Feuerwerk

Ein grandioses Feuerwerk

zum Jahreswechsel 2023/2024.

Flammen dieses Werks erwärmen das Herz.

Tränen fließen vor Freude.

Das Alte verabschiedet, das Neue begrüßt.

Feuerwerk der Synapsen im Gehirn.

Was ist da nur los?

alles durcheinander

keine klare Struktur

und dennoch eine konkrete Abfolge

Was geht in mir vor?

Was möchte ich wissen?

Feuer; das Werk, welches beherrscht werden möchte.

Teufelswerk? Herzenswerk?

Was zur Hölle?

Das Feuer ist warm.

Das Herz möchte endlich ein Stück erwärmt werden.

Sehnsucht; die Suche nach etwas

Verlangen, Sucht, die gefüttert werden möchte.

Aber es ist eine ganz andere Suche,

die befriedigt werden möchte.

Die Suche nach Wärme,

nach dem entfachenden Feuer,

nach Liebe?

vielleicht auch nur etwas Aufmerksamkeit?

Feuerwerke sind der Knaller!

Aber sie müssen am Laufen/Leben gehalten werden

mit einem Band

sichtbar oder unsichtbar

materiell oder ideell?

Es ist kompliziert, die Suche nach dem Feuerwerk.

Rückblick 2023

Guten Abend ihr Lieben.

Wie war das gleich? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Manchmal schon.

Diese Karte war ein Weihnachtsgeschenk meiner besten Freundin. Ihre Deutung dazu habe ich leider noch nicht erhalten, aber für mich sagt diese Karte schon echt viel aus. Findet ihr nicht?

2023 habe ich nun mit ordentlich Getöse und bei einer schönen Feier abgeschlossen. Es war ein ziemlich turbulentes Jahr mit vielen Höhen und Tiefen. So habe ich endlich einen Großteil meines eigenen Ichs gefunden und lerne aktuell noch weiter, damit umzugehen. Denn es ist schon noch etwas ungewohnt. Außerdem habe ich meine emotionale Ebene, die sehr tiefgründig ist, wiederentdeckt. Es gab Erlebnisse, die nicht greifbar waren und andere Momente, die man für immer festhalten wollte. Aber man kann nichts real halten, man kann es nur als schöne Erinnerungen abspeichern im Kopf, aber viel mehr noch im Herzen. Herzensangelegenheit ist wohl auch meine Arbeit. Entwicklung und Sammlung von Erfahrungen, Lebenserfahrung.

Begegnungen in diesem Jahr, die mich tiefsinnig verändert haben. Einige, die hier dem Blog folgen, die vielleicht meine Meta-Ebene der Gedanken nicht ganz folgen können.

So in etwa schießen wohl die Synapsen im Gehirn umher bei diesen Gedankengängen. Kein Wunder, dass ich dieses wunderbare Gerät schon seit meiner Jugendzeit besitze. Ich mag es sehr. Aber der Sinn dahinter ist viel viel tiefer. Es trägt Bedeutung mit sich. Keine Erinnerung, aber Bedeutung.

Das Jahr endete mit einer tiefen Phase und dennoch bleibe ich mein eigener Optimist, denn mein Leben gibt es nur einmal und so geht es Tag für Tag voran und man erreicht immer wieder die kleinen Ziele dorthin. Ich bin dankbar für die Menschen, denen ich neu begegnet bin, die ich näher kennenlernen durfte, die mich unterstützt haben, die einfach auch für mich da waren und zugehört haben. Ratschläge hin oder her, am Ende entscheide ich ja auch selbst, was ich für mich annehmen kann. Das Jahr hat so vieles offen gelegt, was verborgen war, wonach ich wohl auch immer gesucht habe. Antworten werde ich in gewissen Dingen wohl nie erhalten, aber ich kann sie mir ja zurechtspinnen. Positive Beeinflussung des Unterbewusstseins. Ich durfte damit Bekanntschaft machen in der Hypnosetherapie bei Frau Tannewitz und es begeistert mich nach wie vor. Auch wenn das im eigenen Sinne für mich gut funktioniert, so ist es geführt nochmals intensiver. Aber wie ich es im Beitrag Ein Quantensprung ins neue Leben schon beschrieben habe, es ist eben doch auch ein wenig wie eine Droge. Ein positives, gutes Gefühl, wovon man nicht genug bekommen könnte.

Aufwühlende Gespräche, ein etwas offeneres Ich als vorher und das Ergründen meiner eigenen Geschichte aus ganz anderen Blickwinkeln zeigten mir doch, wie weit ich bin. Und so ist es oft nicht mehr verwunderlich, dass ich „früher“ wie auch heute ab und an mal älter geschätzt werde. Und so schätze ich das vergangene Jahr trotz tiefer Schläge und einiger Durchhänger als durchweg positiv ein.

Mit Getöse wurde das alte Jahr verabschiedet, mit einer halben Stunde professionellen Feuerwerk des Partners meiner besten Freundin wurde dieses Jahr begrüßt und begonnen. Tatsächlich ein Moment, wo mir ein paar Tränen liefen, auch einfach nur, weil ich liebe Menschen um mich hatte und es ein grandioses Feuerwerk war. Bei Gelegenheit stelle ich den Link hier noch ein.

Somit schaue ich mit klarem Blick nach vorn, in die Ferne der Zukunft, aber ziehe aus jedem Tag meine positive Bilanz. Denn irgendetwas kleines gibt es immer und seien es die Dreckschnauzen und -zungen meiner Hunde nach eine kleinen Buddel-Party. Ach, und übrigens, beobachtet mal schnell drehende Windräder und denkt an nichts. Auch da kann man richtig gut entspannen. Manche mögen die Teile vielleicht nicht, aber irgendwie haben sie auch ihren Charme auf den Bildern. Irgendwoher muss ja die Grüne Energie kommen.

Ich freue mich auch in diesem Jahr über interessante Begegnungen, regen Austausch, wunderbaren Erlebnissen, schönen einprägsamen Ausflügen und in diesem Jahr auch mal wieder eine Kreuzfahrt, wenn ich die Alex überzeugen kann. 🙂

Somit wünsche auch ich euch allen einen schönen Start in dieses neue, gewinnbringende Jahr. Gewinnbringend im Sinne für Kopf und Herz.

Bis die Tage und danke auch an euch treue Leser. Ich spare mir mal das gendern…

Danke für alles! ❤

Das wunderbare Feuerwerk!

Blockiert

Guten Abend ihr Lieben.

Wer von euch kennt dieses Gefühl auch, wenn man bremst ist und die Räder blockieren? Es gibt nicht mehr viele Fahrzeuge, bei denen das noch der Fall sein könnte. Bei Motorrädern älterer Jahrgänge ist das noch gang und gebe. Ich bin selbst auch mal eine Zeit lang gefahren. Ein wunderbares Freiheitsgefühl. Und dann plötzlich bremst man, nicht dosiert genug, und muss ausbalancieren, sonst liegt man lang. Ich glaube, zwei oder drei Mal habe ich das geschafft.

Blockieren, wenn es sich nicht mehr weiter nach vorn dreht. Wenn Stillstand herrscht im Kopf. Warum gibt es kein ABS fürs Hirn? Jedes neue Fahrzeug ist damit ausgestattet. Ich bräuchte es aktuell wohl für mich. Jedes Mal stehen bleiben an der gleichen Stelle. Und das gilt in vielerlei Hinsicht.

Ich wollte mich gern frei machen für neue Bekanntschaften, aber das Herz wird blockiert von irgendwelchen Gedanken, die noch zu tief beschäftigen. Ich bin dennoch froh, damit gut umgehen zu können, aber ankommen wäre trotzdem einer meiner größten Wünsche. So vieles erreicht, mit beiden Beinen im Leben stehend und endlich die eigene Persönlichkeit gefunden oder noch dabei zu finden. Und dann… immer wieder das gleiche, schleierhafte Bild. Was für ein Mist aber auch. Ich wünsche mir sehr, dieses Thema loslassen zu können und arbeite auch weiter daran. Für Ausgleich ist gesorgt und dennoch ist das Herz nicht frei, sondern irgendwie wie gesteuert.

Auf der Suche nach der falschen Steuerung gibt es immer wieder diese Blockade. Aber warum schaue ich nicht nach vorn? Sind doch noch Fragen offen? Es tut weh, es schmerzt. Aber es wird nicht mehr runtergeschluckt. Eine Suche nach Erfüllung, die blockiert wird.

Ich bin froh über jeden in meinem Umkreis, der einfach da ist, denn es ist keine einfache Zeit. Aber trotzdem schaue ich weiter nach vorn auf den Weg, der vor mir liegt. Denn die Aussicht ist immer wunderschön. Egal, was kommen mag, irgendwer ist da. Irgendwann, zeitlich nicht festgelegt, zeitlich begrenzt ist unser Leben. Also machen wir trotzdem das Beste draus.

Und wer glaubt, das Leben sei Friede, Freude, Eierkuchen, hat sich getäuscht. Nichts läuft nach Plan. So viel Negatives drumherum, da müssen wir doch immer wieder neu lernen, das Positive zu schätzen und daraus Kraft zu tanken. Beim Fahrzeug geht ja auch die Tanknadel Richtung negativ, bis wieder vollgetankt wird.

Und so rechne ich damit, dass sich die Blockade bald lösen wird, auch wenn dazu Hilfe mal wieder notwendig wird. Denn manchmal braucht man einfach wieder den Blick in den tiefen Keller, der ja schon wesentlich aufgeräumter wirkt.

Bis dahin hilft Ablenkung und die Begleitung durch gute Freunde und liebe Worte. Danke an euch alle.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und kommt gut und gesund ins neue Jahr. Bis bald.

Mehrwert

Ein Text, der vermutlich Herrn Gruner gefallen würde… und dank des kreativen Schreibens auch eine interessante Form entwickeln könnte. Ich wünsche euch viel Spaß!

Mehrwertsteuer… Steuern, warum gibt es sie überhaupt, wenn diejenigen, die richtig viel Knete verdienen, sie nicht zahlen müssen?

Politik… Braucht einen Tapetenwechsel. Würde ich noch eine der jetzigen Parteien wählen wollen?

Systemgesteuert… Nachfrage und Angebot… Mehr Wert?

Was hat alles einen Wert? Ein Haus, Eigentum, ein Auto, aber was ist mit dem Leben?

Ist das Leben nicht mehr Wert als alles andere?

Wie schätze ich diesen Wert? Much or many? Eine beliebte englische Frage, wie ich sie gehasst habe.

Wertschätzung, Wertevermittlung, Ethik, auch ein Fach in der Schule, welches ich nicht gemocht habe. Jetzt erst lerne ich es zu lieben, diese Ethik, diese Philosophie, diese unerklärlichen Fragen, zu der jeder eine Meinung hat.

Freie Meinung, wieviel ist sie uns wert? Ein wichtiger Bestandteil in unserem Grundgesetz. Da sind wir bei den Rechten.

Es gibt aber auch Pflichten. Man sollte sie nicht vergessen.

Im privaten wie im beruflichen Bereich. Pflichtversicherungen. Warum gibt es sie? Wir könnten es auch alles selbst tragen, aber in der heutigen Konsumgesellschaft wohl kaum möglich… Oder könnten sich da alle am Riemen reißen?

Besitz ist das A und O für viele. Warum? Besitz sollte das sein, was wir in der Birne besitzen. Sei es Expertise auf beruflicher Art, Empathie oder einfach Allgemeinwissen, was manchmal unnütz ist, aber zum Lachen bringt.

MEHR WERT! Fürs Leben

Bin ich mehr Wert? Habe ich Mehrwert? -> verdammt noch mal, ja!

Bähm… Es hat eingeschlagen wie eine Bombe… Führung ist wichtig, Führung durchs eigene Leben, nicht von anderen lenken lassen. DU hast das Lenkrad in der Hand. Ein Beifahrer kann dir höchstens Tipps geben. Entscheidungen triffst du selbst, dein gesamtes Leben lang, unabhängig von allem Drumherum, wenn du willst.

Denke, reflektiere Handlungen, aber alle haben ihre Bestimmung und sind am Ende nicht mehr rückgängig zu machen.

Was mache ich jetzt? Keiner weiß es, nur ich selbst. Alte Strukturen hinter sich lassen, ganz schön verzwickt, gar nicht so einfach, wobei ein riesiger Schritt in die Richtung getan wurde. Ein Meilenstein.

Ein Stein? Was für ein trächtiges Symbol. Sie bilden eine Vertrauenssäule. Aber am Ende habe ich meinen Weg selbst in der Hand. Immer noch. Denn mein Leben ist mehr wert.

Mehrwert, Werte, die sich vermehren lassen, nicht materiell, sondern gedanklich.

Ein unsortiertes Chaos, und dennoch ergibt alles einen Sinn. Das Erreichen von Zufriedenheit mit dem Eigenen Sein.

Also mehr Wert? Was denkt ihr?

Warum fragen wir nicht mehr? Warum bleiben wir nicht neugierig? Warum lassen wir alles schleifen? Warum gehen wir nicht neue, vielleicht ungewisse Wege? Wer wagt, der gewinnt.

Und so laufen die Gedanken zickzack im Kopf, aber es ergibt alles Sinn, für mich und meine Handlungen.

Danke für diese Erkenntnis, die für andere vielleicht keine ist.

Das Leuchten der Weggefährten

Guten Abend ihr Lieben.

Heute war der erste Tag wieder in der Heimat. Viel erlebt und viel aus dem Kurs des kreativen Schreibens mitgenommen. Immer wieder ein Erlebnis, und der harte Kern war vor Ort.

Ja, was hat das alles mit meinem heutigen Inhalt zutun? Man kann aus Kleinigkeiten gaaanz viel herausholen aus der kleinsten Zehe oder der dunkelsten Gehirnzelle. Dunkel ist es abends eh sehr häufig. Aber ich habe ja meine Beleuchtung ziemlich oft mit am Start. Sie leuchten mir beide die dunkelsten Feldwege und führen mich sicher entlang. Mir ist sogar bei Spaziergängen in fremder Umgebung aufgefallen, dass Spike mir intuitiv den besten Weg zum Laufen zeigt bei unwegsamen, unbekannten Gelände. Und ja, ich bin da tatsächlich immer etwas vorsichtig. Und trotzdem laufe ich da lang. Es sind persönliche Herausforderungen.

Dank der Hunde, zugegebenermaßen, bin auch ich für mich sicherer geworden, sei es in fremden Umgebungen, im Umgang mit Fremden, in der Kommunikation… Und so gibt es sicher noch mehr Dinge. Sie zeigen/leuchten mir eben auch meinen Weg. So ist die Dunkelheit auch leichter zu tragen. Oder besser ertragen?

Nein, aktuell kann ich behaupten, sehr zufrieden mit dem zu sein, wie es läuft in jeglichen Belangen. Ein Feeling, welches positiv ist. Dieser Urlaub hat noch einmal etwas verändert, es ist jedoch noch mir unbekannt, was genau. Vielleicht finde ich es in der kommenden Zeit heraus. Man weiß eben nie, welche Überraschungen auf einen warten. Wie Weihnachten. Ist auch oft eine Überraschung, die plötzlich da ist. Dabei ist ja eben das ganze Leben ein Sack voller Geschenke…

Was verbindet uns mit Bildern in Kopf? Erinnerungen, Assoziationen, Meinungen, vielleicht dazugehörige Personen. Wir können unser Umfeld, unsere Umwelt wahrnehmen und damit Gefühle verbinden. Zufriedenheit hat dabei so einen hohen Stellenwert, den man für sich selbst erreichen kann. Es ist Glück in höchster Form, denn man nutzt die positiven Momente. Ich könnte jetzt auch anfangen mit dem Thema Resilienz und so. Ach nee,… das lassen wir mal. Klar geht es genau darum, aber für alles diese tollen Fachbegriffe. Meine Resilienz sind genau diese Momente voller Zufriedenheit wie in diesem Video.

Und meine zwei Freunde würden mich überall hin begleiten, womöglich auch auf Arbeit, wenn so etwas ginge. Na ja, ein Versuch, aber draußen, hat sogar schon mal funktioniert. Diese Geschichte war irgendwie wundervoll. Eine Patientin wollte tatsächlich die zwei Chaoten mal kennenlernen, obwohl sie Angst hatte vor großen Hunden. Ich hatte ihr mitgeteilt, dass ich unten bin und sie beide bei Ankunft einfach ignorieren soll. Einen kurzen Spaziergang getätigt, abgelenkt und schwupp, war die Angst dahin. Und so habe ich auch schon im Bekanntenkreis solche Situationen erlebt. Bei denen, die Respekt vor großen Hunden haben, zuvor das Ignorieren und dann war alles vergessen. Die Hunde waren nicht daran interessiert und mit den Menschen quasselt man ja ne Runde. So kann’s gehen. Denn meine zwei Weggefährten sind trotz allem gut sozialisiert, man mag es kaum glauben. Und der Alte hat immer noch das Sagen unter den beiden. Ich liebe sie sehr, meine kleinen großen Chaoten. Wir sind eben eine kleine Chaostruppe. Ich hoffe, dass die grüne Leuchte noch lange lange leuchtet.

Aber auch da schaut man ab und an mal Voraus… Irgendwann in den nächsten 10 Jahren.

Und so endet wieder ein bewegter Tag mit dem Resümee, dass ich den nächsten Kurs fürs kreative Schreiben bereits wieder gebucht habe. Denn Kunst und die Idee dorthin ist eben auch Verarbeitung vieler Gedanken. Malt Bilder, macht Musik, schreibt Texte, haltet euer Gehirn für wirre Ideen offen, spinnt euch etwas zurecht und bleibt interessant im Kopf. Dann entwickelt man den Blick für mehr!

Und so danke ich auch für den intensiv einwirkenden Urlaub an der Ostsee bei der Familie Weber.

Morgen erwartet mich auch wieder ein intensiver Tag. Schauen wir mal, ob die Planung aufgeht oder ob Pläne dafür da sind, um sie über den Haufen zu werfen.

Euch wünsche ich einen schönen Abend noch und eine gute Nacht. Es folgen noch letzte Ostsee-Impressionen.

Das Meer

Guten Abend ihr Lieben.

Was für ein crazy Urlaub ist das nur? Zu schön, um wohl wirklich wahr zu sein, aber nein, es ist tatsächlich Wirklichkeit.

Diese Zeit, die ich noch ganze zwei volle Tage nutzen werde, ist hier in Baabe so voller Wunder. Ich fühle mich so gar nicht einsam, genieße die Zeit mit den beiden Chaoten sehr tiefsinnig und muss auch echt zurückdrehen, denn mein alter Herre ist ziemlich durch. Klar, nimmt man die Leine in die Hand, ist er immer am Start. Aber als er bei einem verhältnismäßig kleinen Rundgang im Rasenden Roland fast im Stehen eingeschlafen wäre, wusste ich, dass es zu viel war. So gab es dann auch mal einen Faulenz-Tag, wo die Hunde nur das Notwendigste an Freiraum bekommen hatten. Ich habe viel gelesen. Ein Buch, welches ich bereits zum zweiten Mal lese, aber nach 10 Jahren mit einem anderen Bewusstsein. Das Buch holt mich tatsächlich aus den Latschen. Wie auch immer ihr das verstehen mögt.

Ansonsten gibt es hier nicht viel zu berichten außer dass man immer wieder am Strand unterwegs ist. Doch, der Schnee ist mit dem heutigen Tag so gut wie weg, denn es hatte reichlich geregnet.

Auch jetzt am Abend, dennoch stiefelte ich für mich allein noch einmal ans Meer. Und dort ist wirklich mehr drin… Was ich damit meine? Kennt ihr dieses Gefühl, ihr beobachtet die Wellen und es zieht euch etwas mit in diesen Bann hinein? Ich war an sich komplett allein dort am Wasser, aber ich fühlte mich auf einmal gar nicht mehr allein. Als ob links neben mir jemand stand und auch mit mir mit lief entlang des Strandes, der eigentlich gar nicht da sein kann. So crazy. So voller Wunder, dieses Meer, was eben mehr kann.

Und so ist die Suche nach meinem Weg immer wieder aufs Neue eine besondere Überraschung. Es verstehen nur wenige wahrscheinlich. Aber es ist ja schließlich auch mein Weg und nicht der der anderen. Und nein, ich bin nicht verrückt. Ich denke nur manchmal auf anderen Ebenen und das kann einiges entspannter gestalten. Und auch wenn selbst ich nach diesen Lauftagen hier bereits etwas fußlahm bin, wird weiter gelaufen. Mein Fuß wird es mir danken, wie auch immer bleibt ihm überlassen.

Glaube versetzt Berge. So ein wahrhafter Spruch. Und so wissen wir doch alle so manches Mal nicht, was real und was nicht von dieser Welt ist.

Diese Zeit hier ist etwas ganz Besonderes. Sie ist eben unbeschreiblich für diejenigen, die diese Ebene des Glaubens nicht verstehen können. Wir können uns mit dem Kopf so viel zurecht spinnen. Unser Herz zeigt uns, was wahrhaftig ist. Und so endet auch diese Zeit, aber auch zu Hause ist es schön. Vor allem, wenn man sein Bett auch in der Nacht wieder für sich hat.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und glaubt/denkt an etwas Schönes.

Bis bald.

Ein leerer Strand zum letzten großen Spaziergang

Sich Zeit nehmen

Guten Abend ihr Lieben.

Heute geht es um die wirklich wichtigen Dinge im Leben, es ist die Zeit, die wir sinnvoll nutzen.

Was bedeutet für euch sinnvoll? Jeder hat hierzu ja eine andere Sichtweise. Und ich würde euch sehr gerne meine dazu mitteilen.

Ich mache gerade ein paar Tage Urlaub im tiefsten Winter an der wunderschönen Ostsee. Wer hätte es für möglich gehalten, dass das Winterwetter hier auch noch so gut mitspielt? Schnee soweit das Auge reicht. Zeitweise, je nach Örtlichkeit, fühlt man sich wie in den Bergen. Aber auch hier ist seit heute leichtes Tauwetter angesagt.

Mit am Start im Urlaub sind natürlich meine zwei tierischen Begleiter. Wir genießen diese gemeinsame Zeit sehr. Bis auf einen Tag waren wir immer zwei bis drei Stunden am Stück laufen, davon sehr viel am Strand entlang. Die Verrückte darf dabei auch zeitweise mal ohne Leine flitzen. Das nutzt sie in vollen Umfang. Ansonsten ging es auch immer mal durch die Ortschaft und hier und dort hin.

Die Zeit am Strand ist für mich etwas ganz besonderes, etwas unbeschreiblich, dieses Gefühl. Vielleicht eine Art Symbiose, keine Ahnung. Ein wahrhaft wundervolles Glücksgefühl gepaart mit etwas Wehmut. Ich habe es noch nie so intensiv spüren können und mir wird ganz warm ums Herz. Diese Ansicht, wenn Erde und Wasser durch die Wellen irgendwie eins werden, dieses Geräusch, welches den Gedanken freien Lauf lässt. Dieses Empfinden ist für mich wahnsinnig wichtig, denn ich kann es endlich genießen, zulassen und wahrnehmen. Und so ging es heute Abend auch einmal ohne die Hunde an den Strand, ganz allein vor Ort, im Ort selbst kaum jemand unterwegs, kaum Gäste und keine Menschenseele außer mir im Dunkeln am Strand. Wow. Hier habe ich mir Zeit für mich herausgenommen ohne Hunde. Umso intensiver konnte ich dieses warme Gefühl für mich noch einmal innehalten. Du fühlst dich eins mit Wasser und Erde. Einfach unbeschreiblich, diese Ebene.

Wenn ich den Strand entlang laufe, denke ich an Nichts, absolut NICHTS. Quality time. Nutzen wir doch einfach mehr dieser Momente, wo wir so für uns innehalten können. Sei es beim Zusammensitzen der Familie, wo man auch an nichts denken kann, oder bei einer entspannten Autofahrt oder oder oder… Genau dafür sollten wir uns die Zeit nehmen. Und klar mache ich vielleicht einige Menschen neidisch für das, was ich mir hier gerade gönne. Aber es kann jeder sich diese Zeit einräumen. Wir müssen unsere Gewohnheiten auch mal etwas durchbrechen. Diese schnelllebige Zeit den Wind aus den Segeln nehmen, sonst macht sie es mit uns. Unser Immunsystem wird es uns auch danken. Auch wenn ich zwischendurch viel an Bildern posten, so kann ich das Handy auch die drei Stunden in der Tasche lassen. Das Geräusch des knarrenden Schnee unter den Füßen, wenn man durch den Wald läuft und den Rasenden Roland aus der Ferne hört, ist doch wesentlich besser!

Und so werde ich auch die kommenden Tage weiterhin genießen, auch ohne Schnee, aber mit dem Gefühl des vollkommenen Glücks aus der Symbiose zwischen Erde und dem Meer und der Zufriedenheit meiner beiden Chaoten. Ich liebe mein Leben so, wie es ist. Danke für diese Ebnung des Weges zum noch intensiveren Empfinden dieser Gefühlswelt.

In diesem Sinne hört euch gern das folgende Video an und genießt den Augenblick.

Bis bald!

Grün

Guten Abend ihr Lieben.

Was war das nur für ein Abend…

Grün wie das Gras; Lieblingsfarbe; Grün wie die Hoffnung; Kirschgrün an der Ampel; ein Auto mit Grünen Felgen; Grün eine Mischung des Himmels… aus gelb und blau

Was assoziiert ihr mit Farben? Was würde euch einfallen? Fragen, die am Abend meinen Kopf für heute so richtig in Wallungen gebracht hatten. Ein Dank schon einmal an den Schriftsteller und Autor Herrn Ronald W. Gruber für diese kreativen Anregungstipps beim kreativen Schreiben. An sich war es so oder so ein bewegender Tag voller Emotionen.

Erst gab es die rote Wut, weil Pläne in meinem Kopf mal wieder über den Haufen geworfen wurden. Anstatt etwas für meine Qualifikation noch zu schaffen, kam alles anders und dennoch lief der Tag immer besser, auch dank toller Kolleginnen.

Zum Nachmittag lebte die helle gelbe Sonne auf, denn ich durfte den zweiten Teil meiner geführten Weiterbildung wenigen Kolleginnen näher bringen. Dies bereitet mir immer wieder aufs Neue eine riesige Freude.

Am Ende des Arbeitstages leuchteten meine Augen glückserfüllt. Zufrieden mit dem Workshop und das Einläuten eines wunderbaren bevorstehenden Urlaubs. Denn es geht nun bald ans blaue Meer und den gelben Strand. Und schon kommen wir wieder auf die Farbmischung Grün.

Ja, Grün ist eine schöne Farbe. Ich mag auch andere Farben, aber mit Grün verknüpfe ich einfach sooo viel Glück und Zufriedenheit. Grün und Weiß sind auch gerade eine so herrliche Kombi im Winter. Weiß wie die unberührte Natur, lediglich ein paar Spuren der Hunde im tiefen kalten Schnee. Grün dazu leuchten die Tannen im Wald, wo die Zweige und Äste ein wenig vom Schnee bedeckt sind. Ist das nicht herrlich, diese Vorstellung? Ein schwarzes Geschöpf mit leuchtendem Grün, was kann das sein? Es ist nur Spike. Aber er hat Wiedererkennungswert. Vor allem in Kombi mit Schwarz und leuchtendem Gelb. Ava trägt nicht umsonst gelb. Vielleicht hätte ich rot wählen sollen? Aber dann schaut sie wieder so unschuldig und das gelb könnte fast zum Grün werden.

Ein hoch emotionaler Tag endet somit heute. Geweint vor Freude und innerer Zufriedenheit, aber eben auch mal aufgrund auftretender Erinnerungen. Dann gibt es hier und dort liebe Gesten und liebe Worte, die runtergehen wie sonnengelbes Öl. Es erhellt das Gemüt in dieser dunklen Jahreszeit, so, wie es der Schnee auch tut.

Ich bin überwältigt von diesem Tag. Er war so WOW!

Danke an all die Menschen, die sich mit diesem heutigen Text angesprochen fühlen. Schön, euch zu kennen, sei es nur flüchtig, beruflich oder auch privat. Ich glaube, wir können uns das Leben gegenseitig bunter gestalten. Grau wird auf die Dauer langweilig. Und schwarz sind nur meine Hunde. 😉

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine geruhsame Nacht und einen schönen Start in den letzten Monat des Jahres 2023.

Bis bald.

Beating of my Heart

Guten Abend ihr Lieben.

Beating of my Heart

It was the beating of my heart;
How
Could I
Resist
The chance
To fall
For you…


The beating of my heart;
How
Could I
Not feel
The way
I do
For you…

Mit diesem wundervollem Song möchte ich heute gern beginnen. Denn es ist mal wieder so einiges passiert. Nicht genau das, was darin eigentlich beschrieben wird, aber dennoch ist der Sinn des Gefühls klar ersichtlich.

Um wirklich irgendwann das Glück in Form einer Partnerschaft für sich finden zu können, muss man erst einmal mit sich im Reinen sein. Erst dann ist man offen für Neues. Das klingt erst einmal streng formuliert. Aber letztlich läuft es darauf hinaus.

Wo ich vielleicht vor einem halben Jahr noch dachte, kannst dich für neue Interessierte mal offen ins Gespräch stellen, bin ich aktuell gar nicht bereit dafür. Weil da in diesem Keller noch die Büchse der Pandora herumsteht. Geöffnet ist diese bereits und durch ein kleines Loch sickern so nach und nach Infos heraus, die einen doch immer mal noch in das alte Leben werfen. Mittlerweile jedoch kann ich mit dem bewussten fernen Blick die Dinge aus einem anderen Radius betrachten und damit anders arbeiten. Sicher ist es noch sehr emotional und es tut manchmal höllisch weh. Trotzdem ist mit diesem Bewusstsein, welches ich bereits erlangen durfte, eine Möglichkeit zum guten Umgang damit. Perspektivwechsel aus der Sicht eines erwachsenen Menschen. Mit dem gewissen Abstand. Nichts läuft im Leben perfekt. Aber wir können es für uns perfekt gestalten. Lassen wir los vom „alten Ich“.

Dieser Prozess des Loslassen hat mich diese Woche noch einmal kurz umgehauen mit einer recht schlaflosen Nacht infolge. Ging es mir zu schnell? Was war das für ein Phänomen? Es fühlte sich etwas an wie Drehschwindel oder wie vor einigen Jahren, als ich im MRT war und die Augen geschlossen hatte. Als ob etwas mich wegziehen wollen würde in der Birne. Nur viel viel schneller. Aus diesem Strudel herauszugelangen musste mein Ich doch kurz kämpfen mit 5-6 tiefen Atemzügen. Selbsthypnose ist eben gar nicht so einfach. Doch, einfach schon, aber diese Wahrnehmung manchmal nicht. Für das Eroieren dieses Zustands bin ich sehr dankbar! Dennoch habe ich etwas Respekt davor. Aber es ist einfach ein zu „geiler“ Zustand, dies nicht mehr selbst auszuüben. Ja klar, irgendwann ist es eine Droge. Aber im besten Sinne positiv! Der Verstand ist dabei nicht ausgeschaltet, rückt aber in die Ferne, und es findet das statt, welches das Tattoo eben ausdrückt.

Und mal ganz ehrlich? Was lässt sich denn eher austricksen? Unser Herz oder unser Gehirn? Ich würde ja nur mal das Beispiel optische Täuschung heranziehen.

Unser Herz ist schon in gewissem Maße die emotionale Schaltzentrale und darauf können wir wohl wirklich mehr vertrauen. Beides im Einklang ist jedoch wünschenswert.

Nicht jeder Tag ist gleich und der Alltag bestimmt uns mehr und mehr. Nachrichten sind die Hölle. Wann gibt es denn in letzter Zeit jemals gute News? Ich kann es nicht beantworten, aber ich ziehe auch keine Nachrichten mehr in Erwägung. Ich sehe das, was ich wahrnehme in meiner Umgebung. Und da mag ich vielleicht Tollpatsch sein, vielleicht aber auch sehr feinfühlig. Je nach Tageslaune und kopflastigen Zustand. So ist es tatsächlich. Ich weiß auch, dass ich sehr kopflastigen bin. Sonst würde es vermutlich diesen Blog hier nicht geben. Aber ich kann den Kopf auch ausstellen. Die Fokussuche beginnt beim Spaziergang in der Natur. Manchmal im strömenden Regen, wo man dann doch mal bis aufm Schlüppi nass ist. Oft aber auch bei trockenem Wetter. Dann ist es Erholung pur, die Hunde einfach zu beobachten oder die Vögel mit ihrer Schwarmintelligenz, die dann wahnsinnig schöne Bilder in der Luft zeichnen oder gar die Wolken. Es ist sooo ein wichtiger Ausgleich zu diesem manchmal echt beschissenen Alltag. Am liebsten wäre ich nur noch unterwegs. Aber mit irgendwas muss man ja seine Brötchen verdienen.

Ich mag meine Arbeit. Ich wünsche mir dennoch mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Umgang mit unseren Menschen dort vor Ort. Ich wünsche mir von Herzen, dass sich da irgendwann doch noch mal etwas tut. Ich finde meinen Ausgleich. Aber schaffen es andere auch?

Fokussuche: Auf was achtest du als Erstes?

Mein eigener Weg, das „alte Ich“ gehen zu lassen, wird vielleicht noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, da ja doch das Herz etwas dran hängt. Ich bin jedoch voller Zuversicht, dass irgendwann dieser jener Punkt so weit sein wird, es dann zulassen zu können in der Tiefenentspannung. Ein crazy Feeling, welches einfach unbeschreiblich ist. Oder es mit den Worten meiner besten Freundin zu formulieren : „Olle Wetter, ist das abgefahren.“

In diesem Sinne bleibt auch immer neugierig in eurem Leben. Der Spruch von damals ist nicht schön und hat sich wohl ziemlich verfestigt: Man kann zwar alles essen, aber nicht alles wissen… Macht da mal was draus. Böse Erinnerungen werden da wach.

Ich wünsche euch eine gute und erholsame Nacht! Ich tauche noch einmal tief vor dem Schlafengehen. Bis bald!

Ich bereue…

KEINEN einzigen Tag in meinem Leben!

Hallo ihr Lieben.

Heute mal aus einer ganz anderen Tageszeit wie sonst hier unterwegs. Aber die Stimmung passt gerade zum Schreiben. Denn das Wetter lädt nicht unbedingt ein zum Draußen sein. Wobei ich zugeben muss, dass mich das nicht immer stört. Die Hunde müssen ja so oder so raus.

Was ist mein heutiges Anliegen an euch? Es geht mal wieder um die Wertschätzung des einzigen Lebens, welches wir haben. Warum ich dahin möchte. Tja, es gab am Wochenende ein Ereignis, was mir wieder einmal deutlich vor Augen gemacht hat, wie wertvoll jeder einzelne Tag sein sollte. Nutzen wir jeden Tag für uns, um uns etwas Gutes zutun. Langfristige Pläne sind dafür da, um verworfen zu werden. Wir leben im Hier und Jetzt und das kann ich nur immer wieder betonen. Klar, es gibt Höhen und Tiefen. Ein kleines Tief durchzieht auch gerade meine Gedanken, aber dennoch arbeite ich damit. Ich genieße mein Leben. Recht spontan ging es beispielsweise am Montag mit meiner Besten zur Hunderunde etwas weiter weg. Klar, ich war Zustand nach 4 Nachtdiensten mit nur wenig Schlaf und etwas seelischen Stress, aber genau das war es, was mir gut tat. Am Ende war ich 32 Stunden am Stück munter und das letzte Stück Autofahrt auch nicht allzu einfach, aber durchgehalten. Und es war ein toller Tag. Momente voller Leben. Denn das ist es, was zählt. Gebt dem Tag mehr Leben und nicht umgekehrt. Es kann so plötzlich vorbei sein. Auch in Gedenken an die Menschen, die nicht mehr unter uns weilen. Sie sind da, irgendwo im Orbit. Vor allem aber tief in unserem Herzen verankert.

Das Leben läuft auch intuitiv mit den Handlungen, die wir in der Vergangenheit getan haben. Zumindest merke ich das mehr und mehr, wenn ich an meine bisherige Lebenszeit zurück denke. Es wird alles immer deutlicher und klarer. Als würde etwas so lenken. Dabei sind es wir selbst, die sich koordinieren in die Richtungen, die wir einschlagen. Man begreift zunehmend das, was man damit getan hat. Ich darf vielleicht von mir behaupten, dass ich im Kopf doch sehr reif bin und das auch schon damals war. Dennoch weiß ich nun auch, was mir früher fehlte. Und es ist immer wieder interessant zu sehen, wie sich mehr und mehr Kopf und Herz zueinander finden. Denn es ist so eine intensiv enge Bindung. Was man aber behaupten kann, ist, dass Gefühle einen nicht betrügen. Der Kopf kann das schon. So kommen diese Gefühlsempfindungen doch von Herzen. Wie alles andere an Wertschätzung von Herzen kommt. Das Gehirn kann ausgetrickst und gelinkt werden. Nur das Gleichgewicht ist es, was beides in Einklang bringt.

Aber wann ist dieses erreicht?

Das kann nur jeder für sich herausfinden. Das kann kein Arzt, kein Psychologe noch sonst jemand festlegen. Dir muss es bewusst werden. Nimm einfache zufriedene Momente. Auch die zählen schon mit hinein. Es ist tatsächlich so. Denn umso glücklicher wirst du sein. Diese Momente sind mit keinem Geld der Welt zu bezahlen. Geld macht es zwar in der heutigen Gesellschaft einfacher, diese zu erreichen, aber warum streben wir so hoch? Nutzen wir doch einfach die Chancen, die sich uns bieten. So wie just in diesem Augenblick einfach eine Kohlmeise auf meinem Balkon herum hüpft. Einfach wunderbar trotz miesem Wetter. Oder ein kleines feines Konzert, welches man besucht. Oder eben einfach mit den Menschen Zeit verbringen kann, die man gern um sich hat. Oder eine kleine Duftkerze anzünden, die den Raum erhellt und herrlichen Duft verteilt. Oder ein schönes spannendes Buch. Oder einfach zwei zufrieden schlafende Hunde um sich hat, links und rechts von der Couch. Da brauch ich auch keine Heizung. Oder eine blühende Pflanze oder gar ein paar Wassertropfen auf einem Blatt, die das Tageslicht in sich reflektieren. Solche Momente zählen doch wirklich!

Und dann gibt es Tage, wo man sich vielleicht denkt, warum klappt es nicht mit einer Beziehung oder überhaupt mit einem Partner oder Partnerin. Vielleicht soll es einfach nicht sein. Denn wichtig sind doch die Menschen um einen, die mir gut tun. Jeder einzelne von euch, der das hier lesen wird, kennt mich wohl persönlich und ich denke, das ich zu jedem auch eine Verbindung irgendwie habe. Sei es nur durch diese Worte hier und den Hintergründen. So erzählt jeder seine eigene Lebensgeschichte. Und jeder sucht sich intuitiv den richtigen Weg. Bis zu diesem Moment, wo Herz und Kopf im Gleichgewicht vereint sind. Vielleicht gibt es diesen genannten Zeitpunkt auch immer erst dann, wenn sich der Körper von den anderen zwei Zuständen verlässt. Wer weiß. Die Zusammenhänge kennt keiner. Wir sind immer auf der Suche nach Glück, dabei liegt es genau vor uns in dieser Sekunde. Glücklich sein, leben zu können. Wichtig ist doch auch, dass wir Gefühle zulassen können, oder?

Ich freue mich auf die kommenden Tage, bin interessiert auf meine neuen Reaktionen und schaue immer wieder vorwärts, auch wenn die Vergangenheit gerade ziemlich krass mit mir und meinem Kopf arbeitet. Aber genau das ist es, was mir diese vielen Erkenntnisse bringt und was mich antreibt. Das zu tun, was mir gut tut und nicht im Alltag zu versinken, wie es allzu schnell passieren kann. Ich liebe mein Leben. Tut ihr es auch?

In diesem Sinne genießt die Tage, schaut nach vorn, vielleicht seht ihr ein kleines noch blühende Blümchen oder ein farbenfrohes Blatt in der Tiefe des Herbstes.

Bis bald!