Vögelgezwitscher

Guten Abend ihr Lieben.

Ja, es scheint wieder kurze Urlaubsberichte zu geben mit schönen Bildern. Was das Ganze mit dem Titel zutun hat? Wohl mehr, als ihr euch vorstellen könnt.

Heute nach einem gemütlichen Start in den Tag und einen überraschenden Anruf einer lieben Person, haben wir drei ein wenig die Stadt erkundet. Entlang der Saale im Luitpoldpark haben wir uns tatsächlich auf den Spuren von Sisi gemacht auf der Sisi-Route. Aber eigentlich wollte ich einfach nur auf den Aussichtspunkt hoch, wo man gut die Stadt überblicken kann. Und ich darf behaupten, dass es ein schönes Fleckchen Erde ist. Zum Glück war kein allzu hohes Wasser mehr, sonst wäre der Park wohl nicht begehbar gewesen.

Entlang des Weges nach oben begegnete uns ein Eichhörnchen und die Hunde im Jagdmodus. Ein paar Idioten, weil sie nicht wussten, dass es sich schon lange auf einen Baum gerettet hat. Oben angekommen wurde ich belohnt auf einen schönen Ausblick auf die schöne Innenstadt und auch einen Blick in die Ferne. Einfach herrlich. Hinunterwärts suchte ich mir natürlich einen anderen Weg. Auch hier sahen wir ein Eichhörnchen. Auch das ging schnell auf einen Baum, aber es meckerte lautstark von oben. Ava hätte dort nun wohl Stunden verweilen können, weil sie so verzaubert war von diesem Tier mit Geräusch. Eine wunderbare Kost zum amüsieren.

Unten angekommen, liefen wir noch ein bisschen durch die Stadt, die mit ihren schönen Bauten und Fassaden zum Staunen animierte. Ein Stück entlang der Fränkischen Saale noch und wir begaben uns auf den Heimweg zum Hotel. 2 1/2 Stunden ruhiger Spaziergang.

Was mich aber besonders beeindruckt hat, waren die verschiedenen Vögel, die man hier noch wahrnehmen kann. Aber dank viel Grün und Wald drumherum kein Wunder. Das vermisse ich tatsächlich auf den Feldern des Saalekreises. Aber dort besteht die Landschaft eben mehr aus Feldern und Wiesen. Hier wird man von dem wundervollen Gezwitscher munter und fragt sich, welcher Vogel das war. Einfach zum Genießen. Mein Ausblick ist auch nicht schlecht. Blick gen Südost mit aufgehender Sonne morgens. Was gibt es Schöneres. Punkt 17 Uhr erlebt man das wohl wie im Video. Die Hunde fanden das laut und komisch.

Als ich in der Innenstadt war, kam ich an ein paar Bildern nicht vorbei. QR-Code gescannt und Kontakt aufgenommen. Abends zur letzten Runde dann dort im Atelier vorbeigeschneit, ein bisschen Smalltalk gehalten und zack, drei Bilder in der Tasche. So schnell kann’s gehen. Aber sie haben mich einfach fasziniert.

Und so klingt der erste Tag entspannt aus. Euch wünsche ich viel Spaß beim Anschauen der Bilder und eine gute Nacht an alle.

Stark sein

Guten Abend ihr Lieben.

Nach längerer Pause mal wieder eine Meldung von mir mit Grüßen aus Bad Kissingen. Heute mal eine kleine Urlaubsauszeit in einer Stadt. Fragt mich bitte nicht, wie ich darauf gekommen bin. Aber die Entdeckungstour geht morgen erst richtig los.

Der Anlass, warum ich aber mal wieder schreibe, ist ein anderer. Ich hatte letzte Woche diesen Spruch mal gehört bzw. gelesen, dass man stark sein muss.

Was aber bedeutet Stärke überhaupt? -> Durchhaltevermögen?; Keine Gefühle zeigen?; Widerstand aufbringen?

Wie definierst du Stärke?

Mit meinem Wissen von heute weiß ich, dass wir alle starke Seiten an uns haben. Sie zu definieren, ist allerdings zu Beginn sehr schwer, wenn man kein Selbstwertgefühl hat. Ich spreche da aus Erfahrung! Manchmal muss man erst von außen gezeigt bekommen, was die eigenen Stärken sind.

Aber ich muss nicht für alles stark sein. Etwas, was mich mürbe macht, muss ich nicht auf Dauer ertragen. Denn es raubt Energie. Klar gibt es Strategien, damit umzugehen, aber man kann eben auch einen neuen Weg wählen.

Stark sein dem Gegenüber, keine verletzenden Gefühle zu zeigen. Warum? Warum sollten wir keine Emotionen zeigen dürfen. Dafür sind wir doch Menschen. Unterdrückte Emotionen belasten auch. Ich beispielsweise stecke wohl voller Emotionen und habe sie jahrelang „versteckt“. Man kann sich überlegen, wohin. Ich möchte diese mehr ausleben dürfen und habe wohl im vergangenen Jahr mehr geheult als die letzten 30 Jahre zusammen?! Ganz genau kann ich diese Behauptung natürlich nicht bestätigen. Aber in den letzten 15 Jahren auf jeden Fall. Ich freue mich dennoch über diese Erkenntnis.

Wir müssen unsere Stärken dosieren, das ist ganz klar. Wir spüren sie tief in unserem Herzen sitzen. Sie machen zufrieden. Denn einmal entdeckt und für sich wahrgenommen, kann sie uns keiner mehr nehmen!

Die Entwicklung, die man durchlebt mit all den Menschen um sich herum, die einem gut tun und die dich bekräftigen in deinen Stärken, die aber auch so ehrlich sind und dir deine Schwächen zeigen, ist einfach wundervoll. (komplizierter Satzbau, kann gern zu Deutschstunden genutzt werden) 🙂

Jeder hat sein eigenes Lebensprofil, welches gezeichnet wird mit den Jahren. Warum sollten wir unsere Stärken nicht voll nutzen sowohl beruflich als auch privat? Die Frage stellt sich in der Interaktion. Wie möchte ich leben und arbeiten? Was macht mich glücklich und zufrieden? Das Nachdenken beginnt. Die Erfahrung fügt sich hinzu und heraus kommt vielleicht doch noch eine Änderung des Weges.

Mein Herz steckt voller Liebe, wurde mir einst gesagt. Kann ich sie verteilen? Kann ich sie mit jemandem teilen? Oder liebe ich mich allein? Beziehung ist meine Schwäche. Angst vor einer Bindung? Ich weiß es nicht. Gelernt habe ich ja nunmehr, mit Emotionen umzugehen und sie auch zeigen zu dürfen. In einem gewissen Rahmen zumindest. Dafür bin ich eben noch zu ruhig, aber trotzdem schon wesentlich offener. Danke für diese Erkenntnis.

Was also lernen wir daraus? Stärken sind nicht gleichzeitig Schwächen, können aber im fehlenden Selbstwert so wirken. Stärkt euch mit etwas, was euch gut tut. Habt Menschen um euch, die euch gut tun und mit denen ihr euch über alles unterhalten könnt. Danke an Doreen, Jeanette und Sina und all die anderen wichtigen Freunde in meinem Leben.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine Stärken de Nachtruhe für einen guten neuen Tag.

Die ständige Suche

Guten Abend ihr Lieben.

Heute wird es mal wieder sehr fragwürdig. Aber es regt wohl zum Nachdenken an. Und das ein oder andere lässt sich auch tatsächlich spiegeln. Viel Spaß beim Grübeln.

Wonach suche ich?

Ist es das Gefühl der Anerkennung oder gesehen zu werden?

Ist es die lange Suche nach wirklicher Liebe oder einfach das Gefühl sich mit Gleichgesinnten austauschen zu können?

Suche ich nach einer festen Bindung?

Braucht mein Herz die Wärme, nach der es sich sehnt oder erfüllt es einfach schon ein Gespräch?

Man sehnt sich nach etwas, man ist auf der Suche. Man ist unerfüllt.

Was also sehe ich in verschiedenen Personen?

Erfüllt mich das wirklich oder sind es dann nur „Augenblicke“?

Sehnsucht nach Nähe, aber dennoch nicht zu viel, aber warum eigentlich nicht?

Und so wird mir mehr und mehr bewusst, was ich in einzelnen Personen und Situationen sehe und vom Gegenüber erhalte. Ich habe Angst zu scheitern. Aber was habe ich zu verlieren? -> Nichts!!!

Ich habe mir mein eigenständiges Leben aufgebaut. Habe einen tollen Job und wunderbare Menschen um mich. All das ist doch mein Leben. Scheitern ausgeschlossen.

Und trotzdem merke ich an bewusst gewordenen Beispielen, wie ich immer wieder auch viel Zeit für mich selbst brauche. Sei es zu viel Wuhling auf Arbeit oder auch auf der Kreuzfahrt vor knapp 1 1/2 Jahren. Die Runde mit den Leuten abends war immer sehr gut zum Austausch. Dennoch suchte ich irgendwann das Weite, um etwas Ruhe für mich zu finden. Dieser Ausgleich ist für mich enorm wichtig. Aber auch zu viel von diesem Alleinsein ist für mich nicht mehr gut. Das ist mir seit dem letzten Jahr bewusst geworden. Und so betrachte ich das Muster aus der Vergangenheit jetzt mit ganz anderen Augen. Davon mal abgesehen, dass ich bereits als Kind wohl sehr weit in der Entwicklung war, dies aber nie richtig zeigen konnte außer extern. Die Suche nach Anerkennung, nach Gesprächen auf einer verstandenen Ebene. Selbst die wenigsten im Freundeskreis konnten dies damals. Was ich ihnen nicht für übel nehme, keinesfalls.

Aber der wahre Austausch fehlt eben häufig. Und so finde ich mich sehr viel in der Musik wieder und ziehe mich zeitweise zurück, um dann aber zu merken, dass es ein nicht so gut gewählter Weg ist. Denn hier ist die Sehnsucht am größten und schlägt wieder um in anderes Verhalten.

Woran muss ich also arbeiten?

Muss ich den Menschen einfach etwas mehr vertrauen?

Ich muss mehr an mich glauben! An meine Menschenkenntnis, an mein Einfühlungsvermögen, an meine Expertise, an mein Wissen, was ich mitbringe, an meine Anpassung ans Gegenüber im Dialog, an meine Gesprächsbereitschaft.

Man soll Berufliches mit dem Privaten ja trennen. Vielleicht sollte ich einfach im beruflichen autarker arbeiten können, damit ich auf privater Ebene mehr Bindung eingehen kann?

Puh… Fragen über Fragen mal wieder. Ich bin froh, dass ich mich nach und nach weiterentwickle in diesen Punkten. Aber es ist wohl doch noch ein längerer Weg.

Ich bin dennoch jeden Einzelnen dankbar für die vergangene Zeit. Die Entwicklung, die dahinter steckte, wird mir eben erst jetzt deutlich und bewusst. Und so schaffe ich mir auch privaten Ausgleich neben den Hunden. Die beiden bedeuten mir viel, aber machen eben nicht alles aus im Leben. Nach Möglichkeit sind sie aber trotzdem dabei.

Die Entwicklung hat ein Maß erreicht, mich und mein Verhalten besser zu verstehen. Warum fresse ich manchmal rum? Es sind Situationen, die schwupp, mal schnell belastend sind. Hier erfolgt ein Umdenken. Und so schreibe ich es gern.

Mir stellt sich nun noch immer die Frage aller Fragen: Was ist Liebe? -> Ich kenne sie nicht… Fehlt sie mir? Ich weiß es nicht……..

Unerfülltes Leben und trotzdem erfüllt.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht.

Jahreszeiten

Guten Abend ihr Lieben.

Heute mal ein ganz seichtes, aber dennoch schönes und aktuelles Thema. Nachdem ich heute offiziell positive Kritik erhalten habe, welche mich sehr erfreut hat, dachte ich mir, nehme ich unsere vier Jahreszeiten zum Anlass. Man mag es kaum glauben, aber jede von ihnen hat eine positive Wirkung im Dasein. Aber noch kurz zur Kritik. Es wurde festgestellt, dass sich mit der Zeit mein Schreibstil geändert an, auch meine Formulierungen. Ja, auch hier sieht man wohl die gesamte Weiterentwicklung. Danke für dieses Lob. Ich werde mich nicht darauf ausruhen, wie man merkt. Das Schreiben bereitet mir aber auch sehr viel Freude. Und so bin ich auch auf das heutige Thema gekommen. Man fragt immer so: Welche Jahreszeit ist dir am liebsten? -> für mich alle! Warum? Seht selbst.

Der Winter

Heute Morgen erst bei einer Hunderunde, noch sehr zeitig war es. Da scheint das halbe Dorf auf einem Sonntag noch zu schlafen. Ich lief entlang des Feldweges und das Gras war noch unterm Raureif wunderschön anzusehen. Es glitzert und funkelt so herrlich im strahlenden Sonnenlicht, sogar bunt erschien es zu funkeln. Physikalisch betrachtet ist es einfach Lichtbrechung und -reflektion. Ja, ich habe tatsächlich aufgepasst in Physik. 😀 Aber auch der Schnee macht den Winter freundlich in der dunkelsten Zeit. Und oft, wenn kein Schnee liegt, gibt es über die Festtage hinweg schöne ausgiebige Beleuchtung an fast jedem Haus. Das vor allem in der Wintersonnenwende. Da ist das Tageslicht nur sehr kurz. Und auch wenn ich selbst nicht geschmückt hatte aufgrund irgendwelcher Belange, so empfand ich das Drumherum einfach nur wunderschön. Und mal ehrlich, das ist auch eine Jahreszeit, wo man gern vorm warmen Kamin sitzt und vielleicht etwas liest oder gemeinsam Zeit verbringt, oder etwa nicht? In die Decke einmummeln, Kerzenlicht an und einfach genießen. Dazu einen warmen Tee. Augen schließen und vorstellen bitte. Ach halt, nee, dann könnt ihr ja gar nicht weiterlesen. Das also war der Winter.

Der Frühling

Hach ja, ich bin ein Frühlingskind. Ist es nicht herrlich, wenn die ersten Vögel in der Frühe zwitschern und alles auflebt? Es fangen die Blumen an zu blühen und sie duften so schön. Eine Farbenpracht, die auf dem Bild kaum zur Geltung kommt. Die Laubbäume grünen aus und es wird langsam wärmer. Man hat wieder mehr vom Tageslicht, die Gemüter werden heller. Die Tauben gurren auf zur Partnersuche. Ja, manch Menschen tun dies auch. Verliebtheit liegt in der Luft. Mensch wie Tier. Bei Tieren gilt es aber zur Arterhaltung. Bei uns Menschen, das lass ich mal dahingestellt. Der Frühling mit seinen kleinen Tücken.

Der Sommer

Auch der Sommer hat schöne Ansichten. Es ist herrlich warm. Wir können in Seen und Freibädern ins kühle Nass hüpfen oder uns ein leckeres Eis an der Eisdiele des Vertrauens gönnen. Ich sitze abends gern noch gemütlich auf meinem Balkon nach einer Spätschicht bei einem kühlen Getränk. Es gibt viele Veranstaltungen, Festivals, Outdoor-Partys, die man besuchen kann. Man kann sich von oben herab bräunen lassen, aber Vorsicht bitte, schützt die Haut mit Sonnencreme und euren Kopf. Sonst fällt man um wie eine Fliege. Trinken ist auch sehr wichtig, natürlich nur Wasser oder Tee. Der Rest bleibt euch überlassen, ist aber teils ungesund. Der Sommer wirft auch die erste Ernte ab an verschiedenen Obst- und Gemüsesorten. Regional und am besten selbst gepflanzt. Überall schnuppert es am Wochenende irgendwo nach einem Grillerchen. Und die Biker drehen bis spät abends ihre Runden. Organspendeausweis hoffentlich vorhanden. Ups, das war wohl etwas makaber. Gewitter haben auch etwas Wundervolles. Ich beobachte sie sehr gern. Und der Geruch bei einem warmen Sommerregen, herrlich.

Der Herbst

Auch der Herbst ist eine bunte Jahreszeit. Hier gibt es statt Blüten und Blumen bunte Blätter. Von grün zu gelb zu rot zu braun. Wenn die Blätter dann auf dem Boden liegen und es raschelt so schön, wenn man entlang geht, ist es ein sehr angenehm beruhigendes Geräusch. Auch hat diese Zeit einen besonderen Geruch, der sich leider nur schlecht beschreiben lässt. Es gibt auch mal stürmische Tage. Man begegnet abends auf Runde ziemlich häufig einige Igel. Sie sind auf der Suche nach einem geeigneten Winterquartier. Die Zeit des Tageslicht wird wieder kürzer, in den Häusern brennt vermehrt Licht und man schaut doch in das ein oder andere Fenster hinein. Und so hat auch der Herbst seine schönen Seiten

Leider, muss man wohl feststellen, verkürzen sich gewisse Phasen dieser zunehmend aufgrund der Erderwärmung. Der Winter scheint oftmals eher ein langer nasser Herbst zu sein und der Frühling explodiert zu schnell zum Sommer. Darum sollten wir doch jede Phase echt genießen. Noch haben wir sie, die vier Jahreszeiten. Der Winter zu mild und zu nass, der Frühling zu schnell zu warm, der Sommer zu trocken und zu heiß und der Herbst lange warm und schön. Tja, komische Entwicklung. Schauen wir mal, wie es ausgeht. Ende nicht zeitgemäß festlegbar. Wir haben es noch gut. Was ist mit Generationen nach uns? Natürliche Auslese. Somit wünsche ich euch eine gute, kalte, klare Nacht.

Aliens

Guten Abend ihr Lieben.

Heute gab es zur letzten Hunderunde mal wieder einen witzigen Kommentar von Spaziergängern zu meinen zwei Begleitern. „Die sehen ja aus wie Aliens“, sprach die Mutter oder Oma zum Kind, welches mit einem Roller vorbeisauste. Ich musste grinsen.

Genau solche Momente sind so wunderbar. Ja, meine Hunde leuchten eben im Dunkeln. Wie die Ampel… Aber das Thema Ampel lassen wir mal lieber.

Ich hatte heute mal wieder einen Tag, der voller Emotionen war. Dabei war ich eigentlich einfach nur spazieren mit den Hunden. Aber: das Wetter war wunderschön sonnig, mal fast ganz ohne Wind, eine Runde ohne Vorfälle, schöner Musik auf den Ohren und lächelnde Menschen. Vor allem aber eine Gegend, in der ich irgendwie voll aufgehe, eine volle Zufriedenheit spüre. Draußen, dort, wo ich mich wohl fühle. Einfach innehalten, den Blick schweifen lassen und die beiden völlig gechillt zu sehen.

Wenn ich drei Dinge auf eine Insel mitnehmen dürfte, wären es meine beiden Chaoten, meine Musik und einen Menschen, mit dem ich einerseits stundenlang quatschen könnte über Gott und die Welt, aber man sich auch einfach anschweigen kann. Mehr braucht es nicht, wirklich.

Liebe? Was ist das? Ich kenne es tatsächlich nicht. Darum falsch verstanden, jahrelang. Die Vergangenheit gibt Aufschluss darüber. Aber sie ist vergangen, abgehakt, verstehst du? Kannste abhaken!

Ein neues Lebensgefühl steigt auf. Ein zufriedenes? Aktuell schon. Klar denke ich manchmal schon noch darüber nach, was fehlt. Dabei habe ich doch so viel! So viel Glück um mich herum. So ist es! Es fehlt an nichts. Die Erfüllung kommt von ganz allein. Lückenbüßer gibt es nicht mehr. Ein Verhaltensmuster, welches zum alten Leben gehört, ad acta gelegt. Durch das Bewusst werden dieses Zustands. Es macht mich noch immer sprachlos, aber ich finde hier diese Worte.

Aliens. Gibt es sie wirklich? Wer weiß das schon. Meine zwei Aliens sind entspannt, wenn ich entspannt bin. Und keine Sorge, sie wollen nicht nur spielen. Sie posen auch ganz gern mal in der Gegend herum. Meine fotogenen Schätze.

Danke.

Fragen über Fragen

Wo soll ich anfangen?

Warum interessiert mich das?

Was für einen Nutzen kann ich daraus ziehen, wenn ich die Antwort weiß?

Ist es die reine Neugier, Wissbegier?

Was erhoffe ich mir mit den Infos?

Warum denke ich gerade so?

Was möchte ich erreichen?

Warum überhaupt beschäftigt mich das?

Wieso geht mir das nicht mehr aus den Kopf?

Ich denke, also bin ich. Oha, jetzt werde ich philosophisch. Aber ich glaube, meine Texte haben wohl alle diesen philosophischen Ansatz mittlerweile. Und wie ihr erahnen könnt, beschäftigt mich mal wieder etwas ungemein. Die Frage aller Fragen, warum ich so unwissend bin. Aber bin ich das wirklich? Jain

Ein Spruch, der allerdings noch über 18 Jahre nachhallt, ist folgender: Du darfst zwar alles essen, aber nicht alles wissen.

Wenn man darüber nachdenkt und überlegt, wie ich groß geworden bin, dann weiß ich auch, warum mein wahres Ich erst jetzt richtig zum Vorschein kommt. Die Kindheit und Jugend ist abgehakt, ich lebe im Hier und Jetzt. Die Zukunft, keine Ahnung, was sie bringen wird. Wissenshungrig, wissbegierig, neugierig bleiben. Dennoch gibt es ein paar Fragen, die man wohl besser für sich behalten sollte. Gar nicht so einfach für mich, das muss ich wohl zugeben.

Ich möchte gern noch mehr Lebenserfahrung lernen mit neuen Herausforderungen. Immer wieder kleine Ziele vor Augen halten und dabei trotzdem die Tage genießen. Wer weiß, was später mal ist? Darüber habe ich heute übrigens einen interessanten Artikel im Focus gefunden und gelesen. Ich verstehe die Meinung dieser Person zu 100%.

Aus eben diesem Grund müssen wir wirklich auch Prioritäten setzen. Was möchtest DU erreichen? Was möchtest du wissen oder erleben? Stelle dir selbst Fragen.

Warum möchte ich diese Info wissen?

Was bedeutet das für mich?

Kann ich damit arbeiten?

Wozu ist das wichtig? Ist es das wirklich?

Und so gibt es eben Dinge, die vielleicht immer im Verborgenen bleiben. Manchmal ist es sogar besser so. Man wühlt sonst in den ganz großen Tiefen und viele können damit nicht umgehen. Dafür muss man einfach sein Bewusstsein schulen. Klingt komisch, ist aber so. 😉

Ich für mich habe in den letzten Wochen mal wieder gelernt, wie gut ich doch für mich Dinge reflektieren und annehmen kann. Das Verständnis dafür kommt dann von ganz allein.

Dabei ist es von Vorteil, neugierig zu bleiben und sich Fragen zu stellen. Zielen sie auf etwas hinaus oder nicht. Spinnt euch Antworten zurecht und schaut, was ihr mit der Info anfangen wollt. Umso konkreter die Frage, desto schneller findet ihr euren Weg.

Also: bleibt neugierig!!! Aber zielgerichtet

Einen schönen Abend euch allen!

The door into infinity – Das Tor zur Unendlichkeit

Guten Abend ihr Lieben.

Heute gibt es nach längerer Pause mal wieder einen Beitrag. Dabei hat auch mich die Erkältungswelle heimgesucht in den letzten Tagen. Aber das hält mich nicht davon ab, draußen rumzutigern mit meinen beiden Chaoten.

Nun aber zum Thema. Habt ihr schon einmal überlegt, was ihr machen würdet, wenn ihr unendlich lange leben könntet? Nein? Zum Glück! Denn unser Leben ist tatsächlich noch immer endlich. Zumindest unser irdischen Leben auf der Erde. Wer weiß schon wirklich, was mit Geist und Seele passiert. Erzählen kann es uns keiner, nicht einmal die Wissenschaft.

Die Unendlichkeit des Himmels ist dabei unser Schlüssel. Denn er zeigt uns doch die unendliche Vielzahl an Möglichkeiten, wie wir uns entscheiden können. Unsere Atmosphäre schützt uns vor so vielen Dingen wie die Strahlung der Sonne und dennoch können wir aus dem geschützten Raum hinaustreten. Was uns dann erwartet? Ein unendlich ergiebiger Raum für neue Ideen! Wir denken oft alle zu engstirnig und auch zu negativ. Wir lassen uns zu sehr von den Medien beeinflussen, anstatt mal direkte Meinungen selbst einzuholen. Die Masse schwimmt mit, aber nur wenige durchbrechen diese Masse.

Klar gibt es hier und da mal ein schwarzes Loch. Aber es gibt auch Licht drumherum. Folgen wir doch einfach dem positiven Effekt des Lichtes. Denn es zeigt uns den Weg, unseren individuellen Weg. Denn jeder von uns trägt seine eigene Persönlichkeit. Es ist wichtig, diese auch nach außen zeigen zu dürfen. Sonst verschlingt uns die Masse. Jeder Stern in den Galaxien ist einmalig. Tun sich zwei Sterne zusammen, entsteht wieder ein Individuum. Es kann gut sein oder sich wieder verflüchtigen auf jeglicher Ebene. Wir leben nur durch unsere wunderbare Atmosphäre. Schützen wir sie, jeder für sich ein kleines Stück. Unser Leben ist endlich. Nutzen wir doch einfach jeden Tag voll aus, um glücklich zu sein. Jeden Tag eine gute Tat oder ein kleines bisschen Aufmerksamkeit anderen gegenüber. Das erfüllt das Herz.

Ich liebe die Unendlichkeit des Himmels. Er zeigt mir die Möglichkeit des Seins. Danke, dass es uns alle gibt. Denn auch Mutter Natur sortiert aus und das rigoros und ohne nachzufragen. Natürliche Auslese? Ja. Krankheiten bedeuten Lebensumstellungen, vielleicht auch beeinflusst durch das Eingreifen in die gesamte Umwelt. Und wir haben schon eine hervorragende Lebenserwartung. Manch Sterne haben diese nicht einmal. Genießt euer Leben den Endlichkeit um später das Tor der Unendlichkeit zu erreichen.

In diesem Sinne, gute Nacht!

Es bewegt sich was

Noch einmal guten Abend ihr Lieben.

Jetzt mal ein Beitrag zu den Geschehnissen dieser Woche. Wie ist denn eure Meinung zum Bauernstreik?

Es ist sicher ein Streitthema. Aber mal ganz von der Stimmungslage abgesehen, so war es am Montag schon ein krasses Feeling, nebenher einer Kolonne von mindestens 10 Kilometer zu fahren, die aus Traktoren, Speditionsfirmen und Sympathisanten zu fahren.

Man sieht zwar nicht allzu viel von dieser Sache, aber allein zu wissen, dass diese Organisation deutschlandweit und vor allem vorrangig friedlich funktioniert hat, ist so beeindruckend. Und ja, in einigen Geschäften sieht es tatsächlich etwas mau aus in den Regalen. Ist eben blöd, wenn die Lieferketten unterbrochen werden. Aber da sieht man auch mal die gesamte Abhängigkeit von allem. Und ich wünsche mir sehr, dass die Ampel reagiert und nicht nur rot sieht. Ansonsten gehen wohl bald nicht nur die Bauern auf die Straße. Da können eh alle Gewerkschaften einpacken. Selbst Unterstützung aus den umliegenden Ländern kam für diese Aktion. Es ist der Wahnsinn.

Es muss sich grundlegend etwas ändern. Da kann es nicht sein, dass einige, die Bürgergeld beziehen, besser dastehen als Menschen, die Vollzeit für den Mindestlohn arbeiten gehen. Das macht Arbeiten auch nicht lukrativer. Warum auch sollte man sich abmühen? Und die Rentner? -> gehen Flaschen sammeln oder zur Tafel, weil das Geld weder vorn noch hinten reicht. Die, die wohl mindestens 40 Jahre hart gearbeitet haben… DANKE für nichts!!! Das ist traurig, aber Realität.

Darum fände ich es wirklich gut, wenn nochmals so eine Großaktion gestartet wird, dass auch diejenigen sich mit einreihen, die nicht in diesen Gewerben unterwegs sind. Wir müssen oben die Unzufriedenheit spüren lassen. Damit verherrliche ich jedoch weder links noch rechts. Aber die oben sitzen, sollten einfach auch mal schauen, wie so kleine Jobs laufen. Selbst mal dort arbeiten. Sie denken zeitweise jenseits von gut und böse und bekommen wieviel Geld? Ich möchte es gar nicht wissen. Aber so zieht es sich doch auch durch alle Branchen hinweg und oben wird kassiert. Politik geht uns alle an!

Gerne sind eure Meinungen gefragt.

Bis bald und gute Nacht!

Ein Muster

Guten Abend ihr Lieben.

Man man man, mein Blog läuft gerade wie Schnürchen. Die können im Übrigen auch Muster ergeben.

Ja, aber eigentlich dreht der Kopf gerade wieder die Sortiermaschinerie an. Viele Gespräche mit einigen meiner engsten Freunde, die mir jeder so ein wenig die Augen ein Stück mehr geöffnet haben. Erst der tiefe, komische Fall, dann Erklärungen in dieser Richtung und dann doch eine entscheidende Frage, um das Problem richtig zu eroieren. Klar wissen meine Mädels und mein Umkreis, dass es immer erst ein paar Stunden dauert, um alles zu verarbeiten, aber dennoch bin ich wohl recht zügig unterwegs.

Und so gibt es neben wunderschönen Strickmustern eben auch Verhaltensmuster. Sie ziehen sich durchs Leben wie ein roter Faden. Immer und immer wieder ähnliche Muster. Diese crazy Erkenntnis tut erst einmal sch… weh und arbeitet auch heftig nach. Die Suche nach 100%, die es jedoch nie geben wird. Nicht im menschlichen Dasein.

Und dann noch die Unterschiede zu kennen, Wo ich mal völlig raus bin. Denn zu der einen Richtung kenne ich gar keinen Vergleich. Was ist eigentlich Liebe? Ich glaube, ich durfte diese noch nie richtig kennenlernen. Zumindest nicht bewusst. Schwärmerei ist da schon anders… Aber diese Wahrnehmungen sind für mich zu verschwommen, da Unkenntnis.

Jetzt werden sich vielleicht einige fragen, wie alt ist die Bloggerin? Nie alt genug für neue Erfahrungen. Aber auch vergangene Zeit, wo ich wohl auch ziemlich „angebunden“ war. Viel Zeit mit Freunden war nie drin. Und so wächst das Leben eben mit der Erfahrung. Man lernt eben nie aus. Ich bin zwar vielleicht reif im Kopf und in einigen Entscheidungen, aber kann auch noch Nachhilfe in anderen Sachen gebrauchen.

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich keine gleichen Muster mag? Also sowas wie Stricken, dafür hab ich keine Geduld, immer das gleiche. Darum bin ich immer auch auf der Suche nach Abwechslung und Ablenkung. On the road, auf Arbeit, im Kopf, Alltag ist auch ziemlich nervtötend. Und so gilt es für alle Muster. Es wiederholt sich zu häufig auf ähnlichen Ebenen. Ich gestalte mein Leben darum immer mit positiven Effekten. Aber es fehlt noch ein Fünkchen Glück auf der zweiten Seite des Herzens. 100% wird es nie geben, dass muss ich für mich noch eingestehen.

Ich würde dieses Verhaltensmuster gern unterbrechen oder gar unterbinden. Vielleicht gibt mir die Hypnosetherapie ja dazu noch die Möglichkeit. Denn es ist mittlerweile so eindeutig. Danke an meine Vertrauten. Jeder Einzelne von euch mit eurer Meinung. So sieht jeder eine andere Perspektive und für mich wird es langsam klar wie Kloßbrühe. Ist die eigentlich so klar?

Somit wünsche ich euch noch einen schönen Abend und ein zweiter Beitrag folgt sogleich.

Gute Nacht

Was bedeutet schon eine gute Nacht?

Ob ich gut schlafen kann?

Weiß ich erst am nächsten Morgen…

In Vorbereitung auf die Nacht

Gedanken ausschalten

niederschreiben

Emotionen laufen lassen

nicht mitnehmen

aber dennoch Kontrolle bewahren.

Still ruht das Herz,

aber der Kopf arbeitet.

Lässt er Ruhe zu?

Dieses Gefühl ist eben doch ein Teufelswerk.

Persönlichkeitsentwicklung mit jedem einzelnen Gedanken.

Aber um jeden Preis?

Wenn das Herz leiten würde,

wäre es einfacher.

Aber tut es das nicht schon? -> lieber nicht; nicht in diese Richtung, nicht schon wieder!

Die gute Nacht ist zwar gut, aber nicht erholsam.

Herz und Hirn im Einklang, das wünsche ich mir!