediglich den Parkausweis wollte ich noch etwas nutzen, denn wir wollten vor der Heimreise noch eine Runde drehen. Und so ging es noch einmal gemütlich durch den Luitpoldpark. Alle Hunde leer, so kann die Fahrt entspannt losgehen. Ich gab den Parkausweis wieder ab gegen das Pfandgeld und los ging die Reise.

Wenn ich keinen Zeitdruck habe, nutze ich für die Rückreise immer gern die Überlandfahrt ohne Autobahn. So sehe ich landschaftlich auch noch einmal ein bisschen mehr. Es war berechnet die kürzeste Strecke, für die ich jedoch mehr Zeit benötigte. Autobahn wäre in 2 1/2 bis 3 Stunden erledigt gewesen, so war ich vier Stunden unterwegs. Ich mag das sehr. Lediglich ein Stück von 15km Autobahn bin ich gefahren durch den 8km langen Rennsteigtunnel. Sonst wäre das drüber hinweg ein Gekutsche geworden.

Ja, Autofahren kann aber trotzdem auch anstrengend sein. Zu Hause angekommen, alles ausgepackt und Hunde noch einmal leer machen lassen, landete ich erst einmal auf der Couch. Was für ein Tag.

Alles in allem war es ein wirklich sehr angenehmer Urlaub. So tiefenentspannte Hunde hatte ich im Urlaub wohl auch noch nie. Abgesehen von manchen Jagdambitionen war es sehr sehr chillig. Aber auch ich bin vermutlich anders an diesen Urlaub gegangen. Wer weiß. Nun freue ich mich auf mein eigenes Bett, denn das ist immer noch das Beste.

Die gekauften Bilder möchte ich euch nicht vorenthalten. Und wie ihr ja wisst, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Mich haben sie begeistert.

So wünsche ich euch einen schönen Samstagabend und verabschiede mich in die Nachtruhe.

Den Heilwässern auf der Spur

Guten Abend ihr Lieben.

Der letzte volle Tag in Bad Kissingen neigt sich dem Ende. Der Tag war mal wieder gut ausgefüllt mit einigen interessanten Erlebnissen und Situationen zum Lächeln.

Der Tag begann wie immer mit der morgendlichen Runde und dem anschließenden Frühstück. Danach verweilte ich noch einen Moment auf dem Zimmer, bevor wir uns drei wieder auf Erkundungstour begaben.

Heute bog ich dann einfach mal in eine andere Richtung ab und lief durch ein Wohn-Neubau-Gebiet bis zum Rande, als es in den Wald hineinging. Dieser Weg führte uns dann hoch zur Burgruine Botenlauben. Die Aussicht war dort oben einfach atemberaubend. Ein paar Minuten inne gehalten und den Blick genossen, bis es dann einen anderen Weg wieder hinab ging.

Also ich muss sagen, bergauf ist es wirklich angenehmer zum Laufen.

Ich wusste nicht ganz genau, wo ich ankomme, aber irgendwann erreichten wir wieder den Luitpoldpark und ab da kannte auch Spike den Weg zum Hotel zurück. Auch so waren wir wieder 2 1/2 Stunden ganz ohne Zeitdruck unterwegs.

Ein kurzes Nickerchen und ich zog noch einmal allein los, denn der Kurpark mit der Wandelhalle durfte nur ohne Hunde besucht werden. Dabei wollte ich doch so gern die verschiedenen Heilwasser mal ausprobieren. Ich kann euch sagen, dass zwei von denen problemlos in Mengen getrunken werden können, die anderen nur mit jeweils 400 oder 600 Milliliter. Arsen macht den Unterschied. Und die beiden Sorten schmecken auch nicht besonders. Aber man muss es mal probiert haben. Die Wandelhalle ist gleichzeitig auch oft für Konzerte vorgesehen. Eine tolle Anlage und sehr gepflegt. Im Anschluss ging es noch ein bisschen Schlendern durch die Stadt, auch shoppen genannt. Es gibt hier ein Kneipe-Geschäft! Aber auch sonst ist hier und da etwas Geld abgefallen.

Im Hotel wieder zurück haben die Hunde und ich etwas rumgealbert. Dabei sind doch ein paar tolle Schnappschüsse entstanden. Es ging dann etwas später auch noch einmal auf Tour, bevor es für alle Parteien Abendbrot gab. Die Hunde hätten sicher auch gern so leckeres Essen bekommen wie ich. Aber es gab nur Trockengelumpe. 🙂

Ich habe in der Bar unten gegessen und die war zum Freitag sehr sehr gut besucht und voll. Gute ausgelassene Stimmung mit freundlichen Leuten. So verweilte ich eine Zeit lang und bin nun wieder bei meinen Chaoten. Ich kann auf eine schöne Zeit zurückblicken hier und kann das Hotel auch durchaus empfehlen. Zentrumsnah, etwas unscheinbar von außen, ruhig gelegen und man ist schnell überall. Danke an das Hotel Rhönkitz für diesen sehr angenehmen Aufenthalt und das freundliche Personal. Und ganz ehrlich, wer hier meckert, meckert auf hohem Niveau. Dann sollen diejenigen doch in ein 4-Sterne-Hotel bitte gehen.

Morgen im Laufe des Vormittags geht es wieder zurück gen Heimat. Ich freue mich auf die Fahrstrecke, denn ich möchte dieses Mal keine Autobahn wählen. Im Übrigen habe ich mein Auto seit Ankunft nicht mehr von der Stelle bewegt. Das ist für mich dann auch immer ein schöner Urlaub.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend und später eine gute Nacht.

Den Weg bin ich am Mittwoch gelaufen.
Blick auf den Luitpoldpark
Oben angekommen
Die Saalewiesen wieder voller Wasser, am Mittwoch noch nicht so gefüllt gewesen
Burgruine Botenlauben
Wenn sie klettern könnten, wären sie schon weg
Die Wandelhalle
Die Schankanlage
Abendrunde
Diese Perspektive war einfach eindrucksvoll.
Auberginen-Curry
Chili Cheese Fries
Hausgemachte Limo

Wellnesstag fürs Frauchen

Guten Abend ihr Lieben.

Wie der Wetterbericht ja vorausgesagt hatte, sollte heute ein verregneter Tag werden. Die Morgenrunde verlief daher nieselig, mittags rum trocken und abends in strömenden Fluss. Aber von früh an.

Also ich muss ja zugeben, dass beide echt ziemlich gechillt sind in diesem Hotelzimmer. Spike gluckert kaum rum, wenn draußen mal jemand vorbeiläuft und die Prinzessin macht eh keine Anstalten. Außer beim Kirchengeläut. Da gucken sie dann beide doof. Der Große stinkert mich zeitweise ganz schön zu, aber Fenster ist eh immer geöffnet. Und so ging es zur Nieselrunde raus. Die Begeisterung war riesig. Nach der Runde gab es einen Kausnack für die Chaoten und ich bin zum Frühstück gegangen.

Im Anschluss überlegte ich mir so bei diesem Wetter die Runden weiter kurz zu halten, den alten Herren etwas zu schonen und mir einen Wellnesstag zu gönnen. So drehte ich gegen Mittag sogar im Trockenen eine Runde über den Luitpoldpark und habe wohl jetzt jede Ecke dieses Parks abgelaufen. Auch so waren wir dann gut 1 1/2 Stunden unterwegs. Hier und da wurde geschnüffelt und, na ja, was durfte nicht fehlen, das Fotoshooting. Ich könnte sogar verstehen, wenn sie davon die Schnauze gestrichen voll haben. Aber es klappt eben immer wieder gut. Schön war auf jeden Fall, dass nur wenige Leute unterwegs waren und Ava entspannt an der Schleppleine laufen durfte.

Wieder im Hotel angekommen habe ich alle Sachen zusammengepackt für die Therme, die KissSalis-Therme. Da es durch die zu zahlende Kurtaxe hier und da Rabatte gibt, muss man doch auch mal etwas nutzen. So ging es mit dem Bus zur Therme. Der war schon mal kostenfrei. In der Therme angekommen, habe ich 4 Stunden Therme und Sauna gebucht und habe nur drei bezahlt Dank Kurtaxe. So ging es erst ins Bad und dann in die Sauna-Abteilung. Ja, man muss sich auch mal was gönnen. Das Beste an dieser Therme war aber das Sole-Becken mit Unterwasser-Musik. Zum einen schwebst du förmlich auf dem Wasser und du hast deinen Kopf so entspannt mit den Ohren unter Wasser, sodass du die Musik wahrnehmen kannst. Und ja, meine lieben HNO-ler, es hat mir nicht geschadet. Mit Wasser in den Ohren hatte ich noch nie Probleme.

Der Busfahrer zur Rücktour tat mir dann schon ein bisschen Leid. Mikado-Fahren durch die Stadt. Echt heftig durch zig 30er-Zonen und verkehrsberuhigte Bereiche und noch dazu parken alle, wo sie wollen, zumindest gefühlt im Dunkeln und bei Regen. Angekommen gab es heute zum Abendbrot mal einen Döner und im Anschluss eine letzte Regenrunde. Die Begeisterung war wieder riesig. Einen Unfall gab es dann auch noch zu sehen. Fußgänger angefahren. Ist eben blöd, wenn man zu dunkel gekleidet ist. Mir ist übrigens aufgefallen, Spike trägt ein grünes Leuchthalsband, Ava ein gelbes und ich eine rote Jacke. Nun dürft ihr euch gern euren Teil denken.

So klingt nun entspannt ein weiterer Tag aus und ich bin tatsächlich ziemlich müde. Also kein schlechtes Zeichen, sich in die Koje zu begeben und eine Runde zu schlafen. Die Hunde liegen eh schon faul rum nach ihrem Abendbrot.

In diesem Sinne sag ich euch eine gute Nacht und schöne Träume. Bis die Tage.

Ein kleiner Nebenarm der Fränkischen Saale
Dieses Bild sagt so vieles

Unterwegs in der Fränkischen Rhön

Guten Abend ihr Lieben.

Was war das für ein schöner Tag heute. Ich war wieder zeitig munter und habe aber noch ruhig im Bett gechillt, bis die Hunde dann doch auch mal munter wurden und sich bewegten. Zur üblichen kurzen Pinkelrunde früh ging es dann los und im Anschluss gab es ein reichhaltiges Frühstück. Wer hier meckert, meckert auf hohem Niveau. Und nein, das ist keine Creme.

Ich lasse dann immer noch etwas Zeit verstreichen und bin dann gegen die Mittagszeit losgestiefelt mit den beiden zur großen Runde. Wieder wurden daraus gemütliche 2 1/2 Stunden Spaziergang. Heute habe ich den Weg des Gradierwerks gewählt. Klar sind das alles gekennzeichnete Wege, aber sie haben auch ihren Charme. Abseits der Wege bin ich in der Heimat genug unterwegs.

Und so ging es flussaufwärts entlang bis zum Brunnen, wo die Sole gefördert wird und direkt daneben das niedliche Gradierwerk. Ich kenne ja nun auch schon zwei Gradierwerke, Bad Kösen und Bad Dürrenberg. Aber das ist echt niedlich klein im Vergleich. Der Weg führte mich dann über die Saale in ein kleines Stück Waldweg. Und siehe da, ich bin auch hier wieder ein bisschen Jakobsweg gelaufen, man mag es kaum glauben. Die Hunde hatten da schon keine Motivation mehr und wollten wohl nur noch zurück. Zumindest ging der Weg echt schnell dann. So kamen wir wieder in der Stadt an und gingen zum Hotel.

Ja, die Chaoten waren fertig. Ein Päuschen war drin und ich ging am Abend hier im Hotel essen. Wow, also das ist schon gehobene Küche. Zumindest war es Spitzenklasse. Ich hatte leider das Handy nicht mit am Start, aber die Tage bietet sich sicher noch einmal die Gelegenheit. Ein tolles Ambiente, eine gut hausgemachte Limo und erstklassiges Essen. Dazu gute Musik und nettes Personal. Leider dürfen auch hier die Hunde nicht mit in den Bereich. Die beiden verha(a)rrten also auf dem Hotelzimmer. Oben wieder angekommen, Leuchties umgeschmissen und raus ging es noch einmal zur Runde. Dieses Mal ein kleines Stückchen zum Luitpoldpark. Im Dunkeln wirken manche Gebäude noch viel imposanter. Ich mag es sehr. Die Hunde wollten aber nicht mehr viel laufen und so schnell zurück. Deren Magen knurrte nämlich auch. So endet ein weiterer angenehmer Tag und wir sind alle ziemlich gechillt.

Mal schauen, wie das Wetter morgen mitspielt, aber ich gönne mir wohl etwas Wellness. Bis dahin wünsche ich euch eine gute Nacht und einen schönen Donnerstag.

Ordentliche Strömung
Unter der Glaskuppel befindet sich der Strang zur Soleförderung
Das Gradierwerk
Die Saalewiesen

Vögelgezwitscher

Guten Abend ihr Lieben.

Ja, es scheint wieder kurze Urlaubsberichte zu geben mit schönen Bildern. Was das Ganze mit dem Titel zutun hat? Wohl mehr, als ihr euch vorstellen könnt.

Heute nach einem gemütlichen Start in den Tag und einen überraschenden Anruf einer lieben Person, haben wir drei ein wenig die Stadt erkundet. Entlang der Saale im Luitpoldpark haben wir uns tatsächlich auf den Spuren von Sisi gemacht auf der Sisi-Route. Aber eigentlich wollte ich einfach nur auf den Aussichtspunkt hoch, wo man gut die Stadt überblicken kann. Und ich darf behaupten, dass es ein schönes Fleckchen Erde ist. Zum Glück war kein allzu hohes Wasser mehr, sonst wäre der Park wohl nicht begehbar gewesen.

Entlang des Weges nach oben begegnete uns ein Eichhörnchen und die Hunde im Jagdmodus. Ein paar Idioten, weil sie nicht wussten, dass es sich schon lange auf einen Baum gerettet hat. Oben angekommen wurde ich belohnt auf einen schönen Ausblick auf die schöne Innenstadt und auch einen Blick in die Ferne. Einfach herrlich. Hinunterwärts suchte ich mir natürlich einen anderen Weg. Auch hier sahen wir ein Eichhörnchen. Auch das ging schnell auf einen Baum, aber es meckerte lautstark von oben. Ava hätte dort nun wohl Stunden verweilen können, weil sie so verzaubert war von diesem Tier mit Geräusch. Eine wunderbare Kost zum amüsieren.

Unten angekommen, liefen wir noch ein bisschen durch die Stadt, die mit ihren schönen Bauten und Fassaden zum Staunen animierte. Ein Stück entlang der Fränkischen Saale noch und wir begaben uns auf den Heimweg zum Hotel. 2 1/2 Stunden ruhiger Spaziergang.

Was mich aber besonders beeindruckt hat, waren die verschiedenen Vögel, die man hier noch wahrnehmen kann. Aber dank viel Grün und Wald drumherum kein Wunder. Das vermisse ich tatsächlich auf den Feldern des Saalekreises. Aber dort besteht die Landschaft eben mehr aus Feldern und Wiesen. Hier wird man von dem wundervollen Gezwitscher munter und fragt sich, welcher Vogel das war. Einfach zum Genießen. Mein Ausblick ist auch nicht schlecht. Blick gen Südost mit aufgehender Sonne morgens. Was gibt es Schöneres. Punkt 17 Uhr erlebt man das wohl wie im Video. Die Hunde fanden das laut und komisch.

Als ich in der Innenstadt war, kam ich an ein paar Bildern nicht vorbei. QR-Code gescannt und Kontakt aufgenommen. Abends zur letzten Runde dann dort im Atelier vorbeigeschneit, ein bisschen Smalltalk gehalten und zack, drei Bilder in der Tasche. So schnell kann’s gehen. Aber sie haben mich einfach fasziniert.

Und so klingt der erste Tag entspannt aus. Euch wünsche ich viel Spaß beim Anschauen der Bilder und eine gute Nacht an alle.

Stark sein

Guten Abend ihr Lieben.

Nach längerer Pause mal wieder eine Meldung von mir mit Grüßen aus Bad Kissingen. Heute mal eine kleine Urlaubsauszeit in einer Stadt. Fragt mich bitte nicht, wie ich darauf gekommen bin. Aber die Entdeckungstour geht morgen erst richtig los.

Der Anlass, warum ich aber mal wieder schreibe, ist ein anderer. Ich hatte letzte Woche diesen Spruch mal gehört bzw. gelesen, dass man stark sein muss.

Was aber bedeutet Stärke überhaupt? -> Durchhaltevermögen?; Keine Gefühle zeigen?; Widerstand aufbringen?

Wie definierst du Stärke?

Mit meinem Wissen von heute weiß ich, dass wir alle starke Seiten an uns haben. Sie zu definieren, ist allerdings zu Beginn sehr schwer, wenn man kein Selbstwertgefühl hat. Ich spreche da aus Erfahrung! Manchmal muss man erst von außen gezeigt bekommen, was die eigenen Stärken sind.

Aber ich muss nicht für alles stark sein. Etwas, was mich mürbe macht, muss ich nicht auf Dauer ertragen. Denn es raubt Energie. Klar gibt es Strategien, damit umzugehen, aber man kann eben auch einen neuen Weg wählen.

Stark sein dem Gegenüber, keine verletzenden Gefühle zu zeigen. Warum? Warum sollten wir keine Emotionen zeigen dürfen. Dafür sind wir doch Menschen. Unterdrückte Emotionen belasten auch. Ich beispielsweise stecke wohl voller Emotionen und habe sie jahrelang „versteckt“. Man kann sich überlegen, wohin. Ich möchte diese mehr ausleben dürfen und habe wohl im vergangenen Jahr mehr geheult als die letzten 30 Jahre zusammen?! Ganz genau kann ich diese Behauptung natürlich nicht bestätigen. Aber in den letzten 15 Jahren auf jeden Fall. Ich freue mich dennoch über diese Erkenntnis.

Wir müssen unsere Stärken dosieren, das ist ganz klar. Wir spüren sie tief in unserem Herzen sitzen. Sie machen zufrieden. Denn einmal entdeckt und für sich wahrgenommen, kann sie uns keiner mehr nehmen!

Die Entwicklung, die man durchlebt mit all den Menschen um sich herum, die einem gut tun und die dich bekräftigen in deinen Stärken, die aber auch so ehrlich sind und dir deine Schwächen zeigen, ist einfach wundervoll. (komplizierter Satzbau, kann gern zu Deutschstunden genutzt werden) 🙂

Jeder hat sein eigenes Lebensprofil, welches gezeichnet wird mit den Jahren. Warum sollten wir unsere Stärken nicht voll nutzen sowohl beruflich als auch privat? Die Frage stellt sich in der Interaktion. Wie möchte ich leben und arbeiten? Was macht mich glücklich und zufrieden? Das Nachdenken beginnt. Die Erfahrung fügt sich hinzu und heraus kommt vielleicht doch noch eine Änderung des Weges.

Mein Herz steckt voller Liebe, wurde mir einst gesagt. Kann ich sie verteilen? Kann ich sie mit jemandem teilen? Oder liebe ich mich allein? Beziehung ist meine Schwäche. Angst vor einer Bindung? Ich weiß es nicht. Gelernt habe ich ja nunmehr, mit Emotionen umzugehen und sie auch zeigen zu dürfen. In einem gewissen Rahmen zumindest. Dafür bin ich eben noch zu ruhig, aber trotzdem schon wesentlich offener. Danke für diese Erkenntnis.

Was also lernen wir daraus? Stärken sind nicht gleichzeitig Schwächen, können aber im fehlenden Selbstwert so wirken. Stärkt euch mit etwas, was euch gut tut. Habt Menschen um euch, die euch gut tun und mit denen ihr euch über alles unterhalten könnt. Danke an Doreen, Jeanette und Sina und all die anderen wichtigen Freunde in meinem Leben.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine Stärken de Nachtruhe für einen guten neuen Tag.

Die ständige Suche

Guten Abend ihr Lieben.

Heute wird es mal wieder sehr fragwürdig. Aber es regt wohl zum Nachdenken an. Und das ein oder andere lässt sich auch tatsächlich spiegeln. Viel Spaß beim Grübeln.

Wonach suche ich?

Ist es das Gefühl der Anerkennung oder gesehen zu werden?

Ist es die lange Suche nach wirklicher Liebe oder einfach das Gefühl sich mit Gleichgesinnten austauschen zu können?

Suche ich nach einer festen Bindung?

Braucht mein Herz die Wärme, nach der es sich sehnt oder erfüllt es einfach schon ein Gespräch?

Man sehnt sich nach etwas, man ist auf der Suche. Man ist unerfüllt.

Was also sehe ich in verschiedenen Personen?

Erfüllt mich das wirklich oder sind es dann nur „Augenblicke“?

Sehnsucht nach Nähe, aber dennoch nicht zu viel, aber warum eigentlich nicht?

Und so wird mir mehr und mehr bewusst, was ich in einzelnen Personen und Situationen sehe und vom Gegenüber erhalte. Ich habe Angst zu scheitern. Aber was habe ich zu verlieren? -> Nichts!!!

Ich habe mir mein eigenständiges Leben aufgebaut. Habe einen tollen Job und wunderbare Menschen um mich. All das ist doch mein Leben. Scheitern ausgeschlossen.

Und trotzdem merke ich an bewusst gewordenen Beispielen, wie ich immer wieder auch viel Zeit für mich selbst brauche. Sei es zu viel Wuhling auf Arbeit oder auch auf der Kreuzfahrt vor knapp 1 1/2 Jahren. Die Runde mit den Leuten abends war immer sehr gut zum Austausch. Dennoch suchte ich irgendwann das Weite, um etwas Ruhe für mich zu finden. Dieser Ausgleich ist für mich enorm wichtig. Aber auch zu viel von diesem Alleinsein ist für mich nicht mehr gut. Das ist mir seit dem letzten Jahr bewusst geworden. Und so betrachte ich das Muster aus der Vergangenheit jetzt mit ganz anderen Augen. Davon mal abgesehen, dass ich bereits als Kind wohl sehr weit in der Entwicklung war, dies aber nie richtig zeigen konnte außer extern. Die Suche nach Anerkennung, nach Gesprächen auf einer verstandenen Ebene. Selbst die wenigsten im Freundeskreis konnten dies damals. Was ich ihnen nicht für übel nehme, keinesfalls.

Aber der wahre Austausch fehlt eben häufig. Und so finde ich mich sehr viel in der Musik wieder und ziehe mich zeitweise zurück, um dann aber zu merken, dass es ein nicht so gut gewählter Weg ist. Denn hier ist die Sehnsucht am größten und schlägt wieder um in anderes Verhalten.

Woran muss ich also arbeiten?

Muss ich den Menschen einfach etwas mehr vertrauen?

Ich muss mehr an mich glauben! An meine Menschenkenntnis, an mein Einfühlungsvermögen, an meine Expertise, an mein Wissen, was ich mitbringe, an meine Anpassung ans Gegenüber im Dialog, an meine Gesprächsbereitschaft.

Man soll Berufliches mit dem Privaten ja trennen. Vielleicht sollte ich einfach im beruflichen autarker arbeiten können, damit ich auf privater Ebene mehr Bindung eingehen kann?

Puh… Fragen über Fragen mal wieder. Ich bin froh, dass ich mich nach und nach weiterentwickle in diesen Punkten. Aber es ist wohl doch noch ein längerer Weg.

Ich bin dennoch jeden Einzelnen dankbar für die vergangene Zeit. Die Entwicklung, die dahinter steckte, wird mir eben erst jetzt deutlich und bewusst. Und so schaffe ich mir auch privaten Ausgleich neben den Hunden. Die beiden bedeuten mir viel, aber machen eben nicht alles aus im Leben. Nach Möglichkeit sind sie aber trotzdem dabei.

Die Entwicklung hat ein Maß erreicht, mich und mein Verhalten besser zu verstehen. Warum fresse ich manchmal rum? Es sind Situationen, die schwupp, mal schnell belastend sind. Hier erfolgt ein Umdenken. Und so schreibe ich es gern.

Mir stellt sich nun noch immer die Frage aller Fragen: Was ist Liebe? -> Ich kenne sie nicht… Fehlt sie mir? Ich weiß es nicht……..

Unerfülltes Leben und trotzdem erfüllt.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht.

Jahreszeiten

Guten Abend ihr Lieben.

Heute mal ein ganz seichtes, aber dennoch schönes und aktuelles Thema. Nachdem ich heute offiziell positive Kritik erhalten habe, welche mich sehr erfreut hat, dachte ich mir, nehme ich unsere vier Jahreszeiten zum Anlass. Man mag es kaum glauben, aber jede von ihnen hat eine positive Wirkung im Dasein. Aber noch kurz zur Kritik. Es wurde festgestellt, dass sich mit der Zeit mein Schreibstil geändert an, auch meine Formulierungen. Ja, auch hier sieht man wohl die gesamte Weiterentwicklung. Danke für dieses Lob. Ich werde mich nicht darauf ausruhen, wie man merkt. Das Schreiben bereitet mir aber auch sehr viel Freude. Und so bin ich auch auf das heutige Thema gekommen. Man fragt immer so: Welche Jahreszeit ist dir am liebsten? -> für mich alle! Warum? Seht selbst.

Der Winter

Heute Morgen erst bei einer Hunderunde, noch sehr zeitig war es. Da scheint das halbe Dorf auf einem Sonntag noch zu schlafen. Ich lief entlang des Feldweges und das Gras war noch unterm Raureif wunderschön anzusehen. Es glitzert und funkelt so herrlich im strahlenden Sonnenlicht, sogar bunt erschien es zu funkeln. Physikalisch betrachtet ist es einfach Lichtbrechung und -reflektion. Ja, ich habe tatsächlich aufgepasst in Physik. 😀 Aber auch der Schnee macht den Winter freundlich in der dunkelsten Zeit. Und oft, wenn kein Schnee liegt, gibt es über die Festtage hinweg schöne ausgiebige Beleuchtung an fast jedem Haus. Das vor allem in der Wintersonnenwende. Da ist das Tageslicht nur sehr kurz. Und auch wenn ich selbst nicht geschmückt hatte aufgrund irgendwelcher Belange, so empfand ich das Drumherum einfach nur wunderschön. Und mal ehrlich, das ist auch eine Jahreszeit, wo man gern vorm warmen Kamin sitzt und vielleicht etwas liest oder gemeinsam Zeit verbringt, oder etwa nicht? In die Decke einmummeln, Kerzenlicht an und einfach genießen. Dazu einen warmen Tee. Augen schließen und vorstellen bitte. Ach halt, nee, dann könnt ihr ja gar nicht weiterlesen. Das also war der Winter.

Der Frühling

Hach ja, ich bin ein Frühlingskind. Ist es nicht herrlich, wenn die ersten Vögel in der Frühe zwitschern und alles auflebt? Es fangen die Blumen an zu blühen und sie duften so schön. Eine Farbenpracht, die auf dem Bild kaum zur Geltung kommt. Die Laubbäume grünen aus und es wird langsam wärmer. Man hat wieder mehr vom Tageslicht, die Gemüter werden heller. Die Tauben gurren auf zur Partnersuche. Ja, manch Menschen tun dies auch. Verliebtheit liegt in der Luft. Mensch wie Tier. Bei Tieren gilt es aber zur Arterhaltung. Bei uns Menschen, das lass ich mal dahingestellt. Der Frühling mit seinen kleinen Tücken.

Der Sommer

Auch der Sommer hat schöne Ansichten. Es ist herrlich warm. Wir können in Seen und Freibädern ins kühle Nass hüpfen oder uns ein leckeres Eis an der Eisdiele des Vertrauens gönnen. Ich sitze abends gern noch gemütlich auf meinem Balkon nach einer Spätschicht bei einem kühlen Getränk. Es gibt viele Veranstaltungen, Festivals, Outdoor-Partys, die man besuchen kann. Man kann sich von oben herab bräunen lassen, aber Vorsicht bitte, schützt die Haut mit Sonnencreme und euren Kopf. Sonst fällt man um wie eine Fliege. Trinken ist auch sehr wichtig, natürlich nur Wasser oder Tee. Der Rest bleibt euch überlassen, ist aber teils ungesund. Der Sommer wirft auch die erste Ernte ab an verschiedenen Obst- und Gemüsesorten. Regional und am besten selbst gepflanzt. Überall schnuppert es am Wochenende irgendwo nach einem Grillerchen. Und die Biker drehen bis spät abends ihre Runden. Organspendeausweis hoffentlich vorhanden. Ups, das war wohl etwas makaber. Gewitter haben auch etwas Wundervolles. Ich beobachte sie sehr gern. Und der Geruch bei einem warmen Sommerregen, herrlich.

Der Herbst

Auch der Herbst ist eine bunte Jahreszeit. Hier gibt es statt Blüten und Blumen bunte Blätter. Von grün zu gelb zu rot zu braun. Wenn die Blätter dann auf dem Boden liegen und es raschelt so schön, wenn man entlang geht, ist es ein sehr angenehm beruhigendes Geräusch. Auch hat diese Zeit einen besonderen Geruch, der sich leider nur schlecht beschreiben lässt. Es gibt auch mal stürmische Tage. Man begegnet abends auf Runde ziemlich häufig einige Igel. Sie sind auf der Suche nach einem geeigneten Winterquartier. Die Zeit des Tageslicht wird wieder kürzer, in den Häusern brennt vermehrt Licht und man schaut doch in das ein oder andere Fenster hinein. Und so hat auch der Herbst seine schönen Seiten

Leider, muss man wohl feststellen, verkürzen sich gewisse Phasen dieser zunehmend aufgrund der Erderwärmung. Der Winter scheint oftmals eher ein langer nasser Herbst zu sein und der Frühling explodiert zu schnell zum Sommer. Darum sollten wir doch jede Phase echt genießen. Noch haben wir sie, die vier Jahreszeiten. Der Winter zu mild und zu nass, der Frühling zu schnell zu warm, der Sommer zu trocken und zu heiß und der Herbst lange warm und schön. Tja, komische Entwicklung. Schauen wir mal, wie es ausgeht. Ende nicht zeitgemäß festlegbar. Wir haben es noch gut. Was ist mit Generationen nach uns? Natürliche Auslese. Somit wünsche ich euch eine gute, kalte, klare Nacht.

Aliens

Guten Abend ihr Lieben.

Heute gab es zur letzten Hunderunde mal wieder einen witzigen Kommentar von Spaziergängern zu meinen zwei Begleitern. „Die sehen ja aus wie Aliens“, sprach die Mutter oder Oma zum Kind, welches mit einem Roller vorbeisauste. Ich musste grinsen.

Genau solche Momente sind so wunderbar. Ja, meine Hunde leuchten eben im Dunkeln. Wie die Ampel… Aber das Thema Ampel lassen wir mal lieber.

Ich hatte heute mal wieder einen Tag, der voller Emotionen war. Dabei war ich eigentlich einfach nur spazieren mit den Hunden. Aber: das Wetter war wunderschön sonnig, mal fast ganz ohne Wind, eine Runde ohne Vorfälle, schöner Musik auf den Ohren und lächelnde Menschen. Vor allem aber eine Gegend, in der ich irgendwie voll aufgehe, eine volle Zufriedenheit spüre. Draußen, dort, wo ich mich wohl fühle. Einfach innehalten, den Blick schweifen lassen und die beiden völlig gechillt zu sehen.

Wenn ich drei Dinge auf eine Insel mitnehmen dürfte, wären es meine beiden Chaoten, meine Musik und einen Menschen, mit dem ich einerseits stundenlang quatschen könnte über Gott und die Welt, aber man sich auch einfach anschweigen kann. Mehr braucht es nicht, wirklich.

Liebe? Was ist das? Ich kenne es tatsächlich nicht. Darum falsch verstanden, jahrelang. Die Vergangenheit gibt Aufschluss darüber. Aber sie ist vergangen, abgehakt, verstehst du? Kannste abhaken!

Ein neues Lebensgefühl steigt auf. Ein zufriedenes? Aktuell schon. Klar denke ich manchmal schon noch darüber nach, was fehlt. Dabei habe ich doch so viel! So viel Glück um mich herum. So ist es! Es fehlt an nichts. Die Erfüllung kommt von ganz allein. Lückenbüßer gibt es nicht mehr. Ein Verhaltensmuster, welches zum alten Leben gehört, ad acta gelegt. Durch das Bewusst werden dieses Zustands. Es macht mich noch immer sprachlos, aber ich finde hier diese Worte.

Aliens. Gibt es sie wirklich? Wer weiß das schon. Meine zwei Aliens sind entspannt, wenn ich entspannt bin. Und keine Sorge, sie wollen nicht nur spielen. Sie posen auch ganz gern mal in der Gegend herum. Meine fotogenen Schätze.

Danke.

Fragen über Fragen

Wo soll ich anfangen?

Warum interessiert mich das?

Was für einen Nutzen kann ich daraus ziehen, wenn ich die Antwort weiß?

Ist es die reine Neugier, Wissbegier?

Was erhoffe ich mir mit den Infos?

Warum denke ich gerade so?

Was möchte ich erreichen?

Warum überhaupt beschäftigt mich das?

Wieso geht mir das nicht mehr aus den Kopf?

Ich denke, also bin ich. Oha, jetzt werde ich philosophisch. Aber ich glaube, meine Texte haben wohl alle diesen philosophischen Ansatz mittlerweile. Und wie ihr erahnen könnt, beschäftigt mich mal wieder etwas ungemein. Die Frage aller Fragen, warum ich so unwissend bin. Aber bin ich das wirklich? Jain

Ein Spruch, der allerdings noch über 18 Jahre nachhallt, ist folgender: Du darfst zwar alles essen, aber nicht alles wissen.

Wenn man darüber nachdenkt und überlegt, wie ich groß geworden bin, dann weiß ich auch, warum mein wahres Ich erst jetzt richtig zum Vorschein kommt. Die Kindheit und Jugend ist abgehakt, ich lebe im Hier und Jetzt. Die Zukunft, keine Ahnung, was sie bringen wird. Wissenshungrig, wissbegierig, neugierig bleiben. Dennoch gibt es ein paar Fragen, die man wohl besser für sich behalten sollte. Gar nicht so einfach für mich, das muss ich wohl zugeben.

Ich möchte gern noch mehr Lebenserfahrung lernen mit neuen Herausforderungen. Immer wieder kleine Ziele vor Augen halten und dabei trotzdem die Tage genießen. Wer weiß, was später mal ist? Darüber habe ich heute übrigens einen interessanten Artikel im Focus gefunden und gelesen. Ich verstehe die Meinung dieser Person zu 100%.

Aus eben diesem Grund müssen wir wirklich auch Prioritäten setzen. Was möchtest DU erreichen? Was möchtest du wissen oder erleben? Stelle dir selbst Fragen.

Warum möchte ich diese Info wissen?

Was bedeutet das für mich?

Kann ich damit arbeiten?

Wozu ist das wichtig? Ist es das wirklich?

Und so gibt es eben Dinge, die vielleicht immer im Verborgenen bleiben. Manchmal ist es sogar besser so. Man wühlt sonst in den ganz großen Tiefen und viele können damit nicht umgehen. Dafür muss man einfach sein Bewusstsein schulen. Klingt komisch, ist aber so. 😉

Ich für mich habe in den letzten Wochen mal wieder gelernt, wie gut ich doch für mich Dinge reflektieren und annehmen kann. Das Verständnis dafür kommt dann von ganz allein.

Dabei ist es von Vorteil, neugierig zu bleiben und sich Fragen zu stellen. Zielen sie auf etwas hinaus oder nicht. Spinnt euch Antworten zurecht und schaut, was ihr mit der Info anfangen wollt. Umso konkreter die Frage, desto schneller findet ihr euren Weg.

Also: bleibt neugierig!!! Aber zielgerichtet

Einen schönen Abend euch allen!